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Klebriger Salbei 'Amber'

Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber'

Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber' / Klebriger Salbei 'Amber' mit gelber Blüte und grünen Blättern, Nahaufnahme
Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber' / Klebriger Salbei 'Amber' P9 im Topf, grüne, gezähnte Blätter, kompakter Wuchs
Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber' / Klebriger Salbei 'Amber' im Topf, grüne gezahnte Blätter, junge Pflanze ohne Blüte.
Sommergrün
Bernstein
Sonnig-halbschattig
Juli - September
bis zu 120 cm
ab 6,25 €
     
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, mattgrüne Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, bernsteinfarbende Blütenstände, rispenartig, lippenartig
Blütezeit: Juli - September
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, mattgrüne Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, bernsteinfarbende Blütenstände, rispenartig, lippenartig
Blütezeit: Juli - September
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Der Klebrige Salbei 'Amber', botanisch Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber', ist eine faszinierende Staude, die mit ihren ungewöhnlichen bernsteinfarbenen Blütenständen von Juli bis September für Aufsehen sorgt. Diese horstbildende, buschige Pflanze erreicht eine beachtliche Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern und bringt mit ihrer robusten Natur und langen Blütezeit Struktur und Farbe in den Garten. Ihre mattgrünen, lanzettlichen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den rispenartigen Blüten, die in sonnigen bis halbschattigen Lagen auf frischen, normal durchlässigen Böden optimal gedeihen. Mit einer Pflanzdichte von sechs bis neun Exemplaren pro Quadratmeter lässt sich ein beeindruckender Effekt erzielen.

Portrait: Klebriger Salbei 'Amber' – eine bernsteinfarbene Pracht

Diese besondere Salbei-Sorte vereint die robusten Eigenschaften ihrer Elternarten zu einer außergewöhnlichen Gartenpflanze. Ihre europäische Herkunft prädestiniert sie für mitteleuropäische Klimabedingungen, wo sie sich als langlebige und pflegeleichte Staude bewährt. Der horstartige, buschige Wuchs verleiht Beeten und Rabatten eine solide Struktur, während die lang anhaltende Blütezeit vom Hochsommer bis in den Spätherbst für kontinuierliche Farbakzente sorgt.

Herkunft und Wuchs

Der Klebrige Salbei 'Amber' entstammt einer Kreuzung aus Salvia glutinosa und Salvia bulleyana, wobei die Sorte auf den niederländischen Züchter Brian Kabbes zurückgeht. Diese Hybride hat die positiven Eigenschaften beider Arten vereint und zeigt sich als besonders widerstandsfähige Gartenstaude. Sie wächst horstbildend und buschig, bildet also kompakte, dichte Polster, die sich nicht unkontrolliert ausbreiten. Mit einer Endhöhe von bis zu 120 Zentimetern gehört sie zu den stattlicheren Stauden im Beet und eignet sich daher hervorragend für die mittlere oder hintere Reihe in Pflanzungen. Die Wuchshöhe entwickelt sich über die Jahre stabil, wobei die Pflanze ihre volle Größe und Blühkraft etwa im dritten Standjahr erreicht.

Die Besonderheiten von Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber'

Neben der außergewöhnlichen Blütenfarbe zeichnet sich diese Salbei-Sorte durch eine bemerkenswerte Winterhärte aus, die für die Winterhärtezone I-II angegeben wird. Das bedeutet, sie verträgt Temperaturen bis weit unter null Grad Celsius und kommt auch mit späten Frösten im Frühjahr gut zurecht. Zudem wird sie als robust und langlebig beschrieben, was sie zu einer verlässlichen Komponente in der Gartengestaltung macht. Ein weiteres Plus ist ihre lange Blütezeit, die laut Recherche vom Sommer bis zum Spätherbst reicht und somit über mehrere Monate hinweg Insekten Nahrung bietet und den Garten schmückt. Die horstbildenden Wurzeln sorgen für einen festen Stand und eine gute Durchwurzelung des Bodens.

Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns den optimalen Wachstumsbedingungen für diese bemerkenswerte Staude.

