| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 50 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 50 cm |
| Blatt: | Immergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Kapseln |
| Blüte: | Dunkelpurpur, einfach, in ährigen Blütenständen, schalenförmig, flach, ausgebreitet |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Rhizome, weitstreichend |
| Boden: | Frische, normal durchlässige und kalkarme Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Der Lysimachia atropurpurea (Purpurblühender Felberich) zeichnet sich vor allem durch die dekorative, dunkelpurpurfarbene Blütenpracht aus, die bereits aus der Ferne wunderschöne Farbakzente in...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 50 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 50 cm |
| Blatt: | Immergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Kapseln |
| Blüte: | Dunkelpurpur, einfach, in ährigen Blütenständen, schalenförmig, flach, ausgebreitet |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Rhizome, weitstreichend |
| Boden: | Frische, normal durchlässige und kalkarme Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Der Lysimachia atropurpurea (Purpurblühender Felberich) zeichnet sich vor allem durch die dekorative, dunkelpurpurfarbene Blütenpracht aus, die bereits aus der Ferne wunderschöne Farbakzente in den heimischen Garten setzt. Der Purpurblühende Felberich erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Besonders gut eignet sich diese Sorte für Gehölzränder oder Freiflächen. Dort finden pro Quadratmeter maximal 7 Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen die Pflanzung in kleinen Tuffs mit 3 bis 10 Exemplaren, um ein attraktives Bild zu erhalten. Ein toller Hingucker, der auch Sie begeistern wird! |
- Portrait des Purpurblühenden Felberichs
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Purpurblühendem Felberich
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Purpurblühenden Felberich
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Purpurblühenden Felberich
Der Purpurblühende Felberich, botanisch Lysimachia atropurpurea, begeistert mit seiner dunklen, edlen Blütenfarbe und gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Diese ausdauernde Staude stammt ursprünglich vom Balkan und bringt einen Hauch von Exotik in heimische Gärten. Mit einer Wuchshöhe von etwa 50 cm und einem aufrechten, horstbildenden Wuchs eignet sie sich hervorragend für sonnige Beete und Freiflächen. Ihre immergrünen Blätter und die lange Blütezeit von Juni bis August machen sie zu einem verlässlichen Blickfang.
Portrait des Purpurblühenden Felberichs
Bevor wir uns den Details zu Standort und Pflege widmen, lohnt ein genauerer Blick auf die charakteristischen Eigenschaften dieser besonderen Staude. Der Purpurblühende Felberich vereint eine ungewöhnliche Blütenfarbe mit anspruchsloser Kultur und bereichert damit viele Gartensituationen.
Herkunft und Wuchs
Die Heimat des Purpurblühenden Felberichs liegt auf der Balkanhalbinsel, wo er an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf frischen Böden wächst. Lysimachia atropurpurea bildet Horste und erreicht eine Höhe von 40 bis 60 Zentimetern, wobei die Blütenstände oft etwas über das Laub hinausragen. Die Pflanze breitet sich über Rhizome aus, die weitreichend wachsen können, sodass sie an geeigneten Standorten allmählich größere Flächen bedeckt. Die Blätter sind lanzettlich, frischgrün und bleiben auch im Winter an der Pflanze, was dem Beet auch in der kalten Jahreszeit Struktur verleiht. Durch ihren aufrechten, buschigen Wuchs wirkt die Staude kompakt und gefällig, ohne zu dominieren.
Im Portrait: Lysimachia atropurpurea
Die dunkelpurpurfarbenen Blüten erscheinen in dichten, ährenartigen Trauben und setzen sich aus zahlreichen kleinen Einzelblüten zusammen, die flach schalenförmig ausgebreitet sind. Die Blütenfarbe ist ein tiefes Weinrot, das je nach Lichteinfall fast schwarz wirken kann – ein ungewöhnlicher und eleganter Farbton im Staudenbeet. Jede Einzelblüte ist einfach, aber durch die große Anzahl in den Blütenständen entsteht eine bemerkenswerte Fernwirkung. Die Blütezeit erstreckt sich kontinuierlich von Juni bis in den August hinein. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Kapseln, die Samen enthalten und zur Selbstaussaat führen können. Die gesamte Pflanze ist krautig, jedoch mit einer gewissen Festigkeit, sodass sie auch bei Wind und Regen stabil steht. Dank ihrer Robustheit und Pflegeleichtigkeit eignet sie sich auch für Gartenanfänger.
