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Ballonblume 'Albus'

Platycodon grandiflorus 'Albus'

Platycodon grandiflorus 'Albus' / Ballonblume 'Albus' mit weißen, sternförmigen Blüten und grünen Knospen am Stängel
Sommergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Juli - August
bis zu 70 cm
ab 4,95 €
Wuchs: Schnittstaude, aufrecht, horstbildend, bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettelich, blau bis grün
Frucht: Kapsel, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Weiß, glockenförmig, ausgebreitet, bis 10 cm groß, einfach, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Frischer bis feuchter Untergrund
Standort: Sonnig bis Halbschattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften:
Die Platycodon grandiflorus 'Alba' (Ballonblume) erstrahlt Ihren Garten mit den große, weißen Blüten. Die Blüte wirkt fast wie aufgebläht mit Ihrem Durchmesser von fast 10 cm. Mit den...
grün-blauen Blättern verschönert die Ballonblume Ihren Sommergarten. Im Winter benötigt Sie keinen besonderen Schutz, da sie sehr frosthart ist. Pflanzen Sie die Schnittstaude im Steingarten oder im Staudenbett. Auch gedeiht die Staude gut in Kübeln oder in Balkonkasten. Vermeiden Sie ein zu häufig umbeeten. Sie steht gerne in frischen und feuchten Boden in der Sonne, sollte aber nicht zu lange hier verweilen. Achten Sie auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm, einzeln oder in kleine Tuffs. In der chinesischen Medizin wurden die Wurzeln und Blätter verwendet. Vorsicht: Alle Teile der Ballonblume sind giftig.
Wuchs: Schnittstaude, aufrecht, horstbildend, bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettelich, blau bis grün
Frucht: Kapsel, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Weiß, glockenförmig, ausgebreitet, bis 10 cm groß, einfach, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Frischer bis feuchter Untergrund
Standort: Sonnig bis Halbschattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften: Die Platycodon grandiflorus 'Alba' (Ballonblume) erstrahlt Ihren Garten mit den große, weißen Blüten. Die Blüte wirkt fast wie aufgebläht mit Ihrem Durchmesser von fast 10 cm. Mit den grün-blauen Blättern verschönert die Ballonblume Ihren Sommergarten. Im Winter benötigt Sie keinen besonderen Schutz, da sie sehr frosthart ist. Pflanzen Sie die Schnittstaude im Steingarten oder im Staudenbett. Auch gedeiht die Staude gut in Kübeln oder in Balkonkasten. Vermeiden Sie ein zu häufig umbeeten. Sie steht gerne in frischen und feuchten Boden in der Sonne, sollte aber nicht zu lange hier verweilen. Achten Sie auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm, einzeln oder in kleine Tuffs. In der chinesischen Medizin wurden die Wurzeln und Blätter verwendet. Vorsicht: Alle Teile der Ballonblume sind giftig.

Platycodon grandiflorus 'Albus' im Portrait

Die weiße Ballonblume 'Albus', botanisch korrekt als Platycodon grandiflorus 'Albus' bezeichnet, repräsentiert eine der faszinierendsten Erscheinungen im gehobenen Staudensortiment. Mit ihrer außergewöhnlichen Blütenentwicklung und bemerkenswerten Langlebigkeit stellt sie eine immense Bereicherung für vielseitige Pflanzkonzepte dar. Die robuste Staude verbindet architektonische Eleganz mit einer zähen Natur, die über viele Jahre hinweg verlässlich Struktur und Leuchtkraft in jede Gartensituation bringt.

