| Wuchs: | Aufrecht, ausladend bis breitausladend, horstbildend, 200 bis 300 cm groß |
| Wuchshöhe: | 1,5 - 3 m |
| Blatt: | Sommergrün, grün, herförmig |
| Blüte: | Einfach, gelb, körbchenartig, doldenartiger Blütenstand |
| Blütezeit: | Juli-September |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Winterhart: | Z4 (-34,4°C bis -28,9°C) |
| Pflanzen pro m²: | 4 bis 6 |
| Eigenschaften: |
Silphium terebinthinaceum ist besser bekannt als Harzige Becherpflanze oder Harzkraut. Die Staude stammt ursprünglich aus dem Nordosten und Südosten der USA. Hier, in unseren Gefilden, bietet sie...
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| Wuchs: | Aufrecht, ausladend bis breitausladend, horstbildend, 200 bis 300 cm groß |
| Wuchshöhe: | 1,5 - 3 m |
| Blatt: | Sommergrün, grün, herförmig |
| Blüte: | Einfach, gelb, körbchenartig, doldenartiger Blütenstand |
| Blütezeit: | Juli-September |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Winterhart: | Z4 (-34,4°C bis -28,9°C) |
| Pflanzen pro m²: | 4 bis 6 |
| Eigenschaften: | Silphium terebinthinaceum ist besser bekannt als Harzige Becherpflanze oder Harzkraut. Die Staude stammt ursprünglich aus dem Nordosten und Südosten der USA. Hier, in unseren Gefilden, bietet sie sich für sonnige Freiflächen und den Gehölzrand mit frischem bis feuchtem Boden an ebenso sonnigen Orten an. Die Harzige Becherpflanze (Harzkraut, Silphium terebinthinaceum) hat einen wundervollen Wildstaudencharakter und punktet mit gelben strahlenförmigen Blüten, die bis von Juli bis September Farbe in den Garten bringen. Am schönsten wirkt die Pflanze in kleinen Gruppen von bis zu fünf Exemplaren. Winterhart ist das Harzkraut bis -34 Grad. |
- Portrait der Harzigen Becherpflanze: Ein riesiger Sonnenanbeter
- Standort und Boden: Ideale Bedingungen für eine prachtvolle Entwicklung
- Blüte und Blattwerk von Silphium terebinthinaceum: Ein sommerliches Schauspiel
- Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten einer starken Staude
- Pflanzpartner für die Harzige Becherpflanze: Harmonische Kombinationen
- Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung für langjährige Freude
- Wissenswertes über Silphium terebinthinaceum: Kulturgeschichte und Besonderheiten
Die Harzige Becherpflanze, botanisch Silphium terebinthinaceum und auch als Harzkraut bekannt, ist eine imposante Staude, die mit ihrer majestätischen Erscheinung und langen Blütezeit von Juli bis September beeindruckt. Ursprünglich aus den USA stammend, hat sie sich in unseren Gärten als robuste und anspruchslose Solitärpflanze etabliert, die vor allem auf sonnigen Freiflächen und am Gehölzrand ihre volle Pracht entfaltet. Mit einer Wuchshöhe von 200 bis 300 Zentimetern und ausladendem, horstbildendem Wuchs dominiert sie ihre Umgebung und verleiht dem Garten einen wildromantischen Charakter.
Portrait der Harzigen Becherpflanze: Ein riesiger Sonnenanbeter
Die Harzige Becherpflanze, oft einfach Harzkraut genannt, gehört zu den beeindruckendsten Stauden für große Gartenräume. Ihre imposante Statur und die sonnenverliebte Blütenpracht machen sie zu einem Blickfang, der über viele Wochen hinweg Farbe und Struktur in die Beete bringt. Als typische Wildstaude vereint sie Robustheit mit einer natürlichen Anmut, die besonders in naturnahen Pflanzungen zur Geltung kommt.
Herkunft und Wuchs von Silphium terebinthinaceum
Silphium terebinthinaceum stammt ursprünglich aus dem Nordosten und Südosten der USA, wo sie in Prärien und offenen Waldrändern heimisch ist. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche an Standort und Pflege, denn sie ist an sonnige Lagen und durchlässige Böden gewöhnt. In unseren Gärten zeigt sie einen aufrechten, ausladenden bis breit ausladenden Wuchs, der sie zu einer dominierenden Erscheinung macht. Die Staude bildet Horste, die sich über die Jahre zu stattlichen Gruppen entwickeln können. Mit einer Wuchshöhe von 200 bis 300 Zentimetern gehört sie zu den Riesen unter den Stauden und benötigt entsprechend Platz, um sich voll entfalten zu können. Pro Quadratmeter sollten nur vier bis sechs Pflanzen gesetzt werden, um Konkurrenz zu vermeiden und jedem Exemplar genügend Raum für eine gesunde Entwicklung zu geben.
