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Tatarenschleier

Goniolimon incanum (speciosum)

Tatarenschleier (Goniolimon incanum/speciosum) mit zahlreichen kleinen rosa Blüten in dichten, verzweigten Blütenständen.
Sommergrün
Rosa
Sonnig
Juli - August
15 - 40 cm
ab 3,10 €
Wuchs: Staude, kriechend, rosettenartig, horstbildend, 15 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 15 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, zungenartig, spatelförmig, ganzrandig, grün
Frucht: Stachelfrucht, rotbraun, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rosa, doldenähnlich, traubenartige Blütenstände, sehr zierend
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Der Goniolimon incanum (speciosum) (Tatarenschleier) ist eine außergewöhnliche Staude, die zu der Familie der Bleiwurzgewächse zählt. Sie ist sehr vielseitig einsetzbar und hat viele dekorative...
Eigenschaften. Besonders überzeugt der Tatarenschleier mit seinen einfachen, aber sehr effektvollen Blüten, die von Juli bis August erblühen. Sie sind rosa und stehen und traubenartigen Blütenständen. Das Blattwerk steht in einem tollen Kontrast zu den feinen Blüten und birgt mit seiner grünen Färbung den perfekten Untergrund. Aufgrund seiner Schönheit kann der Goniolimon incanum (speciosum) auch als Schnittpflanze genutzt werden. Besonders gut eignet sich diese Pflanze als Dachbegrünung. Sie ist nämlich sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart. Idealerweise bevorzugt der Tatarenschleier sehr sonnige Standorte und trockene Böden, sodass ihm die ungeschützte Umgebung auf einem Dach nichts ausmacht. Pflanzen Sie 5 bis 7 Pflanzen pro Quadratmeter und genießen Sie das tolle und deckende Ergebnis!
Wuchs: Staude, kriechend, rosettenartig, horstbildend, 15 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 15 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, zungenartig, spatelförmig, ganzrandig, grün
Frucht: Stachelfrucht, rotbraun, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rosa, doldenähnlich, traubenartige Blütenstände, sehr zierend
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Der Goniolimon incanum (speciosum) (Tatarenschleier) ist eine außergewöhnliche Staude, die zu der Familie der Bleiwurzgewächse zählt. Sie ist sehr vielseitig einsetzbar und hat viele dekorative Eigenschaften. Besonders überzeugt der Tatarenschleier mit seinen einfachen, aber sehr effektvollen Blüten, die von Juli bis August erblühen. Sie sind rosa und stehen und traubenartigen Blütenständen. Das Blattwerk steht in einem tollen Kontrast zu den feinen Blüten und birgt mit seiner grünen Färbung den perfekten Untergrund. Aufgrund seiner Schönheit kann der Goniolimon incanum (speciosum) auch als Schnittpflanze genutzt werden. Besonders gut eignet sich diese Pflanze als Dachbegrünung. Sie ist nämlich sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart. Idealerweise bevorzugt der Tatarenschleier sehr sonnige Standorte und trockene Böden, sodass ihm die ungeschützte Umgebung auf einem Dach nichts ausmacht. Pflanzen Sie 5 bis 7 Pflanzen pro Quadratmeter und genießen Sie das tolle und deckende Ergebnis!

Der Tatarenschleier, botanisch Goniolimon incanum (auch unter dem Synonym Goniolimon speciosum bekannt), ist eine außergewöhnliche und vielseitige Staude aus der Familie der Bleiwurzgewächse. Mit seinen zierlichen, rosafarbenen Blütenständen, die von Juli bis August die Gärten schmücken, und seinem robusten, anspruchslosen Charakter erobert er schnell die Herzen von Gartenfreunden. Seine kriechende, horstbildende Wuchsform und die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte machen ihn zu einer idealen Besetzung für anspruchsvolle Gartenbereiche, von der Rabatte bis zur extensiven Dachbegrünung.

