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Herzblatt-Lilie 'Praying Hands'

Hosta cultorum 'Praying Hands'

Hosta cultorum 'Praying Hands' / Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' mit schmalen grünen Blättern und hellvioletten Blütenrispen im Topf
Herzblatt-Lilie Hosta cultorum 'Praying Hands' P11 im Topf, aufrechte schmale grüne Blätter mit dunkleren Adern
Herzblatt-Lilie (Hosta cultorum) 'Praying Hands' mit schmalen, aufrecht gebogenen, grünen Blättern.
Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' (Hosta cultorum) mit schmalen, aufrecht stehenden, gerippten grünen Blättern
Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' (Hosta cultorum) im Topf, aufrecht wachsende schmale, gerippte grüne Blätter.
Herzblatt-Lilie Hosta cultorum 'Praying Hands' mit schmalen, aufrecht wachsenden, gefalteten grünen Blättern mit hellem Rand.
Sommergrün
Lavendel
Halbschattig
Juli - August
bis zu 60 cm
ab 7,25 €
Wuchs: Staude, halbkugelig, halbrund, horstbildend, bis zu 60 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Sommergrün, dunkelolivgrüne Blattfarbe, schmal, gewellt
Blüte: Einfache, lavendelfarbende Blütenstände, traubenartig, trichterförmig, kelchförmig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, halbkugelig, halbrund, horstbildend, bis zu 60 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Sommergrün, dunkelolivgrüne Blattfarbe, schmal, gewellt
Blüte: Einfache, lavendelfarbende Blütenstände, traubenartig, trichterförmig, kelchförmig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands', botanisch als Hosta cultorum 'Praying Hands' bekannt, ist eine außergewöhnliche Staude, die durch ihre einzigartige Blattform besticht. Diese Funkie, wie Hostas auch genannt werden, bildet halbkugelige, halbrunde Horste und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 60 cm. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei sie lavendelfarbene, traubenartige Blütenstände hervorbringt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Korea und Japan und hat sich aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres dekorativen Werts in mitteleuropäischen Gärten etabliert.

Portrait einer ungewöhnlichen Funkie: Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands'

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' gehört zur Gattung Hosta, die umgangssprachlich oft als Funkien bezeichnet wird. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre markante Erscheinung aus, die sie von anderen Hostas deutlich abhebt. Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale dieser besonderen Staude näher beleuchtet, von ihrer geografischen Herkunft bis hin zu ihrem charakteristischen Wuchs.

Herkunft und Wuchsform

Die natürliche Heimat der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' liegt in Ostasien, speziell in Korea und Japan, wo sie in lichten Wäldern und an schattigen Hängen gedeiht. Als horstbildende Staude entwickelt sie dichte, kompakte Polster, die sich langsam aber stetig ausbreiten. Der Wuchs ist halbkugelig bis halbrund, was ihr ein harmonisches und gut strukturiertes Erscheinungsbild verleiht. Diese Wuchsform macht sie zu einer idealen Pflanze für die Gestaltung von Beeten und Rabatten, da sie auch ohne Blüte durch ihre Form besticht. Die Pflanze ist sommergrün, verliert also im Herbst ihr Laub, treibt aber im nächsten Frühjahr zuverlässig wieder aus. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit haben dazu geführt, dass sie in vielen Gärten als zuverlässiger und langlebiger Begleiter geschätzt wird.

Habitus und Wuchshöhe

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' erreicht eine maximale Wuchshöhe von etwa 60 cm, wobei die genaue Höhe von Standortfaktoren wie Licht und Bodenqualität beeinflusst wird. Der Habitus ist aufrecht und straff, wobei die Blätter charakteristisch nach oben gerichtet sind. Diese aufrechte Haltung verleiht der Pflanze eine gewisse Eleganz und Struktur, die in gemischten Pflanzungen besonders zur Geltung kommt. Die horstartige Wuchsweise sorgt dafür, dass die Pflanze nicht invasiv ist, sondern sich kontrolliert ausbreitet. Pro Quadratmeter können etwa 6 bis 9 Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten, geschlossenen Bestand zu erreichen. Diese Pflanzdichte ermöglicht es, die besondere Blatttextur und -form in Gruppen optimal zur Geltung zu bringen.

Nachdem wir das Portrait der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' betrachtet haben, wenden wir uns nun den Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Wachstum entscheidend sind.

