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Lungenkraut

Pulmonaria longifolia

Pulmonaria longifolia / Lungenkraut mit schmalen, lanzettlichen, grün-weiß gefleckten Blättern im Horstwachstum.
Sommergrün
Blau
Halbschattig
April - Mai
20 - 25 cm
ab 5,50 €
Wuchs: Staude, kissenartig, horstbildend, 20 bis 25 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 25 cm
Blatt: Sommergrün, herzförmig, grün mit weißen Punkten
Frucht: Glatte Nüsschen
Blüte: Blau, kelchförmig, traubenartig
Blütezeit: April bis Mai
Boden: Durchlässige, frische, lehmige, humose Untergründe
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Die Pulmonaria longifolia (Lungenkraut) ist bislang nur in wenigen deutschen Gärten zu finden, dabei ist er als wunderschöner Frühlingsblüher eine echte Bereicherung. Mit seinen intensiv...
leuchtenden blauen Blüten in Kelchform harmoniert er sehr schöln mit dem herzförmigen Blattlaub in grüner Färbung, das zusätzlich jedoch noch hübsche kleine weiße Punkte aufweist. Im Halbschatten auf einem frischen, lehmigen und humosen Boden fühlt sich das Lungenkraut am wohlsten, von zu großer Trockenheit des Bodens sollte abgesehen werden. Die pflegeleichte Staude kann mit 11 Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt werden.
Wuchs: Staude, kissenartig, horstbildend, 20 bis 25 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 25 cm
Blatt: Sommergrün, herzförmig, grün mit weißen Punkten
Frucht: Glatte Nüsschen
Blüte: Blau, kelchförmig, traubenartig
Blütezeit: April bis Mai
Boden: Durchlässige, frische, lehmige, humose Untergründe
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Die Pulmonaria longifolia (Lungenkraut) ist bislang nur in wenigen deutschen Gärten zu finden, dabei ist er als wunderschöner Frühlingsblüher eine echte Bereicherung. Mit seinen intensiv leuchtenden blauen Blüten in Kelchform harmoniert er sehr schöln mit dem herzförmigen Blattlaub in grüner Färbung, das zusätzlich jedoch noch hübsche kleine weiße Punkte aufweist. Im Halbschatten auf einem frischen, lehmigen und humosen Boden fühlt sich das Lungenkraut am wohlsten, von zu großer Trockenheit des Bodens sollte abgesehen werden. Die pflegeleichte Staude kann mit 11 Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt werden.

Das Lungenkraut (Pulmonaria longifolia) ist eine bislang noch viel zu selten gepflanzte, aber außerordentlich reizvolle Staude, die den Garten bereits im Frühjahr mit intensiv leuchtenden Blüten bereichert. Ihre kissenartigen, horstbildenden Polster erreichen eine Höhe von 20 bis 25 Zentimetern und entfalten von April bis Mai eine bezaubernde Blütenpracht. Ursprünglich in Europa und dem Kaukasus beheimatet, fühlt sie sich an halbschattigen Plätzen mit frischem, durchlässigem Boden besonders wohl und überzeugt durch ihre pflegeleichte Natur.

Lungenkraut – ein Frühlingsjuwel im Halbschatten

Die Gattung Pulmonaria umfasst mehrere Arten, von denen das Langblättrige Lungenkraut, botanisch Pulmonaria longifolia, eine besonders elegante Vertreterin ist. Als typische Frühlingsstaude gehört sie zu den ersten Farbtupfern im noch jungen Gartenjahr und bildet mit ihrem kompakten Wuchs dichte, kissenartige Horste. Diese Eigenschaft macht sie zu einer idealen Pflanze für die Gestaltung von Beeträndern, Gehölzrändern oder als strukturgebendes Element in naturnahen Pflanzungen.

Herkunft und Wuchsform des Lungenkrauts

Die natürliche Verbreitung von Pulmonaria longifolia erstreckt sich über weite Teile Europas und den Kaukasus, wo sie in lichten Wäldern, an Gebüschsäumen und auf frischen, humosen Böden gedeiht. Im Garten zeigt sie einen horstbildenden, kissenartigen Wuchs, der sich langsam aber stetig ausbreitet. Die Pflanze bildet keine aggressiven Ausläufer, sondern wächst in kompakten, gut definierten Polstern, die sich hervorragend für die Bepflanzung kleinerer Flächen eignen. Dieser Wuchscharakter verleiht dem Beet Struktur und verhindert zugleich, dass sich unerwünschte Beikräuter allzu leicht ansiedeln können. Die Staude ist sommergrün, das heißt, sie zieht im Herbst ihr Laub ein und treibt im folgenden Frühjahr wieder frisch aus.

