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Tataren-Aster 'Jindai'

Aster tataricus 'Jindai'

Tataren-Aster 'Jindai' (Aster tataricus) mit hellvioletten Blüten und gelben Blütenmitten in einer Blütentraube.
Tataren-Aster 'Jindai' (Aster tataricus) mit hellvioletten Blüten und gelber Mitte, mehrere Blütenstände am Stiel.
Sommergrün
Hellblau bis lila
Sonnig
August - Oktober
bis zu 100 cm
ab 5,50 €
   
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, gezahnt, tabakähnlich, grün
Frucht: Samen mit Pappus
Blüte: Hellblau bis lila, einfache Einzelblüte, doldenartiger Blütenstand, körbchenartige Blütenform
Blütezeit: August bis Oktober
Boden: Gut durchlässig, frisch, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften:
Die Aster tataricus 'Jindai' (Tataren-Aster) zeichnet sich aus durch einen standfesten und kompakten Wuchs und einen nicht allzu großen Drang zur Ausbreitung. Ihre hellblauen bis lilafarbenen...
Blüten zeigen sich etwa von August bis Ende Oktober und zaubern so einen wunderbaren Farbhauch in den spätsommerlichen bis herbstlichen Garten. Die Tataren Aster 'Jindai' liebt sonnige Orte auf frischen Gartenböden am Gehölzrand oder auf der Freifläche. Dort erreicht sie eine Höhe von bis zu 100 cm. Die robuste Staude ist zum Schnitt geeignet und kann als Bienen- und Insektenweide eingesetzt werden. Pflanzen Sie die sommergrüne Schönheit einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück oder in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit 4 bis 6 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt vor der Samenreife vor um Selbstaussaat zu vermeiden und sorgen Sie für einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Aster tataricus 'Jindai' ist winterhart bis - 34,4 Grad Celsius.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, gezahnt, tabakähnlich, grün
Frucht: Samen mit Pappus
Blüte: Hellblau bis lila, einfache Einzelblüte, doldenartiger Blütenstand, körbchenartige Blütenform
Blütezeit: August bis Oktober
Boden: Gut durchlässig, frisch, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften: Die Aster tataricus 'Jindai' (Tataren-Aster) zeichnet sich aus durch einen standfesten und kompakten Wuchs und einen nicht allzu großen Drang zur Ausbreitung. Ihre hellblauen bis lilafarbenen Blüten zeigen sich etwa von August bis Ende Oktober und zaubern so einen wunderbaren Farbhauch in den spätsommerlichen bis herbstlichen Garten. Die Tataren Aster 'Jindai' liebt sonnige Orte auf frischen Gartenböden am Gehölzrand oder auf der Freifläche. Dort erreicht sie eine Höhe von bis zu 100 cm. Die robuste Staude ist zum Schnitt geeignet und kann als Bienen- und Insektenweide eingesetzt werden. Pflanzen Sie die sommergrüne Schönheit einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück oder in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit 4 bis 6 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt vor der Samenreife vor um Selbstaussaat zu vermeiden und sorgen Sie für einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Aster tataricus 'Jindai' ist winterhart bis - 34,4 Grad Celsius.

Die Tataren-Aster 'Jindai' (Aster tataricus 'Jindai') ist eine faszinierende Spätsommer- und Herbststaude, die mit ihrem standfesten, horstbildenden Wuchs und den hellblauen bis lilafarbenen Blüten eine besondere Rolle im Garten spielt. Ihre Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober und bringt damit Farbe in eine Jahreszeit, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind. Die robuste und winterharte Staude stammt ursprünglich aus Asien und hat sich in unseren Gärten als zuverlässige und pflegeleichte Bereicherung etabliert. Dieser Artikel beleuchtet alle wichtigen Aspekte von Wuchs, Standort, Pflege und Verwendung dieser bemerkenswerten Pflanze.

Portrait der Tataren-Aster 'Jindai'

Die Tataren-Aster 'Jindai' präsentiert sich als aufrechte, horstbildende Staude, die eine Höhe von etwa 100 Zentimetern erreicht. Im Gegensatz zur reinen Art zeigt sie einen kompakteren und standfesteren Wuchs, was sie besonders für kleinere Gärten oder klar definierte Beetstrukturen empfiehlt. Ihr sommergrünes Laub und die späte Blüte machen sie zu einer wertvollen Pflanze für die Gestaltung langlebiger Gartenbilder. Die Sorte zeichnet sich durch einen gemäßigten Ausbreitungsdrang aus, was die Pflege vereinfacht und unerwünschtes Wuchern verhindert.