Standort und Boden

Der Erfolg im Garten hängt maßgeblich von der richtigen Platzierung und Bodenbeschaffenheit ab. Der Klebrige Salbei 'Amber' ist hierbei erfreulich anpassungsfähig, zeigt aber bei idealen Bedingungen seine volle Pracht. Ein gut gewählter Standort fördert nicht nur üppiges Wachstum und reiche Blüte, sondern auch die Widerstandskraft der Pflanze gegenüber Krankheiten und ungünstigen Witterungseinflüssen.

Der ideale Standort für den Klebrigen Salbei

Diese Salbei-Hybride bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entwickelt sie die intensivste Blütenfülle, während im lichten Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand, die Blütenfarbe besonders rein zur Geltung kommt. Die Pflanze verträgt auch schattigere Lagen, blüht dort aber möglicherweise etwas weniger üppig. Ein großer Vorteil ist ihre Toleranz gegenüber Wurzeldruck von Bäumen und Sträuchern. Das bedeutet, sie kann auch in der Nähe von Gehölzen gepflanzt werden, wo andere Stauden aufgrund von Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe oft kümmern. Diese Eigenschaft macht sie zur idealen Besetzung für den Gehölzrand, wo sie mit ihren hohen Blütenständen Licht und Struktur in den Bereich bringt.

Bodenansprüche

Der Boden sollte für den Klebrigen Salbei 'Amber' vor allem frisch sein. Das bedeutet, er darf weder staunass noch längere Zeit vollständig austrocknen. Eine gleichmäßige, moderate Feuchtigkeit ist ideal. Die Durchlässigkeit sollte normal sein, also weder zu schwer und lehmig noch zu sandig. Schwere Böden können durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, sandige Böden profitieren von der Zugabe von Kompost oder Gartenerde, um die Wasserspeicherkapazität zu erhöhen. Der pH-Wert des Bodens wird als neutral angegeben, was den meisten Gartenböden in Mitteleuropa entspricht. Ein leicht saurer bis leicht alkalischer Boden wird ebenfalls toleriert. Wichtig ist eine gute Bodenstruktur, die den horstartigen Wurzeln Halt gibt und gleichzeitig überschüssiges Wasser ableitet.

Mit dem richtigen Standort im Rücken entfaltet die Pflanze ihr volles ästhetisches Potenzial, das vor allem in Blüten und Blättern liegt.

Blüte und Blattwerk von Salvia 'Amber'

Die Faszination dieser Staude liegt in der harmonischen Verbindung von ungewöhnlicher Blütenfarbe und dekorativem Laub. Während viele Stauden in klassischen Rosa-, Blau- oder Weißtönen blühen, setzt Salvia 'Amber' mit ihrem bernsteinfarbenen Ton einen einzigartigen Akzent, der im Staudenbeet für Spannung und Tiefe sorgt. Das Blattwerk bildet dabei den perfekten, zurückhaltenden Rahmen.

Die bernsteinfarbenen Blüten

Die Blüten des Klebrigen Salbeis 'Amber' sind von einer warmen, bernsteinfarbenen Tönung, die je nach Lichteinfall von hellgelb bis zu einem tiefen Goldbraun changieren kann. Sie sind lippenartig geformt, wie für die Familie der Lippenblütler typisch, und in lockeren, rispenartigen Blütenständen angeordnet. Diese stehen auf stabilen, aufrechten Stängeln hoch über dem Laub und wirken dadurch besonders elegant und luftig. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September, in milden Herbsten sogar bis Oktober. Die lang anhaltende Blüte macht die Pflanze zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die die nektarreichen Blüten gerne anfliegen. Die Blütenstände sind zudem gut haltbar und eignen sich auch für die Vase, wo sie ihren warmen Farbton ins Haus bringen.

Das Laub der Salvia glutinosa-Hybride

Das Blattwerk der Staude ist sommergrün und bildet eine dichte, bodennahe Rosette, aus der die Blütenstiele emporwachsen. Die einzelnen Blätter sind lanzettlich geformt, also schmal und spitz zulaufend, und weisen eine mattgrüne Farbe auf. Diese matte Oberfläche lässt das Laub weich und samtig erscheinen und reflektiert das Licht dezent, was einen schönen Kontrast zu glänzenden Blättern anderer Pflanzen bildet. Die Blätter sind weich behaart und fühlen sich leicht rau an. Eine nennenswerte Herbstfärbung zeigt diese Sorte in der Regel nicht; das Laub welkt im Spätherbst ab und wird braun. Vor dem Wintereinbruch kann es dann bodennah zurückgeschnitten werden. Die Blattmasse ist üppig genug, um den Boden gut zu beschatten und so die Feuchtigkeit länger zu halten und Unkrautwuchs zu unterdrücken.

