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Alpen-Gemskresse

Hutchinsia alpina

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Hutchinsia alpina (Alpen-Gemskresse) als niedriger, polsterförmiger Bodendecker mit vielen kleinen weißen Blüten.
Sommergrün
Weiß
Sonnig
Mai - Juni
5 - 10 cm
ab 5,50 €
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Wuchs: Staude, polsterbildend, 5 bis 10 cm hoch
Wuchshöhe: 5 - 10 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün
Frucht: Frucht flach, mit Samen
Blüte: Weiße Blüten, klein
Blütezeit: Mai bis Juni
Boden: Sandig, gut durchlässige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften:
Bei der Hutchinsia alpina (Alpen-Gemskresse) handelt es sich um eine schöne, polsterbildende Staude, die bis zu 10 cm hoch wird und im Steingarten wunderschöne Verwendung findet. Das zierliche...
weiße Blütenmeer steht in einem hübschen Kontrast zu dem gefiedeten, grünen Blattwerk. Als optimal gilt ein sandiger und gut durchlässiger Boden an einem sonnigen Standort. Die mehrjährige Pflanze ist an optimalen Standorten sehr pflegeleicht.
Wuchs: Staude, polsterbildend, 5 bis 10 cm hoch
Wuchshöhe: 5 - 10 cm
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Eigenschaften: Bei der Hutchinsia alpina (Alpen-Gemskresse) handelt es sich um eine schöne, polsterbildende Staude, die bis zu 10 cm hoch wird und im Steingarten wunderschöne Verwendung findet. Das zierliche weiße Blütenmeer steht in einem hübschen Kontrast zu dem gefiedeten, grünen Blattwerk. Als optimal gilt ein sandiger und gut durchlässiger Boden an einem sonnigen Standort. Die mehrjährige Pflanze ist an optimalen Standorten sehr pflegeleicht.

Die Alpen-Gemskresse, botanisch als Hutchinsia alpina bekannt, ist eine bezaubernde, polsterbildende Staude, die mit ihrer zierlichen Erscheinung und Anspruchslosigkeit überzeugt. Sie erreicht eine Wuchshöhe von nur 5 bis 10 Zentimetern und bildet dichte, grüne Teppiche, die von Mai bis Juni in ein weißes Blütenmeer getaucht werden. Ihre Herkunft aus den Alpen und Pyrenäen prädestiniert sie für sonnige Standorte mit durchlässigen, sandigen Böden, wo sie sich als äußerst pflegeleicht erweist. Diese mehrjährige Pflanze, die auch unter den Synonymen Hornungia alpina oder Pritzelago alpina subsp. alpina geführt wird, ist ein wahrer Schatz für alpine Gärten und Steingärten.

Portrait der Alpen-Gemskresse: Ein alpines Kleinod

Die Alpen-Gemskresse verkörpert wie kaum eine andere Staude den Charme und die Robustheit der Hochgebirgsflora. Mit ihrem niedrigen, polsterförmigen Wuchs passt sie sich perfekt an die harschen Bedingungen ihrer natürlichen Heimat an und bringt diese Anmut auch in den heimischen Garten. Ihr zierliches Erscheinungsbild täuscht über ihre Widerstandsfähigkeit hinweg, denn sie trotzt Wind und Wetter mit beeindruckender Gelassenheit. Als mehrjährige Pflanze erfreut sie über viele Jahre hinweg mit ihrer zuverlässigen Blüte und ihrem immergrünen Laub, das auch im Winter Struktur bietet.

Herkunft und Verbreitung der Hutchinsia alpina

Die Hutchinsia alpina ist in den Alpen und Pyrenäen beheimatet, wo sie in Höhenlagen gedeiht, die für viele andere Pflanzen unzugänglich sind. Sie besiedelt dort sonnige, felsige Hänge, Geröllhalden und Schuttflächen, die durch extreme Temperaturschwankungen und intensive Sonneneinstrahlung geprägt sind. Diese natürlichen Standorte sind charakterisiert durch sandige, gut durchlässige Untergründe, die keine Staunässe zulassen. Die Pflanze hat sich optimal an diese Bedingungen angepasst, was sie zu einer idealen Wahl für vergleichbare Gartenbereiche macht. Ihre Verbreitung in diesen Gebirgsregionen zeigt, dass sie nicht nur karge Böden toleriert, sondern regelrecht bevorzugt, was sie zu einer echten Spezialistin für schwierige Lagen macht.