Wuchs und Habitus

Die Pflanze zeichnet sich durch einen straff aufrechten und ausgeprägt horstbildenden Wuchs aus. Im Laufe der sommerlichen Vegetationsperiode erreicht diese charakterstarke Schnittstaude eine stattliche Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern. Unter der Erde entwickelt sie ein weitreichendes, tiefgreifendes Wurzelsystem, das maßgeblich für ihre hohe Trockenheitstoleranz im Hochsommer verantwortlich ist. Die Basis bildet eine überaus kräftige, rübenartige Pfahlwurzel, die als primäres Speicherorgan für Nährstoffe und Wasser fungiert. Diese spezielle, fleischige Wurzelstruktur macht die Pflanze extrem standorttreu, weshalb ein späteres Umpflanzen im Garten nach der Etablierung zwingend vermieden werden sollte. Einmal fest eingewachsen, nimmt das Volumen des Horstes von Jahr zu Jahr stetig zu, ohne dabei jedoch invasiv zu agieren oder benachbarte Kulturen im Beet zu bedrängen. Die stabilen, aufrechten Stängel erweisen sich als enorm standfest und benötigen selbst bei ungünstigen Witterungsbedingungen mit starkem Wind in der Regel keine zusätzlichen Stützen.

Herkunft der Ballonblume

Ursprünglich sind die wilden Vorfahren dieser faszinierenden Staude in den weitläufigen Regionen Asiens beheimatet. Dort besiedeln sie bevorzugt offene, sonnenverwöhnte Hänge, lichte Gebüschränder und karge, steppenartige Landschaften mit hervorragend durchlässigen Böden. Die klimatischen Bedingungen dieser asiatischen Herkunftsgebiete sind durch heiße, niederschlagsarme Sommer und eisige Winter gekennzeichnet. Diese evolutionäre, jahrtausendealte Anpassung an kontinentale Klimate erklärt die enorme Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegenüber extremen Temperaturschwankungen in unseren Breitengraden. Durch langjährige, geduldige züchterische Selektion entstand schließlich die heute beliebte Sorte 'Albus', die gezielt auf eine makellose, reinweiße Blütenfarbe und eine verbesserte Gartentauglichkeit hin optimiert wurde. Das robuste, widerstandsfähige genetische Erbe der asiatischen Wildarten ist in dieser edlen Kultursorte jedoch bis heute vollständig erhalten geblieben und macht sie zu einem verlässlichen Begleiter.

Der ideale Standort und Boden

Die sorgfältige und vorausschauende Auswahl des endgültigen Pflanzplatzes ist bei dieser langlebigen Staude von allergrößter Bedeutung. Ein exakt abgestimmtes Zusammenspiel von passenden Lichtverhältnissen und einer optimalen Bodenbeschaffenheit legt den unverzichtbaren Grundstein für eine vitale, gesunde Entwicklung und eine üppige Blütenfülle über viele Jahre hinweg.

Lichtbedarf von Platycodon grandiflorus

Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, verlangt die Pflanze nach einem Standort, der großzügig mit natürlichem Licht durchflutet wird. Ein vollsonniger bis maximal leicht halbschattiger Platz bietet die besten Voraussetzungen für eine dichte, kräftige Knospenbildung und einen kompakten, windresistenten Habitus. In der prallen, ungeschützten Mittagssonne entfalten sich die charakteristischen Blüten besonders rasant, während ein lichter Halbschatten, beispielsweise im Schutz sommergrüner Großgehölze, die Leuchtkraft des reinen Weiß in den frühen, dämmrigen Abendstunden nochmals intensiviert. Zu dunkle, schattige Standorte führen unweigerlich zu einem ungesunden, vergeilten Wuchs, bei dem die filigranen Stängel instabil werden und die Blühfreude merklich nachlässt. Mindestens fünf bis sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag sollten im Idealfall gewährleistet sein, um den natürlichen, lichtliebenden Rhythmus der asiatischen Steppenpflanze im Hausgarten authentisch zu imitieren. Eine Exposition nach Süden oder Südwesten erweist sich in der praktischen gärtnerischen Anwendung als überaus vorteilhaft für die Vitalität.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der gärtnerische Untergrund muss spezifische Kriterien erfüllen, um den hohen Ansprüchen der fleischigen, fäulnisanfälligen Pfahlwurzel gerecht zu werden. Ein frischer bis mäßig feuchter Boden wird von der Staude grundsätzlich bevorzugt, solange er eine absolut exzellente Durchlässigkeit aufweist. Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig auf einem durchlässigen, nährstoffreichen und frischen Boden, wobei Staunässe zwingend vermieden werden muss. Schwere, stark lehmige Böden sollten vor der eigentlichen Pflanzung zwingend tiefgründig mit grobem Quarzsand, feinem Kies oder reifem, lockerem Kompost aufbereitet werden, um die Drainagefähigkeit drastisch zu erhöhen. Verdichtete Bodenschichten hindern die tiefgehenden Wurzeln massiv an der Ausbreitung und fördern bei langanhaltenden herbstlichen Niederschlägen gefährliche Fäulnisprozesse im Wurzelhals. Der pH-Wert des Bodens sollte optimalerweise im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen, was glücklicherweise den Vorlieben der meisten klassischen Beetstauden entspricht. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung durch eine initiale Kompostgabe im frühen Frühjahr unterstützt den vitalen Austrieb der Pflanze nachhaltig.

