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Fußblatt, Maiapfel

Podophyllum hexandrum

Podophyllum hexandrum (Fußblatt, Maiapfel) – zartrosa Blüte mit sechs Blütenblättern und gelben Staubblättern
Podophyllum hexandrum (Fußblatt, Maiapfel) mit großen, gelappten grün-rot überlaufenen Blättern im dichten Bestand.
Sommergrün
Weiß bis zartrosa
Halbschattig
Mai
bis zu 50 cm
ab 11,95 €
   
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe ohne Zeichnung, schildförmig
Blüte: Einfache, weiße bis zartrosafarbende Blütenstände, orangerote Früchte, meist einblütig, schalenförmig, flach, ausgebreitet
Blütezeit: Mai
Wurzeln: Rhizome
Boden: Frisch bis feucht, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe ohne Zeichnung, schildförmig
Blüte: Einfache, weiße bis zartrosafarbende Blütenstände, orangerote Früchte, meist einblütig, schalenförmig, flach, ausgebreitet
Blütezeit: Mai
Wurzeln: Rhizome
Boden: Frisch bis feucht, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Der Himalaya-Maiapfel, botanisch Podophyllum hexandrum, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer eleganten Erscheinung und ihrer Seltenheit jeden Garten bereichert. Unter dem deutschen Namen Fußblatt bekannt, besticht diese horstbildende Pflanze durch schildförmige Blätter und zarte Blüten, die im Mai ihre volle Pracht entfalten. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für halbschattige Bereiche, wo sie frische bis feuchte Böden bevorzugt. Ihre Herkunft aus dem Himalaya verleiht ihr eine exotische Note, während ihre robuste Natur sie zu einer zuverlässigen Bereicherung für den mitteleuropäischen Garten macht.

Portrait des Himalaya-Maiapfels: Eine seltene Rarität aus dem Himalaya

Der Himalaya-Maiapfel, auch als Fußblatt bezeichnet, ist eine Staude, die durch ihre buschige und horstbildende Wuchsform auffällt. Diese Pflanze bringt eine besondere Atmosphäre in den Garten, da sie nicht nur optisch reizvoll ist, sondern auch eine interessante Geschichte mit sich trägt. Ihre Seltenheit macht sie zu einem besonderen Highlight für Sammler und Gartenliebhaber, die nach ungewöhnlichen Gewächsen suchen. Mit einer maximalen Höhe von 50 Zentimetern bleibt sie kompakt und eignet sich auch für kleinere Gartenbereiche, wo sie durch ihre strukturierten Blätter und zarten Blüten Akzente setzt.

Herkunft und Habitus des Podophyllum hexandrum

Die Herkunft des Podophyllum hexandrum aus dem Himalaya prägt seine Ansprüche und sein Erscheinungsbild. In seiner Heimat wächst die Pflanze in Bergwäldern und an schattigen Hängen, was ihre Vorliebe für halbschattige Standorte erklärt. Der buschige Habitus entsteht durch die horstbildende Wuchsweise, bei der sich die Stauden dicht und kompakt ausbreiten, ohne invasiv zu werden. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern gehört der Himalaya-Maiapfel zu den mittelhohen Stauden, die sich gut in die mittlere Ebene von Pflanzungen einfügen. Die sommergrünen Blätter sind ein markantes Merkmal; sie ziehen im Herbst ein und gönnen der Pflanze eine Ruhephase. Diese Eigenschaften machen sie zu einer robusten und langlebigen Gartenpflanze, die mit minimalem Aufwand viele Jahre Freude bereitet.