Standort und Bodenansprüche

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' stellt zwar keine extremen Ansprüche, doch mit den richtigen Bedingungen gedeiht sie besonders prächtig und zeigt ihre volle Schönheit. Ein passender Standort und ein optimaler Boden sind die Grundlage für vitale Pflanzen, die über viele Jahre hinweg Freude bereiten. Im Folgenden werden die idealen Lichtverhältnisse und die bevorzugte Bodenbeschaffenheit detailliert beschrieben.

Der ideale Standort für Hostas

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen Standort, der vor der prallen Mittagssonne geschützt ist. In zu sonnigen Lagen können die Blätter verbrennen oder ihre intensive Farbe verlieren, während im tiefen Schatten das Wachstum gehemmt sein kann. Ideal sind Plätze unter lichten Gehölzen, an der Nordseite von Gebäuden oder in schattigen Bereichen von Staudenbeeten. Die Pflanze verträgt auch Morgen- oder Abendsonne gut, sollte aber vor intensiver Mittagshitze bewahrt werden. Ein solcher Standort simuliert die natürlichen Bedingungen ihrer Heimat, wo sie im Schutz größerer Pflanzen wächst. Durch die richtige Platzierung wird nicht nur die Gesundheit der Pflanze gefördert, sondern auch die Entwicklung der charakteristischen Blattform und -farbe optimiert.

Bodenbeschaffenheit für 'Praying Hands'

Der Boden für die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' sollte frisch bis feucht, locker, gut durchlässig, humus- und nährstoffreich sein. Ein neutraler pH-Wert wird bevorzugt, wobei leicht saure bis leicht alkalische Böden ebenfalls toleriert werden. Wichtig ist eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen kann. Schwere Lehmböden sollten durch die Zugabe von Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden, während sandige Böden mit Kompost oder Humus angereichert werden können, um die Wasserhaltefähigkeit zu verbessern. Ein humoser Boden fördert das mikrobielle Leben und versorgt die Pflanze mit wichtigen Nährstoffen. Regelmäßiges Mulchen mit Laub oder Rindenkompost hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Bodenstruktur zu verbessern, was besonders in trockenen Perioden von Vorteil ist.

Mit den richtigen Standortbedingungen im Blick, lohnt es sich, die ästhetischen Highlights der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' genauer zu betrachten.

Blütenpracht und Laubschmuck der Herzblatt-Lilie

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' besticht nicht nur durch ihre ungewöhnliche Blattform, sondern auch durch ihre zarten Blüten. Die Kombination aus dekorativem Laub und filigraner Blüte macht sie zu einer vielseitigen Bereicherung für den Garten. In diesem Abschnitt werden sowohl die Blütenmerkmale als auch die Besonderheiten des Blattwerks ausführlich dargestellt.

Die lavendelfarbene Blüte von Juli bis August

Die Blütezeit der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' erstreckt sich von Juli bis August, wobei sie einfache, lavendelfarbene Blütenstände hervorbringt. Diese sind traubenartig angeordnet und bestehen aus zahlreichen trichter- bis kelchförmigen Einzelblüten, die an aufrechten Stielen über dem Laub thronen. Die Blütenfarbe variiert je nach Lichtverhältnissen von einem zarten Helllila bis zu einem intensiveren Lavendelton. Die Blüten duften nur dezent, locken aber dennoch Bienen und andere bestäubende Insekten an. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Samenkapseln, die jedoch für die Vermehrung weniger relevant sind, da Hostas vorwiegend vegetativ vermehrt werden. Die Blütenstiele sollten nach dem Verblühen zurückgeschnitten werden, um die Energie der Pflanze in das Laubwachstum zu lenken und eine Selbstaussaat zu verhindern.

Das unverwechselbare Blattwerk von 'Praying Hands'

Das Blattwerk der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' ist ihr markantestes Merkmal: Die Blätter sind dunkelolivgrün, sehr schmal, aufrecht stehend, etwas eingerollt und am Rand leicht gewellt. Diese ungewöhnliche Form, bei der die Blätter lange nach dem Austrieb zusammengeklappt bleiben, erinnert an eine fromme Handhaltung, was den Sortennamen erklärt. Die Blatttextur ist fest und ledrig, was sie relativ resistent gegen Schneckenfraß macht, obwohl junge Triebe dennoch geschützt werden sollten. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich, bevor es abstirbt, und bietet so einen letzten Farbakzent. Die Blätter sind sommergrün, sodass die Pflanze im Winter einzieht und im Frühjahr neu austreibt. Diese besondere Blattform macht die Sorte zu einem interessanten Kontrastgeber in gemischten Pflanzungen, wo sie mit breitblättrigen Stauden kombiniert werden kann.

