| Wuchs: | Schnittstaude, buschig, aufrecht, horstig, breit bis 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, länglich, abgerundet, ganzrandig, glänzend, lederartig, dunkelgrün, im Herbst kupfer- bis bronzefarben |
| Frucht: | Steril, ohne Frucht- oder Samenbildung |
| Blüte: | Purpurrot, ballförmig, gefüllt, einfach, 10 cm groß, zierend, reichblühend |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Wurzeln: | Rhizome, Ausläufer |
| Boden: | Frischer, feuchter, durchlässiger und nährstoffreicher Untergrund |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 1 |
| Eigenschaften: |
Die Paeonia lactiflora ‚ Karl Rosenfield( Edel-Pfingstrose) ist eine wahre Bereicherung mit den großen, ballförmigen Blüten. Die Kombination aus purpurroten Blüten und dunkelgrünem Laub ist...
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| Wuchs: | Schnittstaude, buschig, aufrecht, horstig, breit bis 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, länglich, abgerundet, ganzrandig, glänzend, lederartig, dunkelgrün, im Herbst kupfer- bis bronzefarben |
| Frucht: | Steril, ohne Frucht- oder Samenbildung |
| Blüte: | Purpurrot, ballförmig, gefüllt, einfach, 10 cm groß, zierend, reichblühend |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Wurzeln: | Rhizome, Ausläufer |
| Boden: | Frischer, feuchter, durchlässiger und nährstoffreicher Untergrund |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 1 |
| Eigenschaften: | Die Paeonia lactiflora ‚ Karl Rosenfield( Edel-Pfingstrose) ist eine wahre Bereicherung mit den großen, ballförmigen Blüten. Die Kombination aus purpurroten Blüten und dunkelgrünem Laub ist wunderschön zu betrachten. Sowohl von den Blüten, als auch von den Blättern umspielt die Pflanze ein toller Duft. Im Herbst ändert sich die Farbe des Laubes und mit den kupfer- bis bronzefarbenen Blättern ist die Staude auch hier noch ein toller Blickfang. Die Pfingstrosen-Sorte benötigt viel Sonne und einen nährstoffreichen Boden. Achten Sie beim einpflanzen darauf, dass die Knospen nur flach mit Erde bedeckt sein dürfen. Ein Pflanzenabstand von 80 bi 100 cm ist ebenfalls ratsam, da die Pfingstrose sehr breit und ausladend wächst. Die welken Triebe können im Spätherbst direkt über dem Boden abgeschnitten werden. Die Staude ist sehr robust und frostbeständig. Auch die Floristik freut sich über die tolle Edelpfingstrose als Schnittblume. |
- Die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield' im Portrait
- Der ideale Standort und Boden
- Blütenpracht und Laub der Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'
- Verwendungsmöglichkeiten im Garten
- Begleitstauden für die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield'
- Pflege, Pflanzung und Überwinterung
- Wissenswertes über Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'
Die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield' im Portrait
Die faszinierende Welt der Stauden bietet unzählige Schätze, doch die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield', botanisch als Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield' bezeichnet, nimmt in der Gartenkultur eine ganz besondere Stellung ein. Wenn das späte Frühjahr den Garten erweckt, bereitet sich diese majestätische Schnittstaude auf ihren großen Auftritt vor und verspricht eine unvergleichliche Blütenpracht. Mit ihrer royalen Ausstrahlung und der enormen Langlebigkeit zieht sie Gartenliebhaber seit Generationen in ihren Bann. Die Kombination aus traditioneller Ästhetik und verlässlicher Wuchskraft macht sie zu einer unverzichtbaren Hauptdarstellerin in der gepflegten Grünanlage. Wer sich für diese außergewöhnliche Zierpflanze entscheidet, investiert in ein botanisches Kunstwerk, das mit jedem Standjahr an Fülle und Charakter gewinnt.