Wuchshöhe und Pflanzabstände

Mit einer Wuchshöhe von 20 bis 25 Zentimetern gehört Pulmonaria longifolia zu den niedrig bleibenden Stauden. Diese moderate Höhe macht sie perfekt für die vorderen Beetbereiche oder zur Unterpflanzung von Gehölzen. Um einen geschlossenen, teppichartigen Eindruck zu erzielen, werden etwa 11 Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen. Dies entspricht einem Pflanzabstand von rund 30 Zentimetern. Für kleinere, akzentuierte Gruppen oder zur Betonung bestimmter Gartenbereiche kann die Staude auch in Tuffs von 3 bis 5, maximal bis 10 Pflanzen gesetzt werden, was ihr einen natürlichen, locker-geschlossenen Charakter verleiht. Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, dass die Wurzelballen gut angedrückt und ausreichend gewässert werden, um ein schnelles Anwachsen zu fördern.

Ideale Standortbedingungen für eine gesunde Entwicklung

Wie bei vielen Wald- und Gehölzrandstauden sind auch für das Gedeihen von Pulmonaria longifolia die richtigen Standortfaktoren entscheidend. Ein Platz, der ihren natürlichen Lebensraum imitiert, garantiert eine vitale Entwicklung, eine reiche Blüte und ein gesundes, widerstandsfähiges Laub. Dabei spielen sowohl die Lichtverhältnisse als auch die Beschaffenheit des Bodens eine zentrale Rolle. Wer diese Bedürfnisse berücksichtigt, wird viele Jahre Freude an dieser unkomplizierten und dankbaren Pflanze haben.

Der perfekte Lichtplatz für Pulmonaria longifolia

Das Lungenkraut ist eine typische Pflanze für den Halbschatten. Ein Standort, der morgens oder abends einige Stunden Sonne erhält, während er in der Mittagshitze beschattet ist, ist ideal. Auch ein leichter Schatten unter Laubbäumen wird sehr gut vertragen. Hier profitiert die Staude vom lichten Frühjahrssonnenlicht, bevor das Laubdach der Bäume sich vollständig schließt, und ist später im Sommer vor der intensiven Mittagssonne geschützt. Volle, heiße Sonne sollte unbedingt vermieden werden, da sie zum Welken der Blätter und zu einem verkümmerten Wuchs führen kann. Ein Gehölzstandort an halbschattiger Stelle entspricht daher perfekt den natürlichen Vorlieben dieser Pflanze.

Bodenansprüche für ein optimales Wachstum

Der Boden sollte für Pulmonaria longifolia durchlässig, frisch, lehmig und humos sein. Eine gute Drainage ist wichtig, um Staunässe zu verhindern, gleichzeitig muss der Untergrund aber in der Lage sein, Feuchtigkeit zu speichern. Frischer bis feuchter Boden wird bevorzugt, wobei kurze Trockenperioden nach der Etablierung toleriert werden. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen; ein kalkarmer Boden ist von Vorteil. Vor der Pflanzung kann schwerer Boden durch die Einarbeitung von Sand oder Splitt durchlässiger gemacht werden. Zugleich sorgt die Zugabe von reifem Kompost oder Laubhumus für die notwendige Nährstoffversorgung und Humusanreicherung. Ein solcher Boden bietet den Wurzeln optimale Bedingungen für ein gesundes Wachstum.

Pulmonaria longifolia – ein Fest der Farben und Formen

Der besondere Reiz dieser Staude liegt in der harmonischen Verbindung von attraktivem Blattwerk und leuchtenden Blüten. Während viele Frühlingsblüher nach der Blüte eher unscheinbar werden, präsentiert sich Pulmonaria longifolia auch im weiteren Verlauf der Gartensaison mit einem dekorativen Laubkleid. Diese Kombination aus kurzzeitiger, aber intensiver Blütenpracht und lang anhaltender Blattschmuckwirkung macht sie zu einer vielseitigen und wertvollen Gartenpflanze.

