| Wuchs: | Blattschmuckstaude, polsterartig, kriechend, dichtbuschig, krautig, 10 bis 15 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 10 - 15 cm |
| Blatt: | Sommergrün, handförmig, fünf- bis siebenlappig, elliptisch, leicht gezahnter Rand, glatt, Oberseite dunkelgrün und kahl, Unterseite silbrig behaart, ca. 8 cm lang |
| Frucht: | Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Gelbgrün, radförmig, vierzählig, einfach, verzweigt, in Rispen zusammen, Einzelblüte 3 bis 4 mm im Durchmesser, zierend, reichblühend |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Sprossbürtige Adventivwurzeln |
| Boden: | Frische, durchlässige und sandig-lehmige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: |
Der Alchemilla alpina (Alpen-Silbermantel) ist eine dekorative Blattschmuckstaude, die tolle Akzente in den Garten setzt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und absolut...
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| Wuchs: | Blattschmuckstaude, polsterartig, kriechend, dichtbuschig, krautig, 10 bis 15 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 10 - 15 cm |
| Blatt: | Sommergrün, handförmig, fünf- bis siebenlappig, elliptisch, leicht gezahnter Rand, glatt, Oberseite dunkelgrün und kahl, Unterseite silbrig behaart, ca. 8 cm lang |
| Frucht: | Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Gelbgrün, radförmig, vierzählig, einfach, verzweigt, in Rispen zusammen, Einzelblüte 3 bis 4 mm im Durchmesser, zierend, reichblühend |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Sprossbürtige Adventivwurzeln |
| Boden: | Frische, durchlässige und sandig-lehmige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: | Der Alchemilla alpina (Alpen-Silbermantel) ist eine dekorative Blattschmuckstaude, die tolle Akzente in den Garten setzt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und absolut frosthart. Das Blatt ist oberseits dunkelgrün und kahl und unterseits silbrig behaart. In Kombination mit den gelbgrünen Blüten wirkt das Alpen-Silbermantel außerordentlich zierend. Dieses Schmuckstück eignet sich besonders für Steinanlagen und Staudenbeete, Fels-Steppen, Matten, für das Alpinum sowie für die Grabgestaltung. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir kleine Tuffs mit 3 bis 5 Exemplaren zu pflanzen. Pro Quadratmeter finden etwa 4 Pflanzen Platz. Eine gesunde und unkomplizierte Staude, die dem Betrachter und Gartenliebhaber definitiv eine Freude bereitet! |
- Portrait des Alpen-Silbermantels
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Alpen-Silbermantels
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Alpen-Silbermantel
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes und Hintergrund zum Alpen-Silbermantel
Der Alpen-Silbermantel, botanisch Alchemilla alpina, ist eine reizvolle Blattschmuckstaude, die mit ihren silbrig schimmernden Blättern und zarten Blüten jedes Steinbeet bereichert. Diese heimische Art gehört zur Gattung der Frauenmäntel und besticht durch ihren polsterartigen, kriechenden Wuchs. Mit einer Höhe von nur 10 bis 15 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für flächige Bepflanzungen und dichte Teppiche. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über diese robuste und pflegeleichte Staude.
Portrait des Alpen-Silbermantels
Der Alpen-Silbermantel ist eine vielseitige Staude, die in keinem Steingarten fehlen sollte. Seine besonderen Eigenschaften machen ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement.
Herkunft und Besonderheiten von Alchemilla alpina
Die Art ist im alpinen Raum Europas heimisch und an extreme Standorte angepasst. Sie wächst natürlicherweise auf kalkarmen, steinigen Böden und kommt mit nährstoffarmen Bedingungen zurecht. Alchemilla alpina ist eine der bekanntesten Gartenstauden und wurde bereits im Mittelalter als Heilpflanze geschätzt. Der Name Silberkraut leitet sich von den silbrig behaarten Blattunterseiten ab, die der Pflanze ein edles Aussehen verleihen. Synonyme wie Bergfrauenmantel oder Alpen-Frauenmantel weisen auf ihre Herkunft hin. Die Staude ist absolut frosthart und übersteht auch strenge Winter problemlos. Ihre Anspruchslosigkeit macht sie zu einer dankbaren Pflanze für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen.
