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Essigbaum / Rhus

EssigbaumZweifelsohne gehört der Essigbaum zu den schönsten Herbstfärbern im Garten. Nicht nur dass seine sommergrünen, ornamental gefiederten zwölf bis 60 cm langen Blätter für Aufsehen sorgen, im Herbst kleidet sich der Essigbaum zudem in einem leuchtenden, orangeroten bis feuerroten Laubkleid, das allen anderen Gehölzen die Schau stiehlt. 
Darüber hinaus macht ihn sein interessanter Wuchs zu einer Ausnahmeerscheinung: Der Ausläufer bildende Essigbaum wird zwei bis acht Meter hoch und sticht mit seiner lockeren, breiten und ausgefallenen Form ins Auge.

Standort und Boden

Die Heimat des Essigbaums, der den botanischen Namen Rhus trägt, ist Nordamerika. Doch auch bei uns gedeiht er an einem sonnigen, trockenen Standort bestens, zumal er völlig anspruchslos hinsichtlich des Bodens ist. Die 150 Rhus-Arten tolerieren alle durchlässigen Böden und kommen sogar an trockenarmen Sandstandorten zurecht.

Die beste Wahl für kleinere Gärten

Perfekt für kleinere Gärten ist der Geschlitzte Essigbaum oder auch Farnwedel-Sumach. Mit drei bis fünf Metern bleibt dieser extravagante Strauch mit gedrungen baumartigem Wuchs und breiten tief ausladenden Ästen verhältnismäßig klein.
Einen noch schwächeren Wuchs hat nur der Gelbbunte Essigbaum Tiger Eyes. Selten wird dieser Essigbaum größer als zwei Meter, und doch ist seine Erscheinung großartig: Seine fiederförmigen Blätter sind beim Austrieb gelbgrün, ehe sie sich durch Lichteinwirkung in einem strahlenden Sonnengelb zeigen und im Herbst schließlich orangerot leuchten.

Eine Rarität der Sonderklasse

Hervorragend geeignet als Solitärgewächs und ein Tipp für alle, die das Besondere mögen, ist der mehrstämmige, bis zu zehn Meter groß und ebenso breit werdende Essigbaum bzw. Hirschkolben-Sumach. Er ist, wie für die Essigbaum-Art typisch, anspruchslos und vollkommen winterhart, hitzeverträglich und stadtklimafest. Eine Schönheit ohne Allüren sozusagen! 

Übrigens ...

Der Name Essigbaum ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass seine säurehaltigen Steinfrüchte einst dem Essig zugesetzt wurden, um dessen Säure zu verstärken.

Abb.:Rhus typhina

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Zweifelsohne gehört der Essigbaum zu den schönsten Herbstfärbern im Garten . Nicht nur dass seine sommergrünen, ornamental gefiederten zwölf bis 60 cm langen Blätter für Aufsehen sorgen, im... mehr erfahren »

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Rhus glabra 'Laciniata' / Geschlitzter Essigbaum
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Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Grün
Blütezeit: Juli - August
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Rhus glabra 'Laciniata'
Name
deutsch:
Geschlitzter Essigbaum
ab 18,90 € *
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Rhus glabra / Scharlach-Sumach
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Wuchsendhöhe: 3 - 6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Gelbgrün
Blütezeit: Juli - August
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Rhus glabra
Name
deutsch:
Scharlach-Sumach
19,90 € *
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Rhus typhina 'Dissecta' / Farnwedel-Sumach / Geschlitzblättriger Essigbaum
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Wuchsendhöhe: 2 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Grün
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Rhus typhina 'Dissecta'
Name
deutsch:
Farnwedel-Sumach / Geschlitzblättriger Essigbaum
ab 24,90 € *
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Rhus typhina 'Golden Selection' / Gelber geschlitztblättriger Essigbaum
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Gelbgrün
Blüte: Grün
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Rhus typhina 'Golden Selection'
Name
deutsch:
Gelber geschlitztblättriger Essigbaum
ab 47,90 € *
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Rhus typhina 'Tiger Eyes ®' / Gelbgrüner Essigbaum
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Wuchsendhöhe: bis zu 2,5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grüngelb
Blüte: Grün
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Rhus typhina 'Tiger Eyes ®'
Name
deutsch:
Gelbgrüner Essigbaum
ab 64,90 € *
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Rhus typhina / Essigbaum / Hirschkolben-Sumach
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Wuchsendhöhe: 4 - 10 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün (glänzend)
Blüte: Grün
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Rhus typhina
Name
deutsch:
Essigbaum / Hirschkolben-Sumach
ab 24,90 € *
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Allgemeine Charakteristika des Essigbaums / Rhus