Standort und Boden
Der Purpurblühende Felberich stellt klare Ansprüche an seine Umgebung, um seine volle Pracht entfalten zu können. Mit der richtigen Standortwahl legen Sie den Grundstein für gesundes Wachstum und eine üppige Blüte.
Der ideale Standort für Lysimachia atropurpurea
Lysimachia atropurpurea bevorzugt einen vollsonnigen Standort, an dem sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Je sonniger der Platz, desto intensiver fällt die Blütenfarbe aus. An halbschattigen Stellen geht die Blütenpracht zwar nicht vollständig verloren, aber die Farben blassen etwas aus. Die Pflanze gedeiht am besten auf frischen bis feuchten Böden, wobei eine gute Durchlässigkeit entscheidend ist. Staunässe verträgt die Staude nicht, daher sollte das Substrat nicht zu schwer sein. Für den Gehölzrand ist sie ebenfalls geeignet, sofern dort genügend Licht einfällt. Auf Freiflächen kann sie in kleinen Gruppen von 3 bis 10 Exemplaren gepflanzt werden, wobei die empfohlene Pflanzdichte bei 7 Pflanzen pro Quadratmeter liegt. Kalkarme Untergründe werden bevorzugt, ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist optimal.
Bodenansprüche und Vorbereitung
Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gleichzeitig durchlässig sein. Schwere Lehmböden können mit Sand oder Kies verbessert werden, um die Drainage zu fördern. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, das Erdreich tief zu lockern und Unkraut zu entfernen. Eine Einarbeitung von reifem Kompost oder Laubhumus versorgt die Staude mit den nötigen Nährstoffen für einen guten Start. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zur Versauerung neigt – bei Bedarf kann etwas Kalk zugegeben werden, jedoch sparsam, da die Pflanze kalkarme Verhältnisse liebt. Ein pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 ist ideal. Ist der Boden zu trocken, sollten Sie häufiger gießen, insbesondere in Trockenperioden. Eine Mulchschicht aus Rindenhäcksel oder Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt gleichzeitig Unkraut.
Blüte und Blattwerk von Purpurblühendem Felberich
Die Kombination aus ungewöhnlicher Blütenfarbe und immergrünem Laub macht diese Staude zu etwas Besonderem. Hier erfahren Sie alles über die optischen Reize, die Lysimachia atropurpurea zu bieten hat.
Die dunkelpurpurfarbene Blütenpracht
Die Blüten des Purpurblühenden Felberichs sind das herausragende Merkmal dieser Pflanze. Sie erscheinen ab Juni in dichten, bis zu 20 Zentimeter langen Ähren, die aus zahlreichen kleinen Einzelblüten bestehen. Die Farbe ist ein tiefes, sattes Purpur, das bei bestimmten Lichtverhältnissen ins Violette oder fast Schwarze spielt. Jede Einzelblüte ist schalenförmig, flach ausgebreitet und hat einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter. Durch ihre leichte Überhängung wirken die Blütenstände anmutig und bewegen sich sanft im Wind. Die Blütezeit dauert bis in den August hinein an, wobei sich immer neue Blüten öffnen. Der leichte, süßliche Duft der Blüten lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und macht die Pflanze zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Insekten. Selbst nach der Blüte behalten die Fruchtstände eine gewisse Zierde und können bis in den Herbst stehen bleiben.
Das immergrüne Blattwerk
Die Blätter von Lysimachia atropurpurea sind lanzettlich geformt, etwa 5 bis 8 Zentimeter lang und von einem frischen, mittleren Grün. Sie sind wechselständig angeordnet und umschließen die Stängel leicht. Bemerkenswert ist die immergrüne Eigenschaft: Die Blätter bleiben auch im Winter erhalten, was der Pflanze einen immerwährenden Wert verleiht. In milden Wintern sorgen sie für grüne Akzente im sonst kahlen Beet. Die Blattoberfläche ist glatt und leicht glänzend, die Blattunterseite etwas heller. Die Blätter zeigen eine feine Aderung, die bei genauem Hinsehen ein dekoratives Netz bildet. Dank ihres frischen Grüns bilden sie einen wunderbaren Kontrast zu den dunklen Blüten. Die Pflanze ist krautig, aber die Stängel sind fest genug, um nicht umzuknicken. Das Laub bleibt gesund, solange die Pflanze ausreichend Feuchtigkeit erhält und nicht zu trocken steht.