Blüte und Blattwerk der Ballonblume 'Albus'

Der unbestrittene optische Höhepunkt dieser Pflanze offenbart sich im heißen Hochsommer, wenn das markante Laub und die extravaganten Blüten in einen faszinierenden visuellen Dialog treten. Die starken strukturellen Kontraste zwischen den feingliedrigen Blättern und den ungewöhnlich massiven Blütenorganen machen sie zu einem herausragenden Gestaltungselement in jedem Staudenarrangement.

Faszination der Blüten

In den sonnenreichen Monaten Juli bis August entfaltet die Staude ein wahrhaft unvergleichliches florales Schauspiel. Bevor sich die Blüten vollständig öffnen, präsentieren sie sich als prall gefüllte, perfekt ballonartige Knospen, die eine immense visuelle Spannung aufbauen. Diese originellen, fast künstlich wirkenden Knospen platzen schließlich geräuschlos auf und geben glockenförmige, majestätisch weit ausgebreitete Schalenblüten frei, die einen beeindruckenden Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern erreichen können. Die reinweißen, einfachen Blütenblätter sind subtil geadert und reflektieren das grelle Sommerlicht mit einer glatten, fast porzellanartigen Brillanz. Da die Pflanze in ihrer Hochphase als äußerst reichblühend gilt, erneuert sich der blendend weiße Flor über viele Wochen hinweg stetig, sofern verwelkte Blütenstände regelmäßig und sauber mit der Schere entfernt werden. Die sternförmig geöffneten, flachen Glocken weisen eine äußerst feine, fast papierartige Textur auf, die im starken Kontrast zu den derben, fleischigen Stängeln steht.

Sommergrünes Laub von Platycodon

Das dichte, sommergrüne Laubgewand bietet den architektonisch perfekten Hintergrund für die strahlend weißen, fragilen Blütenkelche. Die eher klein bleibenden, einzeln stehenden Blätter sind spitz lanzettlich geformt, am äußeren Rand fein gezähnt und sitzen rhythmisch wechselständig an den kräftigen Stängeln. Farblich changiert das dichte Blattwerk in einem kühlen, äußerst eleganten Blau- bis Graugrün, welches eine bemerkenswerte optische Tiefe im Beet erzeugt und Ruhe in grelle Pflanzungen bringt. Diese auffällige, bläuliche Bereifung auf der Blattoberfläche fungiert in der Natur gleichzeitig als hochwirksamer, natürlicher Verdunstungsschutz an extrem heißen Hochsommertagen. Die erstaunlich feste, fast ledrige innere Struktur der Blätter macht sie erfreulich wenig anfällig für mechanische Beschädigungen durch peitschenden Wind oder plötzlichen Starkregen. Im fortgeschrittenen Herbst, kurz bevor die Pflanze in die vollständige Winterruhe übergeht, nimmt das Laub oftmals eine zarte, leuchtend gelbliche Färbung an, bevor es vollständig einzieht.

Verwendung im Garten

Die außergewöhnlich vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser Pflanze erlauben es dem ambitionierten Gärtner, unterschiedlichste Gartenstile mit einer einzigen, charakterstarken Leitstaude zu bereichern. Von der formalen, klassischen Rabatte bis hin zu stark reduzierten, steinigen Habitaten passt sie sich vielfältigen Gestaltungskonzepten nahtlos an.

