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Schlangen-Knöterich

Persicaria bistorta carnea

Persicaria bistorta carnea (Schlangen-Knöterich) mit zahlreichen rosa Blütenähren und grünem Laub im Beet
Sommergrün
Rosa
Sonnig-halbschattig
Mai - Juli
80 - 120 cm
ab 5,95 €
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 80 bis 120 cm hoch
Wuchshöhe: 80 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, grün
Frucht: Unscheinbare Nüsschen
Blüte: Rosa, ährig
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Gut verzweigt, schlangenartig gewunden
Boden: Gut durchlässige, frische bis feuchte, nahrhafte Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Persicaria bistorta carnea (Schlangen-Knöterich) wächst zu einer imposanten Staude heran, die eine Höhe von bis zu 120 cm erreicht und mit einer gut verzweigten, schlangenartigen Wurzel...
ausgestattet ist, die ihr besondere Standfestigkeit verleiht. Auch ihre strahlend schönen Blüten machen sie zu einem beliebten Frühlingsbegleiter, der bis in den Sommer hinein blüht. Die hellrosa Blütenpracht kann sich am besten auf frischem bis feuchten und nährstoffreichem Boden entwickeln, zudem ist ein Standort in der Sonne oder im Halbschatten zu empfehlen. Sehr winterfest bis zu -34,4 Grad Celsius.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 80 bis 120 cm hoch
Wuchshöhe: 80 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, grün
Frucht: Unscheinbare Nüsschen
Blüte: Rosa, ährig
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Gut verzweigt, schlangenartig gewunden
Boden: Gut durchlässige, frische bis feuchte, nahrhafte Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Persicaria bistorta carnea (Schlangen-Knöterich) wächst zu einer imposanten Staude heran, die eine Höhe von bis zu 120 cm erreicht und mit einer gut verzweigten, schlangenartigen Wurzel ausgestattet ist, die ihr besondere Standfestigkeit verleiht. Auch ihre strahlend schönen Blüten machen sie zu einem beliebten Frühlingsbegleiter, der bis in den Sommer hinein blüht. Die hellrosa Blütenpracht kann sich am besten auf frischem bis feuchten und nährstoffreichem Boden entwickeln, zudem ist ein Standort in der Sonne oder im Halbschatten zu empfehlen. Sehr winterfest bis zu -34,4 Grad Celsius.

Der Schlangen-Knöterich, botanisch Persicaria bistorta carnea, ist eine imposante, horstbildende Staude, die mit ihren aufrechten Trieben eine Höhe von 80 bis 120 Zentimetern erreicht. Seine Hauptblütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli, wobei er mit ährigen, hellrosa Blütenständen begeistert. Die Pflanze stammt aus Europa und gedeiht prächtig an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf frischen bis feuchten, nahrhaften Böden. Ein besonderes Merkmal ist ihr gut verzweigtes, schlangenartig gewundenes Wurzelsystem, das für außerordentliche Standfestigkeit sorgt. Diese robuste und winterharte Staude, die auch unter dem Synonym Bistorta officinalis bekannt ist, verleiht naturnahen Gärten, Rabatten und Feuchtbereichen über viele Wochen hinweg Struktur und Farbe.

Portrait: Schlangen-Knöterich – ein imposanter Frühlingsbegleiter

Die Staude Persicaria bistorta carnea, im Deutschen als Schlangen-Knöterich bezeichnet, präsentiert sich als kraftvoller und zuverlässiger Gartenbewohner. Ihr Erscheinungsbild ist geprägt von einer klaren, aufrechten Haltung und einer dichten, horstartigen Wuchsform. Sie zählt zu den Stauden, die bereits im späten Frühjahr mit ihrer Blüte beginnen und den Garten bis weit in den Sommer hinein bereichern. Ihre imposante Erscheinung macht sie zu einem idealen Strukturgeber in gemischten Pflanzungen.

