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Drachenmaul

Horminum pyrenaicum

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Horminum pyrenaicum (Drachenmaul) mit violettrosa Blütenähren und grüner Blattrosette.
Horminum pyrenaicum (Drachenmaul) mit violettblauen, glockenförmigen Blüten an aufrechtem Blütenstand.
Immergrün
Blauviolett
Sonnig-halbschattig
Mai - Juli
bis zu 25 cm
ab 3,95 €
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Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, horstbildend, bis zu 25 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 25 cm
Blatt: Wintergrün, grüne Blattfarbe, eiförmig
Blüte: Einfache, blauviolette Blütenstände, traubenartig, lippenartig
Blütezeit: Mai - Juli
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 11 bis 15
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, horstbildend, bis zu 25 cm hoch
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Blüte: Einfache, blauviolette Blütenstände, traubenartig, lippenartig
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Das Drachenmaul, botanisch Horminum pyrenaicum genannt, ist eine faszinierende und seltene Staude aus den europäischen Gebirgsregionen. Mit ihrem polsterartigen, rosettigen Wuchs und den charakteristischen blauvioletten Blütenständen bringt sie von Mai bis Juli alpines Flair in den Garten. Diese horstbildende Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 25 Zentimetern und besticht durch ihr wintergrünes, eiförmiges Laub. Als anspruchsloser und zugleich attraktiver Bewohner für sonnige bis halbschattige Lagen mit frischem, durchlässigem Boden hat sie sich einen festen Platz in den Herzen von Gartenliebhabern erobert.

Portrait: Drachenmaul – ein kleiner Alpenbewohner

Das Drachenmaul, auch unter dem Namen Pyrenäen-Drachenmaul bekannt, verkörpert den Charme alpiner Matten in kompakter Form. Seine Herkunft aus den Hochlagen prägt seinen robusten Charakter und seine Anpassungsfähigkeit. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über die natürliche Heimat dieser Staude und ihre spezifischen Wuchseigenschaften, die sie zu einer wertvollen Bereicherung für viele Gartensituationen machen.

Herkunft und Wuchsform

Das Drachenmaul stammt ursprünglich aus den Alpen und Pyrenäen, wo es in felsigen, sonnigen bis halbschattigen Lagen gedeiht. Diese Herkunft erklärt seine Vorliebe für gut durchlässige Böden und seine ausgeprägte Winterhärte. Der Wuchs der Staude ist ausgesprochen kompakt und bildet dichte, polsterartige Horste. Sie wächst rosettig, das bedeutet, die Blätter entspringen einer grundständigen Rosette, aus der sich dann die blütentragenden Stängel erheben. Diese horstbildende Eigenschaft sorgt für einen geschlossenen, teppichartigen Eindruck, der besonders in Steingärten oder an Beeträndern sehr reizvoll wirkt. Die Pflanze breitet sich dabei langsam aus, ohne invasiv zu werden, und bildet mit der Zeit ansehnliche, dichte Bestände.

Habitus und Größenverhältnisse

Mit einer maximalen Wuchshöhe von etwa 25 Zentimetern gehört Horminum pyrenaicum zu den niedrig bleibenden Stauden. Dieser kompakte Habitus macht sie ideal für die vorderen Bereiche von Beeten, für Einfassungen oder für die Bepflanzung von Töpfen und Schalen. Pro Quadratmeter können etwa 11 bis 15 Pflanzen gesetzt werden, um einen flächendeckenden, dichten Effekt zu erzielen. Die Blütenstände erheben sich leicht über das Laub und verleihen der Pflanze eine luftige, aber dennoch stabile Struktur. Trotz ihrer geringen Höhe besitzt die Staude eine bemerkenswerte Präsenz, vor allem während der Blütezeit von Mai bis Juli, wenn sie mit ihren traubenartigen Blütenständen punktet. Ihr Wurzelwerk ist entsprechend dem horstbildenden Charakter fein verzweigt und festigt die Pflanze zuverlässig im Boden.

Der ideale Standort

Die richtige Platzierung ist entscheidend für das Gedeihen jeder Staude. Beim Drachenmaul lassen sich die Standortansprüche direkt von seiner natürlichen Heimat ableiten. Ein sonniger bis halbschattiger Platz mit einem frischen, aber gut drainierten Boden bildet die Grundlage für eine gesunde Entwicklung und eine üppige Blüte. Im Folgenden werden die Lichtverhältnisse und die Bodenbeschaffenheit im Detail betrachtet.

