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Rotblühende Pech-Nelke

Lychnis viscaria ssp. atropurpurea

Lychnis viscaria ssp. atropurpurea (Rotblühende Pech-Nelke) mit zahlreichen purpurroten Blüten an feinen, aufrechten Stielen
Sommergrün
Dunkel purpurrot
Sonnig
Mai - Juni
bis zu 30 cm
ab 3,45 €
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, oft Selbstaussaat, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Sommergrün, tiefgrüne Blattfarbe, lineal
Blüte: Einfache, dunkel purpurrote Blütenstände, rispenartig, ründlich
Blütezeit: Mai - Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 9 bis 11
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, oft Selbstaussaat, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Sommergrün, tiefgrüne Blattfarbe, lineal
Blüte: Einfache, dunkel purpurrote Blütenstände, rispenartig, ründlich
Blütezeit: Mai - Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 9 bis 11

Portrait der Rotblühenden Pech-Nelke

Die Rotblühende Pech-Nelke, botanisch Lychnis viscaria ssp. atropurpurea, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren leuchtend dunkel purpurroten Blütenständen jeden Betrachter in ihren Bann zieht. Sie gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist eine Unterart der Gemeinen Pech-Nelke. Ihr deutscher Name verweist auf die klebrigen Stängel, die an Pech erinnern – ein besonderes Merkmal dieser Pflanze. Die Staude ist in Europa heimisch und bevorzugt sonnige, trockene Standorte. Mit ihrer aufrechten, horstbildenden Wuchsform erreicht sie eine Höhe von etwa 30 Zentimetern und fügt sich ideal in naturnahe Gärten ein.

Wuchs und Erscheinungsbild der Lychnis viscaria ssp. atropurpurea

Die Rotblühende Pech-Nelke wächst horstig und bildet dichte Polster aus schmalen, linealen Blättern. Die aufrechten Stängel sind im oberen Bereich mit einem klebrigen Sekret überzogen, das der Pflanze ihren Namen gibt. Diese Klebrigkeit schützt sie vor kriechenden Insekten, die an den Stängeln hängen bleiben – eine clevere Strategie gegen Schädlinge. Zwischen Mai und Juni schieben sich die kräftigen Blütenstände empor, die aus zahlreichen einfachen Einzelblüten bestehen. Die Blütenfarbe ist ein sattes Dunkelpurpur, das in der Sonne fast schwarz wirken kann. Die Gesamtwirkung ist luftig und dennoch farbintensiv – ein echter Blickfang in jedem Beet.

Die besondere Klebkraft der Pech-Nelke

Ein markantes Merkmal der Pech-Nelken ist der klebrige Film, der die Stängel unterhalb der Blütenstände bedeckt. Dieser pechartige Überzug hat eine zweifache Funktion: Erstens verhindert er, dass Ameisen und andere Kriechinsekten an die Blüten gelangen und Nektar stehlen, ohne zu bestäuben. Zweitens schützt er vor Pflanzenfressern, die den unangenehmen, klebrigen Kontakt meiden. Diese Anpassung ist ein Paradebeispiel für die genialen Überlebensstrategien der Natur. Bei der Unterart atropurpurea ist die Klebrigkeit besonders ausgeprägt und trägt zur besonderen Ästhetik bei.

Herkunft und Verbreitung von Lychnis viscaria ssp. atropurpurea

Die Heimat der Rotblühenden Pech-Nelke liegt in Europa, wo sie auf mageren, trockenen Wiesen, an sonnigen Hängen und in lichten Wäldern vorkommt. Sie ist eine Charakterart der Heiden und Magerrasen und an kalkarme, gut durchlässige Böden angepasst. Die Art ist von Skandinavien bis Südeuropa verbreitet, die Unterart atropurpurea wird jedoch häufiger in Kulturen angeboten. In Deutschland ist die Gemeine Pech-Nelke regional gefährdet, da ihre Lebensräume durch die Intensivierung der Landwirtschaft schwinden. Im Garten können Sie mit dieser Pflanze einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