Die imposante Erscheinung des Harzkrauts
Das Harzkraut beeindruckt nicht nur durch seine Höhe, sondern auch durch seine voluminöse Präsenz. Die Stängel sind kräftig und stabil, sodass die Pflanze auch bei Wind und Wetter standhaft bleibt. Der horstbildende Charakter sorgt für eine dichte, buschige Erscheinung, die im Laufe der Saison immer imposanter wird. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen den massiven Blättern und den filigranen Blütenständen, die sich wie Sonnenräder über dem Laub erheben. Diese Staude eignet sich hervorragend als Solitär, wo sie als architektonisches Element wirken kann, oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Exemplaren, die dann einen harmonischen Verbund bilden. Ihr wilder Charme passt perfekt in naturalistische Gärten, wo sie als Strukturgeber und Höhenpunkt fungiert.
Standort und Boden: Ideale Bedingungen für eine prachtvolle Entwicklung
Damit die Harzige Becherpflanze ihre volle Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Als Sonnenanbeterin benötigt sie viel Licht, um kräftig zu wachsen und reichlich zu blühen. Zugleich stellt sie gewisse Ansprüche an den Boden, der zwar nicht übermäßig nährstoffreich sein muss, aber eine gute Struktur aufweisen sollte. Mit der richtigen Kombination aus Licht und Bodenqualität gedeiht Silphium terebinthinaceum prächtig und belohnt den Gärtner mit einer üppigen Blütenpracht.
Der perfekte Standort für die Harzige Becherpflanze
Die Harzige Becherpflanze ist eine ausgesprochene Sonnenliebhaberin und benötigt einen vollsonnigen Standort, um optimal zu gedeihen. Nur bei ausreichend Licht entwickelt sie ihre charakteristischen, großen Blätter und die zahlreichen Blüten. Ideal sind Freiflächen oder Gehölzränder, die den ganzen Tag über sonnenbeschienen sind. Hier kann sie ihre imposante Höhe voll ausspielen und kommt ohne Konkurrenz durch höhere Gehölze aus. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, da die hohen Stängel bei starken Böen etwas anfällig sein können, obwohl die Pflanze insgesamt sehr stabil ist. Vermeiden Sie schattige oder halbschattige Lagen, da dort das Wachstum gehemmt wird und die Blütenbildung deutlich nachlässt. In sonnigen Positionen entfaltet Silphium terebinthinaceum ihren ganzen Charme und wird zum Mittelpunkt des Beetes.
Bodenansprüche für eine gesunde Wurzelbildung
Der Boden für die Harzige Becherpflanze sollte normal durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden, die den Wurzeln schaden könnte. Eine lockere, humose Erde mit guter Drainage ist ideal, damit sich das Wurzelsystem gesund entwickeln kann. Der pH-Wert sollte neutral liegen, also weder zu sauer noch zu alkalisch sein. Frische bis feuchte Bodenverhältnisse werden gut vertragen, wobei kurze Trockenperioden im Sommer überstanden werden können, sofern die Pflanze gut eingewurzelt ist. Schwere, lehmige Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Auf zu mageren oder sandigen Böden kann eine Zugabe von Kompost oder verrottetem Stallmist die Nährstoffversorgung optimieren und für ein kräftiges Wachstum sorgen.
Blüte und Blattwerk von Silphium terebinthinaceum: Ein sommerliches Schauspiel
Die Blüte- und Blattpracht der Harzigen Becherpflanze ist ein Highlight im sommerlichen Garten. Über viele Wochen hinweg schmückt sie sich mit leuchtend gelben Blüten, die wie kleine Sonnen über dem üppigen Laub thronen. Die Blätter selbst sind nicht weniger beeindruckend und verleihen der Staude auch außerhalb der Blütezeit eine starke Präsenz. Diese Kombination aus floraler Eleganz und struktureller Kraft macht Silphium terebinthinaceum zu einer vielseitigen und attraktiven Gartenpflanze.
