| Wuchs: | Staude, straff aufrecht/horstbildend, krautig, bis zu 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, wechselständig angeordnet, ganzrandig, grün |
| Frucht: | Kapselfrüchte, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Goldgelb mit braunen Strichen, einfache Einzelblüte, schalenförmige, flache und ausgebreitete Blütenform, in meist einblütigen Blütenständen |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Rhizombildend |
| Boden: | Frische, normal durchlässige, neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: |
Die Alstroemeria cultorum 'Lutea' (Inkalilie 'Lutea') setzt wunderschöne, farbliche Akzente in Ihr sonniges Gartenbeet. Die prachtvollen, goldgelben Blüten sind zusätzlich mit braunen Strichen...
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| Wuchs: | Staude, straff aufrecht/horstbildend, krautig, bis zu 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, wechselständig angeordnet, ganzrandig, grün |
| Frucht: | Kapselfrüchte, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Goldgelb mit braunen Strichen, einfache Einzelblüte, schalenförmige, flache und ausgebreitete Blütenform, in meist einblütigen Blütenständen |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Rhizombildend |
| Boden: | Frische, normal durchlässige, neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: | Die Alstroemeria cultorum 'Lutea' (Inkalilie 'Lutea') setzt wunderschöne, farbliche Akzente in Ihr sonniges Gartenbeet. Die prachtvollen, goldgelben Blüten sind zusätzlich mit braunen Strichen verziert und verleihen jedem Blumenstrauß noch den letzten farblichen Schliff. Um diese eindrucksvollen Blüten sollte sich auch fürsorglich gekümmert werden. Man sollte die Nährtsoffversorgung und eventuelle Pflanzenschutzmaßnahmen im Auge behalten. Zusätzlich ist es sinnvoll die Pflanzen vor Winter- und Staunässe zu schützen. Da sich die Staude auch wunderbar als Kübelpflanze eignet, kann man sie zum Überwintern einfach an einen geschützten Platz stellen. Ein weiteres Highlight der Inkalilie 'Lutea' ist der wohlriechende Blatt- und Blütenduft. Ein harmonisches Gesamtbild erhalten Sie durch eine einzelne Pflanzung oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Stück. Es sollten 6 bis 9 Exemplare pro Quadratmeter gesetzt werden mit einem Pflanzabstand von 30 bis 40 cm zueinander. Die Alstroemeria cultorum 'Lutea' wird sich ideal in das Gesamtbild Ihres Gartens einfügen. |
- Portrait der Inkalilie 'Lutea'
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Alstroemeria cultorum 'Lutea'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für die Inkalilie 'Lutea'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes rund um die Inkalilie 'Lutea'
Portrait der Inkalilie 'Lutea'
Die Inkalilie 'Lutea' (botanisch Alstroemeria cultorum 'Lutea') ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren leuchtend goldgelben Blüten jeden Garten bereichert. Sie gehört zur Gattung Alstroemeria und ist eine Züchtung aus der Gruppe der Cultorum-Hybriden. Ursprünglich stammen die Alstroemerien aus Südamerika, wo sie in den Andenregionen beheimatet sind. Die Sorte 'Lutea' zeichnet sich durch ihre Robustheit und ihre lang anhaltende Blüte aus. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über diese attraktive Pflanze.
Herkunft und Eigenschaften
Die Gattung Alstroemeria ist vor allem in Süd- und Mittelamerika verbreitet, kommt aber auch in Australien und Neuseeland vor. Die Sorte 'Lutea' ist eine goldgelbe Züchtung mit dunkelbrauner Strichelung, die etwa 80 Zentimeter Höhe erreicht. Sie bildet Rhizome aus, die ihr helfen, sich im Boden zu verankern und Nährstoffe zu speichern. Die Pflanze ist sommergrün und krautig, was bedeutet, dass ihr oberirdischer Teil im Winter abstirbt. Sie ist mehrjährig und treibt im Frühjahr wieder aus. Ihre Blätter sind wechselständig angeordnet, ganzrandig und von einer saftigen grünen Farbe. Die Inkalilie 'Lutea' ist nicht nur wegen ihrer Blüten beliebt, sondern auch wegen ihres angenehmen Duftes, der besonders an warmen Sommertagen verströmt wird. Sie eignet sich hervorragend für sonnige Standorte und bringt Farbe in jedes Blumenbeet.
