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Purpur-Leinkraut

Linaria purpurea

Linaria purpurea / Purpur-Leinkraut mit violetten Blüten in dichtem Blütenstand am aufrechten Stängel, Nahaufnahme
Sommergrün
Purpurviolett
Sonnig
Juni - September
60 - 80 cm
ab 3,45 €
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, 60 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, lineal, blaugrün
Frucht: Kapsel
Blüte: Purpurviolett, rachenförmig, traubenartig
Blütezeit: Juni bis September
Boden: Durchlässige, trockene Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Das Linaria purpurea (Purpur-Leinkraut) stammt ursprünglich aus Italien und zeigt sich mit einem straff aufrechten und horstbildenden Wuchs mit einer Höhe von bis zu 80 cm. Die...
purpurviolettfarbenen Blüten erscheinen endständig und können im Steingarten ein wild-romantisches Bild vermitteln. Ein gut durchlässiger, trockener Boden gilt für das Purpur-Leinkraut als optimal. Da sich die Staude stark versamen kann, wird ein direkter Rückschnitt abgeblühter Blütenstände empfohlen.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, 60 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, lineal, blaugrün
Frucht: Kapsel
Blüte: Purpurviolett, rachenförmig, traubenartig
Blütezeit: Juni bis September
Boden: Durchlässige, trockene Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Das Linaria purpurea (Purpur-Leinkraut) stammt ursprünglich aus Italien und zeigt sich mit einem straff aufrechten und horstbildenden Wuchs mit einer Höhe von bis zu 80 cm. Die purpurviolettfarbenen Blüten erscheinen endständig und können im Steingarten ein wild-romantisches Bild vermitteln. Ein gut durchlässiger, trockener Boden gilt für das Purpur-Leinkraut als optimal. Da sich die Staude stark versamen kann, wird ein direkter Rückschnitt abgeblühter Blütenstände empfohlen.

Portrait des Purpur-Leinkrauts

Das Purpur-Leinkraut, botanisch als Linaria purpurea bezeichnet, ist eine ausdauernde Staude, die ursprünglich aus Italien und Sizilien stammt. Sie zeichnet sich durch einen straff aufrechten, horstbildenden Wuchs aus und erreicht eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern. Mit ihren purpurvioletten, rachenförmigen Blüten, die in lockeren Trauben angeordnet sind, bringt sie von Juni bis September Farbe in sonnige Beete. Die schmalen, linealen Blätter sind sommergrün und von einem blaugrünen Farbton, der einen reizvollen Kontrast zu den leuchtenden Blüten bildet. Durch ihre Fähigkeit, sich stark zu versamen, breitet sich die Staude im Garten oft eigenständig aus und sorgt so für überraschende Farbtupfer an immer neuen Standorten. Dieses Verhalten macht sie zu einem echten „Wanderer durch den Garten“, der sich immer wieder neu positioniert.

Herkunft und Wuchsbild

Die ursprüngliche Heimat des Purpur-Leinkrauts liegt in den sonnigen, trockenen Regionen Italiens und Siziliens. Dort wächst es an Wegrändern, auf Schotterflächen und in lichten Wäldern. Unter den gemäßigten Klimabedingungen Mitteleuropas fühlt es sich ebenfalls wohl, sofern die Standorte sonnig und durchlässig sind. Die Pflanze bildet dichte Horste, aus denen sich die kräftigen, aufrechten Stängel erheben. Da sie Wuchshöhen bis zu 80 Zentimeter erreicht, eignet sie sich hervorragend für die mittlere bis hintere Beetreihe. Die Horste bleiben kompakt, sodass die Staude nicht ausufert, aber durch Selbstaussaat dennoch neue, oft unerwartete Plätze besiedelt. Dieses Wuchsbild verleiht dem Garten eine gewisse Dynamik, da das Purpur-Leinkraut jedes Jahr an anderen Stellen erscheinen kann.

