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Gundermann

Glechoma hederacea

Glechoma hederacea (Gundermann) mit kriechendem Wuchs, rundlichen grünen Blättern und violetten Lippenblüten im Beet
Immergrün
Lila
Sonnig-halbschattig
März - Juni
bis zu 20 cm
ab 3,50 €
Wuchs: Staude, kriechend, bis zu 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Immergrün, krautig, silbriggrün
Frucht: Klausenfrucht
Blüte: Lila, röhren bis glockenförmig
Blütezeit: März bis Juni
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften:
Die Glechoma hederacea (Gundermann) ist als Heilpflanze bekannt, die mit zahlreichen Heilwirkungen aufwarten kann. Doch nicht nur seine heilende Fähigkeit, auch sein hübsches Aussehen machen ihn zu...
einem beliebten Begleiter durch den Frühling. Bereits im März werden schöne lilafarbene Blüten gebildet, die bis in den Sommer hinein blühen. Umrahmt werden sie von dekoarativem silbriggrünem Blattlaub, das das ganze Jahr über einen schönen Blickfang bildet. Im garten empfehlen wir die Pflanzung von 25 Pflanzen pro Quadratmeter.
Wuchs: Staude, kriechend, bis zu 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Immergrün, krautig, silbriggrün
Frucht: Klausenfrucht
Blüte: Lila, röhren bis glockenförmig
Blütezeit: März bis Juni
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften: Die Glechoma hederacea (Gundermann) ist als Heilpflanze bekannt, die mit zahlreichen Heilwirkungen aufwarten kann. Doch nicht nur seine heilende Fähigkeit, auch sein hübsches Aussehen machen ihn zu einem beliebten Begleiter durch den Frühling. Bereits im März werden schöne lilafarbene Blüten gebildet, die bis in den Sommer hinein blühen. Umrahmt werden sie von dekoarativem silbriggrünem Blattlaub, das das ganze Jahr über einen schönen Blickfang bildet. Im garten empfehlen wir die Pflanzung von 25 Pflanzen pro Quadratmeter.

Der Gundermann, botanisch als Glechoma hederacea bekannt und auch unter den Namen Gundelrebe oder Erdefeu geläufig, ist eine heimische, krautige Staude, die mit ihrem teppichartigen Wuchs und den zarten lilafarbenen Blüten überzeugt. In diesem Artikel erfährst du alles über seine Eigenschaften, Ansprüche und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten im Garten.

Portrait Gundermann (Glechoma hederacea)

Der Gundermann ist eine ausdauernde, wintergrüne Staude, die sich durch ihre kriechenden Triebe und ihr silbriggrünes Laub auszeichnet. Mit einer Wuchshöhe von nur 10 bis 20 Zentimetern breitet sie sich flächig aus und eignet sich hervorragend als Bodendecker. Seine Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr und locken zahlreiche Insekten an.

Herkunft und Wuchs

Glechoma hederacea stammt ursprünglich aus Europa und ist in gemäßigten Klimazonen weit verbreitet. Die Pflanze wächst kriechend und bildet lange Ausläufer, die an den Knotenpunkten Wurzeln schlagen. Dadurch entstehen dichte, teppichartige Bestände, die offene Bodenflächen effektiv bedecken. Die Stängel sind vierkantig und von feinen Härchen bedeckt, während die gegenständigen Blätter rundlich bis nierenförmig geformt sind. Das immergrüne Laub sorgt selbst im Winter für eine grüne Decke. Die Wuchshöhe variiert je nach Standort und Nährstoffversorgung, liegt aber meist zwischen 10 und 20 Zentimetern. Insgesamt zeigt die Pflanze einen starken Ausbreitungsdrang, der im Garten durch regelmäßiges Zurückschneiden kontrolliert werden sollte.

