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Wiesen-Iris

Iris sibirica (Wildform)

Iris sibirica (Wildform) / Wiesen-Iris mit violettblauen Blüten und schmalen, aufrechten Blättern in Nahaufnahme
Wiesen-Iris (Iris sibirica, Wildform) mit violettblauen Blüten an schlanken Stielen im grasartigen Laub
Sommergrün
Blau
Sonnig
Mai - Juni
bis zu 50 cm
ab 4,25 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, bis zu 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, lineal, grasartig, spitz
Blüte: Einfache, blaue Blütenstände, verzweigt, Sonderformen
Blütezeit: Mai - Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, bis zu 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, lineal, grasartig, spitz
Blüte: Einfache, blaue Blütenstände, verzweigt, Sonderformen
Blütezeit: Mai - Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Portrait der Wiesen-Iris

Die Wiesen-Iris (Iris sibirica), auch als Sibirische Schwertlilie bekannt, ist eine heimische Wildstaude, die in Deutschland zunehmend selten geworden ist. Diese gefährdete Art wurde daher im Jahr 2010 zur Blume des Jahres gewählt. Mit ihren zarten, blauen Blüten und dem grasartigen Laub bereichert sie naturnahe Gärten und Feuchtwiesen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft, Wuchsform und besonderen Eigenschaften.

Herkunft und Verbreitung von Iris sibirica

Trotz ihres botanischen Namens ist die Wiesen-Iris nicht nur in Sibirien, sondern auch in Europa heimisch. Der Artname „sibirica“ kann irreführend sein, denn die Pflanze kommt natürlicherweise in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas vor. In Deutschland sind die Bestände der Wiesen-Iris jedoch stark rückläufig, was auf die Trockenlegung von Feuchtwiesen und intensive Landwirtschaft zurückzuführen ist. Die Stauden bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte mit frischen bis feuchten Böden. Durch ihre Anpassungsfähigkeit gedeiht sie aber auch auf normalen Gartenböden, solange diese nicht zu trocken sind. Als langlebige, horstbildende Staude kann sie sich über Jahre hinweg etablieren und bildet mit der Zeit dichte Büschel aus. Ihre ursprünglichen Lebensräume sind Feuchtwiesen, Uferböschungen und lichte Auenwälder.

Wuchsform und Eigenschaften

Die Wiesen-Iris wächst aufrecht und horstbildend und erreicht eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern. Ihre Blätter sind sommergrün, lineal und grasartig mit einer spitzen Form. Das frische Grün der Blätter bildet einen ansprechenden Kontrast zu den blauen Blüten. Die Pflanze bildet dichte Horste, die mit der Zeit durch Ausläufer langsam in die Breite gehen. Die Wurzeln sind ebenfalls horstbildend und verankern die Staude fest im Boden. Aufgrund ihres kompakten Wuchses eignet sie sich hervorragend für Beeteinfassungen, naturnahe Pflanzungen und als strukturgebendes Element am Teichrand. Ältere, anspruchslose Sorten der Iris sibirica eignen sich zudem zum Verwildern.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte benötigt die Wiesen-Iris die richtigen Standortbedingungen. Obwohl sie anpassungsfähig ist, sollten einige grundlegende Anforderungen erfüllt werden. Im Folgenden werden die optimalen Licht- und Bodenverhältnisse detailliert beschrieben.

Ideale Standortbedingungen für Iris sibirica

Die Wiesen-Iris gedeiht am besten an einem sonnigen bis maximal absonnigen Platz. In voller Sonne entfaltet sie ihre schönste Blüte, toleriert aber auch leichte Beschattung, etwa unter lichten Gehölzen. Ein windgeschützter Standort ist vorteilhaft, da die zarten Blütenstände bei starkem Wind knicken können. Der Boden sollte frisch bis feucht sein, idealerweise lehmig-humos mit guter Wasserhaltefähigkeit. Die Wiesen-Iris liebt gleichmäßige Feuchtigkeit, kommt aber auch mit kurzen Trockenperioden zurecht, sobald sie eingewachsen ist. Für naturnahe Pflanzungen am Gartenteich oder in einer Feuchtwiese sind die Bedingungen ideal. In trockeneren Lagen sollte der Boden mit Kompost oder Lehm verbessert werden, um die Feuchtigkeit besser zu speichern. Eine Mulchschicht hilft zusätzlich, die Bodenfeuchte zu bewahren.

