| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 150 bis 200 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 1,5 - 2 m |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, dunkelgrün |
| Frucht: | Frucht |
| Blüte: | Tiefviolett, köpfchenartig, doldenartig |
| Blütezeit: | August bis Oktober |
| Boden: | Stark durchlässige, frische bis feuchte Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 1 |
| Eigenschaften: |
Die Vernonia crinita (Vernonie) ist eine eindrucksvolle Solitärstaude, die bereits aufgrund ihrer Wuchshöhe von bis zu 200 cm einener echter Blickfang. Die violetten Blütenrispen zeigen sich ab...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 150 bis 200 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 1,5 - 2 m |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, dunkelgrün |
| Frucht: | Frucht |
| Blüte: | Tiefviolett, köpfchenartig, doldenartig |
| Blütezeit: | August bis Oktober |
| Boden: | Stark durchlässige, frische bis feuchte Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 1 |
| Eigenschaften: | Die Vernonia crinita (Vernonie) ist eine eindrucksvolle Solitärstaude, die bereits aufgrund ihrer Wuchshöhe von bis zu 200 cm einener echter Blickfang. Die violetten Blütenrispen zeigen sich ab August und blühen bis in den späten Herbst hinein. Die lockeren Blütendolden wirken in Kombination mit dem dunkelgrünen Blattwerk schön strahlend. Der Spätblütler kommt sowohl in der Freifläche als auch am Uferrand gut zur Geltung. Als optimal wird ein frischer bis feuchter Boden an einem sonnigen Standort angesehen. In der vase hält sich die hübsche Blüte ebenfalls lange und gut, sodass sie nur zu gern zu Dekrationszwecken genutzt wird. |
- Vernonia crinita – ein spätblühender Riese
- Standort und Bodenansprüche
- Blütenpracht und Laubwerk der Vernonie
- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten
- Geeignete Pflanzpartner für die Vernonie
- Pflege und Vermehrung
- Wissenswertes über Vernonia crinita
Die Vernonia crinita, im Deutschen als Vernonie oder auch Scheinaster bekannt, ist eine beeindruckende Solitärstaude, die durch ihre imposante Wuchshöhe und späte Blütezeit besticht. Diese Staude stammt ursprünglich aus den USA und bildet aufrechte, horstige Büsche, die eine Höhe von 150 bis 200 cm erreichen können. Ihre tiefvioletten, köpfchenartigen Blüten erscheinen in doldenartigen Rispen und schmücken den Garten von August bis Oktober. Das dunkelgrüne, lanzettliche Laub bildet einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Blüten. Die Vernonie bevorzugt sonnige Standorte mit frischen bis feuchten, gut durchlässigen Böden und kommt mit einer Pflanze pro Quadratmeter aus. Sie eignet sich hervorragend für Freiflächen, Uferränder und als wertvolle Schnittstaude.
Vernonia crinita – ein spätblühender Riese
Die Vernonia crinita ist eine Staude, die durch ihre Präsenz und Ausdauer überzeugt. Als Spätblüher füllt sie eine Lücke im Gartenjahr, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Ihr Habitus ist aufrecht und horstbildend, wodurch sie auch ohne Stütze stabil steht. Die folgenden Abschnitte beleuchten ihre Herkunft und ihren besonderen Charakter als Solitärpflanze.
Herkunft und Wuchscharakter
Die Vernonia crinita hat ihre natürliche Heimat in den Vereinigten Staaten, wo sie in feuchteren Gebieten wächst. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für frische bis feuchte Standorte. Der Wuchs ist straff aufrecht und bildet mit der Zeit einen dichten Horst, der bis zu zwei Meter hoch werden kann. Diese Höhe macht sie zu einer idealen Hintergrundpflanze, die anderen Stauden den Rahmen gibt. Die Staude ist sommergrün, verliert also im Winter ihr Laub, treibt aber im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Die horstige Wuchsform sorgt dafür, dass die Pflanze nicht wuchert, sondern sich langsam und kontrolliert ausbreitet. Pro Quadratmeter reicht eine Pflanze aus, um eine volle Wirkung zu erzielen, was sie auch für kleinere Gärten interessant macht, sofern der Standort passt.
