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Hoher Wiesenknopf 'Scapino'

Sanguisorba tenuifolia 'Scapino'

Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' (Hoher Wiesenknopf 'Scapino') mit roter, zylindrischer Blütenähre am Stiel.
Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' (Hoher Wiesenknopf 'Scapino') mit schmalen Stielen und roten, länglichen Blütenähren
Sommergrün
Dunkelrot
Sonnig-halbschattig
Juli - September
bis zu 120 cm
ab 6,25 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, leicht überhängend, 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, elliptisch, gesägt, derb, matt, frischgrün
Frucht: Nüsschen, unscheinbar, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Dunkelrot, unscheinbare Einzelblüte, kolbenartiger Blütenstand, einfach, ährig überhängend, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juli bis September
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Frische bis feuchte, normal durchlässige und sandig-lehmige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Der Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' (Hoher Wiesenknopf 'Scapino') besitzt eine wunderbare Fernwirkung durch leuchtend dunkelrote Blüten, die leicht überhängen und über ebereschenartigen,...
frischgrünen Blättern thronen. Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist darüber hinaus überaus vielseitig einsetzbar. Diese Sorte kommt besonders gut an Teichrändern, in wiesenartigen Pflanzungen, zusammen mit Wildstauden, zur Geltung. Auch auf der Freifläche, als Kübelpflanze oder im Staudenbeet wirkt dieses Schmuckstück besonders eindrucksvoll. Dort sollte der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' sonnig bis halbschattig auf einem frischen bis feuchten Boden stehen. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von 40 bis 50 cm ein. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst vor. Der Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' ist sehr winterhart bei bis zu -34,4 Grad.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, leicht überhängend, 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, elliptisch, gesägt, derb, matt, frischgrün
Frucht: Nüsschen, unscheinbar, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Dunkelrot, unscheinbare Einzelblüte, kolbenartiger Blütenstand, einfach, ährig überhängend, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juli bis September
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Frische bis feuchte, normal durchlässige und sandig-lehmige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Der Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' (Hoher Wiesenknopf 'Scapino') besitzt eine wunderbare Fernwirkung durch leuchtend dunkelrote Blüten, die leicht überhängen und über ebereschenartigen, frischgrünen Blättern thronen. Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist darüber hinaus überaus vielseitig einsetzbar. Diese Sorte kommt besonders gut an Teichrändern, in wiesenartigen Pflanzungen, zusammen mit Wildstauden, zur Geltung. Auch auf der Freifläche, als Kübelpflanze oder im Staudenbeet wirkt dieses Schmuckstück besonders eindrucksvoll. Dort sollte der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' sonnig bis halbschattig auf einem frischen bis feuchten Boden stehen. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von 40 bis 50 cm ein. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst vor. Der Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' ist sehr winterhart bei bis zu -34,4 Grad.

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino', botanisch Sanguisorba tenuifolia 'Scapino', ist eine aufrechte, horstbildende Staude, die mit ihren leuchtend dunkelroten, überhängenden Blütenähren von Juli bis September einen faszinierenden Akzent setzt. Mit einer Wuchshöhe von etwa 120 Zentimetern und ihrem ebereschenartigen, frischgrünen Laub eignet sie sich hervorragend für naturnahe Gärten, wiesenartige Pflanzungen und sogar für die Kübelkultur. Diese Sorte besticht durch ihre Fernwirkung und Vielseitigkeit.

Portrait: Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino'

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist eine moderne und äußerst wertvolle Staude, die durch ihre elegante Erscheinung und lange Blütezeit überzeugt. Als Cultivar bringt sie die besten Eigenschaften ihrer Art in eine perfekt ausgeglichene Gartenpflanze. Im Folgenden werden ihre Herkunft und ihr charakteristisches Erscheinungsbild näher beleuchtet.

