| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 100 bis 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 100 - 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Dunkelrot, ährig |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober |
| Wurzeln: | Gut verzweigt |
| Boden: | Gut durchlässige, frische bis feuchte Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: |
Die Persicaria amplexicaulis 'Taurus' (Kerzen-Knöterich) wird von dunkelroten Blütenrispen geschmuckt, die aufrecht in die Höhe wachsen und einen tollen Kontrast zu dem dunkelgrünen, lanzettlich...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 100 bis 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 100 - 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Dunkelrot, ährig |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober |
| Wurzeln: | Gut verzweigt |
| Boden: | Gut durchlässige, frische bis feuchte Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: | Die Persicaria amplexicaulis 'Taurus' (Kerzen-Knöterich) wird von dunkelroten Blütenrispen geschmuckt, die aufrecht in die Höhe wachsen und einen tollen Kontrast zu dem dunkelgrünen, lanzettlich geformten Blattwerk bieten. Von Juli bis Oktober erfreut uns die leuchtende Blütenpracht und schafft es so manchen Standort schöner zu gestalten. Als optimal gilt ein frischer bis feuchter Untergrund und ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen, auf dem sich der 'Taurus' frei entfalten kann. An optimalen Standorten zeigt sich der Kerzen-Knöterich sehr pflegeleicht. lediglich abgeblühte Blüten sollten zurückgeschnitten werden. Auch als Schnittpflanze im sommerlichen Strauß findet die intensive Farbkraft der Blüte eine tolle Verwendung. |
- Kerzen-Knöterich 'Taurus': Ein Portrait der Leuchtkraft
- Standort und Boden: Die Grundlagen für gesundes Wachstum
- Blüte und Blattwerk von Persicaria amplexicaulis 'Taurus'
- Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
- Pflanzpartner für den Kerzen-Knöterich 'Taurus'
- Pflege und Überwinterung: Einfach und effektiv
- Wissenswertes über Persicaria amplexicaulis 'Taurus'
Der Kerzen-Knöterich 'Taurus', botanisch Persicaria amplexicaulis 'Taurus', ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer intensiven Blütenfarbe und ihrer ausdauernden Blütezeit von Juli bis Oktober im Garten für Aufsehen sorgt. Diese horstbildende Pflanze erreicht eine stattliche Höhe von 100 bis 120 Zentimetern und präsentiert sich mit aufrechtem, kompakten Wuchs. Ihre dunkelroten, ährigen Blütenstände bilden einen wunderbaren Kontrast zum sommergrünen, lanzettlichen Laub und machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für sonnige bis halbschattige Gartenbereiche mit frischem bis feuchtem Boden.
Kerzen-Knöterich 'Taurus': Ein Portrait der Leuchtkraft
Die Persicaria amplexicaulis 'Taurus' ist eine Staude von beeindruckender Präsenz und Ausdauer. Sie verkörpert das Ideal einer modernen Gartenpflanze: robust, langlebig und von unübersehbarer Schönheit. Ihre Herkunft aus den gemäßigten Regionen Asiens und der USA verleiht ihr eine natürliche Widerstandsfähigkeit, die sie auch in mitteleuropäischen Gärten hervorragend gedeihen lässt. Mit ihrem aufrechten, horstbildenden Habitus strukturiert sie Beete und Rabatten, ohne durch Ausläuferbildung lästig zu werden.
Herkunft und Wuchscharakter
Die Staude stammt aus den gemäßigten Zonen Asiens und Nordamerikas, wo sie in frischen bis feuchten Wiesen und an Gehölzrändern vorkommt. Diese natürlichen Standortbedingungen prägen auch ihre Ansprüche im Garten. Der Kerzen-Knöterich 'Taurus' wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die jedes Jahr aus ihrem Wurzelstock neu austreibt. Die Sorte 'Taurus' wird als kompakt wachsende Auslese der alten Sorte 'Firetail' beschrieben, was sich in einem besonders dichten und standfesten Horst widerspiegelt. Die gut verzweigten Wurzeln sorgen für eine sichere Verankerung im Boden und eine zuverlässige Nährstoff- und Wasseraufnahme. Mit einer Wuchshöhe von 100 bis 120 Zentimetern gehört sie zu den höheren Stauden im Beet und eignet sich perfekt für die mittlere oder hintere Reihe. Pro Quadratmeter werden etwa vier Pflanzen empfohlen, um einen geschlossenen, üppigen Bestand zu erreichen, der Unkrautwuchs effektiv unterdrückt.
