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Pappel / Populus

PappelPappeln sind wahre Alleskönner. Ob als prächtige Park- und Alleebäume, als attraktive Wind- und Küstenschutzpflanzung oder zur sicheren Befestigung von Kiesflächen und Hanglagen – Pappeln sind Bäume, die für den Landschafts- und Gartenbau von großem Wert sind. 

Ein Baum mit Charakter

Die Gattung der Pappeln – botanisch Populus – umfasst mehr als 40 Arten, die in Asien, Nordamerika, Afrika und hier in Europa zu Hause sind. Es sind sommergrüne, beeindruckende Großbäume, die schnell Wuchshöhen von bis zu 45 Metern erreichen und weitreichende Wurzeln bilden, weshalb sie viel Platz zur freien Entfaltung für sich beanspruchen.

Charakteristisch für Pappeln sind neben ihrer Schnellwüchsigkeit ihre Winterknospen, die mehrere ungleiche Schuppen besitzen, oft harzig sind und wie bei der Balsam-Pappel beim Austrieb einen würzigen Duft verbreiten. Fast alle Pappel-Arten teilen zudem die Vorliebe für frische, feuchte und tiefgründige Böden sowie für sonnige, selten auch absonnige, Standorte. 

Zum (Be-)Staunen

Ideal für den Einzelstand oder als Gruppe in weitläufigen Parkanlagen ist die imposante Pyramiden-Pappel. Der bis zu 30 Meter hohe und rund 5 Meter breite Baum hat eine straff aufrechte Krone und trägt vor dem Laubaustrieb Blüten in gelbgrünen Kätzchen. Er ist gut frosthart, industrie- und stadtklimafest, kommt mit Hitze und Wind zurecht und steckt selbst kurzzeitige Überschwemmungen problemlos weg, weshalb er auch im Bereich der Dünenbefestigung gern zum Einsatz kommt.

Ganz besonders beeindruckend ist zudem die Tatsache, dass die Säulen-Pappel ein Alter von etwa 300 bis 400 Jahren erreichen kann – da kann man also wirklich von einem Baum fürs Leben sprechen! 

Ein herrlicher Parkbaum!

Zu den robustesten Pappel-Arten gehört die Grau-Pappel Witte van Haamstede. Sie gilt als besonders frosthart, äußerst windresistent und erstaunlich sturmsicher. Doch sie ist nicht nur hart im Nehmen, sie verzaubert auch mit ihrer präsenten Gestalt. Bis zu 25 Meter groß und im Freistand oft genauso breit, lenkt sie mit ihrer hoch gewölbten, breit ausladenden Krone stets alle Blicke auf sich. 

Die mit dem Wind tanzt

Die Zitter-Pappel  ist ein echtes Unikat. Nicht nur, dass ihre Wuchshöhe zwischen acht und 15 Metern differieren kann – einzigartig sind auch ihre Blätter. Auf der Oberseite grün, auf der Unterseite bläulich, ist ihr Anblick eine Zier. Erst recht im Herbst, wenn sie sich in einem leuchtenden Gelb oder Orangerot schmücken. Und als wäre das noch nicht genug, hat die Zitter-Pappel eine weitere außergewöhnliche Eigenschaft, die ihr auch ihren Namen eingebracht hat: Schon beim kleinsten Windhauch zittern ihre Blätter, was wie ein Tanz mit dem Wind aussieht.

Abb.: Populus balsamifera

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Pappeln sind wahre Alleskönner. Ob als prächtige Park- und Alleebäume, als attraktive Wind- und Küstenschutzpflanzung oder zur sicheren Befestigung von Kiesflächen und Hanglagen – Pappeln sind... mehr erfahren »

