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Wiesen-Schaumkraut

Cardamine pratensis

Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) mit weißen, vierzähligen Blüten in Nahaufnahme.
Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) mit weißen Blütenständen und grünen Stängeln im Grasbestand.
Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut) mit vielen hellrosa bis weißen Blüten an schlanken Stängeln und grünem Laub.
Sommergrün
Weißviolett
Sonnig-halbschattig
April - Mai
bis zu 40 cm
ab 3,75 €
     
Wuchs: Staude, aufrecht, krautig, bis zu 40 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 40 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, gefiedert, ganzrandig, essbar, schmeckt kresseartig, hellgrün, ca. 7 cm lang
Frucht: Schoten, mit Samen, bis zu 5 cm lang
Blüte: Weiß bis zartviolett, in traubenartigen Blütenrispen, reichblühend
Blütezeit: April bis Mai
Wurzeln: Rhizombildend, knollig
Boden: Frische bis feuchte, lockere-humose und nahrhafte Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 15
Eigenschaften:
Das Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut) ist eine tolle Staude, die weiße bis zartviolette Blüten ausbildet. Insgesamt erweist sich diese Sorte als zuverlässig frosthart und trotzt...
Temperaturen von bis zu -34 Grad Celsius. Wir empfehlen Ihnen15 Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Besonders zierend zeigt sich das Wiesen-Schaumkraut, wenn es in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen steht. Eine dekorative Sorte, die sich bestens für die Pflanzung in Naturgärten, in Beeten oder aber an Wasser- sowie Gehölzrändern eignet. Auch für die Kübelpflanzung oder aber als Schnittblume für ansprechende Blumensträuße eine tolle Wahl! Zusätzlich ist das Cardamine pratensis ein beliebtes Küchenkraut und verfeinert mit seinem kresseartigen Geschmack schmackhafte Salate.
Wuchs: Staude, aufrecht, krautig, bis zu 40 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 40 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, gefiedert, ganzrandig, essbar, schmeckt kresseartig, hellgrün, ca. 7 cm lang
Frucht: Schoten, mit Samen, bis zu 5 cm lang
Blüte: Weiß bis zartviolett, in traubenartigen Blütenrispen, reichblühend
Blütezeit: April bis Mai
Wurzeln: Rhizombildend, knollig
Boden: Frische bis feuchte, lockere-humose und nahrhafte Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 15
Eigenschaften: Das Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut) ist eine tolle Staude, die weiße bis zartviolette Blüten ausbildet. Insgesamt erweist sich diese Sorte als zuverlässig frosthart und trotzt Temperaturen von bis zu -34 Grad Celsius. Wir empfehlen Ihnen15 Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Besonders zierend zeigt sich das Wiesen-Schaumkraut, wenn es in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen steht. Eine dekorative Sorte, die sich bestens für die Pflanzung in Naturgärten, in Beeten oder aber an Wasser- sowie Gehölzrändern eignet. Auch für die Kübelpflanzung oder aber als Schnittblume für ansprechende Blumensträuße eine tolle Wahl! Zusätzlich ist das Cardamine pratensis ein beliebtes Küchenkraut und verfeinert mit seinem kresseartigen Geschmack schmackhafte Salate.

Portrait Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Das Wiesen-Schaumkraut, botanisch Cardamine pratensis, ist eine heimische Wildstaude, die mit ihren zarten Blüten und ihrem kresseartigen Blattwerk auf sich aufmerksam macht. Seit jeher bereichert diese Pflanze feuchte Wiesen und Gewässerränder in ganz Europa. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über Wuchs, Erscheinungsbild und die natürliche Verbreitung dieses vielseitigen Krauts.