Standort und Boden

Damit sich die Rotblühende Pech-Nelke optimal entwickelt, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Pflanze liebt die Sonne und verträgt Trockenheit hervorragend. Ein durchlässiger, möglichst magerer Boden ist die beste Voraussetzung für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte. Die Pflanze wird den Lebensbereichen Freifläche an sonniger Stelle auf trockenem Boden, Heide an sonniger Stelle auf trockenem Boden und Matten an sonniger Stelle auf trockenem Boden zugeordnet. Achten Sie daher bei der Standortwahl auf diese Präferenzen.

Optimale Lichtbedingungen für die Rotblühende Pech-Nelke

Die Rotblühende Pech-Nelke ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter. An einem vollsonnigen Standort entfaltet sie ihre intensivste Blütenfarbe und bleibt kompakt im Wuchs. Im Halbschatten werden die Stängel länger und die Blüten weniger zahlreich. Daher sollten Sie ihr einen Platz gönnen, der täglich mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung erhält. Südseiten von Beeten, Steingärten oder Freiflächen sind ideal. Die Staude ist Hitze und Trockenheit gegenüber sehr tolerant und gedeiht auch an geschützten, warmen Stellen prächtig.

Bodenansprüche und Durchlässigkeit

Der ideale Boden für Lychnis viscaria ssp. atropurpurea ist trocken bis frisch, gut durchlässig und kalkarm. Stauden Stade nennt explizit einen gut durchlässigen, kalkarmen Boden als Voraussetzung. Schwere, staunasse Böden verträgt die Pech-Nelke nicht – hier faulen die Wurzeln schnell. Für eine gute Drainage können Sie Sand oder feinen Kies in die Erde einarbeiten. Auf mageren, steinigen Substraten fühlt sie sich besonders wohl. Ein pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 ist optimal. Vermeiden Sie frische Kompostgaben, da dies zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten führt.

Winterhärte und Standorthinweise

Trotz ihrer südlichen Ausstrahlung ist die Rotblühende Pech-Nelke gut winterhart und wird der Winterhärtezone Z4 zugeordnet. Das bedeutet, sie übersteht Temperaturen bis zu -34 °C ohne Schutz. In rauen Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig jedoch nicht schaden, um Frost-Tau-Wechsel zu mildern. Wichtig ist vor allem, dass der Boden auch im Winter durchlässig bleibt, denn Staunässe ist die größte Gefahr. Ein windgeschützter Platz im Steingarten oder an einer Mauer ist vorteilhaft. In kalten Wintern kann die Pflanze oberirdisch zurückfrieren, treibt aber zuverlässig aus den Wurzeln wieder aus.

Blüte und Blattwerk der Rotblühenden Pech-Nelke

Die Schönheit der Rotblühenden Pech-Nelke zeigt sich besonders während der Blütezeit. Die dunkel purpurroten Blütenstände erheben sich über dem filigranen Laub und setzen leuchtende Akzente. Die Kombination aus den intensiven Blütenfarben und den schmalen, grünen Blättern macht diese Staude zu einem wertvollen Element in naturalistischen Pflanzungen.

Die dunkel purpurroten Blütenstände von Lychnis viscaria ssp. atropurpurea

Die rispenartigen Blütenstände setzen sich aus zahlreichen einfachen Einzelblüten zusammen, die einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern erreichen. Jede Blüte besitzt fünf tief eingeschnittene Kronblätter, die in einem satten Purpurrot bis Violett leuchten. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, sodass die Pflanze über mehrere Wochen hinweg Blüten zeigt. Ein angenehmer, dezenter Duft wird von den Blüten verströmt, der Schmetterlinge und Wildbienen anlockt. Die Farbintensität wird durch das dunkle Laub noch gesteigert – ein echter Hingucker.

