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Spierstaude

Filipendula purpurea

Filipendula purpurea (Spierstaude) mit tiefrosa Blütenrispen und großen, grünen, gezähnten Blättern.
Sommergrün
Rot
Sonnig-halbschattig
Juli - August
bis zu 60 cm
ab 7,25 €
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 60 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Sommergrün, gelappt, grün
Frucht: Achänen, balgfruchtähnlich
Blüte: Rot, sternförmig, rispenartig
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Normal durchlässige, kalkarme Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften:
Die Filipendula purpurea (Spierstaude) lässt sich an den verschiedensten Standorten gezielt in Szene setzen. Dafür ist lediglich ein durchlässiger und kalkarmer Boden sowie ein sonniger bis...
halbschattiger Standort von Nöten. Sowohl am Gehölzrand als auch auf der Freifläche oder am Wasserrand findet die Spierstaude ihr zuhause und glänzt dort mit ihren hübschen sternförmigen Blüten in strahlendem weiß, die von Juli bis August jeden Pflanzen-Freund begeistern. Pro Quadratmeter kann mit 2 Pflanzen geplant werden. Pflegetipp: Der Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 60 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Sommergrün, gelappt, grün
Frucht: Achänen, balgfruchtähnlich
Blüte: Rot, sternförmig, rispenartig
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Normal durchlässige, kalkarme Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften: Die Filipendula purpurea (Spierstaude) lässt sich an den verschiedensten Standorten gezielt in Szene setzen. Dafür ist lediglich ein durchlässiger und kalkarmer Boden sowie ein sonniger bis halbschattiger Standort von Nöten. Sowohl am Gehölzrand als auch auf der Freifläche oder am Wasserrand findet die Spierstaude ihr zuhause und glänzt dort mit ihren hübschen sternförmigen Blüten in strahlendem weiß, die von Juli bis August jeden Pflanzen-Freund begeistern. Pro Quadratmeter kann mit 2 Pflanzen geplant werden. Pflegetipp: Der Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst

Die Spierstaude, botanisch Filipendula purpurea, ist eine bezaubernde, horstbildende Staude, die mit ihren leuchtenden Blüten und dem ansprechenden Laubwerk einen festen Platz in vielen Gärten verdient. Ihre Herkunft liegt in Japan, von wo aus sie ihren Weg in unsere Gärten gefunden hat. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 60 cm und einem buschigen, kompakten Habitus fügt sie sich harmonisch in viele Pflanzungen ein und bietet von Juli bis August einen spektakulären Blütenflor.

Portrait der Spierstaude: Filipendula purpurea

Dieses Portrait führt Sie in die Welt der Filipendula purpurea ein und zeigt, warum diese Staude so besonders ist. Ihr charmanter Wuchs und ihre unkomplizierte Art machen sie zu einer beliebten Wahl für Gartenliebhaber, die nach einer zuverlässigen und zugleich dekorativen Pflanze suchen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft und ihren charakteristischen Wuchs.

Herkunft und Wuchscharakter

Die Spierstaude stammt ursprünglich aus den gemäßigten Regionen Japans, wo sie in feuchten Wiesen und an Waldrändern gedeiht. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche an Standort und Boden, die wir später detailliert besprechen werden. Charakteristisch für Filipendula purpurea ist ihr horstbildender, buschiger Wuchs. Die Staude bildet dichte, kompakte Horste, die sich langsam ausbreiten und so eine solide Grundstruktur im Beet schaffen. Mit einer maximalen Höhe von 60 cm gehört sie zu den mittelhohen Stauden, die sich hervorragend für die mittlere Ebene in Rabatten eignen. Pro Quadratmeter sollten etwa 2 Pflanzen gesetzt werden, um einen geschlossenen, üppigen Eindruck zu erzielen. Dieser Pflanzabstand gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Raum zur Entfaltung hat, ohne dass sie sich gegenseitig bedrängen. Die Wurzeln der Spierstaude sind kräftig und bilden ein robustes Netzwerk, das der Pflanze Halt gibt und sie widerstandsfähig macht.