Wuchsform und Habitus

Die Alpen-Gemskresse bildet kompakte, dichte Polster, die sich langsam, aber stetig ausbreiten und so flächige Teppiche formen. Mit einer Wuchshöhe von 5 bis 10 Zentimetern bleibt sie ausgesprochen niedrig und eignet sich daher hervorragend als Bodendecker oder zur Bepflanzung von Vordergründen in Beeten. Ihr Wuchs ist kissenartig und bildet eine geschlossene Matte, die Unkrautwuchs effektiv unterdrückt. Pro Quadratmeter können etwa 10 Pflanzen gesetzt werden, um eine schnelle und lückenlose Bedeckung zu erreichen. Diese polsterbildende Eigenschaft macht sie nicht nur optisch attraktiv, sondern auch praktisch wertvoll, da sie erosionsgefährdete Bereiche stabilisiert. Ihr Habitus ist ausgesprochen harmonisch und fügt sich nahtlos in natürliche Pflanzengesellschaften ein.

Nach diesem umfassenden Portrait der Alpen-Gemskresse lohnt es sich, die genauen Standortansprüche dieser anspruchslosen Staude zu betrachten, denn nur am richtigen Platz entfaltet sie ihre volle Pracht.

Standort und Bodenansprüche

Die Ansprüche der Alpen-Gemskresse an ihren Standort und den Boden sind klar definiert und entsprechen genau den Bedingungen ihrer alpinen Heimat. Wer diese Vorlieben respektiert, wird mit einer vitalen, blühfreudigen Pflanze belohnt, die kaum Pflege benötigt. Die Staude zeigt sich äußerst tolerant gegenüber Trockenheit und intensiver Sonneneinstrahlung, reagiert jedoch empfindlich auf Staunässe und schattige Lagen. Daher ist die Wahl des richtigen Platzes im Garten entscheidend für ihren langfristigen Erfolg.

Der ideale Standort für die Alpen-Gemskresse

Die Alpen-Gemskresse bevorzugt einen sonnigen Standort, der ihr mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet. Volle Sonne ist optimal, da sie nicht nur das Wachstum fördert, sondern auch die Blütenbildung anregt und die Polster kompakt hält. Halbschatten wird toleriert, führt jedoch oft zu einem lockeren, weniger dichten Wuchs und einer reduzierten Blütenfülle. Ideal sind Südlagen, die warm und geschützt sind, beispielsweise an Hauswänden oder in nach Süden ausgerichteten Steingärten. Die Pflanze verträgt auch windexponierte Positionen ausgezeichnet, was sie für offene Gartenbereiche oder Dachbegrünungen prädestiniert. Ein sonniger Platz garantiert, dass die Staude ihre charakteristische, niedrige Form behält und nicht vergeilt.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden sollte sandig und gut durchlässig sein, um Staunässe, die die Wurzeln der Hutchinsia alpina schnell faulen lässt, zu vermeiden. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt mit Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden, idealerweise im Verhältnis 1:1. Der pH-Wert kann neutral bis leicht alkalisch sein, wobei die Pflanze hier flexibel ist. Eine gute Drainage ist das A und O; bei Pflanzung in Gefäßen oder auf schlecht drainierten Flächen sollte eine Schicht aus Blähton oder Splitt als Dränage eingebracht werden. Magerer, nährstoffarmer Boden wird bevorzugt, da zu viele Nährstoffe zu weichem, anfälligem Wachstum führen können. Die Bodenstruktur sollte locker und krümelig sein, damit die feinen Wurzeln leicht eindringen können.

Mit dem passenden Standort und Boden als Grundlage entfaltet die Alpen-Gemskresse ihre ganze Schönheit, die vor allem in ihrer bezaubernden Blüte und dem feinen Laubwerk liegt.