Licht und Exposition

Horminum pyrenaicum bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne wird gut vertragen, solange der Boden nicht vollständig austrocknet. Im Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand oder an der Ostseite eines Gebäudes, gedeiht die Staude ebenfalls prächtig und entwickelt oft sogar ein etwas satteres Laub. Wichtig ist eine gewisse Lichtmenge, um die Blütenbildung anzuregen. Ein vollschattiger Platz ist weniger geeignet, da die Pflanze dann vergeilt und nur spärlich blüht. Eine südliche oder westliche Exposition ist ideal, bietet sie doch die nötige Wärme und Helligkeit, die das Drachenmaul aus seinen gebirgigen Ursprungsregionen gewohnt ist. Windige Lagen stellen aufgrund des kompakten, niedrigen Wuchses in der Regel kein Problem dar.

Bodenansprüche des Drachenmauls

Der Boden sollte für das Drachenmaul frisch, durchlässig und neutral im pH-Wert sein. Frisch bedeutet, dass der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden sollte, ohne dass Staunässe entsteht. Eine gute Drainage ist absolut essenziell, da die Pflanze auf stauende Nässe, besonders im Winter, empfindlich reagiert. Schwere, lehmige Böden sollten daher mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Humose, nährstoffreiche Erde wird geschätzt, aber auch magerere Substrate werden toleriert, sofern sie nicht völlig ausgelaugt sind. Ein neutraler pH-Bereich zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal. In steinigen oder kiesigen Böden, wie sie für Steingärten typisch sind, fühlt sich Horminum pyrenaicum besonders wohl, da diese Bedingungen seiner natürlichen Umgebung sehr nahekommen.

Blütenpracht und Laub von Horminum pyrenaicum

Die Attraktivität des Drachenmauls liegt in der harmonischen Verbindung von auffälligen Blüten und dekorativem Laub. Während die blauvioletten Blütenstände im Frühsommer die Blicke auf sich ziehen, sorgt das wintergrüne Blattwerk für ganzjährige Struktur im Beet. Die folgenden Abschnitte beleuchten die Details dieser beiden zentralen Pflanzenteile.

Die besondere Blüte

Die Blüte des Drachenmauls ist zweifellos sein Markenzeichen. Von Mai bis Juli erscheinen die einfachen, blauvioletten Blütenstände in traubenartiger Anordnung an den aufrechten Stängeln. Die einzelnen Blüten sind lippenartig geformt, eine typische Eigenschaft vieler Lippenblütler, zu deren Familie die Pflanze gehört. Diese Blütenform erinnert an das geöffnete Maul eines Drachens, was der Pflanze ihren deutschen Namen eingebracht hat. Die Farbe variiert je nach Standort und Lichtverhältnissen zwischen einem intensiven Violettblau und einem weicheren Lavendelton. Die Blüten sind zwar nicht duftintensiv, locken aber zahlreiche Insekten an. Die Blütenstände sind zierlich, aber zahlreich und überragen das Laub um einige Zentimeter, was der kompakten Pflanze eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Nach der Blüte bilden sich kleine Samenstände, die bei Bedarf entfernt werden können, um die Selbstaussaat zu kontrollieren.

Das wintergrüne Blattwerk

Neben der Blüte ist das Laub von Horminum pyrenaicum ein weiterer Pluspunkt. Die Blätter sind wintergrün, grün gefärbt und eiförmig. Sie bilden eine dichte, grundständige Rosette, aus der sich die Blütentriebe erheben. Die Blattoberseite ist meist glatt oder leicht behaart, die Unterseite kann etwas heller sein. Die eiförmige, leicht gekerbte Form verleiht dem Laub ein gefälliges, strukturiertes Aussehen. Da die Blätter auch im Winter an der Pflanze bleiben, bietet das Drachenmaul ganzjährig einen grünen Akzent im Garten, was besonders in der kalten Jahreszeit sehr wertvoll ist. Im Frühjahr treiben frische, hellgrüne Blätter nach, die den Horst verjüngen. Eine spektakuläre Herbstfärbung tritt bei dieser Art nicht auf, die Blätter behalten ihre grüne Farbe bis zum Neuaustrieb. Die Textur des Laubs ist fest und ledrig, was die Pflanze widerstandsfähig gegen Wind und Wetter macht.

