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Tobinambur / Erdbirne / Erdartischocke

Helianthus tuberosus

Tobinambur (Helianthus tuberosus) – gelbe Blüte mit länglichen Blütenblättern und brauner Mitte am Stiel.
Sommergrün
Gelb
Sonnig
September - November
1,5 - 3 m
ab 5,25 €
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, kompakt, krautig, audauernd, 150 bis 300 m hoch und 30 bis 30 cm breit
Wuchshöhe: 1,5 - 3 m
Blatt: Sommergrün, groß, oval, zugespitzt, tiefgrün
Frucht: Ohne Frucht- und Samenbildung, zum Verzehr geeignet
Blüte: Leuchtend gelb, strahlenförmig, schalenartig, einzeln, sehr zierend, 5 bis 10 cm groß
Blütezeit: September bis November
Wurzeln: Knollenwurzler
Boden: Feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften:
Die Helianthus tuberosus (Topinambur / Erdbirne / Erdartischocke) bildet wundervolle, große, gelbe Blüten, die durch den ganzen Garten leuchten. Dabei erreicht die imposante Staude eine Höhe von...
bis 300 cm und zieht auch damit alle Blicke auf sich. Die Erdbirne zeichnet sich durch einen sehr starken und schnellen Wuchs aus. Die strahlenförmigen Blüten blühen von September bis November und verleihen dem Garten im Herbst jede Menge Farbe und Abwechslung. Doch die Erdartischocke ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Die Knollen des Spätblühers können geerntet und wie Kartoffeln zu leckerem Püree zubereitet werden. Dabei schmeckt die Helianthus tuberosus wie eine Mischung aus Möhre und Kartoffel. Dieser Alleskönner ist sehr robust, pflegeleicht und gut winterhart. Bevorzugt wird feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden und ein sonniger Standort. Pflanzen Sie diese schöne und nützliche Pflanze flächig in großen Kolonien und profitieren Sie aus erster Hand von der Vielseitigkeit!
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, kompakt, krautig, audauernd, 150 bis 300 m hoch und 30 bis 30 cm breit
Wuchshöhe: 1,5 - 3 m
Blatt: Sommergrün, groß, oval, zugespitzt, tiefgrün
Frucht: Ohne Frucht- und Samenbildung, zum Verzehr geeignet
Blüte: Leuchtend gelb, strahlenförmig, schalenartig, einzeln, sehr zierend, 5 bis 10 cm groß
Blütezeit: September bis November
Wurzeln: Knollenwurzler
Boden: Feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften: Die Helianthus tuberosus (Topinambur / Erdbirne / Erdartischocke) bildet wundervolle, große, gelbe Blüten, die durch den ganzen Garten leuchten. Dabei erreicht die imposante Staude eine Höhe von bis 300 cm und zieht auch damit alle Blicke auf sich. Die Erdbirne zeichnet sich durch einen sehr starken und schnellen Wuchs aus. Die strahlenförmigen Blüten blühen von September bis November und verleihen dem Garten im Herbst jede Menge Farbe und Abwechslung. Doch die Erdartischocke ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Die Knollen des Spätblühers können geerntet und wie Kartoffeln zu leckerem Püree zubereitet werden. Dabei schmeckt die Helianthus tuberosus wie eine Mischung aus Möhre und Kartoffel. Dieser Alleskönner ist sehr robust, pflegeleicht und gut winterhart. Bevorzugt wird feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden und ein sonniger Standort. Pflanzen Sie diese schöne und nützliche Pflanze flächig in großen Kolonien und profitieren Sie aus erster Hand von der Vielseitigkeit!

Die Helianthus tuberosus, im Deutschen unter den Namen Topinambur, Erdbirne oder Erdartischocke bekannt, ist eine vielseitige und imposante Staude, die sowohl mit ihrer späten Blütenpracht als auch mit ihren essbaren Knollen überzeugt. Als horstbildende, krautige und ausdauernde Pflanze erreicht sie beachtliche Höhen und verleiht dem Garten bis in den späten Herbst hinein Struktur und Farbe.

