| Wuchs: | Schnittstaude, aufrecht, lockerhorstig, bis 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettelich, gesägt, glatt, matt, dunkelgrün |
| Frucht: | steril, ohne Frucht- oder Samenbildung |
| Blüte: | Weiß, schalenförmig, gefüllt, groß, zierend, reichblühend |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Boden: | Durchlässige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: |
Die Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann' (Großblumige Garten-Margerite) ist eine ältere, sehr beliebte Sorte, da sie mit den gefüllten Blüten einen tollen Anblick gibt und die zwei...
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| Wuchs: | Schnittstaude, aufrecht, lockerhorstig, bis 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettelich, gesägt, glatt, matt, dunkelgrün |
| Frucht: | steril, ohne Frucht- oder Samenbildung |
| Blüte: | Weiß, schalenförmig, gefüllt, groß, zierend, reichblühend |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Boden: | Durchlässige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: | Die Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann' (Großblumige Garten-Margerite) ist eine ältere, sehr beliebte Sorte, da sie mit den gefüllten Blüten einen tollen Anblick gibt und die zwei Sommermonate Juli und August hindurch der Sonne entgegen lacht. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort auf einem durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Im Winter sollte die Großblumige Garten-Margerite mit Laub abgedeckt werden und so vor Frost und Sonne geschützt werden. Die Kombination aus dunkelgrüner Belaubung und weißer, großer Blume ist wunderschön zu betrachten und ziert das Staudenbeet. Hier gedeiht die Schnittstaude am Besten mit einem Pflanzenabstand von 40 bis 60 cm. Die Sommergrüne Pflanze sollte in einem zwei- bis vierjährigen Rhythmus geteilt und neu gepflanzt werden. Eine dekorative Blüte, an der Sie auch im Haus in einer Vase Ihre Freude haben werden! |
- Portrait einer besonderen Margerite: Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann'
- Standort und Boden
- Blütenpracht und Laubwerk der 'Christine Hagemann'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Edelweiß-Margerite 'Christine Hagemann'
Die Großblumige Garten-Margerite 'Christine Hagemann', botanisch Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann', ist eine ältere, sehr beliebte Sorte, die mit ihren gefüllten, weißen Blüten einen beeindruckenden Anblick bietet. Diese Schnittstaude wächst aufrecht und lockerhorstig, erreicht eine Höhe von bis zu 80 Zentimetern und erfreut den Gartenfreund mit einer reichen Blüte von Juli bis August. Ihr sommergrünes, dunkelgrünes Laub bildet einen perfekten Kontrast zu den schalenförmigen Blüten. Als Cultivar bevorzugt sie sonnige Standorte auf durchlässigen, nährstoffreichen Böden und ist mit etwa sechs Pflanzen pro Quadratmeter ein zuverlässiger Gestalter für sommerliche Staudenbeete.
Portrait einer besonderen Margerite: Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann'
Die 'Christine Hagemann' ist mehr als nur eine Margerite – sie ist eine ausgelesene Edelweiß-Margerite, die durch ihre besonderen Eigenschaften besticht. In diesem Portrait erfahren Sie alles über ihre Herkunft, ihren charakteristischen Wuchs und ihre Rolle im Garten. Diese Staude vereint Robustheit mit einer opulenten Blütenpracht, die sie zu einem wertvollen Gestaltungselement macht.
Herkunft und Wuchs
Bei der Sorte 'Christine Hagemann' handelt es sich um einen Cultivar, also eine gezielt gezüchtete oder ausgelesene Gartenform. Sie wurde von Heinz Hagemann ausgelesen, was ihren Namen erklärt. Die Pflanze wächst als typische Schnittstaude mit einem aufrechten, aber dennoch lockeren Habitus. Sie bildet Horste, die sich mit der Zeit ausbreiten können. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern gehört sie zu den mittelhohen Stauden, die im Beet sowohl als Hintergrund- als auch als Mittelgrundpflanze eingesetzt werden können. Ihr Wuchs ist stabil und standfest, was sie auch bei windigem Wetter zuverlässig macht. Die lockere Horstbildung ermöglicht es, dass Begleitpflanzen gut integriert werden können, ohne dass die Margerite zu dominant wirkt.