Vielfältige Gartenverwendungen

Das Drachenmaul ist erfreulich vielseitig einsetzbar und passt sich verschiedenen Gartensituationen an. Seine kompakte Größe, die anspruchslose Natur und die lange Blütezeit machen es zu einem wertvollen Gestaltungselement. Ob im traditionellen Steingarten, im modernen Staudenbeet oder sogar im Kübel – diese Staude findet überall ihren Platz. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Einsatzmöglichkeiten auf.

Klassiker: Steingarten und Alpina

In Steingärten, Alpina oder Steinbeeten fühlt sich das Drachenmaul besonders heimisch. Hier kommen seine natürlichen Anpassungen an felsige, gut drainierte Standorte voll zur Geltung. Es kann zwischen Steinen und Felsen gepflanzt werden, wo es mit seinem polsterartigen Wuchs kleine Lücken füllt und für weiche Kontraste sorgt. In Alpinen, also speziellen Anlagen für Gebirgspflanzen, ist Horminum pyrenaicum eine perfekte Besetzung für die mittleren bis vorderen Bereiche. Die Kombination mit anderen alpinen Stauden wie Enzian (Gentiana), Steinbrech (Saxifraga) oder Polster-Phlox (Phlox subulata) schafft authentische Gebirgslandschaften im Miniaturformat. Die blauvioletten Blüten setzen dabei schöne Akzente zwischen dem Grün und Grau der Steine.

Staude für Beet und Kübel

Horminum pyrenaicum eignet sich laut Quelle außerdem für das Staudenbeet, den Vorgarten sowie für die Kultur im Kübel auf Terrasse und Balkon. Im Staudenbeet kann es als Einfassungspflanze oder in Gruppen gepflanzt werden, um einen niedrigen, blühenden Saum zu bilden. Im Vorgarten verleiht es durch seine Ordentlichkeit und den langen Blühaspekt eine gepflegte Note. Für die Kübelkultur ist die Staude hervorragend geeignet, da sie mit ihrem kompakten Wuchs nicht zu viel Platz beansprucht. Ein Gefäß mit gutem Wasserabzug, gefüllt mit durchlässiger, humoser Erde, bietet ideale Bedingungen. So lässt sich alpines Flair auch auf die Terrasse oder den Balkon holen. Die Pflanze ist robust genug, um den etwas extremeren Bedingungen in einem Container standzuhalten, solange sie ausreichend gewässert wird.

Wertvoller Beitrag für Insekten

Das Drachenmaul ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle. Die Staude ist im Sommer eine wichtige Bienen-, Schmetterlings- und Insektenweide. Die lippenförmigen Blüten bieten mit ihrem Nektar und Pollen wertvolle Nahrung für eine Vielzahl von Bestäubern. Besonders Hummeln und Wildbienen werden von den blauvioletten Blüten angezogen. Durch die Pflanzung von Horminum pyrenaicum leistet man also einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität im eigenen Garten. Es eignet sich daher ausgezeichnet für naturnahe Gärten, Insektenoasen oder bunte Blumenwiesen im Kleinformat. Selbst in einem kleinen Stadtgarten oder auf dem Balkon kann diese Staude als Insektenmagnet fungieren und so die ökologische Vielfalt unterstützen.

Passende Begleiter für das Drachenmaul

Die richtige Pflanznachbarschaft kann die Wirkung einer Staude deutlich steigern. Beim Drachenmaul bieten sich Begleiter an, die ähnliche Standortansprüche teilen und in Höhe, Farbe oder Blütezeit harmonisch ergänzen. Durch geschickte Kombinationen entstehen lebendige Pflanzbilder, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind. Im Folgenden werden konkrete Partnerempfehlungen für sonnige Lagen und für den Steingarten vorgestellt.