Topinambur – ein imposanter Spätblüher

Die Topinambur ist eine Staude, die durch ihre kraftvolle Erscheinung und ihre späte Blütezeit besticht. Sie bildet einen festen Platz im Garten, da sie mehrjährig ist und jedes Jahr aufs Neue ihre volle Pracht entfaltet. Ihre Eigenschaften machen sie zu einer besonderen Bereicherung für jeden, der eine robuste und zugleich zierende Pflanze sucht.

Herkunft und Wuchsform

Die Helianthus tuberosus ist eine Staude mit einer interessanten Geschichte. Die Gattung Helianthus stammt ursprünglich aus Nordamerika, und auch diese Art gehört zu den Einwanderern aus Nordamerika, die schon vor langer Zeit in unsere Gärten gelangten. Sie wächst aufrecht und horstbildend, was bedeutet, dass sie dichte, kompakte Büschel bildet, die sich über die Jahre verbreitern können. Ihr Wuchs ist krautig, die Stängel sind kräftig und verholzen nicht, sodass die Pflanze im Winter oberirdisch abstirbt, um im Frühjahr aus den Wurzeln neu auszutreiben. Diese Wurzeln sind charakteristische Knollen, die der Pflanze nicht nur als Überdauerungsorgan, sondern auch als kulinarische Delikatesse dienen.

Wuchshöhe und Aussehen

Mit einer Wuchshöhe von 150 bis 300 cm und einer Breite von etwa 30 cm pro Horst zählt die Topinambur zu den höchsten Stauden in unseren Gärten. Diese imposante Höhe macht sie zu einer idealen Hintergrundpflanze oder zu einem Sichtschutz. Pro Quadratmeter werden etwa zwei Pflanzen empfohlen, um einen dichten Bestand zu erreichen. Die Staude ist ausdauernd und kann bei guter Pflege viele Jahre am selben Standort verbleiben, wobei sie durch ihre Knollenbildung auch zur Ausbreitung neigt. Ihr Erscheinungsbild ist robust und kraftvoll, was sie besonders für naturnahe Gärten oder größere Flächen prädestiniert.

Standort und Boden

Damit die Topinambur ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie ist eine anspruchslose, aber dankbare Pflanze, die bei optimalen Verhältnissen mit üppigem Wuchs und reicher Blüte belohnt. Ein sonniger Platz und ein nährstoffreicher Boden sind die Grundvoraussetzungen für ein gesundes Gedeihen.

Der ideale Standort für Helianthus tuberosus

Die Topinambur bevorzugt einen sonnigen Standort, an dem sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Volle Sonne fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Bildung der leuchtend gelben Blüten und der kräftigen Knollen. Ein Platz mit Süd- oder Westausrichtung ist ideal. Da die Pflanze sehr hoch wird, sollte sie windgeschützt stehen, um ein Umknicken der Stängel bei starkem Wind zu vermeiden. In Beeten eignet sie sich perfekt als Hintergrundpflanze, wo sie andere Stauden nicht beschattet, sondern einen imposanten Rahmen bildet.

Bodenansprüche

Der Boden für die Erdbirne sollte feucht, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Schwere, lehmige Böden können durch die Beimischung von Sand oder Kompost verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen kann. Ein pH-Wert im neutralen bis leicht sauren Bereich ist optimal. Die Pflanze hat einen hohen Nährstoffbedarf, daher ist eine regelmäßige Düngung mit Kompost oder einem organischen Volldünger im Frühjahr empfehlenswert. Beim Pflanzen sollte die Knolle etwa eine Spatentiefe, also rund 20 bis 30 cm tief, gesetzt werden, damit sie sich gut entwickeln kann und im Herbst nicht an die Oberfläche quillt.