Wuchs und Erscheinungsbild
Der Alpen-Silbermantel wächst polsterartig und kriechend, wobei er dichte, buschige Horste bildet. Die Triebe breiten sich flach aus und bewurzeln sich an den Knoten, sodass mit der Zeit ein geschlossener Teppich entsteht. Die Wuchshöhe beträgt nur 10 bis 15 Zentimeter, was die Pflanze ideal für Vordergrundpflanzungen macht. Die krautigen Stängel sind verzweigt und tragen zahlreiche Blätter. Die Wurzeln bestehen aus sprossbürtigen Adventivwurzeln, die eine gute Nährstoffaufnahme gewährleisten. Durch seinen kompakten Wuchs eignet sich Alchemilla alpina auch für kleine Gärten und enge Pflanzflächen. Pro Quadratmeter können etwa 13 Pflanzen gesetzt werden, um eine rasche Flächenbedeckung zu erzielen.
Blattschmuck und Nutzung
Die Hauptattraktion dieser Staude ist zweifellos das Blattwerk. Die sommergrünen, handförmigen Blätter sind fünf- bis siebenlappig und haben einen leicht gezähnten Rand. Die Oberseite ist dunkelgrün und kahl, während die Unterseite dicht silbrig behaart ist – ein auffälliger Kontrast, der besonders bei Feuchtigkeit oder Lichteinfall schimmert. Mit einer Länge von etwa acht Zentimetern sind die Blätter relativ groß für die niedrige Pflanze. Dieser Blattschmuck bleibt die ganze Saison über erhalten und sorgt für Struktur im Beet. Der Alpen-Silbermantel wird daher vor allem als Blattschmuckpflanze geschätzt, die auch ohne Blüten einen dekorativen Wert besitzt. Er eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung von Gehölzen oder zur Begrünung von Mauerkronen.
Standort und Boden
Damit sich der Alpen-Silbermantel optimal entwickelt, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Die Pflanze stellt einige Ansprüche, die jedoch leicht zu erfüllen sind.
Ideale Standortbedingungen für Alchemilla alpina
Der ideale Standort für Alchemilla alpina ist sonnig bis halbschattig. An vollsonnigen Plätzen zeigt sie den kompaktesten Wuchs und die intensivste Blattfärbung, während sie im Halbschatten ebenfalls gut gedeiht, jedoch etwas lockerer wächst. Die Staude stammt aus alpinen Lagen und bevorzugt daher durchlässige, frische Böden, wie sie in kalkarmen Steinanlagen oder an Hängen vorkommen. Staunässe verträgt sie nicht, deshalb ist eine gute Drainage wichtig. Windige Standorte sind kein Problem, da die Pflanze niedrig bleibt. In heißen, trockenen Sommern sollte jedoch auf ausreichende Feuchtigkeit geachtet werden, da die Blätter bei Trockenheit welken können. Ein Platz in der Nähe von Wasserstellen oder im Schutz größerer Steine ist vorteilhaft.
Bodenansprüche und Vorbereitung
Der Boden sollte frisch, durchlässig und sandig-lehmig sein. Als ideal wird ein mäßig trockener bis frischer, nährstoffarmer, gern steiniger oder lehmig-sandiger Untergrund beschrieben. Der pH-Wert kann neutral bis leicht sauer sein; kalkreiche Böden sind weniger geeignet. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, schwere Lehmböden mit Sand oder Kies aufzulockern, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Eine Drainageschicht aus grobem Kies im Pflanzloch verhindert Staunässe. Da die Staude an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist, ist eine Düngung in der Regel nicht nötig; zu viele Nährstoffe fördern eher unerwünschtes Blattwachstum. Eine Mulchschicht aus feinem Kies oder Splitt unterdrückt Unkraut und hält die Wurzeln kühl. Bei Topfpflanzen sollte das Substrat mit Sand gemischt werden, um Staunässe zu vermeiden.
Mit der richtigen Standortwahl und Bodenbereitung legen Sie den Grundstein für eine gesunde Entwicklung der Pflanze.
Blüte und Blattwerk des Alpen-Silbermantels
Obwohl der Alpen-Silbermantel vor allem als Blattschmuckpflanze bekannt ist, sind auch seine Blüten durchaus reizvoll. Ein genauerer Blick auf Blüte und Blattwerk lohnt sich.
