| Wuchs: | Mittelgroßer Baum, ausladend, dichte ovale Krone, 10 bis 15 m hoch und 6 bis 8 breit, anfangs recht raschwüchsig |
| Wuchshöhe: | 10 - 15 m |
| Blatt: | Sommergrün, ahornartig gelappt, wechselständig, obere Blattseite mittelgrün und mattglänzend, Unterseite heller, Herbstfärbung gelborange bis rotbraun, 5 bis 12 cm lang |
| Frucht: | Eiförmig, gelbbraun, mehlig, essbar, reif im Oktober |
| Blüte: | Weiße Blüte in 7-12 cm behaarten Schirmrispen, filzig |
| Blütezeit: | Mai / Juni |
| Rinde: | Äste olivbraun, Rinde graubraun |
| Wurzeln: | Tiefwurzler, kräftig |
| Boden: | anspruchslos, trockene bis frische, nährstoffreiche Böden, gut durchlässig, |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Winterhart: | 6a (-23,3 bis -20,6°C) |
| Eigenschaften: |
Die Sorbus torminalis / Elsbeere ist eine winterharte und trockenresistente Pflanze. Anfangs ist die Elsbeere recht schnellwüchsig, später dann etwas langsamer. Die Elsbeere liebt warme Stadtorte...
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| Wuchs: | Mittelgroßer Baum, ausladend, dichte ovale Krone, 10 bis 15 m hoch und 6 bis 8 breit, anfangs recht raschwüchsig |
| Wuchshöhe: | 10 - 15 m |
| Blatt: | Sommergrün, ahornartig gelappt, wechselständig, obere Blattseite mittelgrün und mattglänzend, Unterseite heller, Herbstfärbung gelborange bis rotbraun, 5 bis 12 cm lang |
| Frucht: | Eiförmig, gelbbraun, mehlig, essbar, reif im Oktober |
| Blüte: | Weiße Blüte in 7-12 cm behaarten Schirmrispen, filzig |
| Blütezeit: | Mai / Juni |
| Rinde: | Äste olivbraun, Rinde graubraun |
| Wurzeln: | Tiefwurzler, kräftig |
| Boden: | anspruchslos, trockene bis frische, nährstoffreiche Böden, gut durchlässig, |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Winterhart: | 6a (-23,3 bis -20,6°C) |
| Eigenschaften: | Die Sorbus torminalis / Elsbeere ist eine winterharte und trockenresistente Pflanze. Anfangs ist die Elsbeere recht schnellwüchsig, später dann etwas langsamer. Die Elsbeere liebt warme Stadtorte und gute Lichtverhältnisse. Sorbus torminalis ist eine Gattung, die leider viel zu selten bei uns zu finden ist. Auch in deutschen Wälder muss man schon gezielt nach diesen Hochstamm suchen, um diese Rarität zu finden. Große alte Exemplare können bis zu 300 Jahre alt werden. |
- Herkunft und Besonderheiten der Sorbus torminalis
- Die Elsbeere verzaubert mit ihrer stattlichen Optik, einer stolzen Krone und bis zu 15m Wuchshöhe
- Das Blatt der Sorbus torminalis funkelt frischgrün im Sonnenschein
- Weiße Blüten der Elsbeere locken Insekten mit ihrem lieblichen Duft
- Der optimale Standort für die Sorbus torminalis
- Verwendung der Sorbus Elsbeere
Herkunft und Besonderheiten der Sorbus torminalis
Sorbus torminalis ist ein wunderschöner Zierbaum, der in Europa heimisch ist, aber als recht unbekannt gilt. Der attraktive Baum schmückt bisher nur wenige Gärten und auch in freier Natur begegnet man der Sorbus torminalis eher vereinzelt. Der stattliche Baum wird je nach Region mit unterschiedlichen Trivialnamen bezeichnet, der populärste darunter ist aber Elsbeere. Die Elsbeere wächst malerisch zu einem stattlichen Laubbaum heran und gilt als eine der größten Verwandten der Vogelbeere. Sie verschönert mit ihrer stolzen Erscheinung den Garten und begeistert zudem mit einer attraktiven weißen Blüte sowie ihrer aparten Frucht, die in einem farbenfrohen Orangerot leuchtet.