Nach der Betrachtung von Blüte und Blattwerk stellt sich die Frage, wie sich die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' optimal in den Garten integrieren lässt.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' ist aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften in verschiedenen Gartenbereichen einsetzbar. Ihre ungewöhnliche Blattform und ihre anspruchslose Natur machen sie zu einer beliebten Wahl für Gärtner, die nach strukturbildenden Elementen suchen. Im Folgenden werden drei konkrete Verwendungsbereiche vorgestellt, die die Stärken dieser Funkie hervorheben.

Als Strukturgeber im Staudenbeet

Im Staudenbeet dient die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' als hervorragender Strukturgeber, der durch ihre aufrechte, schmale Blattform Kontraste zu niedrigeren oder breitblättrigen Pflanzen setzt. Ihre horstartige Wuchsweise sorgt für klare Linien und definierte Formen, die das Beet ordnen und gliedern. Ideal ist eine Platzierung im mittleren bis hinteren Bereich des Beetes, wo ihre bis zu 60 cm hohen Blütenstände gut zur Geltung kommen. Durch die Verwendung in Gruppen von 6 bis 9 Pflanzen pro Quadratmeter entsteht ein dichter, einheitlicher Effekt, der Unkrautwuchs unterdrückt. Die Pflanze eignet sich besonders für schattige bis halbschattige Beete, wo sie mit anderen schattenliebenden Stauden kombiniert werden kann. Ihre Robustheit und Langlebigkeit machen sie zu einer zuverlässigen Komponente in dauerhaften Pflanzungen.

Die Funkie im Kübel

Für die Kübelpflanzung ist die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' bestens geeignet, da sie kompakt wächst und keine extremen Wurzelansprüche stellt. Ein ausreichend großer Kübel mit guter Drainage ist Voraussetzung, um Staunässe zu vermeiden. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus humusreicher Gartenerde, Kompost und etwas Sand für die Durchlässigkeit. Die Kübelpflanzung ermöglicht es, die Pflanze auf Terrassen, Balkonen oder in Innenhöfen zu platzieren, wo sie halbschattige Bedingungen vorfindet. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, da Kübel schneller austrocknen als Gartenböden. Im Winter sollte der Kübel frostgeschützt aufgestellt oder eingepackt werden, um die Wurzeln vor starkem Frost zu schützen. Diese Verwendungsform bietet Flexibilität und erlaubt es, die dekorative Blattform auch in kleinen Gärten oder urbanen Räumen zu genießen.

Gruppen- und Rabatten-Gestaltung

In Gruppen- und Rabattenpflanzungen kommt die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' besonders gut zur Geltung, wenn sie in größeren Einheiten von mindestens drei bis fünf Pflanzen gesetzt wird. Diese Anordnung betont ihre strukturelle Wirkung und schafft einen homogenen, beruhigenden Eindruck. Rabatten entlang von Wegen oder Grundstücksgrenzen profitieren von ihrer aufrechten Haltung, die für Höhe und Tiefe sorgt. Die Pflanze kann auch als Randbepflanzung verwendet werden, um Übergänge zu anderen Gartenbereichen weich zu gestalten. In Kombination mit niedrigeren, bodendeckenden Stauden entsteht ein abgestuftes Bild, das das Auge lenkt. Die Verwendung in Rabatten erlaubt es, die Sorte mit anderen Hostas oder schattenverträglichen Pflanzen zu mischen, um abwechslungsreiche Ensembles zu schaffen. Durch ihre langsame Ausbreitung bleibt die Pflanzung über Jahre hinweg gut kontrollierbar.

Nachdem die Verwendungsmöglichkeiten geklärt sind, stellt sich die Frage, welche Begleitpflanzen sich harmonisch mit der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' kombinieren lassen.

