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Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut

Hieracium pilosella

Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) mit zwei gelben Blütenköpfen und grünen Blättern in Nahaufnahme.
Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) mit gelben Blüten und grünen, bodennahen Blättern in Bestandsaufnahme.
Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) mit gelben Korbblüten an langen Stielen und bodennaher Blattrosette.
Wintergrün
Hellgelb
Sonnig
Juni - August
bis zu 30 cm
ab 2,95 €
     
Wuchs: Staude, ausdauernd, krautig, teppichartig, bodendeckend, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Wintergrün, spatelförmig bis schmal-eiförmig, ganzrandig, silbriggrün, Unterseite graufilzig
Frucht: Ungeschnäbelte Achänen
Blüte: Hellgelb, körbchenartig, auf aufrechten Stängeln
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Pfahlwurzel, ausläuferbildend
Boden: Trockene bis frische, durchlässige, steinige und nährstoffarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften:
Die hellgelben, kleinen Blüten des Hieracium pilosella (Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut) wirken wie leuchtende Sonnen im Garten. Die Staude ist ein wahres Allroundtalent. Sie liebt die...
pralle Sonne und trockene, steinige Böden, sodass sie wunderbar in jeden Steingarten passt und zur Auflockerung von Trockenmauern und steinigen Anlagen ideal ist. Da sich das Mausohr-Habichtskraut leicht und schnell vermehrt, ist es auch sehr schön als Bodendeckerstaude geeignet, das mit einem leuchtenden Teppich schnell die Erde bedeckt. Diese Staude setzt in jedem Garten lockere, gelbe und freundliche Akzente und eignet sich außerdem auch als Schnittpflanze - das Mausohr-Habichtskraut sollte in keinem Wiesenblumenstrauß fehlen! Ingesamt eine robuste Sorte.
Wuchs: Staude, ausdauernd, krautig, teppichartig, bodendeckend, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Wintergrün, spatelförmig bis schmal-eiförmig, ganzrandig, silbriggrün, Unterseite graufilzig
Frucht: Ungeschnäbelte Achänen
Blüte: Hellgelb, körbchenartig, auf aufrechten Stängeln
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Pfahlwurzel, ausläuferbildend
Boden: Trockene bis frische, durchlässige, steinige und nährstoffarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften: Die hellgelben, kleinen Blüten des Hieracium pilosella (Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut) wirken wie leuchtende Sonnen im Garten. Die Staude ist ein wahres Allroundtalent. Sie liebt die pralle Sonne und trockene, steinige Böden, sodass sie wunderbar in jeden Steingarten passt und zur Auflockerung von Trockenmauern und steinigen Anlagen ideal ist. Da sich das Mausohr-Habichtskraut leicht und schnell vermehrt, ist es auch sehr schön als Bodendeckerstaude geeignet, das mit einem leuchtenden Teppich schnell die Erde bedeckt. Diese Staude setzt in jedem Garten lockere, gelbe und freundliche Akzente und eignet sich außerdem auch als Schnittpflanze - das Mausohr-Habichtskraut sollte in keinem Wiesenblumenstrauß fehlen! Ingesamt eine robuste Sorte.

Portrait Kleines Habichtskraut

Das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) ist eine faszinierende, ausdauernde Staude, die mit ihrem teppichartigen Wuchs und den leuchtend hellgelben Blüten jeden sonnigen Standort bereichert. Ursprünglich in Europa und Westasien beheimatet, gehört sie zur artenreichen Gattung der Habichtskräuter innerhalb der Familie der Korbblütler. Die Pflanze wird auch als Mausohr-Habichtskraut bezeichnet, ein Name, der auf die Form ihrer silbriggrünen, filzigen Blätter anspielt.

Botanische Einordnung

Botanisch wird die Art der Untergattung Hieracium subgen. Pilosella zugeordnet, was ihre nahe Verwandtschaft mit anderen kriechenden Habichtskräutern unterstreicht. Nach aktueller taxonomischer Auffassung wird sie auch unter dem Synonym Pilosella officinarum Vaill. geführt. Ältere Bezeichnungen wie Hieracium Pilosella sind ebenfalls noch gebräuchlich. Die Pflanze ist wintergrün und behält auch in der kalten Jahreszeit einen Großteil ihres Laubes, was sie zu einem wertvollen Bodendecker macht.