Die Blütenpracht des Lungenkrauts

Die Blütezeit von Pulmonaria longifolia erstreckt sich über die Monate April und Mai. In dieser Zeit erscheinen zahlreiche, traubenartig angeordnete Blüten in einem intensiven, klaren Blau. Die einzelnen Blüten sind kelchförmig und sitzen an aufrechten, behaarten Stängeln, die sich leicht über dem Laub erheben. Die Farbe kann je nach Lichtverhältnissen und Bodenbeschaffenheit in Nuancen von Himmelblau bis zu einem satten Violettblau variieren. Die Blüten sind bei Insekten sehr beliebt und bieten früh im Jahr eine wertvolle Nahrungsquelle. Nach der Blüte bilden sich glatte Nüsschen als Früchte aus, die jedoch für die Gartengestaltung keine besondere Rolle spielen. Ein Rückschnitt der verblühten Stängel fördert oft die Bildung neuer Blätter und erhält die kompakte Form der Pflanze.

Das besondere Blattwerk von Pulmonaria longifolia

Das Laub des Langblättrigen Lungenkrauts ist sommergrün und stellt einen ganzjährigen Zierwert dar. Die Blätter sind herzförmig und von einer kräftigen grünen Grundfarbe. Das besondere Markenzeichen sind die zahlreichen, unregelmäßig verteilten weißen Punkte oder Flecken, die sich über die gesamte Blattfläche erstrecken. Diese silbrige Zeichnung verleiht dem Laub eine lebhafte, fast gesprenkelte Optik, die auch an schattigeren Standorten für Lichteffekte sorgt. Die Blätter sind leicht behaart und fühlen sich etwas rau an. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, zieht aber ordentlich ein, sodass die Pflanze sauber überwintert. Die dekorative Blattzeichnung bleibt bis zum Einzug im Spätherbst erhalten und macht die Staude auch außerhalb der Blütezeit zu einem attraktiven Bodendecker.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im grünen Reich

Pulmonaria longifolia ist keine Staude für das reine Blumenbeet in voller Sonne, sondern entfaltet ihre volle Schönheit in den speziellen Nischen des Gartens. Ihre Anpassungsfähigkeit an halbschattige Lagen und frische Böden eröffnet eine Fülle von Gestaltungsoptionen, insbesondere in Bereichen, die für viele andere Blütenstauden eine Herausforderung darstellen. Vom Gehölzrand bis zur naturnahen Pflanzung kann sie auf vielfältige Weise eingesetzt werden.

Als Bodendecker im Gehölzbereich

Eine der klassischen und sehr effektiven Verwendungen für Pulmonaria longifolia ist die als Bodendecker an schattigen Orten, insbesondere unter Laubbäumen und Sträuchern. Hier bedeckt sie mit ihren horstbildenden Polstern den Boden, unterdrückt auf natürliche Weise Unkraut und schützt den Wurzelbereich der Gehölze vor Austrocknung und Erosion. Die Kombination aus blauem Frühlingsflor und dem weiß gepunkteten Laub bringt Licht und Farbe in ansonsten oft dunkle Gartenpartien. Sie eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung von Rhododendren, Azaleen oder Zierkirschen, deren Blütezeit sich oft mit der des Lungenkrauts überschneidet oder anschließt, und schafft so ein abwechslungsreiches Bild.

Lungenkraut als Bienenweide

Neben ihrer dekorativen Funktion erfüllt Pulmonaria longifolia auch eine wichtige ökologische Rolle. Die frühen Blüten sind eine wertvolle Nektar- und Pollenquelle für Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten, die zu dieser Jahreszeit noch wenig Nahrung finden. Insbesondere die Sorte 'Bertram Anderson' wird explizit als Bienenweide geführt. Durch die Pflanzung des Lungenkrauts leistet man also einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität im eigenen Garten. Ideal ist die Integration in naturnahe Staudenpflanzungen oder an den Rand von Wildblumenwiesen, wo sie den Insekten einen frühen Start in die Saison ermöglicht.

Die Verwendung in kleinen Tuffs

Für Gärten mit begrenztem Platz oder für eine gezielte Akzentuierung bietet sich die Pflanzung in kleinen Gruppen oder Tuffs an. Drei bis fünf, maximal zehn Pflanzen, locker zusammengesetzt, bilden einen natürlichen Blickfang ohne allzu großen Flächenanspruch. Solche Tuffs eignen sich perfekt für die Bepflanzung von Vorgärten, zur Einfassung von Gartenwegen oder zur Gestaltung von Inselbeeten im Rasen. Auch in Kombination mit frühblühenden Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen, Winterlingen oder Blausternchen entstehen reizvolle Frühlingsbilder. Die kissenartige Wuchsform sorgt dafür, dass die Gruppen auch außerhalb der Blütezeit eine strukturierte, gepflegte Optik behalten.