Wuchsform und Größe
Die Inkalilie 'Lutea' wächst straff aufrecht und horstbildend. Das bedeutet, dass sie dichte, aufrechte Stängel entwickelt, die aus einem zentralen Horst entspringen. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 70 bis 80 Zentimetern und eine ähnliche Breite. Durch ihre horstbildende Natur eignet sie sich gut für Einzelstellung oder in kleinen Gruppen. Pro Quadratmeter sollten etwa 6 bis 9 Pflanzen gesetzt werden, wobei ein Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern eingehalten werden sollte. Der Wuchs ist kräftig, sodass die Pflanze auch ohne Stützen aufrecht steht. Die Rhizome breiten sich unterirdisch aus, was die Pflanze mit der Zeit etwas ausdehnen lässt. Dies kann man durch regelmäßiges Teilen im Frühjahr kontrollieren. Insgesamt ist der Wuchs der Inkalilie 'Lutea' gut vorhersagbar und fügt sich harmonisch in Beete und Rabatten ein.
Standort und Boden
Damit die Inkalilie 'Lutea' ihr volles Potenzial entfalten kann, ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Wie alle Alstroemerien bevorzugt sie sonnige Lagen, denn nur dort entwickeln sich die Blüten in ihrer intensiven goldgelben Farbe. Auch der Boden spielt eine wichtige Rolle für das Gedeihen dieser Staude. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Kriterien für einen optimalen Standort.
Die Inkalilie 'Lutea' und ihre Standortansprüche
Die Inkalilie 'Lutea' liebt die Sonne. Ein Platz in voller Sonne oder höchstens im lichten Halbschatten ist ideal. Je sonniger, desto reicher die Blüte und desto kräftiger die Farben. An zu schattigen Standorten blüht die Pflanze deutlich weniger und die Stängel neigen dazu, sich zu verlängern und umzuknicken. Ein windgeschützter Ort ist ebenfalls von Vorteil, da die hohen Stängel sonst bei starkem Wind brechen können. Die Pflanze ist winterhart, aber in rauen Lagen empfiehlt sich ein leichter Winterschutz. Die Standortwahl sollte auch bedenken, dass die Rhizome mit der Zeit Ausläufer bilden, sodass genügend Platz für eine leichte Ausbreitung vorhanden sein sollte. Ein sonniger Beetplatz oder ein Kübel auf der Terrasse sind gleichermaßen geeignet.
Bodenbeschaffenheit und Vorbereitung
Der Boden für die Inkalilie 'Lutea' sollte frisch, gut durchlässig und neutral bis leicht alkalisch sein. Staunässe verträgt die Pflanze nicht, da ihre Rhizome schnell faulen können. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Eine gute Drainage ist besonders wichtig, wenn die Pflanze im Kübel gehalten wird. Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen; bei sauren Böden hilft eine Kalkgabe. Vor der Pflanzung lockert man den Boden tiefgründig und arbeitet reifen Kompost ein, um die Nährstoffversorgung zu sichern. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Stroh hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt vor Unkraut. Nach der Pflanzung sollte die Inkalilie reichlich gegossen werden, bis sie angewachsen ist. Regelmäßiges Gießen während Trockenperioden fördert das Wachstum und die Blütenbildung.
Blüte und Blattwerk von Alstroemeria cultorum 'Lutea'
Die Blüten der Inkalilie 'Lutea' sind ein wahrer Blickfang. Ihr leuchtendes Goldgelb wird durch feine braune Striche akzentuiert, die jeder Blüte eine besondere Note verleihen. Aber auch das Laub hat seinen Reiz: Die sommergrünen Blätter bilden einen ansprechenden Hintergrund für die Blüten und bleiben bis zum Herbst frisch. In diesem Abschnitt gehen wir detailliert auf Blüte und Blattwerk ein.
