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Wiesen-Knöterich / Garten-Knöterich / Schlangen-Knöterich

Polygonum bistorta

Polygonum bistorta (Wiesen-Knöterich) mit aufrechten, rosafarbenen Blütenähren und grünen Blättern im Beet.
Wiesen-Knöterich (Polygonum bistorta) mit rosafarbenem, dichtem Blütenstand an grünem Stiel in Nahaufnahme
Polygonum bistorta (Wiesen-Knöterich) mit langen, lanzettlichen grünen Blättern und heller Mittelrippe in Nahaufnahme.
Polygonum bistorta (Wiesen-Knöterich) mit rosa, ährenförmigen Blütenständen an aufrechten Stielen und grünen Blättern.
Sommergrün
Hellrosa
Sonnig-halbschattig
Mai - Juli
30 - 80 cm
ab 3,25 €
Wuchs: Staude, aufrecht, unverzweigte Stängel, kontrolliert, 30 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, oval, länglich, gekerbt, dunkelgrüne Oberseite, bläulichgrüne Unetrseite, bis zu 15 cm lang
Frucht: Nüsschen, dunkelbraun, glänzend, zum Verzehr geeignet
Blüte: Hellrosa, trichterartig, zart, kerzenartiger Blütenstand, Blüten sind 4 bis 5 mm lang, Blütenstand ist bis zu 7 cm lang
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Rhizom, schlangenartig gewunden
Boden: Frischer bis feuchter, humoser und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Der Polygonum bistorta (Wiesen-Knöterich / Garten-Knöterich / Schlangen-Knöterich) ist ein echter Klassiker unter den Gartenpflanzen und durch sein charakeristisches Aussehen schnell zu erkennen....
Das dunkelgrüne Blattwerk hat eine bläuliche Unterseite und setzt so tolle Farbakzente. Von Mai bis Juni sind hellrosa Blüten zu bewundern, die an kerzenartigen Blütenständen aus den Blättern herausragen. Diese Schönheiten bringen mit ihrem filigranen Aussehen viel Abwechslung. Der Polygonum bistorta zeichnet sich durch einen kontrollierten und nicht wildwuchernden Wuchs aus. Besonders gut kommt er auf feuchten Wiesen oder als großflächige Uferbepflanzung zur Geltung. Dabei bevorzugt der Garten-Knöterich feuchte, lehmige und kalkhaltige Untergründe und sonnige bis halbschattige Standorte. Seinen deutschen Namen " Schlangen-Knöterich" verdankt er seinen schlingenden und gewundenen Wurzeln. Diese Pflanze ist sehr pflegeleicht und gut winterhart. Der Polygonum bistorta kann auch als ein wohlschmeckendes Wildgemüse verzehrt werden. Besonders bekannt ist er als ein Spinatersatz. Überzeugen Sie sich selbst!
Wuchs: Staude, aufrecht, unverzweigte Stängel, kontrolliert, 30 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, oval, länglich, gekerbt, dunkelgrüne Oberseite, bläulichgrüne Unetrseite, bis zu 15 cm lang
Frucht: Nüsschen, dunkelbraun, glänzend, zum Verzehr geeignet
Blüte: Hellrosa, trichterartig, zart, kerzenartiger Blütenstand, Blüten sind 4 bis 5 mm lang, Blütenstand ist bis zu 7 cm lang
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Rhizom, schlangenartig gewunden
Boden: Frischer bis feuchter, humoser und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Der Polygonum bistorta (Wiesen-Knöterich / Garten-Knöterich / Schlangen-Knöterich) ist ein echter Klassiker unter den Gartenpflanzen und durch sein charakeristisches Aussehen schnell zu erkennen. Das dunkelgrüne Blattwerk hat eine bläuliche Unterseite und setzt so tolle Farbakzente. Von Mai bis Juni sind hellrosa Blüten zu bewundern, die an kerzenartigen Blütenständen aus den Blättern herausragen. Diese Schönheiten bringen mit ihrem filigranen Aussehen viel Abwechslung. Der Polygonum bistorta zeichnet sich durch einen kontrollierten und nicht wildwuchernden Wuchs aus. Besonders gut kommt er auf feuchten Wiesen oder als großflächige Uferbepflanzung zur Geltung. Dabei bevorzugt der Garten-Knöterich feuchte, lehmige und kalkhaltige Untergründe und sonnige bis halbschattige Standorte. Seinen deutschen Namen " Schlangen-Knöterich" verdankt er seinen schlingenden und gewundenen Wurzeln. Diese Pflanze ist sehr pflegeleicht und gut winterhart. Der Polygonum bistorta kann auch als ein wohlschmeckendes Wildgemüse verzehrt werden. Besonders bekannt ist er als ein Spinatersatz. Überzeugen Sie sich selbst!

