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Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich 'Kabouter'

Bistorta affinis 'Kabouter'

Garten-Schecken-Knöterich 'Kabouter' (Bistorta affinis) mit dichtem grünen Laub und rosafarbenen Blütenähren im Beet.
Garten-Schecken-Knöterich Bistorta affinis 'Kabouter' mit grünen Blättern und rosa Blütenkerzen im Beet
Garten-Schecken-Knöterich (Bistorta affinis) 'Kabouter' mit dichtem grünen Laub und rosa, ährenförmigen Blütenständen.
Immergrün
Weißrot
Sonnig-halbschattig
Juli - September
bis zu 15 cm
ab 3,50 €
     
Wuchs: Der Bistorta affinis 'Kabouter' kann bis zu 15 cm hoch werden, wächst niedrig bodendeckend.
Wuchshöhe: bis zu 15 cm
Blatt: Grün, lanzettförmig
Blüte: Weiße bis rote Blütenrispen
Blütezeit: Juli - September
Boden: Frische bis feuchte Böden
Standort: Sonnig - halbschattig
Eigenschaften: Der Bistorta affinis 'Kabouter' ( Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich) benötige am richtigen Standort kaum Pflege.
Wuchs: Der Bistorta affinis 'Kabouter' kann bis zu 15 cm hoch werden, wächst niedrig bodendeckend.
Wuchshöhe: bis zu 15 cm
Blatt: Grün, lanzettförmig
Blüte: Weiße bis rote Blütenrispen
Blütezeit: Juli - September
Boden: Frische bis feuchte Böden
Standort: Sonnig - halbschattig
Eigenschaften: Der Bistorta affinis 'Kabouter' ( Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich) benötige am richtigen Standort kaum Pflege.

Portrait des Knöterichs / Garten-Schecken-Knöterich 'Kabouter'

Der Knöterich, auch als Garten-Schecken-Knöterich oder Teppich-Knöterich bekannt, ist eine vielseitige und pflegeleichte Staude, die sich hervorragend als Bodendecker eignet. Die Sorte 'Kabouter' (Bistorta affinis 'Kabouter') besticht durch ihren niedrigen, kompakten Wuchs und ihre hübschen Blütenrispen. Wir stellen Ihnen diese charmante Pflanze im Detail vor.

Herkunft und Einordnung von Bistorta affinis 'Kabouter'

Die Gattung Bistorta gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Früher wurden die Knöterich-Arten unter dem Gattungsnamen Polygonum zusammengefasst, später aber in mehrere Gattungen wie Aconogonon, Bistorta, Fallopia oder Persicaria aufgesplittet. So wird 'Kabouter' botanisch sowohl als Bistorta affinis als auch als Persicaria affinis 'Kabouter' geführt – ein botanisches Synonym. Die Art ist in den Gebirgsregionen Zentral- und Südeuropas bis nach Vorderasien beheimatet, was ihre Anspruchslosigkeit und Winterhärte erklärt. 'Kabouter' ist eine bewährte Sorte, die sich durch besonders niedrigen Wuchs und reiche Blüte auszeichnet. Ihre deutschen Bezeichnungen „Teppich-Knöterich“ und „Schecken-Knöterich“ spielen auf ihre Eigenschaft als flächiger Bodendecker an.

Wuchsform und Wuchshöhe

Der Bistorta affinis 'Kabouter' wächst polsterbildend und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 15 Zentimetern. Die Pflanze bildet dichte, aber lockere Horste, die sich über kurze Ausläufer langsam ausbreiten. Dadurch entsteht im Laufe der Zeit ein geschlossener, aber nicht übermäßig wuchernder Pflanzenteppich. Die zahlreichen, aufrechten Stängel tragen die Blütenstände, die sich deutlich über die Blattrosetten erheben. Der Wuchs bleibt kompakt und ordentlich – ideal für kleine Beete, Steingärten oder als Einfassung. Die Staude ist sehr gut winterhart und verliert im Winter nicht alle Blätter, sodass sie auch in der kalten Jahreszeit Struktur bietet.

Blüte und Blütezeit

Die Blütezeit des Knöterichs 'Kabouter' erstreckt sich von Juli bis September. In dieser Zeit erscheinen die etwa 5 bis 8 Zentimeter langen, walzenförmigen Blütenrispen. Die Einzelblüten sind klein, stehen aber dicht gedrängt und verleihen der Rispe ein kerzenartiges Aussehen. Die Farbe der Blüten variiert je nach Entwicklungsstadium von Weiß über zartes Rosa bis hin zu einem kräftigen Rot. Diese Färbung ist ein besonderes Highlight: Während die unteren Blüten bereits verblühen und sich rötlich verfärben, öffnen sich die oberen Knospen in hellem Weiß oder Rosa. So entsteht ein reizvoller Farbverlauf von Weiß über Rosatöne bis hin zu Rostrot. Die Blüten sind bei Bienen und anderen Insekten beliebt, da sie reichlich Nektar bieten.