Die Ballonblume im Staudenbeet

Innerhalb einer bunten, gemischten Staudenrabatte fungiert sie als überaus wertvoller Strukturgeber und willkommener ruhender Pol für das Auge. Sie eignet sich hervorragend für den vorderen Beetbereich, für Steingärten, Bauerngärten und ist eine Bereicherung für vielseitige Pflanzungen. Um ihre volle, flächige Wirkung zu entfalten, rechnet man in der Gartenplanung mit exakt 8 Pflanzen pro Quadratmeter, was eine dichte, aber dennoch nicht zu überladene Optik garantiert. Ein Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern hat sich hierbei bewährt, um jeder einzelnen Staude ausreichend unterirdischen Raum für die massive Wurzelentwicklung zu geben. Am wirkungsvollsten arrangiert man sie einzeln oder in kleinen, harmonischen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, um sanfte, rhythmische Wiederholungen im Beet zu erzeugen. Der extrem kühle Weißton beruhigt unruhige Farbkompositionen spürbar und bringt benachbarte, zarte Pastelltöne noch stärker zum Leuchten.

Elegante Schnittstaude

Nicht nur im Freiland, sondern auch im geschützten Innenbereich beweist die Pflanze ihre herausragenden gestalterischen Qualitäten. In der professionellen Floristik ist sie als sehr ausdauernde, überaus haltbare Schnittblume bekannt und wird für moderne Arrangements stark nachgefragt. Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist der taufrische, frühe Morgen, wenn die markanten ballonartigen Knospen kurz vor dem Aufplatzen stehen. Mit einem desinfizierten, scharfen Messer sauber geschnitten und umgehend in frisches, kühles Wasser gestellt, hält sich der Flor in der Vase problemlos über viele Tage hinweg tadellos. Die langen, geraden Stiele lassen sich hervorragend in formelle, strenge Sträuße integrieren, während die knorrigen Knospen modernen, puristischen Vasenfüllungen eine spannende architektonische Note verleihen. Auch im floristischen Bereich zeigt sich die Vielseitigkeit der weißen Farbgebung, die zu jedem Interieur passt.

Gestaltung im Steingarten

Dank ihrer evolutionären Herkunft aus kargen, felsigen asiatischen Höhenlagen prädestiniert sich die Staude für die dauerhafte Verwendung im Steingarten oder in modern geprägten, trockenen Kiesbeeten. Die natürlichen wärmespeichernden Eigenschaften von Steinen und Kies fördern ein rasches, gesundes Wachstum und eine erstaunlich frühe Blütenbildung. In diesen extrem stark durchlässigen Habitaten ist die Gefahr von schädlicher Staunässe im regnerischen Winter zudem von Natur aus auf ein absolutes Minimum reduziert. Auch in großvolumigen Kübeln oder in tiefen, großzügigen Balkonkästen gedeiht die Staude jahrelang erstaunlich gut, vorausgesetzt, das Pflanzgefäß bietet wirklich ausreichend Tiefe. Eine dicke, funktionsfähige Drainageschicht aus Blähton oder Tonscherben am untersten Gefäßgrund ist bei der Topfkultur jedoch unerlässlich, um das empfindliche Wurzelwerk langfristig vor Fäulnis zu bewahren.

Begleitpflanzen für Platycodon grandiflorus

Die bewusste und fachgerechte Kombination mit sorgfältig ausgewählten Pflanzpartnern hebt die ästhetischen Vorzüge der asiatischen Schönheit erst richtig hervor. Bei der Auswahl der Begleitstauden müssen zwingend übereinstimmende Standortansprüche bezüglich Lichtbedarf und Bodendurchlässigkeit berücksichtigt werden.