Portrait des Wiesen-Knöterichs

Der Wiesen-Knöterich (Polygonum bistorta) ist eine heimische Staude, die mit ihren kerzenartigen Blütenständen und dem kontrollierten Wuchs überzeugt. Sie wird auch als Garten-Knöterich oder Schlangen-Knöterich bezeichnet und ist ein Klassiker für feuchte Standorte. Im Folgenden erfahren Sie mehr über seine Herkunft, seinen Wuchs und seine botanische Einordnung.

Herkunft und Verbreitung von Polygonum bistorta

Polygonum bistorta ist in weiten Teilen Europas beheimatet und besiedelt natürlicherweise feuchte Wiesen, Uferzonen und lichte Auwälder. Die Art ist von den Tiefebenen bis in mittlere Gebirgslagen verbreitet und bevorzugt kalkhaltige, nährstoffreiche Böden. In Mitteleuropa gilt sie als Charakterart von Feuchtwiesen und ist vielerorts in der freien Landschaft anzutreffen. Durch ihre Anpassungsfähigkeit hat sie sich auch in Gärten etabliert, wo sie ähnliche Standorte wie in der Natur findet. Die natürlichen Vorkommen reichen von Skandinavien bis Südeuropa, wobei sie in den Alpen bis in Höhen von etwa 2000 Metern aufsteigt. Dank ihrer Robustheit und ihres dekorativen Erscheinungsbildes wird sie seit Langem in Staudengärten geschätzt.

Wuchs und Erscheinungsbild

Der Wiesen-Knöterich wächst aufrecht und horstig mit unverzweigten Stängeln, die eine Höhe von 30 bis 80 Zentimetern erreichen. Die Pflanze bildet ein schlangenartig gewundenes Rhizom aus, das ihr den Namen Schlangen-Knöterich eingebracht hat. Dieses Rhizom dient als Speicherorgan und ermöglicht eine zuverlässige Verjüngung jedes Frühjahr. Der Wuchs ist kontrolliert und nicht wuchernd, sodass die Staude gut in Pflanzungen integriert werden kann. Die dunkelgrünen Laubblätter sind oval bis länglich, etwa bis zu 15 Zentimeter lang, und weisen eine charakteristische bläulichgrüne Unterseite auf. Die Blätter sind sommergrün und bleiben bis in den Herbst hinein ansehnlich. Insgesamt wirkt die Pflanze aufrecht und kompakt und ist ein Blickfang in jedem Beet.

Botanische Einordnung und Synonyme

Historisch wurde die Art zur Gattung Polygonum gestellt, heute wird sie oft als Bistorta officinalis geführt. Die Einordnung der Knöterich-Arten hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach geändert. Während früher alle Knöteriche in der Sammelgattung Polygonum vereint waren, werden sie heute in verschiedene Gattungen wie Persicaria, Bistorta, Aconogonon und Fallopia aufgeteilt. Polygonum bistorta ist ein älteres Synonym, das aber in der Gartenbaupraxis noch häufig verwendet wird. Der Gattungsname Polygonum leitet sich von den griechischen Wörtern „poly“ (viel) und „gony“ (Knie) ab und bezieht sich auf die vielen Knoten in den Stängeln. Der Artname „bistorta“ bedeutet „zweimal gedreht“ und nimmt Bezug auf die gewundene Form des Rhizoms. Neben den bereits genannten deutschen Namen sind auch regionale Bezeichnungen wie Otterzunge oder Schlangenwurzel gebräuchlich.

Standort und Bodenansprüche

Damit der Wiesen-Knöterich optimal gedeiht, sind die richtigen Standort- und Bodenverhältnisse entscheidend. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Bedingungen die Staude bevorzugt und wie Sie den Boden für die Pflanzung vorbereiten können.

