| Wuchs: | Buschig angeorndeter Wuchs, rhizombildend, Pflanzenhöhe bis ca. 30 cm |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Grün bis hellgrün, zungenförmige, ledrig, am Rand gewellte Blattform |
| Wurzeln: | Rhizombildend |
| Boden: | Gut durchlässiger, frisch-feuchter, humoser Waldboden |
| Standort: | Halbschattig bis schattig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: |
Das Asplenium scolopendrium 'Undulatum' (gewelltes Hirschzungenfarn) erhält seinen Namen aufgrund seiner gewellten Blattform. Die herzförmige Basis des Blattes entwickelt sich zum Rand hin stark...
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| Wuchs: | Buschig angeorndeter Wuchs, rhizombildend, Pflanzenhöhe bis ca. 30 cm |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Grün bis hellgrün, zungenförmige, ledrig, am Rand gewellte Blattform |
| Wurzeln: | Rhizombildend |
| Boden: | Gut durchlässiger, frisch-feuchter, humoser Waldboden |
| Standort: | Halbschattig bis schattig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: | Das Asplenium scolopendrium 'Undulatum' (gewelltes Hirschzungenfarn) erhält seinen Namen aufgrund seiner gewellten Blattform. Die herzförmige Basis des Blattes entwickelt sich zum Rand hin stark wellig, die Blattspitze ist leicht eingerollt. Auf der Unterseite bilden sich Sporen, die im Juli bis Oktober ihre Reife erreichen. Der Hirschzungenfarn sollte im Bereich von Gehölzen oder Gehölzrändern gepflanzt werden bzw. eignet sich hervorragend als Rhododendron-Begleiter. Kompakt, pflegeleicht und immergrün - was will man mehr. |
- Portrait des Gewellten Hirschzungenfarns 'Undulatum'
- Standort und Boden
- Blattwerk des Gewellten Hirschzungenfarns 'Undulatum'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Asplenium scolopendrium 'Undulatum'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes rund um den Gewellten Hirschzungenfarn
Portrait des Gewellten Hirschzungenfarns 'Undulatum'
Der Gewellte Hirschzungenfarn 'Undulatum' ist eine besondere Zuchtform der bekannten Hirschzunge. Sein botanischer Name lautet Asplenium scolopendrium 'Undulatum', wobei die Art auch unter dem Synonym Phyllitis scolopendrium geführt wird. Diese immergrüne Staude besticht durch ihre ungewöhnliche Blattform und ist ein echter Blickfang im Schattengarten.
Herkunft und Geschichte
Die Hirschzunge ist in Europa und Teilen Asiens heimisch und wächst dort vor allem in schattigen Wäldern und Schluchten. Die Sorte 'Undulatum' wurde aufgrund ihrer auffällig gewellten Blätter selektiert. Bereits im viktorianischen Zeitalter faszinierte die Formenvielfalt der Hirschzunge Sammler und führte zu einem regelrechten Farnfieber. Heute ist diese Sorte wegen ihrer dekorativen und pflegeleichten Art sehr geschätzt.
Wuchs und Erscheinungsbild des Asplenium scolopendrium 'Undulatum'
Der Gewellte Hirschzungenfarn wächst buschig und bildet kurze Rhizome, die ihn kompakt halten. Er erreicht eine Höhe von etwa 30 Zentimetern und breitet sich langsam aus. Die Blätter entspringen direkt aus dem Rhizom und formen eine dichte Rosette. Mit der Zeit entstehen so größere Horste, die ideal als Bodendecker im Halbschatten bis Schatten dienen.
Standort und Boden
Für ein gesundes Wachstum benötigt der Gewellte Hirschzungenfarn einen passenden Standort. Die richtige Wahl von Licht und Boden ist entscheidend für die dauerhafte Schönheit dieser Staude.
Lichtbedarf des Gewellten Hirschzungenfarns
Asplenium scolopendrium 'Undulatum' bevorzugt halbschattige bis schattige Plätze. Direkte Sonne, vor allem die Mittagssonne, kann die Blätter verbrennen. Unter lichten Gehölzen oder an der Nordseite von Gebäuden fühlt er sich am wohlsten. An einem schattigen Standort bleiben die Blätter länger frisch und die gewellte Struktur kommt besonders gut zur Geltung.
Bodenansprüche für Asplenium scolopendrium 'Undulatum'
Der ideale Boden ist humos, frisch bis feucht und gut durchlässig. Staunässe verträgt der Farn nicht, daher sollte schwere Erde mit Sand oder Kies verbessert werden. Der pH-Wert darf leicht sauer bis neutral sein, wobei Kalktoleranz gegeben ist. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit zu halten und den Boden nährstoffreich zu halten.