Botanische Einordnung von Glechoma hederacea

Glechoma hederacea gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), was man an den typischen röhren- bis glockenförmigen Blüten erkennen kann. Die Gattung Glechoma umfasst nur wenige Arten, von denen Gundermann die bekannteste ist. Botanisch wird die Art manchmal auch als Nepeta glechoma geführt, doch der heute gültige Name ist Glechoma hederacea. Sie ist eng verwandt mit Katzenminze (Nepeta) und Taubnessel (Lamium). Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36. Innerhalb der Art gibt es gelegentlich Varietäten, die sich in Blattform oder Blütenfarbe leicht unterscheiden. Für den Garten ist vor allem die Wildform von Bedeutung, die sich durch ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit auszeichnet.

Standort und Boden

Der Gundermann stellt nur geringe Ansprüche an seinen Standort, gedeiht aber am besten an halbschattigen bis sonnigen Plätzen. Er bevorzugt frische bis feuchte Böden, die gleichzeitig gut durchlässig sind. Mit diesen Vorgaben kannst du ihm ideale Wachstumsbedingungen schaffen.

Ideale Standortbedingungen für Gundermann

Die ideale Lichtsituation für Glechoma hederacea ist halbschattig, doch die Pflanze verträgt auch sonnige bis schattige Lagen. An sonnigen Standorten fällt die Blüte reichhaltiger aus, während die Blätter im Schatten oft etwas größer werden. Als Lebensraum bevorzugt Gundermann Gehölzränder, lichte Wälder und frische Wiesen. Er ist anspruchslos, was die Nährstoffversorgung angeht, und wächst auch auf mageren Böden. Staunässe hingegen verträgt er nicht, daher sollte der Boden stets locker und durchlässig sein. In der Natur findet man ihn häufig auf sickerfrischen, humosen Lehmböden, die einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert aufweisen. Für die Pflanzung im Garten ist ein vollsonniger bis halbschattiger Platz am Gehölzrand ideal.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der Boden für Gundermann sollte humusreich und frisch bis feucht, aber niemals nass sein. Ein sandig-lehmiger Untergrund mit guter Drainage ist optimal. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden tief zu lockern und von Unkraut zu befreien. Bei schweren, tonhaltigen Böden kann etwas Sand oder Kies eingearbeitet werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig, da die Pflanze auch auf mageren Flächen gut zurechtkommt. Möchte man den Wuchs fördern, kann im Frühjahr eine dünne Schicht Kompost aufgebracht werden. Die Pflanze zeigt sich tolerant gegenüber einem breiten pH-Bereich, wobei ein Wert zwischen 5,5 und 7,0 ideal ist. Mit diesen Vorbereitungen legst du die Grundlage für einen gesunden, dichten Gundermann-Teppich.

Blüte und Blattwerk von Glechoma hederacea

Die Blütezeit des Gundermanns beginnt früh im Jahr und erfreut mit zarten Veilchentönen. Sein immergrünes Laub bildet auch im Winter einen attraktiven Bodenteppich. Diese Kombination macht ihn zu einer wertvollen Pflanze für strukturreiche Gärten.

Blütezeit und Farbe

Die ersten Blüten des Gundermanns erscheinen bereits im März und blühen dann bis in den Juni hinein. Die etwa 1,5 bis 2 Zentimeter großen, röhren- bis glockenförmigen Blüten sitzen in den Blattachseln und sind von einem zarten Lilaton gefärbt, oft mit violetten Punkten auf der Unterlippe. Sie duften angenehm und locken Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an. Die Blüten sind lippenförmig und typisch für Lippenblütler. Nach der Befruchtung bilden sich Klausenfrüchte, die kleine Nüsschen enthalten. Um eine möglichst lange Blüte zu erreichen, solltest du verwelkte Blütenstände nicht abschneiden – die Pflanze blüht an den kurzen Seitentrieben weiter. Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte kann jedoch eine zweite, schwächere Blüte im Spätsommer fördern.

