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Goldregen / Laburnum

GoldregenMit seinen zahlreichen, strahlend gelben Blüten ist der Goldregen ein Highlight in jedem Garten. Dazu noch ist der Laburnum, wie der Goldregen auch genannt wird, außerordentlich anspruchslos. Kein Wunder also, dass man sich den beeindruckenden Goldregen bereits im 16. Jahrhundert nur allzu gern als Blickfang in den Garten geholt hat.

Wenn es Blüten regnet

Die drei Goldregen-Arten kommen in Südeuropa, Nordafrika sowie in Westasien vor und sind hohe Sträucher oder kleine Bäume. Sie erreichen eine Höhe zwischen fünf und sieben Metern sowie eine Breite von vier Metern und blühen von Mai bis Anfang Juni.

Zu dieser Zeit könnte man tatsächlich annehmen, es regne Gold vom Himmel – so üppig wachsen seinen bogig überhängenden, bis zu 30 cm langen Blüten von den Ästen herunter.

Alles über den Edel-Goldregen

Etwas kleiner als der Gewöhnliche Goldregen ist der Edel-Goldregen mit seinen straff aufrecht wachsenden Grundtrieben. Er hat ein erfreulich starkes Wachstum und trägt noch mehr Blüten als der Gemeine Goldregen. Auch sind seine Blütentrauben mit 50 cm ganz besonders lang und traumhaft schön. 

Wenig Ansprüche an den Boden

Und das Beste: Trotz dieses opulenten Blütenreichtums stellt der Laburnum – egal, ob der Gewöhnliche oder der Edel-Goldregen, keine besonderen Ansprüche. Hinsichtlich des Bodens gibt es beispielsweise kaum etwas zu beachten; selbst auf sauren Untergründen gedeiht er prächtig. Und auch was den Standort betrifft, ist der Goldregen nicht wählerisch – er blüht sogar im Halbschatten unter Bäumen. 

Tipps für lange Freude am Goldregen

Ein wunderschöner Blühpartner ist der Blauregen, der ein genauso pompöser und eindrucksvoller Kletterer ist wie der Goldregen. Seien Sie sich sicher: Mit dieser ebenso faszinierenden wie bewährten Pflanzenkombination verwandeln Sie jedes noch so einfache Rankgerüst in eine märchenhafte Blütenlaube oder in einen wild-romantischen Bogengang. Tipp: Beim Einpflanzen darauf achten, dass das Pflanzloch doppelt so groß wie der Wurzelballen ist. Und: Stets Handschuhe tragen (giftig!), wenn Sie mit dem Goldregen in Kontakt kommen.

Abb.: Laburnum watereri 'Vossii'

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Mit seinen zahlreichen, strahlend gelben Blüten ist der Goldregen ein Highlight in jedem Garten. Dazu noch ist der Laburnum, wie der Goldregen auch genannt wird, außerordentlich anspruchslos.... mehr erfahren »

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Laburnocytisus adamii / Chimären-Goldregen
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Wuchsendhöhe: 3 - 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Goldgelb sowie dunkelpurpurfarben
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Laburnocytisus adamii
Name
deutsch:
Chimären-Goldregen
ab 32,90 € *
in das kostenlose Angebot
Laburnum alpinum 'Pendulum' / Hänge-Goldregen
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Wuchsendhöhe: bis zu 6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Hellgelb
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Laburnum alpinum 'Pendulum'
Name
deutsch:
Hänge-Goldregen
ab 74,90 € *
in das kostenlose Angebot
Laburnum anagyroides 'Sun Spire' / Gemeiner Goldregen 'Sun Spire'
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Wuchsendhöhe: 2 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Gelb (leuchtend)
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Laburnum anagyroides 'Sun Spire'
Name
deutsch:
Gemeiner Goldregen 'Sun Spire'
ab 99,90 € *
in das kostenlose Angebot
Laburnum anagyroides / Gemeiner Goldregen / Gewöhnlicher Goldregen / Bohnenbaum
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 5 - 7 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Goldgelb
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Laburnum anagyroides
Name
deutsch:
Gemeiner Goldregen / Gewöhnlicher Goldregen / Bohnenbaum
ab 99,90 € *
in das kostenlose Angebot
Laburnum watereri 'Vossii' / Edel-Goldregen
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 5 - 6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Goldgelb
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Laburnum watereri 'Vossii'
Name
deutsch:
Edel-Goldregen
ab 32,90 € *
in das kostenlose Angebot