Wuchsform und Ausbreitung

Die Wuchsform des Himalaya-Maiapfels ist charakteristisch buschig und horstbildend, was bedeutet, dass sich die Pflanze langsam, aber stetig durch Rhizome ausbreitet. Diese unterirdischen Ausläufer sorgen für eine natürliche Vermehrung und eine dichte, geschlossene Pflanzendecke. Pro Quadratmeter können sechs bis neun Pflanzen gesetzt werden, um einen optimalen Bestand zu erreichen, der sowohl ästhetisch ansprechend als auch pflegeleicht ist. Die horstbildende Natur verhindert, dass die Staude zu sehr wuchert, und erleichtert die Kontrolle über ihre Ausbreitung. Diese Eigenschaft macht den Podophyllum hexandrum zu einer idealen Wahl für strukturierte Beete oder Gehölzränder, wo eine klare Form gewünscht wird. Die kompakte Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern sorgt zudem dafür, dass die Pflanze nicht überwuchert wird und stets gut zur Geltung kommt.

Nachdem wir den Charakter und die Herkunft dieser besonderen Staude kennengelernt haben, wenden wir uns nun den optimalen Bedingungen zu, unter denen der Himalaya-Maiapfel am besten gedeiht. Ein passender Standort ist entscheidend für die Gesundheit und Blühfreudigkeit der Pflanze.

Ideale Standortbedingungen

Der Himalaya-Maiapfel stellt spezifische Ansprüche an seinen Standort, die jedoch leicht zu erfüllen sind, wenn man seine natürlichen Vorlieben kennt. Ein optimaler Platz gewährleistet nicht nur ein gesundes Wachstum, sondern auch eine reiche Blüte und eine prächtige Laubentwicklung. Durch die Beachtung einiger grundlegender Faktoren kann jeder Gartenbesitzer ideale Bedingungen schaffen und so die volle Schönheit dieser Staude zur Geltung bringen. Die Kombination aus Licht, Boden und Exposition spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Licht und Exposition für das Fußblatt

Das Fußblatt bevorzugt einen halbschattigen Standort, der vor der prallen Mittagssonne geschützt ist. Diese Exposition entspricht den natürlichen Gegebenheiten in seinen Heimatregionen im Himalaya, wo es unter lichten Baumkronen oder an schattigen Hängen wächst. Ein Platz mit Morgen- oder Abendsonne ist ideal, da die Pflanze hier ausreichend Licht für die Photosynthese erhält, ohne dass die Blätter verbrennen oder austrocknen. Zu viel direkte Sonneneinstrahlung kann zu Blattverbrennungen führen, während ein zu schattiger Standort das Wachstum hemmen und die Blütenbildung reduzieren kann. Daher ist ein ausgewogenes Verhältnis von Licht und Schatten entscheidend für das Wohlbefinden des Podophyllum hexandrum. Ein Standort unter Laubbäumen oder an der Nordseite von Gebäuden bietet oft perfekte Bedingungen.

Bodenansprüche

Der Boden für den Himalaya-Maiapfel sollte frisch bis feucht, gut durchlässig und kalkarm sein. Diese Anforderungen sind typisch für Waldböden, die reich an Humus und organischer Substanz sind. Ein gut durchlässiger Boden verhindert Staunässe, die zu Wurzelfäule führen kann, während die Frische sicherstellt, dass die Pflanze ausreichend Feuchtigkeit für ihr Wachstum erhält. Kalkarme Böden mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert sind ideal, da sie den natürlichen Bedingungen im Himalaya entsprechen. Um diese Bedingungen zu schaffen, kann Gartenerde mit Kompost oder Laubhumus angereichert werden, was die Struktur verbessert und Nährstoffe liefert. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch hilft zudem, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautwachstum zu unterdrücken. Diese Maßnahmen fördern ein gesundes und kräftiges Wachstum der Staude.

Mit dem richtigen Standort im Hintergrund können wir uns nun den ästhetischen Highlights des Himalaya-Maiapfels widmen: seinen Blüten und seinem Blattwerk. Diese Elemente verleihen der Pflanze ihren unverwechselbaren Charme.

Blütenpracht und Laubschmuck des Podophyllum hexandrum

Der Podophyllum hexandrum besticht nicht nur durch seine Wuchsform, sondern auch durch seine dekorativen Blüten und das markante Laub. Diese visuellen Aspekte machen die Staude zu einer vielseitigen Bereicherung für jeden Garten, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten Highlights setzt. Von den zarten Blüten im Frühling bis zu den auffälligen Früchten im Spätsommer bietet der Himalaya-Maiapfel ein ständig wechselndes Bild, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Kombination aus Blüten, Blättern und Früchten schafft eine dreidimensionale Wirkung, die in Pflanzungen besonders zur Geltung kommt.