Tatarenschleier: Ein Portrait der besonderen Art

Der Tatarenschleier präsentiert sich als eine Staude von besonderer Anmut und Widerstandsfähigkeit. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von einer harmonischen Verbindung aus zartem Blütenschleier und robustem, bodennahem Laub. Diese Pflanze vereint dekorativen Wert mit praktischer Unkompliziertheit, was sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden sonnigen Garten macht. Lernen Sie im Folgenden die wesentlichen Merkmale dieser interessanten Staude kennen.

Herkunft und Wuchsform

Die ursprüngliche Heimat des Tatarenschleiers liegt in der Türkei, wo er in trockenen, sonnigen Regionen gedeiht. Diese Herkunft erklärt seine ausgeprägte Trockenheitsverträglichkeit und sein Bedürfnis nach viel Licht. Der Wuchs dieser Staude ist charakteristisch kriechend und rosettenartig. Sie bildet dichte Horste, die sich langsam, aber stetig ausbreiten. Die Pflanze entwickelt Rhizome als Überdauerungsorgane, die ihr helfen, auch in kargen Lagen zu bestehen und Nährstoffe sowie Wasser zu speichern. Diese Wuchsform macht den Tatarenschleier nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional als bodendeckendes Element.

Habitus und Wuchshöhe

Der Habitus des Goniolimon incanum ist kompakt und bodendeckend. Die Staude erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 40 Zentimetern, wobei die Blütenstände die höchste Erhebung darstellen. Die basalen Blattrosetten bleiben deutlich niedriger und bilden einen dichten Teppich. Dieser niedrige, sich ausbreitende Wuchs ist ideal für die Bepflanzung von Flächen, wo eine lückenlose, aber nicht zu hohe Deckung erwünscht ist. Für eine vollständige und deckende Bepflanzung werden etwa sieben Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, was zu einem homogenen und effektvollen Ergebnis führt.

Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns nun den konkreten Ansprüchen der Pflanze zu, denn der richtige Standort ist der Schlüssel zu einer gesunden und blühfreudigen Staude.

Der ideale Standort für eine robuste Schmuckstaude

Der Erfolg mit dem Tatarenschleier hängt maßgeblich von der Wahl des richtigen Platzes ab. Seine natürlichen Vorlieben sind eindeutig und sollten bei der Pflanzung unbedingt berücksichtigt werden. Ein Standort, der seinen Ansprüchen an Licht und Boden gerecht wird, belohnt den Gärtner mit einer vitalen, langlebigen und üppig blühenden Pflanze. Die folgenden Abschnitte erläutern die Details.

Licht und Exposition

Der Tatarenschleier ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter. Er benötigt einen vollsonnigen Standort, um sein volles Potenzial zu entfalten. Nur bei ausreichender Lichtzufuhr entwickelt er seine charakteristische, buschige Form und die reiche Blütenfülle. Halbschatten oder gar Schatten führen zu einem vergeilten, schwachen Wuchs und einer deutlich reduzierten Blütenbildung. Die Pflanze verträgt auch heiße, exponierte Lagen ausgezeichnet, was sie unter anderem für die Dachbegrünung prädestiniert. Ein Platz an einer nach Süden ausgerichteten Mauer oder in einer offenen, sonnigen Rabatte ist ideal.

Bodenansprüche des Tatarenschleiers

Die Bodenansprüche des Goniolimon incanum sind ebenso spezifisch wie seine Lichtbedürfnisse. Der Untergrund muss unbedingt trocken und gut durchlässig sein. Staunässe ist der größte Feind dieser Staude und führt schnell zu Wurzelfäule. Ideal sind mineralische, sandige oder kiesige Böden mit geringem Humusanteil. Schwere, lehmige Böden sollten vor der Pflanzung unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder Splitt stark aufgelockert und drainiert werden. Der pH-Wert des Bodens spielt eine untergeordnete Rolle, solange die Durchlässigkeit gewährleistet ist. Ein magerer, durchlässiger Boden fördert die Robustheit und Winterhärte der Pflanze.