Allgemeine Charakteristik des Goldregens / Laburnum

Der wunderschöne Goldregen erweckt durch seine zahlreichen, gelb gefärbten Blütentrauben und eine lange Blütezeit die Aufmerksamkeit des Gärtners. Der Goldregen (bot. Laburnum) gehört zur Ordnung der Schmetterlingsblütler in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er ist ebenso unter den Namen Bohnenbaum, Gelbstrauch und Goldrausch bekannt.

Drei Arten des Goldregens sind verbreitet und sind beliebte Ziergehölze

Zur Gattung Laburnum gehören zwei Arten: Gemeiner Goldregen (Laburnum anagyroides) und Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum). Darüber hinaus existiert eine Hybride aus den beiden Arten: Laburnum x watereri. Alle Teile des Goldregens sind giftig – im Jahr 2012 wurde der Gemeine Goldregen zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Gleichwohl gehört dieses Exemplar zu den weltweit beliebtesten Ziergehölzen. Der Laburnum-Goldregen lässt goldene Blütenträume wahr werden!

Blätterkleid vom Goldregen

Das sommergrüne Laubgehölz trägt ein mittel- bis dunkelgrün gefärbtes Blätterkleid. Die Blätter des Laburnum sind dreiteilig bzw. unpaarig gefiedert angeordnet. Die einzelnen Fiederblätter zeigen sich je nach Sorte eiförmig bis elliptisch und glattrandig. Ein Einzelblatt ist zwischen 3 und 8 cm lang und zwischen 2 und 3 cm breit. Die langgestielten und spitz zulaufenden Blätter stehen wechselständig an den Zweigen. Der Blattstiel ist zwischen 3 und 5 cm lang. Die jungen Blätter sind samtig behaart, erscheinen mit zunehmendem Alter jedoch oft kahl. Außerdem tragen die leicht duftenden Blätter eine bezaubernde goldgelbe Herbstfärbung.

Blüten- und Fruchtbildung

Blüte des Laburnum: Goldgelbe Blütenpracht ist Namensgeber

Die herabhängenden und goldgelb gefärbten Blüten sind namensgebend für den Goldregen. Eine ausgesprochen stark ausgebildete Blütenpracht hat während der Blütezeit ihren großen Auftritt und drängt die Blätter in den Hintergrund. Zahlreiche Einzelblüten sind in dichten, zwischen 10 und 30 cm langen Trauben angeordnet.

Bis zu 50cm lange und reichhaltige Blütentrauben

Die Sorte Laburnum watereri 'Vossii' / Edel-Goldregen trägt sogar bis zu 50 cm lange Trauben und blüht außerordentlich reichhaltig. Die einfachen Trauben hängen malerisch von den Zweigen herunter. Kurzgestielt und locker sitzen die fünfzähligen Einzelblüten im Blütenstand. Die zwittrigen Blüten sind auffällig hellgelb bis goldgelb gefärbt. Sie zeigen sich schmetterlingsförmig und monosymmetrisch mit einem leicht zweilippigen Blütenkelch.

Lange Blütezeit ist ideal für Insekten und Schmetterlinge

Eine lange Blütezeit, die je nach Sorte Anfang April beginnt und erst im Juli endet, erfreut die heimischen Insekten. Vielzählige und duftende Blüten zeichnen Laburnum zum idealen Insektennährgehölz aus, welches unter anderem gerne von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen besucht wird.

Frucht des Goldregens – bohnenartige Schoten

Am Goldregen wachsen bohnenförmige Hülsenfrüchte. Die Früchte sind zunächst hellgrün, danach grün und zuletzt braun gefärbt. Die Früchte sind 4 bis 7 cm lang und 7 bis 8 mm breit. Im August und September sind die abgeflachten und seidig behaarten Früchte reif. Die Hülle wirkt pergamentartig durchscheinend; einzelne Samenkammern sind deutlich zu erkennen. Die einzelnen Kammern wirken wie aufgeblasen. An einem trockenen Tag springen die Schoten des Goldregens auf und geben die Samen frei. In einer Frucht befinden sich 2 bis 7 Samen. Sie sind dunkelbraun gefärbt, bohnenförmig und ca. einen halben Zentimeter groß.

