| Wuchs: | Buschig, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Samen mit Pappus |
| Blüte: | Blass violett, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, strahlenförmige Blütenform |
| Blütezeit: | September bis Oktober |
| Boden: | Normal durchlässig, trocken, frisch |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: |
Die Aster turbinellus (Prärie-Aster) ist eine zart und verspielt anmutende Wildart aus den Prärien Nordamerikas. Ihre lockeren Blütenrispen aus blass-violetten Blütenköpfen thronen auf festen,...
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| Wuchs: | Buschig, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Samen mit Pappus |
| Blüte: | Blass violett, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, strahlenförmige Blütenform |
| Blütezeit: | September bis Oktober |
| Boden: | Normal durchlässig, trocken, frisch |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: | Die Aster turbinellus (Prärie-Aster) ist eine zart und verspielt anmutende Wildart aus den Prärien Nordamerikas. Ihre lockeren Blütenrispen aus blass-violetten Blütenköpfen thronen auf festen, dunkelgrünen Stielen. Dank des hohen Wuchses von bis zu 120 cm wirken die Blütenstände fast wie ein Schwarm Insekten, der über dem Beet schwirrt. So überragt die Prärie-Aster gern auch ihre Pflanzpartner wie etwa den Sonnenhut oder das Präriegras. Die reichblühende Staude mit toller Schmuckwirkung fühlt sich wohl an sonnigen Plätzen mit trockenen Böden auf der Freifläche, am Gehölzrand oder im Beet. Sie können sie perfekt auch zum Schnitt verwenden. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück oder in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit 5 bis 6 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm. Sie sollten die Pflanze im zwei- bis vierjährigen Rhythmus teilen und neu aufpflanzen. Nehmen Sie außerdem einen Rückschnitt vor der Samenreife vor um Selbstaussaat zu vermeiden und sorgen Sie für einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Aster turbinellus ist winterhart bis - 28,8 Grad Celsius. |
- Portrait der Prärie-Aster: Eine anmutige Wildart aus Nordamerika
- Standort und Boden: Ansprüche für gesundes Wachstum
- Blüte und Blattwerk der Prärie-Aster
- Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
- Pflanzpartner für die Prärie-Aster
- Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung
- Wissenswertes über die Prärie-Aster
Die Prärie-Aster (Aster turbinellus) ist eine bezaubernde, sommergrüne Staude, die mit ihrer zarten und verspielten Erscheinung jeden Garten bereichert. Als Wildart aus den Prärien Nordamerikas bringt sie einen Hauch von Weite und natürlicher Schönheit in unsere Gärten. Ihre lockeren Blütenrispen aus blass-violetten Blütenköpfen thronen auf festen, dunkelgrünen Stielen und verleihen der Pflanze eine luftige, fast schwebende Anmutung. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern überragt sie viele andere Stauden und eignet sich hervorragend für die Gestaltung von Hintergrundbereichen in Beeten oder für naturnahe Pflanzungen. Die Blütezeit erstreckt sich von September bis Oktober und bietet damit spät im Jahr noch wertvolle Nahrung für Insekten. Diese robuste und pflegeleichte Staude ist eine Bereicherung für jeden sonnigen Gartenbereich.
Portrait der Prärie-Aster: Eine anmutige Wildart aus Nordamerika
Die Prärie-Aster, botanisch Aster turbinellus, zählt zu den feinsten und anmutigsten Vertretern ihrer Gattung. Ihr Erscheinungsbild ist geprägt von einer natürlichen Leichtigkeit, die sie besonders für Gärten im naturnahen Stil prädestiniert. Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale dieser bezaubernden Staude detailliert vorgestellt, von ihrer Herkunft bis zu ihren charakteristischen Wuchseigenschaften.
Herkunft und Wuchsform der Aster turbinellus
Die Aster turbinellus stammt ursprünglich aus den weiten Prärien Nordamerikas, wo sie in sonnigen, offenen Landschaften gedeiht. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche und ihr Erscheinungsbild bis heute. Die Pflanze wächst horstbildend und buschig, bildet also kompakte, dichte Polster, die sich langsam ausbreiten. Sie entwickelt keine Ausläufer, was ihre Standorttreue und einfache Kontrolle im Garten begünstigt. Der Wuchs wird als straff aufrecht beschrieben, wobei die Stängel nach oben hin ausladend verzweigen. Diese Wuchsform verleiht der gesamten Pflanze eine strukturierte, aber dennoch luftige Silhouette, die besonders während der Blütezeit zur Geltung kommt. Die festen, dunkelgrünen Stiele tragen die Blütenstände sicher und sorgen für eine gute Standfestigkeit, auch bei windigem Wetter.
