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| Wuchs: | Aufrecht, rhizombildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, schwertförmig, grün |
| Blüte: | Rosa bis aprikot, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, Sonder-Blütenform |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Boden: | Gut durchlässig, trocken bis frisch, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' (Hohe Bart-Iris) überzeugt mit schneeweißen Blüten mit einem leuchtend orangenen Bart und einer besonderen Form. Die sommergrüne Staude aus der Familie der...
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| Wuchs: | Aufrecht, rhizombildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, schwertförmig, grün |
| Blüte: | Rosa bis aprikot, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, Sonder-Blütenform |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Boden: | Gut durchlässig, trocken bis frisch, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' (Hohe Bart-Iris) überzeugt mit schneeweißen Blüten mit einem leuchtend orangenen Bart und einer besonderen Form. Die sommergrüne Staude aus der Familie der Schwertliliengewächse wird von Gartenliebhabern sehr geschätzt und gern als Schnittstaude verwendet. Die hohe Bart-Iris bevorzugt einen sonnigen Standort mit einem trockenen, sandig bis lehmigen Gartenboden, zum Beispiel im Beet oder auf der Freifläche. Pflanzen Sie die schöne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen mit 7 Stück pro Quadratmeter sowie einem Pflanzabstand von etwa 30-40 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände vor. Eine Teilung ist erforderlich, wenn die Blühfähigkeit der Pflanzen nachlässt, also etwa alle 2 bis 4 Jahre. Nehmen Sie eine Teilung nach der Blüte vor, entfernen Sie alte Knollen. Die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' ist winterhart bis -28,8 Grad Celsius. |
- Portrait einer Königin: Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress'
- Der ideale Standort für prachtvolle Blüten
- Ein Fest der Farben und Formen: Iris barbata-elatior 'Pink Empress'
- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten
- Perfekte Partner für die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress'
- Pflegeleicht und winterhart
- Wissenswertes über die Hohe Bart-Iris
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress', botanisch Iris barbata-elatior 'Pink Empress', ist eine außergewöhnliche Staude, die mit ihrer aparten Erscheinung jeden Garten bereichert. Als Vertreterin der Schwertliliengewächse besticht sie durch eine einzigartige Blütenform und eine faszinierende Farbgebung, die zwischen zartem Rosa und warmem Aprikot changiert. Ihre aufrechte, rhizombildende Wuchsform verleiht Beeten und Rabatten Struktur, während die schwertförmigen, sommergrünen Blätter auch nach der Blütezeit von Mai bis Juni für attraktive Akzente sorgen. Diese Sorte vereint Robustheit mit einer geradezu majestätischen Ausstrahlung, die ihrem Namen 'Pink Empress' – die rosa Kaiserin – alle Ehre macht.
Portrait einer Königin: Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress'
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' gehört zu den besonders aparten Sorten innerhalb der großen Familie der Bartiris. Ihre Erscheinung ist geprägt von einer harmonischen Balance zwischen filigraner Eleganz und standfester Präsenz. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und die charakteristischen Merkmale, die sie zu einer so begehrten Gartenpflanze machen.
Herkunft und Wuchsform
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' ist das Ergebnis gezielter Züchtung innerhalb der Gruppe der Iris barbata-elatior, den hochwachsenden Bartiris. Diese Gruppe zeichnet sich durch eine Wuchshöhe von etwa 60 cm aus, was der 'Pink Empress' eine imposante, aber nicht überwältigende Statur verleiht. Der Wuchs ist straff aufrecht und bildet mit der Zeit durch ihre knolligen Rhizome dichte Horste, die sich langsam, aber stetig ausbreiten. Diese rhizombildende Eigenschaft ist typisch für Bartiris und erleichtert auch die Vermehrung durch Teilung. Die Pflanze ist sommergrün, das heißt, sie zieht ihr Laub im Herbst ein und treibt im Frühjahr wieder frisch aus. Ihr Habitus ist klar strukturiert und verleiht dem Garten auch außerhalb der Blütezeit eine gewisse architektonische Qualität.
Die besonderen Eigenschaften der Iris barbata-elatior
Die Sorte 'Pink Empress' verkörpert die typischen Vorzüge der Hohen Bartiris in besonders reizvoller Weise. Neben der bereits erwähnten Wuchshöhe ist ihre Winterhärte ein entscheidendes Plus. Sie ist bis zu -28,8 Grad Celsius winterhart, was der Winterhärtezone Z5 entspricht und sie für die meisten mitteleuropäischen Gärten absolut zuverlässig macht. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die Blütenstellung. Die verzweigten Blütenstände tragen mehrere Einzelblüten, die sich nacheinander öffnen und so für eine vergleichsweise lange Blütezeit sorgen. Die Pflanze ist ausgesprochen langlebig und kann bei guter Pflege viele Jahre am selben Standort verbleiben, bevor eine Verjüngung durch Teilung nötig wird. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer idealen Staude für den pflegeleichten, aber dennoch anspruchsvoll gestalteten Garten.
