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Stacheliger Bärenklau/Dorniger Bärenklau

Acanthus spinosus

Stacheliger Bärenklau (Acanthus spinosus) mit weißer Blüte und violetten Hochblättern am aufrechten Blütenstand
Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau) mit aufrechten Blütenständen und purpurgrünen Hochblättern, weiße Blüten sichtbar.
Immergrün
Violettrosa
Sonnig-halbschattig
Juli - August
bis zu 70 cm
ab 7,25 €
   
Wuchs: Horstbildender, aufrechter Wuchs, Staudenhöhe bis ca. 70 cm
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Dunkelgrün, glänzend, fiederteilige Form mit kleinen Dornen
Blüte: Violett-rosa, ährenartig aufgebaut, lippenartige Blütenform
Blütezeit: Juli - August
Boden: Normal durchlässiger bis gut durchlässiger Boden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften:
Der Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau) gehört zum Bereich der Solitärstauden. Er entwickelt sich auf Freiflächen und an Gehölzrändern wunderschön. Da diese...
Acanthussorte sich gerne kompakt ausbreitet, sollte man sie möglichst an Standorten pflanzen, die der Staude diese Möglichkeit geben. Durch sein auf Dauer sehr voluminöses Erscheinungsbild bietet sich der Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau) besonders in großen Gärten an. Dort kommen seine einmalige Blüte und sein äußerst attraktives Blattwerk wunderbar zur Geltung. Diese Acanthussorte ist - ebenso, wie die Sorten hungaricus und mollis - auch als Schnittblume ein absoluter Hingucker. In Kübeln gepflanzt kann man den Acanthus spinosus in kühlen Räumen immergrün überwintern.
Wuchs: Horstbildender, aufrechter Wuchs, Staudenhöhe bis ca. 70 cm
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Dunkelgrün, glänzend, fiederteilige Form mit kleinen Dornen
Blüte: Violett-rosa, ährenartig aufgebaut, lippenartige Blütenform
Blütezeit: Juli - August
Boden: Normal durchlässiger bis gut durchlässiger Boden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften: Der Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau) gehört zum Bereich der Solitärstauden. Er entwickelt sich auf Freiflächen und an Gehölzrändern wunderschön. Da diese Acanthussorte sich gerne kompakt ausbreitet, sollte man sie möglichst an Standorten pflanzen, die der Staude diese Möglichkeit geben. Durch sein auf Dauer sehr voluminöses Erscheinungsbild bietet sich der Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau) besonders in großen Gärten an. Dort kommen seine einmalige Blüte und sein äußerst attraktives Blattwerk wunderbar zur Geltung. Diese Acanthussorte ist - ebenso, wie die Sorten hungaricus und mollis - auch als Schnittblume ein absoluter Hingucker. In Kübeln gepflanzt kann man den Acanthus spinosus in kühlen Räumen immergrün überwintern.

Der Acanthus spinosus, im Deutschen als Stacheliger oder Dorniger Bärenklau bekannt, ist eine ausdrucksstarke und architektonisch wirkende Staude, die jeden Garten mit ihrer Präsenz bereichert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern und einem horstbildenden, aufrechten Wuchs gehört sie zu den markanten Solitärstauden. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in der sie mit violett-rosa, ährenartigen Blütenständen beeindruckt. Das dunkelgrüne, glänzende und fiederteilige Blattwerk mit seinen kleinen Dornen verleiht der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine hohe Attraktivität. Diese Staude gedeiht prächtig auf Freiflächen und an Gehölzrändern und entfaltet ihr volles Potenzial besonders in größeren Gärten, wo ihr voluminöses Erscheinungsbild optimal zur Geltung kommt.

Portrait des Stacheligen Bärenklau: Ein architektonischer Star

Der Stachelige Bärenklau ist eine Staude von beeindruckender Gestalt und historischer Tiefe. Seine charakteristischen Merkmale machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für anspruchsvolle Gartengestaltungen. In diesem Abschnitt werfen wir einen genaueren Blick auf seine Herkunft, seinen Wuchs und die Eigenschaften, die ihn so einzigartig machen.