Wuchshöhe und Habitus
Die Prärie-Aster erreicht eine beachtliche Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern, wodurch sie in vielen Pflanzungen eine dominante Rolle im Hintergrund einnehmen kann. Dieser hohe Wuchs lässt die lockeren Blütenrispen fast wie einen Schwarm schwebender Insekten über dem Beet erscheinen – ein faszinierender optischer Effekt. Der Habitus ist insgesamt buschig und gut verzweigt, was zu einer reichblühenden Erscheinung führt. Für eine optimale Wirkung empfiehlt sich eine Pflanzung in kleinen Gruppen oder Tuffs von drei bis fünf Exemplaren. Pro Quadratmeter können etwa fünf bis sechs Pflanzen gesetzt werden, bei einem Pflanzabstand von 40 bis 50 Zentimetern. Diese Anordnung gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Raum zur Entfaltung hat und sich die horstigen Wuchsformen zu einem harmonischen Gesamtbild vereinen.
Die Besonderheiten der Prärie-Aster
Neben ihrer beeindruckenden Höhe und der zarten Blütenpracht zeichnet sich die Aster turbinellus durch eine bemerkenswerte Robustheit aus. Sie gilt als widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und zeigt auch eine gewisse Resistenz gegenüber Mehltau, einer häufigen Pilzkrankheit bei Astern. Diese Eigenschaften machen sie zu einer pflegeleichten und langlebigen Gartenpflanze. Ihre Schmuckwirkung ist außergewöhnlich; die blass-violetten Blütenköpfe leuchten im Herbstlicht und setzen wunderbare Akzente in der sich langsam verabschiedenden Gartensaison. Die Pflanze ist sommergrün, verliert also im Winter ihr Laub, und bildet nach der Blüte Samen mit einem typischen Pappus aus, die zur natürlichen Verbreitung beitragen können. Dies kann jedoch durch rechtzeitigen Rückschnitt kontrolliert werden.
Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns den konkreten Standortansprüchen, die für ein gesundes und üppiges Wachstum der Prärie-Aster entscheidend sind.
Standort und Boden: Ansprüche für gesundes Wachstum
Die Wahl des richtigen Standorts und Bodens ist fundamental für die erfolgreiche Kultur der Prärie-Aster. Als Kind der sonnigen Prärien hat sie klare Vorlieben, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten. Ein optimaler Platz gewährleistet nicht nur vitales Wachstum, sondern auch eine reiche und lang anhaltende Blüte.
Der ideale Standort für Aster turbinellus
Die Aster turbinellus gedeiht am besten an vollsonnigen Standorten. Sie benötigt mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag, um ihre charakteristische Wuchsform und Blütenfülle auszubilden. Ideal sind daher Freiflächen oder Gehölzränder, die den ganzen Tag über sonnenbeschienen sind. An solchen Plätzen entwickelt die Pflanze ihre festen Stiele und die intensive Blütenfarbe optimal. Halbschatten wird toleriert, kann aber zu weniger stabilen Trieben und einer reduzierten Blütenanzahl führen. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die hohen Stängel vor Bruch zu schützen, auch wenn die Pflanze grundsätzlich standfest ist. Ein sonniger Platz im Beet, in der Rabatte oder in einer naturnahen Pflanzung bietet der Prärie-Aster die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben.
Bodenbeschaffenheit und pH-Wert
Der Boden für die Prärie-Aster sollte durchlässig, normal bis trocken und frisch sein. Staunässe wird absolut nicht vertragen und führt schnell zu Wurzelfäule, daher ist eine gute Drainage essenziell. Schwach saure bis schwach kalkige Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 sind ideal. Der Boden darf nicht zu nass sein, sollte aber auch nicht dauerhaft trocken gehalten werden; eine mäßige Nährstoffversorgung ist ausreichend. Schwere Lehmböden können durch die Beimischung von Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden. Ein mäßig nährstoffreicher, durchlässiger Boden fördert das Wachstum, ohne dass die Pflanze zu mastig wird, was ihre Standfestigkeit beeinträchtigen könnte. Bei der Pflanzung kann etwas Kompost eingearbeitet werden, um die Struktur zu verbessern.
Mit dem passenden Standort im Rücken entfaltet die Prärie-Aster ihr volles Potenzial in Blüte und Blattwerk, das wir nun genauer betrachten.
