window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Braunklee

Trifolium badium

Trifolium badium (Braunklee) mit gelben, kugeligen Blütenköpfen und dreiteiligen grünen Blättern in dichter Wuchsform
Sommergrün
Goldgelb
Sonnig
Juni - August
bis zu 20 cm
ab 4,35 €
Wuchs: Aufrecht/horstbildend, 10 bis 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, grün, kleeartig
Frucht: Hülsenfrucht
Blüte: Einfach, goldgelb, kolbenartiger Blütenstand
Blütezeit: Juni-August
Boden: Normal durchlässig, kalkhaltig
Standort: Sonnig
Winterhart: Z5 (-28,8°C bis -23,4°C)
Pflanzen pro m²: 9 bis 11
Eigenschaften:
Beim Braun-Klee (oder Braunklee; botanisch: Trifolium badium) handelt es sich eine krautige Staude, die bis zu 20 Zentimeter hoch wird. In der Blütezeit, die von Juni bis August reicht, schmückt...
sich der Braunklee (Trifolium badium) mit köpfchenförmigen Blütenständen, die 50 bis 60 kleine Blüten beinhalten. Die gelben Blütenkronen weisen die Form der Schmetterlingsblüte auf und werden Sie verzücken. Der Standort sollte, damit die Staude sich wohlfühlt, in der Sonne liegen. Der ideale Boden ist normal durchlässig und kalkhaltig. Gut zu wissen: Die Winterhärte des Trifolium badium beträgt -28,8 Grad.
Wuchs: Aufrecht/horstbildend, 10 bis 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, grün, kleeartig
Frucht: Hülsenfrucht
Blüte: Einfach, goldgelb, kolbenartiger Blütenstand
Blütezeit: Juni-August
Boden: Normal durchlässig, kalkhaltig
Standort: Sonnig
Winterhart: Z5 (-28,8°C bis -23,4°C)
Pflanzen pro m²: 9 bis 11
Eigenschaften: Beim Braun-Klee (oder Braunklee; botanisch: Trifolium badium) handelt es sich eine krautige Staude, die bis zu 20 Zentimeter hoch wird. In der Blütezeit, die von Juni bis August reicht, schmückt sich der Braunklee (Trifolium badium) mit köpfchenförmigen Blütenständen, die 50 bis 60 kleine Blüten beinhalten. Die gelben Blütenkronen weisen die Form der Schmetterlingsblüte auf und werden Sie verzücken. Der Standort sollte, damit die Staude sich wohlfühlt, in der Sonne liegen. Der ideale Boden ist normal durchlässig und kalkhaltig. Gut zu wissen: Die Winterhärte des Trifolium badium beträgt -28,8 Grad.

Der Braunklee (Trifolium badium) ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer kompakten Wuchsform und den leuchtenden Blütenständen begeistert. Diese krautige Pflanze gehört zur großen Familie der Hülsenfrüchtler und besticht durch ihre Anspruchslosigkeit sowie ihre außergewöhnliche Winterhärte. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wichtige über Herkunft, Standortansprüche, Blütenpracht und die vielseitige Verwendung dieser besonderen Kleeart im Garten.

Braunklee: Ein Portrait der sonnigen Kleeart

Der Braunklee, botanisch korrekt als Trifolium badium bezeichnet, ist eine typische Vertreterin der europäischen Gebirgsflora. Diese Staude präsentiert sich als aufrecht wachsende, horstbildende Pflanze, die durch ihren kompakten Habitus besticht. Mit einer Wuchshöhe von nur 10 bis 20 Zentimetern bleibt sie niedrig und eignet sich daher hervorragend für viele spezielle Gartenbereiche. Die Blütezeit erstreckt sich über die Sommermonate von Juni bis August, in denen sich die Pflanze mit ihren charakteristischen Blütenständen schmückt.