Herkunft und Wuchsform

Der Schlangen-Knöterich ist eine in Europa heimische Staude, die vor allem in feuchten Wiesen, an Bachrändern und in sumpfigen Gebieten vorkommt. In der Gartenkultur hat sich die Sorte oder Form ‚carnea‘ etabliert, die durch ihre besonders zarten, hellrosa Blüten auffällt. Die Pflanze wächst streng horstbildend, das bedeutet, sie breitet sich nicht unkontrolliert durch Ausläufer aus, sondern bildet einen kompakten, dichten Wurzelstock. Aus diesem treiben im Frühjahr zahlreiche aufrechte Stängel, die eine finale Höhe von 80 bis 120 Zentimetern erreichen. Pro Quadratmeter können etwa sieben Pflanzen gesetzt werden, um einen geschlossenen, üppigen Bestand zu erzielen. Dieser dichte Wuchs unterdrückt Unkraut effektiv und schafft eine solide Basis für die lang anhaltende Blütenpracht.

Die besondere Wurzel

Ein charakteristisches und namensgebendes Merkmal des Schlangen-Knöterichs ist sein unterirdisches System. Der Wurzelstock, fachsprachlich Rhizom genannt, ist gut verzweigt und schlangenartig gewunden. Diese besondere Morphologie verleiht der gesamten Pflanze eine außergewöhnliche Standfestigkeit, sodass sie auch stärkeren Winden und Regenfällen trotzt, ohne umzuknicken. Das Rhizom dient zudem als Speicherorgan, in dem Nährstoffe und Wasser für die nächste Vegetationsperiode eingelagert werden. Diese Anpassung macht Persicaria bistorta carnea zu einer äußerst robusten und langlebigen Staude, die über viele Jahre am selben Platz gedeihen kann, ohne an Vitalität einzubüßen. Die unscheinbaren Früchte, kleine Nüsschen, spielen für die Vermehrung im Garten eine untergeordnete Rolle.

Standort und Bodenansprüche

Damit der Schlangen-Knöterich seine volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Die Pflanze ist vergleichsweise anspruchslos, zeigt aber auf optimal vorbereitetem Untergrund ihre beste Leistung in Wuchs und Blütenfülle. Ein passender Platz berücksichtigt sowohl die Lichtverhältnisse als auch die Bodenqualität.

Der ideale Standort für Persicaria bistorta carnea

Persicaria bistorta carnea bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In der vollen Sonne entwickelt sie die intensivste Blütenfarbe und die stabilsten Triebe. Im lichten Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand oder unter hochkronigen Bäumen, gedeiht sie ebenfalls sehr gut, wobei die Blüte möglicherweise etwas später einsetzt. Wichtig ist, dass der Standort nicht zu dunkel ist, da dies zu langen, instabilen Trieben (Geilwuchs) und einer verminderten Blütenbildung führen kann. Die Staude verträgt auch windige Lagen gut, was auf ihre standfeste Wurzel zurückzuführen ist. Für eine harmonische Einbettung in die Gartengestaltung eignen sich Plätze in der Mitte oder im Hintergrund von Staudenbeeten, wo ihre Höhe gut zur Geltung kommt.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden sollte für den Schlangen-Knöterich gut durchlässig, frisch bis feucht und nahrhaft sein. Ein hoher Humusanteil ist von Vorteil, da er die Wasserspeicherfähigkeit verbessert und Nährstoffe langsam freisetzt. Schwere, lehmige Böden können durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Splitt durchlässiger gemacht werden, um Staunässe vorzubeugen. Obwohl die Pflanze feuchte Bedingungen schätzt, verträgt sie keine permanenten Wasserstände um den Wurzelhals. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist ideal. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden tiefgründig zu lockern und mit reifem Kompost oder verrottetem Stallmist anzureichern. So ist die Grundversorgung für die ersten Jahre gesichert.

Blütenpracht und Laubwerk des Schlangen-Knöterichs

Die Attraktivität von Persicaria bistorta carnea liegt in der harmonischen Verbindung von zierlichem Blattwerk und üppiger Blüte. Über viele Wochen hinweg bietet die Staude einen sich stetig verändernden Anblick, der Insekten anlockt und den Garten bereichert.