Die Blüte des Himalaya-Maiapfels

Die Blütezeit des Himalaya-Maiapfels fällt in den Mai, wo die Pflanze mit einfachen, schalenförmigen Blüten aufwartet. Diese Blüten sind in der Regel einzeln und präsentieren sich in einer zarten Farbpalette von Weiß bis Zartrosa, wobei sie flach und ausgebreitet erscheinen. Die schalenförmige Form der Blüten verleiht ihnen eine elegante und zugleich natürliche Anmutung, die perfekt zu halbschattigen Gartenbereichen passt. Die Blüten stehen meist einzeln auf den Stielen und heben sich kontrastreich vor dem grünen Laub ab, was ihre Wirkung noch verstärkt. Obwohl die Blüten relativ kurzlebig sind, setzen sie im Frühling einen bezaubernden Akzent und locken Insekten an. Bei der Sorte 'Majus' wird beschrieben, dass die Blüten außen rosa und innen weiß sind, was eine zusätzliche Farbnuance bietet.

Blattwerk und Früchte

Das Laub des Podophyllum hexandrum ist sommergrün und zeigt eine einfache grüne Farbe ohne Zeichnung, wobei die Blätter schildförmig geformt sind. Diese schildförmigen Blätter sind ein charakteristisches Merkmal der Gattung und verleihen der Pflanze eine architektonische Qualität, die auch außerhalb der Blütezeit interessant ist. Nach der Blüte entwickeln sich orangerote Früchte, die als auffälliger Schmuck dienen und bis in den Spätsommer oder Herbst hinein an der Pflanze verbleiben. Für die Sorte 'Majus' werden große rote Früchte sowie rotbraun gefleckte grüne Blätter beschrieben, was auf eine besondere Varietät hindeutet. Die Früchte sind jedoch nicht essbar und sollten aufgrund ihrer Giftigkeit nicht verzehrt werden. Diese Kombination aus dekorativem Laub und farbintensiven Früchten macht den Himalaya-Maiapfel zu einer Staude mit langer Attraktivität über die gesamte Vegetationsperiode hinweg.

Nachdem wir die Schönheit von Blüten und Blättern bewundert haben, stellt sich die Frage, wie der Himalaya-Maiapfel am besten im Garten eingesetzt werden kann. Seine vielseitigen Eigenschaften eröffnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Der Himalaya-Maiapfel ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Seine Anpassungsfähigkeit an halbschattige Lagen und seine dekorativen Eigenschaften machen ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement. Ob als strukturgebende Pflanze im Beet oder als natürlicher Begleiter unter Gehölzen – der Podophyllum hexandrum findet in vielen Gartenkonzepten seinen Platz. Durch die gezielte Verwendung kann man seine Vorzüge optimal zur Geltung bringen und harmonische Pflanzbilder schaffen.

Am Gehölzrand und im Gehölz

Eine klassische Verwendung für den Himalaya-Maiapfel ist die Pflanzung am Gehölzrand oder im Gehölz selbst. Hier profitiert die Staude von dem lichten Schatten der Bäume oder Sträucher, der ihren natürlichen Standortbedingungen entspricht. Unter Laubbäumen findet sie ideale Bedingungen vor, da der Boden hier oft humos und feucht ist. Die horstbildende Wuchsform sorgt für eine dichte Bodenbedeckung, die Unkrautwachstum unterdrückt und ein gepflegtes Erscheinungsbild schafft. Zudem harmoniert das schildförmige Laub des Fußblatts hervorragend mit den unterschiedlichen Texturen von Gehölzblättern, was zu interessanten Kontrasten führt. Diese Verwendung eignet sich besonders für naturnahe Gärten oder Waldgärten, wo der Himalaya-Maiapfel als Unterpflanzung von Bäumen wie Ahorn oder Buche eingesetzt werden kann.

