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Alpenedelweiß

Leontopodium alpinum

Leontopodium alpinum (Alpenedelweiß) P9 im Topf mit aufrechtem Wuchs und schmalen, graugrünen Blättern
Leontopodium alpinum (Alpenedelweiß) mit sternförmigen, weiß-filzigen Blüten und schmalen, graugrünen Blättern in Nahaufnahme.
Leontopodium alpinum / Alpenedelweiß, mehrere weiße sternförmige Blüten mit filzigen Hochblättern und gelbem Blütenzentrum
Leontopodium alpinum / Alpenedelweiß, Pflanze im Topf mit schmalen, lanzettlichen Blättern und Blütenknospe am Stiel
Leontopodium alpinum / Alpenedelweiß, zwei Topfpflanzen mit schmalen, silbrig-grünen Blättern im Kunststofftopf.
Sommergrün
Grauweiß
Sonnig
Juni - August
bis zu 20 cm
ab 2,95 €
Wuchs: Steingartenstaude, polster- bis mattenartig, halbkugelig, horstig, locker, bis 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, länglich-lanzettelich, fein behaart, ganzrandig, graugrün
Frucht: Samen mit Pappus
Blüte: Grauweiß, strahlenförmig, mittel, einfach, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Tiefgehend
Boden: Frische, durchlässige, lehmhaltige und kalkhaltige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften:
Das Leontopodium alpinum (Alpenedelweiß) macht seinen Namen alle Ehre. Es verkörpert die Alpenregion und dient als wichtiges und bedeutendes Symbol. Es ist z. B. das Abzeichen bei der Bundeswehr....
Die reinweiße Farbgebung der Blüten ist eine zierende Möglichkeit für den Garten. Pflanzen Sie es auf steinigen Lagen, auf Geröll oder Felsen oder in Trögen. Die sternförmigen Blüten der Staude erschienen in den Sommermonaten und geben dem Garten so ein alpines Flair. Die Steingartenstaude bevorzugt einen sonnigen Standort auf einem frischen, lehmhaltigen Boden. Besonders gut zur Geltung kommt das Alpenedelweiß in Gruppen mit 24 Exemplaren pro Quadratmeter. Die Steingartenstaude ist auch als Heilpflanze bekannt.
Wuchs: Steingartenstaude, polster- bis mattenartig, halbkugelig, horstig, locker, bis 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, länglich-lanzettelich, fein behaart, ganzrandig, graugrün
Frucht: Samen mit Pappus
Blüte: Grauweiß, strahlenförmig, mittel, einfach, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Tiefgehend
Boden: Frische, durchlässige, lehmhaltige und kalkhaltige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften: Das Leontopodium alpinum (Alpenedelweiß) macht seinen Namen alle Ehre. Es verkörpert die Alpenregion und dient als wichtiges und bedeutendes Symbol. Es ist z. B. das Abzeichen bei der Bundeswehr. Die reinweiße Farbgebung der Blüten ist eine zierende Möglichkeit für den Garten. Pflanzen Sie es auf steinigen Lagen, auf Geröll oder Felsen oder in Trögen. Die sternförmigen Blüten der Staude erschienen in den Sommermonaten und geben dem Garten so ein alpines Flair. Die Steingartenstaude bevorzugt einen sonnigen Standort auf einem frischen, lehmhaltigen Boden. Besonders gut zur Geltung kommt das Alpenedelweiß in Gruppen mit 24 Exemplaren pro Quadratmeter. Die Steingartenstaude ist auch als Heilpflanze bekannt.

Portrait des Alpenedelweißes

Das Alpenedelweiß, botanisch als Leontopodium alpinum bekannt, ist eine der bekanntesten und symbolträchtigsten Pflanzen der Alpenregion. Mit seinen strahlend weißen, sternförmigen Blüten hat es sich einen festen Platz in den Herzen von Gartenliebhabern erobert. Diese Steingartenstaude ist nicht nur ein Blickfang im Alpinum, sondern eignet sich auch hervorragend für die Kultivierung in Trögen und Kübeln. In diesem Portrait erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Wuchs und besondere Eigenschaften dieser faszinierenden Pflanze.

