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Felsen Fingerkraut

Potentilla rupestris

Potentilla rupestris (Felsen-Fingerkraut) mit zahlreichen weißen, fünfzähligen Blüten und gelber Mitte an verzweigten Stängeln
Sommergrün
Weiß
Sonnig
Juni - Juli
bis zu 30 cm
ab 3,75 €
Wuchs: Staude, aufrecht, kriechend, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gelappt
Blüte: Einfache, weiße Blütenstände, verzweigt, schalenförmig, flach, ausgebreitet
Blütezeit: Juni - Juli
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, aufrecht, kriechend, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gelappt
Blüte: Einfache, weiße Blütenstände, verzweigt, schalenförmig, flach, ausgebreitet
Blütezeit: Juni - Juli
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Das Felsen-Fingerkraut, botanisch Potentilla rupestris, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer zierlichen Erscheinung und den reinweißen Blüten besticht. Ursprünglich in Europa und Westasien beheimatet, hat sie sich als robuste und anspruchslose Pflanze für sonnige, trockene Standorte etabliert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 cm und einem horstbildenden, teils kriechenden Wuchs eignet sie sich hervorragend für Steingärten, Trockenmauern und naturnahe Pflanzungen. Ihre Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli, in der sie mit einfachen, schalenförmigen Blütenständen aufwartet.

Portrait: Das Felsen-Fingerkraut – eine zierliche Schönheit für steinige Lagen

Das Felsen-Fingerkraut, auch unter seinem botanischen Namen Potentilla rupestris bekannt, verkörpert den Charme wildwachsender Gebirgs- und Felsfluren. Es handelt sich um eine sommergrüne Staude, die mit ihrer bescheidenen Größe und dem filigranen Habitus punktet. Ihre Anpassungsfähigkeit an karge Standorte macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Garten, der sonnige und gut drainierte Bereiche aufweist. Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale dieser interessanten Pflanze näher beleuchtet.

Herkunft und Wuchsform

Die natürliche Heimat des Felsen-Fingerkrauts liegt in den felsigen Regionen Europas und Westasiens. Dort besiedelt es sonnige Hänge, Geröllfluren und steinige Böschungen, was seinen deutschen Namen treffend erklärt. Die Pflanze wächst horstbildend, das bedeutet, sie bildet dichte, kompakte Polster aus grundständigen Blattrosetten. Der Wuchs kann sowohl aufrecht als auch leicht kriechend sein, wobei die Triebe sich bis zu einer Höhe von etwa 30 cm erheben. Diese Wuchsform ermöglicht es der Staude, sich auch in schmalen Felsspalten zu verankern und mit ihrem Wurzelwerk Halt zu finden. Die horstartige Ausbreitung sorgt zudem für einen dichten, bodendeckenden Effekt, der Unkrautwuchs effektiv unterdrückt.

Blütezeit und Habitus

Das charakteristische Erscheinungsbild des Felsen-Fingerkrauts wird maßgeblich durch seine Blütezeit und seinen Gesamthabitus geprägt. Die Hauptblüte fällt in die Monate Juni und Juli, in denen sich die Pflanze mit einer Fülle an Blüten schmückt. Während dieser Zeit präsentiert sich Potentilla rupestris als luftige, verzweigte Erscheinung. Die Blütenstiele erheben sich elegant über dem Laub und verleihen der Staude eine gewisse Leichtigkeit. Auch außerhalb der Blütezeit hat die Pflanze durch ihr sommergrünes, gelapptes Blattwerk einen dekorativen Wert. Der kompakte, polsterbildende Wuchs bleibt über die gesamte Vegetationsperiode erhalten und sorgt für eine strukturbildende Präsenz im Beet.

Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns nun den spezifischen Ansprüchen, die das Felsen-Fingerkraut an seinen Lebensraum stellt. Nur am richtigen Platz kann es seine ganze Pracht entfalten.

Standort und Boden

Um das Felsen-Fingerkraut erfolgreich zu kultivieren, sind die Wahl des richtigen Standorts und die Beschaffenheit des Bodens von entscheidender Bedeutung. Diese Staude ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter und bevorzugt Lagen, die ihren natürlichen Lebensräumen entsprechen. Ein optimales Milieu fördert nicht nur gesundes Wachstum, sondern auch eine reiche und langanhaltende Blüte. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Bedingungen Potentilla rupestris benötigt, um zu gedeihen.