Frucht bleibt teilweise bis zum Frühjahr erhalten

Die Früchte haften häufig bis in den Winter oder sogar bis in das Frühjahr am Laubgehölz. Alle Teile der Pflanze sind giftig und nicht für den Verzehr geeignet. Besonders die Samen in den Früchten sind giftig, da sie den Giftstoff Cytisin enthalten.

Rinde und Wurzel des Laburnum

Grundsätzlich erscheint die Rinde am Goldregen glatt. Je nach Sorte und Alter des Gehölzes kann die Rinde auch mit Lentizellen oder Längsstreifen versehen sein. Eine grün bis grünbraune Färbung schmückt die Rinde. Die verholzenden Zweige zeigen sich dornenlos. Junge Triebe sind glatt bis gefurcht, behaart und graugrün bis hellbraun gefärbt.

Flachwurzler mit wenig Verzweigung

Laburnum gehört zur Gruppe der Flachwurzler. Die fleischigen Wurzeln wachsen flach unter der Oberfläche und sind wenig verzweigt. Sie reagieren auf äußere Einflüsse sehr empfindlich. Wie alle anderen Teile von Laburnum sind auch die Wurzeln giftig.

Wuchsformen – der Goldregen begeistert mit vielfacher Optik

Der verwunschene Charakter der Wuchsform von Laburnum zieht alle Blicke auf sich. Goldregen wächst in der Regel als kleiner Baum oder Großstrauch heran. Der Stamm wächst gerade bis geschwungen und ist häufig mehrstämmig. Der Wuchs zeigt sich generell aufrecht und dichtbuschig. Junge Exemplare können aufgrund geringerer Belaubung zunächst weniger dichtbuschig wirken.

Hochstamm, Strauch, Stämmchen oder mehrstämmig

In unserem Sortiment ist der Goldregen als Strauch, Hochstamm, Stämmchen und als mehrstämmiges Exemplar erhältlich.

Kronenformen beim Goldregen

Die Kronenform an Laburnum wächst vor allem in den ersten Jahren schmal trichterförmig heran. Im Alter erscheint sie vermehrt breit-ausladend und ist häufig stark verzweigt. Die Hauptäste streben nach oben und verleihen der Grundform eine aufrechte Erscheinung. Die Seitenzweige hängen locker zu den Seiten über und sind charakteristisch für die Wuchsform des Goldregens. Je nach Sorte hängen die Zweige stark oder weniger stark zu den Seiten über. Eine Sorte mit stark hängenden Seitenästen ist an der Trauerform Laburnum alpinum 'Pendulum' / Hänge-Goldregen zu sehen.

Wuchsgrößen – der Goldregen wird bis zu 7m hoch

In der Regel erreichen die Exemplare des Goldregens Wuchshöhen bis zu 6 m und Wuchsbreiten bis zu 4 m. Das kleinste Exemplar aus unserem Sortiment ist Laburnum anagyroides 'Sun Spire' / Gemeiner Goldregen 'Sun Spire'. Diese Sorte erreicht eine Wuchshöhe zwischen 2 und 4 m. Eines der größeren Exemplare aus unserem Sortiment erreicht eine Wuchshöhe bis zu 7 m: Laburnum anagyroides / Gemeiner Goldregen / Gewöhnlicher Goldregen / Bohnenbaum. Laburnum verzeichnet ein jährliches Wachstum zwischen 20 und 30 cm.

Standort- und Bodenempfehlungen – ideal für sonnigen oder halbschattigen Standort

Laburnum eignet sich für einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Da das wärmeliebende Laubgehölz nicht schnittverträglich ist, sollte ein ausreichend großer Standort ausgewählt werden, an dem es seine Wuchsform ungehindert entwickeln kann. Zusätzlich sollte man sich bei einer Pflanzung an die vorgeschriebenen Grenzabstände halten.