Herkunft und Bedeutung

Die Heimat des Alpenedelweißes sind die hochalpinen Lagen der Alpen, wo es auf kalkhaltigen, steinigen Böden in voller Sonne gedeiht. Der botanische Name Leontopodium leitet sich von den griechischen Wörtern leon für Löwe und podion für Füßchen ab – ein Hinweis auf die filzige Behaarung der Blätter, die an Löwentatzen erinnert. Die Pflanze ist ein Symbol für Reinheit, Unverwüstlichkeit und die unberührte Natur der Alpen. Bereits im 19. Jahrhundert wurde das Edelweiß unter Schutz gestellt, da der Tourismus zu einem starken Pflückdruck führte. Heute ist es nicht nur ein beliebtes Motiv auf Souvenirs, sondern auch als Abzeichen der Bundeswehr bekannt. Im Garten verkörpert es ein Stück alpine Wildnis und zieht bewundernde Blicke auf sich.

Wuchs und Erscheinungsbild

Das Alpenedelweiß wächst polster- bis mattenartig und bildet halbkugelige Horste, die eine Höhe von etwa 20 Zentimetern erreichen. Der Wuchs ist locker und horstig, was der Pflanze eine natürliche, ungezwungene Ausstrahlung verleiht. Die sommergrünen Blätter sind länglich-lanzettlich, ganzrandig und von einer feinen Behaarung bedeckt, die ihnen eine graugrüne Farbe verleiht. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor intensiver Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Das tiefgehende Wurzelsystem ermöglicht es der Staude, auch in felsigen Untergründen Halt zu finden und Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten zu erschließen. Aufgrund ihres kompakten Wuchses eignet sie sich besonders für Steingärten und andere kleinere Pflanzflächen.

Standort und Boden

Damit sich das Alpenedelweiß optimal entwickelt, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Es handelt sich um eine Pflanze, die an extreme alpine Lebensräume angepasst ist und daher spezifische Ansprüche an Licht und Boden stellt. Im Folgenden finden Sie genaue Empfehlungen, wie Sie diese Ansprüche im Garten erfüllen können.

Ansprüche von Leontopodium alpinum

Leontopodium alpinum bevorzugt einen sonnigen bis vollsonnigen Standort. Je mehr Sonnenlicht die Pflanze erhält, desto kompakter wächst sie und desto reicher fällt die Blüte aus. Die Art gilt als typische Zeigerpflanze für den Blaugrasrasen der Alpen und ist an trockene, durchlässige Bedingungen perfekt angepasst. Ideal ist ein Platz, der vor starkem Wind geschützt ist, da die Blütenstiele sonst leicht umknicken können. Im Steingarten oder auf einer Mauerkrone fühlt sich das Edelweiß besonders wohl. Achten Sie darauf, dass keine Staunässe entsteht, denn die Pflanze verträgt keine nassen Füße. Mit einem humusarmen, mageren Substrat liegen Sie genau richtig.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden sollte frisch, aber dennoch durchlässig sein und einen hohen Kalkanteil aufweisen. Lehmhaltige, kalkhaltige Untergründe sind ideal, da sie die Pflanze mit den benötigten Mineralien versorgen. Eine gute Drainage ist unerlässlich, um überschüssiges Wasser schnell abzuleiten. Mischen Sie bei schweren Böden Sand oder feinen Kies unter die Erde, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Eine Mulchschicht aus Kieselsteinen oder Splitt hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und Staunässe zu vermeiden. Der pH-Wert sollte im alkalischen Bereich liegen. Mit diesen Maßnahmen schaffen Sie die perfekte Grundlage für ein gesundes Wachstum.

Blüte und Blattwerk des Alpenedelweißes

Die Blüte des Alpenedelweißes ist zweifellos ihr markantestes Merkmal. In den Sommermonaten erstrahlen die Pflanzen in einem Meer aus strahlenförmigen, grauweißen Blüten, die an kleine Sterne erinnern. Doch auch das Laubwerk hat seinen ganz eigenen Reiz. In diesem Abschnitt beleuchten wir die beiden Hauptattraktionen dieser Steingartenstaude im Detail.

Die charakteristischen Sternblüten

Von Juni bis August öffnen sich die Blüten des Alpenedelweißes und verwandeln den Garten in eine alpine Oase. Die Blüten sind mittelgroß, einfach und von einer strahlenförmigen Gestalt. Ihre Farbe ist ein zartes Grauweiß, das im Sonnenlicht fast silbrig schimmert. Die reichen Blütenstände bestehen aus zahlreichen Einzelblüten, die von dicht behaarten Hochblättern umgeben sind. Diese Hochblätter sind es, die der Blüte ihr charakteristisches, sternartiges Aussehen verleihen. Die Blüten erscheinen in großer Zahl und setzen sich wirkungsvoll von dem graugrünen Laub ab. Nach der Blüte bilden sich Samen mit einem Pappus, der die Verbreitung durch den Wind ermöglicht. Die Blütezeit ist eine wahre Pracht und lockt Insekten wie Bienen und Schwebfliegen an, die sich an dem Nektar laben.