Die sonnenverliebten Blüten des Harzkrauts
Die Blüten der Harzigen Becherpflanze sind einfach, körbchenartig und in doldenartigen Blütenständen angeordnet. Sie leuchten in einem warmen, sonnigen Gelb, das von Juli bis September den Garten erhellt. Eine besondere Eigenschaft ist, dass sich die Blüten nach der Sonne ausrichten, was ihnen den Charakter von kleinen Sonnenblumen verleiht. Diese Eigenschaft macht die Blütenstände besonders lebendig und dynamisch, da sie sich im Tagesverlauf mit dem Sonnenstand drehen. Die Einzelblüten sind relativ klein, aber in der Masse der Dolden entsteht ein üppiger, strahlenförmiger Effekt, der Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Die lange Blütezeit von bis zu drei Monaten sorgt für eine anhaltende Farbwirkung, die den Sommer über anhält und selbst im frühen Herbst noch Akzente setzt.
Das großartige Laub der Harzigen Becherpflanze
Das Laub von Silphium terebinthinaceum ist sommergrün und zeigt eine kräftige, grüne Farbe. Die Blätter sind herzförmig und können eine beachtliche Größe erreichen, weshalb die Pflanze auch den Beinamen „Elefantenohr“ trägt. Sie erinnern tatsächlich an die großen Ohren dieser Tiere und verleihen der Staude eine exotische, tropische Anmutung. Die großen grünen Basalblätter bilden eine dichte Rosette am Fuß der Pflanze, von der aus die hohen Blütenstängel emporwachsen. Diese Blattmasse sorgt für eine üppige, voluminöse Erscheinung, die auch ohne Blüten sehr dekorativ ist. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, bleibt aber lange grün, bevor es nach den ersten Frösten abstirbt. Die Blattstruktur ist robust und widerstandsfähig, was die Pflanze auch bei ungünstiger Witterung stabil und gesund hält.
Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten einer starken Staude
Die Harzige Becherpflanze ist aufgrund ihrer Größe und ihres Charakters eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Ob als dominante Beetpflanze, als natürlicher Übergang am Gehölzrand oder als Solitär – sie bringt Struktur und Höhe in die Pflanzung. Ihre Robustheit und Anspruchslosigkeit machen sie zu einer idealen Wahl für Gärten, die mit wenig Pflege auskommen sollen, ohne auf Wirkung zu verzichten.
Als dominante Beetpflanze auf Freiflächen
Auf sonnigen Freiflächen kann die Harzige Becherpflanze als dominante Strukturpflanze eingesetzt werden. Hier bildet sie den Hintergrund oder Mittelpunkt von Staudenbeeten, wo sie mit ihrer Höhe von 200 bis 300 Zentimetern alle anderen Pflanzen überragt. Ideal ist die Pflanzung in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren, die dann einen harmonischen Verbund bilden und eine starke visuelle Wirkung erzeugen. Durch ihren ausladenden Wuchs füllt sie große Flächen und sorgt für eine dichte, üppige Bepflanzung. Sie eignet sich besonders für naturalistische oder prairieartige Gärten, wo sie gemeinsam mit Gräsern und anderen hochwüchsigen Stauden ein lebendiges, dynamisches Bild ergibt. Die lang anhaltende Blüte von Juli bis September garantiert dabei über viele Wochen hinweg Farbe und Leben im Beet.
Am Gehölzrand als natürlicher Übergang
Am Gehölzrand findet die Harzige Becherpflanze ebenfalls einen idealen Platz, da sie hier als natürlicher Übergang zwischen niedrigeren Stauden und höheren Gehölzen fungiert. Ihre imposante Höhe schafft eine sanfte Abstufung und verhindert abrupte Übergänge in der Pflanzung. Der frische bis feuchte Boden, der oft an Gehölzrändern vorherrscht, kommt ihr zudem entgegen. Hier kann sie in Einzelstellung oder in lockeren Gruppen gepflanzt werden, um einen wildromantischen, naturnahen Charakter zu erzeugen. Die großen Blätter und leuchtenden Blüten setzen Akzente vor dem dunkleren Hintergrund von Sträuchern oder Bäumen und heben sich wirkungsvoll ab. Diese Verwendung nutzt den natürlichen Habitus der Pflanze optimal aus und integriert sie harmonisch in die Gartenlandschaft.
Silphium terebinthinaceum als Solitär und Strukturgeber
Als Solitärpflanze entfaltet Silphium terebinthinaceum ihre ganze architektonische Kraft. Ein einzelnes Exemplar, an exponierter Stelle gepflanzt, wird zum Blickfang und strukturiert den Gartenraum. Diese Verwendung eignet sich besonders für größere Gärten oder Parkanlagen, wo die Pflanze genügend Platz hat, um sich in alle Richtungen auszubreiten. Auch in Kübeln auf Terrassen oder in Innenhöfen kann sie, bei ausreichend großem Gefäß, als imposante Kübelpflanze gehalten werden. Hier sollte jedoch auf regelmäßiges Gießen und Düngen geachtet werden, da der Wurzelraum begrenzt ist. Als Strukturgeber bringt sie Höhe und Volumen in die Pflanzung und kann sogar als Sichtschutz oder Raumteiler dienen. Ihr wilder, natürlicher Charakter passt dabei zu modernen wie auch zu traditionellen Gartengestaltungen.