Im Staudenbeet und auf Freiflächen

Neben dem Gehölzrand eignet sich der Podophyllum hexandrum auch ausgezeichnet für das Staudenbeet und für Freiflächen. In Beeten kann er als mittelhohe Staude in der zweiten oder dritten Reihe gepflanzt werden, wo er durch seine Blätter Struktur verleiht und mit seinen Blüten im Mai Akzente setzt. Auf Freiflächen, die nicht von Bäumen beschattet sind, sollte ein halbschattiger Bereich gewählt werden, um die Pflanze vor zu viel Sonne zu schützen. Die Kombination mit anderen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben, schafft abwechslungsreiche und pflegeleichte Pflanzgemeinschaften. Durch seine kompakte Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern fügt sich der Himalaya-Maiapfel gut in gemischte Bepflanzungen ein, ohne andere Pflanzen zu überwuchern. Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem wertvollen Bestandteil in der Gartengestaltung.

Als Solitär und Akzentpflanze

Aufgrund seiner Seltenheit und seines markanten Erscheinungsbilds eignet sich der Himalaya-Maiapfel auch hervorragend als Solitär- oder Akzentpflanze. In Einzelstellung kommt die architektonische Qualität der schildförmigen Blätter und die Eleganz der Blüten besonders gut zur Geltung. Ein Platz in einem schattigen Vorgarten oder an einer exponierten Stelle im Garten lenkt die Aufmerksamkeit auf diese besondere Staude. Als Akzentpflanze kann der Podophyllum hexandrum in Kombination mit niedrigeren Bodendeckern oder zwischen Steinen gepflanzt werden, wo er als Blickfang dient. Diese Verwendung unterstreicht den Charakter der Pflanze als Rarität und hebt sie aus der Masse hervor. Für Sammler und Liebhaber ungewöhnlicher Pflanzen ist dies eine ideale Möglichkeit, den Himalaya-Maiapfel in Szene zu setzen.

Um die Wirkung des Himalaya-Maiapfels noch zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen auszuwählen. Durch gezielte Kombinationen entstehen harmonische Pflanzbilder, die das ganze Jahr über attraktiv sind.

Harmonische Pflanzpartner für den Himalaya-Maiapfel

Die Auswahl geeigneter Pflanzpartner ist entscheidend, um die Vorzüge des Himalaya-Maiapfels optimal zur Geltung zu bringen. Durch harmonische Kombinationen können Kontraste in Farbe, Form und Textur geschaffen werden, die das Gesamtbild bereichern. Ideale Begleiter teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in ihrer Blütezeit oder Laubstruktur. So entstehen Pflanzgemeinschaften, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch ökologisch sinnvoll, da sie Insekten anlocken und die Biodiversität fördern.

Begleiter für halbschattige Lagen

Für halbschattige Standorte eignen sich zahlreiche Stauden, die mit dem Himalaya-Maiapfel harmonieren. Ein klassischer Partner ist die Funkie (Hosta), die mit ihren großen, oft gemusterten Blättern einen schönen Kontrast zu den schildförmigen Blättern des Podophyllum hexandrum bildet. Auch die Silberkerze (Actaea simplex) passt gut, da sie mit ihren weißen oder rosafarbenen Blütenrispen im Spätsommer blüht und so die Blütezeit des Maiapfels ergänzt. Der Farn (Dryopteris) bietet mit seinen fein gefiederten Wedeln eine zarte Textur, die das robuste Laub des Fußblatts unterstreicht. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder, die das Auge durch unterschiedliche Strukturen und Höhen führen. Zudem teilen diese Pflanzen die Vorliebe für frische, humose Böden, was die Pflege erleichtert.