Asiatische Herkunft der Edel-Pfingstrose
Die asiatische Herkunft der Edel-Pfingstrose prägt bis heute ihre enorme Widerstandsfähigkeit und ihren robusten Charakter in unseren heimischen Gärten. Ursprünglich stammen die wilden Verwandten dieser Zuchtform aus den weiten, kontinental geprägten Regionen Asiens, wo sie extremen Witterungsbedingungen trotzen mussten. Diese evolutionäre Prägung erklärt die bemerkenswerte Toleranz der Pflanze gegenüber kalten Wintern und heißen Sommern. Über Jahrhunderte hinweg wurden die wilden Arten in asiatischen Klostergärten kultiviert und züchterisch veredelt, bevor sie ihren Weg nach Europa fanden. Das genetische Erbe der asiatischen Wildarten verleiht der heutigen Kultursorte ihre tiefe Verwurzelung und die Fähigkeit, über Jahrzehnte hinweg am selben Standort zu gedeihen. Gartenbesitzer profitieren von dieser langen züchterischen Tradition, da die Staude kaum anfällig für typische Pflanzenkrankheiten ist und ein gesundes Wachstum an den Tag legt.
Habitus und Wuchs der Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'
Betrachtet man den Habitus und Wuchs der Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield', fällt sofort die kraftvolle, buschige und aufrechte Struktur der wertvollen Schnittstaude ins Auge. Aus einem kräftigen, mit Rhizomen durchzogenen Wurzelstock treibt die Pflanze im zeitigen Frühjahr zügig aus und entwickelt einen horstigen Wuchs. Bis zum Frühsommer erreicht die imposante Staude eine beeindruckende Wuchshöhe von bis zu achtzig Zentimetern, wobei sie ebenso breit und ausladend wächst. Die kräftigen Stiele sind bemerkenswert standfest und tragen das schwere Laub sowie die großen Blütenköpfe selbst bei Wind und leichtem Regen ohne zusätzliche Stütze. Um sich optimal entfalten zu können, benötigt diese ausladende Wuchsform ausreichend Platz, weshalb ein großzügiger Pflanzabstand unbedingt ratsam ist. Pro Quadratmeter sollte daher nur ein einziges Exemplar gesetzt werden, um Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe zu vermeiden. Durch diese weite Platzierung wird zudem eine optimale Luftzirkulation gewährleistet, die das Risiko von Pilzinfektionen an den Blättern deutlich minimiert.
Der ideale Standort und Boden
Damit die Pflanze ihre volle Pracht entfalten kann, ist die sorgfältige Auswahl des Pflanzplatzes von allergrößter Bedeutung. Einmal etabliert, verbleibt die Staude oft Jahrzehnte am selben Ort und reagiert empfindlich auf spätere Umzüge. Daher lohnt es sich, vor der Pflanzung die genauen mikroklimatischen Bedingungen und die Beschaffenheit des Erdreichs im Garten genau zu analysieren. Nur wenn alle Faktoren harmonieren, wird sich ein reicher Knospenansatz und eine vitale Blattentwicklung einstellen.
Lichtbedarf und Sonnenhunger
Als ausgesprochener Sonnenanbeter verlangt die Staude nach einem vollsonnigen Standort im Garten, um ihre dichten Blütenbälle zuverlässig ausbilden zu können. Ein Platz, der mindestens sechs bis acht Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet, ist die absolute Grundvoraussetzung für eine überbordende Blühfreude. Steht die Pflanze zu schattig, investiert sie ihre Energie vermehrt in das Längenwachstum der Triebe, während die ersehnte Knospenbildung stark zurückgeht oder sogar gänzlich ausbleibt. Besonders die warme Morgensonne ist vorteilhaft, da sie den Morgentau rasch auf den Blättern abtrocknen lässt und somit Pilzkrankheiten wirksam vorbeugt. In extrem heißen Regionen kann eine leichte Beschattung in den spätnachmittäglichen Stunden helfen, die intensive Färbung der Blütenblätter vor dem Verblassen zu schützen. Dennoch gilt als Faustregel: Je mehr Licht die Pflanze erhält, desto kräftiger entwickeln sich ihre Stiele und desto reichhaltiger fällt der sommerliche Blütenflor aus.
