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Wiesen-Raute / Amsel-Raute

Thalictrum rochebrunianum

Thalictrum rochebrunianum (Wiesen-Raute, Amsel-Raute) mit violetten Blüten und gelbgrünen Staubgefäßen am Stiel
Sommergrün
Rotviolett
Sonnig
Juli - August
80 - 120 cm
ab 4,85 €
Wuchs: Staude, aufrecht, auslandend, hochwachsend, 80 - 120 cm groß
Wuchshöhe: 80 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, laubabwerfend, eiförmig, gelappt, matt, weich, silbergrau
Frucht: Balgfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rot-violett, rispenförmig, einfach, 10 cm groß, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Horstbildend, Rhizombildend
Boden: Trockene bis durchlässige, humusreiche und lehmige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften:
Die Thalictrum rochebruneanum (Prächtige Wiesenraute / Amselraute) ist für das prächtige Laubkleid auf den stabil, aufrecht wachsenden Stängeln bekannt. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 150...
cm erreichen. Auch in der Breite wächst die Staude weit und ihre Blüten können einen Durchmesser von über 10 cm erreichen. Die Pflanze ist anspruchslos und verträgt eine Kälte bis zu -23 C°. Decken Sie die Staude hier nur ab. Pflanzen Sie die Wiesenraute mit einem Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen; als Solitärpflanze kann sie alleine stehen. Am Gehölzrand und im Beet macht sich die Wiesenraute wunderschön und kann ihre Schönheit zur Schau stellen. Mit ihrem Duft lockt sie viele Insekten an und bietet sich so als Bienenweide an. Auch als Schnittpflanze ist die Amselraute ein wunderschöner Hingucker, mit ihren rot-violetten, großen Blüten.
Wuchs: Staude, aufrecht, auslandend, hochwachsend, 80 - 120 cm groß
Wuchshöhe: 80 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, laubabwerfend, eiförmig, gelappt, matt, weich, silbergrau
Frucht: Balgfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rot-violett, rispenförmig, einfach, 10 cm groß, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Horstbildend, Rhizombildend
Boden: Trockene bis durchlässige, humusreiche und lehmige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften: Die Thalictrum rochebruneanum (Prächtige Wiesenraute / Amselraute) ist für das prächtige Laubkleid auf den stabil, aufrecht wachsenden Stängeln bekannt. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 150 cm erreichen. Auch in der Breite wächst die Staude weit und ihre Blüten können einen Durchmesser von über 10 cm erreichen. Die Pflanze ist anspruchslos und verträgt eine Kälte bis zu -23 C°. Decken Sie die Staude hier nur ab. Pflanzen Sie die Wiesenraute mit einem Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen; als Solitärpflanze kann sie alleine stehen. Am Gehölzrand und im Beet macht sich die Wiesenraute wunderschön und kann ihre Schönheit zur Schau stellen. Mit ihrem Duft lockt sie viele Insekten an und bietet sich so als Bienenweide an. Auch als Schnittpflanze ist die Amselraute ein wunderschöner Hingucker, mit ihren rot-violetten, großen Blüten.

Die Prächtige Wiesenraute, botanisch Thalictrum rochebrunianum und auch als Amsel-Raute bekannt, ist eine beeindruckende, hochwachsende Staude, die mit ihrer eleganten Erscheinung und der langen Blütezeit von Juli bis August jeden Garten bereichert. Sie besticht durch ihre aufrechte, ausladende Wuchsform, die eine Höhe von 80 bis 120 Zentimetern, in optimalen Lagen sogar bis zu 150 Zentimetern erreichen kann, und durch ihr charakteristisches, silbergraues Laubkleid.

Portrait der Prächtigen Wiesenraute

Dieses Portrait führt Sie in die Welt der Thalictrum rochebrunianum ein, einer Staude, die durch ihre majestätische Höhe und ihre filigrane, doch zugleich robuste Erscheinung überzeugt. Ihre Herkunft und ihre spezifischen Wuchseigenschaften machen sie zu einer besonderen Bereicherung für den Staudengarten.