Verwendung im Garten
Der Purpurblühende Felberich ist vielseitig einsetzbar und fügt sich in viele Gartensituationen harmonisch ein. Ob als Solitär oder in Gruppen – mit der richtigen Platzierung setzen Sie effektvolle Akzente.
Solitär- und Gruppenpflanzung
Aufgrund seiner aufrechten, horstbildenden Wuchsform eignet sich Lysimachia atropurpurea sowohl als Solitärstaude als auch für Gruppenpflanzungen. Ein einzelner Horst kommt in kleinen Beeten oder Vorgärten gut zur Geltung und setzt einen farblichen Schwerpunkt. In größeren Anlagen empfiehlt es sich, die Staude in Tuffs von 3 bis 10 Exemplaren zu setzen, um ein dichteres Blütenbild zu erzielen. Die empfohlene Pflanzdichte von 7 Pflanzen pro Quadratmeter sorgt für eine geschlossene Pflanzendecke, ohne dass die einzelnen Horste zu sehr in Konkurrenz treten. Besonders reizvoll ist die Kombination mit niedrigen Bodendeckern oder Steingartenpflanzen, die den purpurnen Blüten einen Rahmen geben. Auch auf Freiflächen, die sonnig und frisch sind, kann die Staude großflächig eingesetzt werden. Ihre Rhizome breiten sich mit der Zeit aus, sodass sie ohne Eingrenzung allmählich größere Bereiche erobern kann.
Lysimachia atropurpurea am Gehölzrand
Am Gehölzrand fühlt sich der Purpurblühende Felberich ebenfalls wohl, sofern er ausreichend Sonne erhält. Dort bildet er einen lebendigen Übergang zwischen Bäumen und offenen Beetflächen. Die immergrünen Blätter bleiben auch im Winter sichtbar und verhindern, dass der Gehölzrand in der kalten Jahreszeit zu kahl wirkt. In dieser Position kann die Staude mit Gräsern und anderen Stauden kombiniert werden, die ähnliche Standortansprüche haben. Vorsicht ist jedoch bei tief wurzelnden Gehölzen geboten, die dem Felberich Wasser und Nährstoffe entziehen können. Daher sollte der Boden am Gehölzrand ausreichend tiefgründig und nährstoffreich sein. Ein jährliches Mulchen mit Laub oder Rindenhumus unterstützt die Pflanze und hält den Boden locker.
Als Schnittblume
Die langen, stabilen Stiele mit den purpurnen Blütenständen machen Lysimachia atropurpurea zu einer hervorragenden Schnittblume. Laut Gaißmayer ist die Art schnittgeeignet und bereichert frische Sommersträuße mit ihrer außergewöhnlichen Farbe. Die Blüten halten in der Vase etwa eine Woche, wenn sie früh am Morgen geschnitten und sofort in Wasser gestellt werden. Entfernen Sie die unteren Blätter, um Fäulnisprozesse zu vermeiden, und wechseln Sie das Wasser alle zwei Tage. Die dunklen Blüten harmonieren besonders gut mit hellen, leuchtenden Blüten wie gelben (z. B. Rudbeckia) oder weißen Sorten. Auch als Trockenblume können die Fruchtstände verwendet werden – dazu schneidet man sie im Spätsommer und hängt sie kopfüber an einem luftigen Platz auf. So bleibt die besondere Silhouette der Ähren erhalten.
Pflanzpartner für Purpurblühenden Felberich
Geschickt kombinierte Stauden unterstreichen die Schönheit des Felberichs und schaffen abwechslungsreiche Beete. Hier finden Sie bewährte Partner, die mit ihren Blütenfarben und Wuchsformen harmonieren.