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Populus alba 'Raket' / Weiß-Pappel 'Raket'
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Wuchsendhöhe: 15 - 20 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Gelbgrün
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Populus alba 'Raket'
Name
deutsch:
Weiß-Pappel 'Raket'
ab 137,90 € *
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Populus balsamifera / Balsam-Pappel
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Wuchsendhöhe: bis zu 25 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Grün
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Populus balsamifera
Name
deutsch:
Balsam-Pappel
ab 117,90 € *
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Populus berolinensis / Berliner Lorbeer-Pappel
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Wuchsendhöhe: 18 - 25 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Grün (unauffällig)
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus berolinensis
Name
deutsch:
Berliner Lorbeer-Pappel
ab 224,90 € *
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Populus canadensis 'Robusta' / Kanadische Holz-Pappel / Robusta-Pappel
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Wuchsendhöhe: bis zu 30 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Kätzchen (unauffällig)
Blütezeit: April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus canadensis 'Robusta'
Name
deutsch:
Kanadische Holz-Pappel / Robusta-Pappel
ab 127,90 € *
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Populus canescens 'Witte van Haamstede' / Grau-Pappel 'Witte van Haamstede'
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Wuchsendhöhe: bis zu 25 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mattgrün
Blüte: Grün
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Populus canescens 'Witte van Haamstede'
Name
deutsch:
Grau-Pappel 'Witte van Haamstede'
ab 117,90 € *
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Populus deltoides 'Purple Tower' ® / Purpur Pappel 'Purple Tower'
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Wuchsendhöhe: 6 - 10 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelrot
Blüte: Rosarot
Blütezeit: Mai
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus deltoides 'Purple Tower' ®
Name
deutsch:
Purpur Pappel 'Purple Tower'
ab 37,90 € *
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Populus nigra 'Italica' / Pyramiden-Pappel / Säulen-Pappel
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Wuchsendhöhe: 25 - 30 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün (glänzend)
Blüte: Grün (unauffällig)
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus nigra 'Italica'
Name
deutsch:
Pyramiden-Pappel / Säulen-Pappel
ab 117,90 € *
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Populus nigra 'Vereecken' / Schwarz-Pappel 'Vereecken'
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Wuchsendhöhe: bis zu 20 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Grün
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus nigra 'Vereecken'
Name
deutsch:
Schwarz-Pappel 'Vereecken'
344,90 € *
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Populus simonii 'Fastigiata' / Säulen-Birken-Pappel
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Wuchsendhöhe: 12 - 15 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Rotgrün
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus simonii 'Fastigiata'
Name
deutsch:
Säulen-Birken-Pappel
ab 244,90 € *
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Populus simonii / Birken-Pappel
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Wuchsendhöhe: 12 - 15 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Rotgrün
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Populus simonii
Name
deutsch:
Birken-Pappel
ab 247,90 € *
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Populus tremula 'Erecta' / Säulen-Zitterpappel / Säulen-Espe
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Wuchsendhöhe: 10 - 15 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mattgrün
Blüte: -
Blütezeit: -
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Populus tremula 'Erecta'
Name
deutsch:
Säulen-Zitterpappel / Säulen-Espe
ab 137,90 € *
in das kostenlose Angebot

Allgemeine Charakteristika der Pappel / Populus

Rund vierzig Arten der Pappel (botanischer Name Populus) sind bekannt. Die robuste Pappel stammt aus der Familie der Weidengewächse (Salicaceae). In der Regel wird eine Pappel 100 bis 200 Jahre alt, die Säulen-Pappel kann sogar ein Alter von etwa 300 bis 400 Jahren erreichen. Viele positive Eigenschaften bringt eine Pappel mit: Sie ist frosthart, industrie- und stadtklimafest, hitzebeständig, windfest und schnellwüchsig. Sogar kurzzeitige Überschwemmungen werden von ihr akzeptiert. Das sommergrüne Laubgehölz ist in unterschiedlichen Ausführungen in unserem Sortiment zu finden. Für jeden Gärtner und jedes Pflanzvorhaben ist das richtige Exemplar dabei.

Blätterkleid der Pappel – viele Farben, Formen und Größen

Die sommergrünen Blätter stehen wechselständig an der Pappel. Je nach Sorte kann das Erscheinungsbild der Blätter variieren. Die Blätter sind im Durchschnitt bis zu 12 cm lang und bis zu 8 cm breit. Sie sind eiförmig, herzförmig oder dreieckig geformt. Die Blattspreite der Zitter-Pappel ist rund geformt. Es gibt ganzrandige, gesägte oder gelappte Blattränder.

Dunkelgrün, Tiefrot oder mal mit weißer Unterseite

Die Blattfarbe an den meisten Sorten ist ein schönes Dunkelgrün. Die Blattfarbe der Sorte Populus deltoides 'Purple Tower' ® / Purpur Pappel 'Purple Tower' sticht durch ein glänzendes Tiefrot hervor. Oft ist die Blattunterseite fein behaart. Die Weiß-Pappel 'Raket' hat eine besonders zierende weiße Blattunterseite. Die Herbstfärbung der Blätter ist ein wunderschönes Gelb. Die Blätter duften während des Austriebs stark nach Balsam. Sie stehen an bis zu 8 cm langen Blattstielen an den Zweigen. Der Stiel an der Zitter-Pappel ist abgeflacht geformt, wodurch die Blätter schneller und kräftiger im Wind wehen als andere.

