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Korsische Minze / Zarte Minze

Mentha requienii

Mentha requienii (Korsische Minze) mit dichtem, rundlichem grünem Laub und kleinen hellvioletten Blütenständen.
Mentha requienii (Korsische Minze) mit dichtem, grünem Blattpolster und kleinen helllila Blüten.
Mentha requienii (Korsische Minze) mit dichtem, niedrigem Blattpolster und kleinen violetten Blüten zwischen Steinen
Mentha requienii (Korsische Minze, Zarte Minze) als dichter, grüner Polsterwuchs in einem Topf.
Wintergrün
Hellrosa
Halbschattig
Juni - August
bis zu 3 cm
ab 4,75 €
Wuchs: Bodendeckerstaude, rasenartig, dichtbuschig, bis 3 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 3 cm
Blatt: Wintergrün, eiförmig bis rundlich, gebuchteter und glatter Rand, grün, duftend
Frucht: Hellbraune Klausenfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Hellrosa, lippenförmig, etagenartig, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Bildet oberirdische Ausläufer, gut verzweigt
Boden: Feuchte, kalkarme und lehmige Böden
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Die Mentha requienii (Korsische Minze / Zarte Minze) ist die kleinste Minze mit einer Höhe von bis zu 3 cm. Sie ist ein zuverlässiges, bodendeckendes Zierelement, das trotz der kleinen Größe...
einen wundervollen Duft versprüht. Die kleine Bodendeckerstaude ist nicht winterhart. Da sich die Zarte Minze jedoch aussäen kann, überdauert sie so die kalten Monate und benötigt nur wenig Frostschutz. Die hellrosa Blüten bilden einen tollen Kontrast zu den eiförmigen, grünen Blättern und so überzeugt die Pflanze mit Duft und äußeren Charme. Da sie sehr klein ist, wächst die Minze in Fugen und kleinen Zwischenräumen und dekoriert so Ihnen Garten. Die Mentha benötigt genügend Feuchtigkeit und einen Pflanzenabstand von 30 cm. Die kleinen Blätter können z. B. für ein tolles Minzsorbet oder für einen kräftigen Tee genutzt werden.
Wuchs: Bodendeckerstaude, rasenartig, dichtbuschig, bis 3 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 3 cm
Blatt: Wintergrün, eiförmig bis rundlich, gebuchteter und glatter Rand, grün, duftend
Frucht: Hellbraune Klausenfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Hellrosa, lippenförmig, etagenartig, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Bildet oberirdische Ausläufer, gut verzweigt
Boden: Feuchte, kalkarme und lehmige Böden
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Die Mentha requienii (Korsische Minze / Zarte Minze) ist die kleinste Minze mit einer Höhe von bis zu 3 cm. Sie ist ein zuverlässiges, bodendeckendes Zierelement, das trotz der kleinen Größe einen wundervollen Duft versprüht. Die kleine Bodendeckerstaude ist nicht winterhart. Da sich die Zarte Minze jedoch aussäen kann, überdauert sie so die kalten Monate und benötigt nur wenig Frostschutz. Die hellrosa Blüten bilden einen tollen Kontrast zu den eiförmigen, grünen Blättern und so überzeugt die Pflanze mit Duft und äußeren Charme. Da sie sehr klein ist, wächst die Minze in Fugen und kleinen Zwischenräumen und dekoriert so Ihnen Garten. Die Mentha benötigt genügend Feuchtigkeit und einen Pflanzenabstand von 30 cm. Die kleinen Blätter können z. B. für ein tolles Minzsorbet oder für einen kräftigen Tee genutzt werden.

Portrait der Zarten Minze (Mentha requienii)

Die Korsische Minze, auch Zarte Minze genannt, ist eine besondere Erscheinung unter den Lippenblütlern. Mit ihrer extrem niedrigen Wuchshöhe von maximal drei Zentimetern bildet sie dichte, rasenartige Polster, die jeden Gartenliebhaber überraschen. Die Pflanze stammt ursprünglich von der Mittelmeerinsel Korsika und hat sich von dort aus in andere mediterrane Regionen verbreitet. Ihr Duft ist intensiv minzig und verleiht ihr eine besondere Note. Die Mentha requienii ist unter anderem auch als Korsische Minze bekannt.

