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Spinnweb-Hauswurz

Sempervivum arachnoideum

Sempervivum arachnoideum (Spinnweb-Hauswurz) mit dunkelroten Rosetten und rosa Blüten auf hohem Stiel.
Immergrün
Rosarot
Sonnig
Juni - Juli
bis zu 10 cm
ab 5,25 €
Wuchs: Steingartenstaude, rosettenartig, polsterbildend, bis 10 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Immergrün, Rosetten, sukkulent, oval, zugespitzt, fein behaart, rotbraun
Frucht: Kapseln, Fruchtschmuck, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rosarot, doldenförmig, einfach, klein, 5 cm groß
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trockene, gut durchlässige Untergründe, geringer Humusbedarf
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 44
Eigenschaften:
Der Sempervivum arachnoideum (Spinnweg-Hauswurz) verdankt seinen Namen dem Aussehen. Die spitzovalen, dicken Blätter sitzen in Rosetten zusammen und sind silbrig übersponnen, die wie Spinnenweben...
aussehen. Nach der Blüte im August sterben diese ab. Der Spinnweb-Hauswurz gehört zu den Sukkulenten und speichert Flüssigkeit in den dicken Blättern. Demnach kommt die Staude auch mehrere Wochen ohne Wasser aus. Die Pflanze ist winterhart und erfreut den Gärtner durch die Anspruchslosigkeit. Mit einem Pflanzenabstand von 10 bis 15 cm können Sie ein tolles Polster mit dem Hauswurz pflanzen. Achten Sie auf einen sonnigen Standort mit einem trockenen, durchlässigen Boden. Die Steingartenstaude kann wunderbar in Steinfugen, Schalen oder als Dachbegrünung genutzt werden. Nach der Blüte sollte im Herbst die Rosette entfernt werden.
Wuchs: Steingartenstaude, rosettenartig, polsterbildend, bis 10 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Immergrün, Rosetten, sukkulent, oval, zugespitzt, fein behaart, rotbraun
Frucht: Kapseln, Fruchtschmuck, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rosarot, doldenförmig, einfach, klein, 5 cm groß
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trockene, gut durchlässige Untergründe, geringer Humusbedarf
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 44
Eigenschaften: Der Sempervivum arachnoideum (Spinnweg-Hauswurz) verdankt seinen Namen dem Aussehen. Die spitzovalen, dicken Blätter sitzen in Rosetten zusammen und sind silbrig übersponnen, die wie Spinnenweben aussehen. Nach der Blüte im August sterben diese ab. Der Spinnweb-Hauswurz gehört zu den Sukkulenten und speichert Flüssigkeit in den dicken Blättern. Demnach kommt die Staude auch mehrere Wochen ohne Wasser aus. Die Pflanze ist winterhart und erfreut den Gärtner durch die Anspruchslosigkeit. Mit einem Pflanzenabstand von 10 bis 15 cm können Sie ein tolles Polster mit dem Hauswurz pflanzen. Achten Sie auf einen sonnigen Standort mit einem trockenen, durchlässigen Boden. Die Steingartenstaude kann wunderbar in Steinfugen, Schalen oder als Dachbegrünung genutzt werden. Nach der Blüte sollte im Herbst die Rosette entfernt werden.

Portrait der Spinnweb-Hauswurz

Die Spinnweb-Hauswurz, botanisch Sempervivum arachnoideum, ist eine faszinierende immergrüne Steingartenstaude, die durch ihre filigranen, spinnwebartig behaarten Rosetten besticht. Mit einer Wuchshöhe von nur etwa 10 Zentimetern bildet sie dichte Polster und ist eine der charmantesten Vertreterinnen ihrer Gattung. Der Name leitet sich von den lateinischen Wörtern „semper“ für „immer“ und „vivus“ für „lebend“ ab – ein Hinweis auf ihre extreme Widerstandsfähigkeit. Bereits im Jahr 1753 wurde diese Art erstmals botanisch beschrieben. Sie stammt aus den Gebirgen Europas und ist perfekt an karge, sonnige Standorte angepasst. Die sukkulenten Blätter speichern Wasser, sodass die Pflanze auch längere Trockenperioden problemlos übersteht.