Die hellrosa Blüten

Die Hauptattraktion des Schlangen-Knöterichs sind seine rosafarbenen, ährigen Blütenstände. Sie erscheinen ab Mai und können bei guter Pflege und passendem Standort bis in den Juli hinein blühen. Die Einzelblüten sind klein und dicht an der aufrechten, zylindrischen Ähre angeordnet, was ihnen ein weiches, flauschiges Erscheinungsbild verleiht. Die Farbe ist ein zartes, helles Rosa (‚carnea‘ bedeutet fleischfarben), das je nach Lichteinfall leicht variieren kann. Die Blütenähren erheben sich deutlich über das Laub und wirken dadurch besonders elegant. Sie sind bei Bienen, Schmetterlingen und anderen bestäubenden Insekten sehr beliebt und tragen so zur Biodiversität im Garten bei. Ein leichter, süßlicher Duft ist bei sonnigem Wetter wahrnehmbar.

Das sommergrüne Blattwerk

Das Laub von Persicaria bistorta carnea ist sommergrün, eiförmig und von einem satten Grün. Die Blätter sind wechselständig am Stängel angeordnet und haben eine glatte bis leicht wellige Textur. Sie bilden eine dichte Basis, aus der sich die Blütenstiele erheben. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, nachdem die Pflanze ihre Energie in die Wurzel zurückgezogen hat. Die Blattmasse ist dennoch dekorativ und bildet einen perfekten, ruhigen Hintergrund für die filigranen Blütenähren. Die unscheinbaren Früchte, kleine Nüsschen, entwickeln sich nach der Blüte, fallen aber oft nicht besonders auf.

Verwendung im Garten

Der Schlangen-Knöterich ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen hervorragend zur Geltung kommt. Seine Vorliebe für frische bis feuchte Böden und seine robuste Natur eröffnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, von naturnahen Anlagen bis hin zu strukturierten Rabatten.

An Freiflächen und Wasserrändern

Eine klassische Verwendung für Persicaria bistorta carnea findet sich an Freiflächen an sonniger bis halbschattiger Stelle auf feuchtem Boden sowie am Wasserrand an sonniger bis halbschattiger Stelle. Hier kann die Staude ihre Vorliebe für konstante Feuchtigkeit optimal ausleben. Am Rand eines Gartenteichs, Bachlaufs oder in einer feuchten Senne bildet sie mit ihrem aufrechten Wuchs und den rosafarbenen Blütenähren einen malerischen Kontrast zum glitzernden Wasser. In feuchten Wiesen oder naturnahen Staudensäumen gepflanzt, integriert sie sich perfekt in das ökologische Gefüge und bietet Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Ihre Höhe von bis zu 120 Zentimetern sorgt für eine gute räumliche Tiefe in solchen Pflanzungen.

Als Schnittpflanze

Die langen, stabilen Blütenstiele und die haltbaren Blütenähren machen den Schlangen-Knöterich zu einer ausgezeichneten Schnittpflanze. Geschnitten werden die Blütenähren am besten am frühen Morgen, wenn sie noch frisch und prall sind. In der Vase halten sie sich bei regelmäßigem Wasserwechsel und einem kühlen Standort bis zu zehn Tage. Sie eignen sich sowohl für moderne, reduzierte Sträuße als auch für üppige, ländlich anmutende Blumenarrangements. Kombiniert mit anderen Stauden wie Gräsern oder filigranen Füllern ergibt sich ein natürlicher, lockerer Look. Das sommergrüne Laub kann ebenfalls mitgeschnitten werden und dient als grüne Basis im Strauß.

Im Naturgarten und Staudenbeet

Im naturnahen Garten oder im klassischen Staudenbeet ist Persicaria bistorta carnea ein wertvoller Bestandteil. Aufgrund ihrer horstbildenden Wuchsform eignet sie sich hervorragend für die Bepflanzung größerer Flächen, wo sie einen dichten, blühenden Teppich bildet. In Rabatten sollte sie aufgrund ihrer Höhe in die mittlere oder hintere Reihe gesetzt werden. Dort harmoniert sie wunderbar mit anderen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Ihre lange Blütezeit von Mai bis Juli sorgt für Kontinuität im Beet, während andere Pflanzen ihre Hauptblüte noch vor oder nach ihr haben. Die Pflanze ist auch für extensive, pflegeleichte Bepflanzungen geeignet, da sie nach der Etablierung kaum weitere Eingriffe benötigt.

Pflanzpartner für Persicaria bistorta carnea

Die richtige Begleitung unterstreicht die Schönheit des Schlangen-Knöterichs und schafft ein ausgewogenes, lebendiges Gartenbild. Ideal sind Partner, die ähnliche Standortvorlieben teilen und in Blütezeit, Wuchsform oder Farbe harmonieren.