Der ideale Standort für Potentilla rupestris

Das Felsen-Fingerkraut verlangt nach einem sonnigen Standort. Volle Sonneneinstrahlung für den größten Teil des Tages ist ideal, um eine kräftige Entwicklung und eine üppige Blütenbildung zu gewährleisten. Halbschatten wird toleriert, führt jedoch oft zu weniger Blüten und einem lockeren, weniger kompakten Wuchs. Die Pflanze eignet sich hervorragend für exponierte Lagen, die im Sommer stark erwärmt werden, wie beispielsweise Südhänge, Dachgärten oder nach Süden ausgerichtete Beetbereiche. Ein solcher Standort imitiert die natürlichen Felssteppen, aus denen die Art stammt. Zudem profitiert sie von einer guten Luftzirkulation, die Pilzkrankheiten vorbeugt und die Blätter nach Regenfällen schnell abtrocknen lässt.

Bodenansprüche und Drainage

Neben dem Licht ist die Bodenbeschaffenheit ein Schlüsselfaktor für das Wohlbefinden des Felsen-Fingerkrauts. Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe, die die Pflanze überhaupt nicht verträgt, zu vermeiden. Ideal sind mineralische Substrate wie sandiger oder kiesiger Lehm. Schwere, tonige Böden müssen unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies aufgelockert und durchlässiger gemacht werden. Der pH-Wert des Bodens sollte im neutralen Bereich liegen. Die Feuchtigkeitsversorgung kann von trocken bis frisch reichen; einmal etabliert, zeigt sich Potentilla rupestris erfreulich trockenheitstolerant. Eine perfekte Drainage ist das A und O, weshalb die Pflanze auch in Pflanzgefäßen nur in spezieller Kräuter- oder Sukkulentenerde gedeiht.

Nachdem die Grundlagen für ein gesundes Wachstum geklärt sind, lohnt ein genauerer Blick auf die ästhetischen Höhepunkte dieser Staude: ihre Blüten und ihr Blattwerk.

Blüte und Blattwerk des Felsen-Fingerkrauts

Die Attraktivität von Potentilla rupestris liegt in der harmonischen Verbindung von zierlichen Blüten und dekorativem Laub. Während der Blütezeit verwandelt sich die Pflanze in eine Wolke aus Weiß, die Insekten magisch anzieht. Auch das Blattwerk trägt mit seiner Form und Farbe ganzjährig zur Gartengestaltung bei. Diese Kombination aus floraler Eleganz und struktureller Präsenz macht das Felsen-Fingerkraut zu einer vielseitigen Staude für naturnahe Pflanzungen.

Die weißen Schalenblüten

Die Blüten des Felsen-Fingerkrauts sind von betörender Einfachheit und Klarheit. Sie erscheinen in einfachen, weißen Blütenständen, die sich an den verzweigten Stängeln entfalten. Die Einzelblüten sind schalenförmig, flach und ausgebreitet, was ihnen ein leichtes, luftiges Aussehen verleiht. Jede Blüte besitzt typischerweise fünf rundliche Kronblätter, die um ein Zentrum aus gelben Staubgefäßen angeordnet sind. Dieser Kontrast von reinem Weiß zu leuchtendem Gelb ist besonders reizvoll. Die Blüten sind nicht gefüllt, was sie für Wildbienen und andere bestäubende Insekten leicht zugänglich macht. Sie stehen in lockeren Trugdolden zusammen und bilden so einen filigranen Blütenflor, der über dem Laub zu schweben scheint. Ein intensiver Duft ist nicht typisch für diese Art; die Attraktion liegt eindeutig im visuellen Reiz.

Laub und Wuchscharakter

Das sommergrüne Blattwerk des Felsen-Fingerkrauts ist gelappt und in einer grundständigen Rosette angeordnet. Die Blätter sind von einer frischen, mittleren grünen Farbe, die einen schönen Hintergrund für die weißen Blüten bildet. Die Blattform erinnert an kleine Finger – ein typisches Merkmal für Fingerkräuter – und verleiht der Pflanze auch ohne Blüten ein interessantes Texturelement. Im Herbst zeigt Potentilla rupestris meist keine spektakuläre Färbung; das Laub welkt einfach ab. Der Wuchscharakter ist, wie bereits erwähnt, horstbildend und kann je nach Standort und Substrat mehr aufrecht oder leicht kriechend ausfallen. Diese Wuchsform sorgt für eine dichte, teppichartige Bedeckung des Bodens, die Erosion an Hängen mindern kann und unerwünschten Beikräutern wenig Raum lässt.