Diese attraktiven Eigenschaften lassen sich auf vielfältige Weise in die Gartengestaltung integrieren.

Verwendung im Garten

Die Vielseitigkeit des Klebrigen Salbeis 'Amber' eröffnet dem Gärtner zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Ob als Solitär in einer naturnahen Pflanzung oder als Teil eines durchdachten Staudenbeets – ihre robuste Natur und der außergewöhnliche Blütenaspekt machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für unterschiedliche Gartenbereiche. Ihre Toleranz gegenüber schwierigeren Standorten erweitert die Einsatzgebiete noch weiter.

Am Gehölzrand und unter Wurzeldruck

Eine der herausragenden Verwendungen für Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber' ist die Pflanzung am Gehölzrand auf frischem Boden. Hier profitiert sie von der lichten Beschattung der Gehölze und bringt mit ihren hohen Blütenkerzen Helligkeit und Struktur in diesen oft schwierigen Bereich. Ihre Fähigkeit, auch mit Wurzeldruck gut zurechtzukommen, ist ein entscheidender Vorteil. Während viele Stauden in der Konkurrenz mit Baumwurzeln eingehen, kann sich diese Salbei-Sorte behaupten und bildet stabile Horste. Sie eignet sich daher perfekt für die Unterpflanzung von lichten Bäumen wie Obstgehölzen oder für die Begrünung von Waldrändern im Garten. Die bernsteinfarbenen Blüten leuchten hier besonders schön im Gegenlicht der tiefstehenden Sonne.

In Freiflächen mit Wildstaudencharakter

Ein weiterer klassischer Lebensraum ist die Freifläche mit Wildstaudencharakter auf frischem Boden. In solchen Pflanzungen, die einen natürlichen, lockeren Eindruck vermitteln sollen, fügt sich der Klebrige Salbei 'Amber' hervorragend ein. Seine hohen, luftigen Blütenstände schweben über niedrigeren Begleitern und verleihen der Pflanzung Transparenz und Leichtigkeit. In Bauerngärten, naturnahen Rabatten oder großzügigen Staudenbeeten setzt er mit seiner ungewöhnlichen Farbe markante Akzente. Die Pflanze wirkt hier nicht aufdringlich, sondern natürlich und eingebettet in die Gesamtkomposition. Sie lässt sich wunderbar mit anderen hochwachsenden Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben.

Als strukturgebende Staude

Dank ihrer Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern und dem horstartigen, aufrechten Wuchs eignet sich der Klebrige Salbei 'Amber' ausgezeichnet als strukturgebende Pflanze. Sie kann verwendet werden, um Höhe in ein Beet zu bringen, ohne dass dies durch sperrige Sträucher geschehen muss. In der mittleren oder hinteren Reihe von Staudenpflanzungen sorgt sie für einen festen, vertikalen Aufbau. Die stabilen Stängel benötigen in der Regel keine Stütze, auch bei Wind und Regen bleiben sie aufrecht. Diese Eigenschaft macht sie auch zu einer idealen Pflanze für größere Kübel oder Pflanztröge auf der Terrasse, wo sie als Solitär oder in Kombination mit niedrigeren Partnern einen beeindruckenden Blickfang bildet. Ihre Robustheit und Langlebigkeit sind dabei weitere Pluspunkte.

Um die Wirkung noch zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen auszuwählen.

Pflanzpartner für den Klebrigen Salbei 'Amber'

Die richtige Pflanzgemeinschaft hebt die Schönheit jeder einzelnen Staude hervor und schafft ein harmonisches Gesamtbild. Für den Klebrigen Salbei 'Amber' eignen sich besonders Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche an frische Böden in sonniger bis halbschattiger Lage stellen und deren Blütenfarben oder Blattformen einen ansprechenden Kontrast oder eine harmonische Ergänzung bilden. Die bernsteinfarbene Blüte lässt sich mit vielen Farbtönen kombinieren.