Harmonische Kombinationen mit Lysimachia atropurpurea
Zu den empfohlenen Pflanzpartnern zählt die Gefüllte Bertramsgarbe (Achillea ptarmica 'Schneeball') mit ihren weißen, gefüllten Blüten, die einen sanften Kontrast zum dunklen Purpur bilden. Ebenfalls passend ist die Taglilie (Hemerocallis Hybride 'Little Grapette'), deren violette Blüten die Farbe des Felberichs aufgreifen und vertiefen. Ein weiterer interessanter Partner ist die Gelenkblume (Physostegia virginiana 'Summer Snow'), die mit weißen Blütenrispen ebenfalls für Helligkeit sorgt. Achten Sie bei der Gestaltung darauf, dass die Partner ähnliche Standortansprüche haben – sonnig, frischer Boden – und in der Wuchshöhe nicht zu sehr überragen. Die Bertramsgarbe und die Gelenkblume erreichen ähnliche Höhen, während die Taglilie etwas höher werden kann, was durch geschickte Anordnung im Hintergrund ausgeglichen wird.
Kontraste mit Gelb und Weiß
Neben den genannten Partnern lassen sich auch andere Farbkontraste nutzen. Gelb blühende Stauden wie das Sonnenauge (Heliopsis helianthoides) oder der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) setzen leuchtende Akzente, die das Purpur des Felberichs hervorheben. Weiße Blüten, etwa von der Schleierblume (Gypsophila paniculata) oder der Weißen Lichtnelke (Silene latifolia), sorgen für eine luftige, helle Note. Auch Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) passen gut und verleihen dem Beet Textur und Bewegung. Bei der Kombination mit Gräsern ist auf ausreichend Abstand zu achten, damit die Felberiche nicht überwuchert werden. In naturnahen Gärten kann die Pflanze mit Wildstauden wie der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) oder dem Leberblümchen (Hepatica nobilis) vergesellschaftet werden, sofern die Standortbedingungen passen.
Pflege und Überwinterung
Mit wenigen Handgriffen bleibt der Purpurblühende Felberich gesund und blühfreudig. Die Pflege ist unkompliziert, aber einige Maßnahmen steigern die Vitalität und verlängern die Lebensdauer der Pflanze.
Bewässerung und Düngung
In Trockenperioden sollte der Felberich regelmäßig gegossen werden, da er frische bis feuchte Böden bevorzugt. Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden, daher lieber häufiger mit kleineren Wassermengen gießen als selten und durchdringend. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Verdunstung zu reduzieren. Gedüngt wird im Frühjahr mit Kompost oder einem organischen Staudendünger, der langsam wirkt und die Nährstoffe gleichmäßig abgibt. Eine zweite Düngergabe im Juli fördert die Nachblüte und stärkt die Pflanze für den Winter. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, anfälligem Gewebe, daher sollte der Dünger nicht zu stickstoffbetont sein. Mineralische Dünger sind möglich, aber organische sind schonender für die Bodenlebewesen.
Rückschnitt und Verjüngung
Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte im August kann die Lebensdauer der Pflanze erhöhen. Gaißmayer empfiehlt, die verblühten Stiele bodennah abzuschneiden, um die Bildung neuer Blattrosetten anzuregen und die Samenbildung zu verhindern, was die Pflanze auslaugen würde. Der Rückschnitt fördert zudem eine zweite, wenn auch schwächere Nachblüte im Spätsommer. Im Frühjahr, vor dem Neuaustrieb, werden alle abgestorbenen oder erfrorenen Pflanzenteile entfernt. Da der Purpurblühende Felberich tendenziell kurzlebig ist, sollte man alle drei bis vier Jahre die Horste teilen, um sie zu verjüngen. Die Teilung erfolgt im Frühjahr oder Herbst: Man gräbt die Pflanze aus, teilt den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten und pflanzt die Teilstücke wieder ein. Das bewahrt die Vitalität und verhindert, dass die Mitte des Horstes vergreist.
Winterschutz für Lysimachia atropurpurea
Lysimachia atropurpurea ist winterhart bis etwa -23°C (Zone Z6), was für die meisten deutschen Regionen ausreicht. Probleme treten vor allem bei Kahlfrost auf, wenn der Boden gefroren ist und keine schützende Schneedecke liegt. In rauen Lagen oder bei Frostperioden ohne Schnee empfiehlt sich ein leichter Winterschutz: Decken Sie die Pflanzen mit Reisig, Laub oder einer Schicht aus Rindenmulch ab. Stauden Stade rät zu einem Schutz bei Kahlfrost, um die Wurzeln vor Frostschäden zu bewahren. Achten Sie darauf, dass die Abdeckung atmungsaktiv ist, um Schimmel zu vermeiden. Im Frühjahr wird der Schutz rechtzeitig entfernt, sobald keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind. Die immergrünen Blätter können im Winter durch Sonnenbrand geschädigt werden, daher ist ein halbschattiger Standort im Winter oder eine Schattierung hilfreich. Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig, da die Blätter als natürlicher Schutz dienen.