Die Blütezeit der Spierstaude

Ein Highlight im Gartenjahr ist zweifellos die Blütezeit der Filipendula purpurea. Sie erstreckt sich über die Sommermonate Juli bis August und verwandelt den Garten in ein Meer aus zarten Blüten. In dieser Zeit zeigt die Staude ihre ganze Pracht und zieht nicht nur die Blicke von Betrachtern, sondern auch zahlreiche bestäubende Insekten an. Die Blüten erscheinen in rispenartigen Blütenständen, die elegant über dem Laub schweben und der Pflanze eine luftige, fast schwebende Anmutung verleihen. Jede einzelne Blüte ist klein und fein geformt, doch in der Masse entfalten sie eine enorme Wirkung. Die Blütezeit ist relativ lang und bietet über mehrere Wochen hinweg einen kontinuierlichen Flor, der sich ideal mit anderen Sommerblühern kombinieren lässt. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, die als Achänen oder balgfruchtähnliche Strukturen beschrieben werden können und oft bis in den Herbst hinein an der Pflanze verbleiben.

Standort und Bodenansprüche

Damit die Spierstaude ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Filipendula purpurea ist zwar anpassungsfähig, zeigt sich aber an optimalen Plätzen besonders vital und blühfreudig. Die folgenden Abschnitte erläutern, welcher Standort und welche Bodenbeschaffenheit ideal sind.

Der ideale Standort für Filipendula purpurea

Die Spierstaude bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In der vollen Sonne entwickelt sie die intensivste Blütenfülle, während im Halbschatten die Blüten etwas länger haltbar sein können und die Pflanze vor allzu starker Mittagshitze geschützt ist. Ein Platz mit Morgen- oder Abendsonne ist daher perfekt. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die zarten Blütenrispen vor starken Böen zu bewahren. Ideal sind Standorte in Rabatten, an Gehölzrändern oder auf Freiflächen, wo die Pflanze ausreichend Licht erhält, ohne der prallen Mittagssonne ausgesetzt zu sein. Auch die Nähe zu Gewässern, wie Teichrändern oder Bachläufen, kommt der Spierstaude sehr entgegen, da hier die Luftfeuchtigkeit oft höher ist und der Boden tendenziell frischer bleibt. Diese Standortvielfalt macht Filipendula purpurea zu einer äußerst flexiblen Gartenpflanze.

Bodenbeschaffenheit und pH-Wert

Der Boden sollte für die Spierstaude normal durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden, die den Wurzeln schaden könnte. Gleichzeitig darf der Untergrund nicht zu trocken sein, da Filipendula purpurea einen frischen bis feuchten Boden bevorzugt. Eine gute Drainage ist daher essenziell, kombiniert mit einer gewissen Wasserspeicherkapazität. Der pH-Wert des Bodens sollte im kalkarmen Bereich liegen, also leicht sauer bis neutral sein. Schwere, lehmige Böden können durch die Zugabe von Sand oder Kompost verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Sandige Böden hingegen profitieren von einer Beimischung von Humus oder Lehm, um die Wasserspeicherfähigkeit zu steigern. Ein humusreicher, nährstoffreicher Boden unterstützt das gesunde Wachstum und die üppige Blütenbildung der Staude. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden gründlich zu lockern und mit organischem Material anzureichern.

Blütenpracht und Laubwerk der Filipendula

Die Attraktivität der Spierstaude liegt nicht nur in ihren Blüten, sondern auch in ihrem ansehnlichen Laubwerk. Beide Aspekte zusammen verleihen der Pflanze ihren ganzjährigen Zierwert und machen sie zu einer vielseitigen Bereicherung für den Garten. In diesem Abschnitt werden Blüten und Blätter detailliert beschrieben.