Harmonische Pflanzpartner für Hostas

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' lässt sich hervorragend mit anderen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Durch geschickte Partnerwahl können Kontraste in Form, Farbe und Textur geschaffen werden, die den Garten bereichern. Im Folgenden werden konkrete Pflanzpartner vorgestellt, die sich in der Praxis bewährt haben.

Begleitung durch zierliche Farne

Eine ideale Begleitung für die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' sind zierliche Farne, die mit ihren fein gefiederten Wedeln einen sanften Kontrast zu den straffen, schmalen Blättern der Funkie bilden. Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Tüpfelfarn (Polypodium vulgare) gedeihen ebenfalls im Halbschatten und bevorzugen frische, humose Böden. Diese Kombination schafft eine natürliche, waldige Atmosphäre, die an die Heimat der Hostas erinnert. Die zarten Wedel der Farne umspielen die aufrechten Blätter von 'Praying Hands' und mildern deren strenge Form. Gemeinsam bilden sie ein dichtes, texturreiches Ensemble, das Unkraut unterdrückt und wenig Pflege benötigt. Farne sind zudem winterhart und mehrjährig, sodass sie eine dauerhafte Partnerschaft eingehen können. Diese Pflanzkombination eignet sich besonders für schattige Gartenecken oder unter Gehölzen.

Weitere passende Stauden für Halbschatten

Neben Farnen harmonieren auch andere schattenliebende Stauden gut mit der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands'. Die Elfenblume (Epimedium), mit ihren herzförmigen Blättern und zarten Blüten, bildet einen niedrigen Teppich, der die Basis der Funkie umspielt. Die Schaumblüte (Tiarella cordifolia) bringt mit ihren fedrigen Blütenständen und gelappten Blättern Leichtigkeit in die Pflanzung. Für Farbakzente eignen sich das Purpurglöckchen (Heuchera), das in verschiedenen Rottönen erhältlich ist, oder die Silberkerze (Cimicifuga), die mit ihren weißen, kerzenartigen Blütenständen Höhe und Eleganz hinzufügt. Auch Gräser wie die Japan-Segge (Carex morrowii) können mit ihren bogigen Halmen einen schönen Gegensatz zu den aufrechten Blättern von 'Praying Hands' bilden. Diese Stauden teilen ähnliche Ansprüche an Boden und Licht, sodass sie gemeinsam gepflegt werden können und ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Um die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' langfristig gesund zu erhalten, sind einige Pflegemaßnahmen zu beachten, die im nächsten Abschnitt erläutert werden.

Pflege und Überwinterung im Jahreslauf

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung über viele Jahre hinweg gedeiht. Regelmäßige, aber nicht aufwendige Maßnahmen sorgen für vitale Pflanzen und eine reiche Blüte. In diesem Abschnitt werden die wesentlichen Pflegeschritte von der Bewässerung bis zur Überwinterung detailliert beschrieben.

Gießen und Düngen für gesundes Wachstum

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' benötigt eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, besonders in trockenen Perioden. Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe, die zu Wurzelfäule führen kann. Ideal ist das Gießen am Morgen, damit das Laub bis zum Abend abtrocknen kann und Pilzkrankheiten vorgebeugt wird. Im Frühjahr, zum Austriebsbeginn, kann eine Gabe von organischem Dünger wie Kompost oder Hornspänen das Wachstum fördern. Eine zweite Düngung im Frühsommer, vor der Blüte, unterstützt die Blütenbildung. Vermeiden Sie übermäßige Stickstoffgaben, die zu weichem, anfälligem Laub führen können. Mulchen mit Laub oder Rindenkompost hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und liefert zusätzliche Nährstoffe. Bei Kübelpflanzen sollte alle zwei bis drei Jahre das Substrat erneuert oder aufgefrischt werden, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen.

Schnitt und Vermehrung der Funkie

Ein Rückschnitt der Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' ist im Herbst nach dem Einziehen oder im Frühjahr vor dem Neuaustrieb empfehlenswert. Entfernen Sie abgestorbene Blätter und Blütenstiele, um Platz für neues Wachstum zu schaffen und Krankheiten vorzubeugen. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung des Horstes im Frühjahr oder Herbst. Graben Sie die Pflanze vorsichtig aus und teilen Sie den Wurzelballen mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Stücke, die jeweils mindestens ein bis zwei Triebe enthalten. Setzen Sie die Teilstücke sofort wieder ein und gießen Sie sie gut an. Diese Methode erhält die Sorteneigenschaften und verjüngt ältere Pflanzen, die im Zentrum verkahlen können. Eine Vermehrung durch Samen ist möglich, aber nicht empfehlenswert, da die Nachkommen nicht sortenecht sind und die Keimung unzuverlässig sein kann.