Standort und Boden

Damit sich der Bistorta affinis 'Kabouter' optimal entwickelt, sollten Sie bei der Standortwahl einige Vorlieben berücksichtigen. Obwohl die Staude anpassungsfähig ist, gedeiht sie am besten an einem Platz, der ihren natürlichen Lebensbedingungen nahekommt. Generell gilt: Je besser der Standort, desto üppiger die Blüte und desto kräftiger das Laub.

Bistorta affinis 'Kabouter' bevorzugt kühle halbschattige Plätze

Der Schecken-Knöterich bevorzugt ein kühles, halbschattiges Plätzchen, an dem er vor praller Mittagssonne geschützt ist. An sonnigen Standorten wächst er ebenfalls, sofern der Boden ausreichend feucht gehalten wird. Staunässe verträgt die Pflanze jedoch nicht, da ihre Wurzeln sonst faulen können. Ein leicht erhöhter Standort oder ein gut durchlässiger Boden sorgen für die nötige Drainage. Auch unter lichten Gehölzen oder an einem Nordhang fühlt sich 'Kabouter' wohl. Bei zu großer Trockenheit oder anhaltender Hitze kann die Blüte kürzer ausfallen oder die Pflanze ihre Blätter einrollen. Deshalb ist ein halbschattiger Standort mit gleichmäßiger Bodenfeuchte ideal.

Bodenbeschaffenheit und Pflege

Der ideale Boden für Bistorta affinis 'Kabouter' ist frisch bis feucht, humos und nährstoffreich. Schwere Lehmböden sollten mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Wasserdurchlässigkeit zu verbessern. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist optimal. Auf zu trockenen, sandigen Böden wächst die Staude deutlich langsamer und bleibt kleiner. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, reifen Kompost unter die Erde zu mischen, um die Nährstoffversorgung zu sichern. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Laub schützt den Boden vor dem Austrocknen und unterdrückt Unkraut. Im Frühjahr kann eine zusätzliche Gabe von organischem Dünger die Blühfreudigkeit fördern. Grundsätzlich ist die Pflege unkompliziert: Gelegentliches Gießen in Trockenperioden und eine jährliche Kompostgabe genügen.

Blüte und Blattwerk des Bistorta affinis 'Kabouter'

Die besondere Schönheit des Knöterichs 'Kabouter' liegt in der Kombination aus leuchtenden Blüten und dekorativem Laub. Beide Elemente tragen dazu bei, dass die Staude über die gesamte Vegetationsperiode hinweg attraktiv bleibt. Ein genauerer Blick auf die Blütenstände und Blätter verrät, warum sie sich perfekt für naturnahe Gärten eignet.

Die zierlichen Blütenrispen von 'Kabouter'

Wie bereits erwähnt, erscheinen die Blütenrispen des Bistorta affinis 'Kabouter' von Juli bis September. Jede Rispe besteht aus zahlreichen kleinen Einzelblüten, die dicht an dicht stehen. Auffällig ist die lange Blühdauer: Jede Einzelblüte öffnet sich allmählich von unten nach oben, sodass der gesamte Blütenstand über mehrere Wochen hinweg attraktiv bleibt. Die Farbpalette reicht von Weiß über Hellrosa bis hin zu einem satten Rot, das besonders im Spätsommer zur Geltung kommt. Verblühte Blütenstände können stehen bleiben, da sie auch im Herbst und Winter noch eine gewisse Struktur bieten. Allerdings sollten Sie die Pflanze nach der Hauptblüte zurückschneiden, wenn Sie eine zweite, wenn auch schwächere Nachblüte im Herbst fördern möchten. Die Blütenrispen eignen sich auch gut als Schnittblumen für kleine Sommersträuße.