Der ideale Standort für den Schlangen-Knöterich

Polygonum bistorta gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten. An vollsonnigen Plätzen entfaltet die Blütenpracht ihre größte Wirkung, jedoch verträgt die Pflanze auch leichten Schatten, etwa unter lichten Gehölzen. Wichtig ist eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit, denn die Staude ist auf gleichmäßig feuchte Bedingungen angewiesen. Trockenphasen führen schnell zu Welkeerscheinungen und einer verminderten Blütenbildung. Ideal sind Standorte in der Nähe von Gartenteichen, an Bachläufen oder in Feuchtwiesen. Auch in Mulden oder an Stellen mit hohem Grundwasserstand fühlt sie sich wohl. Staunässe wird toleriert, solange der Boden nicht dauerhaft sumpfig ist. Insgesamt sollte der Standort windgeschützt sein, um die zarten Blütenstände vor Knicken zu bewahren.

Bodenbeschaffenheit und Vorbereitung

Der ideale Boden für den Garten-Knöterich ist frisch bis feucht, humos und gut durchlässig. Lehmige oder tonige Substrate sind optimal, da sie Feuchtigkeit gut speichern können. Sandige Böden sollten mit reifem Kompost oder Lehmmehl angereichert werden, um die Wasserspeicherfähigkeit zu verbessern. Die Staude bevorzugt einen neutralen bis schwach alkalischen pH-Wert, gedeiht aber auch auf leicht sauren Böden. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden tiefgründig zu lockern und von Unkraut zu befreien. Eine Einarbeitung von gut verrottetem Stallmist oder Laubkompost fördert das Wurzelwachstum. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei etwa 7 Pflanzen pro Quadratmeter, was einen flächigen Bestand ergibt. Nach der Pflanzung sollte der Boden gut angegossen werden, um den Bodenschluss zu verbessern.

Blüte und Blattwerk von Polygonum bistorta

Die Blüte und das Laub des Wiesen-Knöterichs sind seine auffälligsten Merkmale. Die kerzenartigen Blütenstände in zartem Rosa und das zweifarbige Blattwerk machen ihn zu einer dekorativen Erscheinung im Staudenbeet.

Die kerzenartigen Blütenstände

Die Blütezeit des Polygonum bistorta erstreckt sich von Mai bis Juli. In dieser Zeit erscheinen die hellrosa, trichterartigen Einzelblüten, die dicht in kerzenförmigen Blütenständen angeordnet sind. Jeder Blütenstand kann eine Länge von bis zu 7 Zentimetern erreichen und besteht aus zahlreichen kleinen Blüten von etwa 4 bis 5 Millimetern Größe. Die Blütenfarbe variiert von blassrosa bis zartflieder und verblasst mit zunehmender Blühdauer leicht. Die Blütenstände stehen aufrecht über dem Laub und wirken wie kleine Kerzen, die dem Garten eine romantische Note verleihen. Bienen, Hummeln und andere Insekten besuchen die Blüten eifrig, denn sie bieten reichlich Nektar und Pollen. Dadurch ist die Staude eine wertvolle Insektenweide im frühen Sommer. Nach der Blüte bilden sich Nüsschen, die zur Selbstaussaat führen können, jedoch nicht lästig werden.

Das charakteristische Laub

Das sommergrüne Blattwerk des Schlangen-Knöterichs ist ein weiteres Zierelement. Die Blätter sind oval bis länglich mit einem gekerbten Blattrand und werden bis zu 15 Zentimeter lang. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und glänzend, während die Unterseite durch eine bläulichgrüne Färbung auffällt – ein interessanter Kontrast. Die Blätter sind wechselständig an den aufrechten Stängeln angeordnet und bilden eine dichte Grundrosette. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelblich, bevor sie absterben. Die Textur des Laubs ist fest und leicht ledrig, was die Pflanze widerstandsfähig gegen Schnecken macht. Die Kombination aus dem frischen Grün und den zarten Blüten schafft eine harmonische Gesamterscheinung, die den Wiesen-Knöterich zu einer attraktiven Staude für den Vordergrund macht.

Verwendung im Garten

Der vielseitige Wiesen-Knöterich kann im Garten auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Ob als Uferbepflanzung, als Schnittblume oder sogar in der Küche – diese Staude hat einiges zu bieten.