Winterharte und robuste 'Praying Hands'

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' ist winterhart bis in die Winterhärtezone Z5, was Temperaturen bis etwa -29 °C entspricht. In den meisten mitteleuropäischen Regionen benötigt sie daher keinen besonderen Winterschutz. Im Herbst zieht die Pflanze ein, und das Laub stirbt ab. Lassen Sie die abgestorbenen Blätter als natürlichen Schutz liegen, bis zum Frühjahr, oder schneiden Sie sie bei Bedarf zurück. In sehr kalten, windexponierten Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub die Wurzeln zusätzlich schützen. Kübelpflanzen sollten frostfrei oder gut eingepackt überwintert werden, da die Wurzeln im Topf anfälliger für Frost sind. Im Frühjahr treibt die Pflanze zuverlässig wieder aus, sobald die Temperaturen steigen. Diese Robustheit macht sie zu einer niedrigschwelligen Option für Gärtner, die nach dauerhaften Stauden suchen.

Abschließend werfen wir einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zur Herzblatt-Lilie 'Praying Hands'.

Wissenswertes über die Funkie 'Praying Hands'

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' hat nicht nur gärtnerische Reize, sondern auch kulturelle und historische Aspekte, die sie besonders machen. Von der Bedeutung ihres Namens bis zu botanischen Besonderheiten gibt es einiges zu entdecken. Im Folgenden werden diese Hintergründe näher beleuchtet.

Bedeutung des Sortennamens

Der Sortenname 'Praying Hands' leitet sich von der ungewöhnlichen Blattform ab: Die Blätter bleiben lange nach dem Austrieb zusammengeklappt und erinnern so an eine fromme Handhaltung, wie sie beim Beten üblich ist. Diese charakteristische Haltung, bei der die schmalen, aufrechten Blätter wie gefaltete Hände wirken, macht die Sorte zu einer einzigartigen Erscheinung unter den Hostas. Der Name wurde gewählt, um diese Besonderheit bildhaft zu beschreiben und die Assoziation mit Ruhe und Andacht zu betonen. In der Gartenkultur symbolisieren Hostas oft Beständigkeit und Schattenliebe, während 'Praying Hands' durch ihre Form zusätzlich eine spirituelle oder meditative Note einbringt. Diese Namensgebung unterstreicht, wie stark Pflanzen durch ihre Morphologie unsere Wahrnehmung und Benennung beeinflussen können. Die Sorte ist ein Beispiel für die kreative Sortenentwicklung in der Gärtnerei, die auf natürliche Variationen aufbaut.

Name Deutsch: Herzblattlilie 'Praying Hands'.
Name Botanisch: Hosta cultorum 'Praying Hands'.
Wuchs: Staude, halbkugelig, halbrund, horstbildend, bis zu 60 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 60 cm.
Blatt: Sommergrün, dunkelolivgrüne Blattfarbe, schmal, gewellt.
Blüte: Einfache, lavendelfarbende Blütenstände, traubenartig, trichterförmig, kelchförmig.
Blütezeit: Juli - August.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch, normal durchlässig, neutral.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands', botanisch als Hosta cultorum 'Praying Hands' bekannt, ist eine außergewöhnliche Staude, die durch ihre einzigartige Blattform besticht. Diese Funkie, wie Hostas auch genannt werden, bildet halbkugelige, halbrunde Horste und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 60 cm. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei sie lavendelfarbene, traubenartige Blütenstände hervorbringt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Korea und Japan und hat sich aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres dekorativen Werts in mitteleuropäischen Gärten etabliert.

Portrait einer ungewöhnlichen Funkie: Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands'

Die Herzblatt-Lilie 'Praying Hands' gehört zur Gattung....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 60 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Lavendel

Blütezeit
Juli - August

Lieferbar ab KW38
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Pflanz- und Pflegetipps Hosta cultorum 'Praying Hands' / Herzblattlilie 'Praying Hands'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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