Blüte und Vermehrung

Die Blütezeit des Purpur-Leinkrauts erstreckt sich von Juni bis September, was eine außergewöhnlich lange Blüteperiode bedeutet. Die purpurvioletten, rachenförmigen Einzelblüten sind in endständigen, traubenartigen Blütenständen angeordnet. Sie ähneln in ihrer Form den Blüten des Löwenmäulchens, was auf die botanische Verwandtschaft hindeutet. Nach der Bestäubung durch Insekten bilden sich Kapselfrüchte, die zahlreiche winzige Samen enthalten. Diese Samen werden durch den Wind verbreitet und tragen maßgeblich zur Selbstaussaat bei, sodass sich die Staude im Garten schnell ausbreitet. Wer die Ausbreitung kontrollieren möchte, schneidet die verblühten Blütenstände rechtzeitig zurück, bevor die Samen reif sind.

Eigenschaften und Verwendung

Das Purpur-Leinkraut überzeugt durch eine Reihe positiver Eigenschaften. Es gilt als pflegeleicht, trockenheitsverträglich und insektenfreundlich. Seine wertvollen Blüten werden von Wildbienen und Hummeln als Nektarquelle geschätzt. Im Staudenbeet setzt es mit seinen schlanken, aufrechten Blütenkerzen vertikale Akzente und lockert die Pflanzung auf. Aufgrund seiner Herkunft kommt es mit durchlässigen, eher mageren Böden gut zurecht und gedeiht auch auf schwierigen Standorten wie Trockenmauern, Straßenrändern oder Schotterflächen. Daher findet es häufig Verwendung in naturnahen Gärten, Steingärten oder als Strukturgeber in sonnigen Rabatten. Die Staude ist zudem eine ideale Schnittblume, da ihre Blütenstiele lang und stabil sind.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte benötigt das Purpur-Leinkraut einen Standort, der seinen mediterranen Ursprüngen möglichst nahekommt. Es bevorzugt volle Sonne und durchlässige, trockene Böden. Unter diesen Bedingungen entfaltet es seine volle Schönheit und widersteht auch längeren Trockenperioden. Zu viel Schatten oder Staunässe führen hingegen zu kümmerlichem Wuchs und erhöhen die Anfälligkeit für Krankheiten.

Optimale Standortbedingungen für Purpur-Leinkraut

Ein vollsonniger Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist die erste Wahl für Linaria purpurea. Halbschattige Lagen werden zwar toleriert, doch die Blütenfülle lässt nach. Der Boden sollte gut durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet, denn die mediterrane Staude verträgt Trockenheit besser als Nässe. Ein sandiger oder kiesiger Lehmboden mit hohem Grobanteil ist ideal. Auch auf Schotterflächen oder in Trockenmauern, wo die Wärme gespeichert wird, gedeiht das Purpur-Leinkraut prächtig. Es kommt mit schwierigen Standorten wie Straßenrändern oder Böschungen zurecht und zeigt dort eine erstaunliche Vitalität.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der Boden sollte mäßig nährstoffreich bis nährstoffarm sein, denn zu viel Düngung fördert zwar das Blattwachstum, mindert aber die Blüte. Vor der Pflanzung lockert man den Boden tiefgründig und arbeitet etwas Sand oder feinen Kies ein, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Auf schweren Lehmböden empfiehlt sich eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt. Der pH-Wert kann neutral bis alkalisch sein; ein kalkhaltiger Boden wird gut vertragen. Da sich die Staude stark versamt, ist es sinnvoll, den Boden im Herbst nicht komplett zu mulchen, damit die Samen im Frühjahr keimen können. Wer die Ausbreitung verhindern möchte, pflanzt das Purpur-Leinkraut in ein mit Sand angereichertes Beet, das nicht zu nährstoffreich ist.

Blüte und Blattwerk von Linaria purpurea

Die Kombination aus den leuchtend purpurvioletten Blüten und dem dezenten, blaugrünen Laub macht einen wesentlichen Teil des Reizes dieser Staude aus. Die Blüten erscheinen über viele Wochen und ziehen zahlreiche Insekten an. Das schmale, lineale Laub unterstreicht die aufrechte Silhouette und sorgt auch ohne Blüten für eine ansprechende Textur im Beet.

