| Wuchs: | Buschig, kurze Ausläufer |
| Wuchshöhe: | bis zu 100 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzetlich, grün |
| Blüte: | Leuchtend helles lila bis blau, halbgefüllte EInzelblüte, reichverzweigter Blütenstand, körbchenartige Blütenform |
| Blütezeit: | September bis Oktober |
| Boden: | Normal durchlässig, frisch, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: |
Die Aster novi-belgii 'Marie-Theres' (Glattblatt-Aster) bietet sich an als schöner Spätblüher für Ihren Garten. Wegen ihrer Höhe pflanzt man sie in Beeten am besten in den mittleren und hinteren...
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| Wuchs: | Buschig, kurze Ausläufer |
| Wuchshöhe: | bis zu 100 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzetlich, grün |
| Blüte: | Leuchtend helles lila bis blau, halbgefüllte EInzelblüte, reichverzweigter Blütenstand, körbchenartige Blütenform |
| Blütezeit: | September bis Oktober |
| Boden: | Normal durchlässig, frisch, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: | Die Aster novi-belgii 'Marie-Theres' (Glattblatt-Aster) bietet sich an als schöner Spätblüher für Ihren Garten. Wegen ihrer Höhe pflanzt man sie in Beeten am besten in den mittleren und hinteren Bereich. Sie fühlt sich außerdem wohl auf der Freifläche an sonniger Stelle auf frischem Boden. Die schöne Bienenweide eignet sich hervorragend auch zum Schnitt. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen mit 4 Pflanzen pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 50 cm ein. Beachten Sie außerdem folgende Pflegehinweise: Im zwei- bis vierjährigem Rhythmus teilen und neu aufpflanzen. Spitzen bis Ende Mai herausschneiden, damit sich die Pflanze verzweigt und üppiger blüht. Rückschnitt vor der Samenreife vornehmen um Selbstaussaat zu vermeiden. Rückschnitt im Herbst. Die Aster novi-belgii 'Marie-Theres' ist winterhart bis -45,5 Grad Celsius. |
- Portrait der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'
- Standort und Boden
- Blütenpracht und Laub der Aster novi-belgii 'Marie-Theres'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für die Aster novi-belgii 'Marie-Theres'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres', botanisch Aster novi-belgii 'Marie-Theres', ist eine bezaubernde Herbststaude, die mit ihrer späten Blüte den Garten bis in den Oktober hinein bereichert. Sie besticht durch leuchtend hellblaue bis lila, halbgefüllte Blüten, die auf buschigen, reich verzweigten Pflanzen sitzen und eine romantische Atmosphäre verbreiten. Als wertvolle Bienenweide und zuverlässiger Spätblüher schließt sie die Lücke zwischen den Sommerblühern und der Winterruhe und eignet sich hervorragend für sonnige Beete und Freiflächen.
Portrait der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist eine moderne und reichblühende Sorte, die sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit auszeichnet. Mit ihrem buschigen Wuchs und den kurzen Ausläufern bildet sie kompakte, dichte Horste, die im Herbst zu wahren Blütenmeeren werden. Ihre Präsenz im Garten ist nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie Insekten in der späten Jahreszeit eine wichtige Nahrungsquelle bietet.