Mit dem perfekten Standort im Blick lohnt es sich, die ästhetischen Qualitäten des Tatarenschleiers genauer zu betrachten, die ihn zu einer so begehrten Gartenpflanze machen.

Blütenpracht und Laubwerk des Goniolimon incanum

Die wahre Schönheit des Tatarenschleiers offenbart sich in der detaillierten Betrachtung seiner Blüten und seines Laubes. Hier zeigt sich das meisterhafte Zusammenspiel von zarter Eleganz und struktureller Festigkeit. Während die Blüten wie ein feiner Schleier über der Pflanze zu schweben scheinen, bildet das Blattwerk einen dauerhaften und ansehnlichen Untergrund. Diese Kombination sorgt über viele Wochen für einen hohen Zierwert.

Die Blüte des Tatarenschleiers

Die Blütezeit des Tatarenschleiers erstreckt sich von Juli bis August. In dieser Periode erscheinen die rosafarbenen, äußerst zierenden Blüten. Sie sind in traubenartigen, doldenähnlichen Blütenständen angeordnet, die sich luftig und leicht über dem Laub erheben. Die Einzelblüten sind klein und fein, doch in der Masse entfalten sie eine enorme Wirkung und erinnern tatsächlich an einen zarten, rosafarbenen Schleier. Baumschule Horstmann beschreibt die Blütenstände als rispenartig mit sternförmigen Einzelblüten, was den filigranen Charakter unterstreicht. Die Blüten sind nicht duftend, bestechen aber durch ihre lange Haltbarkeit an der Pflanze und ihre Eignung als Schnittblume.

Das sommergrüne Blattwerk

Das Laub des Tatarenschleiers bildet den perfekten Kontrast zu den luftigen Blüten. Die Blätter sind sommergrün, lanzettlich bis spatelförmig und besitzen eine zungenartige Gestalt. Sie sind ganzrandig und in einem sattgrünen Ton gefärbt. Die Blätter stehen in dichten Rosetten nah am Boden und bilden so einen dichten, teppichartigen Unterwuchs. Im Herbst zeigt der Tatarenschleier keine nennenswerte Laubfärbung; das Laub welkt einfach ab. Die Textur der Blätter ist derb und ledrig, was der Pflanze hilft, Feuchtigkeit zu sparen und sich gegen Verdunstung zu schützen. Diese robuste Blattstruktur unterstreicht den Charakter einer Staude für extreme Lagen.

Nachdem die optischen Reize geklärt sind, stellt sich die Frage, wie sich diese Eigenschaften am besten im Garten nutzen lassen. Die Einsatzmöglichkeiten sind erfreulich vielfältig.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Der Tatarenschleier ist aufgrund seiner Anspruchslosigkeit und seines dekorativen Aussehens ein wahrer Allrounder für den sonnigen Garten. Seine Verwendungsmöglichkeiten reichen von der klassischen Rabattenbepflanzung bis hin zu speziellen, anspruchsvollen Standorten. Die richtige Platzierung hebt nicht nur die Schönheit der Pflanze selbst hervor, sondern kann auch ganze Gartenbereiche aufwerten. Im Folgenden werden drei besonders empfehlenswerte Verwendungszwecke detailliert beschrieben.

Als deckende Beetstaude und für Rabatten

In sonnigen Staudenbeeten und Rabatten ist der Tatarenschleier ein unverzichtbarer Lückenfüller und Bodendecker. Seine horstbildende, kriechende Wuchsform eignet sich perfekt, um Flächen vor Beeträndern oder zwischen höheren Stauden und Gräsern zu bedecken. Durch die Pflanzung von sieben Exemplaren pro Quadratmeter entsteht innerhalb kurzer Zeit ein geschlossener, grüner Teppich, der im Hochsommer von einem rosa Blütenschleier überzogen wird. Er eignet sich hervorragend für den Vordergrund von Beeten, wo seine niedrige Höhe die Sicht auf dahinterstehende Pflanzen nicht versperrt. In Steingärten oder an sonnigen Hängen kommt seine Trockenheitsverträglichkeit besonders zur Geltung.