Die Blütezeit von Persicaria amplexicaulis 'Taurus'
Die Hauptattraktion dieser Staude ist zweifellos ihre außergewöhnlich lange Blütezeit, die von Juli bis Oktober andauert. In diesen vier Monaten schmückt sich der Kerzen-Knöterich 'Taurus' unermüdlich mit seinen charakteristischen Blütenständen. Diese lange Periode macht ihn zu einer unverzichtbaren Pflanze für den Spätsommer- und Herbstgarten, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Die Blüte setzt im Hochsommer ein und erreicht im August und September ihren Höhepunkt, hält aber oft bis zu den ersten Frösten an. Diese Ausdauer verdankt die Pflanze ihrer Fähigkeit, kontinuierlich neue Blütenknospen zu bilden, solange die Wachstumsbedingungen günstig sind. Ein regelmäßiger Rückschnitt verblühter Rispen kann die Bildung neuer Blüten anregen und die Gesamtblütezeit noch verlängern.
Standort und Boden: Die Grundlagen für gesundes Wachstum
Die richtige Wahl von Standort und Boden ist entscheidend für die vitale Entwicklung und üppige Blüte des Kerzen-Knöterich 'Taurus'. Diese Staude ist zwar anpassungsfähig, zeigt ihre volle Pracht jedoch nur unter optimalen Bedingungen. Ein passendes Plätzchen im Garten sorgt dafür, dass die Pflanze gesund bleibt, reichlich blüht und über viele Jahre hinweg Freude bereitet. Die Kombination aus richtiger Lichtmenge und geeignetem Substrat bildet die Basis für ein erfolgreiches Gärtnern mit dieser beeindruckenden Persicaria.
Der ideale Standort für die Staude
Der Kerzen-Knöterich 'Taurus' bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert die intensivste Blütenfärbung und die kompakteste Wuchsform, während im Halbschatten die Blüte etwas später einsetzen kann. Die Pflanze ist dort jedoch vor allem in heißen Sommern vor übermäßiger Trockenheit geschützt. Ideal sind daher Plätze, die mindestens vier bis sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erhalten. Ost- oder Westlagen eignen sich hervorragend, während reine Nordlagen meist zu schattig sind und zu langen, instabilen Trieben führen können. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, da die hohen Blütenstände bei starkem Wind zwar standfest bleiben, aber dennoch geschont werden. Besonders gut gedeiht die Staude in der Nähe von Gehölzrändern, wo sie von der leichten Beschattung und dem humosen Boden profitiert.
Bodenansprüche des Kerzen-Knöterich 'Taurus'
Der Boden sollte für den Kerzen-Knöterich 'Taurus' gut durchlässig, aber dennoch frisch bis feucht sein. Staunässe wird nicht vertragen und führt schnell zu Wurzelfäule, während zu trockene Böden das Wachstum hemmen und die Blüte reduzieren. Ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden mit guter Wasserhaltefähigkeit ist ideal. Der pH-Wert kann im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen; die Staude ist hier jedoch nicht besonders anspruchsvoll. Schwere Lehmböden sollten durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Umgekehrt profitieren sandige Böden von der Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Stallmist, die die Wasserspeicherkapazität erhöhen. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus oder gehäckseltem Laub hilft, die Bodenfeuchtigkeit konstant zu halten und Unkraut zu unterdrücken.
Blüte und Blattwerk von Persicaria amplexicaulis 'Taurus'
Die faszinierende Wirkung des Kerzen-Knöterich 'Taurus' entsteht durch das harmonische Zusammenspiel von Blüte und Blattwerk. Während die dunkelroten Blütenstände wie leuchtende Kerzen in die Höhe ragen, bildet das üppige Laub einen ruhigen, grünen Hintergrund, der die Farbintensität noch verstärkt. Diese Kontraste machen die Staude zu einem Blickfang in jeder Pflanzung und verleihen ihr eine besondere ästhetische Qualität. Sowohl die Blüten als auch die Blätter verdienen eine genauere Betrachtung, um ihre charakteristischen Merkmale vollständig zu würdigen.