Blattdimorphismus bei der Pappel sorgt für interessante Optik

An der Pappel herrscht Blattdimorphismus, d.h. dass sich Blätter an Kurz- und Langtrieben äußerlich voneinander unterscheiden können.

Blüten- und Fruchtbildung

Blüten – Pappel ist eingeschlechtliches Laubgehölz

Die Pflanze ist eingeschlechtlich. Es gibt ausschließlich männliche oder weibliche Bäume. Die hängenden Blüten sind zweihäusig. Die männlichen Kätzchen fallen nach dem Verblühen ab und aus den weiblichen Kätzchen bildet sie die Frucht der Pappel. Im Monat Mai ist die Blüte reif und die weiß gefärbten, wolligen Samen fliegen durch die Luft und verbreiten sich.

Blütezeit von März bis April

Die Blütezeit ist von März bis April. Die Blüte erscheint noch vor dem Blattaustrieb. Zum ersten Mal blüht die Pappel in einem Alter zwischen fünf bis zehn Jahren. Die Bestäubung verläuft über Windbestäubung. Die Winterknospen sind bis zu 2,5 cm groß. Sie besitzen mehrere ungleiche Schuppen und bilden einen Balsam, der beim Austrieb einen würzigen Duft verbreitet (Balsam-Pappel). Die männlichen rot-purpur bis rotgrün gefärbten Kätzchen werden bis zu 10 cm lang. Die weiblichen gelbgrün gefärbten Kätzchen sind größer und werden 12-14 cm lang.

Frucht des Populus-Baums – nicht jede Sorte bilde Fruchtstand aus

Die zwei- bis vierlappige Kapselfrucht enthält zahlreiche Flugsamen. Diese erkennt man an ihrem weißen Pappelflaum, von welchem sie umgeben sind. Pro Jahr bildet eine Pappel bis zu 25 Mio. Samen. Die Fruchtkätzchen an der Pappel werden zwischen 6-10 cm lang. Aufgrund dessen, dass die Pappeln eingeschlechtlich sind, bildet nicht jede Sorte einen Fruchtstand aus. Zum Beispiel bildet die Säulen-Zitterpappel keinen Fruchtstand.

Rinde und Wurzel der Pappel-Bäume

Populus besitzt in der Regel ein Herzwurzelsystem. Allerdings kann das Wurzelsystem, je nach Sorte und individuellen Gegebenheiten, ebenso eher eine Form mit weitreichenden Wurzeln annehmen.

Wurzelsperre für einige Sorten empfehlenswert

Einige Exemplare sind ausläuferbildend. Im Wurzelbereich der Pflanze kann eine Zunahme an Sprösslingen, die aus der Erde sprießen, häufig beobachtet werden. Als Gärtner sollte man den Wurzeln der Pappel genügend Platz einräumen, ansonsten können sie ungeahnte Kräfte entwickeln und Schaden im Garten anrichten. Man sollte darauf achten, die Pappel nicht zu nah an Gehwegen oder Terrassen zu pflanzen. Die Einhaltung der nötigen Grenzabstände ist zu empfehlen. Um ganz sicher zu gehen kann vor der Pflanzung eine Wurzelsperre eingesetzt werden.

Rinde der Populus Alba mit besonders schöner Optik

Die jungen Zweige sind olivbraun bis bräunlich und behaart. An manchen Exemplaren erscheinen rotbraune Triebe. Die Pappel bildet einen gelblichen und duftenden Harz. Die Borke ist grau gefärbt und mit tiefen Rissen verziert. Die Rinde von Populus alba ist wunderschön weiß-grau gefärbt. Die junge Rinde ist häufig erst glatt und später rissig bzw. mit tiefen Furchen geschmückt.

Wuchsformen – auch exklusive Formen erhältlich

Pappel / Populus-Bäume sind zumeist als mittelgroßer oder großer Baum erhältlich. Entweder besitzt die das Laubgehölz einen durchgehenden Stamm oder ist mehrstämmig aufgebaut. Es gibt Sorten mit schmaler Säulenform und Sorten die eine ausladende, hoch gewölbte Krone ausbilden. Die Säulenform besteht aus vielen Hauptästen. Diese erkennt man daran, dass sie von ihrem Ursprung bis zur Spitze des Baumes durchwachsen.