Partner für sonnige Lagen

In sonnigen bis halbschattigen Beeten lässt sich das Drachenmaul wunderbar mit anderen niedrigen bis mittelhohen Stauden kombinieren. Ein klassischer Partner ist der Teppich-Thymian (Thymus serpyllum), der mit seinem kriechenden Wuchs und den rosafarbenen oder weißen Blüten einen schönen Kontrast bildet. Auch die Katzenminze (Nepeta faassenii) mit ihren lavendelblauen Blütenähnen passt farblich perfekt und blüht etwa zur gleichen Zeit. Für gelbe Akzente eignet sich das Sonnenröschen (Helianthemum), das ebenfalls trockenheitsverträglich ist und polsterartig wächst. Die Grasnelke (Armeria maritima) mit ihren kugeligen, rosa Blütenständen ergänzt das Drachenmaul in der Höhe und bringt eine andere Blütenform ins Spiel. Alle diese Pflanzen bevorzugen durchlässige Böden und vertragen sonnige Lagen, sodass sie gemeinsam gut gedeihen.

Kombinationen für den Steingarten

Im Steingarten oder in der Alpina sind die natürlichen Begleiter des Drachenmauls oft andere Gebirgspflanzen. Der Blaukissen (Aubrieta) mit seiner üppigen, violetten Blütenpracht im Frühjahr kann als Vorbote fungieren, bevor das Drachenmaul seine Blüten öffnet. Der Polster-Phlox (Phlox subulata) in Weiß, Rosa oder Blau bildet dichte Teppiche und blüht ebenfalls im Frühjahr, sodass sich die Blütezeiten überschneiden oder ablösen können. Der Silberwurz (Dryas octopetala) mit seinen weißen Blüten und silbrig behaarten Blättern bietet einen interessanten strukturellen und farblichen Kontrast. Auch niedrige Gräser wie das Blauschwingel (Festuca glauca) mit seinen blaugrauen Horsten unterstreichen das alpine Flair und setzen das Grün des Drachenmaul-Laubs gekonnt in Szene. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche, pflegeleichte Pflanzengesellschaften, die den ganzen Sommer über attraktiv sind.

Pflegeleicht und unkompliziert

Zu den großen Vorzügen des Drachenmauls gehört seine Anspruchslosigkeit in der Pflege. Einmal am richtigen Standort etabliert, benötigt es nur wenig Aufmerksamkeit, um Jahr für Jahr zuverlässig zu blühen und zu gedeihen. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen wie das richtige Gießen, ein gelegentlicher Schnitt und im Winter ein gewisser Schutz empfehlenswert. Die folgenden Abschnitte erläutern die wichtigsten Pflegeschritte im Detail.

Gießen und Düngen

Das Drachenmaul bevorzugt einen frischen Boden, was bedeutet, dass es bei längerer Trockenheit gegossen werden sollte. Besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Wasserversorgung wichtig, damit die Wurzeln tief in den Boden eindringen können. Etablierte Pflanzen kommen mit kurzen Trockenperioden besser zurecht, sollten aber in heißen Sommern nicht vollständig austrocknen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Beim Düngen ist Zurückhaltung geboten. Einmal im Jahr, idealerweise im Frühjahr, kann eine kleine Gabe eines organischen Volldüngers oder etwas reifer Kompost um die Pflanze herum eingearbeitet werden. Das fördert das Wachstum und die Blütenbildung, ohne die Pflanze zu überfordern. Übermäßiges Düngen kann zu mastigem Wuchs und einer verminderten Blühfreudigkeit führen.

Schnitt und Vermehrung von Horminum pyrenaicum

Ein Rückschnitt ist beim Drachenmaul nicht zwingend erforderlich, kann aber die Pflanze verjüngen und eine zweite Blüte anregen. Nach der Hauptblüte im Juli können die verblühten Stängel bis zur Basis zurückgeschnitten werden. Das fördert einen kompakten Wuchs und verhindert, dass die Pflanze zu viel Energie in die Samenbildung steckt. Die Quelle weist auf Selbstaussaat hin, da verblühte Triebe rechtzeitig entfernt werden sollen, wenn diese nicht erwünscht ist. Wer die Selbstaussaat zulassen möchte, lässt einige Samenstände stehen. Zur Vermehrung kann man die Staude im Frühjahr oder Herbst teilen. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere kleinere Stücke geteilt, die dann sofort wieder eingepflanzt werden. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, die Samen keimen bei kühlen Temperaturen oft zuverlässig.