Wuchs und Morphologie

Das Kleine Habichtskraut wächst kriechend und bildet durch seine langen, oberirdischen Ausläufer dichte, flächendeckende Teppiche. Die Wuchshöhe beträgt in der Blütezeit maximal 30 Zentimeter, während das Laub mit nur wenigen Zentimetern sehr niedrig bleibt. Die Pflanze ist eine ausdauernde, krautige Staude, die eine kräftige Pfahlwurzel ausbildet. Aus der Pfahlwurzel treiben zahlreiche Seitentriebe, die zur raschen vegetativen Vermehrung beitragen. Die Blätter sind spatelförmig bis schmal-eiförmig, ganzrandig und von einer auffällig silbriggrünen Farbe. Die Blattunterseite ist dicht graufilzig behaart, ein Merkmal, das ihnen ein weiches, pelzartiges Aussehen verleiht und auf den deutschen Namen Mausohr-Habichtskraut anspielt.

Standort und Boden

Als typische Pflanze magerer, trockener Standorte stellt das Kleine Habichtskraut spezifische Ansprüche an Licht und Boden, die es zu berücksichtigen gilt, um eine üppige Blüte und einen gesunden Wuchs zu fördern. An einem passenden Standort zeigt die Staude ihre volle Robustheit und pflegeleichte Natur.

Lichtanspruch und Bodenbeschaffenheit

Hieracium pilosella ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter. Sie benötigt einen vollsonnigen Standort, um ihre charakteristischen Blütenkörbchen in großer Zahl zu entwickeln. Im Schatten oder Halbschatten bleibt die Blüte spärlich, und die Pflanze neigt zu einem lockeren, unschönen Wuchs. Der Boden sollte trocken bis frisch sein, aber keinesfalls staunass. Eine hervorragende Drainage ist entscheidend, denn die Staude verträgt keine dauerhafte Bodenfeuchte. Sie gedeiht am besten auf durchlässigen, steinigen und nährstoffarmen Untergründen. Kalkhaltige Böden werden bevorzugt, aber auch leicht saure Substrate werden toleriert, solange sie nicht zu humusreich sind.

Ideale Pflanzbedingungen für Hieracium pilosella

Für eine optimale Entwicklung wird eine Pflanzdichte von 13 Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, damit sich die Ausläufer schnell zu einer geschlossenen Fläche verbinden. Der Pflanzabstand sollte etwa 25 bis 30 Zentimeter betragen. Vor der Pflanzung kann eine Einarbeitung von grobem Sand oder feinem Kies in den Boden die Durchlässigkeit verbessern. Eine Düngung ist nicht erforderlich und im Gegenteil sogar kontraproduktiv, da Nährstoffreichtum zu üppigem, weichem Laub führt, das anfälliger für Pilzkrankheiten ist und die Winterhärte beeinträchtigt. Die Pflanze ist ideal für kalk- und nährstoffarme Magerrasen, Stein- und Heidegärten sowie für die Bepflanzung von Trockenmauern und Fugen.

Blüte und Blattwerk des Kleinen Habichtskrauts

Die Kombination aus leuchtenden Blüten und dekorativem Laub macht das Kleine Habichtskraut zu einem ganzjährigen Blickfang. Während die Blüten von Juni bis August für lebhafte Farbtupfer sorgen, behält das wintergrüne Laub auch im Herbst und Winter seine Struktur.

Die leuchtend gelben Blütenkörbchen

Die Blüten des Mausohr-Habichtskrauts sind körbchenartig zusammengesetzt, typisch für Korbblütler, und erscheinen einzeln auf aufrechten, blattlosen Stängeln. Jedes Blütenkörbchen hat einen Durchmesser von etwa zwei bis drei Zentimetern und besteht aus zahlreichen hellgelben Zungenblüten. Die Blütenfarbe ist ein frisches, klares Gelb, das an Butterblumen erinnert. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, wobei die Hauptblüte im Juli liegt. Die Blüten öffnen sich nur bei Sonnenschein und sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Nach der Blüte entwickeln sich ungeschnäbelte Achänen, die als Samen dienen. Die Pflanze verbreitet sich jedoch vor allem vegetativ durch ihre Ausläufer, sodass die Samenbildung für die Vermehrung im Garten eine untergeordnete Rolle spielt.