Das filzige Laub von Leontopodium alpinum

Die Blätter von Leontopodium alpinum sind sommergrün, länglich-lanzettlich und ganzrandig. Ihre Oberfläche ist von einem dichten, feinen Haarkleid bedeckt, das ihnen eine samtig-filzige Textur verleiht. Diese Behaarung ist nicht nur ein optischer Reiz, sondern erfüllt eine wichtige Schutzfunktion: Sie reflektiert das Sonnenlicht und reduziert die Wasserverdunstung, was für das Überleben in den trockenen, sonnigen Lagen der Alpen essenziell ist. Die graugrüne Farbe harmoniert perfekt mit dem Weiß der Blüten und sorgt für ein stimmiges Gesamtbild. Im Frühjahr treiben die Blätter frisch aus und bleiben bis zum Herbst erhalten, bevor sie im Winter einziehen. Der Name Leontopodium – Löwenfüßchen – bezieht sich auf die Form und Behaarung der Blätter, die an die Tatzen eines Löwen erinnern sollen. Dieses Laub ist also nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ein Gewinn für jeden Steingarten.

Verwendung im Garten

Das Alpenedelweiß ist ein vielseitiges Gestaltungselement für den Garten. Ob im Steingarten, im Kübel oder als Schnittblume – die Möglichkeiten sind vielfältig. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten vor, damit Sie das alpine Flair in vollen Zügen genießen können.

Gestaltungsideen für Steingarten und Alpinum

Im Steingarten oder Alpinum kommt das Alpenedelweiß besonders gut zur Geltung. Pflanzen Sie es in Gruppen von etwa 25 Exemplaren pro Quadratmeter, um einen dichten, polsterartigen Teppich zu erzeugen. Kombinieren Sie es mit anderen alpinen Pflanzen wie Enzian und Silberdistel, um ein naturnahes Bild zu schaffen. Auch in Trockenmauern oder auf Felsvorsprüngen macht sich die Staude hervorragend. Die weißen Blüten setzen schöne Akzente vor dunklem Gestein. Für einen besonders eindrucksvollen Effekt können Sie das Edelweiß flächig in einem Kiesbeet ansiedeln. Achten Sie darauf, dass der Standort vollsonnig ist und der Boden gut drainiert. Mit diesen Gestaltungsideen holen Sie sich ein Stück Alpen in Ihren Garten.

Schnitt- und Trockenblume

Die Blüten des Alpenedelweißes eignen sich hervorragend als Schnittblume für frische Sträuße. Schneiden Sie die Stiele am besten am frühen Morgen, wenn die Blüten voll erblüht sind. In der Vase halten sie sich mehrere Tage und verbreiten einen Hauch von Alpenromantik. Noch länger Freude haben Sie an den Blüten, wenn Sie sie trocknen. Zum Trocknen werden die Stiele kopfüber an einem luftigen, dunklen Ort aufgehängt. Die getrockneten Blüten behalten ihre Form und Farbe und eignen sich für Gestecke oder Kränze. So können Sie sich auch im Winter an der Schönheit des Edelweißes erfreuen. Beim Trocknen sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Blüten nicht zu sehr verblassen.

Kultivierung im Kübel

Das Alpenedelweiß lässt sich problemlos in Kübeln und Trögen kultivieren, was es ideal für Balkon und Terrasse macht. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit gutem Wasserabzug. Verwenden Sie eine durchlässige, kalkhaltige Kübelerde, die Sie mit Sand oder Kies anreichern. Einmal pro Woche mäßig gießen, Staunässe unbedingt vermeiden. In den kalten Monaten sollte der Kübel an einen geschützten Platz gestellt werden, da die Wurzeln sonst durchfrieren können. Die kompakte Größe der Pflanze macht sie zu einem pflegeleichten Begleiter für den Outdoorbereich. Mit einem Kübel Edelweiß holen Sie sich alpine Atmosphäre direkt vor die Haustür.

Pflanzpartner für Leontopodium alpinum

Um die Schönheit des Alpenedelweißes optimal zur Geltung zu bringen, sollten Sie passende Pflanzpartner wählen, die ähnliche Standortansprüche haben. In der alpinen Welt gibt es zahlreiche Pflanzen, die mit Leontopodium alpinum harmonieren und für abwechslungsreiche Farb- und Formkontraste sorgen. Hier stelle ich Ihnen die besten Begleiter vor.

