Der Begriff Hochstamm bezeichnet Pflanzen, die zwischen Wurzelwerk und Baumkronen
einen geraden, astfreien Stamm besitzen.
Man spricht hier auch von der klassischen Baumform.
Die Stammlänge bewegt sich in der
Regel zwischen 200 und 225 cm – anschließend
beginnt der Baumkronenaufbau.
Es gibt wenige Ausnahmen, wie die Obstgehölze
(Stammlänge 175 – 200 cm), die entweder
etwas länger oder kürzer sind. Auf von der
Norm abweichende Stammlängen wird
allerdings explizit hingewiesen. Die Abkürzung „STU“ bezeichnet den Stammumfang eines Hochstammes, welcher in 1 Meter Höhe gemessen wird.
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Abkürzungsverzeichnis ( m.B., StU, C20, usw.)
pflanzbar / lieferbarlieferbar ab Herbst
| Alnus incana 'Laciniata' / Schlitzblättrige Grau-Erle | |
| botanisch: | Alnus incana 'Laciniata' |
| deutsch: | Schlitzblättrige Grau-Erle |
| Herkunft: |
Europa, Westasien, Nordafrika
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| Wuchs: |
Großer Strauch bis kleiner Baum, mehrstämmig mit durchgehendem Hauptast, unregelmäßig eiförmige Krone, 10 bis 12 m hoch und 5 bis 7 m breit
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| Blatt: | Sommergrün, sehr tief eingeschnitten, eng gelappt, Unterseite behaart bis filzig, zartgrün, nachher gelbgrün, 4 bis 10 cm groß |
| Blüte: | Rotbraune Blütenkätzchen |
| Blütezeit: |
März / April
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| Rinde: | Graubraune Zweige, Borke grau und glatt |
| Frucht: |
Graubraune Erlenzapfen
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| Wurzel: |
Tiefe Hauptwurzel
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| Boden: | Relativ anspruchlos, mäßig trocken bis feucht |
| Standort: |
Sonnig bis halbschattig
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| Winterhärte: | 2 ( -45,5 bis -40,1 °C) |
| Eigenschaften: |
Die Alnus incana 'Laciniata' (Schlitzblättrige Grau-Erle) erweist sich als windfestes und zugleich frosthartes Gartengehölz. Aufgrund der Salztoleranz sicherlich besonders geeignet für die Küstenregionen.
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Herkunft der Alnus incana laciniata/ Schlitzblättrige Grau-Erle
Der wissenschaftliche Artname Alnus incana laciniata setzt sich aus dem Gattungsnamen „Alnus“ - der Erle - und dem Begriff incana“, der von dem lateinischen Wort „incanus“ abgeleitet wird, und aschgrau oder fast grau bedeutet, zusammen und steht für die Unterart der Grau-Erlen. Hinzu kommt das lateinische Wort „laciniatum“, welches mit „zerrissen“ übersetzt werden kann und auf die eingeschnittenen Blätter hindeutet.
Der aufgrund seiner Borke und des Blattwerks auch Schlitzblättrige Grau-Erle genannte Baum, ist in Europa, Westasien und Nordafrika zuhause.
Ein großer Strauch mit eiförmiger Krone
Die Schlitzblättrige Grau-Erle zählt aufgrund ihrer endgültigen Wuchshöhe von 10 bis 12 Metern zu den großen Sträuchern oder auch kleinen Bäumen. Sie ist mehrstämmig mit einem durchgängigen Hauptast. Die Krone der Schlitzblättrigen Grau-Erle ist unregelmäßig eiförmig und zwischen 5 und 7 Metern breit.
Das sommergrüne Blattwerk
Die Alnus incana laciniata spricht ihren Betrachter vor allem durch ihr sommergrünes, auffälliges Blattwerk an. Wie der Name bereits angedeutet hat, sind die zartgrünen, rundlichen Blättern sehr tief eingeschlitzt. So entstehen eng gezahnte Lappen, die anfangs klebrig sind und deren Unterseite behaart bis filzig ist. Die Blätter sind etwa 3 bis 10 Zentimeter groß.
Von den Kätzchen zu den Erlenzapfen
In der Blütezeit von März bis April schmücken die rotbraunen Blütenkätzchen den Baum. Ab September erscheinen dann die typischen, eiförmigen Erlenzapfen. Diese sind graubraun. Die Zweige sind ebenfalls graubraun und die Borke grau und glatt.
Durch ihre Eigenschaften besonders für die Küstenregionen geeignet
Die Alnus incana laciniata gehört zu den absolut winterharten Gehölzen und ist somit für den gesamtdeutschen Raum geeignet. Sie hat einen Winterhärtegrad von 2, das bedeutet, sie hält Temperaturen von -45,5° bis -40,1° stand. Durch ihre Windfestigkeit und hohe Salztoleranz ist sie besonders gut für die Küstenregionen geeignet.
Ein anspruchsloser Baum
Die Schlitzblättrige Grau-Erle hat eine tiefe Hauptwurzel. Sie ist was die Bodenbeschaffenheit betrifft relativ anspruchslos. Der Boden sollte aber mäßig trocken bis feucht sein. Wenn sie dann zusätzlich noch einen sonnigen bis halbschattigen Standort zugewiesen bekommt, steht einem guten Wuchs nichts mehr entgegen.
Sie eignet sich aufgrund dieser Eigenschaften hervorragend als Solitär an Uferbereichen oder auch auf freien Plätzen. Die Schlitzblättrige Grau-Erle wird aber auch gerne zur Bepflanzung von Parks, Friedhöfen und Küstengebieten genutzt.
Verwendung der Alnus incana laciniata im Alltag
Eine besondere Eigenschaft der Alnus incana laciniata ist, dass sie durch die Symbiose mit einem Bakterium den Stickstoff der Luft binden kann und somit durch die Anreicherung mit Stickstoffverbindungen zur Verbesserung des Bodens beiträgt.
Pflanz- und Pflegetipps Alnus incana 'Laciniata' / Schlitzblättrige Grau-Erle
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