Blüte und Blattwerk der Hutchinsia alpina

Die Attraktivität der Hutchinsia alpina liegt in der harmonischen Verbindung von zarten Blüten und filigranem Laub, die zusammen ein Bild von Leichtigkeit und Natürlichkeit ergeben. Während der Blütezeit verwandelt sich das grüne Polster in einen schneeweißen Teppich, der Insekten anlockt und den Garten belebt. Auch außerhalb der Blütezeit ist die Pflanze durch ihr immergrünes oder sommergrünes Blattwerk ein strukturgebendes Element. Diese Dualität aus dekorativer Blüte und ganzjährig attraktivem Laub macht sie zu einer vielseitigen Bereicherung.

Das zarte Blütenmeer

Von Mai bis Juni erscheinen unzählige weiße, kleine Blüten, die in lockeren Trauben über dem Laub stehen und das Polster in ein duftloses, aber umso beeindruckenderes Blütenmeer verwandeln. Die einzelnen Blüten sind unscheinbar, doch in der Masse entfalten sie eine enorme Wirkung und bilden einen hübschen Kontrast zum grünen Untergrund. Jede Blüte besitzt vier weiße Kronblätter, die typisch für Kreuzblütler sind, zu denen die Alpen-Gemskresse gehört. Die Blüten sind bei Bienen und anderen bestäubenden Insekten beliebt, die in dieser frühen Jahreszeit nach Nahrung suchen. Nach der Blüte entwickeln sich flache Früchte, die die Samen enthalten und oft noch dekorativ wirken. Diese Blütenpracht wiederholt sich zuverlässig jedes Jahr, vorausgesetzt der Standort stimmt.

Das gefiederte Laub der Alpen-Gemskresse

Das Blatt der Alpen-Gemskresse ist sommergrün, gefiedert und grün, was ihm eine feine, fast farnartige Textur verleiht. Die Blätter sind klein, tief eingeschnitten und stehen dicht gedrängt an den kurzen Trieben, was zum kompakten, polsterförmigen Erscheinungsbild beiträgt. Im Herbst behält das Laub meist seine grüne Farbe, kann aber je nach Witterung leichte bronzefarbene Töne annehmen, bevor es im Winter teilweise einzieht oder als immergrüne Decke erhalten bleibt. Die gefiederten Blätter sind nicht nur optisch reizvoll, sondern auch funktional, da sie die Verdunstung reduzieren und so die Pflanze an trockene Standorte anpassen. Dieses zierliche Blattwerk sorgt ganzjährig für Struktur und Farbe im Beet, auch wenn keine Blüten vorhanden sind.

Die ästhetischen Qualitäten der Alpen-Gemskresse lassen sich auf vielfältige Weise im Garten nutzen, von klassischen Steingärten bis hin zu kulinarischen Verwendungen.

Verwendung im Garten

Die vielseitige Verwendbarkeit der Alpen-Gemskresse macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für verschiedene Gartenbereiche. Ihre Anpassungsfähigkeit an extreme Standorte eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten, die mit vielen anderen Stauden nicht realisierbar wären. Ob als strukturgebender Bodendecker, als Füllpflanze in Mauerfugen oder sogar als essbare Bereicherung – diese Staude überrascht mit ihrer Bandbreite. Ihre natürliche Anmutung passt besonders gut in naturnahe Gärten, die die Schönheit der Gebirgsflora nachahmen möchten.

Im Steingarten und Alpinum

Die Alpen-Gemskresse eignet sich laut Baumschule Horstmann für Steingärten und alpine Pflanzenarrangements, wo sie zwischen Steinen und Felsen ihre polsterbildende Wirkung optimal entfalten kann. Hier ziert sie Geröll- und Schuttflächen mit ihrem dichten, grünen Teppich und den weißen Blüten im Frühsommer. Im Alpinum, einer speziellen Anlage für Gebirgspflanzen, fühlt sie sich besonders wohl, da die Bedingungen ihren natürlichen Lebensraum imitieren. Sie kann als Randbepflanzung für Wege, als Füllung zwischen größeren Steinen oder als Unterpflanzung für höhere alpine Stauden verwendet werden. Ihre niedrige Wuchshöhe sorgt dafür, dass sie andere Pflanzen nicht überwuchert, sondern harmonisch ergänzt. In solchen Arrangements zeigt sie ihre ganze Robustheit und Anpassungsfähigkeit.