Frühlings-Enzian (Gentiana acaulis hort.)

Der Frühlings-Enzian, botanisch Gentiana acaulis hort., ist ein idealer Partner für das Alpenedelweiß. Beide Pflanzen teilen die Vorliebe für sonnige, durchlässige und kalkhaltige Standorte. Der Enzian besticht durch seine leuchtend blauen, trompetenförmigen Blüten, die im zeitigen Frühjahr erscheinen. Wenn das Edelweiß dann im Sommer seine weißen Sterne öffnet, entsteht ein reizvoller Farbkontrast. Zudem sind beide Pflanzen kompakt im Wuchs und ergänzen sich hervorragend im Steingarten. Pflanzen Sie sie in kleinen Gruppen, sodass sie sich gegenseitig unterstreichen, aber nicht bedrängen.

Alpen-Akelei und Co.

Die Alpen-Akelei (Aquilegia alpina 'Kulturform') ist eine weitere empfehlenswerte Begleitpflanze. Sie blüht in Blau- und Violettönen und bringt mit ihren zarten Blüten eine luftige Leichtigkeit ins Beet. Die Stängel-Silberdistel (Carlina acaulis ssp. simplex) ist ein weiterer passender Partner. Ihre silbrig-weißen Blütenköpfe ähneln großen, stacheligen Sternen und harmonieren farblich perfekt mit dem Edelweiß. Gemeinsam schaffen sie eine authentische alpine Pflanzenvergesellschaftung. Achten Sie darauf, dass alle Partner die gleichen Standortansprüche haben, insbesondere Trockenheit und Kalkliebe. So entsteht ein pflegeleichter, naturnaher Steingarten, der das ganze Jahr über interessante Aspekte bietet.

Pflege und Überwinterung

Das Alpenedelweiß ist eine robuste, pflegeleichte Staude, die mit minimalem Aufwand auskommt. Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten, damit die Pflanze gesund bleibt und jedes Jahr aufs Neue üppig blüht. In diesem Abschnitt erfahren Sie alles Wichtige zur Wässerung, Düngung, zum Schnitt und zur Überwinterung.

Wässerung und Düngung

Das Alpenedelweiß ist an trockene alpine Standorte angepasst und benötigt daher nur mäßige Wassergaben. Gießen Sie nur in längeren Trockenperioden, und dann auch eher sparsam. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen. Eine leichte Mulchschicht aus Kies kann die Feuchtigkeit im Boden halten und gleichzeitig Unkraut unterdrücken. Düngung ist in der Regel nicht nötig, da die Pflanze an nährstoffarme Böden gewöhnt ist. Eine Überdüngung würde zu weichem, krankheitsanfälligem Wachstum führen. Wenn Sie dennoch düngen möchten, verwenden Sie einen kaliumbetonten, phosphorarmen Dünger in geringer Konzentration. Im Frühjahr kann eine dünne Kompostschicht aufgetragen werden, aber auch das ist meist entbehrlich.

Schnittmaßnahmen

Ein Rückschnitt ist beim Alpenedelweiß nur selten erforderlich. Nach der Blüte können Sie die verblühten Stängel bis zum Boden abschneiden, um die Pflanze ordentlich zu halten und die Samenbildung zu verhindern. Wenn Sie jedoch eine Selbstaussaat wünschen, lassen Sie die Samenstände stehen. Im Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt, können Sie abgestorbene oder vertrocknete Pflanzenteile entfernen. Achten Sie dabei darauf, die jungen Knospen nicht zu beschädigen. Ein zu starker Rückschnitt ist nicht nötig und könnte die Pflanze schwächen. Durch diese minimalen Pflegemaßnahmen bleibt das Edelweiß kompakt und blühfreudig.

Überwinterung von Leontopodium alpinum

Leontopodium alpinum ist winterhart und übersteht mitteleuropäische Winter problemlos. In extrem rauen Lagen oder bei Kübelpflanzen ist dennoch ein leichter Winterschutz zu empfehlen. Decken Sie die Pflanzen mit einem Vlies oder Reisig ab, um sie vor eisigen Winden und Frosttrocknis zu schützen. Im Kübel sollte der Topf mit Noppenfolie umwickelt und auf eine isolierende Unterlage gestellt werden, um ein Durchfrieren der Wurzeln zu verhindern. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen im Winter nicht zu nass stehen. Staunässe ist gefährlicher als Frost. Im Frühjahr wird der Winterschutz entfernt, und die Pflanzen treiben frisch aus. Mit diesen einfachen Maßnahmen übersteht das Alpenedelweiß die kalte Jahreszeit unbeschadet.

