window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Spanischer Salbei

Salvia lavandulifolia

Salvia lavandulifolia (Spanischer Salbei) mit violetten Blüten an aufrechtem Blütenstand in Nahaufnahme
Sommergrün
Violett
Sonnig
Juli - August
bis zu 30 cm
ab 4,25 €
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, eiförmig
Blüte: Einfache, violette Blütenstände, ährig, lippenartig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 30 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, eiförmig
Blüte: Einfache, violette Blütenstände, ährig, lippenartig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Der Spanische Salbei, botanisch Salvia lavandulifolia, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrem mediterranen Charme und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit begeistert. Als horstbildender, buschiger Halbstrauch erreicht er eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern und präsentiert sich mit graugrünen, eiförmigen Blättern sowie einfachen, violetten Blütenständen, die von Juli bis August für Farbe im Garten sorgen. Seine Herkunft aus Spanien und Frankreich prägt seine Vorlieben für sonnige, trockene und gut durchlässige Böden, was ihn zu einer idealen Pflanze für steinige Gärten, Kräuterbeete und Pflanzgefäße macht.

Spanischer Salbei: Ein Portrait der mediterranen Schönheit

In diesem Portrait tauchen wir tiefer in die Welt des Spanischen Salbeis ein und beleuchten seine charakteristischen Merkmale, die ihn zu einer so beliebten Gartenpflanze machen. Von seiner natürlichen Verbreitung bis hin zu seinem spezifischen Wuchsverhalten erfahren Sie alles, was für eine erfolgreiche Kultivierung wichtig ist.

Herkunft und Wuchsform

Der Spanische Salbei, Salvia lavandulifolia, stammt, wie sein Name bereits vermuten lässt, aus den sonnenverwöhnten Regionen Spaniens und Frankreichs. Dort gedeiht er in freier Natur auf kargen, felsigen Hängen und in lichten Wäldern, wo er sich an trockene, warme Bedingungen angepasst hat. Diese Herkunft erklärt seine ausgeprägte Toleranz gegenüber Trockenheit und seine Vorliebe für vollsonnige Lagen. Als Staude bildet er kompakte, horstartige Polster, die sich über die Jahre langsam ausbreiten. Sein Wuchs ist buschig und dicht, was ihm ein sehr gepflegtes und strukturiertes Erscheinungsbild verleiht. Die Pflanze zählt zu den Halbsträuchern, da ihre unteren Teile verholzen, während die jungen Triebe krautig und flexibel bleiben. Diese Wuchsform macht ihn besonders langlebig und widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer maximalen Wuchshöhe von etwa 30 Zentimetern bleibt der Spanische Salbei eher niedrig und eignet sich somit hervorragend für die Bepflanzung von Beetvordergründen, Kräuterspiralen oder als Einfassungspflanze. Sein Habitus ist ausgesprochen horstbildend, das bedeutet, er wächst in dichten, kompakten Büscheln, die sich nicht invasiv ausbreiten, sondern ihre Form behalten. Dieser horstige Wuchs sorgt für eine gute Bodenbedeckung und unterdrückt unerwünschtes Unkraut in seiner unmittelbaren Umgebung. Pro Quadratmeter können etwa 6 bis 9 Pflanzen gesetzt werden, um einen geschlossenen, üppigen Teppich zu bilden. Die buschige Struktur mit ihren zahlreichen aufrechten Trieben verleiht der Pflanze Volumen und Präsenz, auch außerhalb der Blütezeit. Durch diesen Wuchs ist Salvia lavandulifolia nicht nur eine optische Bereicherung, sondern auch eine praktische Wahl für pflegeleichte Gartengestaltungen.

Nachdem wir den Spanischen Salbei in seinem Wesen kennengelernt haben, wenden wir uns nun den Standortbedingungen zu, die für sein Gedeihen unerlässlich sind.

Der ideale Standort für gesundes Wachstum

Die richtige Wahl des Standorts ist entscheidend für die Vitalität und Blühfreude des Spanischen Salbeis. Hier erfahren Sie, welche Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten dieser mediterrane Halbstrauch bevorzugt, um optimal zu gedeihen.

Licht und Exposition

Der Spanische Salbei ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und benötigt einen vollsonnigen Standort, um sein volles Potenzial zu entfalten. Mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag sind ideal, um ein kräftiges Wachstum und eine reiche Blütenbildung zu gewährleisten. Halbschatten wird toleriert, führt jedoch oft zu weniger kompakten Wuchsformen, spärlicherer Blüte und einer erhöhten Anfälligkeit für Pilzkrankheiten, da die Blätter nach Regenfällen langsamer abtrocknen. Eine südliche oder westliche Exposition ist perfekt, um die Wärme des Tages optimal zu nutzen. In kühleren Regionen kann ein geschützter Platz vor einer warmen Hauswand zusätzlichen Winterschutz bieten und die Vegetationsperiode verlängern. Die Sonne intensiviert zudem die graugrüne Färbung der Blätter und verstärkt das aromatische Duftöl, das für die Verwendung als Küchenkraut so geschätzt wird.