Die kleinste Minze der Welt

Die Korsische Minze gilt als die kleinste Minze überhaupt. Ihre zarten Triebe kriechen flach über den Boden und bewurzeln sich an den Knoten. Dabei entstehen im Laufe der Saison dichte, moosartige Teppiche, die sich hervorragend als Bodendecker eignen. Die Blätter sind winzig, eiförmig bis rundlich, und von einem satten Grün. Im Herbst und Winter verfärben sie sich nicht, sondern bleiben wintergrün – ein zusätzlicher Vorzug für die kalte Jahreszeit. Die Pflanze ist mehrjährig und krautig, jedoch nicht vollständig winterhart in rauen Lagen. Dank ihrer Fähigkeit zur Selbstaussaat kann sie sich jedoch oft über die kalte Jahreszeit retten.

Verbreitung und Ökologie

Die Art ist im Mittelmeerraum beheimatet, insbesondere auf Korsika, aber auch auf Sardinien und in Teilen Italiens. Sie wächst dort an feuchten, halbschattigen Standorten, oft in der Nähe von Bächen oder in lichten Wäldern. In Mitteleuropa wird sie vor allem als Zierpflanze in Gärten geschätzt, wo sie ähnliche Bedingungen bevorzugt. Ihre ökologische Bedeutung liegt vor allem in der Bodenbedeckung: Sie schützt den Boden vor Austrocknung und Erosion. Zudem bietet sie Kleinstlebewesen wie Insekten einen Lebensraum. Die Blüten locken Bienen und andere Bestäuber an, obwohl sie sehr klein sind. Die Pflanze ist nicht invasiv, breitet sich aber durch Ausläufer und Samen langsam aus.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum stellt die Zarte Minze spezifische Ansprüche an ihren Platz im Garten. Der ideale Standort ist halbschattig, denn direkte Mittagssonne kann die Blätter verbrennen. Zu viel Schatten hingegen führt zu einer geringeren Blütenbildung und einer weniger kompakten Wuchsform. Der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Ein kalkarmer, lehmiger bis humoser Boden ist optimal. Schwere, verdichtete Böden müssen vor der Pflanzung mit Sand oder Kies verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden.

Ansprüche der Korsischen Minze an Licht und Boden

Die Korsische Minze benötigt einen halbschattigen Standort mit feuchtem, kalkarmem und lehmigem Boden. Sie verträgt keine Trockenheit, daher muss besonders in heißen Sommern regelmäßig gewässert werden. Eine Mulchschicht aus organischem Material hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Der pH-Wert sollte im leicht sauren Bereich liegen; kalkhaltige Böden sollten gemieden oder mit Rindenmulch angesäuert werden. Staunässe verträgt die Pflanze nicht gut, da ihre flachen Wurzeln dann zu faulen beginnen. Ein gut durchlässiger Untergrund ist daher essenziell.

Pflanzung und Abstände

Bei der Pflanzung im Frühjahr oder Herbst sollte ein Abstand von etwa 30 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten werden. Dies entspricht etwa elf Pflanzen pro Quadratmeter. Der Pflanzabstand ist wichtig, damit die Triebe genügend Raum zur Ausbreitung haben und sich zu einem geschlossenen Teppich entwickeln können. Setzen Sie die jungen Pflanzen nicht zu tief, da die Wurzeln sonst faulen können. Ein leichter Rückschnitt nach der Pflanzung fördert die Verzweigung und sorgt für einen dichteren Wuchs. Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, den Boden locker zu harken und eventuell etwas Kompost einzuarbeiten.