Wissenswertes über das Alpenedelweiß

Das Alpenedelweiß blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück. Von seiner Rolle als Symbol der Alpen bis hin zu seiner Verwendung als Heilpflanze hat die Pflanze viel zu erzählen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt dieses botanischen Juwels und erfahren Sie mehr über seine kulturelle Bedeutung.

Geschichte und Symbolik

Das Edelweiß ist tief in der Kultur der Alpen verwurzelt. Schon im 19. Jahrhundert, mit dem aufkommenden Tourismus, wurde es zu einem beliebten Souvenir, was zu einem starken Pflückdruck führte. Es war die erste Pflanze in Deutschland, die unter Schutz gestellt wurde. Die Symbolik ist stark: Das Edelweiß steht für Mut, Abenteuer und die unberührte Natur. Es ziert das Abzeichen der Bundeswehr und ist ein häufiges Motiv in Sagen und Liedern. In Bayern wurde es früher als Heilpflanze genutzt und trug den Namen „Bauchwehbleamal“. Die griechische Herleitung des botanischen Namens Leontopodium – Löwenfüßchen – unterstreicht die kraftvolle und schützende Aura der Pflanze. Auch heute noch ist das Alpenedelweiß ein begehrtes Gartenjuwel, das Alpenflair und Naturverbundenheit vermittelt. Es erinnert uns daran, die Schönheit der Alpen zu bewahren und zu schützen.

Name Deutsch: Alpenedelweiß.
Name Botanisch: Leontopodium alpinum.
Wuchs: Steingartenstaude, polster- bis mattenartig, halbkugelig, horstig, locker, bis 20 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm.
Blatt: Sommergrün, länglich-lanzettelich, fein behaart, ganzrandig, graugrün.
Frucht: Samen mit Pappus.
Blüte: Grauweiß, strahlenförmig, mittel, einfach, zierend, reichblühend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Tiefgehend.
Boden: Frische, durchlässige, lehmhaltige und kalkhaltige Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 25.
Eigenschaften: Das Leontopodium alpinum (Alpenedelweiß) macht seinen Namen alle Ehre. Es verkörpert die Alpenregion und dient als wichtiges und bedeutendes Symbol. Es ist z. B. das Abzeichen bei der Bundeswehr. Die reinweiße Farbgebung der Blüten ist eine zierende Möglichkeit für den Garten. Pflanzen Sie es auf steinigen Lagen, auf Geröll oder Felsen oder in Trögen. Die sternförmigen Blüten der Staude erschienen in den Sommermonaten und geben dem Garten so ein alpines Flair. Die Steingartenstaude bevorzugt einen sonnigen Standort auf einem frischen, lehmhaltigen Boden. Besonders gut zur Geltung kommt das Alpenedelweiß in Gruppen mit 24 Exemplaren pro Quadratmeter. Die Steingartenstaude ist auch als Heilpflanze bekannt..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Alpenedelweißes

Das Alpenedelweiß, botanisch als Leontopodium alpinum bekannt, ist eine der bekanntesten und symbolträchtigsten Pflanzen der Alpenregion. Mit seinen strahlend weißen, sternförmigen Blüten hat es sich einen festen Platz in den Herzen von Gartenliebhabern erobert. Diese Steingartenstaude ist nicht nur ein Blickfang im Alpinum, sondern eignet sich auch hervorragend für die Kultivierung in Trögen und Kübeln. In diesem Portrait erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Wuchs und besondere Eigenschaften dieser faszinierenden Pflanze.

Herkunft und Bedeutung

Die Heimat des Alpenedelweißes sind die hochalpinen Lagen der Alpen, wo es auf kalkhaltigen, steinigen Böden in voller Sonne gedeiht. Der botanische Name Leontopodium leitet sich von den griechischen Wörtern leon für Löwe und podion für Füßchen ab – ein Hinweis auf die filzige Behaarung der Blätter, die an Löwentatzen erinnert. Die Pflanze ist ein Symbol für Reinheit, Unverwüstlichkeit und die unberührte Natur der....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Grauweiß

Blütezeit
Juni - August

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Pflanz- und Pflegetipps Leontopodium alpinum / Alpenedelweiß

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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