Tolerant bezüglich des Bodens – ausreichend Nährstoffe sind empfehlenswert

Im Allgemeinen zeigt sich der Goldregen als bodentolerantes Laubgehölz. Für einen gesunden Wuchs sollte der Boden möglichst trocken bis frisch und kalkhaltig sein. Ein nährstoffreicher, humoser und sandig bis lehmiger Boden ist optimal. Der ideale pH-Wert liegt zwischen schwach sauer bis alkalisch (6 – 8). Saure Böden verträgt der Goldregen nicht. Ein lockerer und durchlässiger Boden verhindert die Entstehung von Staunässe.

Pflanz- und Pflegetipps für den Goldregen

Laburnum gehört zu den pflegeleichten und anspruchslosen Gehölzen. Zusätzlich zeigt er sich ausreichend frosthart. Junge Pflanzen können jedoch frostempfindlich reagieren und sollten durch Winterschutzmaßnahmen geschützt werden. Zusätzlich ist es sinnvoll den jungen Stamm vor Frostrissen durch die Wintersonne zu schützen. Die Äste können Schneebruch gefährdet reagieren. Große Schneemassen sollten demnach sofort entfernt werden, um ein Abbrechen der Äste zu verhindern. Des Weiteren gilt der Laburnum als stadtklimafest.

Was sollte man bei der Pflanzung vom Goldregen beachten?

  • Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser stellen.
  • Das Pflanzloch doppelt so breit wie den Wurzelballen ausheben.
  • Erdaushub mit Kompost anreichern.
  • Ein leichter Schnitt der Wurzeln vom Goldregen ist zu empfehlen.
  • Veredlungsstellen müssen eine Handbreit über der Erde herausragen.
  • Erde antreten, Gießrand formen und ordentlich einschlämmen.
  • Junge Laubbäume zunächst mit einem Stützpfahl fixieren.

Weitere Pflanz- und Pflegetipps zu Laub- und Nadelgehölzen sind unter anderem in unserem Jahreskalender der Gartenpflege zu finden.

Pflanzzeit – wann sollte man einen Goldregen pflanzen?

Grundsätzlich sollte nicht bei Frost oder starker Hitze gepflanzt werden.

Tipps zur Pflanzung im Frühjahr

Für Laburnum wird eine Frühjahrspflanzung empfohlen. Dadurch hat das Gehölz bis zum Winter ausreichend Zeit, sich an den neuen Standort zu gewöhnen. Ist der letzte Frost im Frühjahr vorüber, kann mit der Pflanzung begonnen werden. Besonders im Frühjahr muss nach der Pflanzung auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden.

Tipps zur Pflanzung im Herbst

Als weiterer Pflanzzeitpunkt eignet sich die herbstliche Jahreszeit. Generell wird eine frühe Herbstpflanzung empfohlen, um der Pflanze das Anwachsen erster Wurzeln vor dem einsetzenden Frost zu ermöglichen. Der Goldregen übersteht dadurch die kalten Wintermonate gesund und kann im Frühjahr kräftig mit dem neuen Austrieb beginnen. In Herbst setzen in der Regel vermehrt Niederschläge ein, welche das frisch gepflanzte Gehölz mit Feuchtigkeit versorgen. Sollten diese ausbleiben, muss der Gärtner zusätzlich zur Gießkanne greifen.

Goldregen im Container ist ganzjährig pflanzbar

Unsere Containerware kann das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Weitere Informationen über wurzelnackte Laubgehölze und deren Pflanzzeit sind auf unserem Blog zusammengefasst.

Rückschnitt – wie soll man einen Goldregen schneiden?

Vollkommen ohne Rückschnitt bildet Laburnum eine wunderschöne Wuchsform. Je weniger man schneidet, desto schönere Blütenstände werden in der Regel ausgebildet. Zudem ist das Laubgehölz nicht schnittverträglich, denn größere Schnittwunden verheilen nur schwer. Aus diesem Grund sollte der Gärtner radikale Rückschnitte unterlassen. Die Schnittwunden von dünnen Zweigen mit einem Durchmesser bis zu 2 cm können noch relativ gut verheilen.

