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Riesenfenchel

Ferula communis

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Ferula communis (Riesenfenchel) mit hohem, verzweigtem Stängel und gelben Doldenblüten im Gartenbeet.
Ferula communis (Riesenfenchel) mit gelben, doldenförmigen Blütenständen am Stängel in Nahaufnahme.
Ferula communis (Riesenfenchel) mit hohen Stängeln und gelben Blütendolden im Gartenbeet.
Ferula communis (Riesenfenchel) mit hohem Stängel und gelben Doldenblüten im Gartenbeet.
Sommergrün
Gelb
Sonnig
Juni - August
130 - 200 cm
ab 8,95 €
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Wuchs: Staude, aufrecht, krautig, horstbildend, ausdauernd, 130 bis 200 cm hoch
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Blatt: Sommergrün, dreieckig, zugespitzt, fein gefiedert, lang gestielt, dünn, grüngrau
Frucht: Kleine Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Gelb, doldenartig, traubenartige Blütenstände, ballenartig, klein
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Frischer, kalkhaltiger und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften:
Der Ferula communis (Riesenfenchel) ist eine imposante Staude, die eine Höhe von bis zu 200 cm erreichen kann. Damit setzt diese Art auffällige Akzente im Staudenbeet oder auf Freiflächen. Er...
gehört zu der Familie der Doldenblüter und begeistert jeden Betrachter mit seinen zierenden Blütenständen. Die vielzähligen, kleinen Blüten strahlen in einem satten Gelb und machen den Ferula communis zu einem tollen Hingucker. Dazu passt das graugrüne und eher schlicht aussehende Blattwerk hervorragend. Anders als andere Fenchelarten ist der Riesenfenchel nicht zum Verzehr geeignet, doch aufgrund seiner Attraktivität eignet er sich sehr gut als Schnittpflanze. Um prächtig zu gedeihen, benötigt der Ferula communis einen sehr sonnigen Standort und frische, kalkhaltige und durchlässige Böden. Die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze liebt die Wärme und ist darum nur mäßig winterhart. Ein zusätzlicher Schutz ist angebracht. Pro Quadratmeter können 6 dieser majestätischen Exemplare eingesetzt werden. Überzeugen Sie sich selbst von der herrlichen und naturnahen Wirkung des Riesenfenchels!
Wuchs: Staude, aufrecht, krautig, horstbildend, ausdauernd, 130 bis 200 cm hoch
Wuchshöhe: 130 - 200 cm
Blatt: Sommergrün, dreieckig, zugespitzt, fein gefiedert, lang gestielt, dünn, grüngrau
Frucht: Kleine Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Gelb, doldenartig, traubenartige Blütenstände, ballenartig, klein
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Frischer, kalkhaltiger und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften: Der Ferula communis (Riesenfenchel) ist eine imposante Staude, die eine Höhe von bis zu 200 cm erreichen kann. Damit setzt diese Art auffällige Akzente im Staudenbeet oder auf Freiflächen. Er gehört zu der Familie der Doldenblüter und begeistert jeden Betrachter mit seinen zierenden Blütenständen. Die vielzähligen, kleinen Blüten strahlen in einem satten Gelb und machen den Ferula communis zu einem tollen Hingucker. Dazu passt das graugrüne und eher schlicht aussehende Blattwerk hervorragend. Anders als andere Fenchelarten ist der Riesenfenchel nicht zum Verzehr geeignet, doch aufgrund seiner Attraktivität eignet er sich sehr gut als Schnittpflanze. Um prächtig zu gedeihen, benötigt der Ferula communis einen sehr sonnigen Standort und frische, kalkhaltige und durchlässige Böden. Die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze liebt die Wärme und ist darum nur mäßig winterhart. Ein zusätzlicher Schutz ist angebracht. Pro Quadratmeter können 6 dieser majestätischen Exemplare eingesetzt werden. Überzeugen Sie sich selbst von der herrlichen und naturnahen Wirkung des Riesenfenchels!

Der Riesenfenchel (Ferula communis) ist eine majestätische Staude, die mit ihrer beeindruckenden Wuchshöhe von 130 bis 200 Zentimetern und ihren leuchtend gelben Blütendolden jeden Garten bereichert. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler stammt diese imposante Pflanze aus Südeuropa und bringt mediterranes Flair in unsere Gärten. Im Gegensatz zum bekannten Gemüsefenchel ist der Riesenfenchel nicht zum Verzehr geeignet, besticht jedoch durch seine architektonische Wirkung und seine vielseitige Verwendbarkeit.