Wuchs und Erscheinungsbild

Die Staude wächst aufrecht und krautig und erreicht eine Höhe von bis zu 40 Zentimetern. Ihre sommergrünen, gefiederten Blätter sind lanzettlich geformt, etwa sieben Zentimeter lang und von einem hellen, frischen Grün. Die Pflanze bildet ein knolliges Rhizom, das ihr hilft, auch in feuchten Böden festen Halt zu finden. Im Frühling treiben aus der grundständigen Blattrosette die Blütenstände empor, die der Staude eine aufrechte, elegante Silhouette verleihen. Insgesamt präsentiert sich das Wiesen-Schaumkraut als eine eher zarte, aber dennoch robuste Erscheinung, die in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen besonders reizvoll wirkt.

Herkunft und Verbreitung

Cardamine pratensis ist auf der gesamten Nordhalbkugel beheimatet, von Europa über Asien bis nach Nordamerika. In Mitteleuropa findet man sie vor allem auf feuchten Wiesen, in Auen und an Ufern von Bächen und Teichen. Die Art ist eine typische Feuchtwiesenpflanze und zeigt eine hohe Anpassungsfähigkeit an wechselnde Wasserstände. Durch die landwirtschaftliche Nutzung vieler Feuchtwiesen ist ihr Bestand zwar rückläufig, dennoch gilt sie in Deutschland noch als relativ häufig. Gärtner schätzen sie als pflegeleichte und bienenfreundliche Bereicherung für naturnahe Gärten.

Im Anschluss an dieses Portrait widmen wir uns den idealen Standortbedingungen, die das Wiesen-Schaumkraut für ein gesundes Wachstum benötigt.

Standort und Boden

Für eine üppige Blüte und ein gesundes Wachstum ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Cardamine pratensis stellt spezifische Ansprüche an Licht, Feuchtigkeit und Bodenbeschaffenheit, die wir im Folgenden erläutern.

Bodenansprüche von Cardamine pratensis

Das Wiesen-Schaumkraut bevorzugt frische bis feuchte, lockere, humose und nahrhafte Untergründe. Ideal sind Lehmböden mit hohem Humusanteil, die Wasser gut speichern können, ohne zu vernässen. Der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Schwere, staunasse Böden werden toleriert, sofern die Pflanze im Winter nicht zu lange im Wasser steht. Um die Bodenstruktur zu verbessern, kann man vor der Pflanzung reifen Kompost oder Laub einarbeiten. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten, und unterdrückt gleichzeitig Unkraut.

Lichtbedarf und Mikroklima

Die Staude gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entfaltet sie die reichste Blüte, verträgt aber auch lichten Schatten, etwa unter Gehölzen oder an nordexponierten Gewässerrändern. Wichtig ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte; Trockenphasen – vor allem während der Blütezeit – führen zu vorzeitigem Welken und geringerem Blütenansatz. Ein windgeschütztes Plätzchen ist von Vorteil, da die zarten Blütenstände bei starkem Wind knicken können. Ideal sind Standorte in der Nähe von Teichen, Bächen oder in feuchten Mulden, wo das Mikroklima natürlich ausgeglichen ist.

Nachdem wir die Standortansprüche geklärt haben, widmen wir uns nun den dekorativen Elementen dieser Staude: Blüte und Blattwerk.

Blüte und Blattwerk des Wiesen-Schaumkrauts

Die Blüten und Blätter von Cardamine pratensis sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch vielseitig nutzbar. In diesem Abschnitt betrachten wir die filigrane Blütenpracht und das charakteristische Laub genauer.

Die zarte Blüte

Von April bis Mai erstrahlt das Wiesen-Schaumkraut in einem Meer aus weißen bis zartvioletten Blüten, die in traubenartigen Rispen angeordnet sind. Jede Einzelblüte ist klein und zart, mit vier Kronblättern, die an kleine Kreuzblütler erinnern – kein Wunder, gehört die Art doch zur Familie der Brassicaceae. Die reichblühende Pflanze lockt zahlreiche Insekten an, insbesondere Bienen und den Aurorafalter, der sowohl Nektar als auch Raupenfutter findet. Die Blüten öffnen sich bei Sonnenschein und schließen sich bei Regen oder in der Nacht – ein typisches Verhalten vieler Wiesenblumen. Nach der Blüte bilden sich schlanke Schotenfrüchte von bis zu fünf Zentimetern Länge, die zahlreiche Samen enthalten. Diese werden bei Reife durch Schleudermechanismen verbreitet, was zur natürlichen Ausbreitung beiträgt.