Herkunft und Wuchsform

Die natürliche Verbreitung des Braunklees erstreckt sich über ein weites Gebiet vom nördlichen Spanien bis zur Balkanhalbinsel, wobei die Art auch in den Alpen heimisch ist. Diese Herkunft erklärt die ausgeprägte Anpassung an sonnige Standorte und durchlässige Böden. Der Wuchs ist typisch für Gebirgspflanzen: kompakt, bodennah und ausdauernd. Die horstbildende Wuchsweise bedeutet, dass die Pflanze mehrere Triebe aus einer Basis entwickelt, die sich zu einem dichten Polster vereinen. Diese Wuchsform bietet nicht nur optische Reize, sondern schützt auch den Boden vor Erosion und hilft, Feuchtigkeit zu konservieren. Die Wurzeln des Trifolium badium sind entsprechend der Herkunft an trockene Standorte angepasst und bilden ein feines, aber tiefreichendes System aus.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer maximalen Höhe von 20 Zentimetern gehört der Braunklee zu den niedrig bleibenden Stauden. Diese geringe Wuchshöhe macht ihn zum idealen Kandidaten für die Bepflanzung von Vordergründen, Steingärten oder als Einfassungspflanze. Der aufrechte Wuchs verleiht der Pflanze Struktur, während die horstbildende Eigenschaft für eine dichte, geschlossene Optik sorgt. Pro Quadratmeter können 9 bis 11 Pflanzen gesetzt werden, um einen flächendeckenden Teppich zu erzielen. Diese Pflanzdichte gewährleistet, dass sich die Horste nach einiger Zeit berühren und so einen geschlossenen Pflanzenteppich bilden. Die kompakte Wuchsform bleibt über die gesamte Vegetationsperiode erhalten und verleiht dem Garten auch außerhalb der Blütezeit Struktur.

Ideale Bedingungen für gesundes Wachstum

Damit der Braunklee seine volle Pracht entfalten kann, sind bestimmte Standort- und Bodenbedingungen erforderlich. Diese Ansprüche leiten sich direkt aus seiner natürlichen Herkunft in sonnigen Gebirgslagen ab. Ein optimaler Standort gewährleistet nicht nur gesundes Wachstum, sondern auch eine reiche Blütenbildung und Langlebigkeit der Staude. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Bedingungen Trifolium badium benötigt, um sich im Garten optimal zu entwickeln.

Der perfekte Standort für Trifolium badium

Der Braunklee ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und benötigt einen vollsonnigen Standort, um optimal zu gedeihen. Für Trifolium badium ist ein sonniger Standort angegeben, was bedeutet, dass die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erhalten sollte. Ideal sind Südlagen, die über den Tag hinweg maximale Lichtausbeute bieten. Auch West- oder Ostlagen können geeignet sein, sofern sie ausreichend Sonnenstunden aufweisen. Halbschatten wird zwar toleriert, führt jedoch zu weniger üppiger Blütenbildung und einem lockeren, weniger kompakten Wuchs. Die Exposition sollte zudem windgeschützt sein, da starke Winde die zarten Blütenstände beschädigen können. In Steingärten oder an Trockenmauern profitiert die Pflanze von der gespeicherten Wärme des Steins, die das Mikroklima zusätzlich begünstigt.

Bodenansprüche und Substrat

Die Bodenansprüche des Braunklees sind klar definiert und entsprechen seiner Gebirgsherkunft. Der ideale Boden ist normal durchlässig und sollte keinesfalls zu Staunässe neigen, da dies die Wurzeln faulen lassen würde. Eine gute Drainage ist daher essenziell. Zudem bevorzugt Trifolium badium kalkhaltige Böden mit einem pH-Wert im neutralen bis leicht alkalischen Bereich. Schwere Lehmböden sollten durch die Zugabe von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Mageres Substrat ist der Pflanze durchaus recht – üppige, nährstoffreiche Böden können sogar zu mastigem Wuchs führen, der die Standfestigkeit beeinträchtigt. Ideal ist eine Mischung aus Gartenerde, Sand und feinem Splitt im Verhältnis 2:1:1. Diese Mischung gewährleistet sowohl Nährstoffversorgung als auch optimale Drainage.

Braunklee: Blüte und Blattwerk

Die besondere Attraktivität des Braunklees liegt in der harmonischen Verbindung von dekorativem Laub und auffälligen Blütenständen. Während der Sommermonate entwickelt die Pflanze ihre charakteristischen Blüten, die nicht nur optisch reizvoll sind, sondern auch ökologische Bedeutung haben. Das Blattwerk bildet den ganzen Sommer über einen attraktiven grünen Teppich, der auch außerhalb der Blütezeit für Struktur im Garten sorgt. Die folgenden Abschnitte beschreiben beide Aspekte im Detail.