Sempervivum arachnoideum – ein Überlebenskünstler

Die Spinnweb-Hauswurz ist ein Paradebeispiel für Anpassungsfähigkeit. Ihre Rosetten bestehen aus dicken, fleischigen Blättern, die an den Spitzen fein behaart sind und so einen silbrigen Schleier bilden, der an Spinnweben erinnert. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor starker Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Die Farbe der Blätter variiert von Grün über Rotbraun bis zu Purpurtönen, besonders in der kalten Jahreszeit intensiviert sich die Färbung. Die Pflanze wächst horstbildend und bildet im Laufe der Zeit zahlreiche Tochterrosetten, die dichte Teppiche formen. Mit einem empfohlenen Pflanzabstand von 10 bis 15 Zentimetern entsteht schnell ein geschlossenes Polster. Die Spinnweb-Hauswurz ist winterhart und übersteht Fröste bis minus 20 Grad Celsius ohne Probleme. Ihre Genügsamkeit macht sie zur idealen Pflanze für Anfänger und für Standorte, an denen andere Stauden kümmern.

Standort und Boden

Damit sich die Spinnweb-Hauswurz optimal entwickelt, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Die Pflanze liebt die Sonne und gedeiht am besten an einem vollsonnigen Platz. Sie kommt mit nährstoffarmen, trockenen Böden zurecht, die gut durchlässig sind. Staunässe verträgt sie überhaupt nicht, da ihre sukkulenten Wurzeln dann schnell faulen. Ein durchlässiger, mineralischer Untergrund mit geringem Humusanteil ist ideal. Sehr gut eignet sich eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies. Auch auf reinen Kies- oder Schotterflächen fühlt sich die Hauswurz wohl, solange genügend Feinerde vorhanden ist, um Wurzeln zu fassen.

Der ideale Standort für die Spinnweb-Hauswurz

Für ein gesundes Wachstum benötigt die Spinnweb-Hauswurz einen Standort, der ihren natürlichen Lebensraum nachahmt. In den Gebirgen Europas wächst sie auf felsigen, kargen Böden in voller Sonne. Deshalb sollten Sie ihr im Garten einen Platz geben, der täglich mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält. Ein Südhang, eine Mauer- oder Dachbegrünung sind perfekt. Der Boden muss extrem durchlässig sein: Sandige, kiesige oder steinige Substrate fördern die Gesundheit der Pflanze. Bei schweren Lehmböden ist eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt unerlässlich. Der pH-Wert kann neutral bis alkalisch sein, die Hauswurz ist diesbezüglich tolerant. Zu viel Humus oder Torf vermeiden, da dies zur Fäulnis führen kann. Einmal eingewachsen, benötigt die Staude kaum zusätzliche Bewässerung oder Düngung. Die Pflanzung eignet sich hervorragend für Steingärten, Trockenmauern und Fugen zwischen Steinplatten. Mit einer Pflanzdichte von 44 Pflanzen pro Quadratmeter entsteht schnell ein geschlossenes Polster.

Blüte und Blattwerk von Sempervivum arachnoideum

Die Spinnweb-Hauswurz begeistert nicht nur durch ihre dekorativen Rosetten, sondern auch durch ihre zarten Blüten. In den Sommermonaten Juni und Juli erscheinen die Blütenstände, die etwa fünf Zentimeter groß werden. Die einzelnen Blüten sind einfach, doldenförmig und von einem sanften Rosarot. Sie öffnen sich nach und nach und ziehen Bienen und andere Insekten an. Nach der Blüte sterben die Rosetten, die geblüht haben, ab. Dies ist ein natürlicher Prozess, den man durch rechtzeitiges Entfernen der verblühten Rosetten unterstützen kann. Die Blätter hingegen bleiben das ganze Jahr über attraktiv und bilden den Hauptzierwert der Pflanze.