Die Elsbeere war "Baum des Jahres 2011"
Sorbus torminalis gehört zur Gattung Sorbus aus der großen Familie der Rosengewächse. Sie ist in Mittel- und Südeuropa, aber auch in Nordafrika und Kleinasien heimisch und besiedelt dort warme Lagen wie Hänge oder Gebirgskämme. Der malerische Baum mag die Sonne und wird aufgrund des Klimawandels ebenso im nördlichen Europa zunehmend angepflanzt. Dies brachte der Elsbeere im Jahr 2011 den Titel "Baum des Jahres" ein.
Die Elsbeere hat eine lange Tradition in Europa und ist doch unbekannt
Obgleich der Anblick der Elsbeere die meisten deutschen Gärtner zunächst überrascht, hat sie schon eine lange Tradition in Europa. Sie wurde 1753 erstmals unter dem Namen Crataegus torminalis von Carl von Linné beschrieben und schließlich im Jahr 1763 durch den Botaniker Heinrich Johann Nepomuk von Crantz mit dem jetzigen botanischen Namen bezeichnet.
Die Elsbeere verzaubert mit ihrer stattlichen Optik, einer stolzen Krone und bis zu 15m Wuchshöhe
Sorbus torminalis wächst recht langsam und erreicht nach vielen Jahren, je nach individuellem Standort, eine Endhöhe von 10 bis 15 Metern. Einige Exemplare beeindrucken auch mit einer Endhöhe von bis zu 20 Metern. In ihrer Jugend entwickelt sich die Elsbeere besonders rasch, um dann schließlich in einem langsameren Tempo in die Höhe zu streben. Der mittelgroße bis große Baum bildet eine ausladende Baumkrone, die sich dicht verzweigt und geschlossen präsentiert. Sie benötigt Platz zum Entfalten und entlohnt dies mit einer Kronenbreite von 6 bis 8 Metern. Der attraktive Laubbaum wird dann zum optischen Highlight und schenkt dem Betrachter einen wunderschönen Schattenplatz an heißen Sommertagen.
Der Stamm der Sorbus torminalis ist unscheinbar
Die Rinde der Elsbeere gilt als unscheinbar und wenig außergewöhnlich. Sie ist graubraun und trägt kaum Furchen. Die Äste hingegen schimmern olivbraun und bieten einen schönen Anblick in Kombination mit dem strahlenden Blattkleid.
Das Blatt der Sorbus torminalis funkelt frischgrün im Sonnenschein
Das Blatt der Elsbeere treibt im Frühjahr aus und präsentiert sich mit einer ungewöhnlichen Optik. Die einzelnen Blättchen sind ahornartig gelappt und stehen wechselständig an den Zweigen. Das Zusammenspiel einer mittelgrünen Blattoberseite mit einer helleren Unterseite bewirkt wunderschöne Lichtspiele und macht den Baum zu einem funkelnden Gartenstar. Er verleiht seiner Umgebung Frische und Lebendigkeit und beweist sich ganzjährig als malerisches Naturjuwel.
Prächtige Herbstfärbung in Gelb, Orange und Rot
Das charismatische Blatt belebt im Frühjahr und überrascht im Herbst mit einer prächtigen Laubfärbung. Nun leuchtet das Laubkleid in den schönsten warmen Herbstfarben von Gelb über Orange bis zu Rot. Die Sorbus torminalis überzeugt indessen mit ihrer markanten Ausstrahlung und verführt jeden Betrachter zum Schwärmen.