Als Uferschmückung und Wiesenpflanze

Aufgrund seiner Vorliebe für feuchte Standorte eignet sich Polygonum bistorta hervorragend zur Bepflanzung von Teichrändern, Bachläufen und feuchten Wiesen. Die Staude bildet lockere Horste, die im Laufe der Jahre ansehnliche Flächen bedecken, ohne zu wuchern. Sie kann in naturnahen Gärten als Leitstaude eingesetzt werden und verleiht dem Uferbereich eine natürliche Ausstrahlung. In Kombination mit anderen Feuchtpflanzen wie der Trollblume (Trollius) oder der Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris) entstehen lebendige Pflanzenszenen. Die aufrechten Blütenstände ragen über das Blattwerk und setzen farbliche Akzente. Auch in Moorbeeten oder auf feuchten Staudenbeeten macht die Staude eine gute Figur. Das dichte Laub unterdrückt Unkraut und schützt den Boden vor Austrocknung.

Schnittblume und Insektenweide

Die Blütenstände des Garten-Knöterichs sind schnittgeeignet und eignen sich für frische Sommersträuße. Sie halten in der Vase mehrere Tage und verleihen dem Arrangement eine verspielte Note. Zudem ist die Staude eine wertvolle Bienenweide; die Blüten liefern von Mai bis Juni reichlich Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge. Durch die lange Blühdauer profitiert die lokale Insektenwelt über mehrere Wochen von dieser Pflanze. Wer bienenfreundliche Gärten anlegt, sollte den Schlangen-Knöterich unbedingt berücksichtigen. Auch als Trockenblume kann die Staude verwendet werden, wenn die Blütenstände vor der vollen Reife geschnitten und getrocknet werden. Die getrockneten Blüten behalten ihre Farbe weitgehend und sind eine Bereicherung für Trockengestecke.

Kulinarische Verwendung des Wiesen-Knöterichs

Eine besondere Eigenschaft des Polygonum bistorta ist seine Verwendung in der Küche. Die jungen Blätter können als Wildgemüse oder Spinatersatz zubereitet werden. Sie haben einen milden, leicht säuerlichen Geschmack und sind reich an Vitaminen. Auch die Rhizome sind essbar; sie wurden früher wegen ihres hohen Stärkegehalts als Nahrungsmittel genutzt. Die Nüsschen können ähnlich wie Buchweizen verwendet werden. Allerdings sollte die Pflanze nicht in großen Mengen verzehrt werden, da sie geringe Mengen an Gerbstoffen enthält. In Maßen genossen, bereichert sie die Küche mit einer regionalen Zutat. Vor dem Verzehr sollte man sich über die genaue Zubereitung informieren, um eine optimale Verträglichkeit sicherzustellen.

Pflanzpartner für den Garten-Knöterich

Der Wiesen-Knöterich lässt sich gut mit anderen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Im Folgenden werden einige empfehlenswerte Pflanzpartner vorgestellt.

Harmonische Kombinationen mit Polygonum bistorta

Als Pflanzpartner für Bistorta officinalis 'Superba' nennen Fachleute den Zierlichen Frauenmantel (Alchemilla epipsila). Dieser bildet mit seinen gelbgrünen Blütenschleiern einen hervorragenden Kontrast zu den rosafarbenen Kerzen des Knöterichs. Auch der Schlangenkopf (Chelone obliqua) mit seinen rosafarbenen Lippenblüten ergänzt die Staude gut. Die Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris 'Walenburg's Glorie') bringt leuchtend gelbe Hochblätter ins Spiel. Sommer-Knotenblumen (Leucojum aestivum 'Gravetye Giant') blühen zeitig im Frühling und überbrücken die Zeit bis zum Austrieb des Knöterichs. Die Rosa Jakobsleiter (Polemonium Hybride 'Lambrook Mauve') fügt sich mit ihren hellvioletten Blüten harmonisch ein. Trollblumen (Trollius x cultorum 'Lemon Queen') mit ihren goldgelben Kugelblüten setzen kräftige Farbtupfer. Alle genannten Pflanzen bevorzugen feuchte Bedingungen und ergänzen sich sowohl im Wuchs als auch in der Blütezeit.