Die Vernonie als Solitärstaude
Als Solitärstaude zeichnet sich die Vernonie durch ihre eindrucksvolle Erscheinung aus, die sie zu einem echten Blickfang macht. Vernonien werden als eindrucksvolle Solitärstauden für sonnige und nährstoffreiche, frische Böden beschrieben. Ihre große Wuchshöhe von bis zu 200 Zentimetern erlaubt es ihr, im Beet dominante Akzente zu setzen, ohne andere Pflanzen zu erdrücken. Sie eignet sich besonders für exponierte Lagen, wo sie ihre ganze Pracht entfalten kann. Im Zusammenspiel mit niedrigeren Stauden oder Gräsern entstehen spannende Höhenstaffelungen. Die horstige Form gibt ihr eine klare Silhouette, die auch im Winter, nach dem Rückschnitt, noch Struktur bietet. Als Solitär kommt sie sowohl in modernen als auch in naturnahen Gärten gut zur Geltung und verleiht dem Garten eine architektonische Note.
Standort und Bodenansprüche
Damit die Vernonia crinita optimal gedeiht und ihre volle Schönheit entfaltet, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Diese Staude stellt spezifische Ansprüche, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten. Ein passender Platz garantiert gesundes Wachstum und eine reiche Blüte.
Der ideale Standort für die Vernonie
Die Vernonie benötigt einen vollsonnigen Standort, um ihre Blütenpracht optimal auszubilden. Nur bei ausreichend Licht entwickelt sie die charakteristischen tiefvioletten Blütenrispen in Fülle. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal. Halbschatten wird toleriert, kann aber zu weniger üppiger Blüte und einem lockeren Wuchs führen. Die Exposition sollte windgeschützt sein, da die hohen Stängel bei starkem Wind brechen könnten. Besonders gut eignet sich die Staude für Freiflächen oder den Hintergrund von Rabatten, wo sie ungehindert wachsen kann. Gräfin von Zeppelin empfiehlt Vernonia crinita für den Hintergrund einer sonnig oder halbschattig gelegenen Rabatte, wenn dort noch etwa ein Quadratmeter Fläche zu füllen ist. Auch am Uferrand von Teichen oder Bächen fühlt sie sich wohl, da dort die Luftfeuchtigkeit oft höher ist.
Bodenbeschaffenheit für Vernonia crinita
Der Boden für Vernonia crinita sollte gut durchlässig, aber dennoch frisch bis feucht sein. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Ideal ist ein nährstoffreicher, humoser Lehmboden, der Wasser gut speichert, ohne dass es sich staut. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig gelockert und mit Kompost oder verrottetem Stallmist angereichert werden, um die Nährstoffversorgung zu sichern. Vernonien werden als eindrucksvolle Solitärstauden für sonnige und nährstoffreiche, frische Böden beschrieben. Bei sandigen Böden ist eine regelmäßige Bewässerung und Düngung besonders wichtig, um die Feuchtigkeit zu halten. Schwere Tonböden sollten mit Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden, um die Drainage zu verbessern.
Blütenpracht und Laubwerk der Vernonie
Die Vernonia crinita besticht nicht nur durch ihre Höhe, sondern auch durch ihre ästhetischen Qualitäten in Blüte und Blatt. Die Kombination aus tiefvioletten Blüten und dunkelgrünem Laub sorgt für einen faszinierenden Kontrast, der den Garten im Spätsommer und Herbst bereichert.
Die tiefvioletten Blütenrispen
Die Blüten der Vernonia crinita erscheinen von August bis Oktober und damit zu einer Zeit, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind. Sie sind tiefviolett gefärbt und in köpfchenartigen Einzelblüten angeordnet, die sich zu lockeren, doldenartigen Rispen zusammenfügen. Diese Rispen können eine Länge von bis zu 30 Zentimetern erreichen und schweben wie Wolken über dem Laub. Die Blütenfarbe ist intensiv und leuchtend, besonders bei Sonneneinstrahlung. Ein Duft ist bei dieser Staude nicht ausgeprägt, dafür locken die Blüten zahlreiche Insekten an. Die lange Blütezeit bis in den späten Herbst hinein macht die Vernonie zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, die aber keinen besonderen Zierwert haben.
Das Blattwerk von Vernonia crinita
Das Laub der Vernonie ist sommergrün, lanzettlich geformt und zeigt eine dunkelgrüne, satte Farbe. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und können bis zu 15 Zentimeter lang werden. Ihre Oberfläche ist glatt und glänzend, was einen schönen Kontrast zu den matten Blütenrispen bildet. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, bevor es im Winter abfällt. Die Blattstruktur ist robust und widerstandsfähig gegen viele Krankheiten. Das dunkelgrüne Blattwerk dient als perfekte Folie für die violetten Blüten und verstärkt deren Leuchtkraft. Auch ohne Blüten bietet die Pflanze durch ihr dichtes Laub eine gute Struktur im Beet. Die horstige Anordnung der Blätter trägt zur stabilen Wuchsform bei und verhindert, dass die Staude auseinanderfällt.
Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten
Die Vernonia crinita ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen und sogar als Schnittblume eingesetzt werden kann. Ihre imposante Erscheinung und späte Blütezeit machen sie zu einer Bereicherung für viele Gestaltungsideen.
Als Hintergrundstaude in Rabatten
In Rabatten und Staudenbeeten kommt die Vernonie besonders gut im Hintergrund zur Geltung. Gräfin von Zeppelin empfiehlt Vernonia crinita für den Hintergrund einer sonnig oder halbschattig gelegenen Rabatte, wenn dort noch etwa ein Quadratmeter Fläche zu füllen ist. Ihre Höhe von bis zu 200 Zentimetern erlaubt es, niedrigere Pflanzen davor zu platzieren, wodurch eine harmonische Staffelung entsteht. Sie eignet sich für naturnahe Pflanzungen ebenso wie für formale Gärten. In Kombination mit Gräsern oder anderen Spätblühern schafft sie spannende Kontraste. Auch in Ufernähe von Gewässern kann sie eingesetzt werden, wo sie mit ihren Wurzeln zur Bodenfestigung beiträgt. Die horstige Wuchsform sorgt dafür, dass sie nicht wuchert und gut mit Nachbarpflanzen harmoniert. Für Freiflächen ist sie ideal, da sie auch ohne Stütze stabil steht und Wind gut verträgt.
Vernonia crinita als Schnittblume
Die Blütenrispen der Vernonie eignen sich ausgezeichnet als Schnittblumen. Gräfin von Zeppelin bezeichnet Vernonia crinita als ungewöhnliche Schnittstaude. In der Vase halten sie sich lange und behalten ihre intensive violette Farbe. Geschnitten werden sollten die Stängel am frühen Morgen, wenn sie voller Wasser sind, um die Haltbarkeit zu maximieren. Die lockeren Dolden bringen Leichtigkeit und Eleganz in Blumensträuße und eignen sich besonders für herbstliche Arrangements. Kombiniert mit gelben oder orangefarbenen Blüten wie Sonnenhut oder Fackellilien entstehen lebendige Kontraste. Auch als Trockenblume kann die Vernonie verwendet werden, indem man die Rispen kopfüber an einem luftigen Ort trocknet. Die lange Blütezeit von August bis Oktober bietet reichlich Gelegenheit, immer wieder frische Schnittblumen zu ernten. Die Staude verträgt den Schnitt gut und treibt danach oft nochmals leicht aus.
Die Vernonie als Insektenweide
Die Vernonia crinita ist eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Gräfin von Zeppelin beschreibt Vernonia crinita als beliebte Insektenweide. Ihre späte Blütezeit füllt eine Lücke im Nahrungsangebot, wenn viele andere Blüten bereits verblüht sind. Bienen, Schmetterlinge und Hummeln werden von den tiefvioletten Blütenköpfchen angelockt. In naturnahen Gärten oder im Naturgarten ist sie daher eine wichtige Bereicherung. Durch ihre Höhe bietet sie auch Schutz und Nistmöglichkeiten für kleinere Insekten. Die Pflanze sollte nicht mit Pestiziden behandelt werden, um die Insekten nicht zu gefährden. In Kombination mit anderen spätblühenden Stauden wie Astern oder Sonnenbraut entsteht ein insektenfreundliches Paradies. Auch im Bauerngarten oder am Gehölzrand kann sie als ökologisch wertvolle Staude integriert werden. Die lockeren Blütendolden ermöglichen Insekten einen leichten Zugang zum Nektar.
Geeignete Pflanzpartner für die Vernonie
Die Vernonia crinita harmoniert mit vielen anderen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Durch geschickte Kombinationen lassen sich beeindruckende Gartenbilder schaffen, die den ganzen Spätsommer und Herbst über attraktiv sind.
