| Wuchs: | Staude, ausladend bis breit ausladend, horstbildend, ausdauernd, krautig, 60 bis 90 cm hoch und 40 bis 50 cm breit |
| Wuchshöhe: | 60 - 90 cm |
| Blatt: | Sommergrün, dreiteilig gefiedert, eiförmig, spitz, grob gesägt, intensiv behaart, tiefgrün, etwa 4 bis 10 cm lang und bis zu 10 cm breit |
| Frucht: | Wollige Schließfrucht, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Rosa, mit gelber Mitte, schalenförmig, in Rispen, Einzelblüte ca. 6 bis 8 cm groß |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober |
| Wurzeln: | Knollig |
| Boden: | Frische, gut durchlässige und humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: |
Die Anemone hupehensis (Herbst-Anemone) ist eine liebliche Staude, die mit dekorativen rosa Blüten Ihr Gartenbild bereichern wird! Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und gut...
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| Wuchs: | Staude, ausladend bis breit ausladend, horstbildend, ausdauernd, krautig, 60 bis 90 cm hoch und 40 bis 50 cm breit |
| Wuchshöhe: | 60 - 90 cm |
| Blatt: | Sommergrün, dreiteilig gefiedert, eiförmig, spitz, grob gesägt, intensiv behaart, tiefgrün, etwa 4 bis 10 cm lang und bis zu 10 cm breit |
| Frucht: | Wollige Schließfrucht, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Rosa, mit gelber Mitte, schalenförmig, in Rispen, Einzelblüte ca. 6 bis 8 cm groß |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober |
| Wurzeln: | Knollig |
| Boden: | Frische, gut durchlässige und humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: | Die Anemone hupehensis (Herbst-Anemone) ist eine liebliche Staude, die mit dekorativen rosa Blüten Ihr Gartenbild bereichern wird! Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und gut frosthart. Besonders zierend wirkt die Herbst-Anemone am Gehölzrand, auf Freiflächen oder in Staudenbeeten. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu sieben Exemplare Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir dieses Schmuckstück entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von circa fünf Pflanzen in Ihre Gartenlandschaft zu integrieren. Zudem lässt sich die Herbst-Anemone auch wunderbar als Kübel- und Schnittpflanze einsetzen. Eine echte Augenweide, die garantiert auch Sie überzeugen wird! |
- Portrait der Herbst-Anemone
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Herbst-Anemone
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner der Herbst-Anemone
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Anemone hupehensis
Portrait der Herbst-Anemone
Die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) ist eine bezaubernde Erscheinung im Spätsommer- und Herbstgarten. Mit ihren zarten rosa Blüten setzt sie Akzente, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Diese ausdauernde, krautige Pflanze stammt ursprünglich aus China und hat sich als robust und pflegeleicht erwiesen. Sie wächst horstbildend und erreicht eine Höhe von 60 bis 90 cm bei einer Breite von 40 bis 50 cm. Ihre Wurzeln sind knollig und ermöglichen ihr ein sicheres Überdauern des Winters. Die Pflanze ist sommergrün, das Laub erscheint im Frühjahr und bleibt bis zum Frost erhalten. Die Herbst-Anemone ist nicht nur ein Blickfang im Beet, sondern eignet sich auch hervorragend als Schnittblume für die Vase.
Herbst-Anemone: ihre Eigenschaften
Die Herbst-Anemone zeichnet sich durch ihre langlebige und anspruchslose Natur aus. Sie gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten und bevorzugt frische, humose und gut durchlässige Böden. Mit ihrer aufrechten, lockeren Tracht fügt sie sich harmonisch in Staudenbeete, Gehölzränder oder Naturgärten ein. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober, sodass sie über viele Wochen hinweg Farbe in den Garten bringt. Die Einzelblüten messen 6 bis 8 cm im Durchmesser und erscheinen in Rispen. Die Blütenfarbe ist ein zartes Rosa mit einer gelben Mitte. Das Laub ist tiefgrün und dreiteilig gefiedert, mit grob gesägten, eiförmigen Blättern, die eine feine Behaarung aufweisen. Die Blätter werden 4 bis 10 cm lang und bis zu 10 cm breit. Nach der Blüte bilden sich wollige Schließfrüchte, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Die Pflanze ist schwach giftig, daher ist Vorsicht bei Haustieren geboten.