Das lineale Laub und seine Eigenschaften

Das sommergrüne Laub der Rotblühenden Pech-Nelke besteht aus schmalen, linearen Blättern, die in grundständigen Rosetten angeordnet sind. Die Blätter sind tiefgrün, leicht glänzend und haben eine glatte Textur. Sie bleiben während der gesamten Vegetationsperiode attraktiv und bilden einen schönen Kontrast zu den dunklen Blüten. Nach der Blüte verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern bleibt bis zum Herbst grün, bevor es oberirdisch abfriert. Die Pflanze ist sommergrün, das heißt, sie zieht im Winter ein und treibt im Frühjahr neu aus.

Blühzeit und Blühdauer

Die Blütezeit der Rotblühenden Pech-Nelke erstreckt sich von Mai bis Juni. In dieser Zeit erscheinen die ersten Blütenstände, die sich allmählich öffnen. Bei günstigen Bedingungen kann die Blüte bis in den Juli hinein andauern. Ein Rückschnitt verblühter Stängel kann eine zweite, wenn auch schwächere Blüte im Spätsommer fördern. Die Pflanze ist ein wichtiger Nektarspender für Insekten in der frühen Sommerzeit, wenn viele andere Stauden noch nicht blühen. Genießen Sie das Farbenspiel, das die Rotblühende Pech-Nelke in den Garten zaubert.

Verwendung im Garten

Die Rotblühende Pech-Nelke ist eine vielseitige Pflanze, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Ihre Vorliebe für trockene, sonnige Standorte macht sie zur idealen Wahl für Freiflächen, Heiden und Matten. Sie fügt sich harmonisch in naturnahe Gestaltungskonzepte ein und ist pflegeleicht. Hier sind drei konkrete Verwendungsmöglichkeiten.

Freifläche und Heidegarten mit der Rotblühenden Pech-Nelke

In sonnigen Freiflächen kommt die Pech-Nelke besonders gut zur Geltung. Sie kann in Gruppen von 9 bis 11 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden und bildet dann farbige Teppiche. In Heidegärten harmoniert sie mit Gräsern wie Besenheide (Calluna vulgaris) und anderen Magerkeitszeigern. Die dunklen Blüten setzen Akzente in der oft gelb-grünen Heidelandschaft. Der Boden sollte mager und durchlässig sein; reichern Sie ihn bei Bedarf mit Sand an. Die Pech-Nelke vermehrt sich zuverlässig durch Selbstaussaat und sorgt so für einen natürlichen Bestand.

Matten- und Steingartenbepflanzung

In Steingärten und Trockenmauern ist die Rotblühende Pech-Nelke ein willkommener Gast. Ihre horstige Wuchsform und die kompakte Größe passen perfekt zwischen Felsen und Steine. Sie gedeiht in Spalten und Ritzen, wo andere Pflanzen kaum Fuß fassen. Auch in Kiesbeeten oder auf Schotterflächen macht sie eine gute Figur. Die Klebrigkeit der Stängel ist hier besonders nützlich, da sie Schnecken abhält, die in feuchten Steingärten sonst Schaden anrichten. Kombinieren Sie die Pech-Nelke mit niedrigen Polsterstauden wie Thymian oder Sedum.

Naturgarten und Wildblumenwiese

In naturnahen Gärten ist die Rotblühende Pech-Nelke eine Bereicherung. Sie lockt Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten an und wird von Raupen einiger Nachtfalterarten als Futterpflanze genutzt. In einer Wildblumenwiese sollte sie nicht zu dicht gesät werden, da sie etwas Raum für Selbstaussaat benötigt. Lassen Sie nach der Blüte einige Samenstände stehen, dann wird sich die Pflanze über Jahre hinweg stetig verjüngen. Sie ist ideal für ungedüngte, magere Wiesen und trägt zur Artenvielfalt bei.

Pflanzpartner für Lychnis viscaria ssp. atropurpurea

Die Rotblühende Pech-Nelke lässt sich hervorragend mit anderen trockenheitsliebenden Stauden kombinieren. Die folgenden Pflanzpartner stammen aus ähnlichen Lebensräumen und ergänzen sich sowohl optisch als auch in ihren Standortansprüchen.