Bodenansprüche von Salvia lavandulifolia

Salvia lavandulifolia stellt spezifische Ansprüche an den Boden, die seiner mediterranen Herkunft entsprechen. Der Boden sollte in erster Linie trocken, gut durchlässig und neutral im pH-Wert sein. Schwere, lehmige oder staunasse Böden sind absolut ungeeignet, da sie zu Wurzelfäule führen würden. Ideal sind sandige oder kiesige Substrate, die Wasser schnell abführen und gleichzeitig locker und luftig bleiben. Die Art bevorzugt warme, durchlässige, trockene und kalkhaltige Standorte, weshalb die Beimischung von Sand, Kies oder feinem Splitt bei der Pflanzung in normalen Gartenböden empfohlen wird. Ein neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 fördert die Nährstoffaufnahme. Die Durchlässigkeit ist so wichtig, weil die Pflanze in ihrer Heimat an steinige, schnell abtrocknende Untergründe angepasst ist. Eine gute Drainage kann durch eine etwa fünf Zentimeter hohe Schicht aus Kies oder Blähton im Pflanzloch erreicht werden.

Mit dem perfekten Standort im Blick widmen wir uns nun der ästhetischen Seite des Spanischen Salbeis: seiner bezaubernden Blüte und dem dekorativen Laub.

Blütenpracht und Laubwerk des Spanischen Salbeis

Die Attraktivität des Spanischen Salbeis liegt nicht nur in seiner Nutzbarkeit, sondern vor allem in seinem harmonischen Zusammenspiel von Blüten und Blättern. Dieser Abschnitt beleuchtet die Details seiner violetten Blüten und des charakteristischen graugrünen Laubs.

Die Blüten von Juli bis August

Die Blütezeit des Spanischen Salbeis erstreckt sich typischerweise von Juli bis August, wobei in milden Jahren oder an besonders warmen Standorten auch eine frühere oder leicht verlängerte Blüte möglich ist. Die Blüten erscheinen in einfachen, ährigen Blütenständen, die sich an den Enden der aufrechten Triebe erheben. Jede Einzelblüte ist lippenartig geformt, ein typisches Merkmal der Lippenblütler, zu denen Salvia lavandulifolia gehört. Die Farbe der Blüten ist ein zartes bis intensives Violett, das je nach Lichtverhältnissen variieren kann. Diese violetten Ähren ziehen nicht nur das menschliche Auge an, sondern sind auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge. Die Blüten duften leicht aromatisch, wenn auch weniger intensiv als die Blätter. Durch regelmäßiges Ausputzen verblühter Stängel kann die Blühdauer oft etwas verlängert werden, da die Pflanze dann Energie in die Bildung neuer Knospen steckt.

Das graugrüne Blattwerk

Das Laub des Spanischen Salbeis ist sommergrün und behält seine Farbe bis in den Herbst hinein, bevor es bei stärkerem Frost abfällt. Die Blattfarbe ist ein markantes Graugrün, das durch feine Härchen auf der Blattoberfläche entsteht, die das Sonnenlicht reflektieren und die Pflanze vor übermäßiger Verdunstung schützen. Die Blattform ist eiförmig bis schmal-lanzettlich, mit einem leicht gewellten Rand und einer ledrigen Textur. Dieses graugrüne Blattwerk bildet einen wunderbaren Kontrast zu den violetten Blüten und sorgt auch außerhalb der Blütezeit für strukturelle Eleganz im Beet. Die Blätter verströmen bei Berührung oder nach einem Regenschauer einen intensiven, würzigen Duft, der an eine Mischung aus klassischem Salbei und Lavendel erinnert. Diese Duftnote macht die Pflanze zu einem sinnlichen Erlebnis im Garten. Im Herbst zeigt sich keine nennenswerte Herbstfärbung, die Blätter welken meist direkt, was jedoch den Charme der Pflanze nicht schmälert.

Nach der Betrachtung von Blüte und Laub stellt sich die Frage, wie sich der Spanische Salbei am besten in die Gartengestaltung integrieren lässt. Die folgenden Verwendungsmöglichkeiten bieten vielfältige Inspiration.

Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten im Garten

Der Spanische Salbei ist aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und seines dekorativen Erscheinungsbildes ein echter Allrounder im Garten. Hier werden drei konkrete Einsatzbereiche vorgestellt, die seine Stärken optimal zur Geltung bringen.

Im mediterranen Beet und der Kräuterspirale

Die Art eignet sich sehr gut für mediterrane Beete, wo sie gemeinsam mit anderen sonnenliebenden und trockenheitsverträglichen Pflanzen ein harmonisches Ensemble bildet. In solchen Beeten kann der Spanische Salbei als strukturgebendes Element dienen, das mit seinem graugrünen Laub für Ruhe und Kontrast sorgt. In einer Kräuterspirale findet er seinen idealen Platz in den mittleren oder oberen Zonen, die besonders sonnig und durchlässig sind. Hier profitiert er von der natürlichen Drainage und der erhöhten Wärme, die die Steine speichern. Seine kompakte, horstige Wuchsform macht ihn zudem zu einer perfekten Einfassungspflanze für Kräuterbeete oder Wegränder. Durch die Pflanzung in Gruppen zu je 6 bis 9 Exemplaren pro Quadratmeter entsteht ein dichter, pflegeleichter Teppich, der Unkraut unterdrückt und ganzjährig attraktiv ist. Diese Verwendung unterstreicht seinen Charakter als typische Mittelmeerpflanze.

Als Künstler in Pflanzgefäßen

Für die Kultur in Pflanzgefäßen ist der Spanische Salbei hervorragend geeignet, auch für Pflanzgefäße ab 5 Liter Erdvolumen. In Töpfen, Kübeln oder Balkonkästen bringt er mediterranes Flair auf Terrasse, Balkon oder in den Innenhof. Wichtig ist ein Gefäß mit ausreichend großen Abflusslöchern und einer Drainageschicht aus Blähton oder Kies, um Staunässe zu vermeiden. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Blumenerde und Sand oder spezielle Kräutererde, die durchlässig und nährstoffarm ist. Die Topfkultur erlaubt es, die Pflanze bei extremen Wetterlagen wie anhaltendem Regen oder starkem Frost kurzfristig zu schützen. Zudem kann sie so flexibel platziert werden, um sonnige Ecken optimal zu nutzen. Im Gefäß behält Salvia lavandulifolia seinen kompakten Wuchs bei und bildet mit der Zeit ansehnliche, halbkugelige Polster. Regelmäßiges Gießen ist hier etwas wichtiger als im Freiland, sollte aber immer erst erfolgen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.

Spanischer Salbei als Bienenweide

Eine weitere wertvolle Verwendung des Spanischen Salbeis ist seine Funktion als Bienenweide. Seine violetten, lippenförmigen Blüten produzieren reichlich Nektar und Pollen, die vor allem von Bienen, aber auch von Hummeln und Schmetterlingen gerne angenommen werden. Durch die Blütezeit im Hochsommer, wenn viele andere Frühblüher bereits verblüht sind, bietet er Insekten eine wichtige Nahrungsquelle in einer oft blütenärmeren Phase. Die Pflanze sollte in naturnahen Gärten, Bauerngärten oder Staudenbeeten mit ökologischem Schwerpunkt nicht fehlen. Um die Attraktivität für Insekten zu maximieren, ist ein sonniger Standort entscheidend, da hier die Nektarproduktion am höchsten ist. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel wird die ökologische Wertigkeit zusätzlich gesteigert. So trägt der Spanische Salbei nicht nur zur ästhetischen Gestaltung, sondern auch zur Biodiversität im Garten bei.

Um den Spanischen Salbei optimal in Szene zu setzen, sind passende Pflanzpartner unerlässlich. Die folgenden Vorschläge zeigen, welche Pflanzen harmonisch mit ihm kombiniert werden können.

Pflanzpartner für Salvia lavandulifolia

Die richtige Begleitung kann die Wirkung des Spanischen Salbeis im Beet vervielfachen. Hier werden bewährte Pflanzpartner vorgestellt, die ähnliche Standortansprüche teilen und ästhetisch ansprechende Kombinationen ermöglichen.