Pflanzung und Pflanzabstand
Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr oder der Herbst. Da sich die Pflanze durch Rhizome ausbreitet, sollte man einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern einhalten, was einer Dichte von etwa acht Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. Der Wurzelballen wird so tief eingesetzt, dass die Blattrosette knapp über der Erde bleibt. Nach dem Einpflanzen gut angießen, damit der Farn schnell anwächst.
Blattwerk des Gewellten Hirschzungenfarns 'Undulatum'
Das auffälligste Merkmal dieser Sorte sind die Blätter, die an eine Hirschzunge erinnern. Sie sind ganzrandig, zungenförmig und ledrig. Die Wellung ist das besondere Erkennungsmerkmal.
Blattform und Textur von Asplenium scolopendrium 'Undulatum'
Die Blattspreite ist hell- bis mittelgrün, wobei die Blattbasis herzförmig ist. Ab hier beginnt die Welle, die sich bis zur Blattspitze fortsetzt, die oft leicht eingerollt ist. Die Blattoberfläche ist glänzend und ledrig, was die Robustheit unterstreicht. Die gewellte Form sorgt für ein lebendiges, fast skulpturales Erscheinungsbild im Beet.
Immergrüne Eigenschaften
Der Gewellte Hirschzungenfarn ist immergrün, das heißt, er trägt sein Laub auch im Winter. Die Blätter bleiben bis zum nächsten Frühjahr erhalten, wenngleich sie im Winter leicht in die Waagerechte sinken können. Mit dem Neuaustrieb im Frühjahr werden die älteren Blätter dann allmählich abgestoßen. So ist der Farn auch in der kalten Jahreszeit ein wertvoller Strukturgeber im Garten.
Verwendung im Garten
Dank seines dekorativen Laubs und seiner Anspruchslosigkeit eignet sich der Gewellte Hirschzungenfarn für viele Einsatzbereiche. Er setzt Akzente in schattigen Gartenbereichen und lässt sich vielseitig kombinieren.
Als Bodendecker unter Gehölzen
Unter Bäumen und Sträuchern gedeiht der Farn prächtig, besonders wenn die Kronen für lichten Schatten sorgen. Die dichte Rosettenbildung unterdrückt Unkraut, sodass man weniger jäten muss. Gemeinsam mit anderen Schattenstauden entsteht ein natürlicher, harmonischer Teppich. Der Farn fühlt sich in der Nähe von Rhododendren und Azaleen besonders wohl, da diese ähnliche Standortansprüche haben.
Als aufsehenerregender Solitär
Setzt man Asplenium scolopendrium 'Undulatum' einzeln, kommt die gewellte Blattform voll zur Geltung. In Steingärten oder vor dunklen Holzzäunen wirkt er wie eine grüne Skulptur. Auch in Kübeln auf dem Schattenbalkon oder der Terrasse ist er ein eleganter Blickfang. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit guter Drainage, damit keine Staunässe entsteht.
Asplenium scolopendrium 'Undulatum' in Kombination mit Rhododendron
Der Farn ist ein klassischer Begleiter von Rhododendron. Beide bevorzugen humosen, sauren Boden und Halbschatten. Die leuchtend grünen, gewellten Blätter kontrastieren schön mit den dunkelgrünen, ledrigen Blättern der Rhododendren. Zudem lockert der Farn die oft starre Bepflanzung auf und sorgt für eine natürliche Atmosphäre.
Pflanzpartner für Asplenium scolopendrium 'Undulatum'
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die Schönheit des Farns. Gemeinsame Standortansprüche erleichtern die Pflege und schaffen ein harmonisches Gesamtbild.
Schattige Staudenbegleiter
Geeignet sind Farne mit ähnlichem Wuchs wie der Japanische Schattenfarn (Polystichum setiferum) oder der Gemeine Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). Auch Blattschmuckstauden wie Funkien (Hosta) und Elfenblumen (Epimedium) sind ideale Partner. Die Kombination schafft ein abwechslungsreiches Spiel an Blattformen und -farben. Achten Sie auf ausreichend Abstand, damit sich die Pflanzen nicht bedrängen.
Gehölze als Rahmen
Gehölze wie Rhododendron (Rhododendron), Stechpalme (Ilex aquifolium) oder Eibe (Taxus baccata) geben dem Farn einen passenden Rahmen. Der Farn profitiert von der Beschattung durch die Gehölze, während diese durch die filigranen Blätter aufgelockert werden. Eine Gruppe aus mehreren Hirschzungenfarnen am Fuß einer Großen Braunelle (Ajuga reptans) wirkt wie ein natürliches Waldstück.