Herkunft und Wuchs
Die Sorte 'Marie-Theres' ist eine Züchtung aus dem Jahr 2009 von Helmut Stade und gehört zur Art Aster novi-belgii, die auch unter dem botanischen Synonym Symphyotrichum novi-belgii bekannt ist. Sie wächst buschig und bildet kurze Ausläufer, wodurch sie sich langsam aber stetig ausbreitet, ohne invasiv zu werden. Die Wuchshöhe liegt typischerweise zwischen 80 und 120 Zentimetern, was sie ideal für die mittleren und hinteren Bereiche von Staudenbeeten macht. Ihre Standfestigkeit ist gut, insbesondere an sonnigen Standorten mit frischem Boden, wo sie sich optimal entwickeln kann. Die Pflanze ist sommergrün, verliert also im Winter ihr Laub, treibt aber im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
Die Blütezeit der Aster novi-belgii 'Marie-Theres'
Die Hauptattraktion dieser Staude ist ihre späte Blütezeit, die von September bis Oktober reicht. In dieser Periode, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind, setzt die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' mit ihren leuchtend hellblauen bis lila Blüten farbige Akzente. Die Blütenstände sind reich verzweigt und tragen zahlreiche Einzelblüten, die in ihrer Fülle einen üppigen Eindruck vermitteln. Diese Blütephase macht sie zu einem unverzichtbaren Element im Herbstgarten, da sie die Vegetationsperiode verlängert und für lebendige Farbtupfer sorgt. Die Blüten sind nicht nur eine Augenweide, sondern locken auch Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an, die in der kühleren Jahreszeit nach Nahrung suchen.
Nach der Blütezeit folgt eine Ruhephase, in der die Pflanze Energie für das nächste Jahr sammelt. Ein Rückschnitt nach der Blüte oder im späten Herbst hilft, die Pflanze gesund zu halten und eine unerwünschte Selbstaussaat zu vermeiden. Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist eine langlebige Staude, die bei guter Pflege viele Jahre Freude bereitet.
Standort und Boden
Für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte ist die Wahl des richtigen Standorts und Bodens entscheidend. Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' stellt dabei keine übertriebenen Ansprüche, sondern gedeiht am besten unter Bedingungen, die ihren natürlichen Vorlieben entsprechen. Ein sonniger Platz und ein frischer, durchlässiger Boden sind die Grundlage für ihre Vitalität.
Der ideale Standort
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' bevorzugt einen sonnigen Standort, an dem sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Volle Sonne fördert nicht nur die Blütenbildung, sondern auch die Standfestigkeit der Stängel und die Intensität der Blütenfarbe. Sie eignet sich hervorragend für Beete an sonniger Stelle sowie für Freiflächen an sonniger Stelle, wo sie sich ungehindert entfalten kann. Halbschatten wird toleriert, kann aber zu weniger üppiger Blüte und längeren, eventuell instabileren Trieben führen. In voller Sonne entwickelt die Pflanze ihre kompakte, buschige Form optimal und bildet reichlich Blüten aus. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, um die hohen Blütenstände bei Herbststürmen zu schützen.
Bodenansprüche der Glattblatt-Aster
Der Boden sollte frisch, also gleichmäßig feucht, aber nicht nass sein, und eine normale Durchlässigkeit aufweisen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Ein neutraler pH-Wert im Bereich von 6,5 bis 7,5 ist ideal, aber die Pflanze verträgt auch leicht saure bis leicht alkalische Böden. Schwere Lehmböden können durch die Zugabe von Sand oder Kompost verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Humose, nährstoffreiche Böden unterstützen das Wachstum und die Blütenbildung. In trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen empfehlenswert, um den Boden frisch zu halten, besonders während der Blütezeit, wenn der Wasserbedarf erhöht ist.
Bei der Pflanzung sollte ein Abstand von etwa 50 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten werden, was einer Pflanzdichte von 4 Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. Dies gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Platz für ihre Ausbreitung hat und Luft zirkulieren kann, was Pilzkrankheiten vorbeugt. Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' kann einzeln oder in kleinen Tuffs von ein bis drei, maximal fünf Pflanzen gesetzt werden, um einen natürlichen, dichten Effekt zu erzielen.
Blütenpracht und Laub der Aster novi-belgii 'Marie-Theres'
Die visuelle Attraktivität der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' liegt in der harmonischen Kombination aus zarten Blüten und strukturgebendem Laub. Während die Blüten mit ihrer hellen Farbe und halbgefüllten Form bezaubern, bildet das sommergrüne Blattwerk einen ruhigen, grünen Hintergrund, der die Blütenpracht perfekt in Szene setzt. Gemeinsam schaffen sie ein Bild von Leichtigkeit und Fülle, das den Herbstgarten bereichert.