Wuchs und Habitus

Der Wuchs der Aster tataricus 'Jindai' ist charakteristisch aufrecht und bildet dichte Horste, die sich über die Jahre langsam ausbreiten. Die Stängel sind robust und halten auch stärkeren Winden stand, sodass die Pflanze selten eine Stütze benötigt. Diese Standfestigkeit ist ein wesentliches Merkmal der Sorte und unterscheidet sie von manch anderen, weniger stabilen Astern. Die Horste erreichen eine Breite von etwa 60 bis 80 Zentimetern, was bei der Pflanzplanung berücksichtigt werden sollte. Für eine flächige Bepflanzung werden etwa vier Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, bei Einzelstellung oder kleinen Tuffs reichen ein bis drei Exemplare aus. Der Pflanzabstand sollte dabei 40 bis 50 Zentimeter betragen, um den Pflanzen ausreichend Raum für ihre Entwicklung zu geben. Die Tataren-Aster 'Jindai' wächst verhältnismäßig langsam und benötigt einige Jahre, um ihre volle Pracht zu entfalten, dafür bleibt sie aber über viele Jahre hinweg vital und blühfreudig.

Herkunft und Historie

Die ursprüngliche Art Aster tataricus ist in weiten Teilen Asiens beheimatet, von Sibirien über die Mongolei bis nach China und Japan. Die Sorte 'Jindai' ist eine spezielle Auslese, die von Rick Darke und Skip March im Botanischen Garten „Jin Dai“ in der Nähe von Tokio gefunden wurde. Dieser botanische Garten gab der Sorte ihren Namen und steht für die sorgfältige Selektion besonderer Pflanzenmerkmale. 'Jindai' wurde aufgrund ihrer kompakten Wuchsform, der Standfestigkeit und der attraktiven Blüten ausgewählt und hat sich seit ihrer Einführung in Europa als zuverlässige Gartenstaude bewährt. Die Züchtungsarbeit konzentrierte sich darauf, die positiven Eigenschaften der Wildart zu erhalten, während unerwünschte Tendenzen wie starke Ausläuferbildung minimiert wurden. Dadurch entstand eine Pflanze, die sowohl für naturnahe Gärten als auch für formale Anlagen geeignet ist.

Nach diesem Portrait folgen nun detaillierte Informationen zum optimalen Standort und den Bodenansprüchen der Tataren-Aster 'Jindai'.

Standort und Boden

Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend für die gesunde Entwicklung und üppige Blüte der Tataren-Aster 'Jindai'. Diese Staude gedeiht am besten an sonnigen Plätzen, die ihr die notwendige Lichtmenge für eine reiche Blütenbildung bieten. Zugleich spielt die Bodenbeschaffenheit eine zentrale Rolle, da sie das Wachstum, die Standfestigkeit und sogar den Ausbreitungsdrang der Pflanze beeinflusst. Im Folgenden werden die idealen Bedingungen für Aster tataricus 'Jindai' genau erläutert.

Der ideale Standort für Aster tataricus 'Jindai'

Ein sonniger Standort auf gut frischem Boden wird für eine gute Entwicklung empfohlen; die Tataren-Aster 'Jindai' benötigt mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag, um ihre volle Blühkraft zu entfalten. In halbschattigen Lagen bildet sie zwar noch Blüten aus, diese fallen jedoch weniger üppig aus und die Stängel können etwas länger und instabiler werden. Ideal sind Freiflächen mit Wildstaudencharakter auf frischem Boden sowie Gehölzränder auf frischem Boden, wo die Pflanze vor starken Winden etwas geschützt ist, aber dennoch ausreichend Licht erhält. Am Gehölzrand profitiert sie von der leichten Beschattung durch Bäume oder Sträucher, die in den heißen Mittagsstunden für etwas Kühlung sorgen. Auf Freiflächen sollte sie in Gruppen gepflanzt werden, um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzeugen und zugleich Insekten eine reiche Nahrungsquelle zu bieten. Die Tataren-Aster 'Jindai' verträgt auch vollsonnige Lagen, sofern der Boden nicht zu trocken wird.