Die dunkelroten Blütenrispen
Die Blüten des Kerzen-Knöterich 'Taurus' sind von einer besonders intensiven dunkelroten Blütenfarbe, die im Sonnenlicht fast samtig schimmert. Sie erscheinen in langen, schlanken Ähren, die sich kerzengerade über dem Laub erheben und eine Höhe von bis zu 120 Zentimetern erreichen können. Jede Einzelblüte ist klein und unscheinbar, doch in der dichten, ährigen Rispe entfalten sie ihre volle Wirkung. Als besondere Merkmale von 'Taurus' werden die ausgezeichnete Standfestigkeit und die besonders intensive dunkelrote Blütenfarbe hervorgehoben. Die Blütenstände sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch bei Insekten beliebt. Bienen und Schmetterlinge finden in ihnen eine wertvolle Spätsommer- und Herbstnahrungsquelle, wenn andere Blüten bereits rar werden. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen dafür aber durch ihre außergewöhnliche Haltbarkeit an der Pflanze und in der Vase.
Das Laub des Kerzen-Knöterich
Das sommergrüne Blattwerk des Kerzen-Knöterich 'Taurus' bildet die perfekte Folie für die leuchtenden Blüten. Die Blätter sind lanzettlich geformt, mit einer zugespitzten Spitze und einem leicht gewellten Rand. Sie sitzen wechselständig an den aufrechten Stängeln und sind von einem satten, dunklen Grün, das auch bei starker Sonneneinstrahlung seine Farbe behält. Die Blattoberseite ist glatt und leicht glänzend, während die Unterseite matter erscheint. Im Herbst verfärbt sich das Laub je nach Witterung in warme Gelb- oder Bronzetöne, bevor es nach den ersten Frösten abstirbt und eingezogen wird. Diese Herbstfärbung verlängert die Zierwirkung der Staude über die Blütezeit hinaus und sorgt für interessante Farbspiele im Beet. Die Blätter sind zudem gesund und robust, kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge, was die Pflege erheblich vereinfacht.
Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Der Kerzen-Knöterich 'Taurus' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen und Gestaltungskonzepten glänzen kann. Die Sorten von Bistorta amplexicaulis werden als vielseitig einsetzbare, ausgesprochen langblühende Stauden beschrieben, die in neuzeitlichen Anlagen rasch kräftige Horste bilden und ausdrucksstarke Akzente setzen. Ob als Solitär, in Gruppenpflanzungen oder in Kombination mit anderen Stauden – diese Pflanze verleiht jedem Garten Struktur und Farbe. Ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit machen sie auch für weniger erfahrene Gärtner zu einer idealen Wahl, während ihre ästhetischen Qualitäten selbst anspruchsvolle Pflanzenliebhaber überzeugen.
Als Akzent im Staudenbeet
Im Staudenbeet kommt der Kerzen-Knöterich 'Taurus' besonders gut zur Geltung, wenn er in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren gepflanzt wird. Seine aufrechte Wuchsform und die leuchtenden Blütenstände schaffen vertikale Akzente, die das Beet gliedern und ihm Tiefe verleihen. Ideal ist ein Platz in der mittleren oder hinteren Reihe, wo die hohen Blüten nicht niedrigere Nachbarn beschatten. Durch die lange Blütezeit von Juli bis Oktober sorgt die Staude für kontinuierliche Farbe in einer Zeit, in der viele Frühsommerblüher bereits verblüht sind. Sie eignet sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen, Bauerngärten oder moderne Staudenbeete, wo sie mit ihrer klaren Form und intensiven Farbe punkten kann. Die Kombination mit anderen Spätsommerblühern wie Astern oder Sonnenhüten schafft üppige, farbenfrohe Bilder.
Die Schnittpflanze Kerzen-Knöterich 'Taurus'
Neben seiner Funktion als Gartenstaude ist der Kerzen-Knöterich 'Taurus' auch eine ausgezeichnete Schnittblume. Die dunkelroten Blütenrispen halten in der Vase lange frisch und bringen sommerliche Leuchtkraft ins Haus. Für die Schnittblumengewinnung sollten die Blütenstände geschnitten werden, wenn etwa zwei Drittel der Einzelblüten einer Rispe geöffnet sind. Am frühen Morgen oder späten Abend geschnitten, halten sie sich besonders gut. In der Vase sollten die Stiele alle zwei Tage frisch angeschnitten und das Wasser regelmäßig gewechselt werden. Die Blüten eignen sich sowohl für moderne, minimalistisch gestaltete Sträuße als auch für üppige, romantische Arrangements. In Kombination mit weißen oder zartrosa Blüten wie denen der Herbst-Anemone oder mit filigranen Gräsern entstehen elegante Kompositionen, die den ganzen Sommer über Freude bereiten.