Bodenansprüche und Trockentoleranz

Die Wiesen-Iris stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Sie bevorzugt einen neutralen bis leicht sauren pH-Wert, verträgt aber auch kalkhaltige Böden. Iris sibirica verträgt normale Gartenböden, sofern sie nicht zu verdichtet sind. Eine gute Durchlässigkeit ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen könnte. Die Pflanze ist überraschend trockentolerant: Nach der Etablierung übersteht sie auch kurzzeitige Trockenphasen, indem sie ihr Wachstum reduziert. Längere Trockenheit sollte jedoch vermieden werden, da die Blüte darunter leidet. Für eine optimale Entwicklung empfiehlt es sich, den Boden mit reifem Kompost anzureichern und bei Bedarf zu wässern. Auf schweren Lehmböden fühlt sich die Wiesen-Iris besonders wohl, da diese die Feuchtigkeit gut halten.

Blüte und Blattwerk der Wiesen-Iris

Die Blüte der Wiesen-Iris ist ihr größter Schatz. Von Mai bis Juni erscheinen die edlen, blauen Blüten, die an zierliche Schmetterlinge erinnern. Aber auch das Laub hat seinen besonderen Reiz. Im Folgenden werden die Blüten und Blätter der Iris sibirica ausführlich beschrieben.

Die edlen Blüten von Iris sibirica

Die Blüten der Wiesen-Iris sind von Mai bis Juni zu bewundern. Sie erscheinen als einfache, aber elegante Blütenstände in einem leuchtenden Blau, das je nach Lichteinfall ins Violette spielt. Jede Blüte besteht aus drei aufrechten, schmalen Hängeblättern (Domblätter) und drei breiteren, nach unten geneigten Staubblättern (Hängeblätter), die mit weißen und gelben Zeichnungen versehen sind. Der Blütenstand ist verzweigt, sodass an einem Stiel mehrere Blütenknospen sitzen. Die Blüten verströmen einen zarten, süßlichen Duft, der Bienen und Hummeln anzieht. Als einfache Blüte (im Gegensatz zu gefüllten Sorten) ist sie besonders naturnah und insektenfreundlich. Die Blütezeit erstreckt sich über etwa 4 bis 6 Wochen, wobei jede einzelne Blüte nur wenige Tage hält, aber durch die Verzweigung ein langanhaltendes Farbspiel entsteht. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Kapselfrüchte.

Das lineare Laub und seine Textur

Das Laub der Wiesen-Iris ist sommergrün und besteht aus linealen, grasartigen Blättern, die spitz zulaufen. Die Blätter sind etwa 2 bis 4 Zentimeter breit und bis zu 50 Zentimeter lang, wobei sie über der Blüte noch etwas hinausragen können. Ihre Farbe ist ein sattes, mittleres Grün, das im Austrieb heller ist und sich bis zum Herbst dunkel verfärbt. Die Textur ist glatt und ledrig, was ihnen eine gewisse Widerstandsfähigkeit verleiht. Die Blätter stehen dicht in Horsten und umschließen die Stiele. Im Herbst vergilbt das Laub und stirbt langsam ab, bevor es zurückgeschnitten werden kann. Auch ohne Blüte ist die Wiesen-Iris durch ihr grasartiges Laub ein attraktiver Strukturgeber im Staudenbeet.