Einzigartige Wuchsformen und Einzelstücke von Pappe-Bäumen

Im Alter ist der Wuchs an der Balsam-Pappel eher unregelmäßig und locker. In der Kategorie Raritäten und Einzelstücke sind immer wieder einzigartige Exemplare zu entdecken.

Kronenformen – von klassischer Baumkrone bis zur Säulenform

Populus bildet eine sehr schöne Kronenstruktur. Die Kronenformen variieren meist zwischen einer kegel- oder eiförmigen Krone. Von breit ausladenden Kronenformen bis kompakten Säulenformen steht eine große Auswahl zur Verfügung. Die Birken-Pappel hat wunderschöne überhängende Triebe und ist damit ein besonders dekoratives Exemplar.

Pappeln mit Krone in Säulenform (rund):

Wuchsgrößen der Pappelbäume – bis zu 45m hoch

Die schnellwüchsige Pappel kann ein jährliches Wachstum zwischen 70-80 cm verzeichnen. Zu Beginn hat die Pappel einen sehr schnellen Wuchs, der hingegen im Alter abschwächt. Die Wuchshöhe kann bis zu imposanten 45 m betragen. Sowohl große als auch kleinere Wuchshöhen der Pappel stehen in unserem Sortiment zur Verfügung.

Standort- und Bodenempfehlungen – große Standorttoleranz wichtiger Vorteil der Pappel

Im Allgemeinen zeigt sich die Pappel sehr standortorttolerant und anspruchslos gegenüber den Bodenverhältnissen. Ein sonniger bis halbschattiger Standort wird empfohlen. Sonnige Standorte werden allerdings von der Pappel bevorzugt. Die Pappel sollte aufgrund der Ausläuferbildung einen weiträumigen Standort erhalten, um größere Schäden im Garten zu vermeiden. Andere Pflanzen werden durch die Wurzeln der Pappel stark verdrängt. Dies sollte bei der Pflanzung beachtet werden.

Nährstoff- und humusreicher Boden ideal

Der Boden sollte frisch bis feucht und tiefgründig sein. Ein nährstoffreicher und humusreicher Boden wird bevorzugt. Pappeln gedeihen ebenso auf sandigen Böden und sind kalktolerant. Der Boden kann sauer oder basisch sein. Der pH-Wert sollte demnach zwischen 4,9 – 8 liegen. Mit Staunässe kommt eine Pappel relativ gut zurecht, solange diese nicht über einen längeren Zeitraum anhält.

Pflanz- und Pflegetipps für Pappelbäume

Populus-Pappel ist generell ein anspruchsloses und pflegeleichtes Laubgehölz. Eine Pappel ist sehr frosthart bis -30 °C. Der Gärtner sollte vor der Pflanzung ein Pflanzloch ausheben, das doppelt so breit wie der Wurzelballen der Pflanze ist. Ein junger Stamm kann zunächst mit einem Stützpfahl gesichert werden. Weitere Pflanz- und Pflegetipps zu Laub- und Nadelgehölzen sind auf unserem Blog zu finden. Ebenso stehen in unserem Jahreskalender der Gartenpflege zusätzliche Tipps für jeden Gärtner bereit.

Pflanzzeit – ideal sind Herbst und Frühjahr

Die beste Pflanzzeit für eine Pappel liegt im Herbst. Die heißen Temperaturen aus dem Sommer sind vorüber und der Frost im Winter hat noch nicht begonnen. Wir empfehlen eine frühe Herbstpflanzung. Dadurch hat das Laubgehölz genügend Zeit, um sich vor dem Winter an den neuen Standort zu gewöhnen und erste Wurzeln im Boden zu verankern.

Herbst bietet ausreichend Niederschläge

Die herbstliche Jahreszeit bietet normalerweise genügend Niederschläge, denn eine frisch gepflanzte Pappel benötigt besonders viel Feuchtigkeit. Sollten die Niederschläge ausbleiben, muss der Gärtner unbedingt zusätzlich zur Gießkanne greifen.