Blütezeit und Habitus
Die Hauptblütezeit der Großblumigen Garten-Margerite 'Christine Hagemann' erstreckt sich über die beiden Sommermonate Juli und August. In dieser Zeit präsentiert sie ihre gefüllten, weißen Blüten in großer Fülle. Der lockere, horstige Wuchs sorgt dafür, dass die Blütenstände luftig und natürlich wirken, ohne zu überladen. Jede einzelne Pflanze kann mehrere Blütenstiele hervorbringen, die sich über dem dunkelgrünen Laub erheben. Dieser Habitus macht sie besonders wertvoll für naturnahe Gärten, aber auch für formale Rabatten. Die Blüten sind nicht nur eine Zierde im Beet, sondern locken auch zahlreiche Insekten an, obwohl sie aufgrund ihrer Gefülltheit weniger Nektar bieten als ungefüllte Sorten. Dennoch trägt sie zur Biodiversität bei.
Standort und Boden
Damit die 'Christine Hagemann' ihre volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie ist eine sonnenliebende Staude, die bestimmte Bodenqualitäten benötigt, um gesund und blühfreudig zu bleiben. Ein optimaler Platz garantiert nicht nur üppige Blüten, sondern auch eine lange Lebensdauer der Pflanze.
Der ideale Standort für die Großblumige Garten-Margerite
Die Großblumige Garten-Margerite 'Christine Hagemann' gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort. Sonne ist für diese Staude unabdingbar, da sie nur bei ausreichender Lichtzufuhr ihre charakteristischen, großen Blüten ausbildet. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal. Sie verträgt auch halbschattige Lagen, jedoch kann die Blütenfülle dort etwas nachlassen. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die langen Blütenstiele vor Bruch zu schützen. In Beeten oder Rabatten empfiehlt sich eine Pflanzung im mittleren Bereich, wo sie nicht von höheren Nachbarn beschattet wird. Ein sonniger Standort fördert zudem die Stabilität des Wuchses und die Intensität der Blütenfarbe.
Bodenansprüche
Der Boden für Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann' sollte durchlässig und nährstoffreich sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Ein lockerer, humoser Gartenboden mit guter Drainage ist perfekt. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen, aber die Staude ist hier nicht allzu anspruchsvoll. Schwere Lehmböden sollten durch die Beimischung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Nährstoffreiche Böden unterstützen das üppige Wachstum und die reiche Blütenbildung. Eine Grunddüngung mit Kompost oder einem organischen Langzeitdünger im Frühjahr ist empfehlenswert. So ist die Pflanze optimal versorgt und kann ihre ganze Kraft in die Blüten stecken.
Blütenpracht und Laubwerk der 'Christine Hagemann'
Die Faszination dieser Margerite liegt in der harmonischen Verbindung von opulenten Blüten und dekorativem Laub. Während die Blüten den Sommer über strahlen, bildet das Blattwerk einen dauerhaften, strukturbildenden Hintergrund. Diese Kombination macht die Pflanze zu einem ganzjährig attraktiven Gartenbewohner.
Die gefüllten Blüten
Die Blüten der 'Christine Hagemann' sind ihr Markenzeichen: groß, weiß und gefüllt. Sie erreichen einen beachtlichen Durchmesser und haben eine schalenförmige Gestalt. Die Gefülltheit bedeutet, dass die Blüten mit zahlreichen Blütenblättern besetzt sind, die ein dichtes, pompöses Erscheinungsbild erzeugen. Die Farbe ist ein reines, leuchtendes Weiß, das im Sonnenlicht besonders zur Geltung kommt. Die Blütezeit von Juli bis August ist relativ lang, und die Pflanze ist ausgesprochen reichblühend. Jede Blüte besteht aus vielen Einzelblüten, die zusammen eine dichte Scheinblüte bilden. Diese Blüten sind nicht nur eine Augenweide im Garten, sondern eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen, da sie sich in der Vase lange halten. Ihr zierender Charakter macht sie zu einem Highlight in jedem Sommerbeet.
Das sommergrüne Blattwerk
Das Laub der Großblumigen Garten-Margerite ist sommergrün, lanzettlich geformt, gesägt und weist eine glatte, matte Oberfläche auf. Die Farbe ist ein sattes Dunkelgrün, das einen perfekten Kontrast zu den weißen Blüten bildet. Die Blätter sind wechselständig am Stängel angeordnet und verleihen der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit Struktur. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt allmählich ab, nachdem die Pflanze ihre Energie in die Blütenbildung gesteckt hat. Die Blatttextur ist robust und widerstandsfähig gegen viele Pilzkrankheiten, vorausgesetzt der Standort ist luftig und nicht zu feucht. Dieses dunkelgrüne Blattwerk unterstreicht die Eleganz der Blüten und sorgt für eine dauerhafte Belaubung während der gesamten Vegetationsperiode.