Klassische mediterrane Begleiter

Als geeignete Pflanzpartner werden Thymiane (Thymus), Lavendel (Lavandula) und Bohnenkraut (Satureja) genannt. Diese Pflanzen stammen ebenfalls aus mediterranen Regionen und haben daher ähnliche Ansprüche an Sonne, Trockenheit und durchlässige Böden. Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) mit seinen blauen oder violetten Blütenähren bildet einen wunderbaren Farbklang mit dem violetten Spanischen Salbei, während sein silbriges Laub einen schönen Kontrast zum graugrünen Salbeiblatt setzt. Thymiane wie der Sand-Thymian (Thymus serpyllum) oder der Zitronen-Thymian (Thymus citriodorus) ergänzen mit ihrem niedrigen, teppichbildenden Wuchs und ihren zarten Blüten in Rosa oder Weiß. Das Berg-Bohnenkraut (Satureja montana) bringt mit seinen weißen oder lilafarbenen Blüten und seinem würzigen Duft eine weitere aromatische Note ins Beet. Diese Kombinationen schaffen nicht nur optisch ansprechende Bilder, sondern auch duftende, insektenfreundliche Pflanzgemeinschaften.

Konkrete Kombinationsvorschläge

Für besonders gelungene Pflanzungen können konkrete Sorten und Arten kombiniert werden. In einer konkreten Pflanzpartner-Zusammenstellung wird Spanischer Salbei mit Zwerg-Berg-Bohnenkraut (Satureja montana ssp. illyrica) und Orangen-Thymian (Thymus vulgaris ssp. fragrantissimus) kombiniert. Das Zwerg-Berg-Bohnenkraut bildet niedrige Polster mit lilafarbenen Blüten, während der Orangen-Thymian mit seinem orangen Duft und seinen hellvioletten Blüten eine sinnliche Bereicherung darstellt. Eine weitere konkrete Kombination nennt Zwerg-Ysop, Felsen-Ysop (Hyssopus officinalis ssp. aristatus) und Grauen Polster-Thymian (Thymus praecox var. pseudolanuginosus) als Pflanzpartner. Der Zwerg-Ysop oder Felsen-Ysop bringt intensive blaue Blütenkerzen, die einen starken Kontrast zu den violetten Salbeiblüten setzen, und der Graue Polster-Thymian mit seinem silbrigen, filzigen Laub und seinen rosa Blüten rundet das Ensemble texturreich ab. Diese Kombinationen sind nicht nur ästhetisch, sondern auch pflegeleicht, da alle Partner dieselben trockenen, sonnigen Bedingungen bevorzugen.

Damit der Spanische Salbei und seine Begleiter lange gesund bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten. Die folgenden Tipps helfen dabei.

Pflegeleicht und robust

Der Spanische Salbei gilt als äußerst pflegeleicht, wenn seine grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind. In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Pflegeschritte von der Bewässerung bis zur Überwinterung detailliert erläutert.

Gießen und Düngen

Beim Gießen ist weniger mehr: Der Spanische Salbei verträgt Trockenheit deutlich besser als Staunässe. Im Freiland etablierte Pflanzen benötigen nur bei anhaltender Trockenheit zusätzliches Wasser, da ihre tiefreichenden Wurzeln Feuchtigkeit aus dem Untergrund ziehen können. Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte regelmäßig, aber mäßig gegossen werden, um die Anwurzelung zu fördern – immer erst, wenn die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist. In Pflanzgefäßen ist die Bewässerung etwas häufiger notwendig, jedoch ebenfalls nur bei ausgetrocknetem Substrat. Düngen ist bei dieser genügsamen Pflanze kaum erforderlich. Einmal im Frühjahr, zum Austriebsbeginn, kann eine kleine Gabe Kompost oder ein organischer Volldünger in geringer Konzentration verabreicht werden. Übermäßiges Düngen, insbesondere mit stickstoffbetonten Mitteln, führt zu weichem, mastigem Wachstum, das anfälliger für Krankheiten ist und die Aromaintensität der Blätter mindert. Die Pflanze gedeiht am besten in mageren, durchlässigen Böden.

Schnitt und Vermehrung von Salvia lavandulifolia

Ein regelmäßiger Schnitt hält Salvia lavandulifolia kompakt und blühfreudig. Im Frühjahr, etwa im März oder April, werden alle Triebe um etwa ein Drittel bis zur Hälfte zurückgeschnitten, um die Verholzung zu reduzieren und einen frischen Austrieb anzuregen. Nach der Blüte im August oder September kann ein leichter Rückschnitt der verblühten Stängel erfolgen, um die Pflanze zu einer eventuellen Nachblüte anzuregen und ihre Form zu erhalten. Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Stecklinge, die im Frühsommer von nicht blühenden, halbverholzten Trieben genommen werden. Diese werden in sandige Anzuchterde gesteckt und bei konstanter Feuchtigkeit und Wärme bewurzelt. Auch eine Teilung älterer Horste im Frühjahr ist möglich, jedoch aufgrund der verholzten Basis etwas schwieriger. Samen können im Frühjahr unter Glas ausgesät werden, wobei die Keimung unregelmäßig sein kann und sortenreine Nachkommen nicht garantiert sind. Die vegetative Vermehrung durch Stecklinge sichert die Eigenschaften der Mutterpflanze.