Das lanzettförmige Blattwerk

Die Blätter des Knöterichs 'Kabouter' sind lanzettförmig, also lang und schmal mit einer spitzen Blattspitze. Sie sind etwa 5 bis 10 Zentimeter lang und von sattgrüner Farbe. Die Blätter stehen wechselständig an den Stängeln und bilden eine dichte Grundrosette. Die Blattunterseite ist etwas heller und kann einen leichten rötlichen Schimmer aufweisen, besonders im Herbst. Der Blattrand ist ganzrandig, die Blattfläche glatt und leicht glänzend. Im Herbst nehmen die Blätter eine goldgelbe bis rötliche Herbstfärbung an, die einen zusätzlichen Reiz ausmacht. Da die Pflanze wintergrün ist, bleiben die Blätter größtenteils bis zum Frühjahr erhalten und schützen den Wurzelstock vor Frost. Erst im zeitigen Frühjahr sollten die abgestorbenen Blätter abgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.

Verwendung im Garten

Der Bistorta affinis 'Kabouter' ist ein echter Allrounder unter den Bodendeckern. Seine geringe Höhe, die anspruchslose Natur und die lange Blütezeit machen ihn zu einer wertvollen Pflanze für viele Gartenbereiche. Ob als flächige Bodendeckung, als Einfassung von Beeten oder im Steingarten – die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Als Bodendecker und Teppichbildner

Die Hauptverwendung des Schecken-Knöterichs ist die als hervorragender Bodendecker. Dank seiner Ausläufer bildet er schnell dichte, aber nicht aggressive Teppiche, die Unkraut effektiv unterdrücken. Besonders geeignet ist er für größere Flächen unter Gehölzen, an Böschungen oder in Rabatten, wo er einen pflegeleichten, blühenden Bodenbelag schafft. Da er eine Höhe von nur etwa 15 Zentimetern erreicht, wirkt er nie wuchernd oder unordentlich. Die Pflanze verträgt auch etwas Trittbelastung und kann daher an Wegrändern oder zwischen Trittsteinen eingesetzt werden. Einmal etabliert, benötigt der Teppich-Knöterich kaum Pflege und breitet sich langsam, aber stetig aus. Die Pflanzung im Frühjahr oder Herbst in einem Abstand von etwa 30 Zentimetern pro Quadratmeter ermöglicht eine zügige Flächendeckung innerhalb weniger Jahre. Je nach Wunsch kann die Ausbreitung durch regelmäßiges Zurückschneiden der Ausläufer begrenzt werden.

Im Stein- und Naturgarten

Aufgrund seiner Herkunft aus Gebirgsregionen fühlt sich der Bistorta affinis 'Kabouter' auch in Steingärten und naturnahen Anlagen wohl. Zwischen Steinen oder in Felsspalten kommt sein kompakter Wuchs besonders gut zur Geltung. Er kombiniert sich harmonisch mit anderen niedrigen Stauden und Polsterpflanzen. Im Naturgarten ist er eine wertvolle Pflanze für Insekten: Bienen, Hummeln und Schwebfliegen besuchen die Blüten reichlich. Auch Vögel mögen die Samenstände im Winter. Die Pflanze vermehrt sich auch durch Selbstaussaat, aber nicht invasiv – ein paar Sämlinge lassen sich leicht entfernen. Wer einen pflegeleichten, aber dennoch lebendigen Garten möchte, findet in 'Kabouter' einen zuverlässigen Partner. Die wintergrünen Blätter sorgen auch in der kalten Jahreszeit für Farbe und Struktur.

Bistorta affinis 'Kabouter' in der Gestaltung

Dank seiner neutralen grünen Blattfarbe und den farbwechselnden Blüten lässt sich der Knöterich 'Kabouter' vielseitig kombinieren. Er kann als Vordergrundpflanze vor höheren Stauden wie Rittersporn (Delphinium) oder Sonnenhut (Echinacea) gesetzt werden, aber auch als flächiger Rahmen für Rosen oder Ziersträucher dienen. In Kübeln und Pflanzgefäßen eignet er sich für Balkon und Terrasse, wobei hier auf ausreichende Bewässerung geachtet werden muss. Besonders reizvoll wirkt eine Kombination mit herbstfärbenden Gehölzen, deren goldene oder rote Blätter einen Kontrast zum satten Grün des Bodendeckers bilden. Auch als Unterpflanzung von Hecken oder Bäumen ist die Staude beliebt, da sie mit Trockenheit und Schatten gut zurechtkommt. Insgesamt ist 'Kabouter' eine Pflanze, die mit wenig Aufwand viel Fläche gestalten kann – ideal für alle, die einen pflegeleichten, aber dennoch attraktiven Garten wünschen.

Pflanzpartner für den Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich 'Kabouter'

Ein durchdachter Pflanzplan steigert die Wirkung jedes Gartens. Der Bistorta affinis 'Kabouter' harmoniert mit zahlreichen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Gemeinsam lassen sich reizvolle Bilder schaffen, die das Auge erfreuen und gleichzeitig Lebensraum für Nützlinge bieten.