Immergrünes Laub

Die Blätter des Gundermanns sind kreis- bis nierenförmig mit einem gekerbten Rand. Sie werden 2 bis 4 Zentimeter breit und sitzen gegenständig an langen Stielen. Die Blattoberseite zeigt eine silbriggrüne Farbe mit einer feinen Aderung, während die Unterseite heller ist. Das Laub ist wintergrün, das heißt, es bleibt auch in der kalten Jahreszeit erhalten und verfärbt sich höchstens leicht rötlich bei Frost. Diese Eigenschaft macht Gundermann zu einem wertvollen Bodendecker für ganzjährig grüne Flächen. Die Blätter haben einen würzigen, leicht bitteren Geschmack und können in der Küche verwendet werden. Im Frühjahr treiben die neuen Blätter frisch aus und zeigen eine kräftigere Grünfärbung.

Verwendung im Garten

Der Gundermann ist ein vielseitiger Bodendecker, der sich für naturnahe Gärten, Kräuterecken und als Bienenweide eignet. Seine Robustheit und die Fähigkeit, selbst schattige Lagen zu begrünen, machen ihn zu einer beliebten Staude.

Als Bodendecker und Bienenweide

Durch seinen flächigen und teppichartigen Wuchs eignet sich Gundermann hervorragend als Bodendecker. Er unterdrückt Unkraut und bedeckt offene Stellen schnell. Mit einer Pflanzdichte von 25 Pflanzen pro Quadratmeter bildet sich schon nach einer Saison eine geschlossene Decke. Die Pflanze ist sehr trittfest und eignet sich daher für Flächen zwischen Gehölzen oder unter Sträuchern. Gleichzeitig ist sie eine wertvolle Bienenweide, da die frühen Blüten reichlich Nektar liefern. Gerade in der Zeit von März bis Juni, wenn andere Trachtpflanzen noch knapp sind, ist der Gundermann eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Er lockt auch Schmetterlinge und andere Bestäuber an. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte, findet in ihm einen verlässlichen Partner.

Gundermann als Wildkraut und Heilpflanze

Der Gundermann hat eine lange Tradition als Wildkraut und Heilpflanze. Seine jungen Blätter können in kleinen Mengen Salaten, Kräuterbutter oder Quark eine würzige Note verleihen. Die Blätter schmecken leicht bitter und aromatisch und erinnern an eine Mischung aus Minze und Thymian. In der Volksheilkunde wurde Gundermann bei Husten und entzündlichen Erkrankungen der oberen Luftwege eingesetzt. Ein Tee aus den getrockneten Blättern soll schleimlösend und entzündungshemmend wirken. Auch äußerlich angewendet, etwa als Umschlag bei Wunden, fand er Verwendung. Heute wird er vor allem in der Wildkräuterküche geschätzt. Zu beachten ist, dass die Pflanze in großen Mengen wegen ihres Gehalts an Pulegon nicht unbedenklich ist. In der üblichen kulinarischen Dosierung ist sie jedoch unbedenklich.

Kombination im Kräutergarten

Im Kräutergarten lässt sich Gundermann gut mit anderen Pflanzen kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Er passt zu Schafgarbe (Achillea millefolium), Kerbel (Anthriscus sylvestris) und Süßdolde (Myrrhis odorata). Auch Brunnenkresse (Nasturtium officinale) und Gänseblümchen (Bellis perennis) sind passende Nachbarn. Gemeinsam mit diesen Arten entsteht ein frühlingshafter Salatgarten, der nicht nur schön aussieht, sondern auch eine reiche Ernte an essbaren Blättern bietet. Da Gundermann sich stark ausbreitet, sollte man ihm entweder ausreichend Platz geben oder eine Begrenzung einplanen. Er eignet sich auch als Unterpflanzung von höheren Kräutern wie Liebstöckel oder Beifuß. So entsteht ein mehrstöckiges Beet, das sowohl optisch als auch funktional überzeugt.

Pflanzpartner für Glechoma hederacea

Gundermann harmoniert mit vielen Stauden und Gehölzen. Als flächiger Bodendecker setzt er Akzente und bildet einen schönen Kontrast zu aufrechten Blütenstauden.