Riesenfenchel – ein imposantes Portrait

Bevor wir uns den Details von Standort und Pflege widmen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die charakteristischen Merkmale dieser besonderen Staude. Ihre imposante Erscheinung macht sie zu einem echten Blickfang, der planerisches Geschick erfordert, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Herkunft und Wuchsform

Der Ferula communis ist in den warmen Regionen Südeuropas beheimatet, wo er sonnige Hänge und Freiflächen besiedelt. Diese Herkunft prägt seine Ansprüche an Licht und Wärme entscheidend. Die Staude wächst aufrecht, krautig und horstbildend, bildet also mit der Zeit kompakte, ausdauernde Bestände. Aus ihren Rhizomen treiben jedes Jahr neue, kräftige Triebe, die innerhalb einer Vegetationsperiode ihre beeindruckende Höhe erreichen. Mit einer Wuchshöhe von 130 bis 200 Zentimetern gehört der Riesenfenchel zu den höchsten Stauden in mitteleuropäischen Gärten und verleiht Pflanzungen eine vertikale Struktur, die selbst aus der Ferne wirkt.

Habitus und Ausstrahlung

Der Habitus des Riesenfenchels ist von einer klaren, architektonischen Linienführung geprägt. Die aufrechten Stängel tragen das filigrane Laub und die großen Blütenstände, ohne zu knicken oder umzufallen. Diese Standfestigkeit macht ihn zu einem verlässlichen Strukturelement, das über viele Wochen hinweg seine Form behält. Pro Quadratmeter können etwa sechs Exemplare gepflanzt werden, um einen dichten, aber dennoch luftigen Bestand zu bilden, der nicht erdrückend wirkt. Die gesamte Pflanze strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus, die durch das fein gefiederte Blattwerk und die ballenartigen Blüten noch unterstrichen wird.

Der ideale Standort

Um die volle Pracht des Riesenfenchels zu erleben, ist die Wahl des richtigen Platzes im Garten von entscheidender Bedeutung. Seine mediterrane Herkunft gibt uns klare Hinweise darauf, welche Bedingungen er für ein gesundes Wachstum benötigt.

Licht und Exposition

Der Riesenfenchel benötigt einen sonnigen Standort, an dem er über viele Stunden am Tag direktes Licht erhält. Volle Sonne ist für ihn keine Option, sondern eine Notwendigkeit, um kräftige Triebe und eine reiche Blüte auszubilden. Ein nach Süden oder Südwesten ausgerichteter Platz ist ideal, da hier die Wärme am intensivsten gespeichert wird. Halbschatten oder gar Schatten führen zu vergeiltem Wuchs, schwachen Stängeln und einer spärlichen oder ganz ausbleibenden Blüte. Achten Sie daher darauf, dass höhere Gehölze oder Gebäude nicht zu viel Schatten werfen.

Bodenansprüche des Ferula communis

Neben dem Licht spielt der Boden eine ebenso wichtige Rolle. Der Ferula communis gedeiht am besten auf einem frischen, kalkhaltigen und gut durchlässigen Untergrund. „Frisch“ bedeutet, dass der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden sollte, ohne dass Staunässe entsteht. Eine gute Drainage ist daher unerlässlich, um Wurzelfäule vorzubeugen. Der Kalkgehalt des Bodens sollte mittel bis hoch sein; bei sauren Böden kann eine gelegentliche Kalkung sinnvoll sein. Schwere, lehmige Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern und die für die Rhizome notwendige Belüftung zu gewährleisten.

Blütenpracht und Blattwerk des Riesenfenchels

Die ästhetischen Qualitäten des Riesenfenchels liegen in der harmonischen Verbindung von spektakulärer Blüte und dezentem, aber formschönem Laub. Beide Aspekte tragen maßgeblich zum charakteristischen Erscheinungsbild dieser Staude bei.

Die gelben Blütendolden

Die Blütezeit des Riesenfenchels erstreckt sich von Juni bis August. In diesen Monaten bildet die Pflanze doldenartige, traubige Blütenstände aus, die in ihrer Gesamtheit einen ballenartigen, imposanten Schirm formen. Die Einzelblüten sind klein, strahlen aber in einem satten, leuchtenden Gelb, das von Weitem sichtbar ist und Insekten wie Bienen und Schwebfliegen magisch anzieht. Die Blütenstände stehen auf langen, stabilen Stielen hoch über dem Laub und wirken wie schwebende, gelbe Wolken. Nach der Blüte entwickeln sich kleine Nüsschen als Fruchtstand, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind, aber dennoch dekorativ wirken können.