Die besonderen Blätter der Spinnweb-Hauswurz

Das Blattwerk der Spinnweb-Hauswurz ist einzigartig. Die ovalen, zugespitzten Blätter sind sukkulent und dickfleischig, um Wasser zu speichern. Sie sind dicht mit feinen, weißen Härchen besetzt, die ein spinnwebartiges Netz über der Rosette bilden. Diese Behaarung verleiht der Pflanze einen silbrig-grünen Schimmer und schützt sie vor intensiver UV-Strahlung. Die Blätter sind immergrün, sodass die Rosette auch im Winter ihre Struktur behält. Die Farbe variiert je nach Jahreszeit und Lichteinfall: Im Sommer sind die Blätter eher grün, im Herbst und Winter färben sie sich rötlich-braun bis purpurn. Diese Färbung wird durch Kältestress und Sonneneinstrahlung verstärkt. Die Rosetten erreichen einen Durchmesser von etwa zwei bis fünf Zentimetern und bilden durch zahlreiche Tochterrosetten dichte Polster. Die Blätter sind nicht zum Verzehr geeignet, aber ungiftig für Mensch und Tier – ein weiterer Vorteil für die Gartengestaltung.

Verwendung im Garten

Die Spinnweb-Hauswurz ist äußerst vielseitig einsetzbar. Sie eignet sich hervorragend für Steingärten, Trockenmauern, Felssteppen, aber auch für die extensive Dachbegrünung und die Bepflanzung von Schalen und Trögen. Ihre Anspruchslosigkeit macht sie zur idealen Pflanze für sonnige, trockene Standorte, an denen andere Stauden Schwierigkeiten haben. Aufgrund ihres flachen Wuchses und der dichten Polsterbildung unterdrückt sie Unkraut und stabilisiert den Boden. Zudem ist sie eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Nachfolgend werden die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten detailliert beschrieben.

Spinnweb-Hauswurz im Steingarten

Im Steingarten ist die Spinnweb-Hauswurz ein absolutes Highlight. Sie fühlt sich in Felsspalten, zwischen Steinen und in Kiesbeeten pudelwohl. Die silbrig übersponnenen Rosetten setzen schöne Akzente und harmonieren mit anderen Steingartenpflanzen. Da sie extrem trockenheitsverträglich ist, eignet sie sich für sonnenexponierte Lagen, wo sie ohne zusätzliche Bewässerung auskommt. Kombinieren Sie sie mit niedrigen Polsterstauden wie Blau-Schwingel (Festuca cinerea) oder verschiedenen Sedum-Arten. Durch die leichte Vermehrung über Tochterrosetten kann sich die Hauswurz auf natürliche Weise ausbreiten und bildet mit der Zeit einen geschlossenen, lebendigen Teppich. Achten Sie bei der Pflanzung auf eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen ist das Frühjahr oder der frühe Herbst. Mit einem Abstand von 15 Zentimetern setzen Sie etwa 44 Pflanzen pro Quadratmeter. Nach der Pflanzung sollten Sie die Rosetten leicht andrücken und anwässern. Anschließend ist keine weitere Pflege nötig, außer dem gelegentlichen Entfernen abgestorbener Rosetten.

Extensive Dachbegrünung mit Hauswurzen

Die Spinnweb-Hauswurz eignet sich hervorragend für extensive Dachbegrünungen. Durch ihre geringe Wuchshöhe und ihr flaches Wurzelsystem ist sie ideal für dünne Substratschichten von fünf bis zehn Zentimetern. Sie verträgt volle Sonne, Wind und Trockenheit und benötigt kaum Pflege. Auf Dächern bilden die Rosetten dichte, immergrüne Polster, die das Dach vor Witterungseinflüssen schützen und zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen. Die Kombination mit anderen Sukkulenten wie Sedum-Arten oder anderen Hauswurzarten sorgt für eine abwechslungsreiche Optik. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Frühsommer, damit die Pflanzen vor dem Winter gut einwurzeln. Einmal etabliert, benötigt die extensive Dachbegrünung nur in extremen Trockenperioden zusätzliche Bewässerung. Die Pflege beschränkt sich auf das Entfernen von aufkommendem Unkraut und abgestorbenen Pflanzenteilen. Die Spinnweb-Hauswurz trägt so zu einer pflegeleichten und ökologisch wertvollen Dachbegrünung bei.