Auf Trockenmauern und Geröllflächen

Trockenmauern bieten der Hutchinsia alpina ideale Bedingungen, da die Fugen sandigen, durchlässigen Boden und gute Drainage bieten. Die Pflanze kann in die Mauerfugen gesetzt werden, wo sie mit der Zeit hübsche Polster bildet, die die Steine weich umspielen. Auch auf reinen Geröllflächen oder Schotterbeeten gedeiht sie prächtig, da diese Untergründe perfekt ihre natürlichen Standorte nachahmen. Hier stabilisiert sie mit ihren Wurzeln lockeres Material und beugt Erosion vor. Solche Verwendungen sind nicht nur ästhetisch, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie Lebensraum für Insekten bieten. Die Staude eignet sich auch für die Bepflanzung von Dachgärten oder extensiven Gründächern, wo leichte, trockene Bedingungen herrschen.

Als Küchenkraut und Salatzutat

Die grünen Pflanzenteile der Hornungia-Arten sind laut Baumschule Horstmann reich an Senfölen und haben dadurch einen kresseartigen Geschmack; sie eignen sich zur Zubereitung von Salaten. Die jungen Blätter der Alpen-Gemskresse können frisch geerntet und als würzige Beigabe zu Salaten, Quark oder Kräuterbutter verwendet werden. Ihr scharfer, leicht pfeffriger Geschmack erinnert an Gartenkresse und verleiht Gerichten eine alpine Note. Es empfiehlt sich, nur mäßig zu ernten, um die Pflanze nicht zu schwächen, und bevorzugt vor der Blüte zu pflücken, wenn die Blätter besonders zart sind. Diese kulinarische Verwendung macht die Staude zu einer doppelt nützlichen Bereicherung – dekorativ im Garten und schmackhaft in der Küche. Allerdings sollte man sicherstellen, dass die Pflanze nicht mit Pestiziden behandelt wurde, wenn man sie verzehren möchte.

Um die Alpen-Gemskresse optimal in Szene zu setzen, sind passende Pflanzpartner unerlässlich, die ihre Vorzüge unterstreichen und harmonische Bilder schaffen.

Pflanzpartner für die Alpen-Gemskresse

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen ist entscheidend, um die Schönheit der Alpen-Gemskresse zu betonen und ein ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen. Ideal sind Arten, die ähnliche Standortansprüche haben und in Höhe, Farbe und Textur kontrastieren oder harmonieren. Durch geschickte Kombinationen lassen sich lebendige Pflanzengesellschaften kreieren, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Die Partner sollten nicht zu wuchtig oder ausladend sein, um die zierliche Hutchinsia alpina nicht zu erdrücken.

Typische Begleiter aus dem alpinen Lebensraum

Als typische Begleitpflanzen im natürlichen Lebensraum nennt Baumschule Horstmann Hellerkraut (Thlaspi) sowie weitere Arten alpiner Geröllhalden. Das Hellerkraut, botanisch Thlaspi, mit seinen weißen oder violetten Blüten und silbrigem Laub, bildet einen schönen Kontrast zur grünen, gefiederten Blattstruktur der Alpen-Gemskresse. Weitere natürliche Partner sind etwa der Blaugrüne Steinbrech (Saxifraga aretioides) mit seinen rosettenförmigen Blättern oder die Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia), die mit blauen Blüten akzentuiert. Diese Arten teilen die Vorliebe für sonnige, durchlässige Standorte und schaffen zusammen ein authentisches alpines Flair. Sie ergänzen sich nicht nur optisch, sondern auch in ihren ökologischen Ansprüchen, was die Pflege erleichtert.