Das graugrüne Laub

Das Blattwerk des Ferula communis bildet den perfekten, zurückhaltenden Hintergrund für die leuchtenden Blüten. Die Blätter sind sommergrün, dreieckig, zugespitzt und fein gefiedert. Sie sitzen an lang gestielten Blattbasen, die dem gesamten Laub eine luftige, fast fedrige Textur verleihen. Die Farbe ist ein elegantes Grüngrau, das sich wunderbar mit kräftigeren Grüntönen anderer Pflanzen kombinieren lässt. Die Blätter sind vergleichsweise dünn und zart, was den kontrastierenden Eindruck zu den robusten Stängeln noch verstärkt. Im Herbst zieht die Pflanze ein, wobei das Laub vorher welkt und abtrocknet – ein natürlicher Prozess, der keinen Rückschnitt vor dem Winter erfordert.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Dank seiner imposanten Größe und seiner ästhetischen Qualitäten findet der Riesenfenchel in vielen Gartenbereichen eine sinnvolle Verwendung. Seine vielseitige Einsetzbarkeit macht ihn zu einer wertvollen Bereicherung für unterschiedliche Gestaltungskonzepte.

Als Strukturgeber in Beet und Freiflächen

In Staudenbeeten oder auf Freiflächen an sonniger Stelle auf frischem Boden kommt der Riesenfenchel besonders gut zur Geltung. Hier dient er als hoher, vertikaler Akzent, der die Bepflanzung gliedert und Tiefe verleiht. Durch seine transparente Wuchsweise wirkt er nicht erdrückend, sondern lässt den Blick auch auf dahinterstehende Pflanzen zu. Ideal ist die Platzierung im mittleren oder hinteren Bereich eines Beetes, wo er als Leitstaude fungieren kann. Auf Freiflächen, etwa in naturhaften Pflanzungen oder in Präriegärten, setzt er markante Punkte und schafft durch seine Höhe interessante Perspektiven.

Die Schnittpflanze Ferula communis

Der Riesenfenchel wird ausdrücklich als Schnittpflanze geführt. Seine langen, stabilen Stiele und die haltbaren Blütendolden eignen sich hervorragend für die Vase. Geschnitten werden die Blütenstände am besten in den frühen Morgenstunden, wenn sie frisch und prall sind. In der Floristik verleihen sie Sträußen und Gestecken eine luftige, architektonische Note. Auch getrocknet behalten die Dolden lange ihre Form und Farbe und können für Trockensträuße verwendet werden. Diese vielseitige Verwendbarkeit macht den Ferula communis zu einer attraktiven Wahl für Gartenliebhaber, die auch Innenräume mit Gartenschönheiten schmücken möchten.

Für naturnahe Gestaltungen

In naturnahen Gärten oder an Gehölzrändern, sofern diese sonnig genug sind, fügt sich der Riesenfenchel harmonisch ein. Seine wildartige Anmutung und die Anziehungskraft auf Insekten unterstützen das ökologische Gleichgewicht. Er kann in Kombination mit anderen sonnenliebenden Stauden und Gräsern gepflanzt werden, um lebendige, sich im Wind wiegende Pflanzengesellschaften zu schaffen. Auch in mediterran angelegten Gärten ist er ein Muss, da er authentisch das Flair südlicher Landschaften einfängt. Seine Robustheit und die geringen Pflegeansprüche, sofern der Standort stimmt, machen ihn zu einer idealen Pflanze für nachhaltige, pflegeleichte Gartengestaltungen.

Pflanzpartner für den Riesenfenchel

Die richtige Gesellschaft kann die Wirkung des Riesenfenchels noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Bei der Auswahl von Begleitpflanzen sollten sowohl ästhetische als auch standörtliche Aspekte berücksichtigt werden.

Begleiter für sonnige Lagen

Da der Riesenfenchel einen sonnigen Standort benötigt, sollten auch seine Partner diese Vorliebe teilen. Klassische Begleiter sind beispielsweise der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit seinen goldgelben, dunkel augenbesetzten Blüten oder die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybriden) mit ihren robusten, fleischigen Blättern und späten Blüten. Beide Pflanzen ergänzen den Riesenfenchel in der Blütezeit und bieten kontrastierende Blattformen. Auch das Patagonische Eisenkraut (Verbena bonariensis) mit seinen violetten, kleinen Blüten an langen Stängeln bildet eine reizvolle Kombination, da es ähnlich transparent wirkt und Insekten anlockt.