Herkunft und Wuchsform

Der Acanthus spinosus ist eine horstbildende Staude, die sich durch ihren aufrechten und kompakten Wuchs auszeichnet. Sie erreicht eine Höhe von etwa 70 Zentimetern und bildet mit der Zeit stattliche, voluminöse Horste aus. Diese Wuchsform prädestiniert sie für die Verwendung als Solitärpflanze, wo sie als Blickfang wirken kann. Die Pflanze breitet sich kompakt aus und benötigt daher ausreichend Platz, um sich optimal zu entwickeln. Ihr natürliches Vorkommen und ihre Verwendung in Gärten zeigen, dass sie besonders auf Freiflächen und an sonnigen bis halbschattigen Gehölzrändern hervorragend gedeiht. Die robuste und langlebige Natur des Stacheligen Bärenklaus macht ihn zu einer zuverlässigen Staude für viele Jahre.

Die Besonderheiten des Acanthus spinosus

Was den Dornigen Bärenklau so besonders macht, ist die Kombination aus spektakulärem Blattwerk und einer außergewöhnlichen Blüte. Die Pflanze ist nicht nur eine Zierde für den Garten, sondern auch eine ausgezeichnete Schnittblume, die in der Vase lange haltbar ist. Wie die verwandten Arten Acanthus hungaricus und Acanthus mollis eignet sich auch Acanthus spinosus hervorragend für die Floristik. Ein weiterer großer Vorteil ist seine Eignung für die Kübelkultur. In ausreichend großen Gefäßen gepflanzt, kann man den Stacheligen Bärenklau in kühlen, aber frostfreien Räumen überwintern, wo er unter idealen Bedingungen sogar sein Laub behalten kann. Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einer äußerst wertvollen Staude für verschiedene Gartenkonzepte.

Ideale Standortbedingungen für eine prachtvolle Entwicklung

Damit der Stachelige Bärenklau seine ganze Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortfaktoren entscheidend. Licht, Bodenbeschaffenheit und Exposition spielen eine zentrale Rolle für sein Wohlbefinden und seine Vitalität. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Bedingungen optimal sind.

Der perfekte Standort für den Stacheligen Bärenklau

Der Acanthus spinosus bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert eine reiche und intensive Blütenbildung, während ein Platz im lichten Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand, vor allzu starker Mittagshitze schützen kann. Ein solcher Standort kommt dem natürlichen Habitat der Pflanze sehr nahe. Wichtig ist, dass der Platz windgeschützt ist, da die hohen Blütenstände bei starkem Wind leicht umknicken können. Die Exposition sollte daher idealerweise nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet sein. Für eine optimale Entwicklung sollten pro Quadratmeter etwa zwei Pflanzen gesetzt werden, um den horstbildenden Charakter und den benötigten Platz für die kompakte Ausbreitung zu berücksichtigen.

Bodenansprüche und Drainage

Der Boden für den Stacheligen Bärenklau sollte normal durchlässig bis gut durchlässig sein. Staunässe wird von der Pflanze überhaupt nicht vertragen und führt schnell zu Wurzelfäule. Ein frischer, aber nicht nasser Boden ist ideal. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen, wobei die Pflanze hier relativ tolerant ist. Schwere Lehmböden sollten unbedingt durch die Zugabe von Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Eine gute Drainage ist das A und O für ein gesundes Wachstum. Bei der Pflanzung kann eine Schicht aus Kies oder Splitt im Pflanzloch als Drainageschicht dienen, um überschüssiges Wasser schnell abzuleiten.

Blütenpracht und Blätterwerk des Acanthus spinosus

Die ästhetische Wirkung des Stacheligen Bärenklaus beruht auf dem harmonischen Zusammenspiel seiner Blüten und Blätter. Beide Elemente sind von außergewöhnlicher Schönheit und verleihen der Staude ihren unverwechselbaren Charakter. In diesem Kapitel werden die Details der Blüte und des Laubes genau beschrieben.

Die Blüte: Ein sommerlicher Höhepunkt

Die Blütezeit des Acanthus spinosus erstreckt sich über die Hochsommermonate Juli und August. In dieser Zeit erheben sich über dem Blattschopf lange, ährenartige Blütenstände, die aus zahlreichen Einzelblüten zusammengesetzt sind. Die Blüten selbst zeigen eine faszinierende violett-rosa Färbung, die je nach Lichteinfall variieren kann. Die Blütenform ist lippenartig und verleiht der Ähre eine strukturierte, fast architektonische Anmutung. Die Blütenstände sind nicht nur ein optischer Genuss im Garten, sondern eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen für die Vase, wo sie lange frisch bleiben. Die Blüte zieht zudem Insekten wie Bienen und Hummeln an und trägt so zur Biodiversität im Garten bei.