Bodenansprüche der Edel-Pfingstrose
Die Bodenansprüche der Edel-Pfingstrose sind klar definiert, denn sie benötigt einen frischen, feuchten und zugleich sehr durchlässigen Untergrund. Staunässe ist der größte Feind der fleischigen Rhizome, weshalb eine gute Drainage unerlässlich ist, um Wurzelfäule in niederschlagsreichen Zeiten zu verhindern. Ein tiefgründig gelockerter, lehmiger Boden, der reich an Humus und Nährstoffen ist, bietet die ideale Basis für ein langes Pflanzenleben. Sandige Böden sollten vor der Pflanzung großzügig mit reifem Kompost und etwas Bentonit aufgewertet werden, um die Wasserhaltefähigkeit zu verbessern. Zu schwere, tonige Böden hingegen bedürfen einer Einarbeitung von grobem Sand oder feinem Kies, um die notwendige Belüftung des Wurzelraums sicherzustellen. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert im Erdreich ermöglicht es der Staude, sämtliche dargebotenen Mineralien optimal über ihre feinen Saugwurzeln aufzunehmen. Wer diese Bodenvorbereitungen gewissenhaft durchführt, legt den Grundstein für eine üppig wachsende und widerstandsfähige Gartenpflanze.
Blütenpracht und Laub der Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'
Wenn sich der späte Mai ankündigt, verwandelt sich die Pflanze in ein wahres Schauspiel der Natur, das alle Blicke auf sich zieht. Die Kombination aus den leuchtend purpurroten Blütenbällen und dem kontrastreichen, tief dunklen Laub ist von einer Ästhetik, die Fotografen und Gartenarchitekten gleichermaßen begeistert. Doch nicht nur visuell ist diese Sorte ein Gewinn, auch die olfaktorischen Eigenschaften und die interessanten Veränderungen im jahreszeitlichen Verlauf machen sie zu einem wertvollen Element der Gartengestaltung.
Gefüllte Blütenbälle und ihr betörender Duft
Zwischen Mai und Juni öffnet die Staude ihre etwa zehn Zentimeter großen, ballförmigen Blüten, die von einer tiefen, samtigen Purpurrot-Färbung durchdrungen sind. Diese zierenden und äußerst reichblühenden Köpfe thronen erhaben über dem Laub und ziehen unweigerlich die Aufmerksamkeit jedes Gartenbesuchers auf sich. Bemerkenswert ist, dass diese prächtigen Blüten steril sind und keinerlei Frucht- oder Samenbildung aufweisen, was bedeutet, dass die Pflanze keine Kraft in die Samenproduktion verliert und stattdessen all ihre Energie in den Erhalt der Blütenpracht investiert. Ein weiteres besonderes Merkmal dieser Züchtung ist der feine, betörende Duft, der in den Morgenstunden und an warmen Nachmittagen durch den Garten weht. Dieser zarte Wohlgeruch umschmeichelt nicht nur die Blüten, sondern wird interessanterweise auch leicht vom umgebenden Laub verströmt. Die dichte, stark gefüllte Form der Blütenblätter sorgt zudem dafür, dass der Regen nur langsam in das Innere eindringt, was die Haltbarkeit am Stiel deutlich verlängert. Wenn die Sonne auf die purpurroten Schalen fällt, leuchten sie mit einer unglaublichen Intensität, die im frühsommerlichen Beet ihresgleichen sucht.
Blattwerk und kupferne Herbstfärbung der Edel-Pfingstrose
Das sommergrüne Laub bildet einen perfekten, dunklen Rahmen für die leuchtenden Blüten und überzeugt durch seine außergewöhnliche Textur. Die länglichen, abgerundeten und ganzrandigen Blätter besitzen eine glänzende, fast schon lederartige Oberfläche, die Regentropfen auf malerische Weise abperlen lässt. Durch diese feste Struktur ist das dunkelgrüne Blattwerk sehr widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beschädigungen durch Windregen oder Hagel. Doch die optische Bedeutung des Laubes endet keineswegs mit der Blütezeit im Juni. Im fortschreitenden Jahr entwickelt sich eine bemerkenswerte Herbstfärbung, bei der sich die Blätter in warme Kupfer- bis Bronzefarben verwandeln. Dieser späte Aspekt im Gartenjahr macht die Staude auch im herbstlichen Beet noch zu einem absoluten Blickfang, der wunderbar mit späten Gräsern oder Herbstastern harmoniert. Selbst wenn der erste leichte Frost über das Land zieht, behält dieses derbe Laub noch lange seine farbintensiven Konturen.