Die sternförmigen Blüten

Die Blüten der Filipendula purpurea sind von bezaubernder Schönheit. Sie leuchten in einem warmen Rot, das je nach Lichtverhältnissen von einem zarten Rosa bis zu einem kräftigen Purpurton variieren kann. Jede Blüte ist sternförmig angelegt, mit fein ausgeprägten Blütenblättern, die einen filigranen Eindruck vermitteln. Diese Einzelblüten sind zu großen, rispenartigen Blütenständen zusammengefasst, die locker und luftig über dem Laub thronen. Die Rispen können eine beträchtliche Länge erreichen und verleihen der Pflanze eine elegante, aufrechte Silhouette. Während der Blütezeit von Juli bis August sind diese Blütenstände ein wahrer Magnet für Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge, die den reichlich produzierten Nektar schätzen. Die Blüten duften zart und angenehm, was den Gartenbesuch zusätzlich bereichert. Nach der Blüte verblassen die Farben allmählich, doch die Struktur der Rispen bleibt oft noch eine Weile erhalten und bietet auch im Herbst einen dekorativen Anblick.

Das sommergrüne Blattwerk der Spierstaude

Das Laub der Spierstaude ist sommergrün und bildet einen perfekten Kontrast zu den leuchtenden Blüten. Die Blätter sind tief gelappt und weisen eine ansprechende Textur auf, die dem Beet Struktur und Tiefe verleiht. Ihre Farbe ist ein frisches, kräftiges Grün, das sich im Laufe der Saison kaum verändert und so eine konstante grüne Basis bildet. Die Blattstellung ist wechselständig, und die Blätter sind an langen Stielen befestigt, die sich elegant aus dem Horst erheben. Im Herbst, bevor die Pflanze einzieht, kann das Laub bei einigen Exemplaren eine leichte Gelbfärbung annehmen, die einen hübschen Abschluss der Vegetationsperiode markiert. Die Blätter sind relativ robust und widerstandsfähig gegen Krankheiten, was die Pflege der Staude erleichtert. Zusammen mit den Blütenrispen schaffen sie ein harmonisches Gesamtbild, das sowohl aus der Ferne als auch aus der Nähe betrachtet werden kann. Das dichte Blattwerk bietet zudem einen gewissen Sichtschutz und kann unschöne Stellen im Garten kaschieren.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Die Spierstaude ist aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres dekorativen Erscheinungsbildes in vielen Gartenbereichen einsetzbar. Ob im naturnahen Garten, an Gewässerrändern oder als Schnittblume – Filipendula purpurea erweist sich als vielseitige Partnerin. Die folgenden Unterabschnitte stellen konkrete Verwendungsbereiche vor.

Im naturnahen Garten

Die Spierstaude eignet sich hervorragend für naturnah bepflanzte Gärten, wo sie einen authentischen, wildromantischen Charme verbreitet. In Bauerngärten fügt sie sich perfekt zwischen traditionelle Kräuter und Gemüsepflanzen ein und lockert mit ihren luftigen Blütenrispen das Bild auf. Auf Blumenwiesen oder in Kräutergärten trägt sie zur Biodiversität bei, indem sie Insekten anlockt und so das ökologische Gleichgewicht unterstützt. Ihr horstbildender Wuchs verhindert, dass sie zu dominant wird, und lässt Raum für andere Pflanzen. In solchen Settings wirkt Filipendula purpurea besonders natürlich und ungezwungen, als wäre sie schon immer dort gewachsen. Sie passt gut zu anderen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben, und schafft so harmonische Pflanzgemeinschaften. Für Gartenbesitzer, die einen pflegeleichten, aber dennoch attraktiven Garten anstreben, ist die Spierstaude eine ausgezeichnete Wahl.

Am Wasserrand und für Freiflächen

Ein weiterer idealer Standort für die Spierstaude ist die Nähe von Teichanlagen oder anderen Gewässern. Hier profitiert sie von der höheren Luftfeuchtigkeit und dem tendenziell feuchteren Boden, der ihrem natürlichen Habitat in Japan entspricht. Am Uferrand gepflanzt, bildet sie einen weichen, blühenden Übergang zwischen Wasser und Land und trägt zur natürlichen Ästhetik der Teichumgebung bei. Auch auf Freiflächen, die sonnig bis halbschattig liegen, fühlt sich Filipendula purpurea wohl. Auf solchen Flächen kann sie in Gruppen gepflanzt werden, um größere Areale zu bedecken und mit ihren Blüten Akzente zu setzen. Die Staude eignet sich zudem als Abgrenzung von Wildblumenwiesen, wo sie als strukturgebendes Element dient und den Übergang zu gemähteren Rasenflächen oder Wegen markiert. Ihre moderate Wuchshöhe von bis zu 60 cm macht sie dabei nicht zu aufdringlich, sondern zu einer dezenten, aber wirkungsvollen Begrenzung.