Die Blüte von Alchemilla alpina
In den Monaten Juni bis August erscheinen die Blüten des Alpen-Silbermantels. Sie sind gelbgrün, radförmig und vierzählig, mit einer schlichten, aber eleganten Form. Die Einzelblüten messen nur drei bis vier Millimeter im Durchmesser, sitzen aber in lockeren Rispen zusammen, sodass eine reichblühende Wirkung entsteht. Die Blütenstände ragen leicht über das Blattwerk hinaus und verleihen der Pflanze eine luftige, zarte Note. Trotz ihrer Unscheinbarkeit locken sie Bienen und andere Insekten an. Nach der Blüte bilden sich kleine Nüsschen, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Die Blütezeit ist relativ lang und erstreckt sich über den gesamten Sommer. Ein Rückschnitt nach der Blüte kann eine zweite Blüte im Herbst fördern, ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Blütenfarbe harmoniert hervorragend mit dem silbrigen Laub und schafft ein stimmiges Gesamtbild.
Das markante Blattwerk
Die Blätter sind das prägende Element dieser Staude. Sie sind sommergrün, handförmig und fünf- bis siebenlappig mit leicht gezähntem Rand. Die Blattoberseite ist glatt, dunkelgrün und kahl – ein schöner Kontrast zur stark behaarten Unterseite, die silbrig-grau schimmert. Diese Behaarung dient als Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Bei Feuchtigkeit oder Tau perlen Wassertropfen auf den Blättern, ein Phänomen, das man von anderen Frauenmänteln kennt. Die Blattspreite ist etwa acht Zentimeter lang und sitzt an langen Stielen. Im Herbst verfärben sich die Blätter oft in rötliche Töne, bevor sie abgeworfen werden. Der immergrüne Eindruck bleibt bis in den Winter hinein erhalten, da die Pflanze bis zum Frost grün bleibt. Diese besondere Blattstruktur macht Alchemilla alpina zu einem Blickfang in jedem Beet.
Verwendung im Garten
Der Alpen-Silbermantel ist äußerst vielseitig einsetzbar. Ob im Steingarten, als Bodendecker oder auf dem Grab – er fügt sich harmonisch ein und setzt Akzente.
Steinanlagen und Alpinum
In Steinanlagen fühlt sich Alchemilla alpina besonders wohl. Die Polsterstaude wächst zwischen Felsen und Steinen und schafft natürliche Übergänge. Sie eignet sich für die Bepflanzung von Mauerkronen, Steinfugen und Trockenmauern, wo sie mit ihren silbrigen Blättern weiche Kontraste setzt. Im Alpinum, also in naturnah gestalteten Hochgebirgsgärten, ist sie ein absolutes Muss. Die Verwendung für Matten, Fels-Steppen und Steinanlagen an sonniger bis halbschattiger Stelle auf frischem Boden wird häufig empfohlen. Sie verträgt Hitze und Trockenheit gut, solange der Boden nicht vollständig austrocknet. In Kombination mit anderen alpinen Arten wie Steinbrech oder Hauswurz entstehen reizvolle Bilder. Auch in flachen Schalen und Trögen macht der Alpen-Silbermantel eine gute Figur.
Bodenbedeckung und Mattenbildung
Aufgrund seines kriechenden Wuchses eignet sich der Alpen-Silbermantel hervorragend als Bodendecker. Besonders hervorgehoben werden die Fähigkeit, dichte Teppiche zu bilden, sowie die Eignung für Steingärten. Innerhalb weniger Jahre entsteht ein geschlossener, dichter Pflanzenteppich, der Unkraut unterdrückt und den Boden vor Austrocknung schützt. Ideal für größere Flächen in naturnahen Gärten oder zur Begrünung von Böschungen. Die Pflanzdichte sollte etwa 13 Pflanzen pro Quadratmeter betragen, damit die Fläche zügig zuwächst. In Kombination mit Frühblühern wie Krokussen oder Winterlingen entsteht ein abwechslungsreiches Bild. Die Mattenbildung ist besonders an Hängen vorteilhaft, wo die Pflanze den Boden festigt und Erosion verhindert.
Grabgestaltung mit Alchemilla alpina
Auch für die Grabgestaltung ist der Alpen-Silbermantel bestens geeignet. Als zusätzliche Verwendung wird die Grabgestaltung genannt. Seine pflegeleichten Eigenschaften sind hier von großem Vorteil: Er benötigt wenig Wasser, keinen Dünger und nur selten einen Rückschnitt. Der immergrüne Eindruck sorgt für ein gepflegtes Erscheinungsbild das ganze Jahr über. Die silbrigen Blätter reflektieren das Licht und verleihen dem Grab eine würdevolle Note. In Kombination mit niedrigen Gräsern oder Heidekraut entstehen harmonische Arrangements. Auch als Unterpflanzung von Grabsteinen oder Einfassungen macht er eine gute Figur. Seine Robustheit und Frosthärte garantieren eine dauerhafte Bepflanzung.