Tatarenschleier als Schnittblume

Die langen, stabilen und luftigen Blütenstände des Tatarenschleiers machen ihn zu einer ausgezeichneten Schnittblume. Geschnitten in der vollen Blüte, halten sich die rispenartigen Stiele in der Vase erstaunlich lange und bringen einen Hauch von Leichtigkeit und natürlichem Charme in die Wohnung. Die zarten rosa Töne harmonieren wunderbar mit anderen Sommerblühern in pastellfarbenen oder weißen Arrangements. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Stiele am Morgen anzuschneiden und sie sofort in lauwarmes Wasser zu stellen. Diese Verwendung als Schnittblume ist ein zusätzlicher Pluspunkt, der den praktischen Nutzen dieser dekorativen Staude unterstreicht.

Ideale Pflanze für Dachbegrünung

Eine der herausragenden Verwendungen für den Tatarenschleier ist die extensive Dachbegrünung. Seine Eigenschaften – sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart – prädestinieren ihn genau für diesen anspruchsvollen Standort. Auf Dächern herrschen extreme Bedingungen: volle Sonne, starke Winde, geringe Substrattiefe und periodische Trockenheit. Genau diese Bedingungen entsprechen den natürlichen Vorlieben des Goniolimon incanum. Die Pflanze kommt mit dem trockenen, gut durchlässigen Substrat einer Dachbegrünung bestens zurecht und bildet dort einen dichten, blühenden Teppich, der zudem noch pflegeextensiv ist. Sie trägt zur Biodiversität bei und hilft, das Mikroklima zu verbessern.

Eine Pflanze steht selten allein. Die richtige Gesellschaft kann die Wirkung des Tatarenschleiers noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen.

Harmonische Pflanzpartner für den Tatarenschleier

Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der gelungenen Kombination von Pflanzen. Der Tatarenschleier bietet hier viele Möglichkeiten, da er mit seinem zarten Blütenschleier und dem grünen Laubteppich eine neutrale und doch wirkungsvolle Basis bildet. Geeignete Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche teilen und entweder kontrastierende oder harmonierende Farben und Formen einbringen. So entstehen Pflanzgemeinschaften, die nicht nur schön aussehen, sondern auch ökologisch sinnvoll sind.

Begleiter für sonnige Trockenlagen

Ideale Begleiter für den Tatarenschleier sind andere Stauden, die ebenfalls sonnige und trockene Standorte lieben. Hier bietet sich beispielsweise der Blauschwingel (Festuca glauca) an, dessen graublaue, grasartige Horste einen wunderbaren Farb- und Formkontrast zum grünen Laub des Tatarenschleiers bilden. Ebenso passend ist die Niederliegende Fetthenne (Sedum spurium), die mit ihren sukkulenten Blättern und späteren, roten oder rosa Blüten einen interessanten Texturkontrast schafft. Der Garten-Salbei (Salvia nemorosa) mit seinen violetten Blütenähren bringt eine vertikale Komponente und eine kräftigere Farbe in die Pflanzung, die sich reizvoll mit dem zarten Rosa des Tatarenschleiers verbindet.

Kombinationen mit graulaubigen und silbrigen Stauden

Um die zarten rosa Blüten des Goniolimon incanum besonders zur Geltung zu bringen, sind Partner mit silbrigem oder grauem Laub hervorragend geeignet. Die Heiligenblume (Santolina chamaecyparissus) mit ihrem fein gefiederten, silbergrauen Laub und den gelben Knopfblüten setzt einen starken Akzent. Die Woll-Ziest (Stachys byzantina) beeindruckt mit ihren großen, filzig behaarten, silbrigen Blättern und schafft einen samtigen Untergrund. Auch der Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein klassischer Partner, dessen graugrünes Laub und violette Blütenähren eine mediterrane Atmosphäre schaffen und perfekt zu den trockenheitsliebenden Eigenschaften des Tatarenschleiers passen. Diese Kombinationen sind nicht nur ästhetisch, sondern auch pflegeleicht, da alle Partner ähnliche Ansprüche haben.