Verwendung im Garten
Die Vielseitigkeit der 'Christine Hagemann' zeigt sich in ihren unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Ob als prägnanter Beetakzent, als langlebige Schnittblume oder durch geschickte Pflege zur Nachblüte angeregt – diese Staude bereichert den Garten auf mehrfache Weise. Ihre dekorativen Qualitäten kommen sowohl im Freiland als auch in der Vase voll zur Geltung.
Als Staudenbeet-Star
Im Staudenbeet ist die Großblumige Garten-Margerite 'Christine Hagemann' ein wahrer Star. Mit ihrer Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern eignet sie sich ideal für die mittlere oder hintere Beetreihe. Sie sollte mit einem Pflanzabstand von 40 bis 60 Zentimetern gesetzt werden, was etwa sechs Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. Dieser Abstand gewährleistet, dass jede Pflanze genug Raum zur Entfaltung hat und sich die Horste nicht gegenseitig bedrängen. In Rabatten bringt sie mit ihren weißen Blütenklassikern Licht und Leichtigkeit. Sie harmoniert besonders gut mit Stauden, die blaue, violette oder rote Töne tragen, und schafft so lebendige Kontraste. Ihre lockere Wuchsform integriert sich natürlich in gemischte Pflanzungen, ohne zu dominant zu wirken.
Die ideale Schnittstaude
Leucanthemum x superbum 'Christine Hagemann' ist eine beliebte Schnittstaude, deren Blüten sich in der Vase lange halten. Die gefüllten, großen Blüten an langen Stielen sind perfekt für Sträuße und Gestecke. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Stiele am Morgen oder Abend zu schneiden, wenn die Pflanze gut mit Wasser versorgt ist. Verwenden Sie eine scharfe, saubere Schere, um Quetschungen zu vermeiden. Die Blüten öffnen sich auch in der Vase weiter und behalten ihre Frische für etwa eine Woche bis zehn Tage, wenn das Wasser regelmäßig gewechselt wird. Diese Eigenschaft macht die 'Christine Hagemann' nicht nur zu einer Gartenpflanze, sondern auch zu einer Bereicherung für die Wohnraumdekoration. Sie bringt den sommerlichen Charme des Gartens direkt ins Haus.
Nachblüte durch Rückschnitt
Ein besonderer Pflegetipp für diese Staude ist der Rückschnitt nach der ersten Blüte. Nach einem Rückschnitt folgt bei Leucanthemum x superbum 'Christine Hagemann' nach einigen Wochen ein weiterer Blütenflor. Schneiden Sie die verblühten Stängel etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Dieser Schnitt regt die Pflanze an, neue Seitentriebe und Blütenknospen zu bilden. So kann man die Blütezeit effektiv verlängern und bis in den frühen Herbst hinein frische Blüten genießen. Der Rückschnitt sollte zeitnah nach dem Verblühen erfolgen, um die Bildung von Samen zu verhindern, was die Pflanze unnötig Kraft kostet. Da die Sorte steril ist und keine Früchte oder Samen bildet, konzentriert sie ihre Energie voll auf das vegetative Wachstum und die erneute Blütenbildung. Diese Maßnahme hält die Pflanze kompakt und fördert eine gesunde Verzweigung.
Pflanzpartner für Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann'
Die richtigen Begleiter heben die Vorzüge der 'Christine Hagemann' noch hervor. Durch kluge Kombinationen entstehen lebendige Beetbilder, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind. Die Auswahl der Pflanzpartner sollte sowohl ästhetische als auch standörtliche Aspekte berücksichtigen.
Klassische Beetkombinationen
Für klassische, üppige Staudenbeete bieten sich zahlreiche Partner an. Als passende Pflanzpartner im Beet nennt Stauden Stade unter anderem Rittersporn (Delphinium), Ährige Prachtscharte (Liatris spicata), Phlox, kleinere Sonnenbräute (Helenium), Sonnenauge (Heliopsis), Skabiosen (Scabiosa), Schönaster (Kalimeris), Lupinen (Lupinus), Brennende Liebe (Lychnis chalcedonica), grünblättrige Katzenminze (Nepeta), Pfingstrosen (Paeonia), Fingerstrauch-artige Staudenfingerkräuter (Potentilla x cultorum) und Prärie-Malven (Sidalcea). Der Rittersporn (Delphinium) mit seinen blauen oder violetten Blütentürmen bildet einen herrlichen Höhenkontrast. Phlox (Phlox paniculata) in Rosa oder Lila sorgt für Farbtiefe, während die Ährige Prachtscharte (Liatris spicata) mit ihren kerzenförmigen, violetten Blütenständen eine vertikale Struktur einbringt. Diese Kombinationen schaffen ein dynamisches, mehrschichtiges Beet, in dem die weißen Margeriten als Lichtpunkte fungieren.