Geeignete Nachbarn für Bistorta affinis 'Kabouter'

Zu den idealen Begleitern des Knöterichs zählen andere Bodendecker, die ebenfalls halbschattige, frische Standorte mögen. Der Immergrün (Vinca minor) mit seinen tiefblauen Blüten ist ein klassischer Partner, der zur gleichen Zeit blüht. Ebenfalls gut geeignet sind verschiedene Storchschnabel-Arten (Geranium), vor allem der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum), der mit seinen rosafarbenen oder weißen Blüten und dem wohlriechenden Laub überzeugt. Auch Lungenkraut (Pulmonaria) mit seinen gefleckten Blättern und frühen Blüten ergänzt den Knöterich perfekt. Wer es höher mag, kann Frauenmantel (Alchemilla mollis) oder Purpurglöckchen (Heuchera) daneben setzen, deren Blütenstände sich über den Blättern des Knöterichs erheben. Achten Sie darauf, dass die Begleitpflanzen nicht zu stark wuchern oder zu viel Schatten werfen, da der Knöterich sonst in seiner Entwicklung eingeschränkt wird.

Kombination mit Gräsern und Farnen

Eine weitere reizvolle Kombination ergibt sich mit schattenverträglichen Gräsern und Farnen. Das niedrige Waldgras (Deschampsia cespitosa) oder die Segge (Carex-Arten) wie die Japan-Segge (Carex morrowii) setzen einen filigranen Kontrapunkt zum kompakten Wuchs des Knöterichs. Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) bringen mit ihren gefiederten Blättern Textur und eine andere Blattform ins Spiel. Diese Kombinationen wirken besonders natürlich und eignen sich für halbschattige bis schattige Bereiche unter Bäumen. Sie schaffen ein harmonisches Gesamtbild, das ohne viel Pflege auskommt und an einen wilden Waldboden erinnert. Achten Sie darauf, dass die Partner nicht zu hoch werden und die niedrigen Horste des Knöterichs überwuchern. Ein gelegentlicher Rückschnitt der Begleiter sorgt für Ausgleich.

Pflege und Überwinterung

Der Knöterich 'Kabouter' ist eine äußerst pflegeleichte Pflanze, die auch Gartenanfängern Freude bereitet. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die das Wachstum und die Blüte fördern und die Pflanze gesund halten. Mit der richtigen Pflege bleibt die Staude über viele Jahre hinweg vital und blühfreudig. Die Überwinterung bereitet in den meisten Regionen keine Probleme.

Pflegeleicht und wenig aufwendig

Der Bistorta affinis 'Kabouter' benötigt am richtigen Standort kaum Pflege. Dennoch sollten Sie verwelkte Blütenstände nach der Hauptblüte entfernen, um die Pflanze zu einer Nachblüte anzuregen. Ein Rückschnitt der verblühten Stängel bis knapp über dem Boden fördert zudem einen kompakten Wuchs. Im Frühjahr, vor dem Neuaustrieb, können Sie die abgestorbenen Blätter abschneiden, um Platz für frische Triebe zu schaffen. Eine leichte Kompostgabe im Frühjahr liefert ausreichend Nährstoffe für die kommende Saison. Auf zusätzliche mineralische Düngung kann in der Regel verzichtet werden, da die Pflanze genügsam ist. Gelegentliches Hacken und Entfernen von Wildkraut in der Anwachsphase ist empfehlenswert, danach unterdrückt der dichte Teppich das Unkraut von selbst. Bei Trockenheit sollten Sie wässern, besonders in der Zeit des Austriebs. Ein Rückschnitt der Ausläufer verhindert eine zu starke Ausbreitung, falls gewünscht.

Bewässerung und Düngung

Am besten gedeiht der Knöterich 'Kabouter' bei gleichmäßiger Bodenfeuchte. In längeren Trockenperioden sollte er daher gegossen werden, am besten morgens oder abends mit kalkarmem Wasser. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, daher ist eine gute Drainage wichtig. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Laub reduziert die Verdunstung und hält den Boden länger feucht. Bezüglich der Düngung reicht im Frühjahr eine Gabe von reifem Kompost oder Hornspänen aus, die vorsichtig in den Boden eingearbeitet werden. Flüssigdünger für Stauden kann während der Blütezeit alle vier Wochen zugeführt werden, ist aber nicht zwingend erforderlich. Eine Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe führt. Bei torfigen oder sandigen Böden kann eine Kali-Gabe im Herbst die Winterhärte verbessern. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr – der Knöterich ist anspruchslos und reagiert empfindlich auf Überpflege.