Die Pracht von Blüte und Blattwerk

Die Topinambur beeindruckt nicht nur durch ihre Höhe, sondern auch durch ihre auffälligen Blüten und das üppige Blattwerk. Von September bis November bringt sie Farbe in den herbstlichen Garten und bietet mit ihrem Laub eine schöne grüne Kulisse während der gesamten Vegetationsperiode. Diese Kombination macht sie zu einer vielseitigen Zier- und Nutzpflanze.

Die leuchtenden Blüten der Erdbirne

Die Blüten der Helianthus tuberosus sind leuchtend gelb, strahlenförmig und schalenartig geformt. Sie erreichen einen Durchmesser von 5 bis 10 cm und stehen einzeln an den Stängelenden, was ihnen eine sehr zierende Wirkung verleiht. Die Blütezeit erstreckt sich von September bis November, sodass die Pflanze in einer Zeit blüht, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind. Die großen, sonnenähnlichen Blüten ziehen Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an und leuchten weithin sichtbar durch den Garten. Die Blütenblätter sind nicht giftig, was die Pflanze auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht.

Das grüne Laubkleid

Das Blattwerk der Topinambur ist sommergrün, groß, oval und zugespitzt mit einer tiefgrünen Farbe. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und können bis zu 20 cm lang werden. Sie bilden eine dichte Belaubung, die der Pflanze ein volles, üppiges Aussehen verleiht. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelblich, bevor sie absterben, was einen schönen Kontrast zu den gelben Blüten bildet. Das Laub ist rau und etwas behaart, was der Pflanze zusätzlich Textur verleiht. Da die Staude keine Früchte oder Samen bildet, konzentriert sie ihre Energie auf die Blatt- und Knollenentwicklung, was zu einem kräftigen Wuchs führt.

Verwendung im Garten

Die Vielseitigkeit der Topinambur macht sie zu einer Bereicherung für verschiedene Gartenbereiche. Ob als Zierpflanze mit hohem Zierwert oder als Nutzpflanze mit essbaren Knollen – sie bietet zahlreiche Möglichkeiten der Gestaltung. Ihre imposante Höhe und späte Blüte eröffnen kreative Wege, den Garten bis in den Spätherbst attraktiv zu halten.

Als imposanter Hintergrund im Staudenbeet

Im Staudenbeet eignet sich die Topinambur hervorragend als Hintergrundpflanze, wo sie mit ihrer Höhe von bis zu 300 cm andere, niedrigere Stauden wie Astern, Chrysanthemen oder Gräser rahmt. Durch ihren horstbildenden Wuchs bildet sie dichte Gruppen, die als Sichtschutz oder zur Strukturierung größerer Flächen dienen können. In Rabatten sorgt sie für vertikale Akzente und bringt Bewegung in die Bepflanzung. Aufgrund ihrer Ausbreitungsfreudigkeit sollte sie jedoch mit einer Wurzelsperre gepflanzt oder regelmäßig kontrolliert werden, um ein Überwuchern benachbarter Pflanzen zu verhindern.

Die kulinarische Seite der Topinambur

Neben ihrer Zierfunktion ist die Helianthus tuberosus eine wertvolle Nutzpflanze. Ihre kartoffelähnlichen Knollen können laufend frisch geerntet werden und dienen als Wintergemüse. Sie lassen sich roh als Salat, gegart, gebraten, in Aufläufen, in Suppen, als Püree, gedünstet oder als Chips verwenden. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Möhre und Kartoffel, was sie zu einer interessanten Alternative zu herkömmlichen Wurzelgemüsen macht. Die Ernte erfolgt im Herbst und Winter, wenn die oberirdischen Teile abgestorben sind, und die Knollen können bei Bedarf aus der Erde gegraben werden. Diese duale Verwendung macht die Pflanze besonders attraktiv für Selbstversorger- oder Küchengärten.