Kombinationen mit Frühlingsblühern

Da der Himalaya-Maiapfel im Mai blüht, bietet es sich an, ihn mit anderen Frühlingsblühern zu kombinieren, die zur gleichen Zeit ihre Pracht entfalten. Das Lungenkraut (Pulmonaria) mit seinen blauen, rosa oder weißen Blüten und oft silbrig gemusterten Blättern ist ein idealer Begleiter, der ebenfalls halbschattige Lagen bevorzugt. Der Waldmeister (Galium odoratum) bildet als Bodendecker einen grünen Teppich, vor dem die Blüten des Maiapfels besonders gut zur Geltung kommen. Auch die Elfenblume (Epimedium) mit ihren zarten Blüten und herzförmigen Blättern ergänzt den Podophyllum hexandrum perfekt. Diese Kombinationen sorgen für ein üppiges Frühlingsbild, das Insekten anlockt und den Garten bereits früh im Jahr zum Leben erweckt. Durch die geschickte Auswahl von Partnern kann die Attraktivität des Beets über mehrere Monate hinweg erhalten bleiben.

Damit der Himalaya-Maiapfel und seine Begleiter gesund und kräftig bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Glücklicherweise ist diese Staude relativ anspruchslos, wenn die Standortbedingungen stimmen.

Pflegeleicht und robust

Der Himalaya-Maiapfel gilt als pflegeleichte und robuste Staude, die bei richtiger Standortwahl nur minimalen Aufwand erfordert. Dennoch sind einige grundlegende Pflegeschritte wichtig, um die Gesundheit und Vitalität der Pflanze langfristig zu erhalten. Von der Bewässerung über die Düngung bis hin zum Rückschnitt und der Überwinterung – mit einfachen Maßnahmen kann jeder Gartenbesitzer dafür sorgen, dass der Podophyllum hexandrum viele Jahre Freude bereitet. Diese Aspekte machen die Staude auch für Anfänger geeignet, die nach einer unkomplizierten Bereicherung für ihren Garten suchen.

Gießen und Düngen

Das Gießen des Himalaya-Maiapfels sollte regelmäßig erfolgen, um den Boden frisch bis feucht zu halten, besonders in trockenen Perioden. Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Ein gut durchlässiger Boden, wie er für die Pflanze empfohlen wird, hilft dabei, überschüssiges Wasser abzuleiten. Bei der Düngung reicht eine jährliche Gabe von Kompost oder einem organischen Langzeitdünger im Frühling aus, um den Nährstoffbedarf zu decken. Da der Podophyllum hexandrum kalkarme Böden bevorzugt, sollte auf kalkhaltige Dünger verzichtet werden. Diese Maßnahmen fördern ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte, ohne die Pflanze zu überversorgen. Im Herbst kann eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch aufgetragen werden, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Wurzeln im Winter zu schützen.

Schnitt und Vermehrung des Podophyllum hexandrum

Ein Rückschnitt des Himalaya-Maiapfels ist in der Regel nicht notwendig, da die Pflanze sommergrün ist und ihre Blätter im Herbst einzieht. Verwelkte Blüten oder Früchte können jedoch entfernt werden, um ein sauberes Erscheinungsbild zu erhalten und die Energie der Pflanze in das Wachstum zu lenken. Im Spätherbst oder frühen Frühling können abgestorbene Pflanzenteile bodennah abgeschnitten werden, um Platz für neuen Austrieb zu schaffen. Die Vermehrung des Podophyllum hexandrum erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühherbst oder frühen Frühling. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer in mehrere Teile geteilt, wobei jedes Teilstück mindestens eine Knospe haben sollte. Diese Teilstücke werden dann an gewünschter Stelle wieder eingepflanzt und gut angegossen. Diese Methode ist effektiv und erhält die Eigenschaften der Mutterpflanze.

Überwinterung

Der Himalaya-Maiapfel ist winterhart und benötigt in der Regel keinen besonderen Winterschutz, sofern er an einem passenden Standort gepflanzt ist. Die Rhizome überdauern im Boden und treiben im Frühjahr wieder aus. In sehr kalten Regionen oder bei späten Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein, um die jungen Triebe zu schützen. Da die Pflanze sommergrün ist, zieht sie ihre oberirdischen Teile im Herbst ein, was den Winterstress reduziert. Wichtig ist, dass der Boden im Winter nicht zu nass wird, da dies die Rhizome faulen lassen kann. Eine gute Drainage ist daher auch in der kalten Jahreszeit entscheidend. Mit diesen einfachen Vorkehrungen übersteht der Podophyllum hexandrum den Winter problemlos und startet gestärkt in die neue Saison.