Anemone hupehensis: ein Portrait
Die botanische Bezeichnung Anemone hupehensis verweist auf ihre Herkunft aus der chinesischen Provinz Hubei. Sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eng verwandt mit anderen Herbst-Anemonen wie Anemone japonica. Die Art hat im Laufe der Jahre zahlreiche Sorten hervorgebracht, die sich in Blütenfarbe und Wuchshöhe unterscheiden. Als Staude des Jahres 2005 wurde sie vom Bund deutscher Staudengärtner besonders gewürdigt. Die Pflanze ist äußerst dauerhaft und benötigt auch ohne Verjüngung keine besondere Pflege. Sie vermehrt sich durch Wurzelausläufer und kann im Laufe der Zeit größere Horste bilden. Die Herbst-Anemone ist winterhart bis etwa -30 °C, sodass sie in den meisten Regionen Deutschlands ohne Winterschutz auskommt. Dennoch sollte man Staunässe vermeiden, da die Knollen sonst faulen können.
Standort und Boden
Für eine üppige Blüte und gesundes Wachstum kommt es auf die richtige Standortwahl an. Die Herbst-Anemone bevorzugt einen Platz, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht. Mit den folgenden Hinweisen finden Sie den optimalen Standort und bereiten den Boden ideal vor.
Der ideale Platz für Herbst-Anemonen
Die Herbst-Anemone gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Halbschattige Plätze, etwa unter lichten Gehölzen oder an Gehölzrändern, sind ideal. An vollsonnigen Standorten sollte der Boden ausreichend Feuchtigkeit halten können, da die Pflanze keine Trockenheit verträgt. Die Blüte ist bei mehr Sonne meist reicher, jedoch verblassen die Blüten bei zu starker Hitze schneller. In tiefem Schatten hingegen bleibt die Blüte spärlich und das Laub wird weniger dicht. Pflanzen Sie die Herbst-Anemone daher an einen Ort, der morgens Sonne und mittags etwas Schatten bietet. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte etwa 40 bis 50 cm betragen, da die Horste mit der Zeit an Breite zunehmen. Pro Quadratmeter passen acht Pflanzen, sodass eine flächendeckende Bepflanzung möglich ist.
Bodenansprüche der Anemone hupehensis
Der Boden sollte frisch, humusreich und gut durchlässig sein. Schwere Lehmböden können mit Sand oder Kies verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist optimal. Vor der Pflanzung lohnt es sich, den Boden tief zu lockern und mit reifem Kompost oder Laubhumus anzureichern. Die Herbst-Anemone reagiert empfindlich auf Trockenheit, daher sollte die Bodenfeuchtigkeit während der Vegetationsperiode konstant gehalten werden. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Laub hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu unterdrücken. Auf zu nährstoffarmen Böden kann im Frühjahr eine Gabe organischen Düngers das Wachstum unterstützen. Staunässe führt zu Wurzelfäule, deshalb ist eine gute Drainage entscheidend.
Blüte und Blattwerk der Herbst-Anemone
Die Herbst-Anemone besticht durch ihre zarte Blütenpracht und ihr attraktives Laub. Die Kombination aus rosa Blüten und tiefgrünen Blättern macht sie zu einer Zierpflanze, die von Sommer bis Herbst Akzente setzt.
Die Blüte von Anemone hupehensis
Die Blüten der Anemone hupehensis erscheinen in lockeren Rispen und öffnen sich ab Juli. Jede Einzelblüte ist schalenförmig und misst 6 bis 8 cm im Durchmesser. Die Blütenblätter sind von einem sanften Rosa, das zur Mitte hin heller wird, und die gelben Staubblätter bilden einen schönen Kontrast. Die Blüten stehen auf langen, aufrechten Stielen und wiegen sich leicht im Wind. Die Blütezeit erstreckt sich bis Oktober, sodass die Herbst-Anemone zu den spät blühenden Stauden gehört. Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten, die auch im Herbst noch unterwegs sind. Verblühte Blütenstände können entfernt werden, um die Bildung neuer Knospen zu fördern. Wer die Samenstände stehen lässt, erhält jedoch zusätzliche Struktur im winterlichen Garten.