Das silbriggrüne Laub

Die Blätter von Hieracium pilosella sind ein echter Hingucker, selbst wenn die Pflanze nicht blüht. Sie sind spatelförmig bis schmal-eiförmig, ganzrandig und oft leicht gewellt. Die Oberseite ist von einem kräftigen Silbriggrün, während die Unterseite dicht mit feinen, grauen Härchen besetzt ist, die ihnen einen filzigen, fast weichen Charakter verleihen. Diese Behaarung dient der Pflanze als Schutz vor übermäßiger Verdunstung und Sonneneinstrahlung. Das Laub ist wintergrün, das heißt, es bleibt auch in der kalten Jahreszeit erhalten, verfärbt sich allenfalls leicht rötlich. Dadurch bietet das Kleine Habichtskraut auch im Winter eine bodendeckende Struktur, besonders reizvoll in Kombination mit frostgehärteten Gräsern oder immergrünen Polsterstauden.

Verwendung im Garten

Das Kleine Habichtskraut ist ein äußerst vielseitiges Gestaltungselement für sonnige, eher karge Standorte. Seine Fähigkeit, sich flächig auszubreiten, und seine Toleranz gegenüber Trockenheit machen es zu einer idealen Pflanze für verschiedene Gartenbereiche.

Als Bodendecker und Teppichstaude

Aufgrund seines kriechenden Wuchses und der schnellen Ausläuferbildung eignet sich Hieracium pilosella hervorragend als niedriger Bodendecker. Innerhalb kurzer Zeit entsteht ein dichter, silbriggrüner Teppich, der an sonnigen Hängen, Böschungen oder in Beeten Unkraut unterdrückt. Die Pflanze ist besonders nützlich zur Begrünung trockener, kalk- oder nährstoffarmer Magerrasen, wo viele andere Bodendecker kümmern würden. Ihre Höhe von lediglich 5 bis 10 Zentimetern im Blatt, die nur von den Blütenstängeln übertroffen wird, lässt sie als flächigen Untergrund für höhere Stauden dienen.

Im Stein- und Heidegarten

In Stein- und Heidegärten, zwischen Felsen, in Steinfugen oder auf Trockenmauern fühlt sich das Kleine Habichtskraut besonders wohl. Für diese Lebensbereiche wird es als ideale Pflanze beschrieben. Die gelben Blüten setzen leuchtende Akzente zwischen grauen Steinen und silbrigen Polsterpflanzen. Es ist auch eine ausgezeichnete Wahl für die extensive Dachbegrünung, da es mit extremen Bedingungen wie Hitze, Trockenheit und windexponierten Lagen zurechtkommt.

Hieracium pilosella als Bienenweide und für extensive Dachbegrünung

Neben seiner optischen Qualität bietet das Kleine Habichtskraut auch ökologische Vorteile. Es wird als wertvolle Bienenweide eingestuft und lockt mit seinen nektarreichen Blüten zahlreiche Insekten an. Für die extensive Dachbegrünung ist es eine empfehlenswerte Staude, da es mit dünnen Substratschichten und extremer Trockenheit zurechtkommt. Die Pflanze bildet dort schnell einen geschlossenen, pflegeleichten Bewuchs, der auch das Mikroklima verbessert und Regenwasser zurückhält. Zudem eignet sich Hieracium pilosella hervorragend für naturnahe Gärten, wo sie in Wildstaudenbeeten oder auf Kiesflächen naturnahe Akzente setzt.

Pflanzpartner für Kleines Habichtskraut

Die richtigen Pflanzpartner heben die Schönheit des Kleinen Habichtskrauts hervor und schaffen harmonische, naturnahe Pflanzbilder. Besonders geeignet sind trockenheitsverträgliche Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben.

Kombinationen mit trockenheitsliebenden Stauden

Ein besonders reizvoller Partner ist der Lanzen-Günsel (Ajuga tenorii 'Mauro'). Diese niedrige, ausläuferbildende Staude kontrastiert mit ihrem tiefvioletten Laub perfekt zum silbrigen Grün des Habichtskrauts. Beide Pflanzen bevorzugen sonnige, durchlässige Standorte und ergänzen sich in der Blütezeit. Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ist ein weiterer idealer Partner. Seine leuchtend gelben Blüten erscheinen ebenfalls im Sommer und setzen sich farblich kaum vom Habichtskraut ab, doch die fleischigen, hellgrünen Blätter des Sedums bilden einen spannenden Texturkontrast. Auch der Echte Quendel (Thymus pulegioides) harmoniert hervorragend: Seine rosafarbenen bis purpurnen Blüten und sein aromatischer Duft bereichern die Pflanzung zusätzlich. Alle drei Partner sind trockenheitsverträglich und anspruchslos, sodass sie sich perfekt für naturnahe, pflegeleichte Pflanzungen eignen.