Klassische Begleiter für feuchte Standorte

Zu den natürlichen und bewährten Begleitern des Schlangen-Knöterichs gehören Stauden, die ebenfalls feuchte bis frische Böden und sonnige bis halbschattige Lagen bevorzugen. Sehr gut harmonieren beispielsweise der Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) mit seinen purpurroten Kerzen, der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) mit blauen oder violetten Lippenblüten, die zarte Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi) mit ihren gefransten, rosa Blüten und die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) mit ihren lavendelblauen, kugeligen Blütenköpfen. Diese Kombinationen schaffen das Bild einer blühenden Feuchtwiese und bieten über einen langen Zeitraum Nahrung für Insekten. Die unterschiedlichen Blütenformen – Ähren, Kerzen, Köpfchen – sorgen für spannende Kontraste.

Weitere harmonische Kombinationen

Neben den klassischen Partnern lassen sich mit Persicaria bistorta carnea viele weitere reizvolle Kombinationen gestalten. Hohe Ziergräser wie das Pfeifengras (Molinia caerulea) oder das Reitgras (Calamagrostis x acutiflora) bringen Leichtigkeit und Bewegung in die Pflanzung und kontrastieren mit den festen Blütenähren des Knöterichs. Funkien (Hosta) mit ihrem großen, dekorativen Laub eignen sich für halbschattigere Bereiche und bilden einen schönen Blatthintergrund. Für einen frischen Farbakzent können gelb blühende Stauden wie die Trollblume (Trollius europaeus) oder die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) hinzugefügt werden. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchtigkeit und Licht haben, um konkurrenzfrei miteinander wachsen zu können.

Pflege und Überwinterung

Der Schlangen-Knöterich ist eine pflegeleichte und robuste Staude, die nach der Etablierung nur wenig Aufmerksamkeit benötigt. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen bleibt sie über viele Jahre gesund, blühfreudig und vital.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden im Sommer benötigt Persicaria bistorta carnea regelmäßige Wassergaben. Der Boden sollte stets frisch bis feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entsteht. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus oder gehäckseltem Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu konservieren und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr, idealerweise mit einem organischen Volldünger oder reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine zweite, leichte Düngung nach der Hauptblüte kann die Pflanze bei der Regeneration unterstützen. Übermäßige Stickstoffgaben sind zu vermeiden, da sie zu weichem, mastigem Wuchs führen können.

Schnitt und Vermehrung des Schlangen-Knöterichs

Ein Rückschnitt des Schlangen-Knöterichs erfolgt in der Regel im späten Herbst oder frühen Frühjahr, wenn das Laub vollständig eingezogen ist. Dabei werden alle abgestorbenen Stängel bodennah abgeschnitten. Wer die Samenstände als winterliche Struktur schätzt oder Vögeln Nahrung bieten möchte, kann den Schnitt auch bis zum Frühjahr hinauszögern. Zur Vermehrung kann der horstbildende Wurzelstock im Frühherbst oder zeitigen Frühjahr geteilt werden. Dazu wird die Pflanze ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, mindestens faustgroße Teilstücke mit ausreichend Wurzeln und Triebknospen geteilt. Diese Teilstücke werden sofort an neuer Stelle wieder eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung über die unscheinbaren Nüsschen ist möglich, aber langwierig und für die Sortenechtheit nicht sicher.

Winterhärte und Winterschutz

Persicaria bistorta carnea ist ausgesprochen winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -34,4 Grad Celsius. In unseren Breiten benötigt sie daher in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Herbst ab, und die Pflanze überwintert mit ihrem schlangenartig gewundenen Rhizom sicher im Boden. In sehr exponierten Lagen oder bei späten, strengen Frösten ohne schützende Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Triebknospen an der Bodenoberfläche zu schützen. Im Frühjahr treibt die Staude dann zuverlässig wieder aus. Bei der Pflanzung im Spätherbst sollte darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen vor dem ersten Frost noch gut anwurzeln kann.

Wissenswertes über den Schlangen-Knöterich

Die Staude Persicaria bistorta carnea blickt auf eine lange Geschichte zurück, die über die reine Gartenschönheit hinausreicht. Ihr Name, ihre frühere systematische Einordnung und ihre traditionelle Nutzung sind eng mit der Kulturgeschichte verwoben.