Herkunft und Wuchsform

Die Wiesen-Raute ist eine europäische Staude, die in der Natur an sonnigen bis halbschattigen Standorten zu finden ist. Sie wächst horstbildend und rhizombildend, was bedeutet, dass sie mit der Zeit durch unterirdische Ausläufer einen stabilen, kompakten Bestand bildet, ohne unkontrolliert zu wuchern. Die Stängel sind stabil und aufrecht, tragen das Laub und die Blütenrispen sicher und geben der Pflanze ihre charakteristische, fast architektonische Struktur. In der Breite kann sie ebenfalls ausladend wachsen, weshalb ein Pflanzabstand von 40 bis 50 Zentimetern oder die Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren empfohlen wird. Als Solitärpflanze kommt ihre elegante Silhouette besonders gut zur Geltung.

Ein aufrechter Horster

Der Wuchs der Amsel-Raute ist von Natur aus geordnet und aufrecht. Diese Eigenschaft macht sie zu einer hervorragenden Leitstaude in gemischten Rabatten, wo sie Höhe und Struktur verleiht, ohne durch Umfallen oder Spreizen zu stören. Die horstartige Wuchsform sorgt dafür, dass die Pflanze über Jahre hinweg an Ort und Stelle bleibt und sich langsam, aber stetig ausbreitet. Diese Stabilität ist auch für die langen Blütenrispen von Vorteil, die so selbst bei Sommerwind gut gehalten werden. Die empfohlene Pflanzdichte liegt bei etwa zwei Pflanzen pro Quadratmeter, um jedem Exemplar genügend Raum für seine volle Entfaltung zu geben.

Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns nun den konkreten Standortansprüchen zu, die für ein gesundes und üppiges Wachstum der Staude entscheidend sind.

Standort und Boden

Die Wahl des richtigen Platzes im Garten ist für die Vitalität und Blühfreude der Prächtigen Wiesenraute von zentraler Bedeutung. Während sie als anspruchslos gilt, gibt es doch klare Präferenzen bei Licht und Boden, die beachtet werden sollten, um ihre volle Schönheit zu entfalten.

Der ideale Standort für Thalictrum rochebrunianum

Thalictrum rochebrunianum gedeiht am besten an einem sonnigen Standort. Volle Sonneneinstrahlung fördert einen kompakten, stabilen Wuchs und eine reiche Blütenbildung. Die Staude ist jedoch auch für halbschattige Lagen, beispielsweise am Gehölzrand, geeignet, wo sie mit weniger direktem Licht auskommt, dann aber möglicherweise etwas weniger üppig blüht. Ideal sind Freiflächen oder Gehölzränder, die ihr genügend Raum für ihre ausladende Wuchsbreite bieten. Ein solcher Platz gewährleistet, dass die langen Blütenrispen gut zur Geltung kommen und die Pflanze nicht von konkurrierenden Nachbarn bedrängt wird.

Bodenansprüche

Der Boden sollte für die Wiesen-Raute durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden, die den Wurzeln schaden könnte. Gleichzeitig schätzt die Staude einen humusreichen und lehmigen Untergrund, der Nährstoffe und Feuchtigkeit gut speichern kann. Sie verträgt trockene bis frische Böden, wobei ein gleichmäßig feuchtes, aber nicht nasses Substrat im Idealfall das Wachstum begünstigt. Schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die gewünschte Durchlässigkeit zu erreichen. Ein pH-Wert im neutralen Bereich ist ideal, doch die Pflanze ist hier nicht allzu wählerisch.

Mit dem perfekten Standort im Rücken entfaltet die Amsel-Raute ihre volle Pracht in Blüte und Blattwerk, die wir nun genauer betrachten.

Blütenpracht und silbernes Laub der Wiesen-Raute

Die Attraktivität der Thalictrum rochebrunianum liegt nicht nur in ihrer imposanten Größe, sondern vor allem in der harmonischen Verbindung von farbenfrohen Blüten und dekorativem Laub. Dieser Abschnitt widmet sich den Details ihrer sommerlichen Erscheinung.