Das kresseartige Blatt von Cardamine pratensis

Die Blätter sind sommergrün, gefiedert und von lanzettlicher Form. Sie sind ganzrandig und von hellgrüner Farbe, etwa sieben Zentimeter lang. Ihr Geschmack ist kresseartig und leicht scharf, was sie zu einer beliebten Zutat in der Küche macht. Die frischen Blätter können vor der Blüte geerntet werden und verleihen Salaten, Kräuterquark oder Suppen eine pikante Note. Auch die Knospen und Blüten sind essbar und eignen sich als dekorative, schmackhafte Garnitur. Das Laub bleibt bis zum Herbst grün, bevor es sich gelb verfärbt und schließlich einzieht. Da die Pflanze ein Rhizom bildet, treibt sie im nächsten Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Nachdem wir Blüte und Blatt kennengelernt haben, betrachten wir nun die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Wiesen-Schaumkrauts im Garten.

Verwendung im Garten

Cardamine pratensis ist eine wahre Bereicherung für naturnahe Gartengestaltungen. Ob in Wildblumenwiesen, an Teichrändern oder sogar in der Küche – diese Staude überzeugt durch Vielseitigkeit. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten vor.

Ideal für Wildblumenwiesen

Aufgrund seiner Herkunft eignet sich das Wiesen-Schaumkraut hervorragend für die Anlage von Wildblumenwiesen. Es fügt sich harmonisch in eine bunte Mischung aus Gräsern und Kräutern ein und sorgt im Frühling für farbige Akzente. Die Pflanze ist ein wichtiger Bestandteil von Feuchtwiesen-Gesellschaften und trägt zur Biodiversität bei. Laut Gaißmayer ist Cardamine pratensis sehr schön für Wildblumenwiesen geeignet, da es sich mit anderen Wiesenstauden wie der Wiesen-Iris oder der Kuckucks-Lichtnelke zu einem natürlichen Bild verbindet. Bei der Anlage sollte man auf eine lockere Pflanzung achten, etwa 15 Pflanzen pro Quadratmeter, damit sich die Arten entfalten können. Die Staude sät sich willig aus, ohne zu wuchern, und sorgt so über die Jahre für eine dynamische, lebendige Wiese.

Cardamine pratensis am Gewässerrand

Teichränder und Bachufer sind die Paradedisziplin des Wiesen-Schaumkrauts. Hier findet es die nötige Feuchtigkeit und die halbschattigen Bedingungen, die es bevorzugt. In Kombination mit anderen Sumpf- und Wasserpflanzen entsteht ein naturnahes Biotop, das vielen Tieren Lebensraum bietet. Die Pflanze setzt mit ihren zarten Blüten schöne Akzente entlang von Wasserflächen und lockert die oft steifen Uferlinien auf. Auch als Unterpflanzung von Gehölzen am Wasserrand macht sie eine gute Figur. Ihre Rhizome helfen, den Boden zu festigen und Erosion vorzubeugen. So trägt sie nicht nur zur Ästhetik, sondern auch zur Stabilität des Uferbereichs bei.

Als Küchenkraut und Schnittblume

Ein besonderes Highlight ist die Verwendung von Cardamine pratensis in der Küche. Die frischen Blätter können vor der Blüte geerntet werden und bereichern mit ihrem kresseartigen Geschmack frühlingshafte Salate; auch Knospen und Blüten können als Salatzugabe verwendet werden. Der scharfe, an Kresse erinnernde Geschmack verleiht Gerichten eine frische Note. Zudem eignen sich die Blüten als essbare Dekoration auf kalten Platten oder in Bowlen. Aber auch als Schnittblume macht die Staude eine gute Figur: Die zarten Blütenrispen halten in der Vase mehrere Tage und bringen einen Hauch von Wiese ins Haus. Man sollte sie jedoch erst am späten Nachmittag schneiden, wenn sie voll erblüht sind, und sofort in lauwarmes Wasser stellen.