Frühlingsbegleiter

Im Frühling lässt sich der Gundermann mit Frühblühern wie Lungenkraut (Pulmonaria officinalis), Buschwindröschen (Anemone nemorosa) oder Goldnessel (Lamium galeobdolon) kombinieren. Diese Pflanzen bevorzugen ähnlich halbschattige Standorte und ergänzen sich farblich in ihren Blüten. Der violette Ton des Gundermanns harmoniert mit den weißen, gelben oder rosafarbenen Blüten der Begleiter. Zudem bilden die verschiedenen Blattformen und -farben ein interessantes Mosaik. Die Ausbreitung des Gundermanns kann durch die stärker wachsenden Stauden wie Lungenkraut in Schach gehalten werden. So entsteht ein naturnahes Beet, das ohne viel Pflege auskommt.

Krautige Nachbarn

Neben den Frühblühern eignen sich auch höhere Stauden wie Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) oder Astern (Aster novae-angliae) als Partner. Diese blühen ab Sommer und bieten einen schönen Kontrast zum niedrigen Gundermann. Auch Gräser wie Seggen (Carex) oder Waldsimsen (Luzula) können mit ihm kombiniert werden – sie lockern den dichten Teppich auf. Wichtig ist, dass die Partner nicht zu konkurrenzstark sind, da Gundermann sonst unterdrückt wird. Bei Gehölzen wie Haselnuss (Corylus avellana) oder Holunder (Sambucus nigra) kann er als lebendiger Mulch unter den Sträuchern dienen. So bleibt der Boden feucht und unkrautfrei, während die Gehölze von der Bodendeckung profitieren.

Pflege und Überwinterung

Der Gundermann ist pflegeleicht und winterhart. Einige gezielte Maßnahmen fördern jedoch seine Vitalität und verhindern eine unkontrollierte Ausbreitung.

Bewässerung und Düngung

Gundermann benötigt in der Anwachsphase regelmäßige Wassergaben, danach ist er sehr trockenheitsverträglich. An sehr heißen, trockenen Standorten solltest du ihn gelegentlich gießen, besonders während längerer Trockenperioden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen können. Eine Düngung ist normalerweise nicht erforderlich – die Pflanze ist an magere Böden angepasst. Möchte man den Wuchs etwas fördern, kann im Frühjahr eine dünne Schicht reifer Kompost aufgebracht werden. Zu viel Stickstoff fördert zwar das Blattwachstum, kann aber die Ausläuferbildung verstärken, was die Kontrolle erschwert. Daher gilt: Weniger ist mehr. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost kann die Bodenfeuchte halten und die Pflanze im Winter schützen.

Eingrenzung und Vermehrung von Gundermann

Der Gundermann breitet sich über Ausläufer aus und kann schnell größere Flächen erobern. Um eine unerwünschte Ausbreitung zu verhindern, solltest du die Triebe regelmäßig zurückschneiden oder eine Rhizomsperre setzen. Am besten schneidest du die Pflanze im Frühjahr oder nach der Blüte zurück. Die Vermehrung ist einfach: Du kannst Ableger von den bewurzelten Ausläufern abtrennen und an einer neuen Stelle einpflanzen. Auch die Teilung des Wurzelstocks ist möglich. Die Samen keimen zuverlässig, wenn du sie im Frühjahr aussäst. Da die Pflanze sich selbst versamt, findest du oft spontane Sämlinge im Garten. Diese lassen sich leicht versetzen oder entfernen. Durch regelmäßiges Jäten kannst du die Ausbreitung im Zaum halten. In Kübeln oder Kästen ist die Ausläuferbildung deutlich reduziert, was die Kontrolle erleichtert.