Verwendungsmöglichkeiten im Garten
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser majestätischen Staude erlauben es dem Gärtner, ganz unterschiedliche gestalterische Schwerpunkte zu setzen. Ob in traditionellen Anlagen, als Star in der Vase oder als strukturbildendes Element in modernen Pflanzungen – ihre Präsenz wertet jeden Bereich sichtbar auf. Durch die richtige Platzierung entfaltet sie eine raumbildende Wirkung, die dem gesamten Beet eine klare Struktur verleiht.
Prachtvolle Leitstaude im Bauerngarten
In klassischen, ländlich geprägten Gartenanlagen spielt diese Pflanze eine ihrer wichtigsten Rollen und setzt florale Glanzpunkte. Aufgrund ihrer exzellenten Haltbarkeit und stabilen Stiele eignet sie sich hervorragend als Schnittblume für die Bodenvase sowie als prachtvolle Leitstaude im Bauerngarten. Ihre voluminöse Wuchsform von bis zu achtzig Zentimetern Höhe und Breite bietet dem Auge einen festen Ruhepol inmitten einer ansonsten bunten und oft wilden Pflanzung. Am Holzzaun oder entlang eines geschwungenen Kiesweges gepflanzt, versprüht sie jenen rustikalen und doch edlen Charme, der für traditionelle Anlagen so typisch ist. Dort gesellt sie sich wunderbar zu historischen Rosen, duftenden Heilkräutern und alten Gemüsesorten. Da sie über viele Jahre am selben Platz verbleibt, wird sie schnell zum verlässlichen Gerüst der Beetgestaltung, an dem sich die einjährigen Begleiter orientieren können. Ihre Langlebigkeit macht sie zu einem Erbstück im Garten, das oft von einer Gärtnergeneration an die nächste weitergegeben wird.
Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield' als Schnittblume
Auch die professionelle und hobbymäßige Floristik erfreut sich an der tollen Eignung dieser Staude als Lieferantin für prunkvolle Blumensträuße. Für den optimalen Schnitt sollten die Stiele früh morgens geerntet werden, wenn die Knospen noch leicht geschlossen, aber bereits deutlich eingefärbt sind und sich weich anfühlen. In diesem Stadium geschnitten, entfalten sich die dicken Blütenbälle in der Vase über mehrere Tage hinweg zu ihrer vollen Größe und halten das Wasser klar. Die starken, aufrechten Stiele kippen auch in hohen Bodenvasen nicht um und behalten ihre würdevolle Haltung bis zum Verblühen. Um die Vitalität der Mutterpflanze im Garten nicht zu schwächen, sollte pro Jahr maximal ein Drittel der blühenden Triebe für den Vasenschnitt entnommen werden. Ein schräger Anschnitt der Stiele und das Entfernen der unteren Blätter verhindern eine schnelle Bakterienbildung im Vasenwasser. So arrangiert, bringt die Sorte den sommerlichen Duft und die unbändige Farbe des Gartens direkt in die heimischen Wohnräume.
Gestaltung von romantischen Staudenbeeten
Neben dem ländlichen Bauerngarten erweist sich die Pflanze auch in aufwendig gestalteten, romantischen Staudenrabatten als unschätzbar wertvoll. Mit ihrem ausladenden, horstigen Wuchs füllt sie große Lücken und dient als strukturierender Hintergrund für niedrigere Vordergrundbepflanzungen. Durch den Pflanzabstand von achtzig bis einhundert Zentimetern wirkt sie als Solitär äußerst beeindruckend, kann aber auch in Kleingruppen von drei Pflanzen in großen Parkanlagen atemberaubende Farbteppiche erzeugen. Das tiefdunkle, glänzende Laub bildet dabei einen ruhenden Pol, der zarteren Blütenpflanzen als Kulisse dient. Um die Wirkung zu maximieren, pflanzt man sie idealerweise in die Mitte oder den hinteren Bereich eines Beetes, wo ihre stattliche Höhe von achtzig Zentimetern nicht die Sicht auf zierlichere Gewächse verdeckt. Nach der sommerlichen Blühphase übernimmt das kräftige Blattwerk dann die architektonische Führungsrolle im Arrangement.