Pflanzpartner für die Harzige Becherpflanze: Harmonische Kombinationen
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner ist entscheidend, um die Harzige Becherpflanze optimal in Szene zu setzen. Durch geschickte Kombinationen können Kontraste oder Harmonie erzeugt werden, die den Charakter der Staude unterstreichen. Ideal sind Begleiter, die ähnliche Standortansprüche haben und in Höhe, Farbe oder Textur einen spannenden Kontrast bieten. So entstehen lebendige Pflanzbilder, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind.
Begleiter für prachtvolle Sommerbeete
In sonnigen Sommerbeeten harmoniert die Harzige Becherpflanze hervorragend mit anderen hochwüchsigen Stauden und Gräsern. Gute Partner sind beispielsweise der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea), der mit seinen pinkfarbenen Blüten einen schönen Farbkontrast zum Gelb des Harzkrauts setzt. Auch die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) mit ihren zarten, weißen Blüten wirkt luftig und leicht vor der massiven Erscheinung von Silphium terebinthinaceum. Ziergräser wie das Riesen-Federgras (Stipa gigantea) oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) bringen Bewegung und Struktur in die Pflanzung und ergänzen den wilden Charakter der Becherpflanze. Niedrigere Stauden wie die Katzenminze (Nepeta faassenii) oder der Steppensalbei (Salvia nemorosa) können als Vordergrundbepflanzung dienen und einen abgestuften Aufbau schaffen. Diese Kombinationen sorgen für ein abwechslungsreiches und lebendiges Beet, das von Hochsommer bis in den Herbst hinein attraktiv bleibt.
Kombinationen am naturnahen Gehölzrand
Am Gehölzrand lassen sich mit der Harzigen Becherpflanze naturnahe, waldrandartige Pflanzungen gestalten. Hier passen Stauden, die ebenfalls halbschattige bis sonnige Bedingungen mögen und einen wildromantischen Charakter haben. Der Eisenhut (Aconitum napellus) mit seinen blauen oder violetten Blüten bildet einen reizvollen Farbkontrast und blüht etwa zur gleichen Zeit. Die Waldaster (Aster divaricatus) bringt im Spätsommer weiße Blütensterne und füllt Lücken im Beet. Funkien (Hosta) mit ihren großen, dekorativen Blättern können im Vordergrund gepflanzt werden und setzen mit ihrem Laub interessante Akzente. Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) ergänzen die üppige Blattmasse der Becherpflanze und schaffen einen dichten, natürlichen Look. Diese Pflanzgemeinschaften wirken harmonisch und ausgewogen, als wären sie von selbst entstanden.
Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung für langjährige Freude
Die Harzige Becherpflanze ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre im Garten gedeiht. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen in Bezug auf Gießen, Düngen und Schnitt lässt sich die Vitalität und Blühfreudigkeit der Pflanze erhalten. Auch die Überwinterung gestaltet sich unkompliziert, da Silphium terebinthinaceum ausgesprochen winterhart ist. So kann der Gärtner mit minimalem Aufwand langjährige Freude an dieser imposanten Staude haben.
Gießen und Düngen für eine optimale Entwicklung
In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt die Harzige Becherpflanze regelmäßige Wassergaben, um ein kräftiges Wurzelsystem zu entwickeln. Später, wenn sie gut eingewurzelt ist, kommt sie mit normalen Niederschlägen zurecht, sollte aber bei längeren Trockenperioden im Sommer zusätzlich gewässert werden. Ideal ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte, ohne dass Staunässe entsteht. Beim Düngen reicht eine jährliche Gabe von Kompost oder einem organischen Volldünger im Frühjahr aus, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu mastigem Wachstum führen kann, das die Standfestigkeit beeinträchtigt. Auf mageren Böden kann eine zweite Düngung im Frühsommer sinnvoll sein, um die Blütenbildung zu fördern. Generell ist Silphium terebinthinaceum aber anspruchslos und kommt auch mit weniger Nährstoffen zurecht.