Der ideale Standort für prachtvolle Blüten
Damit die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' ihre ganze Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie ist eine typische Sonnenanbeterin, die Wärme und Licht für eine üppige Blütenbildung benötigt. Ebenso wichtig ist die Beschaffenheit des Bodens, der ihre speziellen Ansprüche erfüllen muss, um Staunässe und damit einhergehende Fäulnis der Rhizome zu vermeiden.
Sonne satt für die 'Pink Empress'
Die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' gedeiht ausschließlich an einem vollsonnigen Standort. Mindestens sechs bis acht Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag sind für eine reiche Blüte und einen kompakten, gesunden Wuchs unerlässlich. Im Halbschatten würde sie zwar überleben, jedoch deutlich weniger Blüten ansetzen und dazu neigen, langstielig und instabil zu wachsen. Die sonnige Lage gewährleistet zudem, dass das Laub nach Regenfällen schnell abtrocknet, was Pilzkrankheiten vorbeugt. Ideal sind daher Süd- oder Westlagen, die über den Tag hinweg viel Wärme speichern. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, um die hohen Blütenstände vor starken Böen zu schützen, ist aber nicht zwingend erforderlich, da die Stiele der 'Pink Empress' erstaunlich stabil sind.
Bodenansprüche der Bartiris
Der Boden für die Hohe Bart-Iris sollte in erster Linie gut durchlässig sein. Sandige oder lehmige Böden mit einem guten Wasserabzug sind perfekt. Schwere, verdichtete Tonböden müssen unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um Staunässe zu verhindern. Der pH-Wert des Bodens sollte neutral sein, also im Bereich zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Die Bartiris verträgt auch leicht kalkhaltige Böden sehr gut. Bezüglich der Feuchtigkeit bevorzugt sie einen trockenen bis frischen Boden. Sie kommt ausgezeichnet mit sommerlicher Trockenheit zurecht, solange sie gut eingewurzelt ist. Entscheidend ist, dass die Rhizome, also die knolligen Speicherorgane, nicht dauerhaft feucht liegen. Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, dass die Rhizome zu einem Drittel aus der Erde schauen, damit sie von der Sonne beschienen werden und nicht faulen.
Ein Fest der Farben und Formen: Iris barbata-elatior 'Pink Empress'
Die unbestrittene Hauptattraktion der Hohen Bart-Iris 'Pink Empress' sind ihre atemberaubenden Blüten. Doch auch das Laubwerk verdient Beachtung, da es der Pflanze ganzjährig Struktur verleiht. Die Kombination aus beidem macht ihren besonderen Reiz aus.
Die Blütenpracht der 'Pink Empress'
Die Blütezeit der Iris barbata-elatior 'Pink Empress' erstreckt sich von Mai bis Juni. In dieser Zeit öffnen sich die rosa bis aprikotfarbenen Blüten, die eine außergewöhnliche, sehr aparte Erscheinung bieten. Es handelt sich um einfache Einzelblüten, die in einem verzweigten Blütenstand angeordnet sind. Die Blütenform ist eine sogenannte Sonderform, die typisch für Bartiris ist: Drei aufrechte, oft etwas gewellte Blütenblätter, die Domblätter oder Standards, bilden die Krone, während drei nach unten gebogene, oft breitere Blütenblätter, die Hängeblätter oder Falls, nach unten zeigen. Auf diesen Hängeblättern sitzt der namensgebende, oft kontrastfarbige Bart – bei der 'Pink Empress' ein leuchtend orangener Farbtupfer, der einen faszinierenden Kontrast zum zarten Grundton bildet. Die Blüten duften nicht intensiv, verströmen aber einen leichten, angenehmen Duft. Jede Blüte hält mehrere Tage, und da sich die Knospen am verzweigten Stiel nacheinander öffnen, kann die Blütezeit an einer einzelnen Pflanze durchaus zwei bis drei Wochen andauern.