Überwinterung des Bistorta affinis 'Kabouter'

Der Bistorta affinis 'Kabouter' ist vollkommen winterhart und übersteht auch strenge Fröste problemlos. In schneereichen Regionen dient die Schneedecke als natürlicher Schutz. In milden Wintern bleibt das Laub weitgehend grün, kann aber bei Kahlfrost geschädigt werden, weshalb eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub vorsorglich sinnvoll ist. Das abgestorbene Laub sollte erst im Frühjahr entfernt werden, da es die Pflanze vor Kälte schützt und den Boden vor Austrocknung bewahrt. Topfpflanzen benötigen Winterschutz, indem die Töpfe mit Vlies oder Jute umwickelt und auf eine isolierende Unterlage gestellt werden. Wichtig ist, dass die Pflanzen auch im Winter nicht austrocknen, daher gelegentlich an frostfreien Tagen gießen. Im Frühjahr kann man die abgestorbenen Pflanzenteile abschneiden und die Pflanze auf eventuelle Schäden kontrollieren. Mit diesen Maßnahmen startet der Knöterich vital in die neue Gartensaison.

Wissenswertes über den Knöterich: Hintergrund und Besonderheiten

Der Knöterich, insbesondere die Sorte 'Kabouter', hat eine interessante botanische Geschichte und einige Besonderheiten, die ihn zu einer faszinierenden Pflanze machen. Wer sich mit den Hintergründen vertraut macht, versteht besser, warum diese Staude so pflegeleicht und vielseitig ist.

Etymologie des Namens „Knöterich“

Der deutsche Name „Knöterich“ leitet sich von den charakteristischen Knoten an den Stängeln ab. Der ursprüngliche lateinische Gattungsname Polygonum setzt sich aus „Poly“ (viel) und „Gony“ (Knie) zusammen und bezieht sich auf die zahlreichen Knoten, die an die Gelenke eines Knies erinnern. Diese Knoten sind bei vielen Knöterich-Arten deutlich sichtbar und geben der Pflanze ihr markantes Aussehen. Der botanische Name Bistorta bedeutet sinngemäß „zweimal gedreht“ und spielt auf die Form der Blütenstände oder die gewundenen Stängel mancher Arten an. Das Art-Epitheton affinis bedeutet „verwandt“ oder „benachbart“ und weist auf die Ähnlichkeit zu anderen Arten hin. So vereint der Name die botanische Einordnung und die auffälligen Merkmale der Pflanze. Diese etymologischen Hintergründe machen den Knöterich zu einem interessanten Gesprächsthema im Garten. Die Vielfalt der deutschen Namen wie Teppich-Knöterich oder Schecken-Knöterich betont seine Verwendung und sein Erscheinungsbild. Mit 'Kabouter', was aus dem Niederländischen stammt und „Kobold“ oder „Wichtel“ bedeutet, wird auf die niedliche, kompakte Erscheinung der Sorte angespielt – ein bezaubernder Name für eine reizende Staude.

Name Deutsch: Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich.
Name Botanisch: Bistorta affinis 'Kabouter'.
Wuchs: Der Bistorta affinis 'Kabouter' kann bis zu 15 cm hoch werden, wächst niedrig bodendeckend..
Wuchshöhe: bis zu 15 cm.
Blatt: Grün, lanzettförmig.
Blüte: Weiße bis rote Blütenrispen.
Blütezeit: Juli - September.
Boden: Frische bis feuchte Böden.
Standort: Sonnig - halbschattig.
Eigenschaften: Der Bistorta affinis 'Kabouter' ( Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich) benötige am richtigen Standort kaum Pflege..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Knöterichs / Garten-Schecken-Knöterich 'Kabouter'

Der Knöterich, auch als Garten-Schecken-Knöterich oder Teppich-Knöterich bekannt, ist eine vielseitige und pflegeleichte Staude, die sich hervorragend als Bodendecker eignet. Die Sorte 'Kabouter' (Bistorta affinis 'Kabouter') besticht durch ihren niedrigen, kompakten Wuchs und ihre hübschen Blütenrispen. Wir stellen Ihnen diese charmante Pflanze im Detail vor.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 15 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weißrot

Blütezeit
Juli - September

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Pflanz- und Pflegetipps Bistorta affinis 'Kabouter' / Knöterich / Garten-Schecken-Knöterich

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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