Pflanzpartner für Alpen-Silbermantel
Die richtigen Pflanzpartner unterstreichen die Schönheit des Alpen-Silbermantels und schaffen abwechslungsreiche Kompositionen. Die Auswahl sollte auf ähnliche Standortansprüche achten.
Pflanzpartner für Steinbeete
Im Steingarten harmonieren niedrige Polsterstauden wie der Steinbrech (Saxifraga) oder das Fettkraut (Pinguicula) wunderbar mit dem Alpen-Silbermantel. Auch Hauswurz (Sempervivum tectorum) mit seinen dekorativen Rosetten und die blühende Polsterglockenblume (Campanula poscharskyana) sind gute Begleiter. Der Mauerpfeffer (Sedum acre) bringt mit seinen gelben Blüten einen farblichen Akzent. Alle diese Pflanzen teilen die Vorliebe für sonnige, durchlässige Standorte und bilden zusammen ein dichtes, vielfältiges Polster. Die Kombination aus verschiedenen Blattformen und -farben sorgt für Spannung. Achten Sie auf ausreichende Pflanzabstände, damit sich jede Pflanze entfalten kann.
Pflanzpartner für Felssteppen und Matten
In Felssteppen und Matten eignet sich der Alpen-Silbermantel als Begleiter zu Gräsern wie dem Blauen Schwingel (Festuca glauca) oder der Nelkenwurz (Geum coccineum). Auch die Teppich-Nelke (Dianthus deltoides) mit ihren rosafarbenen Blüten setzt reizvolle Kontraste. Niedrige Glockenblumen (Campanula carpatica) ergänzen das Bild mit ihren blauen oder weißen Blüten. Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) kann in der Höhe angepasst werden. Wichtig ist, dass alle Partner mit nährstoffarmen, trockenen Böden zurechtkommen. Der Alpen-Silbermantel bleibt durch seinen flachen Wuchs gut sichtbar und wird nicht von höheren Pflanzen verdeckt. Eine Pflanzung in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren sorgt für eine gleichmäßige Verteilung.
Pflege und Überwinterung
Der Alpen-Silbermantel ist eine sehr pflegeleichte Pflanze, die kaum Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die seine Vitalität fördern.
Pflegemaßnahmen im Verlauf des Jahres
Im Frühjahr empfiehlt es sich, abgestorbene Blätter und Triebe zu entfernen, um Platz für neuen Austrieb zu schaffen. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte regt eine eventuelle Nachblüte an. Gießen ist nur in längeren Trockenperioden nötig, da die Pflanze Trockenheit gut verträgt. Düngung ist nicht erforderlich; bei Bedarf kann etwas Kompost eingearbeitet werden. Unkraut jäten sollte man behutsam, da die flachen Wurzeln leicht beschädigt werden können. Im Herbst können die Blätter als Winterschutz liegen bleiben oder bei Befall entfernt werden. Ein jährlicher Rückschnitt ist nicht zwingend, hält die Pflanze aber kompakt. Achten Sie auf Schneckenbefall, der in feuchten Jahren auftreten kann; hier helfen biologische Schneckenkörner.
Vermehrung von Alchemilla alpina
Die Vermehrung des Alpen-Silbermantels kann durch Teilung oder Aussaat erfolgen. Baumschule Horstmann gibt an, dass sich Alchemilla alpina an einem zusagenden Standort von allein durch Aussaat vermehrt. Die Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst ist einfach und erhält die Sorteneigenschaften. Dazu gräbt man einen gut entwickelten Horst aus, teilt ihn mit einem scharfen Spaten und pflanzt die Teilstücke an gewünschter Stelle wieder ein. Die Aussaat kann im Frühjahr direkt ins Freiland erfolgen; die Samen benötigen Licht zum Keimen. Die Selbstaussaat sorgt oft für Überraschungen, da die Sämlinge variieren können. Eine gezielte Vermehrung durch Stecklinge ist ebenfalls möglich, aber aufwändiger. Generell ist die Art sehr vermehrungsfreudig und breitet sich schnell aus.