Gezielte Kontraste mit Gräsern und Polsterpflanzen

Um das Kleine Habichtskraut in Szene zu setzen, bieten sich zarte Gräser und andere Polsterstauden an. Das Wimper-Perlgras (Melica ciliata) ist mit seinen silbrigen, überhängenden Blütenrispen ein eleganter Begleiter. Die Gräser lockern den flächigen Teppich des Habichtskrauts auf und verleihen der Pflanzung Höhe und Struktur. Weitere geeignete Gräser sind das Schaf-Schwingelgras (Festuca ovina) oder das Blaugraue Schillergras (Koeleria glauca), die beide mit ihrer feinen Textur und blaugrauen Färbung harmonieren. Polsterpflanzen wie die Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) oder verschiedene Alpen-Astern (Aster alpinus) setzen farbige Akzente. Wichtig ist stets, dass die Partner keine zu hohen Nährstoffansprüche haben und nicht zu stark wuchern, um den Teppich des Habichtskrauts nicht zu überwuchern.

Pflege und Überwinterung

Das Kleine Habichtskraut ist eine äußerst pflegeleichte Pflanze, die kaum Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die ihren Wuchs fördern und die Vitalität der Staude erhalten.

Rückschnitt und Pflegemaßnahmen

Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Verblühte Stängel können jedoch im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah abgeschnitten werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern und die Selbstaussaat zu reduzieren. Da die Pflanze sich hauptsächlich vegetativ über Ausläufer vermehrt, ist die Samenbildung für die Ausbreitung nicht notwendig und kann nach Belieben unterbunden werden. Eine Düngung ist strikt zu vermeiden, da Nährstoffreichtum die Pflanze zu weichem, anfälligem Wachstum verleitet. Gegebenenfalls kann bei stark verdichteten Böden eine kleine Gabe von Kies oder Sand zur Verbesserung der Drainage ausgebracht werden. Das Entfernen abgestorbener Blätter im Frühjahr fördert die Neubildung des Laubs und beugt Pilzerkrankungen vor.

Vermehrung und Ausbreitung

Die Vermehrung des Mausohr-Habichtskrauts erfolgt auf natürliche Weise durch seine rasenartige Ausbreitung über Ausläufer. Diese bilden sich oberirdisch und bewurzeln sich schnell, sodass eine einzelne Pflanze in kurzer Zeit eine große Fläche bedecken kann. Wer die Ausbreitung kontrollieren möchte, kann überzählige Ausläufer einfach abtrennen und entfernen oder umpflanzen. Eine gezielte Vermehrung ist jederzeit durch Teilung der Wurzelstöcke oder das Abnehmen von bewurzelten Ausläuferstücken möglich. Die beste Zeit für diese Maßnahme ist das zeitige Frühjahr oder der Frühherbst. Eine Aussaat ist ebenfalls möglich, aber aufgrund der einfachen vegetativen Vermehrung im Garten eher unüblich.

Überwinterung des Kleinen Habichtskrauts

Das Kleine Habichtskraut ist vollständig winterhart und benötigt in den meisten Regionen Deutschlands keinen speziellen Winterschutz. Seine Herkunft aus Europa und Westasien hat es an gemäßigte Klimate angepasst. Allerdings sollte im ersten Winter nach der Pflanzung bei anhaltendem Frost oder fehlender Schneedecke eine dünne Schicht aus Reisig oder Laub aufgebracht werden, um die noch nicht vollständig etablierten Pflanzen zu schützen. Staunässe im Winter ist der größte Feind der Staude; daher ist ein gut drainierter Boden die beste Voraussetzung für eine sichere Überwinterung. Die wintergrünen Blätter können bei starkem Frost leicht erfrieren, treiben aber im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Ein Rückschnitt der erfrorenen Blätter im Frühjahr fördert den Neuaustrieb und erhält die dekorative Wirkung der Pflanze.

Wissenswertes über Hieracium pilosella

Hinter dem unscheinbaren Äußeren des Kleinen Habichtskrauts verbirgt sich eine Reihe interessanter Eigenschaften und eine beachtliche kulturelle Geschichte. Die Staude hat in der Volksmedizin und als Namensgeber für eine ganze Pflanzengruppe Bedeutung erlangt.