Die goldgelbe Pracht der Blüten

Die Blüte des Braunklees ist zweifellos sein herausstechendstes Merkmal. Von Juni bis August erscheinen die kolbenartigen Blütenstände, die sich aus zahlreichen Einzelblüten zusammensetzen. Jeder Blütenstand enthält 50 bis 60 kleine Blüten, die in dichten Köpfchen angeordnet sind. Die Einzelblüten weisen die typische Form der Schmetterlingsblüte auf, die für viele Hülsenfrüchtler charakteristisch ist. Die Farbe der Blütenkronen wird als goldgelb beschrieben – ein warmes, leuchtendes Gelb, das in der Sonne besonders intensiv wirkt. Ein besonderes Phänomen ist die Farbveränderung beim Verblühen: die goldgelben Blüten werden beim Verblühen goldbraun, was der Pflanze ihren deutschen Namen „Braunklee“ eingebracht hat. Diese Verfärbung verleiht den Blütenständen auch in der späten Blütezeit noch dekorativen Wert. Die Blüten duften nicht nennenswert, locken aber zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, die den Nektar schätzen.

Das Laub des Trifolium badium

Das Blattwerk des Braunklees ist ebenso charakteristisch wie seine Blüten. Die Blätter sind sommergrün und zeigen eine frische grüne Farbe, die den ganzen Sommer über erhalten bleibt. Die Blattform ist kleeartig und entspricht damit dem typischen Erscheinungsbild von Kleearten. Genauer betrachtet handelt es sich um dreizählige gefiederte grüne Blätter, bei denen drei Teilblättchen an einem gemeinsamen Stiel sitzen. Diese Blättchen sind oval bis leicht herzförmig und weisen eine feine Behaarung auf, die bei genauem Hinsehen sichtbar wird. Die Blattstellung ist wechselständig, was bedeutet, dass die Blätter nicht gegenüber, sondern versetzt am Stängel sitzen. Im Herbst zeigt das Laub keine spektakuläre Färbung, welkt aber erst spät im Jahr ab. Die Blätter bleiben bis in den späten Herbst hinein attraktiv und bilden einen schönen Kontrast zu den verblühten, goldbraunen Blütenständen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Der Braunklee bietet aufgrund seiner kompakten Wuchsform, der geringen Höhe und der Anspruchslosigkeit zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten im Garten. Seine natürliche Herkunft aus sonnigen Gebirgslagen prädestiniert ihn für spezielle Gartenbereiche, die ähnliche Bedingungen aufweisen. Die folgenden Abschnitte stellen drei besonders geeignete Einsatzgebiete vor, in denen Trifolium badium seine Stärken voll ausspielen kann.

Der Steingarten als klassischer Standort

Der Steingarten stellt für den Braunklee den idealen Lebensraum dar, da er hier Bedingungen vorfindet, die seiner natürlichen Heimat sehr nahekommen. Die Standort-/Verwendungscodierung weist Trifolium badium dem Steingarten an einem sonnigen Standort zu. In der steinigen Umgebung profitiert die Pflanze von der exzellenten Drainage und der gespeicherten Wärme der Steine. Sie kann zwischen größeren Steinen gepflanzt werden, wo sie mit der Zeit kleine Polster bildet, die die Steine weich umspielen. Besonders reizvoll wirkt der Braunklee in Kombination mit verschiedenen Gesteinsarten – sowohl vor hellem Kalkstein als auch vor dunklem Basalt kommen die goldgelben Blüten hervorragend zur Geltung. In Steingärten sollte die Pflanze in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren gesetzt werden, um einen natürlichen Effekt zu erzielen. Die geringe Wuchshöhe sorgt dafür, dass der Braunklee auch in beengten Steingarten-Situationen nicht überwuchert wirkt.