Blüte und Blattwerk der Prärie-Aster
Die ästhetische Wirkung der Aster turbinellus beruht auf dem harmonischen Zusammenspiel ihrer zarten Blüten und des strukturierten Laubes. In der späten Gartensaison, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind, setzt die Prärie-Aster mit ihrer Blütenpracht wertvolle Akzente.
Die zarten Blüten der Aster turbinellus
Die Blüte der Prärie-Aster ist von besonderer Anmut. Sie erscheint von September bis Oktober und erstreckt sich damit tief in den Herbst hinein. Die Einzelblüten sind blass violett gefärbt und besitzen eine strahlenförmige Blütenform. Sie sind zu einem verzweigten Blütenstand angeordnet. Diese lockeren Rispen thronen auf den dunkelgrünen Stielen und erzeugen den Eindruck eines luftigen Schleiers. Jeder Blütenkopf besteht aus zahlreichen feinen Zungenblüten, die sternförmig um das gelbe Zentrum angeordnet sind. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen aber durch ihre zarte Farbe und die Fülle, in der sie erscheinen. Sie sind eine wertvolle Spätjahrsnahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, die in dieser Zeit oft nur noch wenig Angebot finden.
Laub und Herbstfarben
Das Blattwerk der Prärie-Aster ist sommergrün und bildet einen schönen Kontrast zu den zarten Blüten. Die Blätter sind lanzettlich geformt, also schmal und spitz zulaufend, und weisen eine frische grüne Farbe auf. Sie sind wechselständig an den Stängeln angeordnet und verleihen der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine strukturierte Textur. Im Herbst, vor dem Laubfall, kann sich das Grün gelegentlich in warme Gelbtöne verfärben, was einen zusätzlichen saisonalen Reiz bietet. Das Laub ist unkompliziert und robust, es zeigt keine besondere Anfälligkeit für Krankheiten. Nach dem ersten Frost welkt das Laub und sollte dann zusammen mit den Stängeln zurückgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb im Frühjahr zu schaffen.
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser Staude im Garten sind ein weiterer großer Pluspunkt, den wir im nächsten Abschnitt erkunden.
Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Die Prärie-Aster ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen und Gestaltungskonzepten glänzen kann. Ihre Höhe, die späte Blütezeit und ihr natürlicher Habitus eröffnen zahlreiche kreative Möglichkeiten.
In Beeten und Rabatten
In klassischen Staudenbeeten und Rabatten kommt die Aster turbinellus aufgrund ihrer Höhe von bis zu 120 Zentimetern besonders gut im Hintergrund oder in der Mitte größerer Pflanzungen zur Geltung. Sie kann als Strukturgeber dienen und mit ihren luftigen Blütenrispen transparente Höhenakzente setzen. Ideal ist die Pflanzung in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren, um eine ausreichende Massenwirkung zu erzielen. Durch ihren buschigen, horstigen Wuchs füllt sie Lücken effektiv und bildet einen schönen Kontrast zu niedrigeren oder kompakteren Stauden. In Rabatten entlang von Wegen oder Einfahrten sorgt sie im Herbst für willkommene Farbe und Struktur, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind.
Als Schnittpflanze für die Vase
Die Aster turbinellus eignet sich hervorragend als Schnittpflanze. Ihre langen, stabilen Stiele und die zarten, blass-violetten Blüten machen sie zu einer attraktiven Bereicherung für herbstliche Sträuße und Gestecke. Geschnitten werden sollten die Blütenstände am frühen Morgen, wenn sie noch frisch und gut mit Wasser versorgt sind. In der Vase halten sie sich bei regelmäßigem Wasserwechsel und einem kühlen Standort mehrere Tage lang. Die luftigen Rispen bringen Leichtigkeit und natürlichen Charme in jede Blumendekoration und kombinieren sich gut mit anderen Herbstblühern wie Sonnenhut oder Gräsern. Diese Verwendung als Schnittblume erlaubt es, die Schönheit der Prärie-Aster auch ins Haus zu holen.
Die Prärie-Aster in naturnahen Pflanzungen
Für naturnahe Pflanzungen ist die Aster turbinellus besonders wertvoll. Ihr ursprünglicher Charakter und ihre Herkunft aus den nordamerikanischen Prärien machen sie zur idealen Besetzung für Gärten im naturalistischen Stil, für Präriegärten oder für extensive Bepflanzungen. Sie harmoniert ausgezeichnet mit anderen Wildstauden und Ziergräsern, mit denen sie in ihrer Heimat vergesellschaftet ist. Am Gehölzrand oder auf Freiflächen, wo sie ungestört wachsen kann, entfaltet sie ihre volle Schönheit und zieht zahlreiche Insekten an. In solchen Pflanzungen trägt sie zur Biodiversität bei und benötigt kaum Pflege, da sie an die Bedingungen angepasst ist.