Pflanzbeispiele für feuchte Beete

Ein gelungenes Pflanzensemble am Teichrand könnte aus Polygonum bistorta, Zierlichem Frauenmantel (Alchemilla epipsila) und Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris) bestehen. Die verschiedenen Blütenfarben – Rosa, Gelbgrün und Hellgelb – erzeugen ein harmonisches Farbenspiel. Weiter hinten können hohe Stauden wie der Schlangenkopf (Chelone obliqua) oder die Trollblume (Trollius x cultorum 'Lemon Queen') gesetzt werden. Für einen natürlichen Übergang zur Wiese eignet sich die Sommer-Knotenblume (Leucojum aestivum 'Gravetye Giant'), die zwischen den Horsten des Knöterichs austreibt. Auch die Rosa Jakobsleiter (Polemonium Hybride 'Lambrook Mauve') kann als lockerer Vorpflanzer dienen. Wichtig ist, dass alle Partner ausreichend Platz haben und nicht zu dicht stehen, damit die einzelnen Arten zur Geltung kommen. Ein Abstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern zwischen den Stauden ist empfehlenswert.

Pflege und Überwinterung

Der Wiesen-Knöterich ist pflegeleicht und winterhart. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, um die Pflanze gesund und blühfreudig zu erhalten.

Bewässerung und Düngung

Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist für Polygonum bistorta essenziell, da Trockenheit die Blüte beeinträchtigt. In Trockenperioden sollte daher regelmäßig gegossen werden, am besten mit kalkarmem Wasser. Staunässe wird toleriert, dauerhafte Überschwemmung jedoch nicht. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus oder Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder einem organischen Langzeitdünger. Ein Überschuss an Stickstoff fördert das Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Eine zweite Düngung nach der ersten Blüte unterstützt die Pflanze bei der Bildung neuer Rhizome. Auf kalkreichen Böden ist in der Regel keine zusätzliche Kalkung nötig.

Schnitt und Rückschnitt

Ein Rückschnitt der verblühten Stängel ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber ein gepflegtes Erscheinungsbild. Nach der Blüte können die Blütenstände bis zum Boden entfernt werden, um eine Selbstaussaat zu vermeiden. Ein radikaler Rückschnitt im Herbst ist möglich, sollte aber erst nach dem Einziehen der Blätter erfolgen. Die Blätter bleiben bis zum Frost grün und dienen der Nährstoffspeicherung. Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr werden die abgestorbenen Pflanzenteile bodennah abgeschnitten, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Achten Sie darauf, die jungen Triebe beim Rückschnitt nicht zu beschädigen. Der Schnitt kann auch als Maßnahme gegen Schneckenbefall dienen, da lose Blätter weniger Versteckmöglichkeiten bieten.

Winterhärte und Schutzmaßnahmen für den Schlangen-Knöterich

Der Schlangen-Knöterich ist voll winterhart und benötigt in der Regel keinen Winterschutz. Die Rhizome überstehen Frostperioden ohne Schäden, da sie tief im Boden sitzen. In rauen Lagen kann eine dünne Laubschicht als Frostschutz aufgebracht werden. Staunässe im Winter ist zu vermeiden, da die Rhizome bei Fäulnis gefährdet sind. Bei Kübelpflanzung sollte das Gefäß vor Frost geschützt werden, etwa durch Umwicklung mit Jute oder Vlies. Im zeitigen Frühjahr, sobald die Frostgefahr vorüber ist, können die Schutzmaßnahmen entfernt werden. Die Staude treibt dann zuverlässig aus den Rhizomen wieder aus. Ein später Frost im Mai kann die jungen Triebe schädigen, daher ist ein Standort abseits von Frostlöchern günstig.

Wissenswertes rund um den Wiesen-Knöterich

Der Wiesen-Knöterich hat eine interessante Geschichte und Namensgebung, die es wert ist, näher betrachtet zu werden. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe dieser besonderen Staude.