Die Spierstaude als Schnittblume

Nicht nur im Garten, sondern auch in der Vase macht die Spierstaude eine ausgezeichnete Figur. Ihre Blüten werden als hervorragende Schnittblumen geschätzt, die sich lange in der Vase halten und jeden Strauß bereichern. Die rispenartigen Blütenstände verleihen Blumenarrangements eine luftige, natürliche Note und eignen sich sowohl für romantische Bouquets als auch für moderne Gestecke. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Stiele am frühen Morgen oder späten Abend zu schneiden, wenn die Pflanze am meisten Wasser gespeichert hat. Die Stiele werden schräg angeschnitten und sofort in lauwarmes Wasser gestellt, um die Haltbarkeit zu maximieren. In der Vase entfalten die Blüten ihre ganze Pracht und duften zart, was den Raum angenehm parfümiert. Diese Eigenschaft macht Filipendula purpurea zu einer beliebten Wahl für Hobbyfloristen und Gartenbesitzer, die ihre Blütenpracht auch ins Haus holen möchten. Regelmäßiges Schneiden fördert zudem die Bildung neuer Blüten und hält die Pflanze im Garten vital.

Harmonische Pflanzpartner für Filipendula purpurea

Die richtige Begleitung kann die Wirkung der Spierstaude im Garten noch steigern. Durch geschickte Kombinationen mit anderen Stauden lassen sich spannende Kontraste oder harmonische Übergänge schaffen. In diesem Abschnitt werden passende Pflanzpartner vorgestellt, die ähnliche Ansprüche an Standort und Boden haben.

Begleiter für feuchte Standorte

An feuchten Standorten, wie Teichrändern oder in naturnahen Gärten, harmoniert die Spierstaude besonders gut mit anderen Pflanzen, die ähnliche Bedingungen bevorzugen. Ein klassischer Begleiter ist das Kreuzkraut (botanisch: Senecio), das mit seinen gelben, margeritenähnlichen Blüten einen schönen Farbkontrast zu den roten Blüten der Filipendula purpurea bildet. Auch der Wasserdost (botanisch: Eupatorium) eignet sich als Partner, da er mit seinen violetten oder weißen Blütenständen eine ähnliche Wuchshöhe erreicht und ebenfalls feuchte Böden schätzt. Diese Kombinationen schaffen ein üppiges, naturnahes Bild und ziehen zahlreiche Insekten an. Weitere gute Partner sind Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen gelbgrünen Blüten und weichen Blättern oder die Sterndolde (Astrantia major), die mit ihren zarten, sternförmigen Blüten das Thema der Sternform aufgreift. Solche Pflanzgemeinschaften sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie die Biodiversität fördern.

Kombinationen mit Filipendula purpurea

Für sonnigere Standorte in Rabatten oder auf Freiflächen lassen sich mit der Spierstaude ebenfalls reizvolle Kombinationen gestalten. Die roten Blüten der Filipendula purpurea wirken besonders schön neben blau oder lila blühenden Stauden, wie dem Salbei (Salvia nemorosa) oder der Katzenminze (Nepeta faassenii). Diese Farbkombinationen erzeugen einen lebendigen, kontrastreichen Eindruck. Auch Gräser, wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides), passen ausgezeichnet dazu, da sie mit ihren feinen Halmen und fedrigen Blütenständen eine luftige Begleitung bieten und die Struktur der Spierstaude unterstreichen. Für einen romantischen Look kann man Filipendula purpurea mit Rosen kombinieren, wobei niedrige Strauchrosen oder Beetrosen ideal sind, um Höhenunterschiede zu schaffen. Die Sorte 'Elegans', eine rotblühende Auslese der Filipendula purpurea, lässt sich besonders gut mit weißen oder pastellfarbenen Partnern kombinieren, um elegante, zurückhaltende Arrangements zu kreieren. Bei der Planung sollte man darauf achten, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Boden und Licht haben, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten.