Blütenform und Farbgebung

Die Einzelblüten sind rachenförmig und erinnern an die Blüten der Löwenmäulchen (Antirrhinum). Die Farbe ist ein sattes Purpurviolett, das im Gegenlicht fast magisch leuchtet. Die Blüten stehen in endständigen, lockeren Trauben an den Spitzen der Stängel und öffnen sich von unten nach oben, sodass die Pflanze über Wochen immer neue Blüten liefert. Jede Blüte ist etwa 1,5 bis 2 Zentimeter lang und besitzt einen schlanken Sporn, der Nektar enthält. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September, bei guter Pflege sogar bis in den Oktober hinein. An sonnigen Tagen verströmen die Blüten einen leichten, angenehmen Duft.

Laubtextur und Winteraspekt

Die Blätter des Purpur-Leinkrauts sind lineal, schmal und von einer blaugrünen Farbe. Sie stehen wechselständig an den Stängeln und sind bis zu 5 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist ganzrandig und leicht ledrig, was der Pflanze hilft, Wasser zu sparen. Da die Staude sommergrün ist, wirft sie ihr Laub im Herbst ab. Die abgestorbenen Stängel mit ihren aufrechten Gerüsten bieten auch im Winter Struktur, sollten aber im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten werden, um Platz für Neuaustrieb zu schaffen. Die Horste bleiben auch ohne Laub als niedrige Polster erhalten, aus denen im nächsten Jahr frische Triebe sprießen.

Verwendung im Garten

Das Purpur-Leinkraut findet in verschiedenen Gartensituationen Verwendung. Seine Vorliebe für trockene, sonnige Standorte macht es zum idealen Kandidaten für naturnahe Gärten, Steingärten und moderne Pflanzkonzepte. Durch sein selbstständiges Aussamen kann es geduldig den Garten durchwandern und immer wieder neue, überraschende Bildkompositionen erschaffen.

Naturnahe Pflanzungen

Linaria purpurea wird für naturnahe Pflanzungen geführt, da sie sich harmonisch in wildromantische Arrangements einfügt. In Kombination mit Gräsern, Wildstauden und anderen trockenheitsverträglichen Pflanzen entsteht ein lebendiges, sich ständig veränderndes Bild. Im Steingarten oder auf einer trockenen Böschung fühlt sich das Purpur-Leinkraut besonders wohl und breitet sich auf natürliche Weise aus. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Magerbeeten und kommt auch mit kargen, steinigen Untergründen zurecht. Der Pflegeaufwand ist minimal, sodass sich naturnahe Pflanzungen weitgehend selbst regulieren. Die langen Blütenstände lockern die Pflanzung auf und setzen senkrechte Akzente.

Als Wanderer durch den Garten

Linaria purpurea wird bei Gaißmayer außerdem dem Verwendungsschwerpunkt „Wanderer durch den Garten“ zugeordnet. Das bedeutet, dass die Staude durch ihre reiche Selbstaussaat dazu neigt, sich über den Garten auszubreiten und dabei immer wieder neue Plätze zu besiedeln. Dieses Verhalten kann als Bereicherung empfunden werden, denn die Pflanze schafft unerwartete Blickfänge und lockert strenge Pflanzpläne auf. Wer gerne Überraschungen im Garten mag, wird diesen Charakterzug schätzen. Allerdings sollte man die Ausbreitung im Auge behalten, damit sie nicht überhandnimmt. Ein gezielter Rückschnitt der Samenstände verhindert eine unkontrollierte Vermehrung. In lockeren, naturnahen Konzepten ist diese Eigenschaft jedoch äußerst erwünscht.

Vertikale Akzente mit Purpur-Leinkraut

Die aufrechten Blütenkerzen des Purpur-Leinkrauts eignen sich hervorragend, um vertikale Strukturen im Beet zu schaffen. Sie ragen über flacher wachsende Stauden und Gräser hinaus und setzen damit Blickpunkte. In Kombination mit kugeligen oder kissenförmigen Pflanzen entstehen reizvolle Kontraste. Die zarten Stängel wiegen sich im Wind und verleihen dem Beet Leichtigkeit. Auch als Schnittblume ist das Purpur-Leinkraut geeignet; die Blüten halten in der Vase gut. Wer also farbige Akzente in der Wohnung haben möchte, kann die langen Stiele schneiden, bevor die Blüten vollständig verblüht sind.