Rhus / Essigbaum gehört zu den anspruchslosen und pflegeleichten Laubgehölzen. Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist er besonders widerstandsfähig. Der Essigbaum gehört zur Familie der Sumachgewächse. Eine große Farbpalette an leuchtenden Farben ziert das Laubgehölz in der herbstlichen Jahreszeit. Die außergewöhnliche Wuchsform und die gefiederten Blätter setzen wunderschöne Highlights in jeden Garten. Den Namen Essigbaum trägt die Pflanze aufgrund des hohen Säuregehaltes in den Früchten. Der Fruchtstand wurde früher in Essig eingelegt, um den Geschmack zu intensivieren.

Blätterkleid des Essigbaums – wunderbare Farben prägen das Bild

Die sommergrünen Blätter fallen durch ihre Herbstfärbung jedem Gärtner sofort ins Auge. Gelb-, Orange- oder Rottöne lassen in der herbstlichen Jahreszeit den Essigbaum erstrahlen. Im Monat Oktober leuchtet der Essigbaum dabei in den kräftigsten Farben. Generell ist das Blatt glänzend gelb-grün gefärbt, die Blattunterseite blaugrün. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und stehen wechselständig an den Zweigen. Der Blattrand ist unregelmäßig gesägt und die die Blätter laufen am Ende spitz zu. Ein Blatt besteht aus bis zu 31 Fiederblättchen, die gegenständig stehen. Das Ende des Blattes schmückt ein einzeln stehendes Fiederblättchen. Die Blätter von Farnen besitzen ein ähnliches Aussehen.

Blätter können bis zu 60cm lang werden

Die Blätter können eine Größe bis zu 60 cm erreichen. Die einzelnen Fiederblättchen werden bis zu 10 cm lang. Sie sind länglich und elliptisch geformt. Ist der Standort auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt und herrschen dort zusätzlich geeignete Bodenverhältnisse, bildet er umso intensivere Farben aus. Die Blattadern auf der Blattunterseite sind mit feinen Haaren bedeckt, ebenso wie die Blattstiele.

Blüten- und Fruchtbildung am Essigbaum

Blüte

Die Blütezeit am Essigbaum findet von Juni bis Juli statt. Die Blüten bilden sich nach dem Blattaustrieb. Die einzelnen Blüten sind grün gefärbt und eher unscheinbar. Sie sind in ährenartigen Blütenständen zusammengefasst. Den Essigbaum nennt man zweihäusig polygam.

Zwittrige und eingeschlechtliche Blüten an einer Pflanze

An dieser Pflanze befinden sich zwittrige sowie eingeschlechtliche Blüten. Die männlichen Blüten sind hellgrün gefärbt und die weiblichen rot. Ein weiterer Unterschied ist, dass die männlichen Blüten größer als die weiblichen erscheinen. Die Bestäubung der Blüten verläuft vor allem durch Insekten.

Frucht

Die langhaftenden Steinfrüchte schmücken den Essigbaum. Sie werden bis zu 4 mm lang. Die in den Früchten enthaltenen Samen werden durch Vögel verbreitet. Im August beginnen sich die Steinfrüchte aus den weiblichen Blüten zu entwickeln. Im September haben die Früchte ihre Reife erlangt.