Das Laub im Detail
Das Laub der Herbst-Anemone ist sommergrün und besteht aus dreiteilig gefiederten Blättern. Jedes Blatt ist eiförmig, spitz zulaufend und grob gesägt. Die Oberseite ist intensiv behaart, was der Pflanze eine samtige Textur verleiht. Die Blätter sind tiefgrün und messen etwa 4 bis 10 cm in der Länge sowie bis zu 10 cm in der Breite. Sie entspringen aus dem Wurzelstock und bilden einen dichten Horst. Das Laub bleibt bis zum ersten Frost attraktiv und verfärbt sich im Herbst leicht gelblich. Die Blattunterseite ist heller und ebenfalls behaart. Diese Laubstruktur bietet einen schönen Hintergrund für die Blüten und setzt auch nach der Blütezeit noch grüne Akzente.
Verwendung im Garten
Die Herbst-Anemone ist eine vielseitige Staude, die in vielen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Ob im Staudenbeet, als Kübelpflanze oder am Gehölzrand – sie erfüllt ihre Rolle mit Anmut und langer Blütezeit.
Herbst-Anemone im Staudenbeet
Im Staudenbeet setzt die Herbst-Anemone farbige Akzente in der zweiten Jahreshälfte. Sie lässt sich gut mit anderen spätblühenden Stauden wie Astern, Sonnenhut oder Fetthenne kombinieren. Durch ihre Größe eignet sie sich für die mittlere bis hintere Reihe des Beetes. Ihre zarten Blüten wirken besonders schön, wenn sie in Gruppen von drei bis fünf Pflanzen gesetzt werden. Achten Sie auf ausreichend Abstand zu konkurrenzstarken Nachbarn, da die Herbst-Anemone etwas Zeit braucht, um sich zu etablieren. Der lockere Wuchs und die luftigen Blütenstände verleihen dem Beet Leichtigkeit. Als Schnittblume in der Vase halten die Blüten mehrere Tage und entfalten dort ihren vollen Charme.
Kübel und Schnittpflanze
Auf dem Balkon oder der Terrasse macht sich die Herbst-Anemone auch im Kübel hervorragend. Wählen Sie ein Gefäß mit mindestens 30 cm Durchmesser und einer guten Drainage. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde und mischen Sie etwas Sand unter, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Regelmäßiges Gießen ist im Topf besonders wichtig, da das Substrat schneller austrocknet. Alle zwei bis drei Jahre sollte die Staude umgetopft oder geteilt werden. Als Schnittblume sind die Blüten beliebt – schneiden Sie die Stiele am besten frühmorgens an, wenn die Blüten noch taufrisch sind. In der Vase mit frischem Wasser halten sie etwa eine Woche.
Am Gehölzrand und auf Freifläche
Die Herbst-Anemone fühlt sich am Gehölzrand besonders wohl, da sie hier von wechselnden Lichtverhältnissen profitiert. Unter lichten Bäumen oder Sträuchern kann sie sich ausbreiten und mit ihrer Blütenpracht für Farbtupfer sorgen. Auch auf freien Flächen, etwa in naturnahen Gärten oder auf Wiesen, setzt sie Akzente, sofern der Boden nicht zu trocken ist. Für halbschattige Gartengefilde ist sie wie geschaffen. Sie lässt sich auch in Gräserbeete integrieren, wo ihre Blüten über die Halme hinwegschweben. Auf größeren Flächen kann man sie flächig pflanzen, um einen weichen Blütenteppich zu erzeugen.
Pflanzpartner der Herbst-Anemone
Mit den richtigen Pflanzpartnern kommt die Herbst-Anemone besonders gut zur Geltung. Gesucht werden Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben und die Blütezeit ergänzen oder hervorheben.