Um die Wirkung der Prärie-Aster noch zu steigern, lohnt sich die gezielte Kombination mit passenden Pflanzpartnern, die wir nun vorstellen.
Pflanzpartner für die Prärie-Aster
Die richtige Begleitung kann die Vorzüge der Aster turbinellus unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Geeignete Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche teilen und in Blütezeit, Wuchsform oder Farbe einen ansprechenden Kontrast oder eine Ergänzung bieten.
Ideale Begleiter für Aster turbinellus
Zu den klassischen Partnern für die Prärie-Aster gehören verschiedene Sonnenhut-Arten und Ziergräser. Der Missouri-Sonnenhut (Rudbeckia missouriensis) mit seinen leuchtend gelben Blüten bildet einen schönen Farbkontrast zu den blass-violetten Tönen der Aster. Ebenso passend ist der Tennessee-Sonnenhut (Echinacea tennesseensis 'Rocky Top Hybriden'), der mit seinen rosa bis purpurnen Blüten eine harmonische Farbpalette ergänzt. Unter den Gräsern bietet sich das Moskitogras (Bouteloua gracilis) an, dessen feine, bogig überhängende Halme und charakteristische Blütenstände die luftige Struktur der Aster turbinellus wunderbar unterstützen. Diese Kombinationen sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch ökologisch sinnvoll, da sie gemeinsam Insekten Nahrung bieten.
Weitere passende Kombinationen
Neben den genannten Partnern lassen sich auch andere Stauden erfolgreich mit der Prärie-Aster kombinieren. Die Goldaster (Chrysopsis speciosa 'Sunnyshine') mit ihren goldgelben Blüten setzt im Spätsommer und Frühherbst helle Akzente und verlängert die Blütezeit im Beet. Niedrigere Stauden wie Katzenminze (Nepeta) oder Steinquendel (Calamintha) können als Vorpflanzung dienen und den Boden bedecken, während die hohe Aster turbinellus den Hintergrund bildet. Auch mit anderen Herbstastern in verschiedenen Violett- und Rosatönen kann sie in Monopflanzungen oder gemischten Asternbeeten eingesetzt werden, um ein Meer aus Spätsommerblüten zu schaffen. Wichtig ist stets, dass alle Partner sonnige Standorte und durchlässige Böden bevorzugen.
Damit die Prärie-Aster und ihre Begleiter lange gesund bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, die wir im Folgenden erläutern.
Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung
Die Prärie-Aster ist eine pflegeleichte Staude, die bei optimalen Standortbedingungen kaum Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch fördern einige gezielte Maßnahmen ihre Vitalität, Blühfreude und Langlebigkeit.
Gießen und Düngen
Beim Gießen ist weniger oft mehr. Die Aster turbinellus bevorzugt trockene bis frische Böden und verträgt kurze Trockenperioden gut. Gegossen werden sollte nur bei anhaltender Trockenheit, dann aber durchdringend, damit das Wasser tief in den Boden eindringt und die Wurzeln erreicht. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Gedüngt werden muss die Pflanze kaum; eine leichte Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus. Übermäßige Stickstoffdüngung kann zu weichem, mastigem Wachstum führen, das anfälliger für Krankheiten ist und die Standfestigkeit beeinträchtigt. In mageren Böden kann alle zwei bis drei Jahre etwas organischer Dünger wie Hornspäne eingearbeitet werden, um die Nährstoffversorgung aufrechtzuerhalten.
Schnittmaßnahmen bei der Prärie-Aster
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist für die Gesundheit und Optik der Prärie-Aster wichtig. Direkt nach der Blüte, vor der Samenreife, sollten die verblühten Stängel bis auf etwa zehn Zentimeter über dem Boden zurückgeschnitten werden. Dies verhindert eine unerwünschte Selbstaussaat und fördert die Bildung neuer Basaltriebe. Ein Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst, nach dem ersten Frost, wenn das Laub welk ist, hilft, Krankheiten vorzubeugen und gibt dem Garten ein ordentliches Winterbild. Die Pflanze treibt dann im Frühjahr frisch aus der Basis wieder aus. Bei Bedarf kann auch im Frühjahr ein leichter Formschnitt erfolgen, um die Verzweigung anzuregen.