Bodenansprüche und Pflanzvorbereitung

Der Boden für Aster tataricus 'Jindai' sollte gut durchlässig, frisch und neutral im pH-Wert sein. Schwere, verdichtete Böden müssen vor der Pflanzung unbedingt aufgelockert werden, beispielsweise durch das Einarbeiten von Sand oder feinem Kies, um Staunässe zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen kann. Auf magerem, gut durchlässigem Boden lässt sich der Ausbreitungsdrang minimieren, was besonders in kleineren Gärten oder klar gestalteten Beeten von Vorteil ist. Frisch bedeutet, dass der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden sollte, ohne dass er dauerhaft nass ist; eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit zu konservieren. Bei der Pflanzung im Frühjahr oder Herbst sollte das Pflanzloch doppelt so groß wie der Wurzelballen ausgehoben und mit etwas Kompost angereichert werden, um den Pflanzen einen guten Start zu ermöglichen. Regelmäßiges Gießen in den ersten Wochen nach der Pflanzung ist essenziell, bis die Tataren-Aster 'Jindai' gut angewachsen ist.

Nachdem der Standort geklärt ist, wenden wir uns den faszinierenden Details von Blüte und Blattwerk dieser Staude zu.

Blüte und Blattwerk der Tataren-Aster

Die Blüte der Tataren-Aster 'Jindai' ist zweifellos ihr Highlight und verwandelt den Garten von August bis Oktober in ein Meer aus zarten Blautönen. Doch auch das Blattwerk verdient Beachtung, denn es bildet den grünen Hintergrund, vor dem die Blüten besonders effektvoll zur Geltung kommen. Die Kombination aus attraktiven Blättern und späten Blüten macht Aster tataricus 'Jindai' zu einer vielseitigen Staude für ganzjährig interessante Gartenbilder.

Die spätsommerliche Pracht der Blüten

Die Blüten der Tataren-Aster 'Jindai' erscheinen in hellblauen bis lilafarbenen Tönen und bilden doldenartige Blütenstände, die sich aus zahlreichen kleinen, körbchenartigen Einzelblüten zusammensetzen. Jedes dieser Körbchen besteht aus einem Zentrum aus gelben Röhrenblüten, das von einem Kranz zarter Zungenblüten umgeben ist, was einen charmanten Kontrast ergibt. Die Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober, manchmal sogar bis in den frühen November hinein, wenn das Wetter mild bleibt. Diese späte Blüte macht die Pflanze zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, die in der herbstlichen Jahreszeit oft nur noch wenige Blüten finden. Die Blütenstände sind locker und luftig aufgebaut, was der Pflanze eine natürliche, fast wildstaudenartige Anmutung verleiht. Ein besonderer Reiz liegt darin, dass sich die Blütenfarbe je nach Lichteinfall und Tageszeit leicht verändert, von einem zarten Himmelblau am Morgen zu einem intensiveren Lila in der Abendsonne.

Das sommergrüne Laub der Aster tataricus 'Jindai'

Das Laub der Tataren-Aster 'Jindai' ist sommergrün, gezahnt und erinnert in seiner Form an Tabakblätter, was der Pflanze den gelegentlich verwendeten Namen „Tabak-Aster“ eingebracht hat. Die Blätter sind mittelgrün, leicht rau und bilden eine dichte Basis, aus der die Blütenstängel emporwachsen. Im Frühjahr und Sommer schaffen sie einen üppigen grünen Teppich, der andere Stauden im Beet wunderbar ergänzt und Unkrautwuchs unterdrückt. Im Herbst verfärben sich die Blätter oft in gelbliche bis bräunliche Töne, bevor sie abfallen, und tragen so zur herbstlichen Farbpalette des Gartens bei. Die Blattstellung ist wechselständig, und die Blätter können eine Länge von bis zu 30 Zentimetern erreichen, wobei sie nach oben hin kleiner werden. Diese robuste Belaubung macht die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit zu einem attraktiven Strukturelement im Garten.

Nach dieser detaillierten Betrachtung von Blüte und Blattwerk folgen nun Ideen zur kreativen Verwendung der Tataren-Aster 'Jindai' im Garten.