Astlose Graslilie (Anthericum liliago)

Die Astlose Graslilie (Anthericum liliago) ist ein klassischer Pflanzpartner für die Pech-Nelke. Sie bildet weiße, sternförmige Blüten, die einen schönen Kontrast zu den dunklen Purpurtönen setzen. Beide Pflanzen mögen sonnige, trockene Standorte mit durchlässigem Boden. Die Graslilie blüht im Mai und Juni, gleichzeitig mit der Pech-Nelke, sodass ein harmonisches Blütenbild entsteht. Ihre Wuchshöhe von etwa 40 bis 60 Zentimetern überragt die Pech-Nelke leicht und lockert das Arrangement auf. Pflanzen Sie sie in kleinen Gruppen gemeinsam.

Zwerg-Alant (Inula ensifolia)

Der Zwerg-Alant (Inula ensifolia) bringt mit seinen leuchtend gelben, gänseblümchenähnlichen Blüten eine weitere Farbe ins Spiel. Er erreicht eine Höhe von 30 bis 50 Zentimetern und blüht von Juni bis Juli. Somit überschneidet sich die Blütezeit mit der der Pech-Nelke. Der Zwerg-Alant bevorzugt ebenfalls sonnige, durchlässige Böden und ist gut winterhart. Die gelben Blüten harmonieren perfekt mit dem Purpurrot der Nelke und erzeugen einen warmen, kontrastreichen Look – ideal für bunte Beete.

Österreichischer Lein (Linum austriacum)

Der Österreichische Lein (Linum austriacum) ist mit seinen himmelblauen, fünfzähligen Blüten ein wunderbarer Partner für die Pech-Nelke. Er blüht ebenfalls im Mai und Juni und hat ähnliche Ansprüche an Standort und Boden. Der Lein wird etwa 30 bis 50 Zentimeter hoch und hat einen aufrechten, verzweigten Wuchs. Die Kombination aus Blau und Purpur ist besonders eindrucksvoll und verleiht dem Beet eine mediterrane Note. Zudem sind beide Pflanzen gute Bienenweiden. Lassen Sie nach der Blüte die Samenstände stehen, denn beide Arten versamen gerne.

Pflege und Überwinterung

Die Rotblühende Pech-Nelke ist eine pflegeleichte Staude, die wenig Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch gibt es einige Handgriffe, die ihre Gesundheit und Blühfreudigkeit fördern. Die Pflegemaßnahmen orientieren sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Pflanze: Trockenheit, Magerkeit und Sonne.

Pflege der Rotblühenden Pech-Nelke während der Saison

Während der Wachstumsperiode ist kaum Gießen nötig, da die Pflanze an Trockenheit angepasst ist. Nur bei extrem langer Trockenheit können Sie gelegentlich wässern, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Düngen ist nicht erforderlich – im Gegenteil: Zu viele Nährstoffe fördern üppiges Blattwachstum und mindern die Blütenbildung. Entfernen Sie regelmäßig Verblühtes, um eine zweite Blüte anzuregen und die Selbstaussaat zu kontrollieren, wenn Sie dies wünschen. Achten Sie auf Blattläuse, die gelegentlich auftreten können; ein kräftiger Wasserstrahl vertreibt sie meist.

Vermehrung durch Selbstaussaat

Die Rotblühende Pech-Nelke neigt von Natur aus zur Selbstaussaat. Bei Stauden Stade wird angegeben, dass die Pflanze oft Selbstaussaat zeigt und zur Arterhaltung einige Samenstände stehen gelassen werden sollten. Die Samen keimen willig an offenen, sonnigen Stellen. Wenn Sie die Ausbreitung fördern möchten, lassen Sie nach der Blüte einen Teil der Samenstände stehen. Die Keimlinge können im Frühjahr vorsichtig ausgegraben und umgesetzt werden. Diese natürliche Vermehrung sichert den Bestand und bringt Abwechslung. Möchten Sie die Selbstaussaat unterdrücken, schneiden Sie die Samenstände vor der Reife ab.