Harmonische Staudenpartner

Die architektonisch klaren Linien der großen, weißen Glockenblüten verlangen nach Begleitern, die diesen markanten Habitus sanft unterstreichen, ohne ihn optisch zu dominieren. Ideale Pflanzpartner für die weiße Ballonblume sind beispielsweise niedrige Glockenblumen (Campanula) oder der elegante Zierlauch (Allium). Die flächig und bodennah wachsenden Polster-Glockenblumen umspielen den Fuß der aufrecht strebenden Hauptstaude perfekt und verdecken das manchmal etwas kahle, verholzte untere Drittel der Stängel auf charmante Weise. Unterschiedliche Zierlauch-Arten hingegen, deren Blütezeit sich oft leicht überschneidet oder direkt vorangeht, bieten mit ihren streng kugelförmigen Blütenständen einen brillanten, hochinteressanten formalen Kontrast zu den offenen, weiten Schalen. Die Kombination mit teppichbildenden, genügsamen Pflanzen schützt zudem den Boden vor zu starker Austrocknung im Sommer.

Kontraste zur Ballonblume 'Albus'

Um eine lebendige, dynamische Spannung im Staudenbeet zu erzeugen, setzt man bei der Gestaltung bewusst auf starke texturelle und farbliche Gegensätze. Auch das feingliedrige, luftige Schleierkraut (Gypsophila paniculata) oder das extrem sonnige Mädchenauge (Coreopsis) erweisen sich als exzellente, wuchsfreudige Begleiter. Das wolkenartige, diffuse und sehr kleinteilige Wachstum des Schleierkrauts bildet eine weiche, fast schwerelose Kulisse, vor der sich die massiven, klaren Geometrien der weißen Ballons gestochen scharf abzeichnen. Das geradezu fluoreszierende, leuchtende Gelb des Mädchenauges wiederum kreiert einen frischen, vitalisierenden Farbkontrast zum reinen Weiß, der besonders in der flirrenden Hitze des Hochsommers eine unglaubliche Leuchtkraft entwickelt. Bei all diesen Partnerschaften ist strikt darauf zu achten, dass stark wuchernde oder ausläuferbildende Nachbarn regelmäßig eingedämmt werden, da die Staude mechanischen Druck nur sehr schlecht toleriert.

Pflege, Rückschnitt und Überwinterung

Obwohl es sich um eine grundsätzlich pflegeleichte und ausdauernde Gartenbewohnerin handelt, erfordern bestimmte physiologische Eigenschaften dennoch gezielte, sachkundige Aufmerksamkeit. Ein tiefes Verständnis für den jahreszeitlichen Rhythmus und die Wurzelanatomie der Pflanze ist der Schlüssel zu einem gesunden Gedeihen.

Gießen und Düngen von Platycodon

Die kontinuierliche Wasserversorgung erfordert ein sensibles Händchen, da die Grenze zwischen willkommener Frische und tödlicher Nässe extrem schmal ist. Während der aktiven Wachstumsphase und in langanhaltenden Hitzeperioden muss regelmäßig, aber stets durchdringend gewässert werden, sodass die Feuchtigkeit auch die tiefsten Wurzelspitzen im Erdreich erreicht. Nur leichtes, oberflächliches Gießen fördert ein flaches, schwaches Wurzelwachstum, was der natürlichen Anatomie der Staude widerspricht. Zwischen den Wassergaben darf und muss die oberste Bodenschicht jedoch spürbar abtrocknen, um den Wurzeln ausreichend Sauerstoff zuzuführen. Eine moderate, gut dosierte Nährstoffgabe im frühen Frühjahr durch organischen Langzeitdünger reicht für die gesamte vegetative Saison völlig aus. Eine Überdüngung führt unweigerlich zu mastigem, instabilem Wuchs und mindert die Frosthärte drastisch.