An Gehölzrändern und in Naturgartenanlagen
An halbschattigen Gehölzrändern fühlt sich der Kerzen-Knöterich 'Taurus' besonders wohl. Hier profitiert er von der leichten Beschattung durch Bäume oder Sträucher und dem humusreichen Boden, der durch herabfallendes Laub entsteht. In solchen Lagen bleibt der Boden länger frisch, was den Wasserbedarf der Staude optimal deckt. In Naturgartenanlagen oder an Teichrändern, wo feuchtere Bedingungen herrschen, gedeiht die Pflanze ebenfalls prächtig. Sie passt perfekt in Staudensäume, die Waldränder imitieren, oder in extensive Pflanzungen, die wenig Pflege benötigen. Hier kann sie sich über Jahre hinweg etablieren und immer größere, imposantere Horste bilden, ohne andere Pflanzen zu verdrängen. Ihr natürlicher Habitus und die insektenfreundlichen Blüten machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für ökologisch wertvolle Gärten.
Pflanzpartner für den Kerzen-Knöterich 'Taurus'
Die richtige Pflanznachbarschaft kann die Wirkung des Kerzen-Knöterich 'Taurus' noch steigern und harmonische Gartenbilder schaffen. Als geeignete Pflanzpartner werden für Kerzen-Knöterich-Sorten unter anderem Herbst-Anemonen, Wasserdost, Kandelaberehrenpreis, Astern und Gräser genannt. Bei der Auswahl von Begleitstauden sollten sowohl ästhetische Aspekte wie Farbkontraste und Wuchsformen als auch praktische Gesichtspunkte wie ähnliche Standortansprüche berücksichtigt werden. Eine gut durchdachte Kombination sorgt dafür, dass alle Pflanzen optimal gedeihen und sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen.
Klassische Kombinationen mit Spätblühern
Eine besonders reizvolle Kombination ergibt sich mit anderen Spätsommer- und Herbstblühern, die zur gleichen Zeit wie der Kerzen-Knöterich 'Taurus' ihre Pracht entfalten. Für die Sorte 'Taurus' wird bei Staudenkulturen Stade ausdrücklich erwähnt, dass sie neben weißen Herbstanemonen oder Silberkerzen besonders wirkungsvoll erscheint. Die weißen Blüten der Herbst-Anemone (Anemone hupehensis oder Anemone japonica) bilden einen faszinierenden Kontrast zu den dunkelroten Rispen des Knöterichs und schaffen eine elegante, zurückhaltende Farbpalette. Ebenso harmonisch wirkt die Kombination mit der September-Silberkerze (Cimicifuga ramosa), deren schlanke, weiße Kerzen sich perfekt in die vertikale Struktur der Pflanzung einfügen. Auf der Produktseite von 'Taurus' werden konkret Cimicifuga ramosa (September-Silberkerze), Heliopsis helianthoides var. scabra 'Venus' (Sonnenauge) und Miscanthus sinensis 'Beth Chatto' (Halbhohes Chinaschilf) als Pflanzpartner aufgeführt. Das Sonnenauge 'Venus' mit seinen leuchtend gelben, gefüllten Blüten bringt warme Töne ins Spiel, während das Chinaschilf mit seinen fedrigen Blütenständen für Leichtigkeit und Bewegung sorgt.
Partner für Struktur und Kontrast
Neben Farbkontrasten sind auch strukturelle Gegensätze wichtig für eine spannende Pflanzung. Gräser wie das Pfeifengras (Molinia) oder die Segge (Carex) mit ihren feinen Halmen und luftigen Blütenständen bilden einen wunderbaren Gegenpol zu den festen, kerzenförmigen Blüten des Knöterichs. Stauden mit runden oder schirmförmigen Blüten, wie der Wasserdost (Eupatorium) oder der Kandelaberehrenpreis (Veronicastrum), ergänzen die vertikale Linienführung des Kerzen-Knöterich 'Taurus' und schaffen ausgewogene Kompositionen. Für kontrastreiche Blattstrukturen eignen sich Pflanzen mit großen, runden Blättern wie die Funkie (Hosta) oder mit fein gefiedertem Laub wie der Frauenmantel (Alchemilla). Diese Kombinationen funktionieren besonders gut in halbschattigen Bereichen, wo alle Partner ähnliche Licht- und Bodenverhältnisse vorfinden. Wichtig ist, dass alle Pflanzen ähnliche Ansprüche an Feuchtigkeit und Nährstoffe haben, um Konkurrenzsituationen zu vermeiden.