Im nächsten Kapitel stellen wir Ihnen passende Begleiter für das Wiesen-Schaumkraut im Beet vor.

Pflanzpartner für Cardamine pratensis

Die richtige Kombination mit anderen Stauden kann die Schönheit des Wiesen-Schaumkrauts unterstreichen und gleichzeitig ein stabiles Ökosystem fördern. Als Pflanzpartner bieten sich vor allem heimische Feuchtwiesenpflanzen an, die ähnliche Standortansprüche haben.

Wiesen-Iris (Iris sibirica)

Die Wiesen-Iris ist ein klassischer Begleiter des Wiesen-Schaumkrauts. Ihre blauen, schwertartigen Blüten erscheinen etwas später, meist im Mai bis Juni, und bilden einen reizvollen Kontrast zu den zartvioletten Blütenrispen. Als Pflanzpartner für Cardamine pratensis wird Iris sibirica genannt. Beide Arten lieben feuchte, nährstoffreiche Böden und sonnige bis halbschattige Standorte. Die Wiesen-Iris erreicht eine Höhe von etwa 60 bis 80 Zentimetern und ragt damit über das Schaumkraut hinaus, was für eine schöne Staffelung im Beet sorgt. Gemeinsam schaffen sie einen lebendigen Blütenteppich, der Bienen und Schmetterlinge anzieht. Zudem harmonieren die grasartigen Blätter der Iris mit dem gefiederten Laub des Schaumkrauts.

Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi)

Eine weitere ideale Partnerin ist die Kuckucks-Lichtnelke. Mit ihren leuchtend rosafarbenen, gefransten Blütenblättern bringt sie Farbe in die Wiese. Sie blüht ebenfalls im April und Mai und teilt dieselben Standortvorlieben. Lychnis flos-cuculi wird ausdrücklich als Pflanzpartner genannt. Die Kombination aus den weißen bis zartvioletten Blüten des Schaumkrauts und den kräftigen Rosa der Lichtnelke ist ein echter Hingucker. Beide Pflanzen locken unterschiedliche Insekten an, was die Biodiversität fördert. Die Kuckucks-Lichtnelke wird etwa 30 bis 60 Zentimeter hoch und ergänzt das Wiesen-Schaumkraut perfekt. In lockeren Gruppen gepflanzt, entsteht ein natürliches, wildromantisches Bild, das an unberührte Wiesen erinnert.

Europäische Trollblume (Trollius europaeus)

Die Europäische Trollblume ist eine weitere empfehlenswerte Begleitstaude. Ihre kugeligen, goldgelben Blüten erscheinen von Mai bis Juni und setzen leuchtende Akzente neben den zarten Schaumkrautblüten. Trollius europaeus wird als Pflanzpartner empfohlen. Auch sie bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Böden und sonnige bis halbschattige Standorte. Mit einer Höhe von 40 bis 60 Zentimetern liegt sie zwischen den anderen Partnern und sorgt für eine weitere Höhenstufe. Die Trollblume ist eine typische Pflanze von Feuchtwiesen und ergänzt das Wiesen-Schaumkraut sowohl optisch als auch ökologisch. Ihre reichhaltigen Pollen und Nektar sind wertvoll für Insekten. Gemeinsam mit dem Schaumkraut und den bereits genannten Partnern entsteht eine artenreiche, pflegeleichte Pflanzengemeinschaft.

Nachdem wir die idealen Begleiter vorgestellt haben, wenden wir uns nun der Pflege und Überwinterung des Wiesen-Schaumkrauts zu.

Pflege und Überwinterung

Cardamine pratensis ist eine genügsame Staude, die mit wenig Pflege auskommt. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, damit sie sich dauerhaft wohlfühlt und jedes Jahr aufs Neue blüht. In diesem Abschnitt beleuchten wir Bewässerung, Düngung, Vermehrung und die Frosthärte der Pflanze.