Pflegetipps für den späten Austrieb

Eine der wichtigsten und oft übersehenen Eigenheiten dieser Staude betrifft ihren extrem verzögerten jahreszeitlichen Entwicklungszyklus. Die Pflanze treibt im Frühjahr sehr spät aus; es wird daher dringend empfohlen, den Standort im Herbst gut sichtbar zu markieren, um die fleischigen Pfahlwurzeln bei der Frühjahrspflege nicht versehentlich mit dem Spaten zu verletzen. Ein robuster Bambusstock oder ein witterungsbeständiges Etikett verhindern zuverlässig, dass man beim ungeduldigen Hacken das verborgene Wurzelwerk durchtrennt. Im Herbst können die vollständig verdorrten oberirdischen Triebe dann bodennah und sauber abgeschnitten werden. Grundsätzlich benötigt die Staude im Freiland keinen besonderen Winterschutz. Sie weist eine sehr gute Winterhärte der Klimazone 3 auf und übersteht eisige Temperaturen von bis zu -40 °C schadlos. Allerdings ist sie äußerst empfindlich gegenüber extremer winterlicher Bodennässe, die bei fehlender Drainage rasch zur fatalen Wurzelfäule führen kann.

Vermehrung durch Aussaat

Die gezielte Gewinnung neuer, kräftiger Exemplare erfordert vom Gärtner etwas Geduld und die richtige Technik. Da die Pflanze eine rübenartige, überaus fleischige Pfahlwurzel ausbildet, lässt sie sich nur sehr schwer und meist verlustreich durch klassische Teilung vermehren. Jeder laienhafte Versuch, den massiven, knorrigen Wurzelstock mit dem Spaten zu spalten, endet in den meisten Fällen mit dem Totalverlust der gesamten Pflanze. Stattdessen wird die Vermehrung durch die gezielte Aussaat der feinen Samen in der gärtnerischen Praxis eindeutig bevorzugt. Die reifen Kapselfrüchte enthalten unzählige Samen, die im zeitigen Frühjahr unter Glas oder ab Mai direkt ins Freiland gesät werden können. Da es sich um Lichtkeimer handelt, dürfen die kleinen Samen nur minimal an die feuchte Erde angedrückt, keinesfalls aber dick mit Substrat bedeckt werden. Bei gleichmäßiger Feuchtigkeit zeigen sich bald die ersten zarten Keimblätter.

Wissenswertes über Platycodon grandiflorus

Weit jenseits der rein optischen Reize und der alltäglichen gärtnerischen Pflege birgt diese asiatische Pflanzenart eine erstaunliche Fülle an spannenden botanischen und historischen Details. Vom antiken Ursprung ihres wissenschaftlichen Namens bis hin zu ihrer Bedeutung in der asiatischen Heilkunde bietet sie viele Facetten.

Toxizität und Vorsichtsmaßnahmen

Trotz ihrer faszinierenden, unschuldigen Erscheinung mahnt die Pflanze zu einem gewissen Maß an Vorsicht im alltäglichen Umgang. Alle Pflanzenteile, insbesondere aber das fleischige, tief reichende Wurzelsystem, enthalten hochwirksame Saponine und gelten daher für Menschen und Haustiere wie Hunde und Katzen als leicht giftig. Der versehentliche Verzehr der Blätter, Blüten oder der ungenießbaren Kapselfrüchte kann zu unangenehmen Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Reizungen der Schleimhäute führen. Beim herbstlichen Rückschnitt oder beim Hantieren mit den verletzten Wurzeln ist es für empfindliche, zu Allergien neigende Personen ratsam, schützende Gartenhandschuhe zu tragen. In Familiengärten sollte sie klugerweise so platziert werden, dass Kleinkinder nicht unmittelbar zum Pflücken der verlockenden, ballonartigen Knospen animiert werden.

Namensgebung von Platycodon

Die etablierte wissenschaftliche Nomenklatur beschreibt die auffälligsten morphologischen Merkmale der Blüte mit poetischer Präzision. Der botanische Gattungsname leitet sich direkt aus dem antiken Griechischen ab, wobei 'platys' für breit oder flach und 'kodon' für Glocke steht. Diese überaus treffende sprachliche Konstruktion fängt die weit geöffnete, flache, schalenförmige Blütenform perfekt ein, die sich optisch deutlich von den oft tieferen Trichtern anderer Arten unterscheidet. Veraltete botanische Namen und historische Synonyme für diese spezifische Art umfassen unter anderem den Begriff Campanula grandiflora. Erst viel spätere, exakte systematische Untersuchungen der Botaniker führten zur Ausgliederung aus der großen Gattung Campanula und zur Etablierung einer eigenen Gattung.