Rückschnitt und Winterschutz

Im Herbst, nach dem ersten Frost, können Sie die abgestorbenen Pflanzenteile bodennah zurückschneiden. Dadurch beugen Sie Pilzkrankheiten vor und ermöglichen einen sauberen Neuaustrieb im Frühjahr. Ein Winterschutz ist in Zone Z4 nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze ausreichend frosthart ist. In sehr rauen Lagen kann eine dünne Schicht Reisig oder Laub als Schutz vor Frost-Tau-Wechsel dienen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Abdeckung nicht zu dick ist, um Fäulnis zu vermeiden. Im Frühjahr treibt die Pech-Nelke zuverlässig aus den Horsten wieder aus.

Wissenswertes über die Rotblühende Pech-Nelke

Die Rotblühende Pech-Nelke hat nicht nur gärtnerische, sondern auch kulturelle und botanische Bedeutung. Ihr Name und ihre Geschichte sind eng mit der menschlichen Nutzung und der Sprachgeschichte verbunden. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt dieser Pflanze.

Namensgebung und botanische Besonderheiten

Der Gattungsname Lychnis leitet sich vom griechischen Wort für „Lampe“ ab. Gaißmayer erläutert, dass dieser Name darauf verweist, dass die filzigen Blätter einiger Arten zur Herstellung von Dochten verwendet wurden. Das Art-Epitheton viscaria stammt von lateinisch „viscum“ (Vogelkleber) und bezieht sich auf die klebrigen Stängel. Als botanisches Synonym ist Silene viscaria gebräuchlich. Die Unterart atropurpurea bedeutet „dunkelpurpur“ und beschreibt die Blütenfarbe. Die Pflanze ist also nicht nur schön, sondern trägt auch eine spannende etymologische Geschichte in sich. Ein weiteres Kuriosum: Die klebrigen Stängel wurden früher von Kindern zum Fangen von Insekten genutzt – daher der Name „Pech-Nelke“.

Name Deutsch: Rotblühende Pechnelke.
Name Botanisch: Lychnis viscaria ssp. atropurpurea.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, oft Selbstaussaat, bis zu 30 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 30 cm.
Blatt: Sommergrün, tiefgrüne Blattfarbe, lineal.
Blüte: Einfache, dunkel purpurrote Blütenstände, rispenartig, ründlich.
Blütezeit: Mai - Juni.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken, gut durchlässig, kalkarm.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 9 bis 11.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Rotblühenden Pech-Nelke

Die Rotblühende Pech-Nelke, botanisch Lychnis viscaria ssp. atropurpurea,....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 30 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Dunkel purpurrot

Blütezeit
Mai - Juni

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Informationen zur Prüfung von Bewertungen
16.12.2025

Rot, frech, angekommen wie gemalt

Diese Nelke weiß, wie man Eindruck macht. Satte Farbe, gesunder Wuchs und eine Anlieferung, die besser nicht hätte sein können. Einpflanzen, anschauen, freuen – mehr braucht es nicht.

28.11.2025

Top Beratung zur Rotblühenden Pech-Nelke

Die Rotblühende Pech-Nelke / Lychnis viscaria ssp. atropurpurea wurde sehr gut beraten. Das Team gab klare, praktische Tipps zu Standort und Pflege, lieferte zügig und sicher. Die Pflanze ist kräftig und blüht intensiv. Ich bin rundum zufrieden mit Beratung und Service und werde gern wieder hier einkaufen.

18.06.2025

erst etwas schwierig

die Anlieferung per GLS erfolgte etwas erschwert, das Paket war lange unterwegs, dazu schon recht warme Temperatur, die Stauden kamen an, aber naja... Sie haben direkt reagiert und mir direkt neue zugesendet, ohne grosse Diskussion, dass erlebt man selten heute.

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Pflanz- und Pflegetipps Lychnis viscaria ssp. atropurpurea / Rotblühende Pechnelke

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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