Klassische Begleiter für frische Standorte

Aus den Recherche-Ergebnissen ergeben sich einige hervorragende Pflanzpartner, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Weiße Nessel-Glockenblume (Campanula trachelium 'Alba') bildet mit ihren aufrechten, weißen Glockenblüten einen wunderbaren Kontrast zu den bernsteinfarbenen Lippenblüten des Salbeis. Beide Pflanzen bevorzugen frische Standorte und ergänzen sich in der Wuchshöhe. Der Gelbe Fingerhut (Digitalis lutea) ist ein weiterer idealer Partner. Seine zarten, hellgelben Blütenkerzen harmonieren farblich mit dem 'Amber'-Ton des Salbeis, während die unterschiedlichen Blütenformen – kerzenförmig versus rispig – für spannende Strukturen sorgen. Beide sind typische Pflanzen für naturnahe Gärten und Gehölzränder. Der Tüpfelfarn (Polypodium vulgare) bringt als immergrüner Farn mit seinen gefiederten, ledrigen Wedeln eine ganz andere Textur ins Spiel. Er eignet sich besonders für die Pflanzung im Vordergrund oder als bodendeckendes Element am Fuße des Salbeis und gedeiht ebenfalls im lichten Schatten.

Weitere Ideen für Kombinationen

Neben diesen genannten Partnern lassen sich viele weitere Stauden erfolgreich mit Salvia 'Amber' kombinieren. Purpurfarbene oder violette Blüten, wie sie etwa der Blutweiderich (Lythrum salicaria) oder die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) bieten, erzeugen einen lebhaften, komplementären Kontrast zu den warmen Bernsteintönen. Silberlaubige Pflanzen wie der Woll-Ziest (Stachys byzantina) oder der Perlkörbchensalbei (Salvia argentea) unterstreichen die bernsteinfarbene Blüte durch ihren kühlen Farbton und setzen zudem einen reizvollen texturlichen Akzent. Für einen romantischen, weichen Look können auch rosablühende Stauden wie die Katzenminze (Nepeta) oder die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybriden) gewählt werden. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchtigkeit und Lichtverhältnisse haben, um langfristig gut zusammenzuwachsen.

Damit die Pflanzung über Jahre hinweg gesund und attraktiv bleibt, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflege und Überwinterung

Der Klebrige Salbei 'Amber' gilt zu Recht als pflegeleicht und robust. Dennoch profitieren Gesundheit, Blühfreude und Langlebigkeit von einigen gezielten Maßnahmen während der Vegetationsperiode und in der Ruhephase. Die meisten Arbeiten beschränken sich auf wenige Handgriffe pro Jahr, was die Staude auch für Gartenneulinge interessant macht.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen entscheidend, um die Wurzelbildung zu fördern. Später, wenn die Pflanze etabliert ist, benötigt sie nur bei längeren Trockenperioden zusätzliches Wasser. Der Boden sollte stets frisch, aber nicht nass sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Eine Mulchschicht aus gehäckseltem Laub oder Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und unterdrückt Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer moderaten Gabe eines organischen Volldüngers oder mit reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine Überdüngung, insbesondere mit stickstoffbetonten Düngern, sollte vermieden werden, da sie zu mastigem, weichem Wachstum auf Kosten der Blütenbildung führen kann. Die horstartige Wurzel erschließt sich Nährstoffe aus dem Boden recht effizient.

Schnitt und Vermehrung von Salvia 'Amber'

Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Herbst oder zeitigen Frühjahr fördert einen kompakten Wuchs und verhindert eine unerwünschte Selbstaussaat – wobei bei dieser Sorte zu beachten ist, dass sie steril ist und somit keine keimfähigen Samen bildet. Dennoch sieht ein herbstlicher oder frühlingslicher Rückschnitt ordentlicher aus und lenkt die Energie der Pflanze in die Wurzel- und Blattbildung. Die Vermehrung des Klebrigen Salbeis 'Amber' erfolgt daher nicht durch Aussaat, sondern vegetativ durch Teilung des Wurzelstocks. Der beste Zeitpunkt dafür ist das zeitige Frühjahr, kurz bevor der Neuaustrieb beginnt, oder der Herbst nach der Blüte. Der Horst wird vorsichtig mit einem Spaten ausgegraben und in mehrere, mindestens faustgroße Teilstücke mit ausreichend Wurzeln und Triebknospen geteilt. Diese Teilstücke werden dann sofort an ihrem neuen Standort wieder eingepflanzt und gut angegossen.