Nur junge Goldregen schneiden

Manchmal kann es nötig sein überkreuzende, abgestorbene oder nach innenwachsende Äste und Zweige zu entfernen. Ein Rückschnitt sollte ausschließlich an jungen Pflanzen vorgenommen werden. Ältere Exemplare benötigen keinen Rückschnitt. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt liegt im Frühjahr (Ende Februar bis Mitte März) oder nach der Blüte (Ende Juni bis Mitte Juli). Vertrocknete Blüten können nach der Blühphase entfernt werden. Man sollte ausschließlich desinfiziertes und geschärftes Schnittwerkzeug verwenden. Während der Vogelbrutzeit zwischen Anfang März bis Ende September muss bei jedem Rückschnitt auf brütende Vögel und ihre Nester Rücksicht genommen werden.

Schnittgut vom Goldregen nicht auf dem Kompost lagern

Abgeschnittene Pflanzenteile sollten nicht auf dem Kompost entsorgt werden, da sie sogar im zersetzten Zustand noch zu Vergiftungen oder Hautreizungen führen können. Informationen über den Rückschnitt an Laub- und Nadelgehölzen stehen auf unserem Blog zum Nachlesen für jeden Gärtner bereit.

Bewässerung – wie häufig sollte man den Laburnum wässern?

Grundsätzlich ist der Goldregen trockenheitsverträglich und eine regelmäßige Bewässerung ist nicht nötig. In langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden sollte dennoch bewässert werden.

Junge Gehölze ausreichend bewässern

In der ersten Zeit nach der Pflanzung ist eine gründliche Bewässerung sehr wichtig, damit das Gehölz gesund und kräftig anwachsen kann. Staunässe sollte möglich vermieden werden. Um immer ausreichend Gießwasser zur Verfügung zu haben, ist das Aufstellen einer Regentonne sinnvoll. Daneben hat sich besonders an jungen Gehölzen die Nutzung von Bewässerungssäcken bewährt. Das Laubgehölz wird gleichmäßig über die sich am Boden befindenden Löcher in den Säcken bewässert. Weitere Informationen über die richtige Bewässerung im Garten sind auf unserem Blog zu finden.

Den Goldregen düngen – ausreichend Nährstoffe befördern das Wachstum

Laburnum bevorzugt einen nährstoffreichen Boden. Nährstoffarme Böden sollten bereits vor der Pflanzung mit Kompost angereichert werden. Lehmige Böden bessert man vorab mit grobem Sand oder Kies auf. Grundsätzlich ist eine Düngung des Goldregens allerdings nicht nötig, dennoch sollte ein hoher Kalkgehalt im Boden gefördert werden.

Kalium und Phosphat im Boden sorgt für eine besonders üppige Blüte

Für die Ausbildung einer üppigen Blüte eignet sich ein Dünger mit hohem Kalium- und Phosphatgehalt. Man sollte darauf achten, dass eine Überdüngung der Pflanze schaden kann. Der Dünger sollte vorsichtig in die Erde eingearbeitet werden, da die flach unter der Bodenoberfläche wachsenden Wurzeln empfindlich reagieren können. Eine Schicht aus Rindenmulch auf dem Wurzelbereich verteilt, schützt die Pflanzen vor starker Witterung, speichert die Feuchtigkeit langanhaltend im Boden und bietet zusätzliche Nährstoffe.

Bodendecker sind ideal Unterpflanzung

Tipp: Bodendecker auf der Baumscheibe des Goldregens wachsen lassen, um den Wurzelbereich zu schützen. Komplementärfarben setzen tolle Farbakzente in den Garten – die goldgelben Blüten des Goldregens sehen in Kombination mit violetten Blüten bezaubernd aus. Weitere Informationen über den Nährstoffgehalt des eigenen Gartenbodens kann man bei der LUFA (landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt NRW) in Erfahrung bringen.