Flächige Pflanzung und Nutzung

Für eine effektvolle Wirkung kann die Topinambur flächig in großen Kolonien gepflanzt werden. Dies eignet sich besonders für extensive Gärten, naturnahe Anlagen oder zur Begrünung größerer Freiflächen. Pro Quadratmeter werden zwei Pflanzen empfohlen, um einen dichten Bestand zu erreichen. Solche Pflanzungen bieten nicht nur einen beeindruckenden Anblick während der Blütezeit, sondern können auch zur Knollenernte genutzt werden. Aufgrund ihrer Robustheit und Pflegeleichtigkeit ist die Staude ideal für Gärten, die mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielen sollen. Sie kann auch als temporärer Sichtschutz entlang von Zäunen oder Grundstücksgrenzen dienen.

Pflanzpartner für Topinambur

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen kann die Wirkung der Topinambur im Garten noch steigern. Gute Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche haben und entweder kontrastierende oder harmonierende Eigenschaften mitbringen. Durch gezielte Kombinationen entstehen attraktive Pflanzbilder, die das ganze Jahr über interessant sind.

Klassische Begleiter aus dem Gemüsegarten

Im Nutzgarten harmonieren andere Gemüsepflanzen ausgezeichnet mit der Topinambur. Meerrettich bzw. Kren (Armoracia rusticana) ist ein idealer Partner, da er ebenfalls tiefe, nährstoffreiche Böden bevorzugt und mit seinen scharfen Wurzeln eine interessante geschmackliche Ergänzung bietet. Grüner Spargel (Asparagus officinalis 'Mary Washington') passt gut, da er ähnliche Bodenbedürfnisse hat und im Frühjahr austreibt, während die Topinambur später im Jahr dominiert. Gemüse-Artischocke (Cynara scolymus) teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und bringt mit ihren großen, dekorativen Blütenständen eine weitere strukturbildende Komponente ein. Knollen-Ziest (Stachys affinis), auch als Crosne bekannt, ergänzt als weiteres Knollengemüse die Ernte und bevorzugt ähnliche Bedingungen.

Weitere passende Partner

Neben Gemüsepflanzen eignen sich auch Zierstauden als Begleiter für die Erdbirne. Hohe Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder Rutenhirse (Panicum virgatum) bieten mit ihren fedrigen Blütenständen einen schönen Kontrast zu den kräftigen Blüten der Topinambur und bringen Bewegung in die Pflanzung. Spätblühende Stauden wie Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis) oder Eisenhut (Aconitum) ergänzen die Blütezeit und sorgen für eine lange Farbwirkung. Für einen naturnahen Charakter können Wildstauden wie die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) oder Königskerzen (Verbascum) hinzugefügt werden, die ähnlich robust sind und Insekten anziehen. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche und pflegeleichte Gartenbilder.

Pflege und Überwinterung

Die Topinambur ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Mit einigen grundlegenden Maßnahmen kann man sicherstellen, dass sie gesund bleibt und ihr volles Potenzial entfaltet. Von der Bewässerung bis zum Winterschutz – hier finden Sie alle wichtigen Pflegetipps.

Gießen und Düngen

Die Helianthus tuberosus benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders in trockenen Perioden, da sie einen feuchten Boden bevorzugt. Gießen Sie durchdringend, aber vermeiden Sie Staunässe, um Wurzelfäule vorzubeugen. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenmulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Düngen Sie im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder einem organischen Volldünger, um den hohen Nährstoffbedarf der Pflanze zu decken. Dies fördert das Wachstum und die Knollenbildung. Im Herbst kann nach der Ernte nochmals leicht gedüngt werden, um die Pflanze für den Winter zu stärken.