Das Blätterwerk des Stacheligen Bärenklau

Das Laub des Dornigen Bärenklaus ist ebenso beeindruckend wie seine Blüten. Die Blätter sind dunkelgrün, glänzend und von einer fiederteiligen Form, die an elegante, tief eingeschnittene Lappen erinnert. Ein markantes Merkmal sind die kleinen Dornen an den Blattspitzen und -rändern, die der Pflanze ihren deutschen Namen gegeben haben. Dieses stachelige Blattwerk verleiht der Staude auch außerhalb der Blütezeit eine starke strukturelle Präsenz im Beet. Die Blätter sind grundständig angeordnet und bilden einen dichten, bodennahen Schopf, aus dem sich die Blütenstiele erheben. Eine Herbstfärbung ist bei dieser Art nicht besonders ausgeprägt; das Laub bleibt meist bis zum ersten Frost attraktiv grün, bevor es einzieht.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Der Stachelige Bärenklau ist eine äußerst vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen und Gestaltungskonzepten glänzen kann. Seine architektonische Form und seine Anpassungsfähigkeit eröffnen zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten, die wir im Folgenden näher beleuchten.

Als Solitär und in Staudenrabatten

Aufgrund seines horstbildenden, voluminösen Wuchses und der markanten Blattform ist der Acanthus spinosus prädestiniert für die Verwendung als Solitärpflanze. An einem exponierten Platz, beispielsweise in der Mitte eines Rasenstücks oder als Höhepunkt in einer großen Rabatte, kommt seine ganze Wirkung zur Geltung. Ebenso eignet er sich hervorragend für sonnige Rabatten und Staudenbeete, wo er mit seiner Höhe von bis zu 70 Zentimetern die mittlere oder hintere Ebene füllen kann. In solchen Pflanzungen sollte man ihm genügend Raum lassen, damit er sich kompakt ausbreiten kann, ohne von Nachbarpflanzen bedrängt zu werden. Seine strukturellen Blätter und die hohen Blütenähren bringen Spannung und Vertikalität in jede Pflanzung.

Für mediterrane Gestaltungen und als Schnittgrün

Der Stachelige Bärenklau passt perfekt in Gärten mit mediterranem Flair. Sein Erscheinungsbild erinnert an die Flora Südeuropas und verleiht Terrassen, Innenhöfen oder sonnigen Mauern einen südlichen Charakter. Acanthus spinosus eignet sich für mediterrane Gärten und als Schnittgrün. Die Blütenähren und das dekorative Laub sind in der Floristik sehr geschätzt und halten in der Vase erstaunlich lange. Sie eignen sich sowohl für frische Sträuße als auch für Trockengestecke. Im Garten kombiniert, trägt die Pflanze dazu bei, ein warmes, sonnenverwöhntes Ambiente zu schaffen, das an Urlaubsgefühle erinnert.

Die Kübelkultur des Acanthus spinosus

Eine besondere Stärke des Dornigen Bärenklaus ist seine Eignung für die Kübelpflanzung. In einem ausreichend großen und tiefen Gefäß, das über ein gutes Abzugsloch verfügt, gedeiht er auch auf Balkon oder Terrasse prächtig. Dies eröffnet Gartenbesitzern ohne großen Garten neue Gestaltungsmöglichkeiten. In Kübeln gepflanzt kann man den Acanthus spinosus in kühlen Räumen immergrün überwintern. Dazu stellt man den Kübel vor dem ersten Frost in einen hellen, aber kühlen Raum mit Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Bei dieser Überwinterungsmethode behält die Pflanze oft ihr Laub, während sie im Freiland einzieht. Im Frühjahr wird sie dann langsam wieder an die Außenbedingungen gewöhnt.

Harmonische Pflanzpartner für den Stacheligen Bärenklau

Die richtige Pflanznachbarschaft kann die Wirkung des Acanthus spinosus noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Gute Begleiter betonen seine Vorzüge und schaffen Kontraste in Form, Farbe und Textur. Im Folgenden stellen wir einige bewährte Kombinationen vor.