Verwendung im Garten

Die Tataren-Aster 'Jindai' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in unterschiedlichen Gartenbereichen und Gestaltungskonzepten eingesetzt werden kann. Ob als Solitär, in Gruppen oder in Kombination mit anderen Stauden – ihre späte Blüte und der standfeste Wuchs bieten zahlreiche Möglichkeiten. Darüber hinaus erfüllt sie auch praktische und ökologische Funktionen, die ihren Wert über die reine Zierde hinaus steigern.

Als Strukturgeber in Staudenbeeten

In Staudenbeeten übernimmt Aster tataricus 'Jindai' die Rolle eines mittelhohen Strukturgebers, der durch seine aufrechte Wuchsform vertikale Akzente setzt. Sie eignet sich besonders für den mittleren oder hinteren Bereich von Beeten, wo sie andere niedrigere Stauden wie Storchschnabel oder Katzenminze überragt und so Tiefe erzeugt. Durch ihre späte Blüte füllt sie Lücken, die nach der Blüte frühjahrs- und sommerblühender Pflanzen entstehen, und sorgt für Kontinuität im Gartenbild. In naturnahen Pflanzungen passt sie ausgezeichnet zu Gräsern und anderen Spätblühern, während sie in formaleren Anlagen durch ihren geordneten Wuchs für klare Linien sorgen kann. Die Pflanze lässt sich auch gut in Rabatten oder entlang von Wegen einsetzen, wo ihre Blüten im Herbst einen willkommenen Farbtupfer bieten. Für eine harmonische Wirkung sollten Gruppen von drei bis fünf Pflanzen gebildet werden, die sich wellenförmig durch das Beet ziehen.

Die Tataren-Aster 'Jindai' als Schnittstaude

Aster tataricus 'Jindai' ist als schnittgeeignet ausgewiesen und eignet sich hervorragend für die Vase, wo ihre zarten Blütenstände bis zu zwei Wochen halten können. Die Sorte wird bei Gaißmayer außerdem dem Verwendungsschwerpunkt „Füller“ innerhalb der Schnittstauden zugeordnet, was bedeutet, dass sie in Blumensträußen als ergänzendes Element dient, das Volumen und Leichtigkeit verleiht. Beim Schnitt sollten die Stängel am Morgen geschnitten werden, wenn sie voller Wasser sind, und anschließend sofort in lauwarmes Wasser gestellt werden, um die Haltbarkeit zu maximieren. Die Blüten öffnen sich auch in der Vase weiter, sodass sich das Erscheinungsbild des Straußes mit der Zeit verändert. Für eine reiche Ernte als Schnittblume ist eine ausreichende Düngung und Wasserversorgung während der Wachstumsphase wichtig. Die Tataren-Aster 'Jindai' kann auch getrocknet werden, indem man die Stängel kopfüber an einem dunklen, luftigen Ort aufhängt, wobei die Blütenfarbe jedoch etwas verblasst.

Ökologische Funktionen

Neben ihrer ästhetischen Rolle ist die Tataren-Aster 'Jindai' auch eine wertvolle Bienen- und Insektenweide, die in der späten Jahreszeit Nahrung für zahlreiche Bestäuber bietet. Ihre Blüten sind reich an Nektar und Pollen und werden besonders von Wildbienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen frequentiert. Durch die Pflanzung dieser Staude leistet man einen Beitrag zur Biodiversität im Garten und unterstützt die lokale Insektenfauna. Zudem dient das dichte Laub als Unterschlupf für kleine Nützlinge wie Spinnen oder Käfer, die ihrerseits Schädlinge in Schach halten. In größeren Gärten oder öffentlichen Grünanlagen kann Aster tataricus 'Jindai' auch in Blühwiesen oder naturnahen Staudensäumen eingesetzt werden, wo sie mit ihrem wildstaudenartigen Charakter perfekt integriert ist. Diese ökologischen Aspekte machen die Pflanze zu einer nachhaltigen Wahl für umweltbewusste Gärtner.

Nach diesen Verwendungsmöglichkeiten stellen wir nun passende Pflanzpartner vor, die die Tataren-Aster 'Jindai' optimal ergänzen.

Pflanzpartner für Aster tataricus 'Jindai'

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen ist entscheidend, um die Vorzüge der Tataren-Aster 'Jindai' voll zur Geltung zu bringen. Gute Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche haben, in Wuchs und Blütezeit harmonieren und entweder kontrastierende oder komplementäre Farben und Formen einbringen. Im Folgenden werden bewährte Kombinationen vorgestellt, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch pflegeleicht sind.