Zum Abschluss unserer Betrachtung werfen wir einen Blick auf die Hintergründe und Besonderheiten des Himalaya-Maiapfels. Diese Aspekte verleihen der Pflanze eine zusätzliche Dimension und machen sie noch interessanter für Gartenliebhaber.

Wissenswertes über den Himalaya-Maiapfel

Der Himalaya-Maiapfel ist nicht nur eine dekorative Staude, sondern trägt auch eine reiche Geschichte und interessante Eigenschaften in sich. Von der Namensherkunft bis zur Giftigkeit gibt es viele Fakten, die diese Pflanze besonders machen. Das Wissen um diese Hintergründe vertieft die Wertschätzung für den Podophyllum hexandrum und hilft, ihn im Garten verantwortungsvoll zu integrieren. Für Sammler und botanisch Interessierte sind diese Details oft genauso faszinierend wie das äußere Erscheinungsbild der Staude.

Namensherkunft und Volksmund

Der botanische Name Podophyllum leitet sich aus dem Griechischen ab, wobei „podi“ Fuß und „phyllon“ Blatt bedeutet, was auf die schild- oder fußförmigen Blätter der Pflanze hinweist. Diese Namensgebung beschreibt treffend das charakteristische Laub, das wie ein kleiner Fuß oder Schild geformt ist. Im Volksmund werden Podophyllum-Arten auch „Maiäpfel“ genannt, obwohl die Früchte nicht im Mai, sondern im Spätsommer oder Herbst reifen. Dieser Name rührt wahrscheinlich von der Blütezeit im Mai und der apfelähnlichen Form der Früchte her. Für die Sorte 'Majus' wird zudem der deutsche Name Himalaya-Maiapfel 'Majus' verwendet, was die Herkunft und die Sortenbezeichnung betont. Diese vielfältigen Bezeichnungen spiegeln die lange Kulturgeschichte und die regionale Verbreitung der Pflanze wider. Zudem ist der Himalaya-Maiapfel als giftige Staude bekannt, was bei der Pflanzung im Garten berücksichtigt werden sollte, besonders wenn Kinder oder Haustiere Zugang haben.

Name Deutsch: Fußblatt, Maiapfel.
Name Botanisch: Podophyllum hexandrum.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 50 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 50 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe ohne Zeichnung, schildförmig.
Blüte: Einfache, weiße bis zartrosafarbende Blütenstände, orangerote Früchte, meist einblütig, schalenförmig, flach, ausgebreitet.
Blütezeit: Mai.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Frisch bis feucht, gut durchlässig, kalkarm.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Der Himalaya-Maiapfel, botanisch Podophyllum hexandrum, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer eleganten Erscheinung und ihrer Seltenheit jeden Garten bereichert. Unter dem deutschen Namen Fußblatt bekannt, besticht diese horstbildende Pflanze durch schildförmige Blätter und zarte Blüten, die im Mai ihre volle Pracht entfalten. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für halbschattige Bereiche, wo sie frische bis feuchte Böden bevorzugt. Ihre Herkunft aus dem Himalaya verleiht ihr eine exotische Note, während ihre robuste Natur sie zu einer zuverlässigen Bereicherung für den mitteleuropäischen Garten macht.

Portrait des Himalaya-Maiapfels: Eine seltene Rarität aus dem Himalaya

Der Himalaya-Maiapfel, auch als Fußblatt bezeichnet, ist eine Staude, die durch ihre buschige und horstbildende Wuchsform auffällt. Diese....

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Wuchsendhöhe
bis zu 50 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß bis zartrosa

Blütezeit
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07.08.2025

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Das Fußblatt ist ein echtes Unikat. Die dekorativen Blätter und die rosa-weißen Blüten machen richtig Eindruck.

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Pflanz- und Pflegetipps Podophyllum hexandrum / Fußblatt, Maiapfel

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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