Trockenmauern und begrünte Fugen

Trockenmauern ohne Mörtel bieten dem Braunklee ausgezeichnete Wachstumsbedingungen. In den Fugen zwischen den Steinen findet die Pflanze genau das durchlässige Substrat, das sie benötigt. Die Wurzeln können sich in den Hohlräumen zwischen den Steinen verankern und profitieren von der dort herrschenden ausgezeichneten Drainage. Besonders reizvoll ist die Bepflanzung von Mauerkronen, von wo aus die Triebe des Braunklees leicht überhängend wachsen können. Auch in gepflasterten Bereichen kann Trifolium badium in ausgesparten Fugen gepflanzt werden, wo er mit der Zeit einen grünen Teppich bildet. Bei der Bepflanzung von Fugen sollte darauf geachtet werden, dass genügend Substrat eingebracht wird – eine Mischung aus sandiger Erde und feinem Splitt hat sich bewährt. Die Pflanzen benötigen in den ersten Wochen nach der Pflanzung regelmäßige Wassergaben, bis sie sich etabliert haben.

Vordergrund-Bepflanzung und Wegränder

An sonnigen Wegrändern und in Vordergrund-Bepflanzungen von Staudenbeeten kommt der Braunklee ebenfalls ausgezeichnet zur Geltung. Seine geringe Höhe von nur 10 bis 20 Zentimetern sorgt dafür, dass er höhere Stauden nicht verdeckt, sondern als dekorative Einfassung dient. Entlang von Gartenwegen gepflanzt, bildet er mit der Zeit einen dichten, grünen Saum, der im Sommer mit goldgelben Blüten übersät ist. Besonders praktisch ist dabei, dass Trifolium badium trittfest genug ist, um gelegentliches Betreten zu tolerieren – ideal also für Wegränder, die manchmal unbeabsichtigt betreten werden. In Vordergrund-Bepflanzungen sollte der Braunklee in wellenförmigen Gruppen angeordnet werden, um einen natürlichen Effekt zu erzielen. Pro laufendem Meter Wegrand können etwa fünf bis sieben Pflanzen gesetzt werden, um nach zwei bis drei Jahren einen geschlossenen Teppich zu erhalten.

Pflanzpartner für den Braunklee

Die richtige Begleitpflanzung kann die Wirkung des Braunklees im Garten erheblich steigern. Geeignete Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche haben und sich optisch harmonisch mit Trifolium badium ergänzen. Die folgenden Abschnitte stellen verschiedene Pflanzenkombinationen vor, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch praktisch umsetzbar sind.

Begleiter für sonnige Lagen

Für sonnige Standorte eignen sich zahlreiche Stauden, die mit dem Braunklee harmonieren. Besonders gut passen niedrige Polsterstauden wie der Blauschwingel (Festuca glauca) mit seinen silbrig-blauen Horsten. Diese Gräserart bildet einen schönen Kontrast zu den grünen Blättern des Braunklees und betont dessen goldgelbe Blüten. Ebenfalls geeignet ist der Sand-Thymian (Thymus serpyllum), der mit seinen kriechenden Trieben und den rosa oder weißen Blüten einen reizvollen Teppich bildet. Die Polster-Steinbrech (Saxifraga arendsii) mit ihren rosa oder weißen Blüten im Frühjahr ergänzt den später blühenden Braunklee zeitlich ideal. Alle diese Partner bevorzugen ebenfalls sonnige Standorte und durchlässige Böden, sodass sie gemeinsam gepflanzt werden können, ohne dass eine Pflanze benachteiligt wird.

Kombinationen mit Trifolium badium

Spezielle Kombinationen mit dem Braunklee können bestimmte Gartenbilder verstärken. Für ein silbrig-graues Farbkonzept eignet sich die Kombination mit dem Woll-Ziest (Stachys byzantina), dessen filzige Blätter einen interessanten Texturkontrast bieten. Die Katzenminze (Nepeta faassenii) mit ihren lavendelblauen Blütenähren bildet einen schönen Farbkontrast zu den goldgelben Blüten des Braunklees. Für Steingärten besonders passend ist die Gemeine Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris), die mit ihren violetten Blüten im Frühjahr blüht und so die Blütezeit des Braunklees ideal ergänzt. Auch niedrige Sedum-Arten wie der Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) passen ausgezeichnet zu Trifolium badium – beide Pflanzen teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte. Bei der Pflanzung sollte darauf geachtet werden, dass die Partner ähnliche Wuchshöhen haben, damit keine Pflanze die andere überwuchert.