Verwendung im Garten

Die Wiesen-Iris ist eine vielseitige Staude, die auf verschiedene Weise im Garten eingesetzt werden kann. Ob naturnah verwildert, als Schnittpflanze oder in Kombination mit anderen Stauden – sie überzeugt durch ihre Anspruchslosigkeit und Schönheit. Hier werden die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Naturnahe Pflanzungen und Verwildern

Dank ihrer Herkunft aus Feuchtwiesen und Auen eignet sich die Wiesen-Iris hervorragend für naturnahe Pflanzungen. Sie kann in Gruppen von 6 bis 9 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, um einen geschlossenen Bestand zu erzielen. In Wildblumenwiesen zusammen mit heimischen Gräsern und Stauden wie der Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) oder der Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi) entsteht ein lebendiges, insektenfreundliches Blütenmeer. Auch zur Verwilderung ist sie geeignet: Einmal eingewachsen, breitet sie sich langsam aus und bildet mit der Zeit natürlich wirkende Gruppen. Am Teichrand oder in einer Feuchtwiese kommt ihr natürlicher Charme am besten zur Geltung. Die Pflanze benötigt wenig Pflege und kann sich selbst überlassen werden, solange der Standort nicht zu trocken ist. Sie ist eine wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge und trägt zur Biodiversität bei.

Die Wiesen-Iris als Schnittpflanze

Die Wiesen-Iris eignet sich hervorragend zum Schnitt, denn ihre Blütenstände bleiben in der Vase mehrere Tage frisch. Die Stiele werden am besten morgens geschnitten, wenn die Knospen gerade anfangen, sich zu öffnen. Um die Haltbarkeit zu verlängern, sollten die Blätter entfernt und die Stiele schräg angeschnitten werden. Die Wildform Iris sibirica wird als Schnittpflanze geführt und ergibt mit ihren blauen Blüten elegante Blumensträuße, die gut mit anderen Wiesestauden wie der Wiesen-Margerite oder Frauenmantel harmonieren. In der Vase entwickeln sich die Knospen nach und nach, sodass über mehrere Tage immer wieder neue Blüten aufblühen. Das schmale Laub kann als Grün beigefügt werden. So bringt die Wiesen-Iris ein Stück heimische Wiese in die Wohnung.

Kombination mit Gräsern und Stauden

Im Beet lässt sich die Wiesen-Iris vielseitig mit anderen Stauden und Gräsern kombinieren. Besonders reizvoll sind Partner, die zur gleichen Zeit blühen oder kontrastreiches Laub bieten. So harmonieren spätblühende Gräser wie das Moor-Pfeifengras (Molinia caerulea) mit den aufrechten Blütenständen der Iris. Auch bodendeckende Stauden wie Storchschnabel-Arten oder Frauenmantel eignen sich als Unterpflanzung. Für einen naturnahen Look können Sie die Wiesen-Iris mit heimischen Wildstauden wie der Fetthenne oder dem Blutweiderich gruppieren. Durch die Kombination unterschiedlicher Wuchshöhen und Blütezeiten entsteht ein abwechslungsreiches Beet, das von Frühjahr bis Herbst Interesse bietet. Die Wiesen-Iris selbst ist mit ihrem grasartigen Laub auch nach der Blüte noch ein attraktiver Strukturgeber.

Pflanzpartner für Iris sibirica

Die richtigen Pflanzpartner können die Schönheit der Wiesen-Iris unterstreichen und gleichzeitig einen ökologischen Mehrwert bieten. Hier werden bewährte Kombinationen für naturnahe und gärtnerisch gestaltete Beete vorgestellt.