Klassische Begleiter für Staudenbeete

Für sonnige Staudenbeete und Rabatten bieten sich Begleiter an, die ähnliche Standortansprüche stellen und ästhetisch gut mit dem Stacheligen Bärenklau harmonieren. Gute Pflanzpartner sind Gräser wie Calamagrostis x acutiflora 'Karl Foerster' (Reitgras), dessen schlanke, aufrechte Halme einen schönen vertikalen Kontrast zu den breiten Blättern des Bärenklaus bilden. Ebenso eignet sich Salvia nemorosa (Steppen-Salbei) hervorragend als Partner. Der Steppen-Salbei mit seinen blau-violetten Blütenkerzen blüht oft etwas früher oder zeitgleich und ergänzt die violett-rosa Töne des Acanthus spinosus perfekt. Beide Pflanzen bevorzugen durchlässige Böden und sonnige Lagen, was die Pflege vereinfacht.

Weitere Ideen für Kombinationen

Neben den klassischen Partnern gibt es viele weitere Stauden, die sich gut mit dem Dornigen Bärenklau kombinieren lassen. Für einen silbrig-grauen Kontrast eignen sich Pflanzen wie der Woll-Ziest (Stachys byzantina) oder der Lavendel (Lavandula angustifolia), die mit ihrem filigranen Laub die massiven Blätter des Acanthus auflockern. Hohe Sonnenhüte (Rudbeckia) oder Indianernesseln (Monarda) bringen leuchtende Gelb- und Rottöne ins Spiel, die einen spannenden Farbkontrast zu den violetten Blütenähren schaffen. Auch niedrigere, teppichbildende Stauden wie der Polster-Phlox (Phlox subulata) können als Unterpflanzung dienen und den Boden bedecken, während der Bärenklau die Höhe betont.

Pflegeleicht und langlebig

Der Acanthus spinosus ist eine erfreulich pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen in puncto Gießen, Düngen, Schnitt und Überwinterung bleibt die Pflanze gesund und kräftig. Die folgenden Abschnitte geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Gießen und Düngen

Der Wasserbedarf des Stacheligen Bärenklaus ist mäßig. In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte regelmäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Ist die Pflanze einmal etabliert, kommt sie mit normalen Gartenböden und den dort vorhandenen Niederschlägen meist gut zurecht. Nur in längeren Trockenperioden im Sommer ist zusätzliches Wässern empfehlenswert, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger für Stauden oder mit reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine zweite, leichte Düngergabe nach der Blüte kann die Pflanze für die nächste Saison stärken, ist aber nicht zwingend notwendig.

Schnitt und Überwinterung

Ein Rückschnitt ist beim Dornigen Bärenklau einfach zu handhaben. Verblühte Blütenstände können nach der Blüte im Spätsommer oder Herbst bodennah abgeschnitten werden, um die Pflanze zu säubern und eine eventuelle Selbstaussaat zu kontrollieren. Das Laub bleibt bis zum Spätherbst attraktiv und sollte erst im späten Herbst oder frühen Winter, wenn es welk und unansehnlich wird, zurückgeschnitten werden. Dieser Rückschnitt erfolgt ebenfalls bodennah. Der Acanthus spinosus ist winterhart und benötigt in den meisten Regionen Deutschlands keinen speziellen Winterschutz. Eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig kann in sehr rauen Lagen oder bei jungen Pflanzen jedoch sinnvoll sein, um die Wurzelstöcke vor starkem Frost zu schützen.

Vermehrung des Acanthus spinosus

Die Vermehrung des Stacheligen Bärenklaus ist auf zwei Wegen möglich und relativ unkompliziert. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr oder Herbst. Dazu gräbt man den Horst vorsichtig aus und teilt ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke, die jeweils über ausreichend Wurzeln und Triebknospen verfügen sollten. Diese Teilstücke werden dann sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Alternativ ist die Vermehrung durch Aussaat möglich. Die Samen können im Herbst direkt ins Freiland gesät oder im Haus vorkultiviert werden. Bei der Aussaat ist etwas Geduld gefragt, da die Keimung einige Wochen dauern kann. Die vegetative Vermehrung durch Teilung ist jedoch die schnellere und zuverlässigere Methode, um sortenechte Nachkommen zu erhalten.

Wissenswertes über den Acanthus spinosus

Hinter dieser beeindruckenden Staude verbirgt sich eine reiche Geschichte und interessante botanische Details. Das Wissen um Herkunft, Namen und Eigenschaften vertieft die Wertschätzung für den Stacheligen Bärenklau und macht die Gartenfreude noch größer.