Weitere harmonische Kombinationen

Neben den natürlichen Begleitern eignen sich auch andere niedrige Stauden für Kombinationen mit der Hutchinsia alpina. Das Polster-Thymian (Thymus praecox) mit seinen lilafarbenen Blüten und duftendem Laub bildet einen reizvollen Farbkontrast zu den weißen Blüten der Gemskresse. Die Teppich-Fetthenne (Sedum spurium) mit ihren sukkulenten Blättern und rosa Blüten sorgt für texturielle Abwechslung und ist ebenfalls trockenheitstolerant. Für blaue Akzente bietet sich das niedrige Blaukissen (Aubrieta) an, das zeitgleich blüht und so farbenfrohe Teppiche schafft. Alle diese Partner sollten in ähnlicher Wuchshöhe bleiben, um ein ausgewogenes Verhältnis zu wahren. Durch solche Kombinationen entstehen lebendige, pflegeleichte Pflanzungen, die den ganzen Sommer über attraktiv sind.

Mit den richtigen Partnern an ihrer Seite benötigt die Alpen-Gemskresse nur minimale Pflege, um gesund und blühfreudig zu bleiben.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege der Alpen-Gemskresse ist denkbar einfach, wenn die Standortbedingungen stimmen. Sie gehört zu den anspruchslosesten Stauden und verzeiht auch gelegentliche Vernachlässigung. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen empfehlenswert, um ihre Vitalität und Langlebigkeit zu fördern. Die Überwinterung gestaltet sich problemlos, da die Pflanze vollständig winterhart ist und keine besonderen Schutzmaßnahmen benötigt.

Gießen und Düngen

Die Hutchinsia alpina benötigt nur mäßig Wasser und verträgt Trockenperioden ausgezeichnet. Gegossen werden sollte nur bei anhaltender Trockenheit, und dann durchdringend, aber selten, um die Wurzeln nicht zu vernässen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Gedüngt werden muss die Alpen-Gemskresse kaum; im Frühling kann eine geringe Gabe von Kompost oder einem mineralischen Langzeitdünger für mageren Boden das Wachstum unterstützen. Überdüngung sollte vermieden werden, da sie weiches, anfälliges Wachstum fördert und die natürliche, kompakte Wuchsform stört. In nährstoffreichen Böden ist gar keine Düngung notwendig. Diese Zurückhaltung beim Gießen und Düngen entspricht den natürlichen Bedingungen und hält die Pflanze gesund.

Schnitt und Vermehrung der Hutchinsia alpina

Ein Rückschnitt ist bei der Alpen-Gemskresse nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte erfolgen, um die Polster kompakt zu halten und eventuelle Samenbildung zu kontrollieren. Dabei werden die verblühten Stängel einfach mit einer Schere abgeschnitten, was oft zu einer leichten Nachblüte führt. Baumschule Horstmann gibt an, dass sich Hornungia-Arten über Selbstaussaat vermehren und unter guten Wetterbedingungen die Samen bereits im Jahr der Aussaat keimen und zur Fruchtreife gelangen. Wer die Vermehrung kontrollieren möchte, kann die Samen im Spätsommer sammeln und im Frühjahr aussäen. Alternativ lässt sich die Pflanze durch Teilung im Frühherbst oder Frühling vermehren, indem man die Polster vorsichtig auseinanderzieht und die Teilstücke neu einpflanzt. Diese Methoden sind einfach und erfolgversprechend.

Winterharte und robuste Natur

Die Alpen-Gemskresse ist vollständig winterhart bis mindestens -20°C und benötigt keinen Winterschutz. Ihre natürliche Herkunft aus hochalpinen Lagen macht sie resistent gegen Frost, Schnee und kalte Winde. Im Winter zieht sie sich teilweise zurück oder behält ihr Laub, je nach Witterung; dies ist normal und kein Grund zur Sorge. Bei starken Frösten ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig das Laub schützen, ist aber nicht zwingend notwendig. Im Frühling treibt sie zuverlässig wieder aus, oft bereits bei den ersten warmen Tagen. Diese Robustheit macht sie zu einer idealen Staude für Regionen mit kalten Wintern und unbeständigem Klima.