Pflege und Überwinterung: Einfach und effektiv
Der Kerzen-Knöterich 'Taurus' gilt als ausgesprochen pflegeleicht, was ihn zu einer idealen Staude für Gartenneulinge und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht. Bei optimalen Standortbedingungen benötigt er nur minimale Eingriffe, um Jahr für Jahr zuverlässig zu blühen und zu gedeihen. Die richtige Pflege konzentriert sich auf wenige, aber wichtige Maßnahmen, die die Gesundheit der Pflanze fördern und ihre Lebensdauer verlängern. Von der Wasserversorgung über den Rückschnitt bis zur Überwinterung – mit einfachen Handgriffen bleibt die Staude vital und attraktiv.
Gießen und Düngen
In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt der Kerzen-Knöterich 'Taurus' regelmäßige Wassergaben, um ein kräftiges Wurzelwerk zu entwickeln. Später, wenn die Pflanze etabliert ist, kommt sie mit normalen Gartenbedingungen gut zurecht, solange der Boden nicht über längere Zeit austrocknet. An heißen Sommertagen oder in durchlässigen Böden sollte bei anhaltender Trockenheit zusätzlich gewässert werden, vorzugsweise in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie Wurzelfäule begünstigt. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger für Stauden oder mit reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine zweite, leichte Düngung im Juni kann die Blütenbildung unterstützen, ist aber nicht zwingend notwendig. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, mastigem Wachstum führen können, das anfälliger für Krankheiten ist und die Standfestigkeit beeinträchtigt.
Schnitt und Vermehrung von Persicaria amplexicaulis 'Taurus'
Ein regelmäßiger Rückschnitt verblühter Blütenstände fördert die Bildung neuer Blüten und verlängert die Gesamtblütezeit. Dazu werden die verwelkten Rispen einfach bis zum nächsten Blattpaar oder bis zur Basis zurückgeschnitten. Im Spätherbst, nach dem ersten Frost, kann die gesamte Pflanze handbreit über dem Boden abgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb im Frühjahr zu schaffen. Das Schnittgut kann als Winterschutz auf dem Beet liegen bleiben oder kompostiert werden. In der Gattungsbeschreibung wird angegeben, dass die meisten Knöterich-Arten horstig wachsen oder sich durch kurze Ausläufer vermehren. Die Vermehrung des Kerzen-Knöterich 'Taurus' erfolgt am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, die jeweils über ausreichend Wurzeln und Triebknospen verfügen sollten. In einer Kundenfrage zur Sorte wird beantwortet, dass alle Polygonum amplexicaule horstig wachsen, nicht wuchern und bislang keine Aussaat festgestellt wurde. Eine Vermehrung durch Aussaat ist bei dieser Sorte nicht üblich, da sie sortenecht nur vegetativ vermehrt werden kann.
Winterharte und robuste Staude
Der Kerzen-Knöterich 'Taurus' ist vollständig winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa minus zwanzig Grad Celsius problemlos. In strengen Wintern ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub empfehlenswert sein, um die Triebknospen vor extremen Frösten zu schützen. Diese Maßnahme ist jedoch in den meisten Regionen Deutschlands nicht notwendig. Im Frühjahr treibt die Staude zuverlässig wieder aus, oft etwas später als andere Stauden, was sie vor Spätfrösten schützt. Die winterliche Ruhephase ist wichtig für die Regeneration der Pflanze und die Bildung neuer Blütenknospen für die kommende Saison. Im Beet verbleibende Stängelreste bieten zudem Insekten Überwinterungsmöglichkeiten und tragen so zur Biodiversität im Garten bei. Krankheiten und Schädlinge treten bei dieser robusten Staude nur selten auf; gelegentlich können Blattläuse vorkommen, die aber meist von natürlichen Feinden wie Marienkäfern in Schach gehalten werden.