Die goldgelben Blüten mit brauner Zeichnung
Die Blüten der Alstroemeria cultorum 'Lutea' sind einfach, schalenförmig und haben einen Durchmesser von etwa 5 bis 7 Zentimetern. Sie sind flach und ausgebreitet, mit sechs Blütenblättern, von denen die inneren oft fein gestreift sind. Die Grundfarbe ist ein intensives Goldgelb, das gegen die Blütenmitte hin heller wird. Die braunen Striche, die von der Mitte ausgehen, bilden ein markantes Muster, das an die Zeichnung exotischer Orchideen erinnert. Diese Sorte blüht von Juni bis August und manchmal bis in den September hinein. Die Blüten erscheinen in meist einblütigen Blütenständen, selten in kleinen Dolden. Jede Blüte hält etwa eine Woche, aber da ständig neue nachkommen, ist die Pflanze über viele Wochen hinweg ein Blickfang. Nach der Blüte bilden sich Kapselfrüchte, die jedoch nicht für den Verzehr geeignet sind und eher dekorativ wirken.
Das sommergrüne Laub
Die Blätter der Inkalilie 'Lutea' sind wechselständig angeordnet, ganzrandig und von lanzettlicher Form. Sie sind von einem satten, mittleren Grün und haben eine leicht glänzende Oberfläche. Die Blattunterseite ist etwas matter. Im Laufe des Sommers entfalten sie sich zu einer dichten Belaubung, die den Boden gut bedeckt. Die Blätter sind relativ weich und biegsam, was der Pflanze ein elegantes, luftiges Erscheinungsbild verleiht. Im Herbst vergilben die Blätter langsam und sterben dann ab. Im Frühjahr treibt die Pflanze aus ihren Rhizomen wieder frisch aus. Das Laub ist nicht nur dekorativ, sondern auch funktional: Es versorgt die Pflanze durch Photosynthese mit Energie und schützt den Boden vor Austrocknung.
Blütezeit und Duft
Die Blütezeit der Alstroemeria cultorum 'Lutea' erstreckt sich von Juni bis August. In milden Lagen oder bei guter Pflege kann sie sogar bis September blühen. Die Hauptblüte liegt im Juli, wenn die Tage am längsten sind und die Temperaturen am höchsten. Ein besonderes Merkmal dieser Sorte ist ihr angenehmer Duft. Die Blüten verströmen einen dezenten, süßlichen Geruch, der an warmen Sommertagen besonders intensiv ist. Diese Inkalilie wird als beliebte und lang haltbare Schnittblume geschätzt. Im Beet lockt der Duft zahlreiche Insekten an, insbesondere Bienen und Hummeln. Die Pflanze ist also nicht nur eine Zierde, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Bestäuber. Um die Blütezeit zu verlängern, sollte man regelmäßig Verblühtes ausputzen. Das verhindert die Samenbildung und regt die Pflanze zu neuen Blüten an.
Verwendung im Garten
Die Inkalilie 'Lutea' ist eine vielseitige Pflanze, die auf unterschiedlichste Weise im Garten eingesetzt werden kann. Ob als Schnittblume für die Vase, als Kübelpflanze auf der Terrasse oder als farbenfrohe Beetstaude – sie macht überall eine gute Figur. In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten.
Inkalilie 'Lutea' als Schnittblume
Die Inkalilie 'Lutea' ist eine hervorragende Schnittblume. Ihre goldgelben Blüten mit den braunen Strichen sind ein echter Hingucker in jedem Blumenstrauß. Sie wird als lang haltbare Schnittblume beschrieben, die in der Vase bis zu zwei Wochen frisch bleibt. Am besten schneidet man die Stängel am frühen Morgen, wenn die Blüten noch geschlossen sind. Dann halten sie besonders lange. Die Schnittlänge sollte etwa 40 bis 50 Zentimeter betragen. Nach dem Anschneiden stellt man die Stiele in lauwarmes Wasser und wechselt es alle zwei Tage. Die Blätter, die unter Wasser kommen würden, entfernt man, um Fäulnis zu vermeiden. In der Vase entfalten die Blüten nach und nach ihre volle Schönheit. Kombiniert mit anderen Schnittblumen wie Rosen oder Schleierkraut ergeben sich wunderschöne Sträuße. Auch als einzelne Vase kommen die goldgelben Blüten wunderbar zur Geltung.