Wissenswertes über Purpurblühenden Felberich
Der Purpurblühende Felberich hat noch einige interessante Aspekte, die ihn für den Gartenfreund besonders machen. Hier erfahren Sie mehr über seine Vermehrung und besondere Eigenschaften.
Vermehrung und Ausbreitung
Die Vermehrung des Purpurblühenden Felberichs erfolgt auf natürliche Weise durch Selbstaussaat. An zusagenden Standorten sät sich die Pflanze zuverlässig selbst aus und bildet so mit der Zeit kleine Kolonien. Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, können Sie die Samenstände vor der Reife abschneiden oder die Sämlinge im Frühjahr ausgraben und versetzen. Neben der Selbstaussaat vermehrt sich die Staude auch über Rhizome, die weitreichend wachsen. Stauden Stade gibt an, dass die Ausläufer bei Bedarf eingegrenzt werden sollten, um eine ungewollte Arealausweitung zu kontrollieren. Eine Wurzelsperre ist jedoch nicht zwingend erforderlich, da die Art nicht aggressiv wuchert. Für die gezielte Vermehrung eignet sich die Teilung der Horste im Frühjahr. Auch Stecklinge können im Juni geschnitten werden und wurzeln in feuchter Erde gut. Aufgrund der leichten Kultivierung und der unkomplizierten Vermehrung ist der Purpurblühende Felberich eine dankbare Staude, die auch Anfängern Freude bereitet. Ihre Blüten sind eine wertvolle Bienenweide und tragen zur Biodiversität im Garten bei. Alles in allem vereint diese Staude Ästhetik und Robustheit auf charmante Weise.
| Name Deutsch: | Purpurblühender Felberich. |
| Name Botanisch: | Lysimachia atropurpurea. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, 50 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 50 cm. |
| Blatt: | Immergrün, lanzettlich, grün. |
| Frucht: | Kapseln. |
| Blüte: | Dunkelpurpur, einfach, in ährigen Blütenständen, schalenförmig, flach, ausgebreitet. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Rhizome, weitstreichend. |
| Boden: | Frische, normal durchlässige und kalkarme Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Der Lysimachia atropurpurea (Purpurblühender Felberich) zeichnet sich vor allem durch die dekorative, dunkelpurpurfarbene Blütenpracht aus, die bereits aus der Ferne wunderschöne Farbakzente in den heimischen Garten setzt. Der Purpurblühende Felberich erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Besonders gut eignet sich diese Sorte für Gehölzränder oder Freiflächen. Dort finden pro Quadratmeter maximal 7 Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen die Pflanzung in kleinen Tuffs mit 3 bis 10 Exemplaren, um ein attraktives Bild zu erhalten. Ein toller Hingucker, der auch Sie begeistern wird!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Purpurblühende Felberich, botanisch Lysimachia atropurpurea, begeistert mit seiner dunklen, edlen Blütenfarbe und gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Diese ausdauernde Staude stammt ursprünglich vom Balkan und bringt einen Hauch von Exotik in heimische Gärten. Mit einer Wuchshöhe von etwa 50 cm und einem aufrechten, horstbildenden Wuchs eignet sie sich hervorragend für sonnige Beete und Freiflächen. Ihre immergrünen Blätter und die lange Blütezeit von Juni bis August machen sie zu einem verlässlichen Blickfang. Portrait des Purpurblühenden FelberichsBevor wir uns den Details zu Standort und Pflege widmen, lohnt ein genauerer Blick auf die charakteristischen Eigenschaften dieser besonderen Staude. Der Purpurblühende Felberich vereint eine ungewöhnliche Blütenfarbe mit anspruchsloser Kultur und bereichert damit viele Gartensituationen. |
Pflanz- und Pflegetipps Lysimachia atropurpurea / Purpurblühender Felberich
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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