Winterhärte und Schutz

Gundermann ist in Mitteleuropa voll winterhart und übersteht auch strenge Fröste. Er wird der Klimazone Z3 zugeordnet, was bedeutet, dass er Temperaturen bis zu −40 °C aushält. Ein Winterschutz ist daher nicht erforderlich. Die immergrünen Blätter können bei starkem Frost welken, treiben aber im Frühjahr wieder aus. Falls die Pflanze in rauen Lagen unter starkem Frost leiden sollte, schützt eine Laubschicht die Wurzeln. In Regionen mit wenig Schnee kann eine dünne Reisigabdeckung sinnvoll sein, um Austrocknung durch Sonne und Wind zu vermeiden. Im Topf sollte das Substrat vor Frost geschützt werden, etwa durch Umwickeln des Gefäßes mit Vlies. Insgesamt ist Gundermann eine ausgesprochen robuste Staude, die auch in kalten Wintern kaum Schaden nimmt.

Wissenswertes rund um Glechoma hederacea

Der Gundermann hat eine reiche Geschichte als Heilpflanze und viele regionale Namen. Seine Verwendung reicht zurück bis in die Antike.

Historische und heilkundliche Bedeutung

Bereits im Mittelalter war Gundermann als Heilpflanze geschätzt. Er wurde bei Husten, Bronchitis und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Der Name Gundermann leitet sich vermutlich vom althochdeutschen „gund“ (Eiter) ab, was auf seine Verwendung bei Wundheilung hinweist. In der Klostermedizin wurde die Pflanze als Tee oder Umschlag genutzt. Auch heute noch finden die Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherische Öle Beachtung. Die Pflanze wird zudem in der Pflanzenheilkunde bei leichten Verdauungsbeschwerden und zur Appetitanregung empfohlen. Im Volksmund sind weitere Bezeichnungen wie Erdbeernabel, Lungenkraut und Katzenfüßchen überliefert. Diese Vielfalt an Namen zeigt, wie präsent die Pflanze im Alltag unserer Vorfahren war. Ein interessanter Aspekt ist, dass Gundermann auch als Färbepflanze verwendet wurde – er liefert gelbe bis grüne Farbtöne.

Name Deutsch: Gundermann.
Name Botanisch: Glechoma hederacea.
Wuchs: Staude, kriechend, bis zu 20 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm.
Blatt: Immergrün, krautig, silbriggrün.
Frucht: Klausenfrucht.
Blüte: Lila, röhren bis glockenförmig.
Blütezeit: März bis Juni.
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 25.
Eigenschaften: Die Glechoma hederacea (Gundermann) ist als Heilpflanze bekannt, die mit zahlreichen Heilwirkungen aufwarten kann. Doch nicht nur seine heilende Fähigkeit, auch sein hübsches Aussehen machen ihn zu einem beliebten Begleiter durch den Frühling. Bereits im März werden schöne lilafarbene Blüten gebildet, die bis in den Sommer hinein blühen. Umrahmt werden sie von dekoarativem silbriggrünem Blattlaub, das das ganze Jahr über einen schönen Blickfang bildet. Im garten empfehlen wir die Pflanzung von 25 Pflanzen pro Quadratmeter..
Detaillierte Beschreibung:

Der Gundermann, botanisch als Glechoma hederacea bekannt und auch unter den Namen Gundelrebe oder Erdefeu geläufig, ist eine heimische, krautige Staude, die mit ihrem teppichartigen Wuchs und den zarten lilafarbenen Blüten überzeugt. In diesem Artikel erfährst du alles über seine Eigenschaften, Ansprüche und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten im Garten.

Portrait Gundermann (Glechoma hederacea)

Der Gundermann ist eine ausdauernde, wintergrüne Staude, die sich durch ihre kriechenden Triebe und ihr silbriggrünes Laub auszeichnet. Mit einer Wuchshöhe von nur 10 bis 20 Zentimetern breitet sie sich flächig aus und eignet sich hervorragend als Bodendecker. Seine Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr und locken zahlreiche Insekten an.

Herkunft und Wuchs

Glechoma hederacea stammt ursprünglich aus Europa und ist in gemäßigten Klimazonen weit verbreitet. Die Pflanze wächst kriechend und bildet lange Ausläufer, die an den Knotenpunkten Wurzeln schlagen. Dadurch....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Lila

Blütezeit
März - Juni

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