Pflanzpartner für Linaria purpurea

Die harmonische Kombination mit anderen Stauden und Gräsern unterstreicht die Schönheit des Purpur-Leinkrauts. Dank seiner vertikalen Wuchsform und der intensiven Farbe kann es sowohl als Solitär als auch im Gruppenverband wirken. Bei der Auswahl der Partner sollte man auf ähnliche Standortansprüche und eine abgestimmte Blütezeit achten, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen.

Harmonische Kombinationen

Aufgrund seines aufrechten Wuchses empfiehlt sich die Vergesellschaftung mit niedrigeren, polsterbildenden Stauden oder bodendeckenden Arten. Hervorragend eignen sich Gräser wie der Blau-Schwingel (Festuca glauca) oder das Federgras (Stipa tenuissima), die mit ihren feinen Halmen einen luftigen Kontrast bieten. Auch Salbei-Arten (Salvia nemorosa) mit ihren blauen oder violetten Blütenständen korrespondieren farblich gut mit dem Purpurviolett des Leinkrauts. Die Gaura (Gaura lindheimeri), die ebenfalls weiße oder rosa Blütentrauben an langen Stielen treibt, ergänzt das Purpur-Leinkraut perfekt. Für spätblühende Aspekte empfehlen sich Kombinationen mit Rudbeckien oder Astern, die den Blütenflor bis in den Herbst verlängern.

Konkrete Partnerempfehlungen

Als besonders geeignet haben sich in der Praxis folgende Partner erwiesen: Die Weiße Lichtnelke (Lychnis coronaria 'Alba') mit ihren silbrig behaarten Blättern und weißen Blüten ist ein hervorragender Begleiter. Als Pflanzpartner zu Linaria purpurea wird Lychnis coronaria 'Alba' genannt. Auch die Moschus-Malve (Malva moschata) mit ihren rosafarbenen Blüten harmoniert wunderbar. Als Pflanzpartner zu Linaria purpurea wird Malva moschata genannt. Ein weiterer empfehlenswerter Partner ist die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca), deren blasse gelbe Blütenköpfe einen reizvollen Farbkontrast bilden. Als Pflanzpartner zu Linaria purpurea wird Scabiosa ochroleuca genannt. Gemeinsam mit Knautia macedonica und Verbena bonariensis entstehen mediterran anmutende Szenen voller Lebendigkeit.

Pflege und Überwinterung

Das Purpur-Leinkraut ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand auskommt. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die die Blühfreudigkeit und die Gesundheit der Pflanze fördern. Ein gezielter Rückschnitt und ein angepasstes Wassermanagement tragen wesentlich zum Erfolg bei. Die Winterhärte ist in den meisten Regionen Deutschlands gegeben, sodass spezielle Schutzmaßnahmen meist nicht erforderlich sind.

Rückschnitt und Vermeidung von Selbstaussaat

Da sich das Purpur-Leinkraut durch Samen stark selbst aussät, ist ein Rückschnitt der verblühten Blütenstände die einfachste Methode, um die Ausbreitung zu kontrollieren. Schneidet man die Stängel direkt unterhalb des Blütenstands ab, sobald die letzten Blüten verwelkt sind, verhindert man die Samenbildung. Lässt man einige Samenstände stehen, kann man der Natur ihren Lauf lassen und erfreut sich an neuen Pflanzen an unerwarteten Stellen. Ein Rückschnitt im Herbst oder zeitigen Frühjahr entfernt die abgestorbenen Stängel und fördert einen kräftigen Neuaustrieb. Dabei sollte man bodennah schneiden; die Horste bleiben erhalten.

Wasserbedarf und Düngung

Das Purpur-Leinkraut ist trockenheitsverträglich und kommt mit geringen Wassermengen aus. An heißen, trockenen Tagen kann man gelegentlich gießen, aber Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt hilft, die Bodenfeuchte zu regulieren und die Verdunstung zu reduzieren. Düngung ist nur in sehr mageren Böden nötig; eine leichte Gabe von Kompost im Frühjahr reicht vollkommen aus. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, übermäßigem vegetativem Wachstum und mindert die Blütenbildung. Daher sollte man eher sparsam düngen.