Partner für Farbkontraste und Struktur
Neben den klassischen Partnern eignen sich auch Stauden, die durch ihre Blattstruktur oder Blütenform kontrastieren. Die grünblättrige Katzenminze (Nepeta) mit ihren lavendelblauen Blütenähren und dem fein zerteilten Laub bringt Leichtigkeit und einen silbrigen Schimmer. Pfingstrosen (Paeonia) mit ihren großen, oft gefüllten Blüten in Rosa, Rot oder Weiß teilen sich mit der 'Christine Hagemann' die Vorliebe für nährstoffreiche Böden und bilden prächtige Frühlings- und Sommerduos. Die Prärie-Malve (Sidalcea) mit ihren zarten, rosa Blütentrauben ergänzt die gefüllten Margeritenblüten mit einer luftigen Note. Für einen warmen Farbakzent sorgen die Sonnenbraut (Helenium) in Orange- und Rottönen oder die Brennende Liebe (Lychnis chalcedonica) mit ihren leuchtend roten Blütenbällen. Diese Partner schaffen nicht nur optische Reize, sondern füllen auch unterschiedliche Blütezeiten, sodass das Beet über Monate hinweg attraktiv bleibt.
Pflege und Überwinterung
Mit der richtigen Pflege bleibt die 'Christine Hagemann' über viele Jahre hinweg gesund und blühfreudig. Die Maßnahmen umfassen die Grundversorgung mit Wasser und Nährstoffen, regelmäßige Schnittmaßnahmen und einen angemessenen Winterschutz. Ein wenig Aufmerksamkeit sichert die Langlebigkeit dieser schönen Staude.
Gießen und Düngen
Die Großblumige Garten-Margerite 'Christine Hagemann' hat einen mittleren Wasserbedarf. In trockenen Sommerperioden sollte regelmäßig gegossen werden, idealerweise am frühen Morgen oder späten Abend, um Verdunstungsverluste zu minimieren. Der Boden sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder einem organischen Volldünger. Dies versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für das Wachstum und die Blütenbildung. Eine Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu mastigem Wuchs und geringerer Blühfreudigkeit führen kann. Im Spätsommer nach der letzten Blüte kann nochmals eine leichte Kaliumdüngung erfolgen, um die Winterhärte zu fördern.
Schnitt und Vermehrung der 'Christine Hagemann'
Neben dem Rückschnitt zur Nachblütenförderung ist ein bodennaher Rückschnitt im Spätherbst oder frühen Frühjahr empfehlenswert. Alle abgestorbenen Pflanzenteile werden entfernt, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen und Krankheiten vorzubeugen. Nach mehreren Jahren sollte man Leucanthemum x superbum 'Christine Hagemann' im zeitigen Frühjahr teilen und die jungen Triebe neu pflanzen. Dies verjüngt die Staude, beugt einer Verkahlung des Horstzentrums vor und hält die Pflanze vital. Die Teilung erfolgt alle zwei bis vier Jahre, indem man den Wurzelballen vorsichtig ausgräbt, mit einem scharfen Spaten oder Messer teilt und die jungen, äußeren Teile mit ausreichend Wurzeln neu einpflanzt. Die alten, verholzten Mittelteile können entsorgt werden. Diese Vermehrungsmethode ist einfach und sicher, da die neuen Pflanzen genetisch identisch zur Mutterpflanze sind.
Winterschutz
Die 'Christine Hagemann' ist winterhart, profitiert aber in rauen Lagen oder bei starken Frösten ohne Schneedecke von einem leichten Winterschutz. Nach dem Rückschnitt im Herbst kann der Wurzelbereich mit einer Schicht Laub, Reisig oder Tannenwedeln abgedeckt werden. Dies schützt die Wurzeln vor starken Temperaturschwankungen und vor Austrocknung durch winterliche Sonne und Wind. Der Schutz sollte luftdurchlässig sein, um Fäulnis zu vermeiden, und wird im zeitigen Frühjahr wieder entfernt, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. In milderen Regionen ist ein Winterschutz oft nicht notwendig, da die Staude Temperaturen bis etwa -20 °C problemlos übersteht. Wichtig ist, dass der Boden im Herbst nicht zu nass ist, da nasse Kälte mehr schadet als trockene Kälte.