Historische Bedeutung und Synonyme

Der deutsche Name Mausohr-Habichtskraut leitet sich von den filzig behaarten, kleinen Blättern ab, die an die Ohren einer Maus erinnern. Die Gattungsbezeichnung Hieracium kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Habichts“, was auf die mythische Vorstellung zurückgeht, dass Habichte mit dem Saft dieser Pflanzen ihre Sehkraft schärfen. Die Art Pilosella officinarum Vaill. ist ein jüngeres Synonym für Hieracium pilosella. In der traditionellen Volksmedizin wurde die Pflanze als Husten- und Wundheilmittel eingesetzt, was auf ihre entzündungshemmenden Inhaltsstoffe zurückgeführt wird. Heute ist sie eher als Zierpflanze und als wichtiges Element naturnaher Gärten und der Dachbegrünung geschätzt. Die Pflanze ist ungiftig und unbedenklich für Mensch und Tier, sodass sie auch in Gärten mit Haustieren problemlos verwendet werden kann.

Name Deutsch: Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut.
Name Botanisch: Hieracium pilosella.
Wuchs: Staude, ausdauernd, krautig, teppichartig, bodendeckend, bis zu 30 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 30 cm.
Blatt: Wintergrün, spatelförmig bis schmal-eiförmig, ganzrandig, silbriggrün, Unterseite graufilzig.
Frucht: Ungeschnäbelte Achänen.
Blüte: Hellgelb, körbchenartig, auf aufrechten Stängeln.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Pfahlwurzel, ausläuferbildend.
Boden: Trockene bis frische, durchlässige, steinige und nährstoffarme Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 13.
Eigenschaften: Die hellgelben, kleinen Blüten des Hieracium pilosella (Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut) wirken wie leuchtende Sonnen im Garten. Die Staude ist ein wahres Allroundtalent. Sie liebt die pralle Sonne und trockene, steinige Böden, sodass sie wunderbar in jeden Steingarten passt und zur Auflockerung von Trockenmauern und steinigen Anlagen ideal ist. Da sich das Mausohr-Habichtskraut leicht und schnell vermehrt, ist es auch sehr schön als Bodendeckerstaude geeignet, das mit einem leuchtenden Teppich schnell die Erde bedeckt. Diese Staude setzt in jedem Garten lockere, gelbe und freundliche Akzente und eignet sich außerdem auch als Schnittpflanze - das Mausohr-Habichtskraut sollte in keinem Wiesenblumenstrauß fehlen! Ingesamt eine robuste Sorte..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait Kleines Habichtskraut

Das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) ist eine faszinierende, ausdauernde Staude, die mit ihrem teppichartigen Wuchs und den leuchtend hellgelben Blüten jeden sonnigen Standort bereichert. Ursprünglich in Europa und Westasien beheimatet, gehört sie zur artenreichen Gattung der Habichtskräuter innerhalb der Familie der Korbblütler. Die Pflanze wird auch als Mausohr-Habichtskraut bezeichnet, ein Name, der auf die Form ihrer silbriggrünen, filzigen Blätter anspielt.

Botanische Einordnung

Botanisch wird die Art der Untergattung Hieracium subgen. Pilosella zugeordnet, was ihre nahe Verwandtschaft mit anderen kriechenden Habichtskräutern unterstreicht. Nach aktueller taxonomischer Auffassung wird sie auch unter dem Synonym....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 30 cm

Belaubung
Wintergrün

Blüte
Hellgelb

Blütezeit
Juni - August

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"Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut - Hieracium pilosella"
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02.11.2025

Leider enttäuschend in Entwicklung und Wuchs

Das kleine Habichtskraut kam zwar gut verpackt an, hat sich aber nach dem Pflanzen nur schwach entwickelt. Die Pflanzen blieben klein, und die Blüte war deutlich spärlicher als erwartet. Auch die Ausbreitung verlief bisher sehr zögerlich. Für mich leider keine zufriedenstellende Erfahrung – hatte mir ein dichteres, vitaleres Wachstum erhofft.

17.10.2025

Perfekte Bodendeckerwahl

Die Pflanzanleitung war klar und sehr hilfreich, sodass das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) bei uns schnell angewachsen ist. Die kompakte Wuchsform bedeckt Lücken zuverlässig, bildet dichte Polster und verlangt kaum Pflege. Auch im Halbschatten zeigt die Pflanze robustes Wachstum, nur einmal angießen in der Eingewöhnungsphase reichte hier. Pflegeaufwand und Optik überzeugen, Empfehlung für alle, die unkomplizierte Bodendecker suchen.

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Pflanz- und Pflegetipps Hieracium pilosella / Kleines Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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