Überwinterung des Purpur-Leinkrauts

Das Purpur-Leinkraut ist in Mitteleuropa winterhart bis etwa minus 25 Grad Celsius und benötigt keinen speziellen Winterschutz. Die Pflanzen ziehen im Herbst ein und treiben im Frühjahr wieder aus. In sehr strengen Wintern oder bei Staunässe kann man die Horste mit etwas Reisig abdecken, um sie vor Frost und Nässe zu schützen. Ein Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen, da die abgestorbenen Stängel im Winter als Strukturgeber dienen und Insekten Unterschlupf bieten. Wer die Selbstaussaat begrenzen möchte, kann im Herbst die Samenstände entfernen.

Wissenswertes über das Purpur-Leinkraut

Das Purpur-Leinkraut ist nicht nur eine Zierpflanze, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten und ein wichtiger Bestandteil ökologischer Gärten. Seine Fähigkeit, sich selbst zu versamen, macht es zu einem interessanten Element im dynamischen Gartenkonzept. Zugleich ist es ein Bindeglied zwischen mediterraner Herkunft und mitteleuropäischer Gartenkultur.

Ökologischer Wert

Die Staude ist eine wertvolle Nektarquelle, besonders bei Wildbienen und Hummeln beliebt. Ihre langblühenden, nektarreichen Blüten locken zahlreiche Bestäuber an und tragen zur Biodiversität im Garten bei. Zudem bietet das dichte Laub Verstecke für Kleintiere. Durch die reiche Selbstaussaat entstehen oft größere Bestände, die über mehrere Wochen eine wichtige Nahrungsquelle darstellen. In naturnahen Gärten leistet das Purpur-Leinkraut somit einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht.

Name Deutsch: Purpur-Leinkraut.
Name Botanisch: Linaria purpurea.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, 60 bis 80 cm hoch.
Wuchshöhe: 60 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, lineal, blaugrün.
Frucht: Kapsel.
Blüte: Purpurviolett, rachenförmig, traubenartig.
Blütezeit: Juni bis September.
Boden: Durchlässige, trockene Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Das Linaria purpurea (Purpur-Leinkraut) stammt ursprünglich aus Italien und zeigt sich mit einem straff aufrechten und horstbildenden Wuchs mit einer Höhe von bis zu 80 cm. Die purpurviolettfarbenen Blüten erscheinen endständig und können im Steingarten ein wild-romantisches Bild vermitteln. Ein gut durchlässiger, trockener Boden gilt für das Purpur-Leinkraut als optimal. Da sich die Staude stark versamen kann, wird ein direkter Rückschnitt abgeblühter Blütenstände empfohlen..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Purpur-Leinkrauts

Das Purpur-Leinkraut, botanisch als Linaria purpurea bezeichnet, ist eine ausdauernde Staude, die ursprünglich aus Italien und Sizilien stammt. Sie zeichnet sich durch einen straff aufrechten, horstbildenden Wuchs aus und erreicht eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern. Mit ihren purpurvioletten, rachenförmigen Blüten, die in lockeren Trauben angeordnet sind, bringt sie von Juni bis September Farbe in sonnige Beete. Die schmalen, linealen Blätter sind sommergrün und von einem blaugrünen Farbton, der einen reizvollen Kontrast zu den leuchtenden Blüten bildet. Durch ihre Fähigkeit, sich stark zu versamen, breitet sich die Staude im Garten oft eigenständig aus und sorgt so für überraschende Farbtupfer an immer neuen Standorten. Dieses Verhalten macht sie zu einem echten „Wanderer durch den Garten“, der sich immer wieder neu positioniert.

Herkunft und Wuchsbild

Die....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Purpurviolett

Blütezeit
Juni - September

Lieferbar ab KW38
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09.10.2025

Sommerflirt im Beet

Für mich die perfekte Mischung aus natürlicher Leichtigkeit und romantischem Charme.
Ich habe es eher spontan gepflanzt – und jetzt frage ich mich: Wie konnte mein Garten je ohne diese Schönheit auskommen?

05.10.2025

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Pflanz- und Pflegetipps Linaria purpurea / Purpur-Leinkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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