Herkunft und Wuchsform

Bei Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' handelt es sich um eine gezielt ausgelesene Sorte, die als Cultivar in den Handel kommt. Die neuere Sorte 'Scapino' wurde von Christian Kreß ausgelesen, einem bekannten Züchter, der mit dieser Selektion eine besonders standfeste und blühfreudige Form geschaffen hat. Die Staude wächst aufrecht und horstbildend und bildet mit der Zeit durch ihre rhizombildenden Wurzeln einen stabilen, aber nicht invasiven Bestand. Sie gilt als sehr gut standfest, was bedeutet, dass die langen Blütenstiele auch bei Wind und Regen selten umknicken und die Pflanze ihre elegante Form behält. Dieser zuverlässige, kompakte Wuchs macht sie zu einer idealen Wahl für durchgestaltete Pflanzungen, bei denen Stabilität und Formtreue gefragt sind.

Habitus und Aussehen

Der Habitus des Hohen Wiesenknopfs 'Scapino' ist geprägt von einer aufrechten Grundhaltung mit einer leicht überhängenden Spitze der Blütenstände, was der Pflanze eine grazile, fast tänzerische Anmutung verleiht. Mit einer Endhöhe von 120 Zentimetern gehört sie zu den höheren Stauden im Beet und eignet sich daher perfekt für die mittlere oder hintere Reihe. Der Horst bleibt dabei vergleichsweise schlank, sodass sich die Pflanze gut in Gemeinschaft mit anderen Stauden einfügt, ohne zu sehr zu bedrängen. Insgesamt vermittelt sie den Eindruck von Leichtigkeit und Struktur zugleich – eine Kombination, die sie zu einem wertvollen Gestaltungselement macht, besonders in modernen, naturalistischen Pflanzkonzepten.

Nachdem wir das Erscheinungsbild der Staude kennengelernt haben, ist es entscheidend zu wissen, unter welchen Bedingungen sie optimal gedeiht. Die richtige Wahl von Standort und Boden ist der Schlüssel zu einer gesunden und blühfreudigen Pflanze.

Standort und Boden

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist in seinen Ansprüchen an Licht und Boden nicht besonders kompliziert, doch einige Grundregeln sollten beachtet werden, um seine volle Pracht zu entfalten. Ein passender Standort fördert nicht nur die Blütenfülle, sondern beugt auch Problemen wie Mehltaubefall vor.

Der ideale Standort für 'Scapino'

Für 'Scapino' wird ein nicht zu trockener Standort in Sonne oder Halbschatten empfohlen, da bei zu trockenen Standorten Mehltaubefall nicht auszuschließen ist. Daher ist ein Platz mit sonniger bis halbschattiger Exposition ideal. In der vollen Sonne entwickelt sich die Blütenfarbe besonders intensiv, während im lichten Halbschatten, etwa am Gehölzrand, die Blütezeit etwas verlängert sein kann. Wichtig ist, dass der Standort gut belüftet ist, um die Luftfeuchtigkeit rund um das Laub niedrig zu halten und so Pilzkrankheiten vorzubeugen. Vermeiden Sie daher allzu geschützte, stickige Ecken. Die Staude eignet sich hervorragend für Freiflächen an sonniger bis halbschattiger Stelle, wo sie ausreichend Raum für ihre horstbildende Wuchsform findet.

Bodenansprüche

Der Boden sollte frisch bis feucht sein, da der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' Trockenphasen nicht gut verträgt. Ideal sind normal durchlässige und sandig-lehmige Untergründe, die einerseits genügend Feuchtigkeit speichern können, andererseits aber keine Staunässe bilden. Schwere, verdichtete Lehmböden sollten daher mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Ein humoser, nährstoffreicher Untergrund unterstützt das gesunde Wachstum und die reiche Blütenbildung. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen, die Pflanze ist hier jedoch nicht sonderlich empfindlich. Ein frischer, gut durchlüfteter Boden ist die beste Grundlage für einen vitalen Wiesenknopf.

Mit dem richtigen Standort im Hintergrund können wir uns nun den eigentlichen Zierwerten der Pflanze widmen: ihren bezaubernden Blüten und dem dekorativen Laub.