Pflanzpartner für das Lungenkraut

Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der harmonischen Kombination verschiedener Pflanzen. Pulmonaria longifolia bietet hierfür ausgezeichnete Möglichkeiten, da sie mit ihrem frühen Blühaspekt und dem strukturierten Laub eine ideale Basis für vielfältige Pflanzengesellschaften bildet. Gute Partner teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in Blütezeit, Wuchsform oder Blattfarbe, um über lange Zeit attraktive Bilder zu schaffen.

Begleiter für frische Halbschattenlagen

Im Lebensbereich Gehölzrand finden sich viele Stauden, die ähnliche Bedingungen wie das Lungenkraut schätzen und sich daher optimal als Begleiter eignen. Die Elfenblume (Epimedium), mit ihren zarten, oft gelben oder roten Blüten und dem wintergrünen Laub, bildet einen schönen Kontrast in der Blatttextur. Funkien (Hosta) mit ihren großen, oft blaugrünen oder panaschierten Blättern setzen monumentale Akzente im Hintergrund. Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) bringen mit ihren feingliedrigen Wedeln Leichtigkeit und eine urwüchsige Anmutung in die Pflanzung. Alle diese Partner gedeihen ebenfalls im Halbschatten auf frischen, humosen Böden.

Kombinationen mit frühblühenden Stauden

Um die Frühlingsblüte von Pulmonaria longifolia zu verlängern oder farblich zu ergänzen, können früh blühende Stauden kombiniert werden. Das Leberblümchen (Hepatica nobilis) mit seinen zarten blauen, weißen oder rosa Blüten liebt ähnliche Standorte und blüht ebenfalls sehr früh. Lerchensporne (Corydalis), beispielsweise der Gelbe Lerchensporn (Corydalis lutea), bringen mit ihren gelben Blütentrauben und dem fein gefiederten Laub einen luftigen Charakter. Auch Primeln (Primula), wie die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) oder die Wald-Schlüsselblume (Primula veris), sind ausgezeichnete Partner, die mit ihren leuchtenden Farbtönen von Gelb über Rot bis Violett fröhliche Akzente setzen. Diese Kombinationen sorgen für ein abwechslungsreiches und langanhaltendes Frühlingserwachen im Garten.

Pflegeleicht und robust im Gartenalltag

Einer der großen Vorzüge von Pulmonaria longifolia ist ihre Anspruchslosigkeit in der Pflege. Ist sie einmal an einem passenden Standort etabliert, benötigt sie nur wenig Aufmerksamkeit, um Jahr für Jahr zuverlässig zu gedeihen. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen empfehlenswert, um die Vitalität und Blühfreudigkeit der Staude langfristig zu erhalten und mögliche Probleme von vornherein zu vermeiden.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden im Sommer sollte Pulmonaria longifolia regelmäßig gegossen werden, um den Boden gleichmäßig feucht zu halten. Dabei ist Staunässe unbedingt zu vermeiden. Einmal etabliert, kommt die Staude mit den natürlichen Niederschlägen in unseren Breiten meist gut zurecht, profitiert aber in sehr trockenen Sommern von zusätzlichen Wassergaben. Gedüngt wird im zeitigen Frühjahr mit einer Gabe reifen Komposts oder eines organischen Volldüngers, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Dies versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für einen kräftigen Austrieb und eine reiche Blüte. Eine Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu mastigem, weichem Wachstum führen kann, das anfälliger für Krankheiten ist.

Schnitt und Vermehrung von Pulmonaria longifolia

Ein Rückschnitt ist bei dieser Staude nicht zwingend erforderlich, kann aber die Gesundheit und Optik fördern. Nach der Blüte können die verblühten Stängel bodennah entfernt werden, um die Energie der Pflanze in die Blattbildung zu lenken. Vor dem Neuaustrieb im Spätwinter oder frühen Frühjahr lässt sich das alte, eventuell unansehnliche Laub zurückschneiden. Die Vermehrung von Pulmonaria longifolia ist relativ einfach. Die Pflanze besitzt einen waagerecht verlaufenden, kriechenden Wurzelstock (Rhizom), über den sie sich langsam ausbreitet. Im Frühjahr oder Herbst können gut bewurzelte Teilstücke mit einem scharfen Spaten abgestochen und an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden. Diese Teilung verjüngt ältere Horste alle paar Jahre und hält sie blühfreudig.

