| Wuchs: | Grasstaude, aufrecht bis leicht überhängend, horstbildend, buschig, bambusähnlich, 80 bis 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 80 - 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, dunkelgrün, länglich-lanzettlich, grasartig, zugespitzt, ganzrandig, im Herbst leicht rotbraun |
| Frucht: | Karyopsen, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Grauviolett, in rispenartigen/fedrigen Ähren zusammen, zierend |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Tiefgehend |
| Boden: | Trockene bis feuchte, durchlässige und sandig-humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: |
Das Spodiopogon sibiricus (Glänzendes Federgras) ist eine besonders zierende, bambusähnliche Grasstaude, die ein Hauch von Exotik in die heimische Gartenlandschaft bringt. Das grasartige Laub wirkt...
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| Wuchs: | Grasstaude, aufrecht bis leicht überhängend, horstbildend, buschig, bambusähnlich, 80 bis 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 80 - 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, dunkelgrün, länglich-lanzettlich, grasartig, zugespitzt, ganzrandig, im Herbst leicht rotbraun |
| Frucht: | Karyopsen, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Grauviolett, in rispenartigen/fedrigen Ähren zusammen, zierend |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Tiefgehend |
| Boden: | Trockene bis feuchte, durchlässige und sandig-humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: | Das Spodiopogon sibiricus (Glänzendes Federgras) ist eine besonders zierende, bambusähnliche Grasstaude, die ein Hauch von Exotik in die heimische Gartenlandschaft bringt. Das grasartige Laub wirkt sehr filigran und setzt in Kombination mit den fedrigen, grauvioletten Blütenähren eindrucksvolle Akzente in den Garten. Insgesamt erweist sich das Glänzende Federgras als anspruchslos, robust und gut winterhart. Diese Sorte eignet sich hervorragend für Freiflächen, Steppenheiden, Fels-Steppen sowie den Wasser- und Gehölzrand. Pro Quadratmeter finden 4 Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir das Glänzende Federgras entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren in das Gartenbild zu integrieren. Eine schmuckvolle Grasstaude, die in keinem Garten fehlen sollte! |
- Portrait des Glänzenden Federgrases
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Graubartgrases
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Spodiopogon sibiricus
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Spodiopogon sibiricus
Das Glänzende Federgras, botanisch Spodiopogon sibiricus, ist eine faszinierende Grasstaude, die mit ihrem exotischen, bambusähnlichen Habitus und den zarten, fedrigen Blütenständen einen Hauch von fernöstlicher Eleganz in den Garten bringt. Diese robuste und anspruchslose Staude, die auch unter den Namen Graubartgras oder Zotten-Raugras bekannt ist, bildet dichte, aufrechte Horste und erreicht eine stattliche Höhe von 80 bis 120 Zentimetern. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei die grauvioletten, rispenartigen Ähren einen filigranen Kontrast zum dunkelgrünen, grasartigen Laub bilden. Ursprünglich in Asien beheimatet, hat sich das Glänzende Federgras als absolut winterharte und vielseitig einsetzbare Bereicherung für naturnahe Gärten erwiesen.
Portrait des Glänzenden Federgrases
Das Glänzende Federgras, mit seinem wissenschaftlichen Namen Spodiopogon sibiricus, ist eine Staude, die durch ihre außergewöhnliche Erscheinung besticht. Sie vereint die Struktur eines Grases mit der Anmutung eines kleinen Bambus und schafft so einen einzigartigen Gartenakzent. Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale dieser interessanten Pflanze näher beleuchtet, von ihrer Herkunft bis zu ihrer charakteristischen Wuchsform.
Herkunft und Wuchs
Die Heimat des Spodiopogon sibiricus liegt in den weiten Landschaften Asiens, wo es in verschiedenen Regionen vorkommt. Diese Herkunft erklärt auch seine gute Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche klimatische Bedingungen. Die Staude wächst horstbildend, das bedeutet, sie bildet dichte, kompakte Büschel, die sich langsam, aber stetig ausbreiten, ohne invasiv zu werden. Der Wuchs ist insgesamt buschig und aufrecht, wobei die Halme im oberen Bereich leicht überhängen können, was der Pflanze eine elegante, lockere Silhouette verleiht. Mit einer Wuchshöhe von 80 bis 120 Zentimetern gehört das Glänzende Federgras zu den mittelhohen bis hohen Gräsern und eignet sich perfekt für die mittlere oder hintere Reihe in Staudenbeeten.