Die halbgefüllten Blüten
Die Blüten der Aster novi-belgii 'Marie-Theres' sind leuchtend hellblau bis lila und weisen eine halbgefülle Form auf, die sie besonders reizvoll macht. Jede Einzelblüte ist körbchenartig aufgebaut und Teil eines reich verzweigten Blütenstandes, der die Pflanze von oben bis unten in ein Blütenmeer hüllt. Die halbgefüllten Blüten besitzen mehr Blütenblätter als einfache Sorten, was ihnen ein üppigeres, romantischeres Aussehen verleiht. Sie strahlen eine sanfte, aber dennoch intensive Farbe aus, die dunklere Gartenbereiche aufhellen kann und für eine lebendige Atmosphäre sorgt. Die Blüten duften nicht nennenswert, locken aber durch ihre Farbe und den reichlichen Nektar zahlreiche Insekten an. Ihre Haltbarkeit als Schnittblume ist gut, sodass sie auch in der Vase Freude bereiten.
Das sommergrüne Blattwerk
Das Laub der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist sommergrün, lanzettlich geformt und in einem satten Grün gefärbt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und bilden eine dichte, buschige Struktur, die der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit ein ansehnliches Aussehen verleiht. Im Herbst, vor dem Laubfall, kann sich bei manchen Exemplaren eine leichte gelbliche Färbung zeigen, die jedoch nicht besonders ausgeprägt ist. Die Blatttextur ist glatt und fest, was der Pflanze eine gewisse Robustheit verleiht. Das Laub dient nicht nur der Photosynthese, sondern auch als strukturelles Element im Beet, das Höhe und Volumen schafft. Nach dem ersten Frost welkt das Laub und sollte dann zurückgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb im Frühjahr zu schaffen.
Die Kombination aus zarten Blüten und kräftigem Laub macht die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' zu einer vielseitigen Staude, die sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzungen überzeugt. Ihre Blüten sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie spät im Jahr Nahrung für Bestäuber bieten.
Verwendung im Garten
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist eine äußerst vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Ihre späte Blütezeit, ihre Höhe und ihre Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Gartenstil. Ob in formalen Rabatten oder natürlichen Freiflächen – sie findet immer einen passenden Platz.
Klassische Rabatten und Beete
In klassischen Rabatten ist die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' eine ideale Wahl, um die Lücke zwischen den Sommerblühern und der Winterruhe zu schließen. Aufgrund ihrer Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern pflanzt man sie am besten in den mittleren oder hinteren Bereich von Beeten, wo sie als Hintergrund für niedrigere Stauden dienen kann. Ihre hellblauen bis lila Blüten bilden einen schönen Kontrast zu gelben oder roten Herbstfarben und schaffen harmonische Bildkompositionen. In Kombination mit anderen Herbstblühern wie Chrysanthemen oder Gräsern entstehen lebendige, mehrschichtige Pflanzungen. Die buschige Wuchsform und die reiche Verzweigung sorgen für eine dichte, üppige Optik, die das Beet auch in der späten Saison attraktiv hält.
Als Bienenweide und Schnittpflanze
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' dient als wertvolle Bienenweide, da sie in einer Zeit blüht, in der nur noch wenige Nahrungsquellen für Insekten verfügbar sind. Ihre reichlichen Blüten bieten Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und Hummeln, was sie zu einer ökologisch sinnvollen Bereicherung macht. Zudem eignet sie sich hervorragend als Schnittpflanze; die halbgefüllten Blüten halten sich in der Vase mehrere Tage und bringen den herbstlichen Charme auch ins Haus. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Stiele am Morgen zu schneiden, wenn sie voller Wasser sind, und sie sofort in lauwarmes Wasser zu stellen, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Diese doppelte Verwendung macht die Staude nicht nur im Garten, sondern auch als Dekorationselement sehr beliebt.