Das Laubwerk der Hohen Bart-Iris
Das Laub der Hohen Bart-Iris 'Pink Empress' ist sommergrün, schwertförmig und in einem frischen, mittleren Grün gehalten. Die Blätter entspringen büschelweise aus den Rhizomen und wachsen straff aufrecht. Sie sind derb und ledrig, was sie unempfindlich gegen Wind macht. Nach der Blüte bleibt das Laub als grüne, strukturbildende Komponente im Beet erhalten. Im Herbst verfärbt es sich gelblich-braun, bevor es schließlich einzieht. Diese schwertförmige Blattform ist nicht nur dekorativ, sondern auch funktional: Sie ermöglicht ein schnelles Abtrocknen von Tau und Regen und minimiert so die Gefahr von Blattkrankheiten. Auch im Winter, wenn die Pflanze eingezogen hat, können die vertrockneten Blattreste als leichter Winterschutz für die Rhizome dienen und sollten erst im zeitigen Frühjahr entfernt werden.
Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in unterschiedlichen Gartenbereichen glänzen kann. Ihre klare Form und die spektakuläre Blüte machen sie zu einem wertvollen Gestaltungselement, das sowohl in formalen als auch in naturnahen Pflanzungen eingesetzt werden kann.
Als Strukturgeber im Beet und auf der Freifläche
Die klassische Verwendung der Iris barbata-elatior ist im Beet und auf der Freifläche in sonniger Lage. Hier kommt ihre aufrechte Wuchsform perfekt zur Geltung. Sie eignet sich hervorragend für den mittleren bis hinteren Bereich von Staudenbeeten, wo sie mit ihrer Höhe von 60 cm einen wunderbaren Hintergrund für niedrigere Stauden bildet. Auf Freiflächen, beispielsweise in größeren Rabatten oder in sonnigen Gartenbereichen ohne Gehölzbewuchs, kann sie in Gruppen gepflanzt werden und bildet dann während der Blütezeit imposante Farbteppiche. Ihre klare Linienführung bringt Struktur in lockere Pflanzungen und schafft interessante vertikale Akzente. Gerade in modernen, architektonisch geprägten Gärten ist sie aufgrund dieser Eigenschaften sehr geschätzt.
Die 'Pink Empress' als Schnittstaude
Die Blütenstände der Hohen Bart-Iris 'Pink Empress' sind ausgezeichnet als Schnittblumen geeignet. Sie werden von Gartenliebhabern sehr geschätzt und gern als Schnittstaude verwendet. Die langen, stabilen Stiele und die haltbaren Blüten machen sie zu einer perfekten Wahl für die Vase. Schneiden Sie die Blütenstiele am besten am frühen Morgen, wenn sie prall mit Wasser gefüllt sind. Wählen Sie Knospen, die sich gerade zu öffnen beginnen – sie entfalten sich dann vollständig in der Vase und halten länger. Entfernen Sie die unteren Blätter, die ins Wasser ragen würden, um Fäulnis zu vermeiden. In der Vase halten die Blüten bei kühler Raumtemperatur etwa eine Woche und bringen einen Hauch von sommerlichem Gartenflair ins Haus.
Gestaltung mit Tuffs und Gruppen
Um die volle Wirkung der Iris barbata-elatior 'Pink Empress' zu entfalten, empfiehlt sich eine Pflanzung in kleinen Gruppen oder Tuffs. Pflanzen Sie die schöne Staude in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis zu 5 Pflanzen. Die empfohlene Pflanzdichte liegt bei 7 Stück pro Quadratmeter, mit einem Pflanzabstand von etwa 30-40 cm. Diese Anordnung lässt den einzelnen Pflanzen genug Raum, sich zu entwickeln, und verhindert, dass sie sich gegenseitig bedrängen. Gleichzeitig entsteht so eine geschlossene, wirkungsvolle Gruppe, die während der Blütezeit ein beeindruckendes Bild abgibt. Die Rhizome sollten dabei so gesetzt werden, dass sie leicht schräg nach außen zeigen, damit sich der Horst von der Mitte aus nach außen ausbreiten kann. Solche Tuffs eignen sich auch hervorragend für die lineare Bepflanzung entlang von Wegen oder als Einfassung für Terrassenbereiche.
Perfekte Partner für die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress'
Die zartrosafarbene bis aprikotfarbene Blüte der 'Pink Empress' bietet vielfältige Möglichkeiten für harmonische oder kontrastreiche Pflanzkombinationen. Die Wahl der richtigen Begleitstauden kann die Wirkung dieser besonderen Iris noch steigern und für ein langanhaltendes Gartenbild sorgen.