Historische Bedeutung und Etymologie

Der Name Acanthus spinosus ist voller Bedeutung. Der Gattungsname Acanthus leitet sich vom griechischen Wort für 'Dorn' ab, was auf die stacheligen Blattmerkmale hinweist. Das Artepitheton spinosus bedeutet ebenfalls 'stachelig' oder 'dornig' und unterstreicht dieses charakteristische Merkmal noch einmal. Diese Blattform hat eine enorme kulturhistorische Bedeutung: Seit der Antike inspiriert sie Architekturelemente wie die korinthischen Säulenkapitelle. Die elegant geschwungenen und tief eingeschnittenen Blätter des Acanthus waren Vorbild für diese kunstvollen Steinmetzarbeiten. Acanthus spinosus ist nicht giftig für Menschen und Haustiere, was sie zu einer unbedenklichen Bereicherung auch für Familien mit Kindern und Haustieren macht. Es sind keine bekannten Synonyme oder veralteten botanischen Namen für diese Art bekannt; Acanthus spinosus ist der aktuell gültige und international anerkannte Name.

Name Deutsch: Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau.
Name Botanisch: Acanthus spinosus.
Wuchs: Horstbildender, aufrechter Wuchs, Staudenhöhe bis ca. 70 cm.
Wuchshöhe: bis zu 70 cm.
Blatt: Dunkelgrün, glänzend, fiederteilige Form mit kleinen Dornen.
Blüte: Violett-rosa, ährenartig aufgebaut, lippenartige Blütenform.
Blütezeit: Juli - August.
Boden: Normal durchlässiger bis gut durchlässiger Boden.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 2.
Eigenschaften: Der Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau) gehört zum Bereich der Solitärstauden. Er entwickelt sich auf Freiflächen und an Gehölzrändern wunderschön. Da diese Acanthussorte sich gerne kompakt ausbreitet, sollte man sie möglichst an Standorten pflanzen, die der Staude diese Möglichkeit geben. Durch sein auf Dauer sehr voluminöses Erscheinungsbild bietet sich der Acanthus spinosus (Stacheliger Bärenklau/ Dorniger Bärenklau) besonders in großen Gärten an. Dort kommen seine einmalige Blüte und sein äußerst attraktives Blattwerk wunderbar zur Geltung. Diese Acanthussorte ist - ebenso, wie die Sorten hungaricus und mollis - auch als Schnittblume ein absoluter Hingucker. In Kübeln gepflanzt kann man den Acanthus spinosus in kühlen Räumen immergrün überwintern..
Detaillierte Beschreibung:

Der Acanthus spinosus, im Deutschen als Stacheliger oder Dorniger Bärenklau bekannt, ist eine ausdrucksstarke und architektonisch wirkende Staude, die jeden Garten mit ihrer Präsenz bereichert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern und einem horstbildenden, aufrechten Wuchs gehört sie zu den markanten Solitärstauden. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in der sie mit violett-rosa, ährenartigen Blütenständen beeindruckt. Das dunkelgrüne, glänzende und fiederteilige Blattwerk mit seinen kleinen Dornen verleiht der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine hohe Attraktivität. Diese Staude gedeiht prächtig auf Freiflächen und....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 70 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Violettrosa

Blütezeit
Juli - August

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19.03.2026

Architektonische Staude

Der Stachelige Bärenklau ist eine echte Strukturpflanze. Die großen, tief eingeschnittenen Blätter wirken kraftvoll und geben dem Beet sofort Tiefe. Nach dem Pflanzen entwickelte sich die Staude zügig und standfest. Ein klarer Blickfang für repräsentative Pflanzungen.

11.03.2026

Acanthus spinosus begeistert – top Service

Die Acanthus spinosus kam perfekt verpackt an, keine Schäden. Pflanze kräftig, gut informiert durch freundliche Beratung. Allgemein sehr zufrieden mit Qualität und Lieferzeit, klare Empfehlung für alle, die gepflegte Stauden suchen.

14.02.2025

Sehr zufrieden

Die Acanthus spinusus kamen gut verpackt und unbeschadet bei uns an. Die Pflanzen sind kräftig und mit der Abwicklung von New Garden bin ich sehr zufrieden.

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Pflanz- und Pflegetipps Acanthus spinosus / Stacheliger Bärenklau/Dorniger Bärenklau

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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