Nach dem Frost im Frühjahr – Containerware ganzjährig

Neben dem Herbst eignet sich auch das Frühjahr als Pflanzzeitpunkt. Der letzte Frost muss vorüber sein, dann kann mit der Pflanzung begonnen werden. Meist anders als im Herbst, muss im Frühjahr ausreichend bewässert werden. Unsere Containerware kann das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist.

Rückschnitt von Pappel-Gehölzen

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist an der Pappel nicht nötig. Generell sind diese aber schnittverträgliche Exemplare. Es ist zu beachten, dass nie an sehr heißen Tagen oder bei Frost ein Rückschnitt stattfinden sollte. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist der Herbst, wenn der Saftfluss des Baumes nachlässt. Abgebrochene oder alte Äste können zwischendurch entfernt werden.

Erhaltung der Wuchsform durch Rückschnitt

Da die Pappel zügig an Wachstum zunimmt, ist ein regelmäßiger Rückschnitt erforderlich, um das Laubgehölz auf einer bestimmten Wuchshöhe zu halten. Ebenso ist an den Exemplaren in Säulenform (z. B. Populus simonii 'Fastigiata' / Säulen-Birken-Pappel) ein Rückschnitt zu empfehlen, um die zierende Form zu unterstützen. Weiter Informationen sind auf unserem Blog zu finden: Rückschnitt von Laub- und Nadelgehölzen.

Bewässerung – frisch bis feuchter Boden ideal

Ein frischer bis feuchter Boden wird bevorzugt. Trockenheit verträgt eine Pappel weniger gut. Der Boden sollte nie komplett austrocknen. Demnach ist vor allem in langen Hitze- und Trockenperioden eine zusätzliche Bewässerung erforderlich. Ebenso sollten frisch gepflanzte Exemplare gründlich bewässert werden. Mit Staunässe kommt eine Pappel relativ gut zurecht. Regentonnen bzw. Weinfässer im Garten eignen sich ideal, um immer ausreichend Gießwasser zur Hand zu haben.

Düngung – nur selten erforderlich

Eine Düngung ist nicht zwingend erforderlich. Direkt bei der Pflanzung kann Kompost zur Erde hinzugegeben werden, um die Pflanze während des Anwachsens mit genügend Nährstoffen zu versorgen. Eine weitere Düngung mit Kompost im Herbst ist empfehlenswert, aber nicht nötig. Das Herbstlaub um den Wurzelbereich der Pflanze liegen zu lassen, stellt ebenfalls eine hervorragende Nährstoffquelle für das Laubgehölz dar.

Einzelne Sorten der Pappel / Populus im Detail

Im Folgenden werden die Sorten der Pappel / Populus aus unserem Sortiment mit den typischen Charakteristika kurz vorgestellt.