Kübelbepflanzung
Die Inkalilie 'Lutea' eignet sich auch hervorragend für die Bepflanzung von Kübeln und Töpfen. Da sie nicht zu tief wurzelt, kommt sie mit einem Topf von mindestens 30 Zentimetern Durchmesser gut aus. Wichtig ist eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden. Als Substrat eignet sich ein lockeres, nährstoffreiches Pflanzmedium, das mit etwas Sand oder Perlite angereichert ist. Der Kübel sollte an einem sonnigen bis halbschattigen Platz stehen. Während der Wachstumsphase muss regelmäßig gegossen und alle zwei Wochen gedüngt werden. Im Winter kann der Kübel an einen geschützten Ort gestellt werden, idealerweise an eine Hauswand, oder ins Kalthaus. Ein Winterschutz durch Vlies oder Noppenfolie ist empfehlenswert. So überwintert die Pflanze problemlos und treibt im Frühjahr wieder aus.
Beetgestaltung
Im Staudenbeet setzt die Inkalilie 'Lutea' leuchtende Akzente. Sie eignet sich für sonnige Rabatten und kann sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen gesetzt werden. Die aufrechten Stängel und die leuchtenden Blüten lockern das Beet auf und verleihen ihm eine tropische Note. Besonders gut kommt die Sorte in Kombination mit anderen Stauden zur Geltung, die ähnliche Standortansprüche haben. Man kann sie auch in größere Flächen pflanzen, um ein farblich harmonisches Bild zu schaffen. Durch die lange Blütezeit von Juni bis August bietet die Inkalilie über viele Wochen hinweg Farbe. Ein Rückschnitt nach der Blüte kann eine zweite Blühphase im Herbst fördern. Insgesamt ist die Pflanze pflegeleicht und dankbar, was sie zu einer guten Wahl für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht.
Pflanzpartner für die Inkalilie 'Lutea'
Die richtigen Pflanzpartner können die Schönheit der Inkalilie 'Lutea' unterstreichen und ihr helfen, sich optimal zu entwickeln. Da sie sonnige Standorte bevorzugt, sind andere sonnenliebende Stauden ideale Begleiter. Im Folgenden stellen wir einige empfehlenswerte Kombinationen vor.
Harmonische Nachbarn
Zu den harmonischen Pflanzpartnern für die Inkalilie 'Lutea' zählen unter anderem der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida 'Goldsturm'), der mit seinen goldgelben Blüten die Farbpalette aufgreift. Auch das Mädchenauge (Coreopsis verticillata) mit seinen leuchtend gelben Blüten passt hervorragend. Für einen Farbkontrast eignen sich violette oder blaue Stauden wie der Rittersporn (Delphinium elatum) oder die Katzenminze (Nepeta racemosa). Diese Kombinationen wirken lebendig und harmonisch. Zudem sollte man auf ähnliche Wuchshöhen achten, damit die Pflanzen sich nicht gegenseitig überwuchern. Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) setzen zarte Akzente und lockern das Beet auf.
Bodendecker als Schutz
Ein besonderer Tipp aus der Praxis: Für die Inkalilie 'Lutea' wird empfohlen, sie im Garten zwischen flache Bodendecker zu pflanzen, da sie sich dort gut halten. Flach wachsende Bodendecker wie der Storchschnabel (Geranium sanguineum 'Album') oder die Golderdbeere (Waldsteinia ternata) bedecken den Boden und halten ihn feucht. Gleichzeitig schützen sie die Rhizome der Inkalilie vor zu starker Sonneneinstrahlung und Konkurrenz durch Unkraut. Die Bodendecker sollten aber nicht zu wuchsfreudig sein, damit sie die Inkalilie nicht bedrängen. Ein Abstand von etwa 30 Zentimetern zwischen den Pflanzen ist ideal. So profitieren beide Pflanzen von der Partnerschaft: Die Bodendecker erhalten einen lockeren Schatten durch die höheren Stängel der Inkalilie, und die Inkalilie wird vor Austrocknung geschützt.