Begleiter in Freiflächen und am Gehölzrand

Für Freiflächen und Gehölzränder eignen sich Stauden, die wie Aster tataricus 'Jindai' sonnige bis halbschattige, frische Standorte bevorzugen. Für Aster tataricus 'Jindai' werden als Pflanzpartner unter anderem Wild-Aster (Aster ageratoides 'Ashvi'), Weißer Wasserdost (Eupatorium fistulosum 'Album'), Riesen-Sonnenblume (Helianthus giganteus 'Sheila's Sunshine'), Taglilie (Hemerocallis Hybride 'Frans Hals') und Dunkles Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides var. viridescens) genannt. Die Wild-Aster 'Ashvi' blüht ebenfalls im Spätsommer in Weiß oder Helllila und bildet einen schönen Kontrast zu den blauen Tönen der Tataren-Aster. Der Weiße Wasserdost 'Album' bringt mit seinen großen, schirmartigen Blütenständen eine vertikale Struktur und eine helle Farbe ins Spiel, die die Blautöne der Aster tataricus 'Jindai' hervorheben. Die Riesen-Sonnenblume 'Sheila's Sunshine' bietet mit ihren leuchtend gelben Blüten einen warmen Farbakzent, der den Herbstgarten aufhellt. Die Taglilie 'Frans Hals' blüht bereits im Sommer in Orange und Rot, sorgt aber mit ihrem grasartigen Laub für ganzjährige Struktur. Das Dunkle Lampenputzergras schließlich bringt mit seinen dunklen, fedrigen Blütenständen im Herbst Bewegung und Leichtigkeit in die Pflanzung.

Kombinationen für farbliche Kontraste

Um die hellblauen bis lilafarbenen Blüten der Tataren-Aster 'Jindai' optimal in Szene zu setzen, bieten sich Partner mit komplementären oder kontrastierenden Farben an. Gelbblühende Stauden wie der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) oder die Goldrute (Solidago) erzeugen einen lebhaften Kontrast, der die Blautöne intensiver wirken lässt. Rote oder orangefarbene Akzente lassen sich mit der Indianernessel (Monarda didyma) oder der Fackellilie (Kniphofia) setzen, die beide ebenfalls spät blühen und ähnliche Standortbedingungen bevorzugen. Für eine subtilere, harmonischere Wirkung kann man auf weiße oder rosafarbene Begleiter wie die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) oder den Phlox (Phlox paniculata) zurückgreifen, die die zarten Blautöne der Aster tataricus 'Jindai' sanft ergänzen. Gräser wie das Pfeifengras (Molinia caerulea) oder das Federborstengras (Pennisetum alopecuroides) bringen mit ihren feinen Halmen und fedrigen Blütenständen Struktur und Leichtigkeit, die den aufrechten Wuchs der Tataren-Aster auflockern. Bei allen Kombinationen sollte darauf geachtet werden, dass die Partner ähnliche Ansprüche an Boden und Wasser haben, um Konkurrenz zu vermeiden.

Nach der Vorstellung der Pflanzpartner folgen nun wichtige Hinweise zur Pflege und Überwinterung der Tataren-Aster 'Jindai'.

Pflege und Überwinterung

Die Tataren-Aster 'Jindai' gilt als robust und pflegeleicht, doch einige grundlegende Maßnahmen sichern ihre Gesundheit und Blühfreude über viele Jahre. Dazu gehören der richtige Schnitt, eine angepasste Düngung und die Vorbereitung auf den Winter. Mit wenig Aufwand lässt sich so eine üppige Entwicklung und eine reiche Blüte fördern.

Schnittmaßnahmen bei der Tataren-Aster

Der Schnitt der Tataren-Aster 'Jindai' umfasst zwei Hauptzeitpunkte: einen Rückschnitt nach der Blüte und einen eventuellen Formschnitt im Frühjahr. Bei Stauden Stade wird empfohlen, die Pflanze vor der Samenreife zurückzuschneiden, um Selbstaussaat zu vermeiden; dies geschieht am besten im Spätherbst, wenn die Blüten verblüht sind, aber bevor die Samen mit ihrem Pappus ausreifen und sich verbreiten. Dabei werden die Stängel auf etwa zehn Zentimeter über dem Boden gekürzt, was auch die Bildung neuer Triebe im nächsten Jahr anregt. Ein späterer Rückschnitt im Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb, entfernt eventuell erfrorene oder beschädigte Pflanzenteile und gibt der Pflanze eine saubere Startbasis. Bei Bedarf kann auch ein leichter Formschnitt im Sommer durchgeführt werden, um allzu lange Triebe einzukürzen und die Standfestigkeit zu verbessern. Der Schnitt sollte mit scharfen, sauberen Werkzeugen erfolgen, um Quetschungen und Krankheitsübertragungen zu vermeiden.