Pflege und Überwinterung

Die Spierstaude ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand lange Freude bereitet. Dennoch sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen wichtig, um Gesundheit und Blühfreudigkeit zu erhalten. Dieser Abschnitt behandelt Gießen, Düngen, Rückschnitt und Überwinterung.

Gießen und Düngen

In der Wachstumsperiode, besonders während trockener Phasen, sollte die Spierstaude regelmäßig gegossen werden, um den Boden gleichmäßig feucht zu halten. Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Einmal pro Woche gründlich wässern ist in der Regel ausreichend, bei Hitzeperioden kann häufigeres Gießen notwendig sein. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder Kompost, der rund um die Pflanze ausgebracht und leicht eingearbeitet wird. Dies versorgt die Staude mit den notwendigen Nährstoffen für einen kräftigen Austrieb und eine reiche Blüte. Eine zweite, leichte Düngung nach der ersten Blüte kann die Bildung neuer Blüten anregen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu weichem, anfälligem Wachstum führen kann. Stattdessen fördert eine zurückhaltende Nährstoffversorgung die Robustheit der Pflanze.

Rückschnitt und Vermehrung der Spierstaude

Der Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst, nachdem die Pflanze eingezogen ist und das Laub abgestorben ist. Dabei werden alle oberirdischen Teile bodennah abgeschnitten, um Platz für den Neuaustrieb im nächsten Frühjahr zu schaffen. Dieser Rückschnitt verhindert auch, dass sich Krankheiten oder Schädlinge im alten Pflanzenmaterial überwintern können. Die Vermehrung der Filipendula purpurea kann durch Teilung im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, wobei jedes Stück ausreichend Wurzeln und Triebknospen enthalten sollte. Die Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Diese Methode ist einfach und effektiv und ermöglicht es, die Staude zu verjüngen und zu vermehren. Alternativ kann eine Vermehrung durch Aussaat erfolgen, wobei die Samen im Herbst direkt ins Freiland gesät oder im Haus vorgezogen werden. Die Sorte 'Elegans' sollte jedoch durch Teilung vermehrt werden, um die sortentypischen Eigenschaften zu erhalten.

Winterharte Eigenschaften

Die Spierstaude ist in unseren Breiten gut winterhart und übersteht Frostperioden problemlos, sofern der Standort nicht zu nass ist. Im Herbst, nach dem Rückschnitt, benötigt sie in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz, da die Wurzeln tief genug im Boden liegen und ausreichend geschützt sind. In sehr kalten Regionen oder bei exponierten Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein, um die Pflanzenkrone vor starken Frösten zu schützen. Im Frühjahr, sobald die Temperaturen steigen, treibt die Staude zuverlässig wieder aus und zeigt erste Blattspitzen. Während des Winters sollte der Boden nicht austrocknen, daher kann an frostfreien Tagen bei anhaltender Trockenheit leicht gewässert werden. Diese winterharten Eigenschaften machen Filipendula purpurea zu einer zuverlässigen, mehrjährigen Gartenpflanze, die Jahr für Jahr wiederkehrt und ihren Platz im Beet behauptet.

Wissenswertes über die Spierstaude

Abseits der praktischen Aspekte gibt es auch interessante Hintergründe zur Spierstaude, die ihr kulturelle und botanische Bedeutung verleihen. Von ihrer Namensgebung bis zu historischen Bezügen – dieser Abschnitt beleuchtet Wissenswertes, das das Verständnis für diese charmante Staude vertieft.