Schnitt und Kontrolle des Wachstums

Da die Topinambur sehr ausbreitungsfreudig sein kann, ist eine regelmäßige Kontrolle des Wachstums wichtig. Überschüssige Triebe können im Frühjahr ausgezogen werden, wenn sich die Pflanze zu weit ausgebreitet hat. Ein Rückschnitt der abgestorbenen Stängel erfolgt im Spätherbst oder frühen Winter, nachdem die Blätter verwelkt sind. Schneiden Sie die Stängel auf etwa 10 cm über dem Boden zurück, um Platz für den Neuaustrieb im nächsten Jahr zu schaffen. Dieser Rückschnitt hilft auch, Krankheiten vorzubeugen und hält die Pflanze ordentlich. Bei Bedarf können Sie die Horste teilen, um sie zu verjüngen oder zu vermehren.

Vermehrung und Überwinterung der Helianthus tuberosus

Die Vermehrung der Topinambur erfolgt einfach durch Tochterknollen. Graben Sie im Herbst oder Frühjahr einige Knollen aus und pflanzen Sie sie an einem neuen Standort in einer Tiefe von etwa 20 bis 30 cm. Der Bestand breitet sich durch diese Tochterknollen aus, sodass Sie mit der Zeit einen größeren Bestand aufbauen können. Die Pflanze ist gut winterhart und übersteht Frost problemlos, da die Knollen im Boden geschützt sind. In sehr kalten Regionen kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig zusätzlichen Schutz bieten, ist aber meist nicht nötig. Lassen Sie die Knollen im Boden, um sie bei Bedarf frisch zu ernten, oder graben Sie sie zur Lagerung aus und bewahren Sie sie kühl und trocken auf.

Wissenswertes über Topinambur

Abseits von Pflege und Verwendung gibt es interessante Hintergründe zur Topinambur, die ihre Besonderheiten unterstreichen. Von ihrer historischen Bedeutung bis zu botanischen Details – hier erfahren Sie mehr über diese faszinierende Staude.

Herkunft und Geschichte

Die Topinambur hat eine lange Geschichte als Nutz- und Zierpflanze. Ihre Gattung Helianthus stammt ursprünglich aus Nordamerika, und sie wurde bereits von indigenen Völkern als Nahrungsquelle genutzt. Im 17. Jahrhundert gelangte sie nach Europa, wo sie zunächst als Delikatesse geschätzt wurde, später aber von der Kartoffel verdrängt wurde. Der Name „Topinambur“ leitet sich vermutlich von einem indigenen Volk in Brasilien ab, obwohl die Pflanze nicht aus Südamerika stammt – eine historische Verwechslung. Die Synonyme „Erdbirne“ und „Erdartischocke“ beschreiben treffend die knollige Wurzel und den artischockenähnlichen Geschmack. Heute erlebt die Pflanze eine Renaissance als nachhaltiges Wintergemüse und attraktive Gartenstaude, die sowohl ökologischen als auch ästhetischen Wert bietet.

Name Deutsch: Tobinambur / Erdbirne / Erdartischocke.
Name Botanisch: Helianthus tuberosus.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, kompakt, krautig, audauernd, 150 bis 300 m hoch und 30 bis 30 cm breit.
Wuchshöhe: 1,5 - 3 m.
Blatt: Sommergrün, groß, oval, zugespitzt, tiefgrün.
Frucht: Ohne Frucht- und Samenbildung, zum Verzehr geeignet.
Blüte: Leuchtend gelb, strahlenförmig, schalenartig, einzeln, sehr zierend, 5 bis 10 cm groß.
Blütezeit: September bis November.
Wurzeln: Knollenwurzler.
Boden: Feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 2.
Eigenschaften: Die Helianthus tuberosus (Topinambur / Erdbirne / Erdartischocke) bildet wundervolle, große, gelbe Blüten, die durch den ganzen Garten leuchten. Dabei erreicht die imposante Staude eine Höhe von bis 300 cm und zieht auch damit alle Blicke auf sich. Die Erdbirne zeichnet sich durch einen sehr starken und schnellen Wuchs aus. Die strahlenförmigen Blüten blühen von September bis November und verleihen dem Garten im Herbst jede Menge Farbe und Abwechslung. Doch die Erdartischocke ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Die Knollen des Spätblühers können geerntet und wie Kartoffeln zu leckerem Püree zubereitet werden. Dabei schmeckt die Helianthus tuberosus wie eine Mischung aus Möhre und Kartoffel. Dieser Alleskönner ist sehr robust, pflegeleicht und gut winterhart. Bevorzugt wird feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden und ein sonniger Standort. Pflanzen Sie diese schöne und nützliche Pflanze flächig in großen Kolonien und profitieren Sie aus erster Hand von der Vielseitigkeit!.
Detaillierte Beschreibung:

Die Helianthus tuberosus, im Deutschen unter den Namen Topinambur, Erdbirne oder Erdartischocke bekannt, ist eine vielseitige und imposante Staude, die sowohl mit ihrer späten Blütenpracht als auch mit ihren essbaren Knollen überzeugt. Als horstbildende, krautige und ausdauernde Pflanze erreicht sie beachtliche Höhen und verleiht dem Garten bis in den späten Herbst hinein Struktur und Farbe.

Topinambur – ein imposanter Spätblüher

Die Topinambur ist eine Staude, die durch ihre kraftvolle Erscheinung und ihre späte Blütezeit besticht. Sie bildet einen festen Platz im Garten, da sie mehrjährig ist und jedes Jahr aufs Neue ihre volle Pracht entfaltet. Ihre Eigenschaften machen sie zu einer besonderen Bereicherung für jeden, der eine robuste und zugleich zierende Pflanze sucht.

Herkunft und Wuchsform

Die Helianthus tuberosus ist eine Staude mit einer interessanten Geschichte. Die Gattung Helianthus stammt ursprünglich aus Nordamerika, und auch diese Art....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
1,5 - 3 m

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Gelb

Blütezeit
September - November

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22.04.2026

Kräftiger Wuchs mit spätsommerlichem Charme

Der Topinambur (Helianthus tuberosus) kam gesund und kräftig bei uns an. Die Pflanze wächst zuverlässig und bringt mit ihren gelben Blüten im Spätsommer viel Farbe in den Garten. Robust, unkompliziert und ideal für naturnahe Pflanzungen.

19.04.2026

Perfekt verpackt und toller Service

Top Verpackung, schöne Wuchsform und sehr netter Service.

01.03.2026

Nutzpflanze mit Wucht

Man pflanzt ihn oft aus kulinarischem Interesse und bekommt mehr als erwartet. Der Topinambur wächst hoch, kräftig und bildet im Spätsommer gelbe Blüten, die fast an kleine Sonnenblumen erinnern. Er ist robust, anspruchslos und sehr präsent.

12.02.2026

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Hervorragender Service und top Qualität: schnelle Beratung, sichere Verpackung und pünktliche Lieferung.

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Pflanz- und Pflegetipps Helianthus tuberosus / Tobinambur / Erdbirne / Erdartischocke

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Tobinambur / Erdbirne / Erdartischocke / Helianthus tuberosus

Frage von Gudrun L*** , Datum: 27.11.2024

Mein Helianthus tuberosus wird mir in meinem Staudenbeet zu hoch. Gibt es eine Möglichkeit, die Pflanzen kürzer zu halten?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Helianthus tuberosus, auch bekannt als Topinambur, wächst von Natur aus sehr hoch, da sie eine kräftige und schnell wachsende Staude ist. Sie können die Pflanze im späten Frühjahr oder frühen Sommer (z. B. im Juni) auf etwa die Hälfte ihrer Höhe zurück schneiden. Dieser Rückschnitt regt die Pflanze dazu an, buschiger zu wachsen und weniger in die Höhe zu schießen. Allerdings verzögert sich dadurch die Blütezeit etwas.