Mit diesem Wissen um die ästhetischen Qualitäten stellt sich nun die Frage, wie sich das Felsen-Fingerkraut optimal in die Gartengestaltung integrieren lässt.

Verwendung im Garten

Die robuste und anspruchslose Natur des Felsen-Fingerkrauts eröffnet vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz im Garten. Es ist eine Pflanze für spezielle, sonnige und trockene Nischen, die es versteht, auch unter schwierigen Bedingungen zu überzeugen. Ob im formalen Steingarten oder in der naturnahen Freifläche – Potentilla rupestris findet immer einen passenden Platz. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Anwendungsbereiche auf.

Steingarten und Felssteppen

Die klassische und naheliegendste Verwendung für das Felsen-Fingerkraut ist der Steingarten oder die Anlage einer Felssteppen-Pflanzung. Hier fühlt sich die Pflanze wie in ihrer natürlichen Umgebung. Sie kann zwischen größeren Steinen gepflanzt werden, wo ihre Wurzeln in den kargen, mineralischen Spalten Halt finden. Der niedrige, polsterbildende Wuchs harmoniert perfekt mit der Architektur von Steinen und Felsen. In solchen Pflanzungen kommt die zierliche Blütenpracht besonders gut zur Geltung, da sie sich vor dem neutralen Hintergrund des Gesteins effektvoll abhebt. Pro Quadratmeter können etwa 6 bis 9 Pflanzen gesetzt werden, um einen geschlossenen, flächigen Eindruck zu erzielen.

Trockenmauern und Kiesbeete

Eine weitere hervorragende Verwendungsmöglichkeit sind die Fugen von Trockenmauern oder die Bepflanzung von Kiesbeeten. Die horstbildenden Wurzeln von Potentilla rupestris können sich auch in den begrenzten Erdreichansammlungen einer Mauer festsetzen und mit der Zeit dekorative Polster bilden, die im Sommer von weißen Blüten überzogen sind. In Kiesbeeten oder Schottergärten sorgt die Staude für eine willkommene Auflockerung der mineralischen Oberfläche. Ihr grünes Laub bildet einen angenehmen Kontrast zum grauen oder weißen Kies, und die Blüten wirken wie zarte Perlen auf dem groben Untergrund. Diese Verwendungen unterstreichen die extreme Trockenheitstoleranz der Pflanze.

Felsen-Fingerkraut als Bienenweide

Neben dem gestalterischen Aspekt hat das Felsen-Fingerkraut auch einen hohen ökologischen Wert. Es dient als wertvolle Bienenweide. Die einfachen, ungefüllten Blüten mit ihrem offenen Zentrum bieten Wildbienen, Schwebfliegen und anderen Nützlingen reichlich zugänglichen Pollen und Nektar. Durch die Pflanzung von Potentilla rupestris leistet man also einen Beitrag zur Förderung der Insektenvielfalt im Garten. Ideal ist die Integration in naturnahe Staudenbeete oder Blühwiesen, die speziell für bestäubende Insekten angelegt werden. Die Blütezeit im Frühsommer füllt dabei eine Lücke zwischen den frühlings- und hochsommerblühenden Trachtpflanzen.

Eine Pflanze kommt selten allein. Daher ist die Auswahl passender Begleiter ein wichtiger Schritt zu einem harmonischen Gesamtbild.

Pflanzpartner für Potentilla rupestris

Die richtigen Pflanzpartner heben die Vorzüge des Felsen-Fingerkrauts hervor und schaffen ein ausgewogenes, attraktives Ensemble. Ideal sind Stauden und Gräser, die ähnliche Standortansprüche (sonnig, trocken, durchlässig) teilen und in Wuchsform, Blütenfarbe oder Blattstruktur einen kontrastreichen oder harmonischen Akzent setzen. Eine gut durchdachte Kombination verwandelt ein simples Beet in eine lebendige Pflanzengemeinschaft.