Wässerung und Düngung

Das Wiesen-Schaumkraut benötigt vor allem während der Wachstums- und Blütezeit eine gleichmäßige Bodenfeuchte. An trockenen Standorten sollte daher regelmäßig gegossen werden, am besten mit weichem Regenwasser. Staunässe wird zwar toleriert, langanhaltende Nässe im Winter kann jedoch zu Fäulnis an den Rhizomen führen. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze an nährstoffreichen Standorten gut gedeiht. Auf mageren Böden kann man im Frühjahr eine dünne Schicht reifen Kompost einarbeiten, um das Wachstum zu unterstützen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Grasschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden und versorgt die Pflanze nach und nach mit Nährstoffen. Grundsätzlich gilt: weniger ist mehr – eine Überdüngung führt zu üppigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten.

Vermehrung durch Selbstaussaat

Cardamine pratensis vermehrt sich zuverlässig durch Selbstaussaat, wenn ihr der Standort zusagt. Die Pflanze wuchert nicht, sät sich aber gerne aus, was für eine natürliche Verjüngung des Bestands sorgt. Um die Ausbreitung zu kontrollieren, kann man nach der Blüte die Samenstände entfernen, bevor sie sich öffnen. Möchte man die Aussaat fördern, sollte man die Samenstände ausreifen lassen. Die Keimlinge erscheinen im Herbst oder im folgenden Frühjahr und können an geeignete Stellen umgesetzt werden. Eine Teilung der Horste ist ebenfalls möglich: Im Frühjahr oder nach der Blüte kann man die Rhizome vorsichtig ausgraben, teilen und an neuen Standorten einpflanzen. So erhält man genetisch identische Pflanzen und kann den Bestand gezielt erweitern.

Frosthärte von Cardamine pratensis

Das Wiesen-Schaumkraut erweist sich als zuverlässig frosthart und trotzt Temperaturen von bis zu -34 Grad Celsius. Diese Eigenschaft macht es auch für raue Lagen geeignet. Ein Winterschutz ist in der Regel nicht nötig, da die Pflanze mit ihren Rhizomen tief im Boden überdauert. In sehr kalten, schneearmen Wintern kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig jedoch zusätzlichen Schutz bieten. Wichtig ist, dass der Boden im Winter nicht zu nass ist, denn Frost in Verbindung mit Staunässe kann die Wurzeln schädigen. Ein gut drainierter Standort ist daher auch im Winter von Vorteil. Im Frühjahr treibt die Pflanze zuverlässig wieder aus und belohnt mit ihrer Blütenpracht.

Nachdem wir uns der Pflege gewidmet haben, möchten wir Ihnen noch einige interessante Hintergrundinformationen zum Wiesen-Schaumkraut mitgeben.

Wissenswertes zum Wiesen-Schaumkraut

Hinter dem unscheinbaren Äußeren des Wiesen-Schaumkrauts verbergen sich spannende historische und biologische Fakten. Der Name und die Ökologie dieser Pflanze haben eine lange Geschichte, die es zu entdecken lohnt.

Namen und Geschichte

Der Gattungsname Cardamine ist seit dem 16. Jahrhundert für Schaumkräuter belegt und wurde 1753 von Carl von Linné in die wissenschaftliche Beschreibung übernommen. Er leitet sich vom griechischen Wort cardamon ab, das Gartenkresse bedeutet – ein Hinweis auf den kresseartigen Geschmack der Blätter. Der deutsche Name Schaumkraut verweist vermutlich auf Schaumzikaden, die häufig ihre Nester in den Blattachseln bauen und sich mit einem schaumartigen Sekret schützen, das an Speichel erinnert. Diese Insekten sind harmlos und hinterlassen lediglich kleine Schaumklümpchen, die im Volksmund „Kuckucksspeichel“ genannt werden. Der Name Schaumkraut verweist vermutlich auf Schaumzikaden, die sich mit einem schaumartigen Sekret schützen. Für den Aurorafalter ist Cardamine pratensis sowohl Raupenfutterpflanze als auch Nektarspender, was die ökologische Bedeutung unterstreicht. So ist die Staude nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein wertvoller Bestandteil des heimischen Ökosystems.