Weiße Blüten der Elsbeere locken Insekten mit ihrem lieblichen Duft
Im Frühjahr verzaubern die lieblichen, weißen Blüten der Elsbeere und machen den Baum zu einer romantischen Schönheit. Die filzig behaarten Blütenrispen bringen Eleganz in den Garten und versprühen zudem einen sinnlichen Duft, der Bienen und Schmetterlinge in großer Zahl anlockt. Sie erfreuen sich dankbar an den Pollen und dem reichhaltigen Nektar.
Dekorative, gelbe Früchte schmücken die Krone im Herbst
Im Oktober reifen schließlich die markanten Früchte der Elsbeere und zeigen dem Naturliebhaber einen dekorativen Fruchtschmuck. Die eiförmigen, kleinen Früchte leuchten gelbbraun und bringen Farbe in den Garten. Sie sind von mehliger Konsistenz und gelten auch für den Menschen als essbar, wobei sie zumeist gegart zu Marmelade verzehrt werden. Die heimischen Vögel erfreuen sich aber an der beliebten Frucht.
Der optimale Standort für die Sorbus torminalis
Die Elsbeere gilt als ausgesprochen anspruchslos. Sie mag trockene bis frische Böden mit einem guten Nährstoffgehalt sowie einer möglichst lockeren Struktur und wächst hier gepflanzt am schönsten. Für ihre beste Entwicklung empfiehlt es sich lediglich, ihr einen guten Wasserablauf zu gewährleisten, denn sie reagiert sensibel auf anhaltende Staunässe.
Die Elsbeere wird über eine Tiefwurzel versorgt
Eine kräftige Tiefwurzel versorgt die Sorbus torminalis mit Wasser und Nährstoffen. Sie verankert den stolzen Baum tief im Erdreich und verschafft ihr große Robustheit, sodass sie auch kurzzeitig mit Trockenheit zurechtkommt.
Ein sonniger Stand bietet die besten Bedingungen
In ihrer Jugend gilt die Elsbeere als gut schattenverträglich. Im Laufe der Zeit fordert sie dann aber zunehmend mehr Licht ein. Sie sollte entsprechend an einem möglichst sonnigen Standort, allenfalls im Halbschatten, gesetzt werden und begeistert so zuverlässig mit ihrer stolzen Erscheinung sowie dem unvergleichlichen Charme.
Winterhart bis zu -23°C
Die heimische Elsbeere ist gut winterhart, obgleich sie als wärmeliebend gilt. Sie verträgt Temperaturen bis zu minus 23 Grad Celsius und benötigt lediglich in der Jugend etwas Unterstützung durch den Gärtner. Hier kann man ihr mit einem Wärmevlies oder einer Mulchung der Wurzel Hilfestellung bieten. Hat sich die Pflanze einmal etabliert, ist sie zuverlässig frosthart und begeistert selbst an kalten Tagen mit ihrem Charme.
Verwendung der Sorbus Elsbeere
Die Elsbeere ist in Deutschland wenig bekannt, obgleich sie hier als heimisch gilt. Der wunderschöne Baum sollte aber deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten, denn die Sorbus torminalis begeistert mit einer sensationellen Optik und einem robusten sowie genügsamen Charakter. Der Laubbaum präsentiert sich prächtig mit einer stolzen Statur und einer malerischen Baumkrone. Das Laub strahlt wunderschön frisch im Sonnenschein und im Herbst in den schönsten Herbstfarben. Die Sorbus torminalis weiß aber im gesamten Jahresverlauf zu überzeugen, denn auch ihre liebliche Blüte begeistert ebenso wie die dekorative und farbenfrohe Frucht im Herbst. Die Elsbeere ist daher ein wirklicher Geheimtipp, der gerade im Hinblick auf den Klimawandel eine echte Alternative zu anderen Zierbäumen darstellt. Sie eignet sich besonders als Solitärbaum, um einem heimischen Garten oder einer Parkanlage idyllische Naturmomente zu beschaffen. Ihre sinnliche Optik verzaubert garantiert jeden Naturliebhaber und zudem verwöhnt die Elsbeere mit einer sehr genügsamen Art.