Pflegeleicht und robust

Der Braunklee gehört zu den anspruchslosesten Stauden im Garten und benötigt nur minimale Pflege, um Jahr für Jahr zu gedeihen. Seine natürliche Anpassung an karge Standorte macht ihn widerstandsfähig gegen Trockenheit und Kälte. Die folgenden Abschnitte erläutern, welche Pflegemaßnahmen dennoch sinnvoll sind und wie die Pflanze über viele Jahre hinweg gesund und attraktiv bleibt.

Gießen und Düngen

Der Wasserbedarf des Braunklees ist gering bis mäßig. Nach der Pflanzung sollte regelmäßig gegossen werden, bis die Staude gut angewachsen ist – dies dauert etwa vier bis sechs Wochen. Danach reicht in normalen Sommern der natürliche Niederschlag aus. Nur bei anhaltender Trockenheit von mehr als zwei Wochen ohne Regen sollte zusätzlich gewässert werden. Dabei ist es besser, seltener aber durchdringend zu gießen, als häufig kleine Mengen zu verabreichen. Das Düngen beschränkt sich auf ein Minimum: Im Frühjahr kann eine kleine Gabe von Kompost oder einem mineralischen Langzeitdünger für Stauden verabreicht werden. Übermäßiges Düngen ist zu vermeiden, da es zu mastigem, instabilem Wuchs führen kann. Der kalkhaltige Bodenbedarf kann alle zwei bis drei Jahre durch eine leichte Gabe von Gartenkalk gedeckt werden, falls der Boden zu sauer wird.

Schnitt und Vermehrung des Braunklees

Ein Rückschnitt des Braunklees ist nicht zwingend erforderlich, kann aber die Pflanze verjüngen und zu einer zweiten Blüte anregen. Nach der Hauptblüte im August können die verblühten Blütenstände bis zum Laub zurückgeschnitten werden. Dieser Schnitt verhindert die Selbstaussaat und regt die Pflanze zur Bildung neuer Blütentriebe an, die im Spätsommer erscheinen können. Im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt, können alte, vertrocknete Pflanzenteile entfernt werden. Die Vermehrung von Trifolium badium erfolgt am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teilstücke geteilt. Jedes Teilstück sollte über ausreichend Wurzeln und mindestens zwei bis drei Triebknospen verfügen. Die Teilung sollte alle drei bis vier Jahre erfolgen, um die Vitalität der Pflanze zu erhalten.

Überwinterung und Winterhärte

Der Braunklee ist ausgesprochen winterhart und benötigt in den meisten Regionen Deutschlands keinen speziellen Winterschutz. Die Winterhärte des Trifolium badium beträgt -28,8 Grad, was der Winterhärtezone Z5 entspricht. Diese extreme Frosttoleranz macht die Pflanze auch für höhere Lagen und kalte Regionen geeignet. Im Winter zieht die Staude oberirdisch komplett ein – die grünen Teile sterben ab, und die Pflanze überwintert mit ihren Wurzeln und Überdauerungsknospen direkt an der Bodenoberfläche. Ein leichter Schutz aus Reisig oder Laub kann in extrem kalten, schneearmen Wintern sinnvoll sein, ist aber meist nicht notwendig. Wichtig ist, dass der Standort im Winter nicht staunass wird, da dies in Kombination mit Frost zu Wurzelfäule führen kann. Im zeitigen Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder zuverlässig aus.

Wissenswertes über Trifolium badium

Neben den praktischen Aspekten der Kultur im Garten gibt es auch interessante botanische und kulturhistorische Hintergründe zum Braunklee. Diese Informationen runden das Portrait dieser besonderen Staude ab und helfen, ihre Besonderheiten besser zu verstehen. Der folgende Abschnitt beleuchtet einige dieser Aspekte.