  • Populus alba 'Raket' / Weiß-Pappel 'Raket': als Hochstamm und Heister erhältlich, großer Baum, breit-pyramidenförmige Krone, im Alter überhängende Äste, Wuchshöhe zwischen 15 bis 20 m und ähnlich breit, dunkelgrüne Blattfarbe, Blattunterseite weiß gefärbt, gelbe Herbstfärbung.
  • Populus balsamifera / Balsam-Pappel: als Hochstamm erhältlich, großer Baum, schmale aufrechte Krone, Wuchshöhe bis zu 25 m, Wuchsbreite bis zu 10 m, Blattfarbe dunkelgrün, gelbe Herbstfärbung.
  • Populus berolinensis / Berliner Lorbeer-Pappel: als Hochstamm erhältlich, großer Baum, breit säulenförmige Kronenform, Wuchshöhe zwischen 18 bis 25 m, Wuchsbreite bis zu 10 m, frischgrüne Blattfarbe, gelbe Herbstfärbung der Blätter, Knospen duften stark nach Balsam.
  • Populus canadensis 'Robusta' / Kanadische Holz-Pappel / Robusta-Pappel: als Hochstamm erhältlich, großer Baum, breit säulenförmige bis kegelförmige Kronenform, senkrechte Zweige, Wuchshöhe bis zu 30 m und Wuchsbreite zwischen 15 bis 20 m, Blätter im Austrieb rotbraun, danach dunkelgrün gefärbt, gelbliche Herbstfärbung.
  • Populus canescens 'Witte van Haamstede' / Grau-Pappel 'Witte van Haamstede': als Hochstamm erhältlich, großer Baum, ovale-breit pyramidenförmige Kronenform, Wuchshöhe bis zu 25 m, Blattoberseite stumpfgrün gefärbt, Blattunterseite grau gefärbt, frische Triebe sind zunächst grau gefärbt.
  • Populus deltoides 'Purple Tower' ® / Purpur Pappel 'Purple Tower': als Strauch und Hochstamm erhältlich, aufrechter und säulenförmiger Wuchs, gut verzweigt, Wuchshöhe zwischen 6 bis 10 m, glänzend tiefrote Blattfarbe.
  • Populus nigra 'Italica' / Pyramiden-Pappel / Säulen-Pappel: als Hochstamm und Heister erhältlich, großer Baum, schmaler und säulenförmiger Wuchs, mehrere Hauptäste, straff aufrecht wachsende Zweige, Wuchshöhe zwischen 25 bis 30 m, Wuchsbreite zwischen 3 bis 5 m, glänzende frischgrüne Blattfarbe, gelbliche Herbstfärbung, wurde in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Lombardei (Italien) gefunden.
  • Populus nigra 'Vereecken' / Schwarz-Pappel 'Vereecken': als Hochstamm erhältlich, großer Baum, säulenförmige bis ovale Krone, Wuchshöhe bis zu 20 m und Wuchsbreite bis zu 15 m, junge Blätter blaugrün gefärbt und später frischgrün, gelbliche Herbstfärbung.
  • Populus simonii 'Fastigiata' / Säulen-Birken-Pappel: als Hochstamm erhältlich, mittelgroßer Baum, schmal-säulenförmige Kronenform, bildet im Alter ausladende Krone, Wuchshöhe zwischen 12 und 15 m und Wuchsbreite zwischen 6 bis 10 m, mittelgrüne Blattfarbe, gelbliche Herbstfärbung.
  • Populus simonii / Birken-Pappel: als Hochstamm erhältlich, mittelgroßer Baum, schmale und lockere Kronenform, leicht überhängende Äste, Wuchshöhe zwischen 12 und 15 m und Wuchsbreite zwischen 6 bis 8 m, mittelgrüne Blattfarbe, gelbliche Herbstfärbung, Frischtriebe rotbräunlich gefärbt mit weißen Lentizellen.
  • Populus tremula 'Erecta' / Säulen-Zitterpappel / Säulen-Espe: als Hochstamm und Heister erhältlich, mittelgroßer Baum, schmal-säulenförmige Krone, Wuchshöhe zwischen 10 und 15 m und Wuchsbreite bis zu 5 m, mattgrün gefärbte Blattoberfläche, Unterseite bläulich gefärbt, gelbliche bis orangerote Herbstfärbung, bildet keine Blüte und keine Frucht aus.

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten von Pappel-Bäumen

In der griechischen Mythologie ist das Laubgehölz Populus in verschiedenen Erzählungen ein bekanntes Gehölz. Demnach entstand die Pappel aus den Heliaden, den Schwestern des Phaeton, Sohn des Sonnengottes Helios. Da die Heliaden um ihren getöteten Bruder trauerten, erstarrten sie zu Pappeln. Zudem war die Pappel als Baum des Todes bekannt. Die Pappel war dem Herrscher der Unterwelt geweiht – Hades. Er war in die schöne Leuke verliebt, doch diese erwiderte seine Liebe nicht und stürzte sich lieber in den Tod. Hades ehrte Leuke, indem er eine Silberpappel am See der Erinnerung wachsen ließ. Daher werden Pappeln bei den Griechen häufig auf Friedhöfen gepflanzt. Des Weiteren wurde die Pappel zur Bekränzung der Sieger bei griechischen Spielen eingesetzt.

In der Antike zur Herstellung von Salbe genutzt

In der Antike wurde aus den entzündungshemmenden Stoffen, welche aus dem Harz der Blattknospen gewonnen werden, eine Salbe hergestellt. Diese wirkt antibakteriell und stärkt zusätzlich das Immunsystem.

Früher in Sumpfgebieten zu Entwässerung gepflanzt

In sumpfigen Gegenden wurden Pappeln früher dazu eingesetzt, diese Gebiete trocken zu legen. Die Pappel benötigt viel Feuchtigkeit. Das weitreichende Wurzelsystem kann daher möglichst schnell und viel Wasser aus dem Erdreich ziehen. Das aufgenommene Wasser verdunstet anschließend über die Blattoberflächen.