Die sommerliche Blütenfülle

Von Juli bis August schmückt sich die Prächtige Wiesenraute mit einer Fülle von rot-violetten, rispenförmigen Blüten. Diese sind einfach gebaut, wirken aber durch ihre Anordnung in lockeren, luftigen Rispen über dem Laub besonders zierend und leicht. Die Blütenrispen können eine beachtliche Größe erreichen und sind ein echter Blickfang. Die Staude gilt als reichblühend, sodass über Wochen hinweg immer wieder neue Blüten nachkommen und für eine anhaltende Farbwirkung sorgen. Ein angenehmer Duft, der viele Insekten anlockt, umgibt die Blütenstände und bereichert den Garten auch olfaktorisch.

Das elegante Laubwerk der Amsel-Raute

Das Laub der Amsel-Raute ist sommergrün und laubabwerfend. Die Blätter sind eiförmig, gelappt und besitzen eine matt, weiche Textur. Ihre charakteristische silbergraue Färbung bildet einen wunderbaren Kontrast zu den rot-violetten Blüten und verleiht der Pflanze auch in nicht blühenden Phasen einen hohen Zierwert. Dieses silbrige Laubkleid reflektiert das Licht auf besondere Weise und hellt schattigere Gartenbereiche auf. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist gelblich, bevor es abgeworfen wird, und setzt damit einen letzten saisonalen Akzent.

Nach dieser Betrachtung der ästhetischen Merkmale stellt sich die Frage, wie sich diese Staude optimal in die Gartengestaltung integrieren lässt.

Verwendung im Garten

Die vielseitige Thalictrum rochebrunianum bietet zahlreiche Möglichkeiten, um im Garten Akzente zu setzen. Ihre Wuchshöhe, die Blütenpracht und der Duft eröffnen verschiedene Einsatzbereiche, die wir hier detailliert vorstellen.

Als strukturbildende Beetstaude

Im Staudenbeet oder in der Rabatte übernimmt die Wiesen-Raute eine wichtige Rolle als Hintergrund- oder Leitpflanze. Ihre Höhe von bis zu 150 Zentimetern gibt der Pflanzung Struktur und Tiefe. Besonders am Gehölzrand kommt sie hervorragend zur Geltung, wo ihr silbriges Laub das dunklere Grün von Sträuchern und Bäumen aufhellt. Durch ihren horstartigen, aufrechten Wuchs benötigt sie zwar Platz, bildet aber keine undurchdringlichen Massen, sodass sie gut mit niedrigeren Stauden kombiniert werden kann. Die Pflanzung in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren verstärkt die Wirkung und schafft einen imposanten Blickpunkt.

Die Wiesen-Raute als Insektenmagnet

Mit ihrem angenehmen Duft und den zahlreichen Blüten ist Thalictrum rochebrunianum eine ausgezeichnete Bienenweide. Sie lockt Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten an und trägt so zur Biodiversität im Garten bei. Diese Eigenschaft macht sie zu einer idealen Pflanze für naturnahe Gärten, Bauerngärten oder Blühwiesen, wo der ökologische Nutzen im Vordergrund steht. Die lang anhaltende Blütezeit von Juli bis August bietet den Insekten zu einer Zeit Nahrung, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind.

Als Schnittblume für die Vase

Die langen, stabilen Stiele und die großen, rot-violetten Blütenrispen der Amsel-Raute machen sie zu einer hervorragenden Schnittblume. In der Vase halten sich die Blütenstände relativ lange und bringen mit ihrer luftigen Eleganz und der ungewöhnlichen Farbe Frische in die Wohnung. Beim Schneiden sollte man darauf achten, nicht zu viele Blütenstände auf einmal zu entfernen, um die Pflanze im Garten nicht zu schwächen. Am besten schneidet man die Stiele am frühen Morgen, wenn sie voller Wasser sind, und stellt sie sofort in lauwarmes Wasser.

Um die Wirkung der Prächtigen Wiesenraute noch zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen auszuwählen, die ihre Vorzüge unterstreichen.

Pflanzpartner für Thalictrum rochebrunianum

Die richtige Gesellschaft kann die Schönheit der Thalictrum rochebrunianum perfekt in Szene setzen. Durch geschickte Kombinationen entstehen harmonische Bilder, die den Garten über viele Wochen bereichern.