Bepflanzung von Schalen und Trögen

Auch in Gefäßen wie Schalen, Trögen oder Töpfen macht die Spinnweb-Hauswurz eine gute Figur. Da sie mit wenig Wurzelraum auskommt, eignet sie sich für flache Pflanzgefäße. Wichtig ist eine durchlässige Erde, die mit Sand oder Kies gemischt ist, sowie ein Abzugsloch im Topf. Die Gefäße sollten an einem sonnigen Platz stehen, zum Beispiel auf einer Terrasse oder einem Balkon. Durch die Bildung von Tochterrosetten entsteht schnell eine üppige, dekorative Bepflanzung. Sie können die Hauswurz mit anderen Sukkulenten oder kleinbleibenden Gräsern kombinieren. Im Winter sollten die Gefäße jedoch vor zu viel Nässe geschützt werden, indem Sie sie unter ein Dach stellen oder mit einem Vlies abdecken. Die Spinnweb-Hauswurz ist winterhart, aber Staunässe im Topf kann zu Frostschäden führen. Einmal jährlich im Frühjahr können Sie die oberste Erdschicht austauschen oder die Pflanzen in frische Erde umsetzen. Die Gefäßbepflanzung ist ideal für kleine Gärten, Balkone oder als mobiler Blickfang auf der Terrasse.

Pflanzpartner für Sempervivum arachnoideum

Die Spinnweb-Hauswurz lässt sich hervorragend mit anderen trockenheitsverträglichen Pflanzen kombinieren. Geeignete Partner stammen aus der Steingarten- und Sukkulentenwelt. Sie sollten ähnliche Standortansprüche an Sonne, Trockenheit und durchlässigen Boden haben. Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die Schönheit der Hauswurz und schafft ein harmonisches Gesamtbild im Beet.

Bewährte Kombinationen

Empfehlenswerte Pflanzpartner für die Spinnweb-Hauswurz sind unter anderem der Blau-Schwingel (Festuca cinerea-Hybride, Sorte „Elijah Blue“), die Gefüllte Felsennelke (Petrorhagia saxifraga, Sorte „Alba Plena“) und der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre). Der Blau-Schwingel bringt mit seinen blaugrauen Halmen einen schönen Farbkontrast zu den rötlich-braunen Rosetten der Hauswurz. Die Gefüllte Felsennelke bezaubert mit weißen, gefüllten Blüten und bildet lockere Polster, die gut zu den dichten Hauswurzpolstern passen. Der Scharfe Mauerpfeffer, ein gelb blühender Bodendecker, ergänzt die Kombination durch seine leuchtenden Blüten im Sommer. Alle genannten Pflanzen lieben sonnige, trockene Standorte und durchlässigen Boden. Achten Sie darauf, dass die Partner nicht zu hoch werden, um die filigranen Rosetten der Hauswurz nicht zu überdecken. Diese Kombination eignet sich besonders für Steingärten, Trockenmauern und Schalenbepflanzungen und sorgt für eine lange Blütezeit von Juni bis August.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege der Spinnweb-Hauswurz ist denkbar einfach. Sie ist eine der genügsamsten Stauden im Garten und benötigt kaum Aufmerksamkeit. Dennoch gibt es einige grundlegende Maßnahmen, die das Wachstum fördern und die Pflanze gesund halten. Staunässe ist der größte Feind der Hauswurz, daher ist ein durchlässiger Boden das A und O. Nach der Blüte sollten die abgestorbenen Rosetten entfernt werden, um Platz für neue Tochterrosetten zu schaffen und das Polster attraktiv zu halten.

Wasser und Düngung der Spinnweb-Hauswurz

Die Spinnweb-Hauswurz kommt mit extrem wenig Wasser aus. Im Garten müssen Sie sie in der Regel nur in langen Trockenperioden gießen. Im Topf oder in Schalen ist gelegentliches Gießen erforderlich, sobald die Erde vollständig getrocknet ist. Gegossen wird am besten direkt auf das Substrat, nicht auf die Rosetten, um Fäulnis zu vermeiden. Düngung ist bei dieser Pflanze kaum nötig. Auf nährstoffreichen Böden wachsen die Rosetten zwar schneller, verlieren aber ihre kompakte Form und leuchtende Farbe. Eine leichte Gabe von Kakteendünger im Frühjahr kann das Wachstum anregen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Besser verzichtet man auf Dünger oder verwendet sehr sparsam einen mineralischen Langzeitdünger für Sukkulenten. Ein Zuviel an Stickstoff führt zu weichem, anfälligem Gewebe. Die Spinnweb-Hauswurz gedeiht am besten in nährstoffarmen, mineralischen Substraten.