Harmonische Kombinationen mit Anemone hupehensis
Klassische Partner im Halbschatten sind Blattschmuckstauden wie Purpurglöckchen (Heuchera), Farne, Funkien (Hosta) und Silberkerzen (Cimicifuga). Auch der Eisenhut (Aconitum) passt gut dazu. Die Blätter von Hosta und Farn bilden einen schönen Kontrast zu den fein gefiederten Blättern der Anemone. Purpurglöckchen bringen mit ihren dunkelroten Blättern Farbe ins Spiel. Silberkerzen und Eisenhut blühen ebenfalls im Spätsommer und setzen mit ihren hohen Blütenständen vertikale Akzente. Achten Sie bei der Kombination auf die Wuchshöhe: Niedrigere Partner wie Heuchera sollten vor der Anemone platziert werden, höhere wie Silberkerzen dahinter. So entsteht ein gestaffeltes Beet, das perspektivisch wirkt.
Kontraste schaffen
Um die rosa Blüten der Herbst-Anemone hervorzuheben, können gezielt Kontraste gesetzt werden. Blaublühende Stauden wie Blaue Waldsteinie (Waldsteinia ternata) oder Herbst-Aster (Aster novi-belgii) ergeben einen spannenden Farbkontrast. Auch gelbblühende Herbststauden wie Goldrute (Solidago) oder Hohe Fetthenne (Sedum spectabile) harmonieren gut. Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) lockern die Pflanzung auf und betonen die leichte Erscheinung der Anemone. Bei der Pflanzung sollten die Partner so gewählt werden, dass sie nicht zu stark um Nährstoffe und Wasser konkurrieren. Ein ausreichender Pflanzabstand verhindert ein Verdrängen.
Pflege und Überwinterung
Die Herbst-Anemone ist pflegeleicht, aber dennoch auf einige grundlegende Maßnahmen angewiesen. Mit den richtigen Handgriffen bleibt sie über viele Jahre gesund und blühfreudig.
Bewässerung und Düngung der Herbst-Anemone
Während der Wachstumsperiode sollte die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden. Besonders in trockenen Sommern ist regelmäßiges Gießen notwendig, da Trockenheit die Blütenbildung beeinträchtigt. Morgens zu gießen ist ideal, damit das Laub bis zum Abend abtrocknen kann. Eine Düngung im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger oder Kompost unterstützt die Pflanze. Übermäßige Stickstoffgaben führen jedoch zu weichem Wachstum und erhöhter Krankheitsanfälligkeit. Eine leichte Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Nährstoffe allmählich freizusetzen. Auf zu nährstoffreichen Böden ist Düngen nicht unbedingt erforderlich. Die Pflanze zeigt durch welke Blätter an, wenn sie Wasser benötigt.
Rückschnitt und Verjüngung
Im Herbst, nach der Blüte, können die abgeblühten Stängel bodennah zurückgeschnitten werden. Alternativ belässt man die Samenstände bis zum Frühjahr, da sie vogelfreundlich sind. Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr ist ebenfalls möglich, bevor der Neuaustrieb beginnt. Die Herbst-Anemone ist langlebig und benötigt keine regelmäßige Verjüngung. Falls der Horst jedoch zu groß wird oder die Blühfreudigkeit nachlässt, kann man ihn im Frühjahr teilen. Dazu wird der Wurzelstock mit einem scharfen Spaten geteilt und die Teilstücke wieder eingepflanzt. Das Teilen fördert die Vitalität und verhindert Vergreisung. Nach dem Teilen sollte gut gewässert werden.
Überwinterungstipps für Anemone hupehensis
Die Anemone hupehensis ist frosthart bis etwa -30 °C und benötigt in der Regel keinen Winterschutz. In rauen Lagen oder bei späten Frösten kann eine Abdeckung mit Laub oder Reisig den Austrieb schützen. Staunässe im Winter ist gefährlich, daher sollte der Boden auch in der kalten Jahreszeit durchlässig sein. Bei Kübelpflanzen umwickelt man den Topf mit Vlies oder stellt ihn an eine geschützte Hauswand. Das Substrat im Topf sollte nicht völlig austrocknen, aber auch nicht nass sein. Entfernen Sie im Herbst abgestorbene Pflanzenteile, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Im Frühjahr treibt die Pflanze zuverlässig wieder aus und zeigt dann ihre ersten Blätter.