Etymologie und Synonyme

Der botanische Name Filipendula leitet sich vom lateinischen "filum" (Faden) und "pendulus" (hängend) ab, was auf die fadenförmigen Wurzelausläufer einiger Arten hinweisen könnte. Das Artepitheton "purpurea" bezieht sich auf die purpurrote Blütenfarbe. Im Deutschen wird die Pflanze häufig als Spierstaude bezeichnet, ein Name, der auf ihre zierliche, spitzenartige Blütenform anspielen könnte. Ein weiterer gebräuchlicher Name ist Mädesüß, der jedoch oft für andere Arten der Gattung verwendet wird und manchmal auch auf Filipendula purpurea übertragen wird. Diese synonyme Verwendung beider deutschen Bezeichnungen ist in der Gartenwelt verbreitet und zeigt die Vielfalt der Namensgebung. Historisch wurde Mädesüß in der Volksmedizin und als Duftpflanze geschätzt, während die Spierstaude heute vor allem als Zierpflanze bekannt ist. Giftig ist Filipendula purpurea nicht, was sie zu einer unbedenklichen Wahl für Familien mit Kindern oder Haustieren macht. Ihre kulturelle Bedeutung liegt vor allem in ihrer ästhetischen Rolle als Gartenpflanze, die mit ihrer Anmut und Farbenpracht begeistert.

Name Deutsch: Spierstaude.
Name Botanisch: Filipendula purpurea.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 60 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 60 cm.
Blatt: Sommergrün, gelappt, grün.
Frucht: Achänen, balgfruchtähnlich.
Blüte: Rot, sternförmig, rispenartig.
Blütezeit: Juli bis August.
Boden: Normal durchlässige, kalkarme Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 2.
Eigenschaften: Die Filipendula purpurea (Spierstaude) lässt sich an den verschiedensten Standorten gezielt in Szene setzen. Dafür ist lediglich ein durchlässiger und kalkarmer Boden sowie ein sonniger bis halbschattiger Standort von Nöten. Sowohl am Gehölzrand als auch auf der Freifläche oder am Wasserrand findet die Spierstaude ihr zuhause und glänzt dort mit ihren hübschen sternförmigen Blüten in strahlendem weiß, die von Juli bis August jeden Pflanzen-Freund begeistern. Pro Quadratmeter kann mit 2 Pflanzen geplant werden. Pflegetipp: Der Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst.
Detaillierte Beschreibung:

Die Spierstaude, botanisch Filipendula purpurea, ist eine bezaubernde, horstbildende Staude, die mit ihren leuchtenden Blüten und dem ansprechenden Laubwerk einen festen Platz in vielen Gärten verdient. Ihre Herkunft liegt in Japan, von wo aus sie ihren Weg in unsere Gärten gefunden hat. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 60 cm und einem buschigen, kompakten Habitus fügt sie sich harmonisch in viele Pflanzungen ein und bietet von Juli bis August einen spektakulären Blütenflor.

Portrait der Spierstaude: Filipendula purpurea

Dieses Portrait führt Sie in die Welt der Filipendula purpurea ein und zeigt, warum diese Staude so besonders ist. Ihr charmanter Wuchs und ihre unkomplizierte Art machen sie zu einer beliebten Wahl für Gartenliebhaber, die nach einer zuverlässigen und zugleich dekorativen Pflanze suchen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 60 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rot

Blütezeit
Juli - August

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"Spierstaude / Filipendula purpurea"
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09.01.2026

Elegant, filigran und lang anhaltend

Die Filipendula purpurea hat mich mit ihrer zarten, purpurfarbenen Blüte sofort begeistert. Sie wächst standfest, entwickelt ein buschiges, gesundes Laub und bringt sommerlich filigrane Blüten ins Beet. Eine wunderbare Bereicherung für naturnahe und strukturierte Pflanzungen.

09.12.2025

Spierstaude / Filipendula purpurea

Ich bin begeistert von der Qualität und dem Service: die Pflanzen waren hervorragend gepflegt und gut verpackt, sodass beim Auspacken alles unversehrt war. Besonders beeindruckt hat mich die schnelle Liefergeschwindigkeit, die Bestellabwicklung war unkompliziert und transparent. Beim allgemeinen Eindruck stimmen Preis-Leistung und Beratung, ich fühle mich rundum gut betreut und werde hier gerne wieder bestellen.

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Pflanz- und Pflegetipps Filipendula purpurea / Spierstaude

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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