Historische Nutzung und volkstümliche Namen

Der Schlangen-Knöterich wurde früher unter dem botanischen Namen Polygonum bistorta geführt, ehe er den neueren Gattungszuordnungen zu Persicaria beziehungsweise Bistorta zugerechnet wurde. Der deutsche Name Schlangenknöterich geht vermutlich auf das s-förmige, schlangenartige Rhizom zurück. Früher glaubte man, die Wurzel helfe gegen Schlangenbisse. Die Pflanze war auch als Heil- und Nahrungspflanze bekannt; Auszüge aus dem Wurzelstock wurden gegen Durchfallerkrankungen verwendet und junge Blätter sowie Triebe galten als Frühlingsgemüse. Regionale volkstümliche Namen wie Natterwurz, Lauchelchen und Otterzunge zeugen von der langen Verbindung der Pflanze mit dem Menschen. Heute schätzt man sie vor allem als zuverlässige und schöne Gartenstaude, die mit ihrer langen Blütezeit und ihrer Robustheit überzeugt.

Name Deutsch: Schlangen-Knöterich.
Name Botanisch: Persicaria bistorta carnea.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 80 bis 120 cm hoch.
Wuchshöhe: 80 - 120 cm.
Blatt: Sommergrün, eiförmig, grün.
Frucht: Unscheinbare Nüsschen.
Blüte: Rosa, ährig.
Blütezeit: Mai bis Juli.
Wurzeln: Gut verzweigt, schlangenartig gewunden.
Boden: Gut durchlässige, frische bis feuchte, nahrhafte Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Persicaria bistorta carnea (Schlangen-Knöterich) wächst zu einer imposanten Staude heran, die eine Höhe von bis zu 120 cm erreicht und mit einer gut verzweigten, schlangenartigen Wurzel ausgestattet ist, die ihr besondere Standfestigkeit verleiht. Auch ihre strahlend schönen Blüten machen sie zu einem beliebten Frühlingsbegleiter, der bis in den Sommer hinein blüht. Die hellrosa Blütenpracht kann sich am besten auf frischem bis feuchten und nährstoffreichem Boden entwickeln, zudem ist ein Standort in der Sonne oder im Halbschatten zu empfehlen. Sehr winterfest bis zu -34,4 Grad Celsius..
Detaillierte Beschreibung:

Der Schlangen-Knöterich, botanisch Persicaria bistorta carnea, ist eine imposante, horstbildende Staude, die mit ihren aufrechten Trieben eine Höhe von 80 bis 120 Zentimetern erreicht. Seine Hauptblütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli, wobei er mit ährigen, hellrosa Blütenständen begeistert. Die Pflanze stammt aus Europa und gedeiht prächtig an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf frischen bis feuchten, nahrhaften Böden. Ein besonderes Merkmal ist ihr gut verzweigtes, schlangenartig gewundenes Wurzelsystem, das für außerordentliche Standfestigkeit sorgt. Diese robuste und winterharte Staude, die auch unter dem Synonym Bistorta officinalis bekannt ist, verleiht naturnahen Gärten, Rabatten und Feuchtbereichen über viele Wochen hinweg Struktur und Farbe.

Portrait: Schlangen-Knöterich – ein imposanter....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
80 - 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
Mai - Juli

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21.10.2025

Romantischer Dauerblüher mit natürlichem Charme!

Der Schlangen-Knöterich Persicaria bistorta ‘Carnea’ ist einfach wunderschön! Die hellrosa Blütenähren tanzen den ganzen Sommer über im Wind und verleihen dem Beet eine romantische, natürliche Note. Besonders schön wirkt er in Kombination mit Gräsern oder neben einem Teichrand.

08.10.2025

Schnell geliefert, erstklassige Beratung

Die Lieferung war beeindruckend schnell und sorgfältig verpackt. Die Beratung am Telefon war kompetent, freundlich und hilfreich. Auf meine Fragen wurde individuell eingegangen und ich bekam praktische Pflegehinweise. Sehr zufrieden mit Service und Tempo.

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Pflanz- und Pflegetipps Persicaria bistorta carnea / Schlangen-Knöterich

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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