Habitus und Wuchsform
Der Habitus von Spodiopogon sibiricus wird oft als bambusähnlich beschrieben, was vor allem auf die beblätterten Blütenstiele und die Art zurückzuführen ist, wie die Blätter am Halm sitzen. Die Pflanze wirkt dadurch deutlich strukturierter und fester als viele andere Ziergräser. Sie entwickelt tiefgehende Wurzeln, die ihr eine gute Standfestigkeit und Trockenheitsresistenz verleihen. Pro Quadratmeter finden idealerweise vier Pflanzen Platz, um einen geschlossenen, aber nicht zu dichten Bestand zu bilden. Für eine optimale Wirkung empfiehlt es sich, das Glänzende Federgras in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren zu pflanzen, sodass die charakteristische Horstform und die filigranen Blütenstände in ihrer Gesamtheit zur Geltung kommen.
Nachdem wir uns mit dem Erscheinungsbild vertraut gemacht haben, wenden wir uns nun den Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Wachstum entscheidend sind.
Standort und Boden
Wie bei jeder Gartenpflanze sind der richtige Standort und ein passendes Bodensubstrat die Grundlage für Vitalität und Schönheit. Das Glänzende Federgras stellt hierbei keine übertriebenen Ansprüche, hat aber klare Präferenzen, die es zu beachten gilt. Ein optimaler Platz sorgt für kräftigen Wuchs und eine reiche Blüte.
Der ideale Standort für Spodiopogon sibiricus
Spodiopogon sibiricus ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein sonniger Standort ist für diese Staude unabdingbar, um ihre volle Pracht zu entfalten. Nur bei ausreichend Licht entwickelt sie ihren typisch buschigen, aufrechten Wuchs und bildet die charakteristischen grauvioletten Blütenähren in Fülle aus. Ein Platz in voller Sonne fördert zudem die intensive Ausfärbung des Laubes und die leichte rötliche Herbstfärbung. Halbschatten wird toleriert, kann aber zu einem weniger kompakten Wuchs und einer spärlicheren Blüte führen. Die Pflanze verträgt auch windige Lagen gut, was sie zu einer idealen Besetzung für Freiflächen macht.
Bodenansprüche
Bezüglich des Bodens zeigt sich das Glänzende Federgras erfreulich anpassungsfähig, solange einige Grundregeln beachtet werden. Es bevorzugt durchlässige Untergründe, denn Staunässe, besonders im Winter, wird schlecht vertragen. Ideal sind sandig-humose bis lehmig-sandige, humose Böden, die einerseits Nährstoffe und Feuchtigkeit speichern können, andererseits aber gut drainiert sind. Der Boden kann von trocken bis feucht reichen, wobei frische bis feuchte Bedingungen oft zu einem üppigeren Wachstum führen. Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen, wobei die Pflanze laut Erfahrungen auch mit leicht sauren bis leicht kalkigen Böden gut zurechtkommt. Eine gute Bodenvorbereitung mit etwas Kompost oder verrottetem Laub verbessert die Struktur und versorgt die Staude in der Anwachsphase mit Nährstoffen.
Mit dem passenden Standort im Rücken entfaltet das Glänzende Federgras seine ganze ästhetische Pracht, die vor allem von Blüten und Blattwerk bestimmt wird.
Blüte und Blattwerk des Graubartgrases
Die Attraktivität von Spodiopogon sibiricus, das auch als Graubartgras bezeichnet wird, speist sich aus dem harmonischen Zusammenspiel von ungewöhnlichem Laub und zierender Blüte. Beide Aspekte verleihen der Staude über viele Monate hinweg einen hohen Zierwert und machen sie zu einem Blickfang in der sommerlichen und herbstlichen Gartenlandschaft.
Die fedrigen Blüten
Die Blütezeit des Glänzenden Federgrases erstreckt sich über die Hochsommermonate Juli und August. In dieser Zeit erscheinen die grauvioletten Blüten in rispenartigen, fedrigen Ähren, die locker über dem Laub schweben. Diese Blütenstände sind äußerst filigran und zierend und verleihen der gesamten Pflanze eine luftig-leichte Anmutung. Die Farbe ist ein zurückhaltendes, elegantes Grau mit einem Stich ins Violette, das sich wunderbar mit vielen anderen Blütenfarben kombinieren lässt. Die Blüten sitzen an beblätterten Blütenstielen, was ein weiteres charakteristisches Merkmal dieser Art ist und zu ihrem strukturreichen Erscheinungsbild beiträgt. Nach der Blüte bleiben die Samenstände, sogenannte Karyopsen, noch lange erhalten und bieten auch im winterlichen Garten mit Raureif bedeckt einen dekorativen Anblick, sind jedoch nicht zum Verzehr geeignet.