Klassische Begleiter für die Bartiris
Traditionell werden Bartiris oft mit anderen Stauden kombiniert, die ähnliche Standortansprüche haben. Ein hervorragender Partner ist der Rittersporn (Delphinium), dessen blaue oder violette Kerzen einen wunderbaren Farbkontrast zu den warmen Tönen der 'Pink Empress' bilden und gleichzeitig die vertikale Linienführung aufgreifen. Ebenso passen die filigranen Rispen der Astilbe in Rosa- oder Rottönen, die jedoch einen etwas frischeren Boden bevorzugt und daher nur bei entsprechender Bodenverbesserung infrage kommt. Niedrigere Begleiter für den Beetvordergrund sind das Purpurglöckchen (Heuchera) mit seinen oft bronzefarbenen oder purpurnen Blättern oder der Frauenmantel (Alchemilla mollis), dessen weiche, gelbgrüne Blütenwolken einen zarten Rahmen bilden. Diese Kombinationen sorgen für ein abwechslungsreiches und dichtes Pflanzenbild.
Kombinationen mit kontrastierenden Farben
Wer mutigere Akzente setzen möchte, kann die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' mit Stauden kombinieren, die in kräftigen, kontrastierenden Farben blühen. Die leuchtend gelben Blüten der Sonnenbraut (Helenium) oder der Kokardenblume (Gaillardia) bilden einen spannenden Warm-Kalt-Kontrast zu den rosafarbenen Irisblüten. Sehr reizvoll ist auch die Kombination mit tiefblau blühenden Stauden wie der Katzenminze (Nepeta) oder der Kugeldistel (Echinops ritro). Diese blauen Töne lassen die aprikotfarbenen Nuancen der 'Pink Empress' besonders intensiv leuchten. Für eine romantischere Note eignen sich weiße Begleiter wie die Margerite (Leucanthemum) oder die Sterndolde (Astrantia major), die die zarte Farbgebung der Iris unterstreichen und für eine helle, luftige Atmosphäre sorgen. Wichtig ist bei allen Kombinationen, dass die Partnerpflanzen ebenfalls sonnige und gut drainierte Standorte bevorzugen.
Pflegeleicht und winterhart
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' ist eine erfreulich pflegeleichte Staude, die bei Beachtung einiger grundlegender Regeln viele Jahre Freude bereitet. Die Maßnahmen beschränken sich im Wesentlichen auf das richtige Gießen, gelegentliches Düngen, einen gezielten Rückschnitt und in gewissen Abständen eine Verjüngung durch Teilung.
Gießen und Düngen
Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' bei anhaltender Trockenheit regelmäßig gegossen werden, um eine gute Einwurzelung zu fördern. Ist sie einmal etabliert, kommt sie mit natürlichen Niederschlägen meist bestens zurecht und benötigt nur in extremen Dürreperioden zusätzliche Wassergaben. Wichtig ist dabei, nicht über die Blätter, sondern direkt an den Wurzelbereich zu gießen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Gedüngt wird sparsam. Im Frühjahr, kurz vor dem Austrieb, kann eine Gabe eines ausgewogenen, kalibetonten Volldüngers oder von reifem Kompost verabreicht werden. Ein Übermaß an Stickstoff sollte vermieden werden, da dies zu weichem, mastigem Wachstum und einer verminderten Blühfreudigkeit führen kann. Die Bartiris bevorzugt eher magere Böden, daher ist weniger oft mehr.
Schnitt und Teilung der Iris barbata-elatior
Direkt nach der Blüte sollte ein Rückschnitt abgeblühter Blütenstände vorgenommen werden. Dies verhindert die energiezehrende Samenbildung und fördert die Kraft der Pflanze für das nächste Jahr. Schneiden Sie die verblühten Stiele knapp über dem Blattschopf ab. Das Laub wird im Herbst nicht geschnitten, sondern bleibt als Winterschutz stehen und wird erst im zeitigen Frühjahr, wenn die neuen Triebe sichtbar werden, bodennah entfernt. Eine Teilung ist erforderlich, wenn die Blühfähigkeit der Pflanzen nachlässt, also etwa alle 2 bis 4 Jahre. Nehmen Sie eine Teilung nach der Blüte vor, idealerweise im Spätsommer. Graben Sie dazu den Horst vorsichtig aus, teilen Sie die Rhizome mit einem scharfen Messer in faustgroße Stücke, entfernen Sie alte, verholzte Teile und pflanzen Sie nur die jungen, kräftigen Teilstücke mit frischen Wurzeln und Blattschöpfen wieder ein. Achten Sie erneut darauf, dass die Rhizome zu einem Drittel aus der Erde schauen.