Pflege und Überwinterung
Damit die Inkalilie 'Lutea' gesund bleibt und jedes Jahr aufs Neue üppig blüht, sind einige Pflegemaßnahmen zu beachten. Von der richtigen Düngung über den Winterschutz bis hin zum Pflanzenschutz – hier finden Sie alle wichtigen Tipps.
Düngung und Nährstoffversorgung
Die Inkalilie 'Lutea' benötigt während der Wachstumsperiode ausreichend Nährstoffe, um ihre zahlreichen Blüten zu entwickeln. Im Frühjahr, wenn die Pflanze auszutreiben beginnt, sollte man einen Langzeitdünger für Blühstauden ausbringen. Alternativ kann man alle zwei Wochen mit einem flüssigen Blumendünger gießen. Die Nährstoffversorgung ist wichtig für die Blütenbildung, daher sollte man auf eine ausreichende Düngung achten. Eine Überdüngung ist jedoch zu vermeiden, da sie zu weichem, krankheitsanfälligem Wachstum führt. Organischer Dünger wie Kompost oder Hornspäne ist gut geeignet. Mulchen mit reifem Kompost versorgt die Pflanze zusätzlich mit Nährstoffen. Ab August sollte die Düngung reduziert werden, damit die Pflanze sich auf die Ruhephase vorbereiten kann. Staunässe vermeidet man durch guten Wasserabzug, da sonst Wurzelfäule droht.
Winterservice für die Alstroemeria cultorum 'Lutea'
Die Alstroemeria cultorum 'Lutea' ist bedingt winterhart. In milden Regionen kann sie mit einem leichten Winterschutz im Beet überwintern. Dazu schneidet man nach dem ersten Frost die Stängel bodennah ab und deckt den Wurzelbereich mit einer Schicht Laub, Reisig oder einem Vlies ab. Diese Abdeckung schützt die Rhizome vor starkem Frost und Feuchtigkeit. Es ist sinnvoll, die Pflanzen vor Winternässe zu schützen, da Staunässe die Wurzeln schädigt. In kälteren Lagen oder wenn die Pflanze im Kübel steht, ist ein kühler, frostfreier Überwinterungsort ideal. Ein unbeheizter Wintergarten oder Keller eignet sich gut. Während der Überwinterung wird nur wenig gegossen, sodass der Ballen nicht völlig austrocknet. Im Frühjahr, nach den letzten Frösten, kann die Pflanze wieder ins Freie gestellt oder der Winterschutz entfernt werden.
Pflanzenschutz
Die Inkalilie 'Lutea' ist relativ robust, kann aber gelegentlich von Blattläusen oder Spinnmilben befallen werden. Vor allem bei Trockenheit treten diese Schädlinge häufiger auf. Regelmäßiges Kontrollieren der Blätter beugt einem starken Befall vor. Bei ersten Anzeichen hilft oft schon das Abspritzen mit einem scharfen Wasserstrahl. Bei starkem Befall kann man auf natürliche Mittel wie Neem oder Seifenlauge zurückgreifen. Auch Schnecken können junge Triebe fressen; ein Schneckenzaun oder das Ausbringen von Schneckenkorn hilft. Pilzkrankheiten wie Grauschimmel treten vor allem bei dichter Bepflanzung und hoher Luftfeuchtigkeit auf. Ein luftiger Standort und das Vermeiden von Staunässe sind die beste Vorbeugung. Kranke Pflanzenteile sollten entfernt werden. Insgesamt ist der Pflegeaufwand gering, wenn die Standort- und Bodenbedingungen stimmen.
Wissenswertes rund um die Inkalilie 'Lutea'
Die Inkalilie 'Lutea' hat nicht nur optisch einiges zu bieten, sondern auch botanisch und historisch Interessantes. In diesem Abschnitt erfahren Sie mehr über die Herkunft des Namens und andere spannende Fakten.