Begleiter für Freiflächen und Gehölzränder

An sonnigen Freiflächen oder lichten Gehölzrändern harmoniert die Wiesen-Raute hervorragend mit anderen hochwachsenden Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Gute Partner sind beispielsweise der Sonnenhut (Rudbeckia), der mit seinen gelben oder orangefarbenen Blüten einen warmen Kontrast zu den rot-violetten Tönen setzt. Auch die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybriden) bietet mit ihren fleischigen Blättern und späten, rosa Blüten einen interessanten strukturellen Gegensatz. Für einen naturnahen Charakter eignen sich Gräser wie das Reitgras (Calamagrostis x acutiflora), dessen aufrechte Halme und fedrige Blütenstände die luftige Eleganz der Amsel-Raute betonen.

Kombinationen für strukturelle Kontraste

Um das silbergraue Laub der Thalictrum rochebrunianum hervorzuheben, bieten sich Stauden mit dunklem oder glänzendem Laub an. Der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) mit seinen kräftig rosa Blüten und der dunklen Blütenmitte bildet einen farblichen Kontrast, während sein grobes Laub einen Texturkontrast schafft. Niedrigere, teppichbildende Stauden wie der Polster-Phlox (Phlox subulata) oder die Katzenminze (Nepeta) können den Boden vor der hochwachsenden Prächtigen Wiesenraute bedecken und so für eine geschlossene Pflanzendecke sorgen. Diese Kombinationen nutzen die Höhe und Struktur der Hauptstaude optimal aus.

Damit die Amsel-Raute und ihre Begleiter über viele Jahre gesund und blühfreudig bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflege und Überwinterung

Obwohl die Thalictrum rochebrunianum als anspruchslos gilt, fördert eine gezielte Pflege ihre Vitalität und Langlebigkeit. Die folgenden Hinweise zu Gießen, Düngen, Schnitt und Winterschutz helfen, die Staude optimal zu versorgen.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte die Wiesen-Raute regelmäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu unterstützen. Ist sie einmal etabliert, kommt sie mit trockenen Perioden gut zurecht, profitiert aber bei anhaltender Trockenheit von gelegentlichen Wassergaben. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Eine jährliche Düngung im Frühjahr mit einem ausgewogenen, organischen Dünger wie Kompost oder Hornspänen versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für ein kräftiges Wachstum und eine reiche Blüte. Übermäßiges Düngen sollte unterbleiben, da es zu weichem, mastigem Wuchs führen kann, der anfälliger für Umknicken ist.

Schnitt und Vermehrung der Wiesen-Raute

Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Herbst oder frühen Frühjahr fördert die Vitalität der Pflanze und verhindert eine unerwünschte Selbstaussaat. Die Balbfrüchte der Amsel-Raute sind nicht zum Verzehr geeignet und haben keinen besonderen Zierwert, sodass ein Entfernen der Fruchtstände sinnvoll ist. Die Vermehrung kann durch Teilung des Horstes im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Dazu gräbt man die Pflanze vorsichtig aus, teilt den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebknospen besitzen, und setzt diese sofort wieder ein. Diese Methode ist einfach und erhält die Sortenechtheit.

Winterschutz und Frühjahrspflege

Thalictrum rochebrunianum ist mit einer Winterhärte bis etwa -23 Grad Celsius gut frosthart und übersteht normale Winter in Mitteleuropa problemlos. Sie ist der Klimazone Z6 zugeordnet. In rauen Lagen oder bei anhaltendem, strengem Kahlfrost ohne schützende Schneedecke kann ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub empfehlenswert sein, um die Wurzelregion zu schützen. Im Frühjahr, sobald der neue Austrieb sichtbar wird, entfernt man eventuell verbliebene alte Stängelreste und lockert den Boden oberflächlich auf, um die Belüftung zu verbessern.

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zur Prächtigen Wiesenraute, die über das rein Gärtnerische hinausgehen.

Wissenswertes über die Amsel-Raute

Die Thalictrum rochebrunianum hat nicht nur gärtnerische, sondern auch botanische und kulturhistorische Aspekte, die sie zu einer faszinierenden Pflanze machen. Dieser Abschnitt beleuchtet einige dieser Hintergründe.