Überwinterung und Winterhärte

Spanischer Salbei gilt als robust und gut winterhart, wird jedoch der Klimazone Z6 zugeordnet, was Temperaturen bis etwa -23°C entspricht. In den meisten deutschen Regionen übersteht er den Winter problemlos, kann in strengen Wintern jedoch zurückfrieren und sollte in rauen Lagen vor Wintersonne geschützt werden. Besonders gefährlich ist die Kombination aus winterlicher Nässe und Kahlfrost, da die Wurzeln dann faulen können. In exponierten Lagen oder bei jungen Pflanzen empfiehlt sich ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub, der im Frühjahr rechtzeitig entfernt wird. In rauen Lagen ist die Pflanze etwas schutzbedürftig, weshalb ein Standort vor einer warmen Hauswand oder unter einem Dachvorsprung vorteilhaft sein kann. Im Kübel sollte das Gefäß frostfest sein oder isoliert werden, da die Wurzeln hier stärker der Kälte ausgesetzt sind. Ein geschützter, trockener Standort ist der beste Winterschutz für diese mediterrane Schönheit.

Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die kulturhistorischen und botanischen Besonderheiten, die den Spanischen Salbei so einzigartig machen.

Wissenswertes über den Spanischen Salbei

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus hat der Spanische Salbei eine interessante Geschichte und einige bemerkenswerte Eigenschaften. Dieser Abschnitt beleuchtet seine traditionelle Nutzung und besonderen Merkmale.

Historische Nutzung und Besonderheiten

Spanischer Salbei wird als mediterraner, stark aromatischer Halbstrauch seit alters her als Heil- und Küchenkraut verwendet. In der traditionellen Medizin fand er Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, Halsschmerzen und als antiseptisches Mittel, ähnlich wie sein bekannter Verwandter, der Echte Salbei (Salvia officinalis). In der Küche verleihen seine aromatischen Blätter Fleischgerichten, Saucen und mediterranen Speisen eine würzige Note. Eine Besonderheit der Art ist, dass sie kein Thujon enthält und bei größerem Verbrauch deshalb bekömmlicher sein soll als Salvia officinalis. Thujon ist ein ätherisches Öl, das in vielen Salbeiarten vorkommt und in hohen Dosen giftig wirken kann. Das Fehlen dieses Stoffes macht den Spanischen Salbei zu einer milderen Alternative für den regelmäßigen Genuss. Sein botanischer Name „lavandulifolia“ bedeutet „lavendelblättrig“ und verweist auf die Ähnlichkeit seiner Blätter mit denen des Lavendels. Diese historische und botanische Tiefe macht ihn zu einer Pflanze mit Charakter, die nicht nur den Garten, sondern auch die Hausapotheke und Küche bereichert.

Name Deutsch: Spanischer Salbei.
Name Botanisch: Salvia lavandulifolia.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 30 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 30 cm.
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, eiförmig.
Blüte: Einfache, violette Blütenstände, ährig, lippenartig.
Blütezeit: Juli - August.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Der Spanische Salbei, botanisch Salvia lavandulifolia, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrem mediterranen Charme und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit begeistert. Als horstbildender, buschiger Halbstrauch erreicht er eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern und präsentiert sich mit graugrünen, eiförmigen Blättern sowie einfachen, violetten Blütenständen, die von Juli bis August für Farbe im Garten sorgen. Seine Herkunft aus Spanien und Frankreich prägt seine Vorlieben für sonnige, trockene und gut durchlässige Böden, was ihn zu einer idealen Pflanze für steinige Gärten, Kräuterbeete und Pflanzgefäße macht.

Spanischer Salbei: Ein Portrait der mediterranen Schönheit

In diesem Portrait tauchen wir tiefer in die Welt des Spanischen Salbeis ein und beleuchten....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 30 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Violett

Blütezeit
Juli - August

Lieferbar
4,25 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
"Spanischer Salbei / Salvia lavandulifolia"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Ihre Bewertung:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Pflanz- und Pflegetipps Salvia lavandulifolia / Spanischer Salbei

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

Sie suchen eine Alternative?

In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Salvia lavandulifolia / Spanischer Salbei:

Zuletzt angesehen
Artikelfragen 0
Lesen Sie von weiteren Kunden gestellte Fragen zu diesem Artikel mehr

Frage Stellen

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Beantwortete Fragen zum Artikel Spanischer Salbei / Salvia lavandulifolia

Keine Fragen vorhanden