Blüte und Blattwerk von Sanguisorba tenuifolia 'Scapino'

Die Hauptattraktion dieser Staude sind zweifellos ihre ungewöhnlichen Blüten, die in Kombination mit dem fein strukturierten Laub ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Dieser Abschnitt beschreibt detailliert, was die Blüte und das Blattwerk des Hohen Wiesenknopfs 'Scapino' so besonders macht.

Die dunkelroten Blütenkolben

Die Blütezeit von Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' erstreckt sich von Juli bis September, also über einen bemerkenswert langen Zeitraum im Hoch- und Spätsommer. Die Blüten selbst sind als dunkelrot beschrieben und bilden kolbenartige, ährige Blütenstände, die an den Enden der Stiele leicht überhängen. Jede Einzelblüte ist zwar unscheinbar, doch in der dichten, reichblühenden Ähre entsteht ein faszinierender, samtiger Effekt. Die Farbe ist ein tiefes, leuchtendes Rot, das aus der Ferne stark wirkt und im Gegenlicht fast purpurn schimmert. Die Blütenstände sind zierend und bringen eine vertikale, grafische Struktur in die Pflanzung, die besonders in naturalistischen Gärten geschätzt wird. Sie duften nicht nennenswert, bestechen dafür durch ihre Form und lange Haltbarkeit am Stiel.

Das frischgrüne Laub

Das Laub des Hohen Wiesenknopfs 'Scapino' ist sommergrün und setzt einen perfekten Kontrast zu den dunklen Blüten. Die Blätter sind gefiedert, mit elliptischen, gesägten Einzelblättchen, die an Ebereschenblätter erinnern – daher die Beschreibung „ebereschenartig“. Sie sind von derber, stabiler Textur und haben eine matte, frischgrüne Oberfläche, die auch bei direkter Sonneneinstrahlung nicht glänzt. Diese matte, frische Grünfärbung unterstreicht die Leuchtkraft der Blüten und sorgt für eine ruhige, aber präsente Basis. Eine nennenswerte Herbstfärbung tritt bei dieser Sorte nicht auf; das Laub welkt im Herbst meist unauffällig. Die Blattstruktur ist fein und luftig, was den gesamten Habitus der Pflanze auflockert und sie ideal für durchscheinende Pflanzungen macht.

Die dekorativen Qualitäten von Blüten und Laub führen uns direkt zur Frage, wie sich diese Staude am besten im Garten inszenieren lässt. Ihre Vielseitigkeit eröffnet zahlreiche gestalterische Möglichkeiten.

Verwendung im Garten

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen und Stilen glänzen kann. Ob im naturnahen Wiesensaum, am Wasser oder im formalen Beet – ihre elegante Erscheinung passt sich vielen Situationen an.

Wiesenartige Pflanzungen und Freiflächen

Wiesenknöpfe eignen sich besonders für Flächen mit Wildstaudencharakter, für wiesenhafte Staudenpflanzungen im Stil von Piet Oudolf sowie auch für Prachtstaudenpflanzungen. Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' kommt in solchen lockeren, naturalistischen Arrangements besonders gut zur Geltung, wo seine überhängenden Blütenähren im Wind wiegen können. Auf Freiflächen an sonniger bis halbschattiger Stelle entfaltet er seine volle Wirkung und kann in Gruppen gepflanzt werden, um einen fließenden, wiesenartigen Charakter zu erzeugen. Kombinieren Sie ihn mit anderen hochwachsenden Stauden und Gräsern, die ähnliche Standortansprüche haben, um ein ökologisch wertvolles und ästhetisch ansprechendes Bild zu schaffen. Diese Verwendung betont den natürlichen Charme der Pflanze und ihre Eignung für moderne, ökologische Gartendesigns.