Fruchtschmuck bleibt häufig den Winter über erhalten

Meist schmücken sie den sommergrünen Laubbaum über den ganzen Winter. In kolbenartigen, aufrechten Fruchtständen stehen die endständigen Früchte an der Pflanze. Viele einzelne Früchte, die filzig behaart sind, bilden eine Traube. Die feinen Haare an den Früchten können reizend wirken, weshalb die rohe Frucht eher nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Die Früchte sind rostrot bis braun-rot gefärbt und besitzen einen zierenden Wert. Manche Menschen reagieren empfindlich gegenüber dem Milchsaft, der in den Leitbahnen der Pflanze enthalten ist.

Rinde und Wurzel vom Essigbaum

Der Essigbaum ist ein ausläuferbildendes Exemplar. Der Flachwurzler bildet kriechende, fleischige Wurzeln in den oberen Bodenschichten aus. Die Wurzeln sind stark verzweigt. Sie können sich bis zu 10 m vom Stamm entfernt verbreiten.

Wurzelsperre empfehlenswert

Wir empfehlen aufgrund der Ausläufer eine Wurzelsperre einzusetzen. Eine Folie für die Wurzelsperre ist ebenfalls in unserem Sortiment zu finden. Aufgrund der Wurzelausläufer sollte der Essigbaum ohne Wurzelsperre nicht in der Nähe von Gartenteichen oder gepflasterten Flächen gepflanzt werden.

Rinde dunkelbraun gefärbt – im Alter gräulich

Die Rinde des Essigbaumes ist glatt und dunkelbraun gefärbt. Die jungen Triebe sind filzig behaart und blau bereift. Nach einigen Jahren verkahlt die Rinde wieder. Sie wird rissig und bekommt eine gräuliche Farbe. Unter der Rinde ist das Holz grün gefärbt.

Wuchsformen des Essigbaums sind vielfältig

Die natürliche Wuchsform des Essigbaumes ist in den meisten Fällen mehrstämmig. Auf der mehrstämmigen Basis sitzt in der Regel eine sehr ausladende Kronenform. Rhus-Essigbaum ist in unserem Sortiment vor allem als Strauch erhältlich. Einige Sorten wachsen als kleiner Baum heran. Die Stämme des Essigbaumes wachsen dekorativ gekrümmt, was das besondere Erscheinungsbild zusätzlich unterstreicht. Ein Blick in die Kategorie Raritäten und Einzelstücke lohnt sich, um besondere Exemplare zu entdecken.

Krone des Essigbaums – breit Wuchsform bis hin zur Schirmform

Der Essigbaum bildet eine breit ausladende Kronenform aus. Die Pflanze wächst oft genauso breit wie hoch. Einige Sorten wachsen breiter als hoch. Die Sorte Rhus typhina 'Dissecta' / Farnwedel-Sumach / Geschlitzblättriger Essigbaum wächst sogar doppelt so breit wie hoch. An der Sorte Rhus typhina 'Dissecta' / Farnwedel-Sumach / Geschlitzblättriger Essigbaum hängen die Zweige bogig herunter und können bis zum Boden hinunter reichen. Die mehrstämmigen Exemplare besitzen einen malerischen schirmartigen Wuchs. Schirmformen sind unter Gärtnern sehr beliebt. Sie dienen als ideale Schattenspender im heimischen Garten.

Wuchsgrößen – zwischen 5 und 10m Wuchshöhe

Der Essigbaum wächst bis zu einer Höhe von 5 m heran. Wächst er unter optimalen Bedingungen können in einzelnen Fällen bis zu 10 m erreicht werden. Das jährliche Wachstum beträgt zwischen 30-40 cm. Die Sorten Rhus typhina 'Tiger Eyes ®' / Gelbgrüner Essigbaum und Rhus glabra 'Laciniata' / Geschlitzter Essigbaum gehören eher zu den langsam wachsenden Exemplaren. Der Durchmesser des Stammes kann bis zu 40 cm erreichen.