Begleiter für sonnige Trockenlagen

Für sonnige, trockene Lagen bieten sich zahlreiche Begleitstauden an, die mit Potentilla rupestris harmonieren. Ein klassischer Partner ist der Sand-Thymian (Thymus serpyllum), dessen teppichbildender Wuchs und lilafarbene Blüten einen schönen Kontrast zum weißen Fingerkraut bilden. Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) mit ihren karminroten Blütenköpfchen setzt ebenfalls farbige Akzente. Das Blaukissen (Aubrieta) in verschiedenen Blautönen blüht zwar früher im Jahr, bildet aber dichte Polster, zwischen denen das Felsen-Fingerkraut später aufblühen kann. Für vertikale Struktur sorgt der Blaurauten-Hartriegel (Perovskia abrotanoides) mit seinem silbrig-grauen Laub und den lavendelblauen Blütenrispen im Hochsommer.

Kombinationen mit Silberlaub

Stauden mit silbrigem oder grauem Laub sind exzellente Partner für das Felsen-Fingerkraut, da sie dessen frisches Grün und weiße Blüten effektvoll hervorheben. Der Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit seinen samtig-weichen, silbergrauen Blättern bildet einen texturreichen Untergrund. Die Edelraute (Artemisia ludoviciana) verleiht mit ihren fein gefiederten, silberweißen Blättern der Pflanzung Leichtigkeit und einen fast mediterranen Charakter. Auch das Perlkörbchen (Anaphalis triplinervis) mit seinen weißfilzigen Stängeln und Blättern sowie den perlartigen, weißen Blütenständen ergibt eine monochromatische, aber höchst elegante Kombination mit Potentilla rupestris. Diese silberlaubigen Pflanzen reflektieren das Licht und sorgen für eine helle, freundliche Atmosphäre im Beet.

Damit die Pflanzung lange Freude bereitet, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, die im Folgenden erläutert werden.

Pflege und Überwinterung

Das Felsen-Fingerkraut gehört zu den pflegeleichtesten Stauden überhaupt. Einmal am richtigen Standort etabliert, benötigt es kaum Zuwendung. Dennoch sind ein paar grundlegende Handgriffe sinnvoll, um die Vitalität und Blühfreude der Pflanze über viele Jahre zu erhalten. Die Überwinterung stellt in den meisten Regionen Deutschlands kein Problem dar.

Gießen und Düngen

Beim Gießen ist weniger mehr. Frisch gepflanzte Exemplare sollten in den ersten Wochen regelmäßig gewässert werden, bis sie angewachsen sind. Danach ist das Felsen-Fingerkraut äußerst trockenheitstolerant und kommt mit natürlichen Niederschlägen meist bestens zurecht. Nur bei anhaltender sommerlicher Trockenheit und Hitze sind gelegentliche Wassergaben sinnvoll. Staunässe muss unter allen Umständen vermieden werden. Gedüngt werden muss Potentilla rupestris kaum. Ein zu nährstoffreicher Boden kann sogar zu mastigem, weichem Wuchs führen, der anfälliger für Krankheiten ist und die Winterhärte mindert. Falls überhaupt, reicht eine sehr sparsame Gabe eines mineralischen Volldüngers im zeitigen Frühjahr völlig aus. Kompost oder andere organische Dünger sind aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts meist nicht notwendig.

Schnitt und Vermehrung

Ein Rückschnitt ist beim Felsen-Fingerkraut nicht zwingend erforderlich, kann aber die Pflanze verjüngen und eine eventuelle Nachblüte anregen. Nach der Hauptblüte im Juli kann man die verblühten Stängel bis zum frischen Laub zurückschneiden. Dies verhindert eine mögliche Selbstaussaat und fördert einen kompakten Wuchs. Im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt, entfernt man altes, vertrocknetes Laub aus dem Vorjahr vorsichtig von Hand oder mit einer Gartenschere. Die Vermehrung von Potentilla rupestris gelingt am einfachsten durch Teilung des Horstes. Dies sollte im Frühjahr oder nach der Blüte im Spätsommer erfolgen. Man gräbt die Pflanze aus, teilt den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke und pflanzt diese sofort wieder ein. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, erfordert aber mehr Geduld.