Kombinationen mit kontrastierenden Texturen

Um das fein gefiederte Laub des Ferula communis optimal in Szene zu setzen, bieten sich Pflanzen mit breiteren oder gröberen Blatttexturen an. Das Brandkraut (Phlomis russeliana) mit seinen großen, herzförmigen, graugrünen Blättern und den etagenartig angeordneten, gelben Blütenquirlen ist ein hervorragender Partner. Ziergräser wie das Riesen-Federgras (Stipa gigantea) oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) bringen Bewegung und Leichtigkeit in die Pflanzung und kontrastieren mit den statischen, aufrechten Stängeln des Riesenfenchels. Für farbliche Akzente können auch purpurblättrige Stauden wie der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) oder der Rote Sonnenhut (Echinacea 'Hot Papaya') eingesetzt werden.

Pflege und Überwinterung

Obwohl der Riesenfenchel als relativ pflegeleicht gilt, sind einige grundlegende Maßnahmen wichtig, um seine Gesundheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk sollte auf die Überwinterung gelegt werden.

Gießen und Düngen

In der Wachstumsphase, insbesondere bei anhaltender Trockenheit, sollte der Riesenfenchel regelmäßig gegossen werden, um den Boden frisch zu halten. Vermeiden Sie jedoch Staunässe, da die Rhizome empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit reagieren. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt werden kann im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder reifem Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Dies unterstützt das kräftige Wachstum und die Blütenbildung. Übermäßige Stickstoffgaben sind zu vermeiden, da sie zu weichem, anfälligem Wuchs führen können.

Schnitt und Vermehrung des Riesenfenchels

Ein Rückschnitt ist beim Riesenfenchel in der Regel nur minimal erforderlich. Verblühte Blütenstände können nach der Blüte entfernt werden, um die Samenbildung zu verhindern und die Pflanze zu schonen – dies ist jedoch nicht zwingend notwendig. Im Herbst, nachdem das Laub eingezogen ist, können die abgestorbenen Pflanzenteile bodennah abgeschnitten werden. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, die jeweils über ausreichend Wurzeln und Triebknospen verfügen sollten. Diese Teilstücke werden dann direkt wieder eingepflanzt und angegossen.

Winterhärte und Winterschutz

Der Riesenfenchel ist nur mäßig winterhart und wird für die Klimazone Z7 angegeben. In strengen Wintern mit tiefen, anhaltenden Frösten, insbesondere bei Kahlfrost, ist ein Winterschutz beziehungsweise Sonnenschutz empfohlen. Dazu kann der Wurzelbereich mit einer dicken Schicht aus Laub, Reisig oder Stroh abgedeckt werden. Dies schützt die Rhizome vor dem Durchfrieren. In exponierten Lagen oder in Regionen mit rauem Klima kann auch ein Vlies oder eine Schilfmatte als Wind- und Sonnenschutz hilfreich sein, um Frosttrocknis zu verhindern. Im Frühjahr wird der Schutz rechtzeitig entfernt, damit die neuen Triebe ungehindert austreiben können.

Wissenswertes über Ferula communis

Abseits der gärtnerischen Praxis birgt der Riesenfenchel einige interessante historische und botanische Besonderheiten, die seine Faszination noch erhöhen.

Mythologie und Kulturgeschichte

Der Riesenfenchel hat eine bedeutende Stellung in der griechischen Mythologie. Einer Sage nach soll Prometheus den trockenen Stängel des Riesenfenchels am Sonnenwagen des Helios entzündet haben, um den Menschen das Feuer zu bringen. Diese Geschichte unterstreicht die historische Nutzung der Pflanze: Das Mark des Stängels diente als Zunder und zum Transport von Glut, was ihr auch den deutschen Namen Gemeines Steckenkraut einbrachte – ein Synonym für Ferula communis. In der Botanik ist zu beachten, dass einige Arten der Gattung Ferula Cumarin-Derivate enthalten und in größeren Mengen gesundheitsschädlich bis toxisch sind. Obwohl der Riesenfenchel nicht zum Verzehr geeignet ist, sollte man daher vorsichtig sein und ihn von Kindern und Haustieren fernhalten. Diese kulturelle und botanische Tiefe macht den Ferula communis zu einer Pflanze mit Geschichte, die weit über ihren dekorativen Wert hinausgeht.