Bewährte Partner für die Wiesen-Iris

Zu den empfehlenswerten Pflanzpartnern zählt die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare 'Maikönigin'), die mit ihren weißen Blüten einen schönen Kontrast zum Blau der Iris bildet. Ebenfalls harmonisch ist die Kombination mit der Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi), deren zartrosafarbene Blüten das Blau der Iris sanft ergänzen. Das Moor-Pfeifengras (Molinia caerulea 'Moorhexe') bringt mit seinen schmalen Blättern und der herbstlichen Goldfärbung eine interessante Textur ins Beet. Als Pflanzpartner der Wiesen-Iris nennt Gaißmayer die Jakobsleiter bzw. Himmelsleiter (Polemonium caeruleum 'Album'), deren weiße Blüten einen heiteren Akzent setzen. Auch die Dreimasterblume (Tradescantia x andersoniana 'Zwanenburg Blue') passt mit ihren ebenfalls blauen, aber anders geformten Blüten hervorragend zur Iris. Diese Partner blühen alle im Mai und Juni, sodass ein farbenfrohes Bild entsteht. Pflanzen Sie die Partner in lockeren Gruppen und achten Sie auf ähnliche Standortansprüche: alle bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze mit frischem Boden. Durch solche Kombinationen fördern Sie die Artenvielfalt, da viele dieser Stauden Insekten anziehen.

Pflege und Überwinterung

Die Wiesen-Iris ist eine anspruchslose Staude, die mit wenig Pflege auskommt. Dennoch sollten einige Maßnahmen durchgeführt werden, um ihre Vitalität und Blütenfülle zu erhalten. Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Bewässerung, Verjüngung und zum Winterschutz.

Wässerung und Düngung

In der Anwachsphase und bei Trockenheit sollte die Wiesen-Iris regelmäßig gewässert werden, vorzugsweise mit weichem Wasser. Sobald die Pflanze etabliert ist, ist nur bei längerer Trockenheit zusätzliches Wässern nötig. Grundsätzlich strebt man eine gleichmäßige Bodenfeuchte an, ohne dass Staunässe entsteht. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger. Der Dünger wird um den Horst gestreut und leicht eingearbeitet. Eine zweite Düngung nach der Blüte kann die Kraft für das Blattwachstum stärken. Vermeiden Sie stickstoffbetonte Dünger, da diese die Blätter auf Kosten der Blüten fördern. Eine gute Versorgung mit Kali ist wichtig für die Standfestigkeit und die Blattgesundheit.

Verjüngung durch Teilung der Iris sibirica

Mit den Jahren neigt die Wiesen-Iris dazu, im Inneren des Horstes zu verkahlen. Dann werden die Blätter dünner und die Blüten sparsamer. Um dies zu verhindern, sollten die Horste alle 3 bis 5 Jahre geteilt werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr nach dem Austrieb oder der Frühherbst. Graben Sie den gesamten Horst mit einem Spaten aus und teilen Sie ihn mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke. Bei Verkahlung im Inneren sollen die Horste ausgegraben, geteilt und nur die frischen Seitentriebe wieder eingepflanzt werden. Entfernen Sie dabei die verholzten, unproduktiven Mittelstücke. Pflanzen Sie die Teilstücke wieder in lockeren, mit Kompost angereicherten Boden. Eine Teilung fördert nicht nur die Blütenbildung, sondern verhindert auch, dass die Pflanze anfällig für Krankheiten wird. Nach der Teilung sollten die neuen Horste ausreichend gewässert werden, bis sie angewachsen sind.

Rückschnitt und Winterschutz

Im Herbst, nach dem ersten Frost, sterben die Blätter der Wiesen-Iris ab und vergilben. Dann schneidet man das Laub bodennah ab, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Die abgestorbenen Blatteile sollten entfernt werden. Ein Winterschutz ist in der Regel nicht erforderlich, da die Wiesen-Iris in Mitteleuropa winterhart ist. In besonders rauen Lagen oder bei frostempfindlichen Sorten kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein. Das Entfernen des Altschutzes im Frühjahr fördert den Neuaustrieb. Verbleibendes Laub von Wildbienen oder anderen Insekten kann als Lebensraum dienen, daher lassen manche Gärtner die abgestorbenen Horste bis zum Frühjahr stehen. Achten Sie darauf, dass keine Staunässe im Winter entsteht, da dies zu Fäulnis führen kann.

Wissenswertes zur Wiesen-Iris

Die Wiesen-Iris hat nicht nur gärtnerischen Wert, sondern auch eine interessante Geschichte und Ökologie. Hier erfahren Sie Hintergründe zu ihrer Bedeutung und Schutzstatus.