Überwinterung und Winterhärte

Pulmonaria longifolia ist eine winterharte Staude, die in unseren Gärten problemlos überdauert. Sie wird der Winterhärtezone Z6 zugeordnet, was Temperaturen von etwa -23,3 °C bis -17,8 °C entspricht. In den meisten Regionen Deutschlands ist daher kein spezieller Winterschutz notwendig. Das sommergrüne Laub zieht im Herbst ein, und die Pflanze überwintert mit ihren unterirdischen Rhizomen. Lediglich in sehr rauen Lagen oder bei anhaltendem, strengem Kahlfrost (Frost ohne schützende Schneedecke) kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Rhizome vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Im Frühjahr treibt die Staude dann zuverlässig wieder aus.

Wissenswertes über Pulmonaria longifolia

Hinter dem unscheinbaren Namen Lungenkraut verbirgt sich eine Pflanze mit einer interessanten Geschichte und besonderen botanischen Merkmalen. Die Bezeichnung ist nicht zufällig gewählt, sondern geht auf alte Überlieferungen und Beobachtungen zurück. Das Wissen um diese Hintergründe kann die Wertschätzung für diese Staude im eigenen Garten noch vertiefen.

Herkunft des Namens und historische Bedeutung

Der botanische Gattungsname Pulmonaria leitet sich vom lateinischen Wort „pulmonarius“ ab, was „lungenkrank“ bedeutet. Eine wahrscheinliche Erklärung für diese Namensgebung ist der Vergleich der Blütenkronen der Lungenkräuter mit denen des Lungen-Enzians (Gentiana pneumonanthe), einer ebenfalls blau blühenden Pflanze, die in der Volksheilkunde eine Rolle spielte. Nach der Signaturenlehre, einer alten medizinischen Theorie, die Ähnlichkeiten zwischen Pflanzenteilen und menschlichen Organen als Hinweis auf deren Heilkraft deutete, wurden Lungenkräuter tatsächlich als frühes Heilmittel gegen Lungenerkrankungen wie Husten oder Bronchitis verwendet. Heute spielt diese Verwendung keine Rolle mehr, aber der Name ist geblieben und erzählt von der langen Beziehung zwischen Mensch und Pflanze. Die Artbezeichnung „longifolia“ verweist auf die langen Blätter dieser speziellen Art. Eine bekannte Sorte ist beispielsweise Pulmonaria longifolia 'Blauer Hügel', die bereits 1995 eingeführt wurde.

Name Deutsch: Lungenkraut.
Name Botanisch: Pulmonaria longifolia.
Wuchs: Staude, kissenartig, horstbildend, 20 bis 25 cm hoch.
Wuchshöhe: 20 - 25 cm.
Blatt: Sommergrün, herzförmig, grün mit weißen Punkten.
Frucht: Glatte Nüsschen.
Blüte: Blau, kelchförmig, traubenartig.
Blütezeit: April bis Mai.
Boden: Durchlässige, frische, lehmige, humose Untergründe.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Die Pulmonaria longifolia (Lungenkraut) ist bislang nur in wenigen deutschen Gärten zu finden, dabei ist er als wunderschöner Frühlingsblüher eine echte Bereicherung. Mit seinen intensiv leuchtenden blauen Blüten in Kelchform harmoniert er sehr schöln mit dem herzförmigen Blattlaub in grüner Färbung, das zusätzlich jedoch noch hübsche kleine weiße Punkte aufweist. Im Halbschatten auf einem frischen, lehmigen und humosen Boden fühlt sich das Lungenkraut am wohlsten, von zu großer Trockenheit des Bodens sollte abgesehen werden. Die pflegeleichte Staude kann mit 11 Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Das Lungenkraut (Pulmonaria longifolia) ist eine bislang noch viel zu selten gepflanzte, aber außerordentlich reizvolle Staude, die den Garten bereits im Frühjahr mit intensiv leuchtenden Blüten bereichert. Ihre kissenartigen, horstbildenden Polster erreichen eine Höhe von 20 bis 25 Zentimetern und entfalten von April bis Mai eine bezaubernde Blütenpracht. Ursprünglich in Europa und dem Kaukasus beheimatet, fühlt sie sich an halbschattigen Plätzen mit frischem, durchlässigem Boden besonders wohl und überzeugt durch ihre pflegeleichte Natur.

Lungenkraut – ein....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
20 - 25 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Blau

Blütezeit
April - Mai

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01.07.2025

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Das Lungenkraut ist perfekt für die nicht ganz so sonnigen Standorte im Garten. Tolle Pflanze.

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Pflanz- und Pflegetipps Pulmonaria longifolia / Lungenkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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