Winterhärte und Schutz
Der Alpen-Silbermantel ist ausgesprochen winterhart. Bei Stauden Stade ist Alchemilla alpina der Winterhärtezone Z3 zugeordnet, was etwa -40,0 °C bis -34,4 °C entspricht. Daher benötigt er in der Regel keinen Winterschutz. In rauen Lagen oder bei Kübelhaltung kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um Frostschäden an den Blättern zu vermeiden. Staunässe im Winter ist der größte Feind, da sie zu Wurzelfäule führt. Achten Sie daher auf gute Drainage, besonders in schweren Böden. Im Frühjahr entfernt man abgestorbene Pflanzenteile und kontrolliert auf Schäden. Ein Schneeschutz ist nicht nötig, da die Pflanze unter einer Schneedecke gut geschützt ist. Die Robustheit macht sie ideal für Gärten in allen Klimazonen Deutschlands.
Wissenswertes und Hintergrund zum Alpen-Silbermantel
Der Alpen-Silbermantel blickt auf eine lange Geschichte zurück und birgt einige interessante Eigenschaften, die ihn über seinen Zierwert hinaus auszeichnen.
Geschichtliches und besondere Eigenschaften
Frauenmantel (Alchemilla) galt schon im Mittelalter als wahres Wunderkraut. Der Name leitet sich vom arabischen „alkimya“ ab, was so viel wie „Zauberkunst“ bedeutet und auf die alchemistische Verwendung hinweist. Auf der Produktseite wird Frauenmantel als eine der bekanntesten Gartenstauden beschrieben, die schon im Mittelalter als wahres Wunderkraut galt. Alchemilla alpina hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde, wo sie bei Frauenleiden und Wunden eingesetzt wurde. Die Blätter enthalten Gerbstoffe und ätherische Öle. Ein weiterer interessanter Aspekt ist das Gutationsphänomen: Morgens bilden sich auf den Blatträndern Wassertropfen, die aus der Pflanze selbst stammen. Diese Tropfen werden von Bienen und anderen Insekten gerne aufgenommen. Die Art ist 1753 erstmals botanisch beschrieben worden. Trotz ihrer bekannten Heilwirkungen sollte sie aufgrund fehlender Studien nicht ohne Fachkenntnis verwendet werden. Im Garten ist sie ein unkomplizierter und langlebiger Bewohner, der mit minimalem Aufwand jahrelang Freude bereitet.
| Name Deutsch: | Alpen-Silbermantel. |
| Name Botanisch: | Alchemilla alpina. |
| Wuchs: | Blattschmuckstaude, polsterartig, kriechend, dichtbuschig, krautig, 10 bis 15 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 10 - 15 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, handförmig, fünf- bis siebenlappig, elliptisch, leicht gezahnter Rand, glatt, Oberseite dunkelgrün und kahl, Unterseite silbrig behaart, ca. 8 cm lang. |
| Frucht: | Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Gelbgrün, radförmig, vierzählig, einfach, verzweigt, in Rispen zusammen, Einzelblüte 3 bis 4 mm im Durchmesser, zierend, reichblühend. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Sprossbürtige Adventivwurzeln. |
| Boden: | Frische, durchlässige und sandig-lehmige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 13. |
| Eigenschaften: | Der Alchemilla alpina (Alpen-Silbermantel) ist eine dekorative Blattschmuckstaude, die tolle Akzente in den Garten setzt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und absolut frosthart. Das Blatt ist oberseits dunkelgrün und kahl und unterseits silbrig behaart. In Kombination mit den gelbgrünen Blüten wirkt das Alpen-Silbermantel außerordentlich zierend. Dieses Schmuckstück eignet sich besonders für Steinanlagen und Staudenbeete, Fels-Steppen, Matten, für das Alpinum sowie für die Grabgestaltung. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir kleine Tuffs mit 3 bis 5 Exemplaren zu pflanzen. Pro Quadratmeter finden etwa 4 Pflanzen Platz. Eine gesunde und unkomplizierte Staude, die dem Betrachter und Gartenliebhaber definitiv eine Freude bereitet!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Alpen-Silbermantel, botanisch Alchemilla alpina, ist eine reizvolle Blattschmuckstaude, die mit ihren silbrig schimmernden Blättern und zarten Blüten jedes Steinbeet bereichert. Diese heimische Art gehört zur Gattung der Frauenmäntel und besticht durch ihren polsterartigen, kriechenden Wuchs. Mit einer Höhe von nur 10 bis 15 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für flächige Bepflanzungen und dichte Teppiche. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über diese robuste und pflegeleichte Staude. Portrait des Alpen-SilbermantelsDer Alpen-Silbermantel ist eine vielseitige Staude, die in keinem Steingarten fehlen sollte. Seine besonderen Eigenschaften machen ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement. |
Pflanz- und Pflegetipps Alchemilla alpina / Alpen-Silbermantel
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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