Blüte und Blattwerk der Korsischen Minze

Obwohl die Korsische Minze vor allem wegen ihres angenehmen Minzdufts und ihrer Blätter geschätzt wird, sind ihre Blüten ein hübscher Nebeneffekt. Sie erscheinen von Juni bis August und locken mit ihrer hellrosa Farbe. Die Blüten sind lippenförmig und in etagenartigen Scheinquirlen angeordnet. Trotz ihrer geringen Größe sind sie ein Blickfang und ergänzen das frische Grün der Blätter. Die Blätter selbst sind wintergrün, eiförmig und duften stark nach Minze.

Die zierliche Blüte

Die Blütezeit der Zarten Minze erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Zeit bildet die Pflanze zahlreiche hellrosa Blüten aus, die in dichten Büscheln an den Triebspitzen erscheinen. Jede Einzelblüte ist lippenförmig und etwa fünf Millimeter groß. Sie blühen etagenartig, das heißt, die unteren Blüten öffnen sich zuerst und die Blüte wandert allmählich nach oben. Dadurch verlängert sich die Blütezeit über mehrere Wochen. Die Blüten sind reich an Nektar und ziehen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Nach der Befruchtung entwickeln sich kleine hellbraune Klausenfrüchte, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind. Die Fruchtstände bleiben bis in den Herbst erhalten und verleihen der Pflanze eine zusätzliche Struktur.

Duft und Form der Blätter

Die Blätter der Korsischen Minze sind ein echtes Highlight: Sie sind winzig, eiförmig bis rundlich, mit einem gebuchteten oder glatten Rand. Ihre Oberfläche ist glatt und von einem leuchtenden Grün. Das kräftige Minzearoma mit einer deutlichen Schärfe verleiht den Blättern einen intensiven Duft, der schon bei leichter Berührung freigesetzt wird. Die Blätter sind wintergrün, sodass die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit einen grünen Teppich bildet, wenn auch das Wachstum ruht. Die Blattform ist an die niedrige Wuchsform angepasst: Sie sind klein, um weniger Feuchtigkeit zu verlieren, und liegen dicht am Boden an. Zudem sind sie behaart, was die Transpiration reduziert. Ihre Textur ist samtig-weich und lädt zum Berühren ein.

Verwendung im Garten

Die Zarte Minze ist ein vielseitiger Bodendecker, der in vielen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Fugen, Trittplatten, Steingärten und Kübeln. Ihre geringe Höhe macht sie ideal für Flächen, die mit herkömmlichen Bodendeckern nicht bepflanzt werden können. Zudem verströmt sie beim Betreten einen angenehmen Minzduft. Auch in der Küche findet sie Verwendung, etwa für Tees oder Sorbets.

Duftender Bodendecker zwischen Trittplatten

Die Korsische Minze wird oft als duftender Bodendecker zwischen Trittplatten verwendet. Da sie extrem flach wächst und Trittbelastung gut verträgt, eignet sie sich perfekt für Wege und Terrassen. Beim Betreten werden die ätherischen Öle freigesetzt, die einen intensiven Minzgeruch verströmen. Die Pflanze breitet sich durch Ausläufer aus und schließt die Fugen zu einem dichten Teppich. Voraussetzung ist jedoch eine ausreichende Feuchtigkeit, damit die Pflanze gut gedeiht. Bei Trockenheit sollte regelmäßig gewässert werden, da die flachen Wurzeln die Feuchtigkeit sonst nicht halten können. Die Kombination mit anderen trittfesten Bodendeckern wie der Schein-Kamille oder dem Feld-Thymian ist möglich und sorgt für Abwechslung.