Wissenswertes zur Elsbeere allgemein
Die Elsbeere verfügt über unzählige Trivialnamen wie Adlerbeere, Alzbeere und Krause Else. Ihr Name Ruhrbeere bezieht sich auf die Nutzung einiger Pflanzenteile im Bereich der Naturmedizin. Sie dienen zur Fertigung von Arzneien, die bei der Krankheit Ruhr eingesetzt werden. Die Frucht der Sorbus torminalis ist essbar, sollte aber zunächst verarbeitet werden. Sie dient zur Herstellung von Marmelade und Kompott sowie zur Fertigung von Likör oder Schnaps. Das Holz der Elsbeere gilt als das härteste Holz Europas. Es ist zäh und zugleich eleatisch und dient zur Fertigung von Rechenschiebern, Holzblasinstrumenten aber auch als Furnier für die Möbelindustrie.
| Name Deutsch: | Elsbeere. |
| Name Botanisch: | Sorbus torminalis. |
| Wuchs: | Mittelgroßer Baum, ausladend, dichte ovale Krone, 10 bis 15 m hoch und 6 bis 8 breit, anfangs recht raschwüchsig. |
| Wuchshöhe: | 10 - 15 m. |
| Blatt: | Sommergrün, ahornartig gelappt, wechselständig, obere Blattseite mittelgrün und mattglänzend, Unterseite heller, Herbstfärbung gelborange bis rotbraun, 5 bis 12 cm lang. |
| Frucht: | Eiförmig, gelbbraun, mehlig, essbar, reif im Oktober. |
| Blüte: | Weiße Blüte in 7-12 cm behaarten Schirmrispen, filzig. |
| Blütezeit: | Mai / Juni. |
| Rinde: | Äste olivbraun, Rinde graubraun. |
| Wurzeln: | Tiefwurzler, kräftig. |
| Boden: | anspruchslos, trockene bis frische, nährstoffreiche Böden, gut durchlässig,. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Winterhart: | 6a (-23,3 bis -20,6°C). |
| Eigenschaften: | Die Sorbus torminalis / Elsbeere ist eine winterharte und trockenresistente Pflanze. Anfangs ist die Elsbeere recht schnellwüchsig, später dann etwas langsamer. Die Elsbeere liebt warme Stadtorte und gute Lichtverhältnisse. Sorbus torminalis ist eine Gattung, die leider viel zu selten bei uns zu finden ist. Auch in deutschen Wälder muss man schon gezielt nach diesen Hochstamm suchen, um diese Rarität zu finden. Große alte Exemplare können bis zu 300 Jahre alt werden.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Herkunft und Besonderheiten der Sorbus torminalisSorbus torminalis ist ein wunderschöner Zierbaum, der in Europa heimisch ist, aber als recht unbekannt gilt. Der attraktive Baum schmückt bisher nur wenige Gärten und auch in freier Natur begegnet man der Sorbus torminalis eher vereinzelt. Der stattliche Baum wird je nach Region mit unterschiedlichen Trivialnamen bezeichnet, der populärste darunter ist aber Elsbeere. Die Elsbeere wächst malerisch zu einem stattlichen Laubbaum heran und gilt als eine der größten Verwandten der Vogelbeere. Sie verschönert mit ihrer stolzen Erscheinung den Garten und begeistert zudem mit einer attraktiven weißen Blüte sowie ihrer aparten Frucht, die in einem farbenfrohen Orangerot leuchtet. Die Elsbeere war "Baum des Jahres 2011"Sorbus torminalis gehört zur Gattung Sorbus aus der großen Familie der Rosengewächse. Sie ist in Mittel- und Südeuropa, aber auch in Nordafrika und Kleinasien heimisch und besiedelt dort warme Lagen wie Hänge oder Gebirgskämme. Der malerische Baum mag die Sonne und wird aufgrund des Klimawandels ebenso im nördlichen Europa zunehmend angepflanzt. Dies brachte der Elsbeere im Jahr 2011 den Titel.... |
Pflanz- und Pflegetipps Sorbus torminalis / Elsbeere
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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