Pflege und Überwinterung
Der Gewellte Hirschzungenfarn ist pflegeleicht, dennoch gibt es einige Hinweise, die das Wachstum fördern. Regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte und gelegentliche Rückschnitte erhalten die Vitalität.
Bewässerung und Düngung
Der Farn braucht gleichmäßige Feuchtigkeit, verträgt aber keine Staunässe. Gießen Sie in Trockenperioden ausreichend, am besten mit kalkarmem Wasser. Eine Mulchschicht hilft, die Bodenfeuchte zu halten. Im Frühjahr kann man organischen Dünger wie Kompost oder Hornspäne einarbeiten. Dies liefert Nährstoffe für den Austrieb und stärkt das Rhizom.
Schnitt und Vermehrung des Gewellten Hirschzungenfarns
Alte abgestorbene Blätter werden im zeitigen Frühjahr kurz über dem Boden abgeschnitten, bevor der Neuaustrieb beginnt. Das hält die Pflanze gesund und optisch ansprechend. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr oder Herbst durch Teilung des Rhizoms. Dazu wird der Wurzelballen mit einem Spaten geteilt und die Teilstücke werden wieder eingepflanzt. Die Sporenreife von Juli bis Oktober kann zur Aussaat genutzt werden, ist aber aufwendiger.
Überwinterungsschutz
Der Gewellte Hirschzungenfarn ist winterhart, aber in rauen Lagen ist ein Schutz sinnvoll. Decken Sie die Blattrosette mit Reisig oder Laub ab, um Frosttrocknis zu vermeiden. Die immergrünen Blätter verdunsten auch im Winter Wasser, daher an frostfreien Tagen gießen. In Kübeln sollte der Topf mit Noppenfolie umwickelt und auf eine isolierende Unterlage gestellt werden, um das Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern.
Wissenswertes rund um den Gewellten Hirschzungenfarn
Diese Farnart birgt einige interessante Details, die sie noch faszinierender machen. Von historischen Bezügen bis zu besonderen Eigenschaften gibt es viel zu entdecken.
Historische Faszination und Synonyme
Die Hirschzunge wird unter Botanikern auch als Phyllitis scolopendrium bezeichnet, ein Synonym, das noch heute gebräuchlich ist. Die Formenvielfalt dieser Art begeisterte bereits im 19. Jahrhundert Sammler während des viktorianischen Farnfiebers. Die Sorte 'Undulatum' ist ein lebendiges Zeugnis dieser Leidenschaft. Die gewellten Blätter erinnern an die Zunge eines Hirsches, was den deutschen Namen erklärt. In der Volksheilkunde wurde die Hirschzunge früher bei Husten und Leberleiden eingesetzt, heute spielt sie jedoch keine Rolle mehr.
| Name Deutsch: | Gewelltes Hirschzungenfarn 'Undulatum'. |
| Name Botanisch: | Asplenium scolopendrium 'Undulatum'. |
| Wuchs: | Buschig angeorndeter Wuchs, rhizombildend, Pflanzenhöhe bis ca. 30 cm. |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm. |
| Blatt: | Grün bis hellgrün, zungenförmige, ledrig, am Rand gewellte Blattform. |
| Wurzeln: | Rhizombildend. |
| Boden: | Gut durchlässiger, frisch-feuchter, humoser Waldboden. |
| Standort: | Halbschattig bis schattig. |
| Pflanzen pro m²: | 8. |
| Eigenschaften: | Das Asplenium scolopendrium 'Undulatum' (gewelltes Hirschzungenfarn) erhält seinen Namen aufgrund seiner gewellten Blattform. Die herzförmige Basis des Blattes entwickelt sich zum Rand hin stark wellig, die Blattspitze ist leicht eingerollt. Auf der Unterseite bilden sich Sporen, die im Juli bis Oktober ihre Reife erreichen. Der Hirschzungenfarn sollte im Bereich von Gehölzen oder Gehölzrändern gepflanzt werden bzw. eignet sich hervorragend als Rhododendron-Begleiter. Kompakt, pflegeleicht und immergrün - was will man mehr.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Gewellten Hirschzungenfarns 'Undulatum'Der Gewellte Hirschzungenfarn 'Undulatum' ist eine besondere Zuchtform der bekannten Hirschzunge. Sein botanischer Name lautet Asplenium scolopendrium 'Undulatum', wobei die Art auch unter dem Synonym Phyllitis scolopendrium geführt wird. Diese immergrüne Staude besticht durch ihre ungewöhnliche Blattform und ist ein echter Blickfang im Schattengarten. Herkunft und GeschichteDie Hirschzunge ist in Europa und Teilen Asiens heimisch und.... |
Pflanz- und Pflegetipps Asplenium scolopendrium 'Undulatum' / gewelltes Hirschzungenfarn 'Undulatum'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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