Begleitstauden für die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield'
Die Kunst der Beetgestaltung liegt in der harmonischen Kombination verschiedener Pflanzen, die sich gegenseitig in Form, Farbe und Blütezeit ergänzen. Da diese Staude im Mai und Juni ihren absoluten Höhepunkt erlebt, benötigt sie Partner, die entweder zeitgleich mit ihr erstrahlen oder die optische Führung übernehmen, wenn ihre eigenen Blüten vergangen sind. Durch die geschickte Auswahl von Begleitern entsteht ein dynamisches Gartenbild, das über viele Monate hinweg attraktiv bleibt.
Harmonische Kontraste im Beet
Um die samtige, purpurrote Blütenfarbe der Hauptakteurin perfekt in Szene zu setzen, bedarf es spannender Farbkontraste und abwechslungsreicher Texturen. Pflanzen mit silbrigem oder frischgrünem Laub heben das dunkle Grün der Pfingstrosenblätter auf elegante Weise hervor. Auch fein ziselierte, luftige Blütenstände bilden einen wunderbaren Gegenpol zu den massiven, gefüllten Blütenbällen. Weiß oder zartrosa blühende Begleiter können die dramatische Farbe abmildern und dem Beet eine romantische Leichtigkeit verleihen, während blau oder violett blühende Nachbarn eine geheimnisvolle, kühle Atmosphäre schaffen. Darüber hinaus sollte man bei der Partnerwahl darauf achten, dass die Wurzeln der Begleiter keine zu starke Konkurrenz für die empfindlichen Rhizome darstellen. Flachwurzler oder filigrane Zwiebelblüher, die bereits im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb der Staude blühen, nutzen den unbedeckten Boden optimal aus, ohne die Nährstoffversorgung der Hauptpflanze zu gefährden.
Klassische Partner für Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'
Einige Stauden haben sich im Laufe der Gartenkultur als absolut verlässliche und optisch perfekte Begleiter für diese Pflanze herauskristallisiert. Ideale Pflanzpartner im Beet sind der Frauenmantel (Alchemilla mollis), Steppensalbei (Salvia nemorosa) sowie verschiedene Sorten der Katzenminze (Nepeta x faassenii) und der Rittersporn (Delphinium). Das frischgrüne, filigrane Laub des Frauenmantels (Alchemilla mollis) legt sich malerisch zu den Füßen der aufrecht wachsenden Staude und kaschiert gekonnt den unteren, oft blattlosen Stielbereich. Die aufstrebenden, violett-blauen Blütenkerzen des Steppensalbeis (Salvia nemorosa) und der Katzenminze (Nepeta x faassenii) bilden einen vertikalen Kontrast zu den kugeligen Blütenbällen und umspielen die wuchtige Pflanze mit einer wolkenartigen Leichtigkeit. Wer es besonders imposant mag, pflanzt im Hintergrund den majestätischen Rittersporn (Delphinium), dessen hoch aufragende Blütenrispen das Farbenspiel im Juni meisterhaft komplettieren. Diese klassischen Kombinationen garantieren nicht nur ein harmonisches Erscheinungsbild, sondern teilen auch weitgehend dieselben Ansprüche an Sonne und einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden.
Pflege, Pflanzung und Überwinterung
Obwohl die Pflanze als überaus robust und ausdauernd gilt, stellt sie in der frühen Phase der Pflanzung und bei der regelmäßigen Nährstoffversorgung spezifische Ansprüche an den Gärtner. Die Beachtung weniger, aber essenzieller Grundregeln sichert die Blühfreude und Gesundheit des Bestandes über viele Jahrzehnte. Wer das grundlegende Wesen dieser asiatischen Schönheit versteht, wird bei der Pflege kaum auf Schwierigkeiten stoßen.