Standort- und Bodenempfehlungen

Sonnige Standorte werden vom anspruchslosen und pflegeleichten Essigbaum bevorzugt. Je sonniger die Pflanze steht, desto intensiver erscheint die Blattfärbung. Allerdings wächst das standorttolerante Exemplar auch an halbschattigen Standorten. Schattige Standorte sollten vermieden werden. Ebenfalls zählt der Essigbaum zu den gut frostharten und stadtklimafesten Exemplaren. 

Feuchter bis mäßig trockener Boden ideal

Ein feuchter bis mäßig trockener Boden wird vom Essigbaum akzeptiert. Er benötigt keinen hohen Nährstoffgehalt im Boden. Der pH-Wert kann zwischen alkalisch bis sauer liegen. Der Essigbaum toleriert kalkhaltige Böden weniger gut. Sandige und durchlässige Böden sind hervorragend geeignet.

Pflanz- und Pflegetipps – pflegeleicht und frosthart

Die pflegeleichte Art des Rhus überzeugt jeden Hobbygärtner. Der Essigbaum benötigt einen ausreichend großen Standort, da er im Alter in der Regel eine sehr üppige Wuchsform ausbildet. Er ist frosthart bis -30 °C. Kübelpflanzen benötigen allerdings einen Schutz für den Winter (Jutesack) oder sollten in ein Gewächshaus gestellt werden. Weitere Pflanz- und Pflegetipps zu Laub- und Nadelgehölzen sind auf unserem Blog zu finden. In unserem Jahreskalender der Gartenpflege stehen zusätzliche Tipps.

Optimale Pflanzzeit – Frühjahr oder Herbst

Das Frühjahr und der Herbst eignen sich hervorragend, um die Pflanzung eines Essigbaumes durchzuführen. Generell sollte nicht bei Frost oder an sehr heißen Tagen gepflanzt werden. Im Frühjahr muss der letzte Frost vorüber sein, bevor mit der Pflanzung begonnen werden kann. Im Frühjahr ist eine ausreichende Bewässerung besonders wichtig – vor allem bei frisch gepflanzten Exemplaren.

Herbstpflanzung bietet ausreichend Niederschläge

Der Herbst bietet dem Essigbaum natürliche Niederschläge für die Bewässerung. Sollte es zu wenig regnen, muss zusätzlich bewässert werden. Wir empfehlen eine frühe Herbstpflanzung. Die Pflanze hat dadurch genügend Zeit sich bis um Winter an ihren neuen Standort zu gewöhnen. Unsere Containerware kann sogar das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist.

Rückschnitt – nicht notwendig, aber möglich

Der gesunde und kräftig gewachsene Essigbaum benötigt keinen regelmäßigen Rückschnitt. Zu weit in die Höhe oder Breite gewachsene Exemplare können natürlich durch einen Rückschnitt verkleinert werden. Ein Rückschnitt bis in das alte Holz hinein ist nicht empfehlenswert. Kübelpflanzen können beliebig oft zurückgeschnitten werden. Einzelne, abgestorbene oder sich überkreuzende Äste sollten zwischendurch entfernt werden.

Herbst nach Laubabwurf guter Zeitpunkt für Rückschnitt

Lässt der Essigbaum im Herbst seine Blätter fallen, ist der richtige Zeitpunkt für einen Rückschnitt. Ebenso eignet sich ein Rückschnitt im Frühjahr, bevor die Pflanze beginnt neu auszutreiben. Während des Rückschnittes sollten Gartenhandschuhe getragen werden, um vor dem giftigen Pflanzensaft geschützt zu sein. Beginnt die Krone an älteren Exemplaren von innen zu verkahlen, ist ein Rückschnitt nötig.

Krone durch Rückschnitt als Schirm formbar

Des Weiteren lässt sich der Essigbaum wunderbar in eine Schirmform schneiden. Schirmformen wirken besonders zierend und sind ein idealer Sonnenschirm-Ersatz. Sie sorgen für wunderbar schattige Plätze im Garten. Weitere Informationen stehen auf unserem Blog in dem Artikel: Rückschnitt von Laub- und Nadelgehölzen.