Überwinterung

Horminum pyrenaicum ist winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa -20°C problemlos, sofern der Standort nicht zu nass ist. Das wintergrüne Laub bietet auch im Winter einen schönen Anblick und schützt die Pflanze teilweise vor Frost. In sehr kalten, schneearmen Regionen oder bei extremen Kahlfrösten kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Rosetten vor zu starker Austrocknung durch kalte Winde zu schützen. Diese Maßnahme ist jedoch meist nicht notwendig. In Kübeln gepflanzte Exemplare sind etwas empfindlicher, da der Wurzelballen schneller durchfriert. Hier empfiehlt es sich, das Gefäß an einen geschützten Platz zu stellen, zum Beispiel an eine Hauswand, und es eventuell mit Noppenfolie oder Jute zu umwickeln. Bei anhaltender Trockenheit im Winter sollte an frostfreien Tagen leicht gewässert werden, um ein Vertrocknen zu verhindern.

Wissenswertes über das Drachenmaul

Hinter jeder Pflanze verbergen sich oft interessante Geschichten und Fakten, die ihre kulturelle Bedeutung und ihren besonderen Charakter unterstreichen. Das Drachenmaul ist hier keine Ausnahme. Von der Herleitung seines Namens bis hin zu historischen Verwendungen gibt es einiges zu entdecken, das diese Staude noch faszinierender macht. Der folgende Abschnitt beleuchtet diese Hintergründe.

Namensherkunft und historische Bedeutung

Der botanische Gattungsname Horminum ist von „horminon“ abgeleitet, was mit „anregen“ in Verbindung gebracht wird. Dieser Name deutet auf eine traditionelle Verwendung hin, die über die reine Zierde hinausgeht. Tatsächlich wurde Horminum pyrenaicum Überlieferungen zufolge früher als Aphrodisiakum genutzt. Der deutsche Name Drachenmaul, oder auch Pyrenäen-Drachenmaul, leitet sich, wie bereits erwähnt, von der lippenartigen Blütenform ab, die an ein geöffnetes Drachenmaul erinnert. Diese bildhafte Bezeichnung macht die Pflanze leicht erkennbar und einprägsam. Heute ist das Drachenmaul vor allem als seltene Zierpflanze geschätzt, die im üblichen Gartenhandel nur sporadisch angeboten wird. Ihr Seltenheitswert und ihre unkomplizierte Art machen sie zu einem besonderen Schatz für Sammler und Liebhaber alpiner Flora. Sie steht beispielhaft für die Anpassungsfähigkeit und Schönheit der Gebirgspflanzen, die auch in tieferen Lagen erfolgreich kultiviert werden können.

Name Deutsch: Drachenmaul.
Name Botanisch: Horminum pyrenaicum.
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, horstbildend, bis zu 25 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 25 cm.
Blatt: Wintergrün, grüne Blattfarbe, eiförmig.
Blüte: Einfache, blauviolette Blütenstände, traubenartig, lippenartig.
Blütezeit: Mai - Juli.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11 bis 15.
Detaillierte Beschreibung:

Das Drachenmaul, botanisch Horminum pyrenaicum genannt, ist eine faszinierende und seltene Staude aus den europäischen Gebirgsregionen. Mit ihrem polsterartigen, rosettigen Wuchs und den charakteristischen blauvioletten Blütenständen bringt sie von Mai bis Juli alpines Flair in den Garten. Diese horstbildende Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 25 Zentimetern und besticht durch ihr wintergrünes, eiförmiges Laub. Als anspruchsloser und zugleich attraktiver Bewohner für sonnige bis halbschattige Lagen mit frischem, durchlässigem Boden hat sie sich einen festen Platz in den Herzen von Gartenliebhabern erobert.

Portrait: Drachenmaul – ein kleiner Alpenbewohner

Das Drachenmaul, auch unter dem Namen Pyrenäen-Drachenmaul bekannt, verkörpert den Charme alpiner Matten in kompakter Form. Seine Herkunft aus den Hochlagen prägt seinen robusten Charakter und seine Anpassungsfähigkeit. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über die natürliche Heimat dieser Staude und ihre....

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