Schnitt und Vermehrung von Silphium terebinthinaceum
Ein Rückschnitt der Harzigen Becherpflanze erfolgt am besten im späten Herbst oder frühen Frühjahr, wenn das alte Laub und die verblühten Stängel entfernt werden. Dies fördert einen frischen Austrieb und hält die Pflanze gesund. Die abgeschnittenen Teile können kompostiert werden, sofern sie frei von Krankheiten sind. Zur Vermehrung kann Silphium terebinthinaceum durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehrt werden. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebknospen enthalten sollten. Diese Teilstücke werden dann an gewünschter Stelle neu eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, erfordert aber mehr Geduld, da die Samen eine Kälteperiode benötigen, um zu keimen. Die Teilung ist die einfachere und schnellere Methode, um neue Pflanzen zu gewinnen.
Winterhärte und Überwinterung des Harzkrauts
Die Harzige Becherpflanze ist ausgesprochen winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -34 Grad Celsius, was sie für fast alle Regionen in Deutschland geeignet macht. Im Herbst stirbt das oberirdische Laub ab, und die Pflanze zieht sich in ihre Wurzeln zurück. Ein Winterschutz ist in der Regel nicht notwendig, da die frostharten Rhizome problemlos im Boden überdauern. Lediglich in sehr exponierten Lagen oder bei späten Frösten im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um junge Triebe zu schützen. Im Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder frisch aus, sobald die Temperaturen steigen. Diese Robustheit macht Silphium terebinthinaceum zu einer zuverlässigen und langlebigen Gartenstaude, die auch nach harten Wintern wieder in alter Pracht erscheint.
Wissenswertes über Silphium terebinthinaceum: Kulturgeschichte und Besonderheiten
Neben ihren gärtnerischen Qualitäten hat die Harzige Becherpflanze auch einige interessante kulturelle und historische Aspekte zu bieten. Von ihrer Nutzung durch indigene Völker bis hin zu botanischen Besonderheiten gibt es viel Wissenswertes über diese Staude zu entdecken. Diese Hintergründe machen die Pflanze nicht nur attraktiv für den Garten, sondern auch für alle, die sich für die Geschichte und Eigenschaften von Pflanzen interessieren.
Historische Nutzung und botanische Eigenschaften
Die Harzige Becherpflanze hat eine interessante historische Bedeutung, da ihr aromatisches Harz von indigenen Völkern Nordamerikas genutzt wurde. Dieses Harz diente als Kaugummi, was auf die vielseitige Verwendung von Wildpflanzen in traditionellen Kulturen hinweist. Botanisch gehört Silphium terebinthinaceum zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist damit mit Sonnenblumen, Astern und vielen anderen bekannten Gartenpflanzen verwandt. Der Gattungsname „Silphium“ leitet sich von einer antiken Heilpflanze ab, während das Artepitheton „terebinthinaceum“ auf den terpentinartigen Geruch des Harzes verweist. Die Pflanze ist nicht giftig, was sie auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht. Ihre großen, elefantenohrartigen Blätter und die sonnenwendigen Blüten sind weitere botanische Besonderheiten, die sie von anderen Stauden unterscheiden. Diese Eigenschaften machen sie zu einer faszinierenden Pflanze, die nicht nur ästhetisch, sondern auch kulturell und botanisch bereichernd ist.
| Name Deutsch: | Harzige Becherpflanze, Harzkraut. |
| Name Botanisch: | Silphium terebinthinaceum. |
| Wuchs: | Aufrecht, ausladend bis breitausladend, horstbildend, 200 bis 300 cm groß. |
| Wuchshöhe: | 1,5 - 3 m. |
| Blatt: | Sommergrün, grün, herförmig. |
| Blüte: | Einfach, gelb, körbchenartig, doldenartiger Blütenstand. |
| Blütezeit: | Juli-September. |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Winterhart: | Z4 (-34,4°C bis -28,9°C). |
| Pflanzen pro m²: | 4 bis 6. |
| Eigenschaften: | Silphium terebinthinaceum ist besser bekannt als Harzige Becherpflanze oder Harzkraut. Die Staude stammt ursprünglich aus dem Nordosten und Südosten der USA. Hier, in unseren Gefilden, bietet sie sich für sonnige Freiflächen und den Gehölzrand mit frischem bis feuchtem Boden an ebenso sonnigen Orten an. Die Harzige Becherpflanze (Harzkraut, Silphium terebinthinaceum) hat einen wundervollen Wildstaudencharakter und punktet mit gelben strahlenförmigen Blüten, die bis von Juli bis September Farbe in den Garten bringen. Am schönsten wirkt die Pflanze in kleinen Gruppen von bis zu fünf Exemplaren. Winterhart ist das Harzkraut bis -34 Grad.. |
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Pflanz- und Pflegetipps Silphium terebinthinaceum / Harzige Becherpflanze, Harzkraut
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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