Damit die Pflanzung lange Freude bereitet, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten. Glücklicherweise hält sich der Aufwand beim Tatarenschleier in sehr engen Grenzen.

Pflegeleicht und winterhart: Einfache Handhabung

Einer der größten Vorzüge des Tatarenschleiers ist seine Anspruchslosigkeit in der Pflege. Sobald er an einem passenden Standort etabliert ist, benötigt er kaum noch Zuwendung. Diese Eigenschaft macht ihn besonders für Gartenneulinge oder für extensive Bepflanzungen wie Dachbegrünungen interessant. Die folgenden Hinweise zur Pflege, Vermehrung und Überwinterung sollen helfen, die Pflanze über viele Jahre gesund und blühfreudig zu erhalten.

Gießen und Düngen

Der Wasserbedarf des Tatarenschleiers ist äußerst gering. Nur in der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte regelmäßig, aber mäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Ist die Staude einmal eingewurzelt, kommt sie bestens mit Trockenperioden zurecht und benötigt nur in extrem langen Dürrephasen zusätzliche Wassergaben. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Gedüngt werden sollte der Tatarenschleier sehr zurückhaltend, da er magere Böden bevorzugt. Eine jährliche, leichte Gabe eines mineralischen Volldüngers im Frühjahr, direkt nach dem Austrieb, ist völlig ausreichend. Übermäßiges Düngen führt zu mastigem, weichem Wuchs und macht die Pflanze anfälliger für Frost.

Schnitt und Vermehrung des Goniolimon

Ein Rückschnitt ist beim Tatarenschleier nicht zwingend erforderlich, kann aber der Optik und Vitalität dienen. Verwelkte Blütenstände können im Herbst oder zeitigen Frühjahr bodennah abgeschnitten werden. Dies verhindert eine mögliche Selbstaussaat und fördert einen kompakten Neuaustrieb. Das alte Laub wird im Frühjahr von den neuen Rosetten überwachsen. Die Vermehrung dieser Staude gelingt am einfachsten durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst. Dazu gräbt man die Pflanze vorsichtig aus, teilt den Wurzelballen mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Stücke und pflanzt diese sofort wieder ein. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, aber weniger gebräuchlich, da die Teilung schneller und sortenecht ist.

Überwinterung

Der Tatarenschleier gilt als sehr winterhart und übersteht frostige Perioden in unseren Breiten problemlos. Baumschule Horstmann beschreibt den Tatarenschleier (Goniolimon tataricum) als sehr winterhart, was auch für Goniolimon incanum zutreffend ist. Ein spezieller Winterschutz ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze ihre oberirdischen Teile einzieht und mit ihren Rhizomen im Boden überwintert. Wichtig ist lediglich, dass der Standort im Winter nicht staunass ist, da dies in Kombination mit Frost zu Wurzelschäden führen kann. In sehr rauen Lagen oder bei späten Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Reisig das frisch austreibende Laub im Frühjahr schützen.

Zum Abschluss lohnt ein Blick auf einige botanische und kulturelle Hintergründe, die das Verständnis für diese besondere Staude vertiefen.

Wissenswertes über den Tatarenschleier

Abseits der rein gärtnerischen Praxis birgt der Tatarenschleier einige interessante Aspekte, die seine Einordnung in die botanische Welt und seine Geschichte betreffen. Das Wissen um Namensgebung und systematische Zuordnung hilft nicht nur bei der korrekten Identifikation, sondern schärft auch den Blick für die Besonderheiten dieser Pflanze. Auch wenn einige Details historisch schwer fassbar sind, lohnt sich eine Betrachtung.

