Eine temperamentvolle Erscheinung aus Südamerika ist die Inkalilie. Warum also nicht mal etwas Urlaubsfeeling zu sich in den Garten holen? Oder in die Vase! Denn die Inkalilie gibt auch drinnen einen dekorativen Schmuck ab.
Lassen Sie sich inspirieren! Wetten, dass Sie der Schönheit dieser Staude erlegen sein werden?
Schönheit aus Südamerika
Der botanische Name der Inkalilie lautet Alstroemeria, und ihre Pflanzenfamilie sind die Inkaliliengewächse (Alstroemeriaceae), womit sie den einkeimblättrigen Pflanzen zuzuordnen ist. Sage und schreibe bis zu 130 Arten und noch weitaus mehr Sorten sind weltweit zu finden, doch die beliebtesten Gartenstars sind Alstromeria cultorum, haemantha sowie aurea.
Ihr natürliches Verbreitungsgebiet haben die Inkalilien in Mittel- und vor allem in Südamerika, doch es gibt auch Arten, die in Neuseeland und Australien beheimatet sind.
Starke Farbakzente in Garten und Vase
Charakteristisch für die buschig wachsende und zwischen dreißig und achtzig Zentimeter groß werdende Inkalilie sind zum einen ihre lanzettlichen, glattrandigen Blätter, die sich stets der Sonne zuwenden. Zum anderen erkennt man die exotische Staude natürlich an ihren außergewöhnlichen Blüten, die eine Trichterform aufweisen. Die Farbpalette reicht hier von Gelb über Orange bis hin zu Rosa und den verschiedensten Rottönen. Ab Juni setzen sie bis spät in den Sommer starke Farbakzente.
Übrigens: Die Alstroemeria kann ab März auch auf der Fensterbank kultiviert werden. Und so einfach geht’s: die Samen der Inkalilie an einem warmen, sonnigen und windgeschützten Ort mit nährstoffreichem und durchlässigem Boden zu einer Pflanze heranziehen.
Wie die Inkalilie gut gedeiht
Die Inkalilie ist eine wahre Schönheitskönigin, und dementsprechend weiß sie, was sie mag und was nicht. Warme, sonnige und windgeschützte Plätzchen sagen der Inkalilie zu. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein. Empfindlich reagiert die Exotin auf kalk- oder lehmhaltige Substrate sowie auf zu viel Trockenheit. Vor allem, wenn Sie die Inkalilie im Topf oder Kübel kultivieren, sollten Sie also stets auf ausreichende Bewässerung achten.
Neuen Züchtungen ist es zu verdanken, dass immer mehr Inkalilien auch in unseren Breiten als winterhart gelten. Die Alstroemeria „Mauve Majesty“ beispielsweise hält Temperaturen von -12,2 Grad Celsius stand. Nichtsdestotrotz raten wir dazu, die Rhizome in den Wintermonaten mit Reisig oder Laub vor der Kälte zu schützen. Als Kübelpflanzen kultivierte Exemplare sollten an einem Platz mit zehn bis 15 Grad Celsius überwintern. So gehen Sie auf Nummer sicher!
Unsere Tipps
Goldgelb und bis zu 50 Zentimeter groß, was für bewundernde Blicke der Nachbarn und Passanten sorgt, ist die Astroemeria haemantha. Ihrem sonnigen Charme kann sich niemand entziehen.
Dreifach bezaubernd: Die Inkalilie „Dandy Candy“ schmückt sich mit Blüten in Rosa, Rot und Weiß. Blütezeit ist von Juni bis Oktober, die maximale Wuchshöhe beträgt 35 Zentimeter.
Unbedingt ausprobieren sollten Sie die Inkalilie auch als Vasenschmuck, denn was fast niemand weiß: Als Schnittblumen halten Inkalilien gut und schön zwei Wochen.