Wissenswertes über die Edelweiß-Margerite 'Christine Hagemann'
Hinter dieser beliebten Gartensorte verbergen sich interessante Geschichten und botanische Besonderheiten. Von ihrer Namensgebung über historische Hintergründe bis hin zu taxonomischen Details – dieses Wissen vertieft die Wertschätzung für diese außergewöhnliche Staude.
Historie und Etymologie
Der Name 'Christine Hagemann' ehrt vermutlich eine Person aus dem Umfeld des Züchters Heinz Hagemann, der diese Sorte ausgelesen hat. Der botanische Gattungsname Leucanthemum leitet sich aus dem Griechischen ab: 'leukos' bedeutet weiß und 'anthemon' Blume – also weiße Blume, was perfekt auf die Blütenfarbe zutrifft. Das Artepitheton superbum bedeutet prächtig oder hervorragend und unterstreicht den eindrucksvollen Wuchs. Stauden Stade führt für Leucanthemum x superbum 'Christine Hagemann' das Synonym Chrysanthemum maximum an, ein Hinweis auf die frühere taxonomische Einordnung. Die Bezeichnung Edelweiß-Margerite spielt auf die gefüllten, weiß strahlenden Blüten an, die an die Blüten des echten Edelweiß erinnern können, auch wenn es sich botanisch um völlig verschiedene Pflanzen handelt. Diese Sorte ist steril, bildet also keine Früchte oder Samen, was ihre Energie voll auf die Blütenbildung konzentriert und eine unerwünschte Selbstaussaat verhindert. Sie ist nicht giftig und damit unbedenklich für Gärten, in denen Kinder oder Haustiere spielen.
| Name Deutsch: | Großblumige Garten-Margerite. |
| Name Botanisch: | Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann'. |
| Wuchs: | Schnittstaude, aufrecht, lockerhorstig, bis 80 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettelich, gesägt, glatt, matt, dunkelgrün. |
| Frucht: | steril, ohne Frucht- oder Samenbildung. |
| Blüte: | Weiß, schalenförmig, gefüllt, groß, zierend, reichblühend. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Boden: | Durchlässige und nährstoffreiche Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 6. |
| Eigenschaften: | Die Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann' (Großblumige Garten-Margerite) ist eine ältere, sehr beliebte Sorte, da sie mit den gefüllten Blüten einen tollen Anblick gibt und die zwei Sommermonate Juli und August hindurch der Sonne entgegen lacht. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort auf einem durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Im Winter sollte die Großblumige Garten-Margerite mit Laub abgedeckt werden und so vor Frost und Sonne geschützt werden. Die Kombination aus dunkelgrüner Belaubung und weißer, großer Blume ist wunderschön zu betrachten und ziert das Staudenbeet. Hier gedeiht die Schnittstaude am Besten mit einem Pflanzenabstand von 40 bis 60 cm. Die Sommergrüne Pflanze sollte in einem zwei- bis vierjährigen Rhythmus geteilt und neu gepflanzt werden. Eine dekorative Blüte, an der Sie auch im Haus in einer Vase Ihre Freude haben werden!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Großblumige Garten-Margerite 'Christine Hagemann', botanisch Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann', ist eine ältere, sehr beliebte Sorte, die mit ihren gefüllten, weißen Blüten einen beeindruckenden Anblick bietet. Diese Schnittstaude wächst aufrecht und lockerhorstig, erreicht eine Höhe von bis zu 80 Zentimetern und erfreut den Gartenfreund mit einer reichen Blüte von Juli bis August. Ihr sommergrünes, dunkelgrünes Laub bildet einen perfekten Kontrast zu den schalenförmigen Blüten. Als Cultivar bevorzugt sie sonnige Standorte auf durchlässigen, nährstoffreichen Böden und ist mit etwa sechs Pflanzen pro Quadratmeter ein zuverlässiger Gestalter für sommerliche Staudenbeete. Portrait einer besonderen Margerite: Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann'Die 'Christine Hagemann' ist mehr als nur eine Margerite – sie ist eine ausgelesene Edelweiß-Margerite, die durch ihre besonderen Eigenschaften besticht. In diesem Portrait.... |
Pflanz- und Pflegetipps Leucanthemum superbum 'Christine Hagemann' / Großblumige Garten-Margerite
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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