Am Wasserrand und in der Blumenbinderei

Eine weitere hervorragende Verwendungsmöglichkeit ist der Wasserrand, da der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' frische bis feuchte Böden liebt. Am Teich- oder Bachufer gepflanzt, spiegeln sich seine dunkelroten Blütenähren im Wasser und schaffen eine romantische, naturnahe Atmosphäre. Zudem sind Blüten und Blätter von Wiesenknöpfen oftmals in der Blumenbinderei verwendbar. Die langen, stabilen Stiele und die ungewöhnlichen Blütenstände eignen sich ausgezeichnet für Schnittblumensträuße und Trockengestecke. Schneiden Sie die Blütenähren am Morgen, wenn sie frisch sind, und stellen Sie sie sofort in Wasser – sie halten in der Vase erstaunlich lange und bringen einen modernen, strukturellen Akzent in jede Blumendekoration.

'Scapino' als Kübelpflanze und im Staudenbeet

Auch als Kübelpflanze macht der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' eine hervorragende Figur, vorausgesetzt, der Kübel ist ausreichend groß und hat ein gutes Wasserabzugsloch. Verwenden Sie eine hochwertige, durchlässige Blumenerde und achten Sie auf regelmäßiges Gießen, da Kübel schneller austrocknen. Im Staudenbeet wirkt diese Sorte als Solitär oder in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren besonders eindrucksvoll. Pflanzen Sie sie mit einem Abstand von 40 bis 50 Zentimetern, um jedem Horst genug Raum zur Entfaltung zu geben. Durch ihre Höhe eignet sie sich ideal für die mittlere oder hintere Beetreihe, wo sie als vertikaler Strukturgeber dient und tiefere Pflanzungen optisch auflockert.

Um die Wirkung des Hohen Wiesenknopfs 'Scapino' noch zu steigern, ist die Wahl passender Begleitpflanzen entscheidend. Gute Pflanzpartner unterstreichen seine Vorzüge und schaffen harmonische Bilder.

Pflanzpartner für den Hohen Wiesenknopf 'Scapino'

Die richtige Gesellschaft kann die Schönheit des Hohen Wiesenknopfs 'Scapino' hervorheben und ein ausgewogenes, ganzjährig attraktives Pflanzbild schaffen. Bei der Auswahl von Begleitstauden sollten ähnliche Standortansprüche und ein harmonisches Zusammenspiel von Formen, Farben und Texturen berücksichtigt werden.

Klassische Begleiter für Wildstaudencharakter

In wiesenartigen Pflanzungen oder am Gehölzrand passt der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ausgezeichnet zu anderen Stauden, die einen natürlichen, lockeren Charakter bevorzugen. Ideal sind beispielsweise hohe Gräser wie das Riesen-Pfeifengras (Molinia arundinacea), deren feine Halme einen luftigen Hintergrund für die dunklen Blütenähren bilden. Auch die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybride 'Matrona') mit ihren rosa Blütendolden und rötlichem Laub ergibt einen reizvollen Kontrast in Form und Farbe. Für feuchtere Standorte am Wasserrand sind Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) oder die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) empfehlenswerte Partner, die mit ihren unterschiedlichen Blütenformen und -farben eine abwechslungsreiche Uferbepflanzung ergeben.

Kombinationen mit Aster und Monarda

Konkrete, bewährte Pflanzpartner für 'Scapino' sind die Blaue Wald-Aster, Aster cordifolius 'Little Carlow', und die Indianernessel, Monarda Fistulosa-Hybride 'Elsie's Lavender'. Die Blaue Wald-Aster bringt mit ihren lavendelblauen, feinen Blütenwolken im Spätsommer und Herbst einen wunderbaren Farbkontrast zu den dunkelroten Ähren des Wiesenknopfs und verlängert die Blütezeit im Beet. Die Indianernessel 'Elsie's Lavender' hingegen ergänzt mit ihren lavendelfarbenen, quirligen Blütenköpfen und ihrem aromatischen Laub, das zudem attraktiv für Insekten ist. Beide Partner teilen ähnliche Standortvorlieben für frische, sonnige bis halbschattige Lagen und schaffen zusammen mit Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' ein lebendiges, ökologisch wertvolles Pflanzensemble mit langer Blühdauer.

Damit der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' und seine Begleiter über viele Jahre gesund und blühfreudig bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Diese sind nicht aufwendig, aber wichtig für den langfristigen Erfolg.