Vermehrung und Teilung der Aster turbinellus
Die Vermehrung der Prärie-Aster erfolgt am einfachsten durch Teilung. Im zwei- bis vierjährigen Rhythmus sollte die Pflanze ausgegraben, der Wurzelballen mit einem scharfen Spaten oder Messer geteilt und die Teilstücke neu eingepflanzt werden. Dies verjüngt die Staude, beugt einer Verkahlung der Horstmitte vor und hält die Blühfreudigkeit aufrecht. Die beste Zeit für die Teilung ist das zeitige Frühjahr, wenn die ersten Triebe erscheinen, oder der Herbst nach der Blüte. Jedes Teilstück sollte über ausreichend Wurzeln und mindestens einen Trieb verfügen. Die so gewonnenen Jungpflanzen können direkt an den gewünschten Standorten eingesetzt werden. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, aber langwieriger und weniger sortenecht.
Abschließend werfen wir einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zur Prärie-Aster, die ihr Profil abrunden.
Wissenswertes über die Prärie-Aster
Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es einige faszinierende Fakten zur Aster turbinellus, die ihr botanisches und kulturelles Profil schärfen. Diese Informationen helfen, die Pflanze besser zu verstehen und zu schätzen.
Winterhärte und Robustheit
Die Prärie-Aster ist ausgesprochen winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -28,8 Grad Celsius, was der Winterhärtezone Z5 entspricht. In unseren Breiten benötigt sie daher in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab, und die Pflanze überdauert mit ihren Wurzeln im Boden, um im Frühjahr erneut auszutreiben. Ihre Robustheit erstreckt sich auch auf Trockenheit und eine gewisse Resistenz gegenüber Mehltau, was sie zu einer zuverlässigen und langlebigen Gartenstaude macht. Diese Eigenschaften machen sie besonders für Gärten in Regionen mit kalten Wintern und trockenen Sommern interessant. Die Pflanze ist nicht giftig und kann daher auch in Gärten mit Kindern oder Haustieren bedenkenlos verwendet werden.
| Name Deutsch: | Prärie-Aster. |
| Name Botanisch: | Aster turbinellus. |
| Wuchs: | Buschig, horstbildend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 120 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün. |
| Frucht: | Samen mit Pappus. |
| Blüte: | Blass violett, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, strahlenförmige Blütenform. |
| Blütezeit: | September bis Oktober. |
| Boden: | Normal durchlässig, trocken, frisch. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 5. |
| Eigenschaften: | Die Aster turbinellus (Prärie-Aster) ist eine zart und verspielt anmutende Wildart aus den Prärien Nordamerikas. Ihre lockeren Blütenrispen aus blass-violetten Blütenköpfen thronen auf festen, dunkelgrünen Stielen. Dank des hohen Wuchses von bis zu 120 cm wirken die Blütenstände fast wie ein Schwarm Insekten, der über dem Beet schwirrt. So überragt die Prärie-Aster gern auch ihre Pflanzpartner wie etwa den Sonnenhut oder das Präriegras. Die reichblühende Staude mit toller Schmuckwirkung fühlt sich wohl an sonnigen Plätzen mit trockenen Böden auf der Freifläche, am Gehölzrand oder im Beet. Sie können sie perfekt auch zum Schnitt verwenden. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück oder in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit 5 bis 6 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm. Sie sollten die Pflanze im zwei- bis vierjährigen Rhythmus teilen und neu aufpflanzen. Nehmen Sie außerdem einen Rückschnitt vor der Samenreife vor um Selbstaussaat zu vermeiden und sorgen Sie für einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Aster turbinellus ist winterhart bis - 28,8 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Prärie-Aster (Aster turbinellus) ist eine bezaubernde, sommergrüne Staude, die mit ihrer zarten und verspielten Erscheinung jeden Garten bereichert. Als Wildart aus den Prärien Nordamerikas bringt sie einen Hauch von Weite und natürlicher Schönheit in unsere Gärten. Ihre lockeren Blütenrispen aus blass-violetten Blütenköpfen thronen auf festen, dunkelgrünen Stielen und verleihen der Pflanze eine luftige, fast schwebende Anmutung. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern überragt sie viele andere Stauden und eignet sich hervorragend für die Gestaltung von Hintergrundbereichen in Beeten oder für naturnahe Pflanzungen. Die Blütezeit.... |
Pflanz- und Pflegetipps Aster turbinellus / Prärie-Aster
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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