Abgesehen von der praktischen Pflege lohnt es sich, auch einige interessante Hintergründe und Besonderheiten der Alpen-Gemskresse zu kennen.

Wissenswertes über die Alpen-Gemskresse

Die Alpen-Gemskresse hat nicht nur gärtnerische, sondern auch kulturelle und historische Aspekte, die sie besonders faszinierend machen. Von ihrer Namensgebung bis zu ihrer Verwendung in der Küche gibt es viele Details, die diese bescheidene Staude in ein interessantes Licht rücken. Diese Hintergrundinformationen vertiefen das Verständnis für die Pflanze und schaffen eine persönliche Beziehung zu ihr.

Etymologie und Kulturgeschichte

Baumschule Horstmann erläutert, dass Hornungia-Arten als Gämskressen bekannt sind, weil sie in rauen Gebirgslagen den Gämsen als wichtige Nahrungsquelle dienen; daraus leitet sich die deutsche Namensgebung ab. Der botanische Name Hutchinsia ehrt vermutlich die britische Botanikerin Ellen Hutchins, während das Artepitheton alpina auf die alpine Herkunft verweist. Die Pflanze ist auch unter den Synonymen Hornungia alpina und Pritzelago alpina subsp. alpina bekannt, was die taxonomische Vielfalt dieser Gattung zeigt. In der traditionellen Gebirgsflora spielte sie als frühe Nahrungsquelle für Wildtiere und möglicherweise auch für Menschen eine Rolle. Heute wird sie vor allem als Zierpflanze geschätzt, behält aber ihren wilden Charme. Ihre Geschichte als Gebirgspflanze unterstreicht ihre Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft.

Name Deutsch: Alpen-Gemskresse.
Name Botanisch: Hutchinsia alpina.
Wuchs: Staude, polsterbildend, 5 bis 10 cm hoch.
Wuchshöhe: 5 - 10 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün.
Frucht: Frucht flach, mit Samen.
Blüte: Weiße Blüten, klein.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Boden: Sandig, gut durchlässige Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 10.
Eigenschaften: Bei der Hutchinsia alpina (Alpen-Gemskresse) handelt es sich um eine schöne, polsterbildende Staude, die bis zu 10 cm hoch wird und im Steingarten wunderschöne Verwendung findet. Das zierliche weiße Blütenmeer steht in einem hübschen Kontrast zu dem gefiedeten, grünen Blattwerk. Als optimal gilt ein sandiger und gut durchlässiger Boden an einem sonnigen Standort. Die mehrjährige Pflanze ist an optimalen Standorten sehr pflegeleicht..
Detaillierte Beschreibung:

Die Alpen-Gemskresse, botanisch als Hutchinsia alpina bekannt, ist eine bezaubernde, polsterbildende Staude, die mit ihrer zierlichen Erscheinung und Anspruchslosigkeit überzeugt. Sie erreicht eine Wuchshöhe von nur 5 bis 10 Zentimetern und bildet dichte, grüne Teppiche, die von Mai bis Juni in ein weißes Blütenmeer getaucht werden. Ihre Herkunft aus den Alpen und Pyrenäen prädestiniert sie für sonnige Standorte mit durchlässigen, sandigen Böden, wo sie sich als äußerst pflegeleicht erweist. Diese mehrjährige Pflanze, die auch unter den Synonymen Hornungia alpina oder Pritzelago alpina subsp. alpina geführt wird, ist ein wahrer Schatz für alpine Gärten und Steingärten.

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30.03.2026

Feine Blüten für einen gepflegten Saisonstart

Im Eingangsbereich unseres Cafés sorgt die Alpen-Gemskresse für einen freundlichen ersten Eindruck im Frühling. Die zarten Blüten wirken elegant und natürlich. Die Lieferung erfolgte termingerecht, die Pflanzen waren sofort pflanzbereit. Auch der Service war angenehm unkompliziert.

26.03.2026

Top Kommunikation und Service

Schnelle Kommunikation, sehr guter Service und klare Infos.

12.12.2023

Sehr deckender Wuchs

Im Bereich meines Steingartens passt die Gemskresse perfekt hin, flach wachsend und schön kleine weiße Blüten

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