Interessante Hintergrundinformationen
Der Name „Inkalilie“ leitet sich von den Inkas ab, die im Andenraum lebten, wo auch viele Alstroemeria-Arten heimisch sind. Allerdings ist die Pflanze nicht direkt mit den Inkas verbunden, der Name ist eher poetisch. Die Gattung Alstroemeria wurde nach dem schwedischen Botaniker Clas Alströmer benannt. Die Cultorum-Hybriden, zu denen 'Lutea' gehört, sind Züchtungen, die speziell für den Garten entwickelt wurden. Sie sind meist robuster und blühfreudiger als die Wildarten. In der Sprache der Blumen symbolisiert die Alstroemeria Freundschaft und Hingabe. Die goldgelbe Farbe der 'Lutea' steht für Sonne und Lebensfreude. Invasiv ist die Pflanze nicht, sie breitet sich nur langsam aus. In manchen Regionen gilt sie jedoch als verwildernd, daher sollte man sie im Garten im Auge behalten. Ein interessanter Aspekt ist die Möglichkeit, die Rhizome im Frühjahr zu teilen, um die Pflanze zu vermehren und gleichzeitig zu verjüngen. So können Sie viele Jahre Freude an dieser schönen Staude haben.
| Name Deutsch: | Inkalilie 'Lutea'. |
| Name Botanisch: | Alstroemeria cultorum 'Lutea'. |
| Wuchs: | Staude, straff aufrecht/horstbildend, krautig, bis zu 80 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, wechselständig angeordnet, ganzrandig, grün. |
| Frucht: | Kapselfrüchte, nicht zum Verzehr geeignet . |
| Blüte: | Goldgelb mit braunen Strichen, einfache Einzelblüte, schalenförmige, flache und ausgebreitete Blütenform, in meist einblütigen Blütenständen. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Rhizombildend. |
| Boden: | Frische, normal durchlässige, neutrale Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 6. |
| Eigenschaften: | Die Alstroemeria cultorum 'Lutea' (Inkalilie 'Lutea') setzt wunderschöne, farbliche Akzente in Ihr sonniges Gartenbeet. Die prachtvollen, goldgelben Blüten sind zusätzlich mit braunen Strichen verziert und verleihen jedem Blumenstrauß noch den letzten farblichen Schliff. Um diese eindrucksvollen Blüten sollte sich auch fürsorglich gekümmert werden. Man sollte die Nährtsoffversorgung und eventuelle Pflanzenschutzmaßnahmen im Auge behalten. Zusätzlich ist es sinnvoll die Pflanzen vor Winter- und Staunässe zu schützen. Da sich die Staude auch wunderbar als Kübelpflanze eignet, kann man sie zum Überwintern einfach an einen geschützten Platz stellen. Ein weiteres Highlight der Inkalilie 'Lutea' ist der wohlriechende Blatt- und Blütenduft. Ein harmonisches Gesamtbild erhalten Sie durch eine einzelne Pflanzung oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Stück. Es sollten 6 bis 9 Exemplare pro Quadratmeter gesetzt werden mit einem Pflanzabstand von 30 bis 40 cm zueinander. Die Alstroemeria cultorum 'Lutea' wird sich ideal in das Gesamtbild Ihres Gartens einfügen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait der Inkalilie 'Lutea'Die Inkalilie 'Lutea' (botanisch Alstroemeria cultorum 'Lutea') ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren leuchtend goldgelben Blüten jeden Garten bereichert. Sie gehört zur Gattung Alstroemeria und ist eine Züchtung aus der Gruppe der Cultorum-Hybriden. Ursprünglich stammen die Alstroemerien aus Südamerika, wo sie in den Andenregionen beheimatet sind. Die Sorte 'Lutea' zeichnet sich durch ihre Robustheit und ihre lang anhaltende Blüte aus. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über diese attraktive Pflanze. Herkunft und EigenschaftenDie Gattung Alstroemeria ist vor allem in Süd- und Mittelamerika verbreitet, kommt aber auch in Australien und Neuseeland vor. Die Sorte 'Lutea' ist eine goldgelbe Züchtung mit dunkelbrauner Strichelung, die etwa 80 Zentimeter Höhe erreicht. Sie bildet Rhizome aus, die ihr helfen, sich im Boden zu verankern und.... |
Pflanz- und Pflegetipps Alstroemeria cultorum 'Lutea' / Inkalilie 'Lutea'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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