Wissenswertes über Anemone hupehensis
Hinter der Herbst-Anemone verbergen sich interessante Geschichten und botanische Besonderheiten. Ein Blick auf ihre Herkunft und Namensbedeutung erweitert das Verständnis für diese reizvolle Pflanze.
Historischer Hintergrund und Namensbedeutung
Der Name Anemone leitet sich vom griechischen Wort „anemos“ für Wind ab, was auf die zarten, sich im Wind wiegenden Blüten anspielt. Der Artname hupehensis verweist auf die chinesische Provinz Hubei (Hupeh). Der Sortenname „Praecox“ bedeutet „die Vorzeitige“ oder „die Frühreife“ und spielt auf den frühen Blühbeginn an. Anemonen wurden vom Bund deutscher Staudengärtner zur Staude des Jahres 2005 gekürt. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Herbst-Anemone nicht verwendet, da sie giftige Alkaloide enthält. Die Pflanze ist schwach giftig und kann bei Verzehr Reizungen hervorrufen. Ihre Früchte sind wollige Schließfrüchte, die aber für den Menschen ungenießbar sind. Trotz ihrer Giftigkeit ist sie eine wichtige Futterpflanze für bestimmte Insekten.
| Name Deutsch: | Herbst-Anemone. |
| Name Botanisch: | Anemone hupehensis. |
| Wuchs: | Staude, ausladend bis breit ausladend, horstbildend, ausdauernd, krautig, 60 bis 90 cm hoch und 40 bis 50 cm breit. |
| Wuchshöhe: | 60 - 90 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, dreiteilig gefiedert, eiförmig, spitz, grob gesägt, intensiv behaart, tiefgrün, etwa 4 bis 10 cm lang und bis zu 10 cm breit. |
| Frucht: | Wollige Schließfrucht, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Rosa, mit gelber Mitte, schalenförmig, in Rispen, Einzelblüte ca. 6 bis 8 cm groß. |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober. |
| Wurzeln: | Knollig. |
| Boden: | Frische, gut durchlässige und humose Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 8. |
| Eigenschaften: | Die Anemone hupehensis (Herbst-Anemone) ist eine liebliche Staude, die mit dekorativen rosa Blüten Ihr Gartenbild bereichern wird! Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und gut frosthart. Besonders zierend wirkt die Herbst-Anemone am Gehölzrand, auf Freiflächen oder in Staudenbeeten. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu sieben Exemplare Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir dieses Schmuckstück entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von circa fünf Pflanzen in Ihre Gartenlandschaft zu integrieren. Zudem lässt sich die Herbst-Anemone auch wunderbar als Kübel- und Schnittpflanze einsetzen. Eine echte Augenweide, die garantiert auch Sie überzeugen wird!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait der Herbst-AnemoneDie Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) ist eine bezaubernde Erscheinung im Spätsommer- und Herbstgarten. Mit ihren zarten rosa Blüten setzt sie Akzente, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Diese ausdauernde, krautige Pflanze stammt ursprünglich aus China und hat sich als robust und pflegeleicht erwiesen. Sie wächst horstbildend und erreicht eine Höhe von 60 bis 90 cm bei einer Breite von 40 bis 50 cm. Ihre Wurzeln sind knollig und ermöglichen ihr ein sicheres Überdauern des Winters. Die Pflanze ist sommergrün, das Laub erscheint im Frühjahr und bleibt bis zum Frost erhalten. Die Herbst-Anemone ist nicht nur ein Blickfang im Beet, sondern eignet sich auch hervorragend als Schnittblume für die Vase. Herbst-Anemone: ihre EigenschaftenDie Herbst-Anemone zeichnet sich durch ihre langlebige und anspruchslose Natur aus. Sie gedeiht an.... |
Pflanz- und Pflegetipps Anemone hupehensis / Herbst-Anemone
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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