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' auf der Freifläche
Auf Freiflächen an sonniger Stelle auf frischem Boden fühlt sich die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' besonders wohl. Hier kann sie sich ungehindert ausbreiten und bildet mit der Zeit größere Bestände, die im Herbst ein beeindruckendes Blütenmeer ergeben. Solche Pflanzungen eignen sich gut für naturnahe Gärten oder größere Flächen, wo sie in Gesellschaft von anderen Stauden und Gräsern ein lebendiges, dynamisches Bild schaffen. Die kurzen Ausläufer tragen dazu bei, dass die Pflanze langsam aber stetig wächst, ohne lästig zu werden. Freiflächenpflanzungen sind auch pflegeleicht, da die Pflanzen genügend Platz haben und sich gegenseitig stützen können. Ein Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr hält die Bestände in Form und fördert die Vitalität.
Durch ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ist die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' eine Staude, die in fast jedem Garten einen Platz findet. Ob als strukturbildendes Element im Beet, als ökologischer Beitrag oder als Schnittblume – sie erfüllt viele Funktionen mit Eleganz und Zuverlässigkeit.
Pflanzpartner für die Aster novi-belgii 'Marie-Theres'
Die richtige Begleitung kann die Wirkung der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' im Garten noch steigern. Durch geschickte Kombinationen mit anderen Stauden lassen sich kontrastreiche oder harmonische Pflanzbilder schaffen, die das ganze Jahr über interessant sind. Besonders im Herbst, wenn viele Pflanzen verblüht sind, sind solche Partnerschaften von unschätzbarem Wert.
Harmonische Kombinationen mit violetten Partnern
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' lässt sich wunderbar mit anderen violetten oder blauen Stauden kombinieren, um harmonische Kombinationen zu schaffen. Beispielsweise passt sie gut zur Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) in Rosa- oder Weißtönen, die zur gleichen Zeit blüht und ähnliche Standortansprüche hat. Auch die Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) mit ihren kräftigen, pinkfarbenen Blüten bildet einen schönen Kontrast zu den hellblauen Astern. Für eine monochromatische Wirkung kann man sie mit der Bartblume (Caryopteris x clandonensis) oder dem Eisenhut (Aconitum napellus) kombinieren, die beide in Blau- bis Violetttönen blühen. Solche Pflanzungen schaffen eine ruhige, elegante Atmosphäre und betonen die sanfte Farbe der 'Marie-Theres'.
Partner für helle Kontraste
Um die hellblaue Farbe der Aster novi-belgii 'Marie-Theres' hervorzuheben, eignen sich Partner mit gelben oder weißen Blüten. Die Goldrute (Solidago) blüht ebenfalls im Herbst und bringt leuchtend gelbe Akzente, die einen frischen Kontrast bilden. Das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) mit seinen silbrigen Blütenwedeln und der hohen, grazilen Wuchsform bietet einen strukturellen Hintergrund, der die Astern perfekt in Szene setzt. Auch die Fetthenne (Sedum telephium) in Rot- oder Rosatönen kann als niedrigere Begleitpflanze dienen und bildet einen interessanten Farbkontrast. Solche Kombinationen sind besonders effektvoll in sonnigen Beeten, wo das Licht die Farben zur Geltung bringt.
Begleiter für die Spätsaison
Für eine durchgehende Blüte bis in den Spätherbst sind Partner ideal, die ebenfalls spät blühen. Die Herbst-Chrysantheme (Chrysanthemum indicum) in verschiedenen Farben ergänzt die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' hervorragend und verlängert die Blütezeit im Beet. Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) oder das Federborstengras (Pennisetum villosum) bringen Bewegung und Leichtigkeit in die Pflanzung und kontrastieren mit der festen Struktur der Astern. Zudem können früh blühende Stauden wie der Rittersporn (Delphinium) oder die Lupine (Lupinus) im Vordergrund gepflanzt werden, um im Sommer Farbe zu bieten, bevor die 'Marie-Theres' im Herbst die Bühne übernimmt. Durch solche geschickten Kombinationen entsteht ein Garten, der zu jeder Jahreszeit attraktiv ist.
Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollte man immer auf ähnliche Standortansprüche achten – sonnig und frischer Boden – um sicherzustellen, dass alle Pflanzen gut gedeihen. Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist dabei ein teamfähiger Partner, der sich gut in verschiedene Pflanzkonzepte integrieren lässt.
Pflege und Überwinterung
Mit der richtigen Pflege bleibt die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' über viele Jahre gesund und blühfreudig. Die Maßnahmen sind nicht aufwendig, aber gezielt eingesetzt, fördern sie die Vitalität der Pflanze und beugen Problemen vor. Von regelmäßigem Schnitt bis zur winterlichen Ruhephase – hier finden Sie alle wichtigen Hinweise.
Schnitt und Verjüngung der Glattblatt-Aster
Ein gezielter Schnitt ist entscheidend für die Form und Blühkraft der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'. Spitzen bis Ende Mai herausschneiden, fördert die Verzweigung der Pflanze und führt zu einem üppigeren Blütenflor im Herbst. Nach der Blüte, vor der Samenreife, sollte ein Rückschnitt vorgenommen werden, um Selbstaussaat zu vermeiden. Im Herbst oder spätestens im zeitigen Frühjahr kann die gesamte Pflanze bodennah zurückgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Zur Verjüngung und Gesunderhaltung wird empfohlen, die Pflanze im Rhythmus von zwei bis vier Jahren zu teilen und neu aufzupflanzen. Dies verhindert, dass die Horste von innen verkahlen und regt das Wachstum neuer, kräftiger Triebe an. Die Teilung erfolgt am besten im Frühjahr, wenn die ersten Triebe sichtbar sind.
Gießen und Düngen
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' bevorzugt einen frischen Boden, daher ist in trockenen Perioden regelmäßiges Gießen wichtig, besonders während der Blütezeit von September bis Oktober. Staunässe sollte jedoch vermieden werden, um Wurzelfäule vorzubeugen. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Volldünger oder Kompost, um das Wachstum und die Blütenbildung zu unterstützen. Übermäßige Stickstoffgaben können zu weichem, anfälligem Wachstum führen, daher ist eine maßvolle Düngung ratsam. Im Herbst sollte nicht mehr gedüngt werden, damit die Pflanze sich auf die Winterruhe vorbereiten kann.
Die winterharte Aster novi-belgii 'Marie-Theres'
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist winterhart bis -45,5 Grad Celsius und benötigt in den meisten Regionen Deutschlands keinen zusätzlichen Winterschutz. Nach dem ersten Frost welkt das Laub, und die Pflanze zieht sich in den Boden zurück. Ein Rückschnitt der abgestorbenen Pflanzenteile im Herbst oder Frühjahr ist empfehlenswert, um Krankheiten vorzubeugen und das Beet sauber zu halten. In sehr kalten, schneearmen Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Wurzeln vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Im Frühjahr treibt die Staude zuverlässig wieder aus, sobald die Temperaturen steigen. Bei der Pflanzung im Herbst sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen vor dem Winter noch gut anwurzeln können, daher ist eine frühe Herbstpflanzung ideal.
Mit diesen Pflegemaßnahmen bleibt die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' eine robuste und langlebige Staude, die Jahr für Jahr mit ihrer herbstlichen Blütenpracht begeistert. Die regelmäßige Teilung und der gezielte Schnitt sind dabei die Schlüssel zu einer dauerhaften Gesundheit.
Wissenswertes über die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'
Hinter dieser charmanten Staude stecken interessante botanische und historische Details, die ihre Besonderheit unterstreichen. Von ihrer Züchtungsgeschichte bis zu ihrer Rolle im Garten – die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' hat mehr zu bieten als nur schöne Blüten.