Vermehrung durch Tochterrosetten

Die Vermehrung der Spinnweb-Hauswurz erfolgt auf natürlichem Weg über Tochterrosetten. Diese bilden sich an dünnen Ausläufern rund um die Mutterpflanze. Sie können die Tochterrosetten im Frühjahr oder Herbst einfach abtrennen und an einer neuen Stelle einpflanzen. Achten Sie darauf, dass die kleinen Rosetten bereits eigene Wurzeln gebildet haben. Dazu heben Sie die Ausläufer vorsichtig an und trennen sie mit einem scharfen Messer ab. Die abgetrennten Rosetten werden in durchlässige Erde gesteckt und leicht angegossen. Innerhalb weniger Wochen bewurzeln sie sich und wachsen zu selbstständigen Pflanzen heran. Diese Methode der vegetativen Vermehrung ist einfach und effektiv. Sie können so in kurzer Zeit große Flächen mit Hauswurz bestücken oder die Pflänzchen an Freunde weitergeben. Die Vermehrung über Samen ist ebenfalls möglich, aber aufwendiger und seltener. Da die Pflanzen nach der Blüte absterben, empfiehlt es sich, die Samenstände zu ernten und im Frühjahr auszusäen, wenn man genetische Vielfalt erhalten möchte.

Überwinterung und Rückschnitt

Die Spinnweb-Hauswurz ist winterhart und übersteht Fröste problemlos. Ihre sukkulenten Blätter enthalten genügend Wasserreserven, um auch bei Minusgraden zu überleben. Allerdings verträgt sie keine Staunässe im Winter. In Gefäßen sollten Sie daher für einen guten Wasserabzug sorgen und die Töpfe vor übermäßigem Regen schützen. Im Freiland ist ein Winterschutz in der Regel nicht nötig. Bei extremen Lagen mit starkem Frost können Sie die Pflanzen mit Tannenreisig abdecken. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen der abgestorbenen Rosetten nach der Blüte. Diese sollten Sie samt Stiel bodennah abschneiden, um Platz für neue Triebe zu schaffen und Fäulnis zu vermeiden. Verwelkte Blätter können ebenfalls abgezupft werden. Ein genereller Rückschnitt im Frühjahr ist nicht erforderlich, da die Rosetten immergrün sind. Entfernen Sie lediglich unschöne oder faulige Pflanzenteile. Die Pflegemaßnahmen sind minimal, sodass die Spinnweb-Hauswurz auch für Gartenanfänger bestens geeignet ist.

Wissenswertes über Sempervivum arachnoideum

Die Spinnweb-Hauswurz hat nicht nur eine interessante Optik, sondern auch eine bemerkenswerte Geschichte und Symbolik. Der Gattungsname Sempervivum bedeutet „immer lebend“ und verweist auf die extreme Lebenskraft dieser Pflanzen. Hauswurze wurden früher auf Dächern gepflanzt, um Blitzeinschläge abzuwehren – ein alter Volksglaube. Heute schätzt man sie vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und Schönheit. Die Art arachnoideum ist aufgrund der spinnwebartigen Behaarung besonders auffällig.

Bedeutung und Geschichte

Bereits in der Antike wurden Hauswurze kultiviert und galten als Schutzpflanzen. Karl der Große erließ im 8. Jahrhundert ein Kapitular, das die Bepflanzung von Dächern mit Hauswurz vorschrieb. Dies sollte die Häuser vor Blitz und Feuer schützen. Auch heute noch sind Hauswurze auf traditionellen Bauernhäusern in Skandinavien und Mitteleuropa zu finden. Die Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum) wurde 1753 von Carl von Linné beschrieben. Sie ist in den Gebirgen Südeuropas beheimatet, von den Pyrenäen bis zu den Karpaten. In der modernen Gartengestaltung erlebt sie eine Renaissance als pflegeleichter Bodendecker für trockene Standorte und als Dachbegrünung. Ihre Fähigkeit, Wasser in den Blättern zu speichern und extreme Bedingungen zu überstehen, macht sie zu einer Symbolpflanze für Nachhaltigkeit und Genügsamkeit. Sie erinnert uns daran, dass Schönheit auch ohne viel Aufwand gedeihen kann.