Botanik und Kulturgeschichte

Der botanische Name Trifolium badium setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „Trifolium“ ist die Gattungsbezeichnung für Klee und bedeutet „dreiblättrig“, was auf die charakteristische Blattform verweist. Das Artepitheton „badium“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „braun“ – ein Hinweis auf die braune Verfärbung der verblühten Blüten. Der deutsche Name „Braunklee“ bezieht sich ebenfalls auf dieses Phänomen. Die Pflanze gehört zur Familie der Fabaceae (Hülsenfrüchtler), die sich durch ihre charakteristischen Schmetterlingsblüten und die Fähigkeit zur Stickstofffixierung auszeichnen. Wie viele Kleearten lebt auch Trifolium badium in Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien (Rhizobien), die in Wurzelknöllchen leben und der Pflanze Zugang zu Luftstickstoff verschaffen. Diese Eigenschaft macht den Braunklee zu einer wertvollen Pflanze für magere Standorte, da sie den Boden mit Stickstoff anreichert. Die Früchte sind typische Hülsenfrüchte, die bei Reife aufspringen und die Samen freigeben. In der Kulturgeschichte spielt diese spezielle Kleeart keine herausragende Rolle, was ihrer Beschränkung auf Gebirgslagen geschuldet sein mag. Heute wird sie vor allem als Zierpflanze in Steingärten und naturnahen Anlagen geschätzt.

Name Deutsch: Braunklee.
Name Botanisch: Trifolium badium.
Wuchs: Aufrecht/horstbildend, 10 bis 20 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm.
Blatt: Sommergrün, grün, kleeartig.
Frucht: Hülsenfrucht.
Blüte: Einfach, goldgelb, kolbenartiger Blütenstand.
Blütezeit: Juni-August.
Boden: Normal durchlässig, kalkhaltig.
Standort: Sonnig.
Winterhart: Z5 (-28,8°C bis -23,4°C).
Pflanzen pro m²: 9 bis 11.
Eigenschaften: Beim Braun-Klee (oder Braunklee; botanisch: Trifolium badium) handelt es sich eine krautige Staude, die bis zu 20 Zentimeter hoch wird. In der Blütezeit, die von Juni bis August reicht, schmückt sich der Braunklee (Trifolium badium) mit köpfchenförmigen Blütenständen, die 50 bis 60 kleine Blüten beinhalten. Die gelben Blütenkronen weisen die Form der Schmetterlingsblüte auf und werden Sie verzücken. Der Standort sollte, damit die Staude sich wohlfühlt, in der Sonne liegen. Der ideale Boden ist normal durchlässig und kalkhaltig. Gut zu wissen: Die Winterhärte des Trifolium badium beträgt -28,8 Grad..
Detaillierte Beschreibung:

Der Braunklee (Trifolium badium) ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer kompakten Wuchsform und den leuchtenden Blütenständen begeistert. Diese krautige Pflanze gehört zur großen Familie der Hülsenfrüchtler und besticht durch ihre Anspruchslosigkeit sowie ihre außergewöhnliche Winterhärte. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wichtige über Herkunft, Standortansprüche, Blütenpracht und die vielseitige Verwendung dieser besonderen Kleeart im Garten.

Braunklee: Ein Portrait der sonnigen Kleeart

Der Braunklee, botanisch korrekt als Trifolium badium bezeichnet, ist eine typische Vertreterin der europäischen Gebirgsflora. Diese Staude präsentiert sich als aufrecht wachsende, horstbildende Pflanze, die durch ihren kompakten Habitus besticht. Mit einer Wuchshöhe von nur 10 bis 20 Zentimetern bleibt sie niedrig und eignet sich daher hervorragend für viele spezielle....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Goldgelb

Blütezeit
Juni - August

Lieferbar
4,35 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
"Braunklee / Trifolium badium"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Ihre Bewertung:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Pflanz- und Pflegetipps Trifolium badium / Braunklee

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

Sie suchen eine Alternative?

In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Trifolium badium / Braunklee:

Zuletzt angesehen
Artikelfragen 0
Lesen Sie von weiteren Kunden gestellte Fragen zu diesem Artikel mehr

Frage Stellen

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Beantwortete Fragen zum Artikel Braunklee / Trifolium badium

Keine Fragen vorhanden