Wichtige Hinweise zur flachen Pflanzung
Die Pflanzung ist der kritischste Moment im Leben dieser majestätischen Gartenbewohnerin und entscheidet maßgeblich über ihre zukünftige Blühfreude. Ein tiefgründiges Lockern des Bodens ist vor dem Einsetzen Pflicht, doch die Rhizome selbst dürfen unter keinen Umständen tief vergraben werden. Beim Pflanzen ist zwingend darauf zu achten, dass die Triebknospen (Augen) der fleischigen Wurzeln maximal drei bis fünf Zentimeter mit Erde bedeckt werden, da die Staude ansonsten blühfaul wird. Sitzen die Triebknospen zu tief in der Erde, investiert die Pflanze all ihre Kraft in die Bildung von Blattmasse und verweigert die Knospenbildung vollends. Beim Einsetzen sollte bedacht werden, dass lockere Pflanzerde im Laufe der Zeit noch etwas absackt, weshalb eine anfänglich noch flachere Positionierung oft sinnvoll ist. Nach dem Einpflanzen und einem kräftigen Angießen darf die Erde um die Pflanze herum nicht verdichtet oder betreten werden. Ein Mulchen mit Rindenkompost direkt über dem Wurzelhals ist strikt zu vermeiden, da dies die Gefahr von Feuchtigkeitsstaus und anschließender Fäulnis stark erhöht.
Gießen, Düngen und Rückschnitt der Edel-Pfingstrose
Die regelmäßige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen sichert den immensen Kraftakt, den die Staude jedes Frühjahr bei der Blütenproduktion vollbringt. In Trockenphasen muss durchdringend und tief gegossen werden, wobei das Wasser stets direkt im Wurzelbereich und niemals über das Blattwerk verabreicht werden sollte, um Pilzinfektionen auszuschließen. Eine Düngung erfolgt idealerweise zweimal im Jahr: im zeitigen Frühjahr beim ersten Austrieb mit einem stickstoffbetonten organischen Dünger und ein weiteres Mal direkt nach der Blüte mit einem kaliumreichen Präparat zur Stärkung der Wurzeln. Im Spätherbst, wenn die eindrucksvolle kupferne Herbstfärbung vergangen ist, können die welken Triebe direkt über dem Boden sauber abgeschnitten und im Hausmüll entsorgt werden, um Überwinterungsstätten für Schädlinge zu entfernen. Was den Winterschutz angeht, erweist sich die Pflanze als überaus unkompliziert. Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield' verfügt über eine exzellente Winterhärte und benötigt in unseren Breitengraden keinerlei zusätzlichen Frostschutz. Selbst klirrende Kälte kann dem fleischigen Wurzelstock unter der Erde keinen nennenswerten Schaden zufügen.
Vermehrung durch Teilung im Frühherbst
Grundsätzlich gilt, dass Pflanzen dieser Gattung es bevorzugen, ungestört an ihrem angestammten Platz zu wachsen, wo sie mit jedem Jahr an Schönheit zulegen. Dennoch kann es nach vielen Jahren notwendig oder gewünscht sein, einen zu groß gewordenen Horst zu verkleinern oder Ableger für andere Gartenbereiche zu gewinnen. Pfingstrosen sind sehr langlebig und mögen es ungestört, können aber bei Bedarf im Frühherbst durch Teilung des Wurzelstocks vermehrt werden, sofern jedes Teilstück mindestens drei bis vier Knospen aufweist. Für diesen Vorgang wird die Pflanze im September oder Oktober vorsichtig mit einer Grabegabel komplett aus der Erde gehoben, ohne die dicken, empfindlichen Speicherwurzeln zu verletzen. Anschließend wird das Rhizom mit einem scharfen, sauberen Messer in mehrere Teilstücke zerschnitten, die sofort an ihrem neuen Bestimmungsort wieder flach eingepflanzt werden müssen. Eine Teilung im Frühjahr ist zwar theoretisch möglich, stört jedoch empfindlich den Rhythmus der Pflanze und führt meist zu einem kompletten Blühausfall im ersten Jahr. Frisch geteilte Exemplare benötigen im ersten Winter nach dem Umpflanzen eine leichte Abdeckung mit Reisig, bis sie am neuen Standort fest verwurzelt sind.
Wissenswertes über Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'
Abseits von Wuchsform, Pflege und Gestaltungsfragen birgt die Pflanze auch eine spannende Historie und einige botanische Besonderheiten, die sie noch faszinierender machen. Das Wissen um ihre Abstammung und die in ihr verborgenen Inhaltsstoffe vervollständigt das Profil dieser beeindruckenden asiatischen Schönheit und schärft das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit ihr.