Winterhärte von Drymocallis rupestris

Das Felsen-Fingerkraut, auch unter dem Synonym Drymocallis rupestris bekannt, ist ausgesprochen winterhart. Es wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was Temperaturen bis etwa -29 °C entspricht und für fast alle deutschen Regionen ausreichend ist. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab, die Pflanze überdauert mit ihren Wurzeln im Boden. Ein spezieller Winterschutz ist in der Regel nicht nötig. In sehr rauen Lagen oder bei späten Frösten im Frühjahr, wenn der neue Austrieb schon sichtbar ist, kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein, um die jungen Triebe zu schützen. Ansonsten ist die Staude absolut frostfest und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zu dieser besonderen Staude.

Wissenswertes über das Felsen-Fingerkraut

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus bietet Potentilla rupestris einige interessante botanische und nomenklatorische Besonderheiten. Das Wissen um diese Hintergründe vertieft das Verständnis für die Pflanze und ihre Stellung innerhalb der großen Familie der Rosengewächse.

Botanik und Nomenklatur

Das Felsen-Fingerkraut gehört zur großen Gattung Potentilla innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der botanische Artname „rupestris“ leitet sich vom lateinischen Wort „rupes“ für Felsen ab und verweist damit direkt auf den bevorzugten Lebensraum der Pflanze. Interessant ist, dass die Art in manchen Quellen, beispielsweise in spezialisierten Staudengärtnereien, unter dem Gattungsnamen Drymocallis rupestris geführt wird, wobei Potentilla rupestris als Synonym angegeben ist. Diese taxonomische Verschiebung spiegelt fortlaufende wissenschaftliche Diskussionen über die genaue Einordnung wider. Für den Gärtner sind jedoch beide Namen gültig und bezeichnen dieselbe Pflanze. Das Felsen-Fingerkraut ist nicht giftig und stellt somit auch in Gärten mit Kindern oder Haustieren keine Gefahr dar. Historisch oder symbolisch ist wenig Spezifisches überliefert, doch als Teil der artenreichen Fingerkraut-Familie teilt es deren Ruf als robuste und anpassungsfähige Pflanze.

Name Deutsch: Felsen Fingerkraut.
Name Botanisch: Potentilla rupestris.
Wuchs: Staude, aufrecht, kriechend, bis zu 30 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 30 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gelappt.
Blüte: Einfache, weiße Blütenstände, verzweigt, schalenförmig, flach, ausgebreitet.
Blütezeit: Juni - Juli.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken bis frisch, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Das Felsen-Fingerkraut, botanisch Potentilla rupestris, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer zierlichen Erscheinung und den reinweißen Blüten besticht. Ursprünglich in Europa und Westasien beheimatet, hat sie sich als robuste und anspruchslose Pflanze für sonnige, trockene Standorte etabliert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 cm und einem horstbildenden, teils kriechenden Wuchs eignet sie sich hervorragend für Steingärten, Trockenmauern und naturnahe Pflanzungen. Ihre Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli, in der sie mit einfachen, schalenförmigen Blütenständen aufwartet.

Portrait: Das Felsen-Fingerkraut – eine zierliche Schönheit für steinige Lagen

Das Felsen-Fingerkraut, auch unter seinem botanischen Namen Potentilla rupestris bekannt, verkörpert den Charme wildwachsender Gebirgs- und Felsfluren. Es handelt sich um eine sommergrüne Staude, die mit ihrer bescheidenen Größe und dem filigranen Habitus punktet. Ihre Anpassungsfähigkeit an karge Standorte macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 30 cm

Belaubung
Sommergrün

Blatt- / Nadelfarbe
Grün

Standort
Sonnig

Lieferbar ab KW38
3,75 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

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Pflanz- und Pflegetipps Potentilla rupestris / Felsen Fingerkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Felsen Fingerkraut / Potentilla rupestris

Frage von Gerda v*** , Datum: 16.01.2025

Mit welchen Stauden lässt sich die Potentilla rupestris gut kombinieren?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Gut passt es, wenn man die Potentilla rupestris mit mäßig wüchsigen Partner wie z. Prunella Thymian oder auch die weiße Segge zusammen pflanzt. Diese Wildstaude lieben genau wie die Potentilla rupestris einen nährstoffarmen Boden.