Düngung und Wasserversorgung

Die Düngung der Aster tataricus 'Jindai' sollte maßvoll erfolgen, da ein Überangebot an Nährstoffen zu weichem, mastigem Wuchs und verminderter Standfestigkeit führen kann. Im Frühjahr, etwa im März oder April, kann eine Gabe von Kompost oder einem organischen Volldünger ausgebracht werden, die die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für die kommende Saison versorgt. Auf sehr mageren Böden ist eine zweite, leichte Düngung im Juni sinnvoll, um die Blütenbildung zu unterstützen. Die Wasserversorgung ist besonders in trockenen Sommern wichtig; die Tataren-Aster 'Jindai' bevorzugt frische, gleichmäßig feuchte Böden, verträgt aber kurze Trockenperioden, sofern sie gut eingewurzelt ist. Gegossen werden sollte am besten morgens oder abends direkt an der Basis, um Pilzkrankheiten durch feuchtes Laub zu vermeiden. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus oder Grasschnitt hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu halten und Unkrautwuchs zu unterdrücken.

Winterhärte und Frühjahrspflege

Die Tataren-Aster 'Jindai' ist ausgesprochen winterhart und übersteht im Winter Temperaturen bis -40 °C problemlos. Sie wird der Winterhärtezone Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C) zugeordnet, was sie für fast alle mitteleuropäischen Regionen geeignet macht. Dennoch ist es ratsam, im Herbst nach dem Rückschnitt eine leichte Abdeckung aus Laub oder Reisig aufzutragen, um die Wurzelzone vor starken Frösten und Temperaturschwankungen zu schützen, besonders in exponierten Lagen oder bei neu gepflanzten Exemplaren. Im Frühjahr, sobald der Frost vorbei ist, wird diese Abdeckung entfernt, um den Austrieb nicht zu behindern. Eventuell erfrorene Triebspitzen können dann vorsichtig zurückgeschnitten werden. Die Pflanze treibt relativ spät aus, oft erst im Mai, sodass Geduld geboten ist. Eine leichte Bodenlockerung und das Entfernen von Unkraut im Frühjahr fördern das Wachstum und bereiten die Tataren-Aster 'Jindai' auf eine neue Saison vor.

Abschließend werfen wir einen Blick auf wissenswerte Hintergründe und botanische Details dieser interessanten Staude.

Wissenswertes zur Aster tataricus 'Jindai'

Über die praktischen Aspekte hinaus gibt es einige interessante Fakten und botanische Besonderheiten zur Tataren-Aster 'Jindai', die ihr Profil abrunden. Von ihrer taxonomischen Einordnung bis zu speziellen Sortenmerkmalen lohnt es sich, diese Staude auch aus einer wissensbasierten Perspektive zu betrachten.

Botanische Einordnung und Sortenmerkmale

Botanisch gehört die Tataren-Aster 'Jindai' zur Gattung Aster innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Art Aster tataricus ist bekannt für ihre Robustheit und späte Blüte, während die Sorte 'Jindai' als besonders gelungene Auslese gilt. 'Jindai' ist eine Auslese aus der reinen Art und zeichnet sich durch kleinere Blüten, kompakteren und standfesten Wuchs sowie einen gemäßigteren Ausbreitungsdrang aus. Diese Merkmale machen sie für den Gartenbau attraktiver als die Wildform, die manchmal zu wuchern neigt. Die Blüten produzieren nach der Bestäubung Samen mit einem charakteristischen Pappus, einem haarförmigen Anhang, der der Verbreitung durch den Wind dient. In der botanischen Nomenklatur wird der Sortenname 'Jindai' in einfachen Anführungszeichen und kursiv geschrieben, während der Gattungs- und Artname kursiv gesetzt werden. Die Pflanze hat keine nennenswerten giftigen Eigenschaften und ist somit auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich. Ihre lange Blütezeit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Garten, der im Herbst noch Farbe und Leben zeigen möchte.