Die Ballonblume in der Medizin

Weit entfernt von der bloßen Zierfunktion in unseren heimischen Gärten besitzt die fleischige Pfahlwurzel in weiten Teilen Asiens einen völlig anderen, existenziellen Stellenwert. In der traditionellen chinesischen Medizin blickt sie auf eine beeindruckende, jahrtausendealte Nutzungsgeschichte zurück. Die schonend getrockneten und speziell aufbereiteten Wurzeln werden dort aufgrund ihres hohen Saponingehaltes gezielt als wirksames Expektorans bei hartnäckigen Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die Blätter wurden historisch in extremen Krisenzeiten nach mehrfachem, stundenlangem Abkochen sogar als schwer verdauliches Nahrungsmittel genutzt, was angesichts der leichten Giftigkeit im Rohzustand einen enorm aufwendigen Präparationsprozess erforderte. Diese kulturhistorische, wichtige Doppelfunktion als heilbringende Medizin und zierende Gartenstaude verleiht dem Gewächs eine ganz besondere Aura.

Name Deutsch: Ballonblume.
Name Botanisch: Platycodon grandiflorus 'Albus'.
Wuchs: Schnittstaude, aufrecht, horstbildend, bis 70 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 70 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettelich, blau bis grün.
Frucht: Kapsel, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Weiß, glockenförmig, ausgebreitet, bis 10 cm groß, einfach, zierend, reichblühend.
Blütezeit: Juli bis August.
Boden: Frischer bis feuchter Untergrund.
Standort: Sonnig bis Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 8.
Eigenschaften: Die Platycodon grandiflorus 'Alba' (Ballonblume) erstrahlt Ihren Garten mit den große, weißen Blüten. Die Blüte wirkt fast wie aufgebläht mit Ihrem Durchmesser von fast 10 cm. Mit den grün-blauen Blättern verschönert die Ballonblume Ihren Sommergarten. Im Winter benötigt Sie keinen besonderen Schutz, da sie sehr frosthart ist. Pflanzen Sie die Schnittstaude im Steingarten oder im Staudenbett. Auch gedeiht die Staude gut in Kübeln oder in Balkonkasten. Vermeiden Sie ein zu häufig umbeeten. Sie steht gerne in frischen und feuchten Boden in der Sonne, sollte aber nicht zu lange hier verweilen. Achten Sie auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm, einzeln oder in kleine Tuffs. In der chinesischen Medizin wurden die Wurzeln und Blätter verwendet. Vorsicht: Alle Teile der Ballonblume sind giftig..
Detaillierte Beschreibung:

Platycodon grandiflorus 'Albus' im Portrait

Die weiße Ballonblume 'Albus', botanisch korrekt als Platycodon grandiflorus 'Albus' bezeichnet, repräsentiert eine der faszinierendsten Erscheinungen im gehobenen Staudensortiment. Mit ihrer außergewöhnlichen Blütenentwicklung und bemerkenswerten Langlebigkeit stellt sie eine immense Bereicherung für vielseitige Pflanzkonzepte dar. Die robuste Staude verbindet architektonische Eleganz mit einer zähen Natur, die über viele Jahre hinweg verlässlich Struktur und Leuchtkraft in jede Gartensituation bringt.

Wuchs und Habitus

Die Pflanze zeichnet sich durch einen straff aufrechten und ausgeprägt horstbildenden Wuchs aus. Im Laufe der sommerlichen Vegetationsperiode erreicht diese charakterstarke Schnittstaude eine stattliche Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern. Unter der Erde entwickelt sie ein weitreichendes, tiefgreifendes Wurzelsystem, das maßgeblich für ihre hohe Trockenheitstoleranz im Hochsommer verantwortlich ist. Die Basis bildet eine überaus kräftige, rübenartige Pfahlwurzel, die....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 70 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juli - August

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Pflanz- und Pflegetipps Platycodon grandiflorus 'Albus' / Ballonblume

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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