Einzelne Sorten vom Goldregen / Laburnum

Im Folgenden sind einige Sorten vom Laburnum aus unserem Sortiment zusammen mit deren wichtigsten Eigenschaften aufgelistet:

  • Laburnocytisus adamii / Chimären-Goldregen: als Strauch erhältlich, großer Strauch oder kleiner Baum, aufrechter Wuchs mit leicht überhängenden Ästen, trichterförmig, Wuchshöhe bis 5 m; Blätter dreizählig, eiförmig, frischgrün und bis 8 cm lang; Blütentrauben sind goldgelb und purpurfarben, bis 20 cm lang; graue Kapselfrucht, gut frosthart, robust

Dieses Exemplar ist eine Besonderheit: Ein Spross von Cytisus purpureus wurde auf einen Unterstamm von Laburnum anagyroides gepfropft. Er trägt sowohl die hellpurpurfarbenen Blüten des Cytisus als auch die gelben Blüten von Laburnum ­– wunderschön!

  • Laburnum alpinum 'Pendulum' / Hänge-Goldregen: als Stämmchen und Hochstamm erhältlich, Großstrauch oder kleiner Baum, trichterförmige Trauerform mit bogig hängenden und ausladenden Ästen, Wuchshöhe bis 6 m und Wuchsbreite bis 4 m; Blätter dreiteilig, länglich elliptisch, dunkelgrün, leicht duftend, bis 7 cm lang; hellgelbe Blütentraube, duftend, bis 30 cm lang; seidig behaarte Hülsenfrüchte, bodentolerant, gut frosthart
  • Laburnum anagyroides 'Sun Spire' / Gemeiner Goldregen 'Sun Spire': als Strauch erhältlich, Großstrauch bis kleiner Baum, aufrecht und schmal säulenförmig, Wuchshöhe bis 4 m und Wuchsbreite bis 2 m; Blätter dreiteilig, rund bis eiförmig, frisch- bis dunkelgrün, bis 8 cm lang; hängende Blütentrauben, leuchtend gelb gefärbt; Hülsenfrüchte, robust und gut frosthart
  • Laburnum anagyroides / Gemeiner Goldregen / Gewöhnlicher Goldregen / Bohnenbaum: als Strauch Hochstamm und mehrstämmig erhältlich, großer Strauch oder kleiner Baum, trichterförmig mit locker überhängenden Seitenästen, Wuchshöhe bis 7 m und Wuchsbreite bis 4 m; Blätter dreiteilig, rund bis oval, dunkelgrün, behaart, bis 8 cm lang; hängende Blütentrauben goldgelb gefärbt, Hülsenfrüchte bis 8 cm lang, relativ anspruchslos, gut frosthart
  • Laburnum watereri 'Vossii' / Edel-Goldregen: als Strauch, Hochstamm und Stämmchen erhältlich, Großstrauch oder kleiner Baum, aufrechter Wuchs mit überhängenden Seitenästen, im Alter breit-trichterförmig, Wuchshöhe bis 6 m und Wuchsbreite bis 4 m; Blätter dreiteilig, länglich elliptisch, dunkelgrün, behaart, leicht duftend, bis 15 cm lang; goldgelbe Blütentrauben, Hülsenfrüchte seidig behaart, relativ bodentolerant, gut frosthart

Darüber hinaus stehen in unserer Kategorie Raritäten und Einzelstücke exklusive Gehölze zur Auswahl. Im Sale können günstige Exemplare für die Gartengestaltung erworben werden.

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten des Goldregens

Zum ersten Mal beschrieben wurde Laburnum im Jahr 1759 von Philipp Conrad Fabricius in Enumeratio Methodica Plantarum. Laburnum ist ein wunderschönes Ziergehölz mit festem und schwerem Holz. Es wird für die Möbel- und Instrumentenherstellung verwendet und eignet sich zudem gut zum Drechseln.

Einzigartige Blütenpracht für den Garten

Der Goldregen ist durch seinen überhängenden Wuchs und seine überschwängliche Blütenpracht ein echter Hingucker. Man findet Laburnum in heimischen Gärten ebenso wie in Parkanlagen. Als Solitär oder Gruppengehölz kann der Goldregen die Gartengestaltung vervollständigen. Durch seine überhängende Krone dient das Gehölz als Schattenspender. Gartenwege oder Torbögen mit Laburnum überwachsen wirken malerisch – in traditionellen Englischen Gärten werden mit dem Goldregen häufig blühende Laubengänge gestaltet. Alleebepflanzungen werden ebenso in Szene gesetzt und laden beim Anblick in eine traumhafte Märchenwelt ein. Stämmchen können im Vorgarten ein Highlight setzen.