Unterpflanzung und Kübelhaltung

Für die Unterpflanzung in Pflanzschalen ist Mentha requienii eine perfekte Wahl. Da sie nur wenige Zentimeter hoch wird, überdeckt sie den Boden unter größeren Kübelpflanzen, ohne diese zu bedrängen. Sie sorgt für ein geschlossenes Erscheinungsbild und verhindert das Austrocknen des Bodens. Zudem kann sie in flachen Schalen oder Minigärten kultiviert werden. In Kübeln ist jedoch ein gutes Drainagesystem wichtig, da Staunässe schnell zu Wurzelfäule führt. Die Pflanze eignet sich auch für Dachbegrünungen oder Moosgärten, wo sie zusammen mit anderen niedrigen Stauden eine dichte Vegetationsdecke bildet. In Steinanlagen oder am Wasserrand wird die Korsische Minze ebenfalls eingesetzt, da sie feuchte Böden liebt und auch mit gelegentlicher Überschwemmung zurechtkommt.

Kulinarische Nutzung der Zarten Minze

Die Blätter der Zarten Minze sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch genießbar. Enthusiasten verwenden die Blättchen für ein besonderes Minzsorbet oder einen kräftigen Tee. Das Aroma ist intensiv und scharf, daher sollte sparsam dosiert werden. Die Blätter können frisch oder getrocknet verwendet werden. Beliebt ist auch die Verwendung in Cocktails oder Limonaden. Die Ernte erfolgt am besten vor der Blüte, wenn das Aroma am stärksten ist. Da die Pflanze niedrig wächst, müssen die Triebe vorsichtig abgezupft werden. Ein Rückschnitt nach der Ernte fördert den Neuaustrieb. Die Blätter lassen sich auch einfrieren, um das Aroma zu konservieren.

Pflanzpartner für Mentha requienii

Um ein harmonisches und abwechslungsreiches Beet zu gestalten, lässt sich die Korsische Minze gut mit anderen niedrigen Stauden kombinieren. Wichtig ist, dass die Partner ähnliche Standortansprüche haben: halbschattig, feucht und nährstoffreich. Auch die Wuchshöhe sollte nicht zu stark abweichen, damit die Minze nicht überwachsen wird. Folgende Kombinationen haben sich in der Praxis bewährt.

Harmonische Kombinationen mit Stauden

Als Pflanzpartner für Mentha requienii eignen sich die Blaue Miniatur-Funkie (Hosta Hybride 'Blue Mouse Ears'), der Lanzen-Günsel (Ajuga tenorii 'Mauro'), die Hängepolster-Glockenblume (Campanula poscharskyana 'Blue Gown') und die Weißbunte Vogelfuß-Segge (Carex ornithopoda 'Variegata'). Die Blaue Miniatur-Funkie hat kleine, herzförmige Blätter mit bläulichem Schimmer und bildet einen schönen Kontrast zu den grünen Minzblättern. Der Lanzen-Günsel überzeugt mit violettblauen Blüten und einem ebenfalls niedrigen Wuchs. Die Hängepolster-Glockenblume bringt sternförmige blaue Blüten und hängt leicht über, was die Fläche belebt. Die Weißbunte Vogelfuß-Segge schließlich hat weißbunte Blätter und sorgt für Helligkeit im Beet. Alle diese Stauden bevorzugen halbschattige bis schattige Standorte mit feuchtem Boden und sind winterhart.

Partner für Trittplatten und Steinanlagen

Für Pflanzungen zwischen Trittplatten wird Mentha requienii zusammen mit der Schein-Kamille (Chamaemelum nobile) und dem Feld-Thymian (Thymus serpyllum) genannt. Die Schein-Kamille wächst ebenfalls flach, hat gefiederte Blätter und duftet apfelig. Der Feld-Thymian bildet kleine, samtige Blätter und rosafarbene Blüten. Beide sind trittfest und trockenheitsverträglicher als die Minze. Zusammen ergeben sie einen duftenden, abwechslungsreichen Fugenbelag. In Steinanlagen kann auch die Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana 'Blue Gown') wieder zum Einsatz kommen, die über Steine hängt und weiche Übergänge schafft. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Licht- und Feuchtigkeitsansprüche haben, um Konkurrenz zu vermeiden.