Wissenswertes über Persicaria amplexicaulis 'Taurus'
Hinter der beeindruckenden Erscheinung des Kerzen-Knöterich 'Taurus' verbirgt sich eine interessante botanische und kulturhistorische Geschichte. Die Pflanze gehört zu einer Gattung, die im Laufe der Zeit mehrfach umbenannt und neu klassifiziert wurde, was ihre vielfältigen Synonyme erklärt. Diese Hintergründe verleihen der Staude eine zusätzliche Dimension und machen sie nicht nur zu einer ästhetischen, sondern auch zu einer lehrreichen Bereicherung für den Garten. Von der Etymologie ihrer Namen bis zu ihren besonderen Eigenschaften – es gibt viel zu entdecken über diese faszinierende Persicaria.
Etymologie und botanische Einordnung
Der deutsche Name „Knöterich“ leitet sich von den knotig verdickten Stängeln der Pflanzen dieser Gattung ab. Bei Staudenkulturen Stade wird erläutert, dass der ursprüngliche Name Polygonum sich aus „Poly“ für viel und „Gony“ für Knie ableitet und auf die zahlreichen Knoten in den Stängeln verweist, woraus wohl auch der deutsche Name Knöterich entstanden ist. Der Zusatz „Kerzen-“ bezieht sich auf die kerzenförmigen Blütenstände, die charakteristisch für viele Arten der Gattung sind. Der botanische Name Persicaria amplexicaulis setzt sich zusammen aus „Persicaria“ (von lateinisch „persicum“ für Pfirsich, aufgrund der Ähnlichkeit der Blätter mit denen des Pfirsichbaums) und „amplexicaulis“ (stengelumfassend, da die Blätter den Stängel teilweise umschließen). Die Sorte 'Taurus' (lateinisch für Stier) trägt ihren Namen vermutlich aufgrund ihrer kräftigen Wuchsform und intensiven Blütenfarbe. Staudenkulturen Stade beschreibt außerdem, dass die früher unter Polygonum geführten Arten später in weitere Gattungen wie Aconogonon, Bistorta, Fallopia oder Persicaria aufgesplittet wurden. Daher findet man die Staude auch unter den Synonymen Bistorta amplexicaulis 'Taurus' oder dem alten botanischen Namen Polygonum amplexicaule 'Taurus'. Diese taxonomischen Veränderungen spiegeln das fortwährende Bestreben der Botanik wider, Pflanzen nach neuesten Erkenntnissen korrekt einzuordnen. Die Sorte 'Taurus' ist nicht giftig und kann daher auch in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder oder Haustiere spielen.
| Name Deutsch: | Kerzen-Knöterich. |
| Name Botanisch: | Persicaria amplexicaulis 'Taurus'. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 100 bis 120 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 100 - 120 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün. |
| Frucht: | Unscheinbar. |
| Blüte: | Dunkelrot, ährig. |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober. |
| Wurzeln: | Gut verzweigt. |
| Boden: | Gut durchlässige, frische bis feuchte Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 4. |
| Eigenschaften: | Die Persicaria amplexicaulis 'Taurus' (Kerzen-Knöterich) wird von dunkelroten Blütenrispen geschmuckt, die aufrecht in die Höhe wachsen und einen tollen Kontrast zu dem dunkelgrünen, lanzettlich geformten Blattwerk bieten. Von Juli bis Oktober erfreut uns die leuchtende Blütenpracht und schafft es so manchen Standort schöner zu gestalten. Als optimal gilt ein frischer bis feuchter Untergrund und ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen, auf dem sich der 'Taurus' frei entfalten kann. An optimalen Standorten zeigt sich der Kerzen-Knöterich sehr pflegeleicht. lediglich abgeblühte Blüten sollten zurückgeschnitten werden. Auch als Schnittpflanze im sommerlichen Strauß findet die intensive Farbkraft der Blüte eine tolle Verwendung.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Kerzen-Knöterich 'Taurus', botanisch Persicaria amplexicaulis 'Taurus', ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer intensiven Blütenfarbe und ihrer ausdauernden Blütezeit von Juli bis Oktober im Garten für Aufsehen sorgt. Diese horstbildende Pflanze erreicht eine stattliche Höhe von 100 bis 120 Zentimetern und präsentiert sich mit aufrechtem, kompakten Wuchs. Ihre dunkelroten, ährigen Blütenstände bilden einen wunderbaren Kontrast zum sommergrünen, lanzettlichen Laub und machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für sonnige bis halbschattige.... |
Pflanz- und Pflegetipps Persicaria amplexicaulis 'Taurus' / Kerzen-Knöterich
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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