Blume des Jahres 2010

Im Jahr 2010 wurde die Wiesen-Iris von der Stiftung Naturschutz Hamburg und der Stiftung Loki Schmidt zur Blume des Jahres gewählt – ein Symbol für den Rückgang der Feuchtwiesen-Lebensräume. Diese Auszeichnung lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gefährdung der Art und ihrer Biotope. Die Wiesen-Iris steht in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Durch den Verlust von Feuchtwiesen und Überdüngung nehmen ihre Bestände stetig ab. Mit der Wahl zur Blume des Jahres wurde ein klares Zeichen für den Schutz dieser Art gesetzt. Gärtner und Grundstücksbesitzer können einen Beitrag leisten, indem sie naturnahe Pflanzungen mit heimischen Wildstauden wie der Wiesen-Iris anlegen. Die Pflanze ist nicht nur schön, sondern auch ökologisch wertvoll: Sie bietet Insekten Nahrung und Lebensraum. Aufgrund der Gefährdung sollte auf Wildsammlungen verzichtet und stattdessen auf Nachzuchten aus dem Gartencenter zurückgegriffen werden. Mit der Wiesen-Iris holt man sich ein Stück bedrohte Heimatnatur in den eigenen Garten.

Name Deutsch: Wiesen Iris.
Name Botanisch: Iris sibirica (Wildform).
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, bis zu 50 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 50 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, lineal, grasartig, spitz.
Blüte: Einfache, blaue Blütenstände, verzweigt, Sonderformen.
Blütezeit: Mai - Juni.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Wiesen-Iris

Die Wiesen-Iris (Iris sibirica), auch als Sibirische Schwertlilie bekannt, ist eine heimische Wildstaude, die in Deutschland zunehmend selten geworden ist. Diese gefährdete Art wurde daher im Jahr 2010 zur Blume des Jahres gewählt. Mit ihren zarten, blauen Blüten und dem grasartigen Laub bereichert sie naturnahe Gärten und Feuchtwiesen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft, Wuchsform und besonderen Eigenschaften.

Herkunft und Verbreitung von Iris sibirica

Trotz ihres botanischen Namens ist die Wiesen-Iris nicht nur in Sibirien, sondern auch in Europa heimisch. Der Artname „sibirica“ kann irreführend sein, denn die Pflanze kommt natürlicherweise in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas vor. In Deutschland sind die Bestände der Wiesen-Iris jedoch stark rückläufig, was auf die Trockenlegung von Feuchtwiesen und intensive Landwirtschaft zurückzuführen ist. Die Stauden bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte mit frischen....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 50 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Blau

Blütezeit
Mai - Juni

Lieferbar ab KW38
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"Wiesen-Iris - Iris sibirica (Wildform)"
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07.02.2026

Natürlich schön und völlig unkompliziert

Ich habe die Wiesen-Iris vor drei Jahren in ein eher naturnahes Beet gepflanzt und sie ist seitdem jedes Jahr zuverlässiger geworden. Sie treibt früh frischgrün aus, bildet schöne, schmale Horste und blüht sehr regelmäßig. Die Blüten wirken im Vergleich zu Zuchtsorten etwas schlichter, aber genau das macht ihren Reiz aus. Sie sieht nicht „gemacht“ aus, sondern fügt sich selbstverständlich in den Garten ein.

02.01.2026

Eleganter Wuchs

Die Wuchsform der Wiesen-Iris beeindruckt: kompakte Horste mit eleganten, aufrechten Trieben.

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Pflanz- und Pflegetipps Iris sibirica (Wildform) / Wiesen Iris

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Frage von Barbara H*** , Datum: 20.05.2026

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Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Guten Morgen Frau Huber, wir haben einen Mindestbestellwert in Höhe von 69,90 Euro, die mindestabnahme Menge liegt bei 3 Pflanzen pro Sorte.