Klassische Kombinationen für frische Böden
Auf nicht zu trockenem, nährstoffreichem Lehmboden eignen sich Rudbeckien und Rauhblattastern als ideale Begleiter für die Vernonie. Gräfin von Zeppelin nennt Rudbeckien und Rauhblattastern als geeignete Kombinationspartner für Vernonia crinita auf nicht zu trockenem, nährstoffreichem Lehmboden. Die Rudbeckia, auch Sonnenhut genannt, bringt mit ihren gelben oder orangefarbenen Blüten einen warmen Kontrast zu den violetten Rispen der Vernonia crinita. Die Rauhblattaster (Aster novae-angliae) blüht ebenfalls im Spätsommer und Herbst in Rosa, Violett oder Blau und ergänzt die Farbskala harmonisch. Beide Partner bevorzugen sonnige Standorte und frische Böden, passen also perfekt zu den Ansprüchen der Vernonie. Durch die unterschiedlichen Wuchshöhen – Rudbeckien und Astern bleiben oft niedriger – entsteht eine dynamische Staffelung. Diese Kombination eignet sich besonders für naturnahe Beete oder Präriegärten, wo sie einen lebendigen, farbenfrohen Aspekt bietet.
Weitere Partner für Vernonia crinita
Neben Rudbeckien und Rauhblattastern gibt es weitere Stauden, die sich gut mit der Vernonie kombinieren lassen. Gaißmayer nennt Eupatorium fistulosum 'Album' mit dem deutschen Namen Weißer Wasserdost als Pflanzpartner von Vernonia crinita. Der Weiße Wasserdost (Eupatorium fistulosum 'Album') blüht weiß und bringt Helligkeit in die Pflanzung. Gaißmayer nennt Foeniculum vulgare 'Rubrum' mit dem deutschen Namen Bronze-Fenchel als Pflanzpartner von Vernonia crinita. Der Bronze-Fenchel (Foeniculum vulgare 'Rubrum') bietet fein gefiedertes, bronzefarbenes Laub, das einen schönen Texturkontrast bildet. Gaißmayer nennt Helenium Hybride 'Kanaria' mit dem deutschen Namen Sonnenbraut als Pflanzpartner von Vernonia crinita. Die Sonnenbraut (Helenium Hybride 'Kanaria') blüht gelb und verlängert die Blütezeit im Beet. Alle diese Partner teilen die Vorliebe für sonnige, frische Standorte und ergänzen sich in Farbe, Form und Höhe. Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus) oder Rutenhirse (Panicum) können als strukturbildende Elemente hinzukommen.
Pflege und Vermehrung
Die Vernonia crinita ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Mit einigen grundlegenden Maßnahmen lässt sich ihre Vitalität und Blühfreude erhalten.
Gießen und Düngen
Die Vernonie benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders in Trockenperioden, da sie frische bis feuchte Böden bevorzugt. Gegossen werden sollte durchdringend, sodass das Wasser tief in den Boden eindringt und die Wurzeln erreicht. Oberflächliches Gießen fördert nur flache Wurzeln und macht die Pflanze anfälliger für Trockenheit. Staunässe muss jedoch vermieden werden, da sie Wurzelfäule verursachen kann. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder Kompost, um das Wachstum und die Blütenbildung zu unterstützen. Eine zweite Düngung im Frühsommer kann bei mageren Böden sinnvoll sein. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führen können. Mulchen mit Rasenschnitt oder Rindenmulch hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Im Herbst ist keine Düngung mehr nötig, damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann.
Rückschnitt und Überwinterung
Der Rückschnitt der Vernonia crinita erfolgt im späten Herbst oder frühen Frühjahr. Im Herbst können die verblühten Stängel bis auf den Boden zurückgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Alternativ lässt man die Stängel über den Winter stehen, da sie Struktur bieten und Insekten als Überwinterungsquartier dienen können. In diesem Fall schneidet man sie dann im Frühjahr vor dem neuen Austrieb zurück. Die Staude ist winterhart und benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz. In sehr kalten Regionen oder bei späten Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die jungen Triebe zu schützen. Die horstige Wuchsform bietet natürlichen Schutz, und die Pflanze treibt im Frühjahr aus den Wurzeln wieder aus. Kranke oder beschädigte Pflanzenteile sollten immer entfernt werden, um die Gesundheit der Staude zu erhalten. Nach einigen Jahren kann eine Verjüngung durch Teilung notwendig sein.