Züchtung und Botanik
Die Sorte 'Marie-Theres' wurde 2009 von Helmut Stade gezüchtet und ist damit eine relativ junge, aber bereits bewährte Sorte der Glattblatt-Aster. Botanisch gehört sie zur Art Aster novi-belgii, die auch als Neubelgien-Aster bekannt ist und in Nordamerika heimisch ist. Der Name „novi-belgii“ bezieht sich auf die historische Region Neubelgien, die Teile der heutigen USA umfasste. Heute wird die Art oft unter dem Synonym Symphyotrichum novi-belgii geführt, was auf taxonomische Neubewertungen zurückgeht. Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' zeichnet sich durch ihre halbgefüllten Blüten und ihre reiche Blütenfülle aus, was sie von vielen anderen Sorten unterscheidet. Sie ist nicht giftig und damit unbedenklich für Gärten mit Kindern oder Haustieren. In der Gartenkultur symbolisiert sie oft Beständigkeit und Herbstfreude, da sie in einer Jahreszeit blüht, in der die Natur sich langsam zurückzieht.
Durch ihre Züchtung und ihre Eigenschaften ist die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ein Beispiel für moderne Staudenzüchtung, die Tradition mit Innovation verbindet. Sie bereichert nicht nur den Garten, sondern auch das Wissen um die Vielfalt der Herbststauden.
| Name Deutsch: | Glattblatt-Aster. |
| Name Botanisch: | Aster novi-belgii 'Marie-Theres'. |
| Wuchs: | Buschig, kurze Ausläufer. |
| Wuchshöhe: | bis zu 100 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzetlich, grün. |
| Blüte: | Leuchtend helles lila bis blau, halbgefüllte EInzelblüte, reichverzweigter Blütenstand, körbchenartige Blütenform. |
| Blütezeit: | September bis Oktober. |
| Boden: | Normal durchlässig, frisch, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 4. |
| Eigenschaften: | Die Aster novi-belgii 'Marie-Theres' (Glattblatt-Aster) bietet sich an als schöner Spätblüher für Ihren Garten. Wegen ihrer Höhe pflanzt man sie in Beeten am besten in den mittleren und hinteren Bereich. Sie fühlt sich außerdem wohl auf der Freifläche an sonniger Stelle auf frischem Boden. Die schöne Bienenweide eignet sich hervorragend auch zum Schnitt. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen mit 4 Pflanzen pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 50 cm ein. Beachten Sie außerdem folgende Pflegehinweise: Im zwei- bis vierjährigem Rhythmus teilen und neu aufpflanzen. Spitzen bis Ende Mai herausschneiden, damit sich die Pflanze verzweigt und üppiger blüht. Rückschnitt vor der Samenreife vornehmen um Selbstaussaat zu vermeiden. Rückschnitt im Herbst. Die Aster novi-belgii 'Marie-Theres' ist winterhart bis -45,5 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres', botanisch Aster novi-belgii 'Marie-Theres', ist eine bezaubernde Herbststaude, die mit ihrer späten Blüte den Garten bis in den Oktober hinein bereichert. Sie besticht durch leuchtend hellblaue bis lila, halbgefüllte Blüten, die auf buschigen, reich verzweigten Pflanzen sitzen und eine romantische Atmosphäre verbreiten. Als wertvolle Bienenweide und zuverlässiger Spätblüher schließt sie die Lücke zwischen den Sommerblühern und der Winterruhe und eignet sich hervorragend für sonnige Beete und Freiflächen. Portrait der Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'Die Glattblatt-Aster 'Marie-Theres' ist eine moderne und reichblühende Sorte, die sich durch ihre.... |
Pflanz- und Pflegetipps Aster novi-belgii 'Marie-Theres' / Glattblatt-Aster 'Marie-Theres'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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