Das bambusähnliche Laub
Das Laub von Spodiopogon sibiricus ist sommergrün und bildet den strukturellen Rahmen der Pflanze. Die Blätter sind dunkelgrün, länglich-lanzettlich und grasartig mit einer zugespitzten Form und einem ganzrandigen Blattrand. Ein besonderes Merkmal ist ihre Anordnung: Sie wachsen rechtwinklig aus den Halmen, was der Pflanze das bereits erwähnte, markante bambusähnliche Aussehen verleiht und sie von anderen, eher „zottig“ wirkenden Gräsern unterscheidet. Im Herbst zeigt das Laub eine schöne, wenn auch nicht überwältigende, leicht rotbraune Herbstfärbung, die einen warmen Akzent setzt. Die Textur der Blätter ist fein und filigran, was in Kombination mit der aufrechten Wuchsform für interessante Licht- und Schattenspiele sorgt.
Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die sich aus dieser besonderen Optik ergeben, werden im nächsten Abschnitt konkretisiert.
Verwendung im Garten
Die robuste Natur und die ansprechende Optik des Glänzenden Federgrases eröffnen dem Gärtner eine breite Palette an Verwendungsmöglichkeiten. Ob in modernen, architektonischen Pflanzungen oder in romantischen, naturnahen Gartenbildern – diese Staude findet immer einen passenden Platz. Ihre Verwendung reicht von solitärer Wirkung bis hin zur Integration in lebendige Pflanzgemeinschaften.
In Freiflächen und Steppenheiden
Eine der klassischen und besonders gut geeigneten Verwendungen für Spodiopogon sibiricus ist die Pflanzung in Freiflächen und Steppenheiden. Hier kommt ihr lockerer, horstiger Wuchs und ihre Sonnenliebe voll zur Geltung. In großzügigen Beetflächen oder in naturnah gestalteten Gärten mit steppenartigem Charakter (sogenannten Fels-Steppen) setzt sie vertikale Akzente und bringt Bewegung in die Pflanzung. Durch ihre Höhe von bis zu 120 Zentimetern eignet sie sich hervorragend als Leitstaude oder als Strukturgeber im mittleren Bereich. In solchen Pflanzungen harmoniert sie ausgezeichnet mit anderen sonnenliebenden Stauden und Gräsern, die ähnliche Bodenansprüche stellen.
Am Wasser- und Gehölzrand
Da das Glänzende Federgras auch mit feuchteren Böden gut zurechtkommt, ist es eine exzellente Wahl für die Bepflanzung am Wasserrand von Teichen oder Bachläufen. Hier spiegeln sich ihre filigranen Halme und Blütenstände im Wasser und schaffen eine ruhige, meditative Atmosphäre. Ebenso gut macht sie sich am Gehölzrand, vor einem lockeren Gehölzsaum oder in lichtem Halbschatten von Bäumen, sofern noch genügend Sonnenlicht einfällt. In diesen Bereichen profitiert sie oft von einem etwas frischeren Boden und kann ihre ganze Eleganz entfalten, ohne mit den Wurzeln der Gehölze in ernsthafte Konkurrenz zu treten.
Als Schnittgras für die Vase
Ein oft übersehener, aber sehr reizvoller Aspekt ist die Eignung von Spodiopogon sibiricus als Schnittgras. Die langen, fedrigen Blütenähren sind hervorragend für die Vase geeignet und bringen einen Hauch von natürlicher, luftiger Leichtigkeit in die Wohnung. Geschnitten werden die Halme am besten, wenn die Blütenstände gerade voll entwickelt, aber noch nicht vollständig geöffnet sind. In Trockensträußen halten sie sich nahezu ewig und behalten lange ihre zarte Farbe und Form. Diese vielseitige Verwendbarkeit macht das Glänzende Federgras zu einer echten Bereicherung, sowohl für den Garten als auch für die Floristik.
Um die Wirkung der Staude noch zu steigern, lohnt es sich, über passende Begleitpflanzen nachzudenken, die ihre Vorzüge unterstreichen.
Pflanzpartner für Spodiopogon sibiricus
Die richtigen Pflanzpartner können die Schönheit des Glänzenden Federgrases hervorheben und ein harmonisches, lebendiges Gartenbild schaffen. Bei der Auswahl sollte man auf Kontraste in Farbe, Form und Textur achten, aber auch auf ähnliche Standortansprüche. Eine gut durchdachte Kombination verwandelt ein Beet in ein kleines Kunstwerk.