Im Pflanzkübel gut für Terrassen oder Balkone geeignet

Als Kübelpflanze kann Laburnum auf Terrassen oder Balkonen seine zierende Wirkung entfalten. Sein malerischer Wuchs und die ansprechende Blüte unterstützen den Charakter von romantischen oder mediterranen Gärten. Des Weiteren ist es möglich, Goldregen mit anderen Pflanzen zu kombinieren: Ein farbenfrohes Blütenmeer bildet er z. B. mit dem Echten Rotdorn (Crataegus laevigata), dem Perückenstrauch (Cotinis coggygria), dem Europäischen Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius) oder dem Chinesischen Flieder (Syringa chinensis).

Verbreitungsschwerpunkt

Laburnum ist in Süd- und Südosteuropa verbreitet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Osten Frankreichs über das südliche Mitteleuropa bis nach Slowenien und Kroatien. Er ist in Gärten, öffentlichen Parks und im freien Gelände anzutreffen. Man sieht ihn ebenso an steinigen Hängen, Waldrändern, Kiefern- und Eichenwäldern. Nachweislich wurde der Goldregen bereits im 16. Jahrhundert angepflanzt. Der Bastard Laburnum x watereri ist 1856 bei Bozen, Südtirol entstanden.

Krankheiten und Schädlinge vom Goldregen

Generell ist der Goldregen ein robustes Laubgehölz. Vor allem geeignete Pflegemaßnahmen und die richtige Standortwahl sind wichtig, um einen gesunden und kräftigen Wuchs zu unterstützen. Sollte es dennoch zu einer Krankheit oder einem Schädlingsbefall kommen, ist häufig schnelles Handeln gefragt. Treten Krankheiten und Schädlinge auf sollte ein radikaler Rückschnitt die letzte Wahl sein, denn ein Goldregen ist nicht schnittverträglich. Größere Schnittwunden verheilen nicht und beginnen zu faulen. Im Folgenden werden einige der möglichen Krankheiten und Schädlinge an Laburnum aufgeführt:

Falscher Mehltau

Falscher Mehltau ist an braunen bis gelblichen, unregelmäßigen Flecken sowie Trockenschäden am Laub zu erkennen. In den meisten Fällen hinterlässt der Mehltau keine größeren Schäden an der Pflanze. Befallene Blätter sollten entfernt werden. Als Hausmittel können Brennnessel- oder Ackerschachtelhalmsud auf die betroffenen Stellen aufgesprüht werden.

Blattläuse

Blattläuse schädigen das Laub und den Fruchtstand an Laburnum, indem sie den Pflanzensaft aus den Leitungsbahnen saugen. Blattläuse können mit einem Wasserstrahl von der Pflanze entfernt werden. Verschiedene Hausmittel wie Wasser gemischt mit Seifenlauge oder Milch können auf die betroffenen Stellen aufgespritzt werden. Bei schweren Fällen kann ein Insektizid für Besserung sorgen. Natürliche Feinde der Blattlaus wie Marienkäferlarven oder Gallmücken können gegen die Blattlaus eingesetzt werden.

Bleiglanz

Bleiglanz wird durch den Pilz Chondrostereum purpureum ausgelöst und entsteht häufig durch zu viel Feuchtigkeit im Boden. Man erkennt ihn an grau verfärbten Blättern. Betroffene Pflanzenteile sollten restlos entfernt und im Restmüll entsorgt werden, da der Pilz sehr ansteckend ist.

Spinnmilben

Ein Befall durch Spinnmilben ist an feinen Gespinsten auf den Blättern zu erkennen. Spinnmilben saugen die Zellen der Blätter aus. Daraufhin verfärben sich die Blätter, bis sie sich schließlich einrollen und vertrocknen. Zunächst können die Schädlinge mit einem harten Wasserstrahl abgebraust werden. Gallmücken oder Raubmilben eignen sich als natürlicher Fressfeind.

Wildverbiss

Der Stamm vom Laburnum sollte in Waldnähe vor Wildverbiss geschützt werden.

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