Pflege und Überwinterung

Die Korsische Minze ist zwar anspruchsvoll, aber mit der richtigen Pflege recht pflegeleicht. Regelmäßiges Wässern, gelegentliches Düngen und ein Winterschutz sind die wichtigsten Maßnahmen. Da die Pflanze nicht winterhart ist, benötigt sie in kälteren Regionen besondere Aufmerksamkeit. Durch ihre Fähigkeit zur Selbstaussaat kann sie sich jedoch oft von selbst erhalten. Dennoch sollte man sich nicht allein auf die Natur verlassen.

Wasserbedarf und Düngung

Die Zarte Minze benötigt während der Wachstumsperiode stets feuchten Boden. Insbesondere an heißen Sommertagen muss täglich gegossen werden, am besten morgens oder abends. Trockenstress führt zu braunen Blatträndern und geringerem Duft. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu speichern. Gedüngt wird nur sparsam: Eine Gabe organischen Düngers im Frühjahr reicht völlig aus, denn zu viel Stickstoff fördert zwar das Blattwachstum, mindert aber die Intensität des Aromas. Kaliumhaltige Dünger unterstützen die Frosthärte. Im Herbst sollte nicht mehr gedüngt werden, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen können.

Schnitt und Ausbreitung

Die Korsische Minze breitet sich durch Ausläufer aus, daher sollten die Rhizome bei Bedarf eingegrenzt werden. Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, kann man eine Rhizomsperre einbauen oder die Pflanze in Töpfen kultivieren. Ein Rückschnitt nach der Blüte im August hält den Teppich dicht und fördert die Verzweigung. Auch abgestorbene Triebe sollten im Frühjahr entfernt werden, um Platz für Neues zu schaffen. Bei Flächen, die zu stark wuchern, hilft ein radikaler Rückschnitt mit der Schere oder dem Rasenmäher auf höchster Stufe. Die Pflanze treibt zuverlässig wieder aus. Wenn die Minze zu hoch wird, kann sie auch durch Abdecken mit Erde zur Bildung neuer Wurzeln angeregt werden.

Frostschutz für die Korsische Minze

Die Korsische Minze ist nicht winterhart. Sie verträgt nur leichte Fröste bis etwa minus fünf Grad Celsius. In milden Wintern oder mit geeignetem Schutz kann sie jedoch auch in Mitteleuropa überleben. Sie kann sich aussäen und so die kalten Monate überdauern, benötigt aber dennoch etwas Frostschutz. Eine Abdeckung mit Reisig, Laub oder Vlies schützt die Wurzeln vor Frost. In Töpfen sollten die Gefäße an einem geschützten Ort oder im Haus überwintern. Alternativ kann man im Herbst Samen sammeln und im Frühjahr neu aussäen. Auch Stecklinge lassen sich leicht bewurzeln und als Jungpflanzen durch den Winter bringen. Ein Winterschutz ist besonders in rauen Lagen oder bei Schneearmut notwendig. Die Pflanze sollte im Herbst nicht zurückgeschnitten werden, da das abgestorbene Laub als natürlicher Schutz dient.

Wissenswertes über die Korsische Minze

Die Korsische Minze hat eine interessante Geschichte und einige besondere Eigenschaften, die sie zu einer faszinierenden Pflanze machen. Ihr intensiver Duft und ihre winzige Größe machen sie zu etwas Besonderem im Pflanzenreich. Sie wird nicht nur im Garten geschätzt, sondern auch in der Küche und der Naturheilkunde. Lesen Sie mehr über die Herkunft und kuriose Fakten dieser Zwergminze.