Pflege und Überwinterung

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung kaum Probleme bereitet. Mit ein paar einfachen Handgriffen im Jahresverlauf fördern Sie ihre Vitalität, Blühfreude und Langlebigkeit.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden im Sommer sollte der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' regelmäßig gegossen werden, um den Boden frisch bis feucht zu halten. Vermeiden Sie dabei Staunässe, da diese zu Wurzelfäule führen kann. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt werden muss diese Staude nur mäßig: Im Frühjahr, etwa im März oder April, können Sie eine Gabe eines organischen Volldüngers oder reifen Komposts rund um den Horst einarbeiten. Das fördert das Wachstum und die Blütenbildung. Übermäßige Stickstoffgaben sind zu vermeiden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führen können.

Schnitt und Vermehrung von 'Scapino'

Ein Rückschnitt der Stängel sollte im Herbst bis Spätherbst erfolgen, sobald das Laub welk geworden ist. Schneiden Sie die Pflanze dabei bodennah ab, um Platz für den Neuaustrieb im nächsten Frühjahr zu schaffen und mögliche Krankheitserreger zu entfernen. Um Selbstaussaat bei Wiesenknöpfen zu verhindern, empfiehlt es sich, die Samenstände vor der Reife zu entfernen, falls Sie keine unkontrollierte Vermehrung wünschen. Die Samen sind Nüsschen, aber unscheinbar und nicht zum Verzehr geeignet. Zur Vermehrung kann der Horst im Frühjahr oder Herbst geteilt werden. Graben Sie dazu die Pflanze vorsichtig aus, teilen Sie den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke mit ausreichend Triebknospen und setzen Sie diese sofort wieder ein. Diese Methode verjüngt ältere Bestände und hält sie blühfreudig.

Winterhärte und Überwintern

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist sehr winterhart und verträgt Temperaturen bis etwa -34,4 Grad Celsius, was der Winterhärtezone Z4 entspricht. In unseren Breiten benötigt er daher in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz. Die Winterhärte einer Staude hängt jedoch von Faktoren wie Nährstoffangebot, Wasserversorgung, Temperaturverlauf und Kleinklima ab. In sehr exponierten Lagen oder bei späten Frostperioden im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig das frisch austreibende Laub schützen. Im Kübel gepflanzte Exemplare sollten an einem geschützten Ort, etwa an einer Hauswand, überwintert und der Wurzelballen vor Durchfrieren geschützt werden, beispielsweise durch Einwickeln des Kübels mit Noppenfolie oder Vlies.

Zum Abschluss lohnt ein Blick auf einige interessante Hintergründe und Details, die diese Staude über ihre gärtnerischen Qualitäten hinaus auszeichnen.

Wissenswertes über Sanguisorba tenuifolia 'Scapino'

Jede Pflanze hat ihre Geschichte und Besonderheiten, die sie einzigartig machen. Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist da keine Ausnahme – von seiner Züchtung bis zu botanischen Eigenheiten gibt es Einiges zu entdecken.

Der Name 'Scapino' verleiht dieser Sorte eine individuelle Note, während der Gattungsname Sanguisorba auf alte medizinische Verwendungen hinweist. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf die Hintergründe.

Züchtung und Kulturgeschichte

Die Sorte 'Scapino' ist ein vergleichsweise junges Cultivar, das gezielt für den Gartenbau entwickelt wurde. Als Züchter ist Kreß (AT) angegeben, womit Christian Kreß gemeint ist, der diese Form ausgelesen hat. Seine Arbeit zielte darauf ab, eine besonders standfeste, reichblühende und attraktive Selektion des Hohen Wiesenknopfs zu schaffen, die den Ansprüchen moderner Gartengestaltung gerecht wird. Der botanische Name Sanguisorba leitet sich vom Lateinischen ab: „sanguis“ bedeutet Blut und „sorbere“ bedeutet aufsaugen – ein Hinweis auf die historische Verwendung einiger Arten der Gattung als blutstillendes Mittel in der Volksmedizin. Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' selbst ist jedoch primär eine Zierpflanze ohne bekannte medizinische oder kulinarische Verwendung. Seine Giftigkeit ist nicht bekannt, dennoch wird von einem Verzehr abgeraten, da die Pflanze nicht dafür vorgesehen ist. In der Symbolik stehen Wiesenknöpfe oft für Natürlichkeit und Anmut, was perfekt zu ihrem Erscheinungsbild passt.