Heutige Verwendung von Pappelholz

Auch heute wird die Pappel in verschiedenen Bereichen verwendet. Weltweit sind 6,7 Millionen Hektar mit Pappeln bepflanzt. Davon werden 3,8 Millionen Hektar für die Holzindustrie verwendet. Der Rest der Fläche dient dem Umweltschutz.

Holländische Holzschuhe aus Pappelholz

Aus Pappelholz werden die typischen niederländischen Klompen gefertigt. Das weiche Holz macht die Holzschuhe angenehm zu tragen. Pappe und Papier werden gleichermaßen aus dem Holz der Pappel gefertigt. Das Holz ist von Natur aus weißlich bis leicht gelblich gefärbt. Pappelholz ist eines der billigsten Holzarten am Markt.

„Zittern wie Espenlaub“ stammt von der Zitter-Pappel

Das Sprichwort „Zittern wie Espenlaub“ lässt sich dadurch erklären, dass die Blattstiele an der Zitterpappel seitlich abgeflacht sind und schon bei geringem Wind in Schwingung geraten. Dabei sieht es so aus, als ob die ganze Pappel beginnt zu zittern.

Verwendung als Park- und Alleebäume

Pappeln sind beliebte Bäume, die vielseitig einsetzbar sind. Durch ihre Wuchshöhe bis zu 40 m werden sie gerne als Park- und Alleebäume verwendet. Besonders die Säulenformen eignen sich hervorragend als Alleebaum. Die imposante Größe eignet sich als Windschutz. Durch ihr ausgebreitetes Wurzelsystem werden sie zur Dünen- oder Hanglagenbefestigung eingesetzt.

Gehölze für feuchte Standorte

Die Pappel liebt einen feuchten Boden. Aus diesem Grund wird sie häufig an Ufern von Gewässern gepflanzt. Pappeln zählen zu den wichtigsten Insektennährgehölzen in der freien Natur. Bienen schließen mit dem klebrigen Harz die Öffnungen ihrer Waben im Bienenstock. Vor allem für naturnahe Gärten eignen sich Pappeln wunderbar. Für eine Verwendung im heimischen Garten sollte genügend Raum zur Verfügung stehen. Die enorme Wuchshöhe und das sich weit ausbreitende Wurzelsystem benötigen ausreichend Platz, um sich entwickeln zu können. Eines der kleinsten Exemplare in unserem Sortiment ist Populus deltoides 'Purple Tower' ® / Purpur Pappel 'Purple Tower'. Diese Sorte erreicht eine Wuchshöhe zwischen 6 bis 10 m.

Verbreitungsschwerpunkt der Pappel

Die etwa 40 verschiedenen Arten von Pappel-Populus kommen ursprünglich aus Asien, Nordamerika und Afrika. Einige Arten sind in Mitteleuropa Zuhause: Schwarz-Pappel (Populus nigra), Silber-Pappel (Populus alba) und Zitter-Pappel (Populus tremula). Die Zitter-Pappel kommt in den Alpen auf bis zu einer Höhe von 1800 m vor. Ihr natürliches Vorkommen hat die Pappel an Gewässern, Fluss- und Bachufern. Ebenso ist so häufig in Auenwäldern zu finden.

Krankheiten und Schädlinge

Im Allgemeinen zählen Pappeln zu den robusten Laubgehölzen in unserem Sortiment. Dennoch kann es vorkommen, dass sich Krankheiten oder Schädlinge an der Pflanze ausbreiten. Eine individuell abgestimmte Pflege kann die Pflanze darin unterstützen gesund und kräftig heranzuwachsen.

Pappelbock

Der sogenannte Pappelbock kann die Pappel befallen und ihr Schaden. Dieser Schädling muss mit einem Insektizid bekämpft werden.

Triebspitzenkrankheit

Die Triebspitzenkrankheit kann bei starkem und längerem Befall einen Rindentod verursachen. Diese Krankheit erkennt man an braunen Flecken auf den Blättern. Befallene Teile und das herabgefallene Laub müssen gründlich entfernt werden.

Rindenbrand

Cryptodiaporthe populea kann zu Rindenbrand führen. Kugelige Fruchtkörper des Pilzes weisen auf einen Befall hin. Befallene Teile sollten entfernt werden.

Pappelrost

Pappelrost erkennt man an gelblichen Sporen. Da dieser Pilz auf Zwischenwirten im Garten überwintert, ist es häufig schwierig diese auszumachen und aus dem Garten zu entfernen.

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