Name Deutsch: Tataren-Aster.
Name Botanisch: Aster tataricus 'Jindai'.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 100 cm.
Blatt: Sommergrün, gezahnt, tabakähnlich, grün.
Frucht: Samen mit Pappus.
Blüte: Hellblau bis lila, einfache Einzelblüte, doldenartiger Blütenstand, körbchenartige Blütenform.
Blütezeit: August bis Oktober.
Boden: Gut durchlässig, frisch, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 4.
Eigenschaften: Die Aster tataricus 'Jindai' (Tataren-Aster) zeichnet sich aus durch einen standfesten und kompakten Wuchs und einen nicht allzu großen Drang zur Ausbreitung. Ihre hellblauen bis lilafarbenen Blüten zeigen sich etwa von August bis Ende Oktober und zaubern so einen wunderbaren Farbhauch in den spätsommerlichen bis herbstlichen Garten. Die Tataren Aster 'Jindai' liebt sonnige Orte auf frischen Gartenböden am Gehölzrand oder auf der Freifläche. Dort erreicht sie eine Höhe von bis zu 100 cm. Die robuste Staude ist zum Schnitt geeignet und kann als Bienen- und Insektenweide eingesetzt werden. Pflanzen Sie die sommergrüne Schönheit einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück oder in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit 4 bis 6 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt vor der Samenreife vor um Selbstaussaat zu vermeiden und sorgen Sie für einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Aster tataricus 'Jindai' ist winterhart bis - 34,4 Grad Celsius..
Detaillierte Beschreibung:

Die Tataren-Aster 'Jindai' (Aster tataricus 'Jindai') ist eine faszinierende Spätsommer- und Herbststaude, die mit ihrem standfesten, horstbildenden Wuchs und den hellblauen bis lilafarbenen Blüten eine besondere Rolle im Garten spielt. Ihre Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober und bringt damit Farbe in eine Jahreszeit, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind. Die robuste und winterharte Staude stammt ursprünglich aus Asien und hat sich in unseren Gärten als zuverlässige und pflegeleichte Bereicherung etabliert. Dieser Artikel beleuchtet alle wichtigen Aspekte von Wuchs, Standort, Pflege und Verwendung dieser bemerkenswerten Pflanze.

Portrait der Tataren-Aster 'Jindai'

Die Tataren-Aster 'Jindai' präsentiert sich als aufrechte, horstbildende Staude, die eine Höhe von etwa 100 Zentimetern erreicht.....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 100 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Hellblau bis lila

Blütezeit
August - Oktober

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"Tataren-Aster 'Jindai' / Aster tataricus 'Jindai'"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
11.03.2026

Ein zuverlässiger Farbtupfer zum Saisonende

Ich war sehr zufrieden mit der gelieferten Jindai. Die Pflanze kam frisch, gesund und ohne jegliche Schäden an. Ihre lavendelfarbenen Blüten erscheinen spät, aber dafür üppig und lange. Sie bringt Struktur und Farbe in den Herbstgarten und lockt zusätzlich viele Insekten an.

25.02.2026

Top Preis-Leistung, sehr zufrieden

Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis: Qualität und Service stimmen, Lieferung schnell und sorgfältig verpackt. Der Kundendienst war sehr höflich und hilfsberet, daher klare Kaufempfehlung.

08.07.2025

Tataren-Aster als Blickfang

Die Tataren-Aster 'Jindai' beeindruckt mit kräftigem Wuchs und ausdrucksstarken Blüten. Der Versand erfolgte absolut professionell und die Pflanze ist eine echte Bereicherung für den spätsommerlichen Garten.

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Pflanz- und Pflegetipps Aster tataricus 'Jindai' / Tataren-Aster 'Jindai'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Tataren-Aster / Aster tataricus 'Jindai'

Frage von Clara S*** , Datum: 22.01.2025

An welchem Standort fühlt sich diese Aster besonders wohl ?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Diese Aster sehr ist anspruchslos und kommt im Winter auch mit sehr hohe minus Temperaturen zurecht. Die beste Entwicklung zeigt sie an einem sonnigen Platz auf gut frischem Boden. Auf einem mageren, gut durchlässigen Boden breitet sie sich nicht so stark aus.