Vermehrung der Vernonie
Die Vernonia crinita lässt sich am einfachsten durch Teilung vermehren. Dies geschieht im Frühjahr, wenn die Pflanze beginnt auszutreiben. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teile geteilt. Jedes Teilstück sollte mindestens einige Triebknospen und ausreichend Wurzeln besitzen. Die Teilstücke werden dann an neuen Standorten eingepflanzt und gut angegossen. Diese Methode verjüngt auch ältere Pflanzen und fördert die Vitalität. Eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich, aber weniger verbreitet, da die Samen Kälte benötigen, um zu keimen (Kaltkeimer). Dazu sät man die Samen im Herbst in Töpfe und stellt sie draußen über den Winter. Die Keimung erfolgt dann im Frühjahr. Stecklinge können im Frühsommer von jungen Trieben genommen werden, erfordern aber mehr Aufwand. Die Teilung ist die zuverlässigste Methode, um sortenechte Pflanzen zu erhalten. Nach der Vermehrung benötigen die jungen Pflanzen besondere Pflege mit regelmäßigem Gießen und Schutz vor starkem Frost.
Wissenswertes über Vernonia crinita
Die Vernonia crinita hat neben ihren gärtnerischen Qualitäten auch interessante botanische und kulturelle Aspekte. Einige Hintergrundinformationen runden das Bild dieser bemerkenswerten Staude ab.
Namen und botanische Einordnung
Die Vernonia crinita trägt im Deutschen den Namen Vernonie oder auch Scheinaster. Gräfin von Zeppelin führt für Vernonia crinita den zusätzlichen deutschen Namen Scheinaster. Der botanische Name Vernonia ehrt den englischen Botaniker William Vernon, während das Artepitheton crinita „behaart“ oder „zottig“ bedeutet und sich vermutlich auf die Blütenstände bezieht. Auf der Produktseite von Gaißmayer wird Vernonia arkansana als Synonym zu Vernonia crinita geführt. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist damit mit Astern und Sonnenblumen verwandt. Gräfin von Zeppelin gibt für Vernonia crinita die Giftklasse 'nicht giftig (nicht zum Verzehr geeignet)' an. Sie ist also nicht giftig, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden. In ihrer Heimat USA wird sie manchmal in der traditionellen Medizin verwendet, was im Garten aber keine Rolle spielt. Die Staude ist relativ selten in Gärten anzutreffen, was sie zu einer besonderen Wahl für Pflanzenliebhaber macht. Ihre Kulturgeschichte in Europa ist noch jung, da sie erst in den letzten Jahrzehnten stärker verbreitet wurde.
| Name Deutsch: | Vernonie. |
| Name Botanisch: | Vernonia crinita. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 150 bis 200 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 1,5 - 2 m. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, dunkelgrün. |
| Frucht: | Frucht. |
| Blüte: | Tiefviolett, köpfchenartig, doldenartig. |
| Blütezeit: | August bis Oktober. |
| Boden: | Stark durchlässige, frische bis feuchte Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 1. |
| Eigenschaften: | Die Vernonia crinita (Vernonie) ist eine eindrucksvolle Solitärstaude, die bereits aufgrund ihrer Wuchshöhe von bis zu 200 cm einener echter Blickfang. Die violetten Blütenrispen zeigen sich ab August und blühen bis in den späten Herbst hinein. Die lockeren Blütendolden wirken in Kombination mit dem dunkelgrünen Blattwerk schön strahlend. Der Spätblütler kommt sowohl in der Freifläche als auch am Uferrand gut zur Geltung. Als optimal wird ein frischer bis feuchter Boden an einem sonnigen Standort angesehen. In der vase hält sich die hübsche Blüte ebenfalls lange und gut, sodass sie nur zu gern zu Dekrationszwecken genutzt wird.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Vernonia crinita, im Deutschen als Vernonie oder auch Scheinaster bekannt, ist eine beeindruckende Solitärstaude, die durch ihre imposante Wuchshöhe und späte Blütezeit besticht. Diese Staude stammt ursprünglich aus den USA und bildet aufrechte, horstige Büsche, die eine Höhe von 150 bis 200 cm erreichen können. Ihre tiefvioletten, köpfchenartigen Blüten erscheinen in doldenartigen Rispen und schmücken den Garten von August bis Oktober. Das dunkelgrüne, lanzettliche Laub bildet einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Blüten. Die Vernonie bevorzugt sonnige Standorte mit frischen bis feuchten, gut durchlässigen Böden und kommt mit einer Pflanze pro Quadratmeter aus. Sie eignet sich hervorragend für Freiflächen, Uferränder und als wertvolle Schnittstaude. Vernonia crinita – ein spätblühender RieseDie Vernonia crinita ist eine Staude, die durch ihre Präsenz.... |
Pflanz- und Pflegetipps Vernonia crinita / Vernonie
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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