Winterhärte und Robustheit

Wie bereits erwähnt, ist Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber' winterhart und übersteht Frostperioden in den Winterhärtezonen I-II problemlos. In sehr rauen Lagen oder bei späten, strengen Frösten im Frühjahr kann ein leichter Schutz aus Reisig oder Laub über dem Wurzelbereich sinnvoll sein, schützt aber in erster Linie vor starken Temperaturschwankungen und austrocknenden Winden. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab und können als natürlicher Winterschutz bis zum Frühjahr stehen bleiben. Die Pflanze ist zudem robust gegenüber den meisten pilzlichen Krankheiten und wird nur selten von Schädlingen befallen. Ihre Langlebigkeit sorgt dafür, dass sie über viele Jahre hinweg am selben Standort gedeiht, ohne verjüngt oder ersetzt werden zu müssen.

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zu dieser besonderen Staude.

Wissenswertes über Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber'

Jede Pflanze hat ihre Geschichte und Besonderheiten, die über das rein Optische hinausgehen. Beim Klebrigen Salbei 'Amber' sind es vor allem die Herkunft des Namens und einige botanische Eigenheiten, die ihn von anderen Salbei-Arten unterscheiden und sein charakteristisches Erscheinungsbild erklären.

Etymologie und Kulturgeschichte

Der deutsche Name „Klebriger Salbei“ leitet sich, ebenso wie der Artname „glutinosa“, von einer Eigenschaft der Wildart Salvia glutinosa ab. Der Artname bezieht sich auf die klebrigen Blütenkelche, die bei der Wildform tatsächlich eine klebrige Substanz absondern. Diese dient in der Natur dazu, dass kleine Tiere, die an den Kelchen vorbeikriechen, die Samen anhängen und so zur Verbreitung beitragen. Bei der Sorte 'Amber' ist diese Klebrigkeit oft weniger ausgeprägt oder gar nicht vorhanden, aber der Name ist geblieben. Der Sortenname 'Amber' bedeutet auf Deutsch „Bernstein“ und beschreibt treffend die einzigartige Blütenfarbe dieser Hybride. Salbei-Arten allgemein haben eine lange Geschichte als Heil- und Würzpflanzen, wobei diese spezielle Züchtung primär für den Zierwert geschaffen wurde. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einem modernen, zuverlässigen Gartenelement, das Tradition und Züchtungsfortschritt verbindet. Zur Giftigkeit liegen für diese Sorte keine spezifischen Angaben vor; wie bei vielen Lippenblütlern ist jedoch von einem Verzehr abzuraten.

Name Deutsch: Klebriger Salbei 'Amber'.
Name Botanisch: Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber'.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 120 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 120 cm.
Blatt: Sommergrün, mattgrüne Blattfarbe, lanzettlich.
Blüte: Einfache, bernsteinfarbende Blütenstände, rispenartig, lippenartig.
Blütezeit: Juli - September.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Der Klebrige Salbei 'Amber', botanisch Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber', ist eine faszinierende Staude, die mit ihren ungewöhnlichen bernsteinfarbenen Blütenständen von Juli bis September für Aufsehen sorgt. Diese horstbildende, buschige Pflanze erreicht eine beachtliche Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern und bringt mit ihrer robusten Natur und langen Blütezeit Struktur und Farbe in den Garten. Ihre mattgrünen, lanzettlichen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den rispenartigen Blüten, die in sonnigen bis halbschattigen Lagen auf frischen, normal durchlässigen Böden optimal gedeihen. Mit einer Pflanzdichte von sechs bis neun Exemplaren pro Quadratmeter lässt sich ein beeindruckender Effekt erzielen.

Portrait: Klebriger Salbei 'Amber' – eine bernsteinfarbene....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Bernstein

Blütezeit
Juli - September

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Pflanz- und Pflegetipps Salvia glutinosa x bulleyana 'Amber' / Klebriger Salbei 'Amber'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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