Name Deutsch: Wiesen-Schaumkraut.
Name Botanisch: Cardamine pratensis.
Wuchs: Staude, aufrecht, krautig, bis zu 40 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 40 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, gefiedert, ganzrandig, essbar, schmeckt kresseartig, hellgrün, ca. 7 cm lang.
Frucht: Schoten, mit Samen, bis zu 5 cm lang.
Blüte: Weiß bis zartviolett, in traubenartigen Blütenrispen, reichblühend.
Blütezeit: April bis Mai.
Wurzeln: Rhizombildend, knollig.
Boden: Frische bis feuchte, lockere-humose und nahrhafte Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 15.
Eigenschaften: Das Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut) ist eine tolle Staude, die weiße bis zartviolette Blüten ausbildet. Insgesamt erweist sich diese Sorte als zuverlässig frosthart und trotzt Temperaturen von bis zu -34 Grad Celsius. Wir empfehlen Ihnen15 Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Besonders zierend zeigt sich das Wiesen-Schaumkraut, wenn es in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen steht. Eine dekorative Sorte, die sich bestens für die Pflanzung in Naturgärten, in Beeten oder aber an Wasser- sowie Gehölzrändern eignet. Auch für die Kübelpflanzung oder aber als Schnittblume für ansprechende Blumensträuße eine tolle Wahl! Zusätzlich ist das Cardamine pratensis ein beliebtes Küchenkraut und verfeinert mit seinem kresseartigen Geschmack schmackhafte Salate..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Das Wiesen-Schaumkraut, botanisch Cardamine pratensis, ist eine heimische Wildstaude, die mit ihren zarten Blüten und ihrem kresseartigen Blattwerk auf sich aufmerksam macht. Seit jeher bereichert diese Pflanze feuchte Wiesen und Gewässerränder in ganz Europa. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über Wuchs, Erscheinungsbild und die natürliche Verbreitung dieses vielseitigen Krauts.

Wuchs und Erscheinungsbild

Die Staude wächst aufrecht und krautig und erreicht eine Höhe von bis zu 40 Zentimetern. Ihre sommergrünen, gefiederten Blätter sind lanzettlich geformt, etwa sieben Zentimeter lang und von einem hellen, frischen Grün. Die Pflanze bildet ein knolliges Rhizom, das ihr hilft, auch in feuchten Böden festen Halt zu finden. Im Frühling treiben....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weißviolett

Blütezeit
April - Mai

Lieferbar ab KW38
3,75 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
C2
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weißviolett

Blütezeit
April - Mai

Lieferbar ab KW38
9,50 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
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04.05.2026

Zarter Frühjahrsblüher mit natürlichem Charme

Das Wiesen-Schaumkraut hat sich wunderbar in unseren Garten eingefügt. Die feinen, hellvioletten Blüten wirken leicht und natürlich und bringen im Frühjahr eine angenehme Frische ins Beet. Die Pflanze kam gesund an und ist gut angewachsen.

30.04.2026

Top Verpackung und schneller Versand

Die Verpackung war vorbildlich, die Wurzeln des Wiesen-Schaumkraut perfeckt geschützt und feucht. Die Pflanze wirkt gesund und kräftig, Lieferung schnell und gut dokumentiert. Klare Kaufempfehlung.

09.07.2025

Wiesen-Schaumkraut top

Das Wiesen-Schaumkraut kam unversehrt an und war von Anfang an sehr vital. Es macht sich wunderbar in der feuchten Gartenecke.

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Pflanz- und Pflegetipps Cardamine pratensis / Wiesen-Schaumkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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