Geschichte und Herkunft

Die Korsische Minze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, insbesondere von der Insel Korsika, wo sie in feuchten, halbschattigen Lagen wächst. Ihren botanischen Namen Mentha requienii verdankt sie dem französischen Botaniker Esprit Requien, der die Art im 19. Jahrhundert beschrieb. In der traditionellen Medizin Korsikas wurde die Pflanze bei Magenbeschwerden und als erfrischender Tee verwendet. Die ätherischen Öle enthalten Menthol und andere Terpene, die für den charakteristischen Duft sorgen. Heute wird die Korsische Minze vor allem als Zierpflanze geschätzt, aber auch Feinschmecker entdecken sie wieder für die Küche. Sie ist ein Symbol für die Vielfalt der mediterranen Flora und zeigt, dass auch sehr kleine Pflanzen große Wirkung haben können. Ihr Duft erinnert an Sommer, Meer und die wilde Natur Korsikas.

Name Deutsch: Korsische Minze / Zarte Minze.
Name Botanisch: Mentha requienii.
Wuchs: Bodendeckerstaude, rasenartig, dichtbuschig, bis 3 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 3 cm.
Blatt: Wintergrün, eiförmig bis rundlich, gebuchteter und glatter Rand, grün, duftend.
Frucht: Hellbraune Klausenfrucht, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Hellrosa, lippenförmig, etagenartig, reichblühend, zierend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Bildet oberirdische Ausläufer, gut verzweigt.
Boden: Feuchte, kalkarme und lehmige Böden.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Die Mentha requienii (Korsische Minze / Zarte Minze) ist die kleinste Minze mit einer Höhe von bis zu 3 cm. Sie ist ein zuverlässiges, bodendeckendes Zierelement, das trotz der kleinen Größe einen wundervollen Duft versprüht. Die kleine Bodendeckerstaude ist nicht winterhart. Da sich die Zarte Minze jedoch aussäen kann, überdauert sie so die kalten Monate und benötigt nur wenig Frostschutz. Die hellrosa Blüten bilden einen tollen Kontrast zu den eiförmigen, grünen Blättern und so überzeugt die Pflanze mit Duft und äußeren Charme. Da sie sehr klein ist, wächst die Minze in Fugen und kleinen Zwischenräumen und dekoriert so Ihnen Garten. Die Mentha benötigt genügend Feuchtigkeit und einen Pflanzenabstand von 30 cm. Die kleinen Blätter können z. B. für ein tolles Minzsorbet oder für einen kräftigen Tee genutzt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Zarten Minze (Mentha requienii)

Die Korsische Minze, auch Zarte Minze genannt, ist eine besondere Erscheinung unter den Lippenblütlern. Mit ihrer extrem niedrigen Wuchshöhe von maximal drei Zentimetern bildet sie dichte, rasenartige Polster, die jeden Gartenliebhaber überraschen. Die Pflanze stammt ursprünglich von der Mittelmeerinsel Korsika und hat sich von dort aus in andere mediterrane Regionen verbreitet. Ihr Duft ist intensiv minzig und verleiht ihr eine besondere Note. Die Mentha requienii ist unter anderem auch als Korsische Minze bekannt.

Die kleinste Minze der Welt

Die Korsische Minze gilt als die kleinste Minze überhaupt. Ihre zarten Triebe kriechen flach über den Boden und bewurzeln sich an den Knoten. Dabei entstehen im Laufe der Saison dichte, moosartige Teppiche, die sich hervorragend als Bodendecker eignen. Die Blätter sind winzig, eiförmig bis rundlich, und....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 3 cm

Belaubung
Wintergrün

Blüte
Hellrosa

Blütezeit
Juni - August

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21.05.2026

Perfekt für Fugen, Trittflächen und kleine Zwischenräume

Ich habe sie bewusst zwischen Steine gesetzt, und genau da funktioniert sie perfekt. Sie schließt die Lücken und macht harte Kanten sofort weicher. Die kleinen Blätter sind wirklich fein – fast schon moosartig. Das gibt dem Garten eine ganz besondere, weiche Wirkung.

19.05.2026

Top Service und tolle Ware

Die Korsische Minze (Mentha requienii) kam gut verpackt, super Preis-Leistung und schneller Kontakt bei Rückfragen.

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Pflanz- und Pflegetipps Mentha requienii / Korsische Minze / Zarte Minze

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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