Name Deutsch: Spinnweb-Hauswurz.
Name Botanisch: Sempervivum arachnoideum.
Wuchs: Steingartenstaude, rosettenartig, polsterbildend, bis 10 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 10 cm.
Blatt: Immergrün, Rosetten, sukkulent, oval, zugespitzt, fein behaart, rotbraun.
Frucht: Kapseln, Fruchtschmuck, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Rosarot, doldenförmig, einfach, klein, 5 cm groß.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trockene, gut durchlässige Untergründe, geringer Humusbedarf.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 44.
Eigenschaften: Der Sempervivum arachnoideum (Spinnweg-Hauswurz) verdankt seinen Namen dem Aussehen. Die spitzovalen, dicken Blätter sitzen in Rosetten zusammen und sind silbrig übersponnen, die wie Spinnenweben aussehen. Nach der Blüte im August sterben diese ab. Der Spinnweb-Hauswurz gehört zu den Sukkulenten und speichert Flüssigkeit in den dicken Blättern. Demnach kommt die Staude auch mehrere Wochen ohne Wasser aus. Die Pflanze ist winterhart und erfreut den Gärtner durch die Anspruchslosigkeit. Mit einem Pflanzenabstand von 10 bis 15 cm können Sie ein tolles Polster mit dem Hauswurz pflanzen. Achten Sie auf einen sonnigen Standort mit einem trockenen, durchlässigen Boden. Die Steingartenstaude kann wunderbar in Steinfugen, Schalen oder als Dachbegrünung genutzt werden. Nach der Blüte sollte im Herbst die Rosette entfernt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Spinnweb-Hauswurz

Die Spinnweb-Hauswurz, botanisch Sempervivum arachnoideum, ist eine faszinierende immergrüne Steingartenstaude, die durch ihre filigranen, spinnwebartig behaarten Rosetten besticht. Mit einer Wuchshöhe von nur etwa 10 Zentimetern bildet sie dichte Polster und ist eine der charmantesten Vertreterinnen ihrer Gattung. Der Name leitet sich von den lateinischen Wörtern „semper“ für „immer“ und „vivus“ für „lebend“ ab – ein Hinweis auf ihre extreme Widerstandsfähigkeit. Bereits im Jahr 1753 wurde diese Art erstmals botanisch beschrieben. Sie stammt aus den Gebirgen Europas und ist perfekt an karge, sonnige Standorte angepasst. Die sukkulenten Blätter speichern Wasser, sodass die Pflanze auch längere Trockenperioden problemlos übersteht.

Sempervivum arachnoideum – ein Überlebenskünstler

Die Spinnweb-Hauswurz ist ein Paradebeispiel für Anpassungsfähigkeit. Ihre Rosetten bestehen aus dicken, fleischigen Blättern, die an den Spitzen fein behaart sind und so einen silbrigen Schleier bilden, der an Spinnweben erinnert. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor starker....

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Wuchsendhöhe
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Immergrün

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Juni - Juli

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06.05.2026

Kleines Detail mit großem Charme

Die Spinnweb-Hauswurz kam gesund und gut bewurzelt bei uns an. Die feinen, spinnwebartigen Fäden machen jede Rosette zu etwas Besonderem. Pflegeleicht, robust und perfekt für Steingarten oder Schale.

02.05.2026

Kompakter, formschöner Wuchs

Die Spinnweb-Hauswurz / Sempervivum arachnoideum bildet dichte, kompakte Rosetten und wächst sehr gleichmäßig. Pflegeleicht, robust und optisch ansprechend. Die Wuchsformn überzeugt mich voll und ganz.

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Pflanz- und Pflegetipps Sempervivum arachnoideum / Spinnweb-Hauswurz

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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