Bewässerung – während intensiver Hitzeperioden empfehlenswert

Ist der Essigbaum kräftig im Boden angewachsen und hat sich gesund entwickelt, ist eine zusätzliche Bewässerung normalerweise nicht nötig. In langen Hitze- und Trockenperioden muss ein Essigbaum dennoch zusätzlich bewässert werden. Ebenso benötigen frisch gepflanzte Exemplare eine ausreichende Bewässerung. Wird der Essigbaum im Kübel gepflanzt, sollte dieser regelmäßig gegossen werden. Staunässe sollte vermieden werden, um der Pflanze nicht zu schaden. Tipp: Regentonnen bzw. Weinfässer im Garten für kalkfreies Gießwasser.

Düngung des Essigbaum

Eine Düngung ist nicht nötig. Entwickelt sich der Wuchs weniger ausladend als erwartet, kann die Pflanze zwischen den Monaten April bis August durch Kompost mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt werden. Der Dünger sollte nur leicht in die Erde eingearbeitet werden, um die flachwachsenden Wurzeln nicht zu beschädigen.

Einzelne Sorten von Essigbaum-Rhus

Im Folgenden werden einige Sorten des Essigbaum / Rhus aus unserem Sortiment mit den typischen Charakteristika kurz vorgestellt.

  • Rhus glabra 'Laciniata' / Geschlitzter Essigbaum: als Strauch erhältlich, mehrstämmig, Wuchshöhe zwischen 2 bis 3 m, bis zu 30 cm lange Blätter, wunderschöne Herbstfärbung in orangerot bis scharlachrot; bis zu 25 cm lange, grünliche Rispen; weinroter Fruchtstand, langsam wachsendes Exemplar.
  • Rhus glabra / Scharlach-Sumach: als Strauch erhältlich, mehrstämmig, Wuchshöhe zwischen 4 bis 6 m, bis zu 30 cm lange Blätter, auffällig orangerote bis scharlachrote Herbstfärbung; bis zu 25 cm lange, grüne Rispen; weinroter Fruchtstand.
  • Rhus typhina 'Dissecta' / Farnwedel-Sumach / Geschlitzblättriger Essigbaum: als Strauch, Hochstamm und mehrstämmig erhältlich, baumartig; geschwungene Äste, die meist bis zum Boden hängen; breit und tief ausladend, Wuchshöhe zwischen 2 bis 4 m und Wuchsbreite oft doppelt so breit, bis zu 30 cm lange Blätter, dekorative orangerote bis scharlachrote Herbstfärbung; roter, kolbenartiger Fruchtstand, sein Wurzelwerk breitet sich stark zu allen Seiten aus.
  • Rhus typhina 'Golden Selection' / Gelber geschlitztblättriger Essigbaum: als Containerware erhältlich, mittelgroßer Strauch; unregelmäßiger, buschiger Wuchs; Wuchshöhe bis zu 3 m und ebenso breit, bis zu 50 cm lange Blätter, lanzettlich geformt, leuchtend gelbgrüne Blattfarbe, feuerrote bis scharlachrote Herbstfärbung; unscheinbare, grünliche Rispen; braunroter, bis zu 15 cm langer Fruchtstand.
  • Rhus typhina 'Tiger Eyes ®' / Gelbgrüner Essigbaum: als Strauch erhältlich, aufrechte und buschige Wuchsform, Wuchshöhe bis zu 2,5 m und ähnlich breit gewachsen, grüngelbe Blattfarbe, Herbstfärbung: orange, feuerrot, scharlachrot; braunroter, bis zu 15 cm langer Fruchtstand.
    Die geschlitzten Blätter erinnern an das Fell eines Tigers. Dieses Exemplar wächst langsam und bildet in der Regel weniger Wurzelausläufer aus. Zusätzlich erinnert der Farbwechsel der Blätter an das faszinierende Auge eines Tigers.
  • Rhus typhina / Essigbaum / Hirschkolben-Sumach: als Strauch, Hochstamm und mehrstämmig erhältlich, breit aufrechter Wuchs, häufig mehrstämmig, Wuchshöhe zwischen 4 bis 10 m und ebenso breit, länglich-eiförmig geformte Blätter, grün gefärbt, Blattunterseite blaugrün, Herbstfärbung: leuchtend orange bis feuerrot, Blätter bis zu 50 cm lang, grüne Blüten stehen in bis zu 20 cm langen endständigen Rispen, roter Fruchtstand, die behaarten und stark verzweigten Äste erinnern an das Geweih eines Hirsches, daher auch der Name Hirschkolben-Sumach.