Name Deutsch: Hoher Wiesenknopf 'Scapino'.
Name Botanisch: Sanguisorba tenuifolia 'Scapino'.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, leicht überhängend, 120 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 120 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, elliptisch, gesägt, derb, matt, frischgrün.
Frucht: Nüsschen, unscheinbar, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Dunkelrot, unscheinbare Einzelblüte, kolbenartiger Blütenstand, einfach, ährig überhängend, reichblühend, zierend.
Blütezeit: Juli bis September.
Wurzeln: Rhizombildend.
Boden: Frische bis feuchte, normal durchlässige und sandig-lehmige Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Der Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' (Hoher Wiesenknopf 'Scapino') besitzt eine wunderbare Fernwirkung durch leuchtend dunkelrote Blüten, die leicht überhängen und über ebereschenartigen, frischgrünen Blättern thronen. Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist darüber hinaus überaus vielseitig einsetzbar. Diese Sorte kommt besonders gut an Teichrändern, in wiesenartigen Pflanzungen, zusammen mit Wildstauden, zur Geltung. Auch auf der Freifläche, als Kübelpflanze oder im Staudenbeet wirkt dieses Schmuckstück besonders eindrucksvoll. Dort sollte der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' sonnig bis halbschattig auf einem frischen bis feuchten Boden stehen. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von 40 bis 50 cm ein. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst vor. Der Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' ist sehr winterhart bei bis zu -34,4 Grad..
Detaillierte Beschreibung:

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino', botanisch Sanguisorba tenuifolia 'Scapino', ist eine aufrechte, horstbildende Staude, die mit ihren leuchtend dunkelroten, überhängenden Blütenähren von Juli bis September einen faszinierenden Akzent setzt. Mit einer Wuchshöhe von etwa 120 Zentimetern und ihrem ebereschenartigen, frischgrünen Laub eignet sie sich hervorragend für naturnahe Gärten, wiesenartige Pflanzungen und sogar für die Kübelkultur. Diese Sorte besticht durch ihre Fernwirkung und Vielseitigkeit.

Portrait: Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino'

Der Hohe Wiesenknopf 'Scapino' ist eine moderne und äußerst wertvolle Staude, die durch ihre elegante Erscheinung und lange Blütezeit überzeugt. Als Cultivar bringt sie die besten Eigenschaften ihrer Art in eine perfekt ausgeglichene Gartenpflanze. Im Folgenden werden ihre Herkunft und ihr charakteristisches Erscheinungsbild näher beleuchtet.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Dunkelrot

Blütezeit
Juli - September

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30.03.2026

Ruhige Eleganz

Für die Außenanlage unseres Firmengebäudes suchten wir eine Staude mit natürlicher, aber hochwertiger Wirkung. Der Hohe Wiesenknopf passt perfekt. Die Pflanzen waren gleichmäßig, gesund und sofort pflanzbereit. Service und Anlieferung liefen professionell und gut organisiert.

25.03.2026

Top Versand und Kommunikation

Schnell geliefert, sehr gute Kommunikation und liebevoll verpackt. Hoher Wiesenknopf 'Scapino' begeistert im Garten.

11.06.2025

Insektenmagnet

Ich bin begeistert vom Hohen Wiesenknopf 'Scapino'! Die filigranen Blüten wirken wie ein rotes Feuerwerk im Garten und ziehen Bienen und Schmetterlinge magisch an. Klare Empfehlung!

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Pflanz- und Pflegetipps Sanguisorba tenuifolia 'Scapino' / Hoher Wiesenknopf 'Scapino'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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