Botanik und Hintergründe

Der botanische Name Thalictrum leitet sich vom griechischen Wort „thaliktron“ ab, das bereits in der Antike für eine ähnliche Pflanze verwendet wurde. Das Artepitheton „rochebrunianum“ ehrt vermutlich einen Botaniker oder Naturforscher namens Rochebrune. Die deutsche Bezeichnung „Wiesen-Raute“ verweist auf ihr natürliches Vorkommen auf feuchten Wiesen, während der Name „Amsel-Raute“ möglicherweise auf eine volkstümliche Assoziation zurückgeht. Die Gattung Thalictrum gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), zu der auch viele andere bekannte Gartenstauden wie Akelei oder Rittersporn zählen. Die Pflanze ist nicht als stark giftig bekannt, doch wie bei vielen Hahnenfußgewächsen ist Vorsicht geboten, und ein Verzehr der Pflanzenteile sollte unterbleiben. Ihre historische Verwendung in der Heilkunde ist nicht prominent überliefert, was sie heute vor allem zu einer Zierde für den Garten macht.

Name Deutsch: Prächtige Wiesenraute / Amselraute.
Name Botanisch: Thalictrum rochebruneanum.
Wuchs: Staude, aufrecht, auslandend, hochwachsend, 80 - 120 cm groß.
Wuchshöhe: 80 - 120 cm.
Blatt: Sommergrün, laubabwerfend, eiförmig, gelappt, matt, weich, silbergrau.
Frucht: Balgfrucht, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Rot-violett, rispenförmig, einfach, 10 cm groß, zierend, reichblühend.
Blütezeit: Juli bis August.
Wurzeln: Horstbildend, Rhizombildend.
Boden: Trockene bis durchlässige, humusreiche und lehmige Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 2.
Eigenschaften: Die Thalictrum rochebruneanum (Prächtige Wiesenraute / Amselraute) ist für das prächtige Laubkleid auf den stabil, aufrecht wachsenden Stängeln bekannt. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 150 cm erreichen. Auch in der Breite wächst die Staude weit und ihre Blüten können einen Durchmesser von über 10 cm erreichen. Die Pflanze ist anspruchslos und verträgt eine Kälte bis zu -23 C°. Decken Sie die Staude hier nur ab. Pflanzen Sie die Wiesenraute mit einem Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen; als Solitärpflanze kann sie alleine stehen. Am Gehölzrand und im Beet macht sich die Wiesenraute wunderschön und kann ihre Schönheit zur Schau stellen. Mit ihrem Duft lockt sie viele Insekten an und bietet sich so als Bienenweide an. Auch als Schnittpflanze ist die Amselraute ein wunderschöner Hingucker, mit ihren rot-violetten, großen Blüten..
Detaillierte Beschreibung:

Die Prächtige Wiesenraute, botanisch Thalictrum rochebrunianum und auch als Amsel-Raute bekannt, ist eine beeindruckende, hochwachsende Staude, die mit ihrer eleganten Erscheinung und der langen Blütezeit von Juli bis August jeden Garten bereichert. Sie besticht durch ihre aufrechte, ausladende Wuchsform, die eine Höhe von 80 bis 120 Zentimetern, in optimalen Lagen sogar bis zu 150 Zentimetern erreichen kann, und durch ihr charakteristisches, silbergraues Laubkleid.

Portrait der Prächtigen Wiesenraute

Dieses Portrait führt Sie in die Welt der Thalictrum rochebrunianum ein, einer Staude, die durch ihre majestätische Höhe und ihre filigrane, doch zugleich robuste Erscheinung überzeugt. Ihre Herkunft und ihre spezifischen Wuchseigenschaften machen sie zu einer besonderen Bereicherung für den Staudengarten.

Herkunft und Wuchsform

Die Wiesen-Raute ist eine europäische Staude, die in....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
80 - 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rotviolett

Blütezeit
Juli - August

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Pflanz- und Pflegetipps Thalictrum rochebrunianum / Wiesenraute / Amselraute

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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