Kulturgeschichte, Synonyme und Giftigkeit
Der Weg dieser spezifischen Kultursorte in unsere Gärten ist geprägt von Leidenschaft und züchterischem Geschick. Die tief purpurrote und stark gefüllte Sorte 'Karl Rosenfield' ist ein historischer Klassiker, der bereits im Jahr 1908 von dem Züchter Rosenfield eingeführt wurde. Seit über einem Jahrhundert beweist diese Traditionssorte ununterbrochen ihre Qualitäten und hat bis heute nichts von ihrer ungebrochenen Beliebtheit eingebüßt. In der Gartenliteratur und im Handel taucht die Staude gelegentlich unter der leicht abweichenden Schreibweise Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfeld' auf. Bei all der überschwänglichen Schönheit darf jedoch ein wichtiger biologischer Aspekt nicht vernachlässigt werden, der beim Umgang mit der Pflanze relevant ist. Alle Pflanzenteile der Pfingstrose, insbesondere die Blüten und Samen, sind für Menschen und viele Haustiere schwach giftig und können bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Obwohl diese spezielle, kultivierte Form steril ist und keine Frucht- oder Samenbildung aufweist, enthalten die Blätter, Wurzeln und Blütenblätter Stoffe, die nicht für den Verzehr geeignet sind. Wer bei der Gartenarbeit Rückschnittmaßnahmen durchführt, sollte vorsichtshalber Handschuhe tragen und darauf achten, dass neugierige Haustiere nicht an den fleischigen Pflanzenteilen kauen. Dieses Wissen schmälert jedoch keinesfalls den Zierwert, sondern fördert lediglich einen respektvollen und achtsamen Umgang mit dieser lebenden Gartenlegende.
| Name Deutsch: | Edelpfingstrose. |
| Name Botanisch: | Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield'. |
| Wuchs: | Schnittstaude, buschig, aufrecht, horstig, breit bis 80 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, länglich, abgerundet, ganzrandig, glänzend, lederartig, dunkelgrün, im Herbst kupfer- bis bronzefarben. |
| Frucht: | Steril, ohne Frucht- oder Samenbildung. |
| Blüte: | Purpurrot, ballförmig, gefüllt, einfach, 10 cm groß, zierend, reichblühend. |
| Blütezeit: | Mai bis Juni. |
| Wurzeln: | Rhizome, Ausläufer. |
| Boden: | Frischer, feuchter, durchlässiger und nährstoffreicher Untergrund. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 1. |
| Eigenschaften: | Die Paeonia lactiflora ‚ Karl Rosenfield( Edel-Pfingstrose) ist eine wahre Bereicherung mit den großen, ballförmigen Blüten. Die Kombination aus purpurroten Blüten und dunkelgrünem Laub ist wunderschön zu betrachten. Sowohl von den Blüten, als auch von den Blättern umspielt die Pflanze ein toller Duft. Im Herbst ändert sich die Farbe des Laubes und mit den kupfer- bis bronzefarbenen Blättern ist die Staude auch hier noch ein toller Blickfang. Die Pfingstrosen-Sorte benötigt viel Sonne und einen nährstoffreichen Boden. Achten Sie beim einpflanzen darauf, dass die Knospen nur flach mit Erde bedeckt sein dürfen. Ein Pflanzenabstand von 80 bi 100 cm ist ebenfalls ratsam, da die Pfingstrose sehr breit und ausladend wächst. Die welken Triebe können im Spätherbst direkt über dem Boden abgeschnitten werden. Die Staude ist sehr robust und frostbeständig. Auch die Floristik freut sich über die tolle Edelpfingstrose als Schnittblume.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield' im PortraitDie faszinierende Welt der Stauden bietet unzählige Schätze, doch die Edel-Pfingstrose 'Karl Rosenfield', botanisch als Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield' bezeichnet, nimmt in der Gartenkultur eine ganz besondere Stellung ein. Wenn das späte Frühjahr den Garten erweckt, bereitet sich diese.... |
Pflanz- und Pflegetipps Paeonia lactiflora 'Karl Rosenfield' / Edelpfingstrose
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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