Name Deutsch: Riesenfenchel.
Name Botanisch: Ferula communis.
Wuchs: Staude, aufrecht, krautig, horstbildend, ausdauernd, 130 bis 200 cm hoch.
Wuchshöhe: 130 - 200 cm.
Blatt: Sommergrün, dreieckig, zugespitzt, fein gefiedert, lang gestielt, dünn, grüngrau.
Frucht: Kleine Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Gelb, doldenartig, traubenartige Blütenstände, ballenartig, klein.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Frischer, kalkhaltiger und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 6.
Eigenschaften: Der Ferula communis (Riesenfenchel) ist eine imposante Staude, die eine Höhe von bis zu 200 cm erreichen kann. Damit setzt diese Art auffällige Akzente im Staudenbeet oder auf Freiflächen. Er gehört zu der Familie der Doldenblüter und begeistert jeden Betrachter mit seinen zierenden Blütenständen. Die vielzähligen, kleinen Blüten strahlen in einem satten Gelb und machen den Ferula communis zu einem tollen Hingucker. Dazu passt das graugrüne und eher schlicht aussehende Blattwerk hervorragend. Anders als andere Fenchelarten ist der Riesenfenchel nicht zum Verzehr geeignet, doch aufgrund seiner Attraktivität eignet er sich sehr gut als Schnittpflanze. Um prächtig zu gedeihen, benötigt der Ferula communis einen sehr sonnigen Standort und frische, kalkhaltige und durchlässige Böden. Die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze liebt die Wärme und ist darum nur mäßig winterhart. Ein zusätzlicher Schutz ist angebracht. Pro Quadratmeter können 6 dieser majestätischen Exemplare eingesetzt werden. Überzeugen Sie sich selbst von der herrlichen und naturnahen Wirkung des Riesenfenchels!.
Detaillierte Beschreibung:

Der Riesenfenchel (Ferula communis) ist eine majestätische Staude, die mit ihrer beeindruckenden Wuchshöhe von 130 bis 200 Zentimetern und ihren leuchtend gelben Blütendolden jeden Garten bereichert. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler stammt diese imposante Pflanze aus Südeuropa und bringt mediterranes Flair in unsere Gärten. Im Gegensatz zum bekannten Gemüsefenchel ist der Riesenfenchel nicht zum Verzehr geeignet, besticht jedoch durch seine architektonische Wirkung und seine vielseitige Verwendbarkeit.

Riesenfenchel – ein imposantes Portrait

Bevor wir uns den Details von Standort und Pflege widmen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die charakteristischen Merkmale dieser besonderen Staude. Ihre imposante Erscheinung macht sie zu einem echten Blickfang, der planerisches Geschick erfordert, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Herkunft und Wuchsform

Der Ferula communis ist in den warmen Regionen Südeuropas beheimatet,....

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Anaphalis triplinervis
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Blütezeit: Juli - September
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botanisch:
Anaphalis triplinervis
Name
deutsch:
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4,25 € *
Centranthus ruber 'Albus'
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Blütezeit: Juni - September
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Centranthus ruber 'Albus'
Name
deutsch:
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ab 3,75 € *
Chelone obliqua
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Wuchsendhöhe: bis zu 80 cm
Belaubung: Sommergrün
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Blüte: Dunkelrosa
Blütezeit: Juli - Oktober
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Chelone obliqua
Name
deutsch:
Schlangenkopf
ab 4,25 € *
Chelone obliqua 'Alba'
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Wuchsendhöhe: bis zu 80 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
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Blüte: Weiß
Blütezeit: Juli - Oktober
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Chelone obliqua 'Alba'
Name
deutsch:
Schlangenkopf 'Alba'
ab 4,25 € *
Platycodon grandiflorus 'Mariesii'
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Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 50 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Blaugrün
Blüte: Dunkelblau bis violett
Blütezeit: Juli - August
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Platycodon grandiflorus 'Mariesii'
Name
deutsch:
Ballonblume 'Mariesii'
3,75 € *
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24.05.2025

gut verzweigter Blütenstand

Gesunde Blütendolden, sehr lebendiges Insektenaufkommen, im grossen und ganzen sind wir sehr zufrieden.

30.05.2024

Nette Staude

Die Riesenfenchel habe ich nur bei ihnen entdeckt. Perfekt, Danke !

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