Botanik und Nomenklatur

Der Tatarenschleier gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Sein botanischer Name Goniolimon incanum ist der gültige Name, unter dem die Pflanze auch als Goniolimon speciosum geführt wird. Die Namensverwirrung setzt sich fort, da im Handel häufig Goniolimon tataricum als Tatarenschleier angeboten wird. Alle diese Namen bezeichnen nah verwandte Arten oder Synonyme innerhalb der Gattung Goniolimon. Der deutsche Name „Tatarenschleier“ ist vermutlich auf die zarte, schleierartige Erscheinung der Blütenstände zurückzuführen, während der Bezug zu den Tataren historisch unklar bleibt. Die Pflanze bildet nach der Blüte rotbraune Stachelfrüchte aus, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind und rein dekorativen Charakter haben. Über eine spezifische Giftigkeit oder eine tiefere kulturhistorische Symbolik ist für diese Art wenig bekannt, was ihren Charakter als eher unkomplizierte, reine Zierstaude unterstreicht.

Name Deutsch: Tatarenschleier.
Name Botanisch: Goniolimon incanum (speciosum).
Wuchs: Staude, kriechend, rosettenartig, horstbildend, 15 bis 40 cm hoch.
Wuchshöhe: 15 - 40 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, zungenartig, spatelförmig, ganzrandig, grün.
Frucht: Stachelfrucht, rotbraun, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Rosa, doldenähnlich, traubenartige Blütenstände, sehr zierend.
Blütezeit: Juli bis August.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Der Goniolimon incanum (speciosum) (Tatarenschleier) ist eine außergewöhnliche Staude, die zu der Familie der Bleiwurzgewächse zählt. Sie ist sehr vielseitig einsetzbar und hat viele dekorative Eigenschaften. Besonders überzeugt der Tatarenschleier mit seinen einfachen, aber sehr effektvollen Blüten, die von Juli bis August erblühen. Sie sind rosa und stehen und traubenartigen Blütenständen. Das Blattwerk steht in einem tollen Kontrast zu den feinen Blüten und birgt mit seiner grünen Färbung den perfekten Untergrund. Aufgrund seiner Schönheit kann der Goniolimon incanum (speciosum) auch als Schnittpflanze genutzt werden. Besonders gut eignet sich diese Pflanze als Dachbegrünung. Sie ist nämlich sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart. Idealerweise bevorzugt der Tatarenschleier sehr sonnige Standorte und trockene Böden, sodass ihm die ungeschützte Umgebung auf einem Dach nichts ausmacht. Pflanzen Sie 5 bis 7 Pflanzen pro Quadratmeter und genießen Sie das tolle und deckende Ergebnis!.
Detaillierte Beschreibung:

Der Tatarenschleier, botanisch Goniolimon incanum (auch unter dem Synonym Goniolimon speciosum bekannt), ist eine außergewöhnliche und vielseitige Staude aus der Familie der Bleiwurzgewächse. Mit seinen zierlichen, rosafarbenen Blütenständen, die von Juli bis August die Gärten schmücken, und seinem robusten, anspruchslosen Charakter erobert er schnell die Herzen von Gartenfreunden. Seine kriechende, horstbildende Wuchsform und die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte machen ihn zu einer idealen Besetzung für anspruchsvolle Gartenbereiche, von der Rabatte bis zur extensiven Dachbegrünung.

Tatarenschleier: Ein Portrait der besonderen Art

Der Tatarenschleier präsentiert sich als eine Staude von besonderer Anmut und Widerstandsfähigkeit. Sein Erscheinungsbild ist....

P9
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Wuchsendhöhe
15 - 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
Juli - August

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17.05.2024

selten und gut

Hier gibt es viele Raritäten im Staudensortiment und die gelieferte Ware war bei meinen bisherigen Bestellungen immer gut. 2 Stauden in dieser Lieferung waren leicht trocken. Reaktion - komplette Erstattung. Tja - mehr geht nicht und so wird Kundenservice gehandelt.

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Pflanz- und Pflegetipps Goniolimon incanum (speciosum) / Tatarenschleier

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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