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten

In Nordamerika nutzten die Ureinwohner die Früchte des Essigbaumes als heilendes Mittel. Die Wurzeln des Essigbaumes wurden früher in der Medizin zum Stoppen des Blutflusses eingesetzt. Sogar die Rinde wurde medizinisch verwendet. Die Borke und die Herbstblätter können für die Gerbung von Leder verwendet werden.

Früchte als Basis für Limonade

Die „Indian Lemonade“ ist vor allem in Nordamerika und unter den Kanadiern bekannt. Die Säure die in den Steinfrüchten enthalten ist, wird für die Herstellung einer rötlich-rosafarbenen Limonade verwendet. Die Limonade enthält viel Vitamin-C.

Im Garten als Solitär oder in Gruppen pflanzbar – idealer Hausbaum

Das Ziergehölz ist vielseitig im heimischen Garten einsetzbar. Als Solitär kommt seine besondere Wuchsform wunderbar zur Geltung. Ebenso sind Gruppenpflanzungen möglich. Als kleiner Hausbaum ist der Essigbaum aufgrund seines dekorativen Erscheinungsbildes sehr beliebt. In öffentlichen Gärten oder Parkanlagen wird dieses Exemplar gerne verwendet. Die auffallende Herbstfärbung kann wunderschöne Akzente setzen.

Perfekte Herbstdekoration für den Garten

In Kombination mit anderen Pflanzen, die eine leuchtende Herbstfärbung ausbilden, erhält der Gärtner eine regelrechte Farbexplosion im eigenen Garten. Durch die stark verzweigte Wurzelausbildung kann der Essigbaum dafür genutzt werden, um sandigen Böschungen im Garten Halt zu geben. Des Weiteren ist eine Pflanzung im Kübel möglich. Dadurch können die herbstlichen Farben ebenso vor Hauseingängen oder auf Terrassen bewundert werden.

Verbreitungsschwerpunkt des Essigbaums

Ursprünglich stammt der Essigbaum aus Nordamerika. Sein natürlicher Standort sind Waldränder mit eher trockenem Boden. Steinige und sandige Untergründe werden bevorzugt. Anfang des 17. Jahrhunderts ist der Essigbaum nach Europa gebracht worden, um in Gärten und Parkanlagen als Ziergehölz zu dienen. 1630 ist der Essigbaum in Deutschland angekommen. Besonders beliebt ist er in den heimischen Gärten erst seit Ende des 20. Jahrhunderts.

Krankheiten und Schädlinge

Im Allgemeinen ist der Essigbaum ein sehr robuster und widerstandsfähiger Baum. Eine abgestimmte Pflege ist wichtig, um ihn vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Gegenüber kalkhaltigen Böden zeigt er sich empfindlich. Braune Blätter sind in diesem Fall an der Pflanze zu sehen. Die folgenden Krankheiten kommen nur in sehr seltenen Fällen am Rhus-Essigbaum vor:

Kuckucksspeichel

Kuckucksspeichel kann im Frühjahr an dem Essigbaum vorkommen. Zikadenlarven fressen die Triebe der Pflanze und schaden ihr dadurch. Erkennt man weißen Schaum auf den Triebspitzen kann es sich um den Kuckucksspeichel handeln. Bei einem Befall sollte die Pflanze mit einem harten Wasserstrahl abgespritzt werden.

Hallimasch oder Honigpilze

Hallimasch oder auch Honigpilze (Armillaria) genannt, bringen Rhus-Essigbaum mit der Zeit zum Absterben. Alle befallenen Teile der Pflanze sollten gründlich entfernt werden, um dies zu verhindern.

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