Namensgebung und Geschichte

Die Bezeichnung Schlangen-Knöterich geht auf das s-förmig gewundene Rhizom zurück, das an eine Schlange erinnert. Schon im Mittelalter wurde die Pflanze wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt; sie galt als Mittel gegen Schlangenbisse. Der lateinische Name Bistorta leitet sich von „bis torta“ (zweimal gedreht) ab und bezieht sich ebenfalls auf die Rhizomform. Die Art wurde früher häufig als Polygonum bistorta geführt, wird heute aber in die Gattung Bistorta gestellt. In der Volksmedizin wurde das Rhizom bei Magen-Darm-Beschwerden oder Entzündungen eingesetzt. Die Staude war auch in Klostergärten verbreitet. Heute wird sie vor allem als Zierpflanze kultiviert und erlebt eine Renaissance in naturnahen Gärten. Ihre Vielseitigkeit und Anspruchslosigkeit machen sie zu einer empfehlenswerten Bereicherung für jeden feuchten Standort.

Name Deutsch: Wiesen-Knöterich / Garten-Knöterich / Schlangen-Knöterich.
Name Botanisch: Polygonum bistorta.
Wuchs: Staude, aufrecht, unverzweigte Stängel, kontrolliert, 30 bis 80 cm hoch.
Wuchshöhe: 30 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, oval, länglich, gekerbt, dunkelgrüne Oberseite, bläulichgrüne Unetrseite, bis zu 15 cm lang.
Frucht: Nüsschen, dunkelbraun, glänzend, zum Verzehr geeignet.
Blüte: Hellrosa, trichterartig, zart, kerzenartiger Blütenstand, Blüten sind 4 bis 5 mm lang, Blütenstand ist bis zu 7 cm lang.
Blütezeit: Mai bis Juli.
Wurzeln: Rhizom, schlangenartig gewunden.
Boden: Frischer bis feuchter, humoser und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Der Polygonum bistorta (Wiesen-Knöterich / Garten-Knöterich / Schlangen-Knöterich) ist ein echter Klassiker unter den Gartenpflanzen und durch sein charakeristisches Aussehen schnell zu erkennen. Das dunkelgrüne Blattwerk hat eine bläuliche Unterseite und setzt so tolle Farbakzente. Von Mai bis Juni sind hellrosa Blüten zu bewundern, die an kerzenartigen Blütenständen aus den Blättern herausragen. Diese Schönheiten bringen mit ihrem filigranen Aussehen viel Abwechslung. Der Polygonum bistorta zeichnet sich durch einen kontrollierten und nicht wildwuchernden Wuchs aus. Besonders gut kommt er auf feuchten Wiesen oder als großflächige Uferbepflanzung zur Geltung. Dabei bevorzugt der Garten-Knöterich feuchte, lehmige und kalkhaltige Untergründe und sonnige bis halbschattige Standorte. Seinen deutschen Namen " Schlangen-Knöterich" verdankt er seinen schlingenden und gewundenen Wurzeln. Diese Pflanze ist sehr pflegeleicht und gut winterhart. Der Polygonum bistorta kann auch als ein wohlschmeckendes Wildgemüse verzehrt werden. Besonders bekannt ist er als ein Spinatersatz. Überzeugen Sie sich selbst!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Wiesen-Knöterichs

Der Wiesen-Knöterich (Polygonum bistorta) ist eine heimische Staude, die mit ihren kerzenartigen Blütenständen und dem kontrollierten Wuchs überzeugt. Sie wird auch als Garten-Knöterich oder Schlangen-Knöterich bezeichnet und ist ein Klassiker für feuchte Standorte. Im Folgenden erfahren Sie mehr über seine Herkunft, seinen Wuchs und seine botanische Einordnung.

Herkunft und Verbreitung von Polygonum bistorta

Polygonum bistorta ist in weiten Teilen Europas beheimatet und besiedelt natürlicherweise feuchte Wiesen, Uferzonen und lichte Auwälder. Die Art ist von den Tiefebenen bis in....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
30 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Hellrosa

Blütezeit
Mai - Juli

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01.09.2025

Qualität und Leistung passen.

Bin mit den gelieferten Wiesen-Knöterich sehr zufrieden. Die Qualität überzeugt michsehr und der Service bei New Garden ist gut. Die Bestellung wurde schnell bearbeitet und auf meine Rückfragen wurde auch schnell geantwortet.

02.12.-1

Gewohnte Qualität

Was wäre unser Garten nur ohne sie, vielen Dank an das liebe Team der Baumschule New Garden !

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Pflanz- und Pflegetipps Polygonum bistorta / Wiesen-Knöterich / Garten-Knöterich / Schlangen-Knöterich

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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