Überwinterung der 'Pink Empress'
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' ist, wie erwähnt, bis -28,8°C winterhart und benötigt in den meisten Regionen Deutschlands keinen speziellen Winterschutz. In sehr rauen Lagen oder bei späten, strengen Frösten im Frühjahr, wenn die jungen Triebe schon erscheinen, kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein. Wichtiger als Kälteschutz ist der Schutz vor winterlicher Staunässe. Daher sollte der Standort auch im Winter gut drainiert sein. Schwere Böden können durch eine leichte Sandschicht um die Rhizome herum im Herbst verbessert werden. Im Frühling, nach dem Entfernen des alten Laubs, ist der beste Zeitpunkt, um den Boden um die Pflanzen herum leicht zu lockern und eventuell eine dünne Schicht Kompost als Startdünger aufzubringen.
Wissenswertes über die Hohe Bart-Iris
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress' ist nicht nur eine schöne Gartenpflanze, sondern trägt auch eine interessante Geschichte und Botanik in sich. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich, um diese Staude noch besser zu verstehen und zu schätzen.
Botanik und Kulturgeschichte
Die Gattung Iris ist riesig und umfasst über 200 Arten. Der Name Iris leitet sich von der griechischen Göttin des Regenbogens ab, was auf die enorme Farbvielfalt der Blüten anspielt. Die Bartiris (Iris barbata) verdankt ihren Namen dem charakteristischen, oft andersfarbigen Haarbart auf den Hängeblättern. Die Untergruppe der Hohen Bartiris (Iris barbata-elatior) zeichnet sich, wie der Name 'elatior' (der Höhere) verrät, durch ihren größeren Wuchs aus. Die Sorte 'Pink Empress' ist eine moderne Züchtung, die die aparte Farbkombination von Rosa, Aprikot und Orange vereint. In der Symbolik steht die Iris oft für Botschaften, Hoffnung und Glauben. Die Bartiris ist für Menschen und Haustiere leicht giftig, insbesondere die Rhizome. Sie enthalten reizende Stoffe, die bei Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Daher sollte sie außer Reichweite von neugierigen Kindern und Tieren gepflanzt werden. Diese leichte Giftigkeit hat sie jedoch seit Jahrhunderten nicht davon abgehalten, eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Gartenstauden zu sein.
| Name Deutsch: | Hohe Bart-Iris. |
| Name Botanisch: | Iris barbata-elatior 'Pink Empress'. |
| Wuchs: | Aufrecht, rhizombildend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, schwertförmig, grün. |
| Blüte: | Rosa bis aprikot, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, Sonder-Blütenform. |
| Blütezeit: | Mai bis Juni. |
| Boden: | Gut durchlässig, trocken bis frisch, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' (Hohe Bart-Iris) überzeugt mit schneeweißen Blüten mit einem leuchtend orangenen Bart und einer besonderen Form. Die sommergrüne Staude aus der Familie der Schwertliliengewächse wird von Gartenliebhabern sehr geschätzt und gern als Schnittstaude verwendet. Die hohe Bart-Iris bevorzugt einen sonnigen Standort mit einem trockenen, sandig bis lehmigen Gartenboden, zum Beispiel im Beet oder auf der Freifläche. Pflanzen Sie die schöne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen mit 7 Stück pro Quadratmeter sowie einem Pflanzabstand von etwa 30-40 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände vor. Eine Teilung ist erforderlich, wenn die Blühfähigkeit der Pflanzen nachlässt, also etwa alle 2 bis 4 Jahre. Nehmen Sie eine Teilung nach der Blüte vor, entfernen Sie alte Knollen. Die Iris barbata-elatior 'Pink Empress' ist winterhart bis -28,8 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Hohe Bart-Iris 'Pink Empress', botanisch Iris barbata-elatior 'Pink Empress', ist eine außergewöhnliche Staude, die mit ihrer aparten Erscheinung jeden Garten bereichert. Als Vertreterin der Schwertliliengewächse besticht sie durch eine einzigartige Blütenform und eine faszinierende Farbgebung, die zwischen zartem Rosa und warmem Aprikot changiert. Ihre aufrechte, rhizombildende Wuchsform verleiht Beeten und Rabatten Struktur, während die schwertförmigen, sommergrünen Blätter auch nach der Blütezeit von Mai bis Juni für attraktive Akzente sorgen. Diese Sorte vereint Robustheit mit einer geradezu majestätischen Ausstrahlung, die ihrem Namen 'Pink Empress' – die rosa.... |
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