Farbliche Kontraste und strukturelle Harmonie
Die grauvioletten, luftigen Blütenähren des Graubartgrases bieten eine wunderbare Folie für kräftigere Blütenfarben. Partner mit warmen Tönen wie Orange, Rot oder kräftigem Rosa schaffen spannende Kontraste. Gleichzeitig harmonieren kühle Blautöne oder reines Weiß elegant mit dem zurückhaltenden Grauviolett. Wichtig ist auch der strukturelle Gegensatz: Die feinen, aufrechten Halme des Federgrases profitieren von der Nachbarschaft breitblättriger oder kugelförmiger Stauden, die für Volumen und Ruhe im Beet sorgen. Umgekehrt unterstreichen niedrige, teppichbildende oder am Boden aufliegende Pflanzen die vertikale Linie des Grases.
Empfehlungen für Kombinationen
Konkrete, erprobte Pflanzpartner, die sich besonders gut mit Spodiopogon sibiricus (bzw. seiner Sorte 'West Lake') vertragen, sind beispielsweise der Purpurdost (Eupatorium fistulosum 'Glutball') mit seinen großen, rötlichen Blütendolden, die einen starken Farbakzent setzen. Der Herbst-Storchschnabel (Geranium Sanguineum-Hybride 'Dilys') bildet mit seinen niedrigen, polsterartigen Wuchs und den magenta- bis purpurfarbenen Blüten einen schönen, bodendeckenden Kontrast. Ebenso passend ist der Sommer-Phlox (Phlox paniculata 'Wildfang'), der mit seinen duftenden, weißen Blütenrispen für Leichtigkeit und einen hellen Kontrast sorgt. Weitere ideale Begleiter sind andere sonnenliebende Gräser wie Lampenputzergräser (Pennisetum) oder Rutenhirse (Panicum) sowie Stauden mit markantem Laub wie der Sonnenhut (Rudbeckia) oder die Fackellilie (Kniphofia).
Damit die Pflanzung lange Freude bereitet, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, die im Folgenden erläutert werden.
Pflege und Überwinterung
Das Glänzende Federgras gilt zu Recht als pflegeleicht und robust. Mit wenigen, aber gezielten Maßnahmen bleibt es über viele Jahre hinweg gesund und attraktiv. Die Pflege erstreckt sich über das ganze Gartenjahr und umfasst Gießen, Düngen, Schnitt und den richtigen Umgang mit der Winterruhe.
Gießen und Düngen
In der Anwachsphase nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, um die Entwicklung der tiefgehenden Wurzeln zu fördern. Ist die Staude einmal etabliert, kommt sie mit Trockenperioden recht gut zurecht, profitiert aber in längeren Hitzeperioden von gelegentlichen Wassergaben. An Standorten mit frischem bis feuchtem Boden ist zusätzliches Wässern meist nicht nötig. Gedüngt wird das Glänzende Federgras sparsam. Eine jährliche Gabe von reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger im Frühjahr, leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet, reicht vollkommen aus. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, mastigem Wuchs führen können, der anfälliger für Lagerung ist.
Schnitt und Vermehrung des Glänzenden Federgrases
Der Rückschnitt von Spodiopogon sibiricus erfolgt im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Man schneidet die alten Halme und Blätter etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Dieser späte Schnitt hat mehrere Vorteile: Die trockenen Halme bieten der Pflanze einen gewissen Winterschutz, sehen im winterlichen Garten mit Raureif oder Schnee sehr dekorativ aus und dienen vielen Insekten als Überwinterungsquartier. Eine Vermehrung ist am einfachsten durch Teilung des Horstes im Frühjahr möglich. Dazu gräbt man die Pflanze aus, teilt den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke und pflanzt die Teilstücke sofort wieder ein. Eine Aussaat ist theoretisch möglich, aber aufgrund der langsamen Jugendentwicklung und der möglichen Sortenreinheit weniger gebräuchlich.
Winterhärte und Winterschutz
Das Glänzende Federgras ist eine ausgesprochen winterharte Staude. Es wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet und verträgt Temperaturen bis etwa -17 °C problemlos, wobei einige Quellen für die Sorte 'West Lake' sogar von Zone Z4 (bis ca. -29 °C) sprechen. In den meisten Regionen Deutschlands ist daher kein spezieller Winterschutz nötig. Lediglich in sehr rauen Lagen oder bei späten, strengen Frösten ohne schützende Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein. Wichtiger ist der Schutz vor winterlicher Staunässe, die den Wurzeln schaden kann. Ein durchlässiger Boden ist hier die beste Vorbeugung.
Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zu dieser besonderen Grasstaude.
Wissenswertes über Spodiopogon sibiricus
Abseits der rein gärtnerischen Aspekte birgt das Glänzende Federgras einige botanische und historische Besonderheiten, die seine Einzigartigkeit unterstreichen. Das Wissen um diese Details vertieft die Wertschätzung für diese bemerkenswerte Pflanze.
Namen und botanische Besonderheiten
Die Namensvielfalt von Spodiopogon sibiricus ist beachtlich. Neben dem hier verwendeten Namen Glänzendes Federgras ist es vor allem als Graubartgras, Zotten-Raugras oder Sibirisches Graubartgras bekannt. Der botanische Gattungsname „Spodiopogon“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet etwa „Aschebart“, was auf die graue Farbe der Blütenstände anspielt. Das Artepitheton „sibiricus“ verweist auf das sibirische Verbreitungsgebiet. Botanisch ist diese Art von Bedeutung, da Spodiopogon sibiricus als Typusart der Gattung Spodiopogon gilt. Die Art ist schon lange in Kultur; erste Erwähnungen gehen auf das Jahr 1820 zurück. Die Sorte 'West Lake' wurde erst viel später, nämlich 2004 von Roy Lancaster (GB), eingeführt. Die Pflanze ist nicht giftig und stellt somit auch in Gärten mit Kindern oder Haustieren keine Gefahr dar. Ihre exotische Anmutung, kombiniert mit robuster Winterhärte und vielseitiger Verwendbarkeit, macht das Glänzende Federgras zu einer echten Kostbarkeit für den modernen, naturnahen Garten.
| Name Deutsch: | Glänzendes Federgras. |
| Name Botanisch: | Spodiopogon sibiricus. |
| Wuchs: | Grasstaude, aufrecht bis leicht überhängend, horstbildend, buschig, bambusähnlich, 80 bis 120 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 80 - 120 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, dunkelgrün, länglich-lanzettlich, grasartig, zugespitzt, ganzrandig, im Herbst leicht rotbraun. |
| Frucht: | Karyopsen, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Grauviolett, in rispenartigen/fedrigen Ähren zusammen, zierend. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Wurzeln: | Tiefgehend. |
| Boden: | Trockene bis feuchte, durchlässige und sandig-humose Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 4. |
| Eigenschaften: | Das Spodiopogon sibiricus (Glänzendes Federgras) ist eine besonders zierende, bambusähnliche Grasstaude, die ein Hauch von Exotik in die heimische Gartenlandschaft bringt. Das grasartige Laub wirkt sehr filigran und setzt in Kombination mit den fedrigen, grauvioletten Blütenähren eindrucksvolle Akzente in den Garten. Insgesamt erweist sich das Glänzende Federgras als anspruchslos, robust und gut winterhart. Diese Sorte eignet sich hervorragend für Freiflächen, Steppenheiden, Fels-Steppen sowie den Wasser- und Gehölzrand. Pro Quadratmeter finden 4 Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir das Glänzende Federgras entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren in das Gartenbild zu integrieren. Eine schmuckvolle Grasstaude, die in keinem Garten fehlen sollte!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Das Glänzende Federgras, botanisch Spodiopogon sibiricus, ist eine faszinierende Grasstaude, die mit ihrem exotischen, bambusähnlichen Habitus und den zarten, fedrigen Blütenständen einen Hauch von fernöstlicher Eleganz in den Garten bringt. Diese robuste und anspruchslose Staude, die auch unter den Namen Graubartgras oder Zotten-Raugras bekannt ist, bildet dichte, aufrechte Horste und erreicht eine stattliche Höhe von 80 bis 120 Zentimetern. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei die grauvioletten, rispenartigen Ähren einen filigranen Kontrast zum dunkelgrünen, grasartigen Laub bilden. Ursprünglich in Asien beheimatet, hat sich das Glänzende Federgras als absolut winterharte und vielseitig einsetzbare Bereicherung für naturnahe Gärten erwiesen. Portrait des Glänzenden FedergrasesDas Glänzende Federgras, mit seinem wissenschaftlichen Namen Spodiopogon sibiricus, ist eine Staude, die durch ihre außergewöhnliche Erscheinung besticht. Sie vereint die Struktur eines Grases mit der.... |
Pflanz- und Pflegetipps Spodiopogon sibiricus / Glänzendes Federgras
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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